#NationalVideoGamesDay

Twitter informierte mich, dass heute  ist, und somit gibt es ein paar Anekdoten aus meinem Gaming-Werdegang.

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Meine Mutter hatte mir nie erlaubt Prince of Persia im DOS zu spielen (habs bei den Nachbarn dennoch getan, sorry Mum), weil da gabs Blut. Artax aber beim Sterben zu zusehen war für sie offenbar okay.

Sie war auch ziemlich gut in Super Mario World, Tetris und anderen Spielen am Game Boy. Sie war richtig gut. Ab und an musste sie mir Super Mario World am Abend durchspielen (und schaffte es immer) folgend den Game Boy über Nacht anlassen (neue Batterien davor einlegen), damit ich in aller früh den schwierigeren Level spielen konnte. I died. Soon. Very soon.

Ich war diejenige, die meist nie kapierte, dass sie Player 2 war, der ständig irgendwo starb, stehen blieb, aneckte oder runter fiel – und nicht Player 1, der super über alles hinweg hüpfte und ganz erfolgreich war. Ich spielte allerdings selten auf Konsolen und besaß lediglich einen Super Nintendo, dafür aber zig Game Boy Spiele. Manche sogar noch heute – manche habe ich verliehen und nie, nie wieder bekommen. Wenn ihr am Flohmarkt welche seht mit einem roten Punkt – das sind vermutlich meine. Bitte kaufen und mir schicken, ich bezahle gerne Preis und Porto.

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Meine erste Lan war durch und durch Quake 3. Ein Typ hatte mich „kurz“ mitgenommen und gemeint „Ach, das magst du eh nit, is ein Killerspiel“ – er saß Stunden in der Ecke und war nicht sonderlich erfreut. Schlussendlich lurkste ich ihm auch seine Quake 3 CD ab. Er bekam sie nie wieder und irgendwo hab ich sie noch.

Dies war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen mir, meinem PC und der guten Welt der Spiele. Und die Freundschaft hält bis heute.

Meine wohl beste Lan war jene, bei welcher es hieß: Military Dresscode und nur Battlefield Vietnam gezockt wurde. Überm Bett hing ein Tarnnetz, das Zimmer war winzig und wir waren zu fünft. Es war Hochsommer und die Pflanzen aus dem Wohnzimmer standen im Zimmer. Es hatte wirklich Vietnam-Feeling.

Vor meiner Studienzeit und noch etwas danach, gab es (manchmal auch bei mir) immer Silvester-Lans, und das eigentlich über die Jahre hinweg. Wir, das war eine Gruppe die sich via Online Forum gefunden hatte, „sprengten“ einen alten PC (wobei „sprengen“ in diesem Sinn bedeutete: Knaller und alles was geht irgendwie einbauen und dann anzünden – damit verbrachten wir den gesamten Vormittag und teilweise auch Nachmittag) und zockten. Wir spielten Serious Sam, Call of Duty, Quake, Battlefield und weiß der Geier was noch alles. Hauptsächlich Shooter. Alles was unsere Maschinen an Leistung erbrachten. Und es war toll. Die Gruppe, die sich sonst nur zu speziellen Events traf, löste sich auf, als jeder von uns wo anders zu studieren/arbeiten begann.

Ich vermisse übrigens klassische, private Lans. Einen halben Tag alles herrichten, einen halben Tag installieren, Spiel will nicht, Seriennummer geht nicht, nächstes Spiel, Kabelsalat, Bildschirm funktioniert nicht, PC stürzt ab, irgendwas ist kaputt, Spiel geht nicht mehr, Spiel geht doch wieder – bis dann endlich gezockt wurde und das Wochenende fast vorbei war. Es ist doch eine andere Atmosphäre, als wie man sich nur online verständigt. Es ist eine nette, familiäre Atmosphäre, wenn man sich über den Monitor hinweg anschreien kann, was für ein „Dreckstrottel Arschgesicht!“ das Gegenüber doch ist – oder wie „behindert, maaa wie kann man nur soooo deppat sein!!“ der „Scheiß verf*ckte Camper, ma zünd ean an!!“ ist. Good old times. Good. old. days. Long gone.

Die größte Lan, die ich besucht habe, war eine mit 200 Menschen – sie war okay soweit. Toll war natürlich der Ausblick über die leuchtenden Bildschirme in der Nacht, und wie schnell externe Festplatten mit Filmen, Serien und Musik gefüllt wurden, mit Spielen und zugehörigen Cracks und Zeugs. Wir spielten in einer kleinen Gruppe abwechselnd CoD und CoD2 – und beteiligten uns nicht am großen Wettbewerb der quasi Pro Gamer dieses Events.

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Zu meinen Favoriten zählen Skyrim (weil es einfach ein wirklich tolles Spiel ist, auch wenn Enderal die weitaus bessere Story hat), Portal (Wenn jemand mein Leben nacherzählt, dann bitte mit der Stimme und Manier von GLaDOS) und Halflife (Dr. Gordon Freeman ist Physiker, ein Physiker als Held in einem Shooter, ich meine… das muss man mögen), Ark Survival (Dinos!), Minecraft (es ist einfach immer wieder nett) und gute alte FP-Shooter.

Ich gestehe übrigens, dass ich aus jedem Spiel, sofern möglich, einen Pferde-Simulator mache. Minecraft, Ark Survival und Skyrim lassen sich dafür hervorragend Zweck entfremden. Man kann die Tiere aus ihrem natürlichen Lebensraum stehlen und sie einzäunen und züchten. Und natürlich damit reiten! Danach, wenn ich sie gesammelt habe und sie reglos da stehen, tut es mir leid. Einst wollte ich in Minecraft einen fetten Zaun um ein Spawning Gebiet legen und alle bereits gezähmten dort hin zurück bringen.. Ich habs dann aufgegeben, es wäre viel, viel Arbeit gewesen.. Und bei mir haben sie es sowieso besser.. keine natürlichen Feinde, in Sicherheit. Und so. Umzäunt. Und so.

Ich spielte übrigens nie wirklich die Sims und habe das Prinzip noch bis heute nicht verstanden. Aber ich lese mir gerne durch, wie andere Leute ihre Kreaturen quälen und ermorden. Ich täte das auch gerne, aber der Aufwand ist zu groß. Die Wartezeit zulange.

Ich habe bisher weder Fallout 4, noch Bioshock 2 oder No Man’s Sky beendet. Bei Fallout hatte ich mich beim Shelter-Bau für die Überlebenden verrannt und No Man’s Sky nervte mich so unfassbar mit diesem winzigen Inventory. Warum ich Bioshock 2 nie fertig gespielt habe, weiß ich allerdings nicht, ich liebte es während des Spielens.

Empfehlen kann ich für Nicht-Gamer: The Talos Principle und The Stanley Parable. Zwei wirklich gute Spiele, genau so wie Portal interessant ist. Besonders der erste Teil.

