Taylor Swift by the rain – Folklore / Evermore (acoustic) – (b)RainMusic

Es wird früher dunkel. Merklich früher. Um 8 finstert es bereits. Was tun wir dagegen? Wir flüchten in Welten, die fast nicht der Realität zugänglich sind. Wie zum Beispiel in diese hier – es war nur eine Frage der Zeit, bis die Idee Gestalt annahm und tatsächlich real wurde. Ich danke den Herstellern für dieses Meisterwerk.

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Shop me!

Also gut, meine lieben Follower und Followerinnen.

Ich habe etwas für euch.

Und zwar:

Einen Online Shop!

UNFOLLOW!!!!

Nein, wartet!

Es ist lediglich ein Account auf einem Shop.

So wartet doch!

Ich verkaufe doch nicht getragene Socken oder sowas, die armen Socken, nein, es sind Designs! Von seltsamen Katzen mit altklugen Sprüchen. Aktuell auf RedBubble über ich mir aber zu expandieren, aber wohin? Gibt es denn noch so viele Seiten? Wie machen die Leute das?

Tja, was mache ich?

Das hier:

Und wie mache ich das?

Mit Maus und Inkscape.

So, jetzt liegt es an euch!

Kauft was!

Macht mich glücklich!

Und Gobbolino, der freut sich dann auch!

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Cancel Culture, und so

„Jetzt machst du dir aber Feinde…“
„I know!“

Madame (8) führte sich einen Podcast zu Gemüte, in welchem kritisiert wird, dass in einem Buch über eine Trans-Person erwähnt wird, dass sie gerne Harry Potter mag, weil das Trans-Personen triggern (wir erinnern uns an die Aussagen von JK Rowling) und verletzten könnte und daher respektlos sei.

Gleich zu Beginn stellt sich die Frage: Muss man den Künstler von der Kunst trennen. Oder, darf ich Hitlers Kunst an der Wand hängen haben, weil mir seine Bilder gefallen, obwohl ich den Mann verabscheue? Zu derb? Okay. Darf ich weiterhin Harry Potter-Fan sein, die Charaktere nett finden, die Geschichten mitreißend, obwohl JK Rowling sich transfeindlich geäußert hat?

Und wie es immer ist: Es gibt keine universelle Antwort, denn jeder (bla bla) muss für sich die Grenze ziehen (bla bla). Na eh, bla bla. Aber! Und hier stehe ich, gemeinsam mit der geschätzten Madame (8): Es ist doch nicht unmoralisch ein Buch einer Autorin zu lesen, die sich Jahre später transfeindlich äußert. Lolita, beispielsweise, eines der besten Bücher aller Zeiten, geschrieben 1955 – in welchem ein, sich im mittleren Alter befindender Herr, sexuelles Interesse an einer 12 jährigen zeigt.

Next Topic, dass unsere Kultur generell pädophile Ausrichtungen hat, ist offensichtlich: Gewollt werden jung aussehende, faltenlose, reine und vor allem auch haarlose Frauen (Nichts gegen die eigenen Präferenzen wie man Aussehen und sich anfühlen will, aber(!), dass (oft) Männer dementsprechende „Beauty Standards“ quasi verlangen, ist durchaus problematisch. Oder was gefällt noch? Runder Kopf, große Augen, Schmolllippen. Jap. Ihr erkennt das Problem, oder? Und „Teen-Porn“ macht das ganze nochmal extra cringe. Aber gut. Zurück zum Eigentlichen.

Trigger Warnungen

Sie erzählt weiter, dass in der Kritik gesagt wird, dass es eine Triggerwarnung geben hätte müssen, weil die Hauptperson viele Szenen hat, in welcher sie isst und das für Menschen mit Essstörungen problematisch ist.

„Triggerwarnung, Essen.“
„Triggerwarnung, Nacht. Es ist ist dunkel.“
„Triggerwarnung, Disco, Bar.“
„Triggerwarnung Krebs; ihr Sternzeichen war Krebs.“

Seriously? Manches geht zu weit. Auf TikTok wollte GenZ (die heutigen 20jährigen) Eminem canceln, weil, ja, seine Texte halt. Dann aber bitte Konsequent und sämtliche Kunst, Literatur, Film und Musik vor 2021 canceln und Kanye West gleich dazu, und überhaupt, what?

Madame (8) meinte, sie fände es traurig, etwas lächerlich zu finden, weil man es ja gut meinte. Ja, gut gemeint ist halt auch nicht immer geholfen. Die Dritte im Bunde, die auf diesem Blog noch keinen Namen hat, meinte, sie fände es in Ordnung, wenn am Anfang des Buches, wie bei der Kennzeichnung von Lebensmitteln, gewisse Trigger aufgelistet seien.

Okay. Kann man stehen lassen. Madame (8) meinte dann, dass Triggerwarnungen aber auch Spoiler sein könnten.

Und ja. Es nervt mittlerweile, dass nie genug ist. Sexuelle und häusliche Gewalt? Kindesmisshandlung? Extreme Drogenexzesse? Passt. Bin ich sofort dabei. Aber, wenn ich – wie die dritte im Bunde sagte – eine Phobie vor Gabeln habe, dann kann ich nicht erwarten, dass die Welt darauf Rücksicht nimmt. Und natürlich gehört es dazu, damit klar zukommen, andere vielleicht ungewollt zu verletzen, genau so wie Verletzte damit klar kommen müssen, dass Person X dies nicht als persönlichen Angriff gemeint hatte. Manche Dinge sollte man aushalten, und wenn nicht, dann ist das auch in Ordnung, aber dann muss man sich eben damit auseinander setzen; aber, wie bereits gesagt wurde, zu erwarten, dass alle Welt auf alle Phobien Rücksicht nimmt, ist etwas übertrieben.

Schreiben, aber aus welcher Perspektive?

Es wird auch kritisiert, dass die Trans-Person, die beschrieben wird, sich in ihrem Körper vor dem Outing unwohl zu fühlen und unglücklich zu sein, weil das zu stereotyp ist.

Okay. Haltet ein, liebe Freunde der Leserschaft. Das hier ist ein besonders wichtiges Thema: Schreiben, berichten, beschreiben – aus der Sicht anderer. Ein einfaches Beispiel:

Zurecht wird männlichen Autoren vorgeworfen, Frauen lediglich sexualisiert und dem male gaze entsprechend zu entwerfen und, ja, ihr werdet es ahnen, weiblichen Autorinnen wird vorgeworfen, Männer dem female gaze entsprechend zu skizzieren. Okay, sei berechtigt. Aber sehen wir