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Augmented Reality. Ein Thema, dass um sich greift wie Krebs seit es Pokémon Go (Team Instinct! Ich hatte damals und habe noch! die rote und blaue Version, inklusive meinen Game Boy Color. Vom alten träumte ich erst vor kurzen… fällt mir grad ein), Ingress (die Vorarbeit zu Pokémon, verfügt aber immer noch über eine aktive Community, Team Resistance!), Jurassic World: Alive und mittlerweile auch The Walking Dead fürs Telefon gibt.

Finde ich es gut? Habe ich eine Meinung dazu? Es ist ein netter Zeitvertreib und Pokémon so auch JW: Alive und TWD sind Pay to Win. Also sinnlos eigentlich.

Ob mans glaubt oder nicht, aber ich hatte die Idee zu Augmented Reality Games noch bevor ich wusste, dass es sowas bereits gab – oder dass man es so nannte. Ich sehe das als Bestätigung in einer Simulationstheorie zu leben und der lausige Trottel von Praktikant meine Idee gestohlen und sie wem anderen gegeben hat. I hate you!

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Tja, die Leser und Abonnenten dieses Blogs wissen: Ich leide bei vielen Spielen an Motion Sickness. Dazu gibt es auch eine eigene Seite. Motion Sickness äußert sich bei mir durch Kopfschmerzen und eine schummrige Sicht und verdirbt so manches Spielerlebnis. Wirklich. Ich hasse es und bin recht demotiviert, weil erstens Geld ausgegeben wurde und ich dieses Spiel nie nie nie, auch nicht mit zig Mods (was mich dann wirklich ärgerlich macht) spielen werden kann. Vermutlich.

Motion Sickness tritt bei Mirrors Edge, Life is Strange, The Witcher, Dark Souls, Oblivion (leider…), Alice: Madness Returns, Fallout New Vegas, und noch so manchen anderen auf. Vielleicht wäre es ein Versuch wert für manche Spiele einen Controller zu verwenden. Dieser muss jedoch leicht und gut in der Hand liegen und sinnvoll gestaltet sein.

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Ich würde Minecraft als Wahlfach in Schulen zulassen und finde das Spiel für Kinder sehr geeignet. Selten, dass ich mir Tutorials oder Lets plays ansehe (weil wozu anschauen, wenn man selbst spielen kann…) aber wenn kleine Kinder sowas machen, ists echt putzig. Und ich mag eigentlich keine Kinder. Manchmal sehe ich mir auch gerne Zisteau an. Aber das wars auch schon.

Empfehlen kann ich allerdings Shirley Curry. Eine 82 jährige Skyrim Zockerin. Ich habe lange Zeit geglaubt die Dame faked mit Hilfe ihrer Enkelkinder. Aber nein, als sie über 20-30 Minuten in einem Cave verloren herum irrte, war mir klar.. das ist echt. Das muss echt sein.

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Und nein, Gewaltverherrlichende Computerspiele sind nicht dafür verantwortlich, dass Kevin Brian ins Gesicht schießt. Kevins dummer Vater ist dafür verantwortlich, der nach der Geburt abgehauen ist und die Mutter in Hank, einem Drogensüchtigen Alki einen guten Ersatzvater sieht, der Kevin regelmäßig verprügelt. Klischee. Aber in den meisten Fällen treffend.

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Aktuell spiele ich Ark Survival – The Center, zähme lediglich rote Tiere – und Affen (die ersten!) und nehme mir ständig vor, über den Verlauf seit Abberation zu bloggen. Besonders motivieren mich die tollen Screenshots, die ich teilweise sehr pingelig gestellt habe, allerdings sind es soooviele Bilder, dass es mir quasi wieder vergeht, die besten raus zusuchen, ergo nie darüber bloggen werde. Ein Teufelskreis.

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Und zum Abschluss derweil: Selbst wenn Apple ein Gaming Iphone heraus bringt, mit dem es möglich ist, Skyrim zu zocken, werde ich dennoch kein Apple-Produkt kaufen. Aus Prinzip.

Und damit Gute Nacht.

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Woche #0609

Ich bemerkte gestern wieder einmal, nein, eher: Ich wurde gestern wieder mal darin bestätigt, dass ich bei allen Terminen pünktlich bin. Selbst wenn ich glaube es diesmal verschissen zu haben: Selbst dann. Immer. Ist das meine geheime Superkraft? Wär a bissl langweilig.

Und selbst dann, wenn es sich eigentlich, realistisch gesehen, gar nicht mehr ausgehen dürfte pünktlich zu sein. Ich hatte Bus Nummer 1 und somit Bus Nummer 2 verpasst. Bus Nummer 1 fährt nur alle 30 Minuten, und somit lief ich 20 Minuten den Berg hinab, um einerseits noch Proviant zu kaufen und in Richtung Bus Nummer 2 zu gehen, der alle 15 Minuten fährt und laut Fahrplan 1259 an gewünschter Haltestelle ankommen sollte. Und das ein Bus wirklich pünktlich ist, ist unrealistisch. Aber in diesem Fall war er es. Und der Termin nur eine Minute von der Haltestelle entfernt. Ergo = Ich war doch pünktlich. Trotzdem könnte man das verpassen des ersten Busses (ich hatte irgendwo bei Social Media noch was kommentiert und die Zeit übersehen) als einen klassischen Akt der Selbstsabotage betrachten.

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Achtung, diesmal mehr Pferdecontent, lohnt sich aber.

Der Ausritt mit Shaka gestern war .. emotional fordernd.

Sie hatte sich die letzten Tage generell geweigert raus zu gehen. Die Fohlen sind bereits in eigener Box, und somit schmerzten ihre Euter. Umso wichtiger, dass sie bewegt und die Milch zum abfließen angeregt wird.

Dennoch, keine Chance, sie in Richtung Feldweg zu dirigieren, der hinten den Hügel runter führt. Vorgestern hatte ich sie am Platz mit der Flower Hackamore geritten, eine Gebisslose Trense, welche auf die Nase wirkt uns als Sidepull eingestellt, also ohne Hebelwirkung. Shaka war sehr aufmerksam, motiviert, hatte meist ein Ohr bei mir, einen dezenten Schaumrand, schnaubte regelmäßig ab (Anspannungen lösen sich) und kaute oft (was bedeutet, sie hat nachgedacht), während die Unterlippe entspannt rumbaumelte. Sie glich einem Paradebeispiel für ein losgelassenes Pferd bei der Arbeit. Wenn jetzt noch dem Befehl „Steh“ mit leichtem Zupfen, nicht mehr willkürlich gefolgt wird, sondern generell, würde ich es wagen auch Gebisslos mit ihr ins Gelände zu gehen.

Gestern habe ich es also wieder versucht ins Feld zu gehen. Keine Chance. Dann eben Richtung Wald. Der Weg in Richtung Wald (auch „Waldweg“ genannt), eine ca. 45 minütige Strecke, ist zunächst sehr steil, was aber ein gutes Training für ihren Rücken ist. Teilweise trabte sie diesen brav hoch, auch wenn ich sie ständig treiben musste.

Plötzlich aber blieb sie wieder stehen. Und wollte umdrehen. Irgendwas war ihr ungeheuerlich. Ein Hämmern aus einem Baum, das Geschrei der Kinder, die sie nicht sah? Ich versuchte zuerst noch ein paar Runden zu reiten und sie aus dieser Bewegung erneut anzutreiben, was aber nicht funktionierte. Sie blieb immer wieder stehen – oder ging rückwärts. Also stieg ich ab und versuchte sie zu führen. Selbiges Spiel. Aber auch da hatte ich keine Chance und sobald wir in der Nähe des Grases waren, schnellte der Kopf nach unten. Also sooooo ängstlich kann sie auch nicht gewesen sein.

Zwei junge Burschen, die vermutlich am nahe gelegenen Hof arbeiteten, beobachteten mich, waren aber keine weitere Hilfe. Irgendwann kreuzte ein Bauer meinen Weg, der versucht hatte sie anzuschieben. Natürlich funktionierte auch das nicht. Er meinte, er möge die modernen Haflinger nicht, da sei zuviel Araber drinnen. Ja, der klassische Haflinger wäre wohl noch sturer.

Gut. Strategieänderung: Ich wartete. Und wenn sie einen Schritt trat, wurde sie ausgiebig gelobt. Sie tat irgendwann tatsächlich immer wieder einen Schritt und schaute sich alles genau an. Sie war aufmerksam und auch etwas nervös. Es ist übrigens erstaunlich wie schnell sich, ob vom Boden oder von oben, Spannungen gegenseitig übertragen.

Ich versicherte ihr, stimmlich und emotional, dass alles in Ordnung ist und die schreienden Kinder, die sie nicht sah, keine Gefahr sind, dass das Hämmern aus dem Baum, nichts schlimmes ist. Und die schreienden Kinder hatten mich so unfassbar genervt. Aber es war alles okay. Ich streichelte sie langsam und bewusst am Hals. Und gab ihr Zeit. Versicherte ihr, in dem ich ruhig blieb und wartete, dass es okay ist zu warten.

Es hatte in diesem Fall keinen Sinn sie vorwärts zu treiben. Und sollte sie mich „testen“ wollen, hätte sie gesehen, dass sie damit nicht durchkommt. In diesem Falle glaube ich, war sie tatsächlich verunsichert.

Schlussendlich fasste sie Mut und ging mehrere Schritte. Die Sachen die ihr Angst machten, berührte ich mit der Gerte, alles kein Problem. Sie ging wieder weiter. Bis sie dann aufgeregt schneller wurde und wir den Weg in Normalgeschwindigkeit fortsetzen konnten. Immer wieder blickte sie hier hin, dort hin, ich ließ sie schauen. Und irgendwann wars geschafft. Dann gabs ein Leckerli. Und viel Abschnauben. Die Anspannung war weg und alles war wieder gut.

Man hätte auch umdrehen können – aber das ist nicht immer eine Lösung. Manchmal, ja. Wenn die Gefahr in den Augen des Pferdes zu groß ist, und ich als Leittier nicht ausreichend vermitteln kann, dass ich sie sicher durchbringen werde. Ich muss nicht meinen Willen durchsetzen, wenn ich selbst dabei nervös und genervt bin. Man geht einfach am nächsten Tag denselben Weg nochmal, und versucht bewusst ruhig und gelassen zu sein. Aber in diesem Falle hats geklappt. Der Galopp daraufhin war sehr schnell (Shaka ist von gemütlicher Sorte und ihr Galopp schrecklich holprig) und für eine Sekunde dachte ich mir, jetzt geht sie durch. Nein, ich hatte sie noch. Die weiteren Galopps waren ebenso schnell, und gut zu sitzen.

Er war erfolgreich, aber fordernd. Ja, man lernt jeden Tag, bei jeder Begegnung etwas neues. Sie lernen von dir, und du von ihnen. Sie lernte gestern, dass ich sie an etwas Seltsames sicher vorbei bringen kann, und ich lernte, dass ich ihr viel mehr Zeit geben muss. Aber das ist in Ordnung. Und nein, ich habe sie davor nicht durchgepeitscht, auch wenns manchmal einen Klapps gibt. Die ersten paar Male habe ich aufgegeben und sie nur mehr selten geritten. Einmal, als sie vorm Feld stehen blieb (gut, es war grad Fütterungszeit), wartete ich eine halbe Stunde und versuchte durch Kreise gehen, sie zum weitermarschieren anzuregen. Irgendwann gab sie nach – war danach wieder lammfromm und ich kürzte den Weg ab. Und einmal, als ich mit einer Bekannten nur spazieren gehen wollte, hatte ich mich, nach einer Portion Verzweiflung, dann doch drauf gesetzt, einen anderen Weg gewählt und siehe da, kein Problem.

Interessanterweise wurde ich 5x gefragt: „Ohne Sattel?“ und 5x sagte ich: „Ja, is feiner. Und sicherer. Und sie mag es auch lieber :)“ Aber nicht wegen des fehlenden Helmes angesprochen.

Und ja, ich sitze sicherer ohne Sattel. Wenn irgendwas ist, hält man sich an der Mähne fest und rutscht runter, und landet zu 90% auf den Beinen. Geht zwar mit Sattel auch, aber die Gefahr sich im Steigbügel zu verheddern, ist doch gegeben, wodurch man vorsichtiger rutscht. Aber schlussendlich geht es auch ganz viel darum, wie man sich fühlt: Fühle ich mich sicherer ohne Sattel, reite ich natürlich besser. Und jeder hat eigene Vorlieben und Präferenzen.

An dieser Stelle bitte ich Reiter und Interessierte von einem Shitstorm abzulassen. Ich lerne, jeden Tag. Vermutlich wird mir der eine sagen: Aber! Und der andere: Warum? Und der nächste: Oh mein Gott! Jeder Reiter hat seine eigene, feste Meinung und glaubt Pferdegerecht zu agieren. Auch ich. Eh klar. Deswegen, bitte kein Shitstorm.

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Und es gibt noch was zu berichten.

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Die Lösung all meiner Probleme

Was brauchen wir Menschen? Liebe und Zuwendung. Nahrung und Unterkunft. Mediale Unterhaltung. Bildung. Ein stabiles, politisches Umfeld. Und vor allem eines: Geld.

Erwerbsarbeit wird, für den Aufwand der betrieben wird und womit wir bezahlen, nämlich unserer Zeit, oft kaum angemessen entlohnt; Crowdfunding-Seiten zahlen erst nachdem das Ziel erreicht wurde. Das bedingungslose Grundeinkommen ist nach wie vor ein seltsamer Nebel auf der 7. Astralebene, den jeder zu kennen glaubt, aber niemand auch nur einen Hauch von Ahnung hat, was es bedeuten könnte, soll und schlussendlich sein wird – und die Politik findet immer Wege, eine von der Basis her sinnvolle Idee, so zu vermurksen, dass sie gegen Ende niemand mehr haben will.

Deswegen stellt sich die Frage: Wie kommt der gemeine Bürger – möchte er nicht gerade 60 Stunden in der Woche seine Zeit opfern, für eine Tätigkeit, die überwiegend an den Gedanken der Pension (und gesellschaftlicher Anerkennung) geknüpft ist, und auch, wenn er nicht das Glück reicher Eltern hatte – zu Geld?

Ich hatte die Idee ja schon vor längerer Zeit (Menschen mit der Hilfe von Tieren zu bestehlen um meine eigene finanzielle Situation zu verbessern und gegebenenfalls auch an diverse Organisationen zu spenden) – aber jetzt, jetzt gibt es sogar eine wirkliche Ausführung dazu, gefunden bei Twitter:

Der Post, welcher mich ursprünglich dazu inspiriert hatte, war folgender:

Daraufhin meinte jemand: „Du kannst doch keine „VÖGEL“ konditionieren/trainieren! Die könnten womöglich die Weltherrschaft noch vor den Katzen übernehmen.“

Ja, wie soll ich mir denn sonst die Liebe von Katzen erkaufen können?

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Woche #2808

Nachtrag.

Wenn man sich mit jemanden im Disput befindet, über etwas, dass einem lieb und teuer ist, sollte man wohl hinter jede Nachricht einen 😊 setzen, um zu zeigen, dass man gar nicht wütend ist und es einen gar nicht trifft und alles sowieso ok ist – weil die Konsequenzen, die aus Wut folgen, wären auch nicht die, mit denen man leben möchte und somit versucht man sich eben zu mäßigen und auch einen Schritt zurück zu treten und ab zu warten.

Aber so einfach ist das alles nicht, besonders nicht wenn man, selbst diagnostiziert, cholerisch ist. Ayayay, mittlerweile sammeln sich die Selbstdiagnosen. Dezent cholerisch, sicherlich auch teilweise ADHS habend, eine Akalkulie (Rechenschwäche, Umgang mit Zahlen gestaltet sich schwierig) lässt sich sicher auch noch finden, Misophonie auf jeden Fall (Geräusche! Knistern, Trommeln, Murmeln, Kaugeräusche!) und natürlich, meine Links-Rechts-Schwäche, die manche Dinge, wie Autofahren, gar nicht so leicht machen. Maushand, Tastaturhand ergibt dafür Sinn. Ergibt das für irgendjemand ein Muster?

Ah! Und eine gewisse kommunikative, soziale Inkompetenz: Ich hatte also einen neuen Zahnarzt angerufen (ich hasse es so sehr mit fremden Leuten zu telefonieren) um einen Termin auszumachen und brauchte mehrere Minuten und Anläufe meine Telefonnummer korrekt anzugeben, die ich zwischendurch x Mal vergessen hatte, wieder falsch angab bis es irgendwann geklappt hat – oder auch nicht. Vermutlich stimmt wieder irgendwas nicht. Erkennt hier jemand ein Muster?

„Internet-Krankheit. Zig selbst diagnostizierte Scheiße und eigentlich bist nur krass verplant und konzentrierst di nit genug!“ Danke, das wirds sein.

Anyway. Ich versuche mich also in Freundlichkeit und Schlichtung anstatt Streit und Wahnsinn. Das ist ein gutes Zeichen. Madame (8) meinte, warum ich denn nicht in Nachrichten an sie so freundlich sein könnte (als ich ihr ein Beispiel schickte, zu wie viel Freundlichkeit ich fähig sein kann) und ich meinte, es reiche aus, wenn ich zu den Leuten freundlich bin, die nicht mag oder es sein muss, weil gesellschaftliche Normen und Konventionen das so wollen – da wolle ich doch bei Leuten die ich mag, so sein können wie ich tatsächlich bin.

(8): „Und freundlich sein ist nicht Teil dessen wie du bist? LOL“
Ich: „Nein, ich bin keine freundliche Person.“
(8): „Und Stattdessen?“
Ich: „Ein ‚verantwortungsloser Schlechtmensch ohne Zivilcourage‘ D“ *

* Meinte einst ein junger Mann zu mir und erklärte hinter her, er wollte mir damit imponieren. Running Gag since 2009. Plot Twist: Madame (8) war mit gemeint.

Aber ja, die Freundlichkeit. Man hat auch nicht immer Lust freundlich zu sein. Ich hege großen Respekt vor all den Menschen im öffentlichen Dienst, die jeden Tag mit Smiley-Face herum laufen (müssen), obwohl sie alles zutiefst ankotzt. Ich könnte das nicht. Ich würde wohl tatsächlich entnervt explodieren, alles hinschmeißen und den Laden anzünden. Moment, lässt sich da eine gewisse Neigung zur Soziopathie erkennen?

Jedenfalls: 😊 😊 😊 Die drei Lebensretter. Ob sich das dann subversiv ins Unterbewusstsein schleicht? Man soll ja auch gelassener sein, wenn man Botox spritzen lassen hat, weil der mürrische Ausdruck blockiert wird. Hat jemand zufällig 300€ übrig? Botox statt Antidepressiva (nein, ich nehme keine, verurteile aber auch niemanden der damit angenehmer durchs Leben kommt) – wäre sicherlich sinnvoller: kein aufgeschwemmtes, sondern ein glattes Gesicht und es gibt keinen Filter, der sich über Emotionen legt, sie werden einfach weniger transportiert. Win Win. Gut. Botox ist nach wie vor Gift, AD aber auch, wenn wir uns ehrlich sind. Ein Waldspaziergang wäre also viel sinnvoller! Kenntnisse in Pyrotechnik aber auch.

Kurz darauf wollte ich, weil Montag war und mich alles so unfassbar genervt hatte, und ich obendrein Zahnschmerzen hatte und die Schmerztabletten nicht wirkten, einen Amazon-Frustkauf tätigen. Und natürlich werden die vergünstigten Ms Marvel- und Rocket-Racoon Comics von Zweitanbietern nicht nach Österreich geliefert. Natürlich nicht! Lustigerweise wird GAR nichts nach Österreich geliefert, was ich mir bestellen wollte, auch nicht „Populismus für Anfänger“, welches auf Twitter empfohlen wird.

„Was is denn heut bitte falsch mit der Welt?“ schrieb ich auf Twitter und wurde ignoriert. Wo liegt der Sinn darin? Achja, dazu ist gerade ein Beitrag in Arbeit. Ja, meine lieben Leser – ich verspreche euch baldigst neue Gotham-, und Timeless-Reviews. Und Auskunft über den Fortgang von Aberration und Ragnarok (Ark Survival) – mit tollen Screenshots. Mittlerweile wurde auch der erste Boss besiegt, die Broodmother. 7 Rexe von 15 mussten ihr Leben lassen. Rest in Peace, Soldiers, you served your masters well. Und vielleicht eine Zusammenfassung von Supergirl. Supergirl ist wirklich großartig. Es wirkt zwar teilweise wie 90er Jahre Trash, aber es ist wirklich großartig. Eine Art Feel-Good Serie, aber nicht aufdringlich. Wusstet ihr, dass bei CatCo über 90% Frauen in Führungspositionen sind? Ich auch nicht!

Und ja, ich weiß, Amazon ist böse und ich sollte in eine Buchhandlung gehen und drei Wochen warten, weil niemand englische Comics verkauft und die erst bestellt werden müssen. Vermutlich bei Amazon. Ja, Amazon und Google und Co sind eben die großen Firmen und nein, es gibt keinen Wettbewerb mehr. Amazon und Google werden so lange das Zepter in der Hand halten, bis irgendwann, irgendwer den Stecker der Oasis zieht und uns zwingt wieder im 18. Jahrhundert zu leben. Der Gedanke, zwangsläufig gebären zu müssen (oder im Kindbett zu sterben), möchte man nicht Keusch leben, erschreckt mich dabei am meisten..

Zumindest war die Shaka gestern brav und motiviert zu gehen. Shaka ist der Haflinger, der gerne stehen bleibt. Um Shaka kümmerte sich letztes Jahr niemand und bis Dorena wieder da ist – und sollte sich niemand finden, kümmere ich mich derweil um sie. Und auch wenn sie den Marshmallow-Test noch nicht bestehen würde, halte ich sie für sehr intelligent.

Nun, sie bleibt gerne stehen. Auch für 30 Minuten. Oder mehr. Ist ihr wurscht. Geht zwei-drei Schritte zum nächsten Grasbüschel und das wars. Und belustigt damit alle Zuschauer um sich herum: „Will er nit, ha?“, „Musst di durchsetzen!“ Fehlt nur mehr: „Tierquäler! Wenns nit will, dann wills nit!“ Und sie ist eine Dramaqueen sondergleichen: Man sitzt auf ihr, die Zügel nicht berührend und ihre Mimik sagt: „NA GEH BITTE, SCHAUTS WAS SIE MIR ANTUT!!! GEHEN MUSS ICH!! GEHEN! VOM GUTEN GRAS WEG!!! ZU HILF!“ Nein, sie hat keine Schmerzen. Sie will einfach nicht. Ist aber ok. Ich will auch nicht jeden Tag das tun, was von mir verlangt wird. Gestern war sie dafür motiviert und brav, ging gut im Galopp (der so schrecklich hart und holprig ist, selbst ohne Reitpad) und wieherte kein einziges Mal – was sie manchmal tut, um die anderen zu rufen. Es gefiel ihr. Und heute hat sie frei. Ich werde Holzspäne aus meinem Strick zupfen und den Tieren beim grasen zu sehen. Bonding-Time und Teil der Herde sein ist ebenfalls wichtig. Bis mich die Fohlen im Übermut überrennen und ich an Ort und Stelle sterbe.

Und ja, ich akzeptiere eh schon ihre Meinung, dass wir keinen Sattel und Pad mehr verwenden weil sie Gurte nicht mag. Irgendwie mag kein Pferd Gurte kommt mir langsam vor. Und seitdem geht sie aber auch brav. Abwärts gehn wir zu Fuß, damit sie lernt, dass man auch spazieren gehen kann. Vielleicht kennt sies einfach nicht. Manche andere Leute sind der Ansicht, dass Pferde manchmal gern ihre Menschen tragen. Eh, wenns heimgeht und der Mensch zu langsam ist.

Die Zahnschmerzen sind heute übrigens nicht mehr da. Nachts noch. Jetzt nicht mehr. Das bedeutet, dass ich nicht in die Uniklinik muss. Und niemand zu mir sagen wird: „Wir müssen Ihnen mitteilen, dass sich ein Wurm eingenistet hat und somit müssen alle Zähne raus. Nein, die Krankenkasse übernimmt das nicht. Was, Sie sind nicht auf Zahnwürmer versichert? Ohh.“

Zahnwürmer!

Aktueller Ohrwurm:

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One Hand Clapping

One Hand Clapping ist ein Spiel, dass via Stimme funktioniert. Und dazu braucht es keine gesanglichen Kenntnisse oder Talente zu besitzen.

Zu Beginn – oder auch in der Mitte, fordert das Spiel auf, eine angenehme Pfeif- oder Singlage zu finden. Und dann kann der Spaß auch schon beginnen.

 

Ursprünglich wollte ich eine Kostprobe auf Instagram stellen und muss es, bis es mir jetzt in den Sinn kam, komplett vergessen haben. Andererseits gut so: Das Gejaule und Gekreische braucht wirklich nicht Eingang in das tiefe Interwebs-Archiv finden. Andererseits ists wieder schade, dass ich keine „Let’s play“ aufzeichnen kann (vor allem Hardware-Technisch), weils manchmal doch ziemlich absurd/abstrus wäre und ich gerne, das eine oder andere Spiel/Situation aufgezeichnet hätte.

Es ist übrigens nicht so leicht, wie man glaubt und manche Töne, die man von sich gibt, ähneln einer hungrigen oder gar rolligen Katze. Manchmal quietscht man auch nur. Und es funktioniert.

Fazit: Ein Gratis-Vergnügen, welches besser nicht Nachts gespielt werden sollte. Vertraut mir.

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Causa #Dönmez, vom Wochenende

Einzelfälle und Ausnahmen, is ja nit so gmeint. War lei Spaß. Mei, jetzt sei halt nit so.

Ich hatte es gestern ja zuerst gar nicht überrissen was wieder vorgefallen war. Ich folge ja entweder nur linken oder liberalen Politikern/Usern (die zwar kommentieren aber nicht ganz so häufig den eigentlichen Vorfall retweeten, und wenn, dann nur die gut-kommentierten Antworten darauf) und Blödelaccounts wie Car Crash, Only in Russia, Hold my Beer und Oh Shit und dergleichen, was übrigens ein ziemlich bizarrer Mix in der Timeline (der Begriff verwirrt mich immer noch, weil ich ständig an Zeitreisen denken muss) hinterlässt.

Gestern jedenfalls trug sich folgendes zu.

Kurz zuvor postete der Herr folgendes:

Der Herr entschuldigt sich also nur „Aufgrund der ausgelösten Diskussion“? Und nicht, weil er dieser Frau (der deutschen Staatssekretärin Chebli) öffentlich unterstellte, sie hätte sich nur hochgeblasen – nicht einmal hochgeschlafen?

Zu Erinnerung, Österreich hat noch immer den Vorsitz im Rat der Europäischen Union inne – bis zum Jahresende übrigens. Befänden wir uns zu Zeiten von (Hausnummer) Krieg und Frieden, könnte man dies durchaus auch als diplomatischen Fehltritt werten, worauf wegen Beleidigung einer fremden Staatsfrau der Krieg erklärt werden könnte. Aber hey. So barbarisch wollen wir auch wieder nicht sein. Belassen wirs bei einem „Tschuldigung“ und legen den Fall unter „Einzelfälle“ ab. Und heiraten.

Alles, aber auch alles an dem Tweet macht es nicht besser, sondern schlimmer: Er entschuldigt sich, weiter, nicht am Inhaltlichen an sich, sondern weil es andere Leute verletzt hat? Seriously? Mit dieser Antwort hat er sich noch mehr ins Aus geschossen, weil so alles, aber auch alles daran falsch ist. Alles.

Könnte natürlich auch reines Ablenkungsmanöver sein:

Wie:

Sicherlich, liebe Leser, es ist ja der „Schmäh“ der Stammtischwähler, der alten, weißen, männlichen Raunzer, die dann mit dem Generationenwechsel einfach so abgelöst werden. Guess what, it’s not just them.

Sein Fehlverhalten argumentiert er mit Schwäche. Sexismus ist kein Moment der Schwäche. Ein Moment der Schwäche ist es, mich nicht aufrappeln zu können, das richtige zu sagen oder zu tun, wenns gerade gefordert wird. Sexismus ist kein Moment der Schwäche. Und dass es nicht nur ein Ausrutscher war, beweist uns folgender Tweet:

Schau, nochmal ganz langsam und für Anfänger: Dein Frauenbild ist exakt das gleiche wie jenes der extremen Muslimen, über du dich so gerne hinweg stellst. Das ist eben das große, fette Problem, dass viele der treuen türkis/schwarz/blau Wähler nicht sehen möchten, wollen oder gar können – oder ist es tatsächlich in Ordnung, wenn inländische Männer Frauen belästigen, weil, sind ja ihre Frauen. Aber legt wer Hand an, der eine dunklerer Hautfarbe hat als Luigi von der Pizzeria nebenan, oder gar Luigi selbst, wohoo…

Ich sagte schon zur Beginn der Flüchtlingskrise (erneut, ein ungutes Wort), dass dies die perfekte Gelegenheit wäre, auch das Verhalten und Benehmen der hiesigen Herrschaften genauer zu betrachten. Aber naaa.. is lei Spaß, was hom ma glacht.

Und zu guter Letzt:

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Batman! Oder Woman? Tierchen?

Gestern hat sich ein Tierchen ins Zimmer verirrt: Eine Fledermaus. Eine Stunde lang flog sie hin und her, setzte sich hin, versuchte sich hin zu setzen, bis sie es schlussendlich doch schaffte, wieder hinaus zu fliegen.

Das Internet gibt übrigens komplett unterschiedliche Anweisungen, wie man damit umgehen soll: Zimmer dunkel, Zimmer hell, Fledermaus beißt, Fledermaus hat nicht die Zähne dazu, bloß nicht scheuchen, rum scheuchen damit sie müde wird und tiefer fliegt, aus dem Zimmer raus, einfangen mit Handtuch drüber werfen, in Ruhe lassen, warten.

Ich dann tat genau das: Ich legte mich hin, hatte ein kleines Licht an und beobachtete sie. Sie flog dann wieder rum, manchmal etwas tiefer, bis sie es durchs Fenster schaffte.

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Woche #0408

Nachtrag.

Die gestrige Karaoke-Nacht [in diesem Falle schon zwei Wochen her] gab reichlich Erkenntnis:

Singe Songs, welche gewisse gesangliche Kompetenzen erfordern, wie „Let it go“ oder „Run to you“, wenn möglich zu Beginn, wenn noch ganz wenige Menschen da sind. Die Akustik ist besser, der DJ stellt das Mikrophon tatsächlich sinnvoll ein und ich schaffte es, fast alle Töne zu treffen. Der Nachteil: Die Stimmbänder sind beleidigt und wollen, wie alles andere auch, vor Einsatz aufgewärmt werden.

Wenn du glaubst, ein Lied perfekt zu können, weil du es ja eh schon so oft gehört und in der Vergangenheit unter der Dusche gesungen hast – muss ich dich leider enttäuschen. Madame (8) – ein viel zu seltener Gast, die Karaoke hasst und sich all zu früh wieder verabschiedete, wünschte sich „All I want for Christmas…“ und ich dachte mir: „Natürlich schaffe ich das! Locker!“ Ich stellte mir vor, wie ich die ersten Zeilen perfekt wiedergab. Und die ersten Töne klangen auch.. okay, soweit. Etwas eingerostet aber, akzeptabel. Bis dann der Text gänzlich fremd und die Musik seltsam klang. Es lag sicher an der Version, und auch der Text war sicher nicht stimmig. Ganz bestimmt.

Ich beschwerte mich einst darüber, dass der Herr DJ mich und Konsorten immer nur selten singen lässt, während Melinda, Brigitte und ChrisY’All! öfters zum Mikrophon dürfen, weil sie „coole“ Songs singen, oder weil sie einfach unfassbar cool sind, den DJ bestechen oder Alkohol konsumieren, who knows. Nun, gestern durften WIR (die non alcholholic-Pago Fruchtsaft mit Wasser verdünnt-trinkende Disney-, Whitney Housten-, Opern-, Metal-, und Queen-Fraktion) öfters singen. Warum? Weil sich noch kaum weitere Gäste eingefunden hatten. Und es war großartig! Ich liebe es, wenn weniger als 10 Leute anwesend sind. Man kann alles singen! Alles! Als sich gegen halb 12 andere Menschen in das düstere Loch begaben, wurden wir fast gänzlich aus der Playlist verbannt. Aber in dem Fall war es okay: Ich sang 10 Songs und konnte mich früh auf den Heimweg machen. Darunter „At last!“, „Don’t stop me now“, „Phantom of the Opera“ (wir probierens immer wieder, ich nehms mir vor, und versage) und „Nothing else matters“.

Btw., niemand mag das „Pokémon-Theme“ mit mir singen. Niemand. Und das finde ich traurig. I wanna be the very best. Like no one ever was. To catch them is my real test To train them is my cause. POKÉMON!

Madame (8) merkte irgendwann an, dass wenn ich alleine an der Bar sitze, einen Pago mit Leitungswasser trinke, ein Geek-Shirt trage und Disney-Songs singe, doch etwas merkwürdig wirken mag. Warum? Warum zum Teufel? Ich finde Leute die alleine an der Bar sitzen (die generell alleine ausgehen), keine Alkoholischen Getränke trinken (generell keine Alkoholischen Getränke trinken), ein Geek-Shirt tragen (generell..) und Disney-Songs singen (…) unfassbar attraktiv! Frauen wie Männer. Period. Woher diese verschrobene Ansicht, man würde merkwürdig wirken, what the heck? Hauptsache jemand vernichtet 10 Flaschen Bier, lallt und grölt irgendwas in die Menge – sowas ist absolut normal und nicht merkwürdig. Mhm.

„Shake it off“ ist ein toller Song und einer meiner Lieblingssongs (er betreibt perfekte Gemütswäsche und verwandelt Trübsal in Fröhlichkeit) – aber er eignet sich absolut nicht für Karaoke und klingt, besonders zu zweit, wie eine schlechte A-Capella version. Wobei ich oder meine Duett-Partnerin (nicht Madame (8), sie würde nie singen, eben so, wie sie nie auf einer Couch schlafen würde – ich habe es ihr angeboten, sie lehnte ab) den ersten Ton getroffen haben müssen, denn wir fragten uns mit Blicken: „Ist ja da jetzt die Original-Stimme dabei? Wtf? Warum?“ Wir verstummten kurz, nein, da war keine Stimme, vielleicht war es aber auch nur die Menge im Hintergrund. Auch: Die Songs von Taylor Swift müssen 110% Text-sicher sein, sonst verliert man sich und findet nur schwer wieder den Einstieg.

Es war also, ausnahmsweise, eine erfolgreiche Nacht. Im Gegensatz zur letzten Woche, als ich den Blutmond verpasste (aber menstruierte) und lediglich 3x singen durfte – und das mehr schlecht als recht. Ich komme mir mittlerweile vor wie der Typ aus Misfits, der darauf wartet, dass sich seine Kräfte offenbaren und dann am Ende bemerkt, dass er unsterblich ist. Wait a second… Und Medium für bestimmte (tote) Leute. Die ersten zwei Seasons waren einfach großartig.

Übrigens. Was mir gerade einfällt – um diesen tollen Abend abzuschließen:

Als ich mich auf den Heimweg machte (zu Fuß ca. 20 Minuten) fiel mir irgendwann eine Gestalt auf, die offenbar den gleichen Weg hatte. Ich wechselte die Straßenseite, ein anderer Passant wich mir höflich aus, während ich mir die Aufnahmen des Abends anhörte. Irgendwann bemerkte ich, auch die Person, die noch weiter hinter mir war, hatte die Straßenseite gewechselt. Ich dachte mir nichts dabei. Dann wechselte ich erneut. Auch die Person wechselte und hatte aufgeholt. Es handelte sich übrigens um einen Mann. Ich wechselte nochmals und blickte immer wieder mit einem Auge zurück. Er wechselte ebenfalls wieder. Und holte noch mehr auf. Kurz darauf bog ich ab, er ging weiter und wechselte wieder auf die andere Seite zurück, während er mir nach blickte. Ich ging zu einer Haustür und tat, als suchte ich den Schlüssel und wartete, bis er hinter dem Block verschwunden war – und setzte dann meinen eigenen Weg fort, blickte aber immer wieder zurück, in die Seitengassen, ob er nicht plötzlich heraus kam. Das erste Mal, dass mir sowas passiert ist.

Fun Fact und eigentlich sollte/müsste man dies nicht erwähnen, ich fands trotzdem amüsant: Der Mann, der mir zuerst ausgewichen war, war dunkelhäutig. Der, der mich verfolgt hatte, weiß. Es könnte auch durchaus sein, dass ich mich täusche und der Mann einfach so wechselte oder mich gar beschützen wollte und sich nun schlecht fühlt, weil er glaubt, dass durch #metoo alle Männer unter Generalverdacht stehen. Well, guess what..

Anway, was es auch immer war. Es war creepy.

In diesem Moment fühlte ich mich in Innsbruck unsicherer als in New York. Sollte ich mir einen Pfefferspray besorgen? Madame (8) verneint, er könnte gegen mich eingesetzt werden – und wenn die andere Person zu Schaden bekommt, könnte ich wegen Körperverletzung angezeigt werden. Well…

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150€ für 60h/w!

Achtung, irreführender Headliner! Entspricht (noch) nicht der Realität! Vorsicht!

Aber es wäre doch eine Idee, nicht? Man stelle sich vor, das Pensionssystem kann von Grund auf reformiert werden: In zehn Jahren gibt es nur mehr private Kassen, die sich der gemeine Arbeiter nicht leisten kann und aufgrund Mangelernährung und Überarbeitung früher stirbt. Und wenn er doch noch lebt, kracht er 70jährig mit 150km/h in eine Mauer. Win Win für alle! Naja, fast. Wen interessieren Volksbefragungen und der Wille des Volkes. Ernsthaft, gewöhnt euch eure illusorische Haltung ab.

Man kommt nicht ganz an politischen Beiträgen vorbei.

Im Urlaub war es mir jeden Morgen aufs neue ein herrliches Vergnügen durch Twitter zu scrollen, während ich am Strand den Wellen lauschte, das Glitzern der Sonne auf der Oberfläche bewunderte (dabei immer wieder an Ghibli-Filme denken musste, folgend auch diverse Stücke immer wieder laut nebenbei laufen ließ), mich unterm Schirm verkroch und ein Zucker-Milch-Kaffee-Gemisch schlürfte. Ich verfasste (vermutlich) unqualifizierte Antworten zu irgendwelchen Themen und es war ein Teil meiner Entspannung. Warum? Es war so weit weg! Es war wie ein interaktives Spiel, dass ich starten und beenden konnte, wann immer ich mochte – zumindest fühlte es sich so an. Nichts, dass mich in dem Moment wirklich berührte. Die Realität lag irgendwo fern am Rande des Meeres am anderen Ufer, in einem kleinen Land, welches den Wunsch hegt, wieder ins 19. Jahrhundert zurück zu kehren und fleißig an der Umsetzung arbeitet. Tu felix Austria nube. Als Jane Austen und Brontee-Liebhaberin müsste mich das eigentlich freuen – tut es aber nicht.

Die Aussage der österreichischen „Sozial- und Gesundheits“-Ministerin, dass 150€ locker zum Leben reichen, wenn die Miete übernommen wird, fand ihren Weg natürlich auch zu mir. Stimmt. Handy- und Internetkosten, öffentliche Verkehrsmittel, Kleidung, Hygiene, Arzt und Nahrung lassen sich locker damit finanzieren. Easy. Man kann ja auch täglich bei der Obdachlosen-Kantine speisen und Kleidung aus Bedürftigen-Zentren holen: Alles kein Problem. Lebt sich super damit! Kino und gesellschaftliche Veranstaltungen, wozu? Gibt ja Social Media! Aber eh, war ja nur für die dunkelhäutigen Zuwanderer gemeint, ganz gleich welchen Status er gerade hat. Dumm nur, dass lediglich Asylwerber aus der Mindestsicherung heraus fallen (der Rest bekommt sie und da dürfen keine Unterscheidungen bzgl. Hautfarbe gemacht werden. Nein!? Doch! Oh.. So an Dreck). Und diese bekommen (neben Unterkunft und Verpflegung) aktuell ein Taschengeld von 40€. Ob unter all dem Hass doch ein gutes, warmes Herz steckt? Oder liegt es an der fehlenden politischen Bildung, die mit 2 Minuten Google aufgeholt wäre? Wir werden es nie erfahren..

Internet, so meine ich, ist ein Grundrecht, wie der Besitz eines Fernsehers zwecks Recht auf Information. Ergo, müsste man die Internetkosten ebenfalls übernehmen. Auch fraglich, ob die Wohnkosten mit oder ohne Strom/Heizung berechnet werden. Winter is coming!

Folgt man dem Trend, werden sicherlich auch mehr Kinder gezeugt, denn für Verhütung muss jeder selbst und besonders die Frau aufkommen („Abtreibungen pfui Spinne, wer tötet denn kleine Kinder! Stopft die Bauernkatzen in den Sack und ab in die Tonne! Na kastrieren geht nit, is unnatürlich!“), und somit wird auch der illegalen Einwanderung Einhalt geboten, wenn die gute, heimische Frau wieder 6-8 Kinder wirft und erneut: Pensionssystem. Dank gestrichenen finanziellen Mitteln für Frauenhäuser und Initiativen (die meisten Mordfälle resultieren aus Beziehungsstreits, aber der heilige Bund der Ehe steht natürlich über der Sicherheit von Frauen (Moment.. Religion und Staat sind aber noch getrennt, oder? Planen die bereits eine österreichische Sharia? What? Hm? War was?), erhöhter Müttersterblichkeit (an Krankenhäusern und vor allem bei Hebammen wird ebenfalls gespart) – haben wir wenige alte, aber viele neue junge Menschen, die im Glauben aufwachsen, es ist okay 60 Stunden die Woche für einen Mindestlohn zu arbeiten, immerhin ist Freizeit kein Grundrecht. Kontakt zu Freunden und Familie gibt es nur mehr über soziale Medien. Immerhin sind es „soziale“ Medien. Wers dann doch noch schafft sich aufzuraffen, ins Beisel zu schleppen und 3 Bier konsumiert (Aber nur 3!), bekommt einen „Wirtschaftsbonus“ von 20€ im Monat. Macht keinen Sinn? Is wurscht. Tut der Rest auch nicht.

Zurück zum Vorfall:

Meine Theorie ist ja folgende: Durch unqualifizierte Aussagen schafft sich die konservative Partei gleich zwei Vorteile: Einerseits säbelt sie eine „böse Hexe ab, die gegen die Interessen des Volkes handelt. Verbrennt sie!“ und sichert sich somit Wählerschaft („Mir sein fürs Volk da!“) und kann gleichzeitig als Beispiel für „Frauen hobn nix in da Politik verloren. Da hobts 300€ im Jahr mehr wenn es in da Küche bleibts. Geil, ha?“ herangezogen werden – womit sie die „Familien“-Ministerin gleich mit rausschmeißen, um den Punkt zu unterstreichen. Win Win!

Das Volk ist zufrieden, die Politik geht gewohnte Wege – statt Erbschaftssteuer wird im Falle des Falls komplett enteignet und alle sind happy, weil der böse „Auslender!“ auch eins auf die Fresse kriegt. Yay!

*

Aber wisst ihr was wirklich traurig ist? Folgendes:

 

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Twitter’esk und ohne #, No.01

Die Hitze machts tatsächlich nicht einfach sich anständig konzentrieren zu können. Und teilweise, so meine ich, sehe ich doppelt. Ob meine Augäpfel anfangen sich aufzulösen?

Ich scrolle also, neben dem täglich Broterwerb, stattdessen Twitter. Das erfordert weder viel Kompetenz noch Konsequenz und schon gar keine Aufmerksamkeit. Trotzdem, amüsant ists auf jedenfall.

Twitter ist ein Phänomen, von dem man dachte „Ja, is da. Geht bald weg. Sein lei 140 Zeichen, who cares“ – so auch James Gunn, dem seine provokanten Tweets vor zehn Jahren zum Verhängnis wurden. Seit 2006 kann man auf Twitter sein Unwesen treiben, ich selbst stieg 2009 mit ein, twitterte aber selten. Wozu? Was soll man mit 140 Zeichen groß aussagen können? Ihr kennt meine Beiträge. Es braucht mindestens 10.000 Zeichen um auf den Punkt zu kommen. Trotzdem bewundere ich Menschen, die es schaffen, bissige und gute Tweets zu verfassen. Wenn ich zufällig über meine Tweets stolpere, huscht manchmal der Gedanke vorbei: „What the.. Wer? Oh, okay. Dammit. Daran müssen wir noch arbeiten.“

Trotzdem, es war schon bei Seminararbeiten eine Qual sich kurz fassen zu müssen. Soviele Worte, und man darf sie alle nicht verwenden. Wozu also so viele Worte? Der Möglichkeit wegen! Ja, dann gib sie mir! Nein! Warum? Zu lang und zu viel!

Wenn ich einen tollen Beitrag sehe, dann keimt das Verlangen, etwas genau so tolles zu antworten und bemerke, nach x-mal umformulieren, dass es keinen Wert hat. Weder für mich, noch für wen anderen. Dann lösche ich. Übrigens sind mir von 89 Follower zwei entfolgt, nachdem ich gepostet hatte, dass ich den Aachensee viel lieber mag, als die grüne, warme Grütze. Ich fragte dann, ab wann ich mir Sorgen machen müsste beziehungsweise, wann das Gefühl wieder verschwindet, was falsch gemacht zu haben. Jemand antwortete: Wenn nur mehr 19 übrig sind. Mittlerweile sinds 93. Jemand meinte, unter 100 Followern seis so, als rufe man in einen Wald und von irgendwo her raschelt was. Immerhin etwas. Und das kann alles sein: Eine Maus, ein aufgeschrecktes Reh oder sogar ein Dinosaurier! Manchmal fischt man sich auch einen Troll heraus, und manchmal Kampfposter und dann gerät man ins Licht der Öffentlichkeit und wird kritisiert und gehated und geshitstormed und… Ja. Der übliche Internet-Wahnsinn halt.

Digitale Immigranten

Aber darauf wollte ich nicht hinaus. Ich habe in den letzten Tagen tatsächlich einige gute Tweets gelesen, und darauf geantwortet und fühle mich fast in die Community integriert. Manchmal wird auch ein Tweet von mir geliked. Ich meine, hey. Das ist doch was, oder? Gut, es fehlt mir noch an der optimalen, tollen Selbstbeschreibung. Und am passenden Content. Aber hey, ein Like ist ein Like. Jemanden hat gefallen, was ich schrieb. It’s something!

Was ich bis jetzt nicht wusste war: Es gibt „Digitale Immigranten“, die Eltern der „Digital Natives“. Was ich amüsant finde, dass Natives den Immigrants den Platz auf einer Ebene streitig machen, welche die ältere Generation ins Leben gerufen hat. Manchmal läufts eben verkehrt.

„Wenn ein dreißigjähriges Pärchen ein Kind bekommt, ist dieses ein Digital Native, während das Pärchen selbst wohl eher zu den Digital Immigrants gezählt werden kann, da sie nicht mit digitalen Technologien aufgewachsen sind“ so Gründerszene.de.

Fraglich also, ab wann man digitaler Immigrant ist und ab wann Native. Was zählt zu digitalen Technologien? Spielekonsolen und Computer auch schon, oder lediglich das Internet.

„Die digitalen Immigranten haben sich langsam an die von den digitalen Eingeborenen – den Digital Natives – dominierte Gegenwart assimiliert. Digital Immigrants – das sind alle vor ungefähr 1980 Geborenen, groß geworden mit Kassettenrekorder und Schallplatte, vertraut mit Kleinbildfilm und VHS-Bändern“ schreibt Herr Haber von den Zeithistorischen Forschungen. Und weiter: „Digital Natives hingegen sind mit Spielkonsole, Computer, Internet, Handy und MP3 aufgewachsen.“

Und da setzt meine Frage an: Was ist mit denen, die dazwischen sind? Denen Spiele im DOS nicht unbekannt und („Nein, das darfst du nicht spielen, da sieht man Blut!“ – Aber ein sterbendes Pferd ist vollkommen zumutbar, okay…) und in frühen Jugendjahren noch über die Blume gechattet haben? Was ist mit denen? In the void. Im Upside Down. Im Dazwischen. Ungeliebt, ignoriert und nicht beachtet. Vergessen. The Lost Generation.

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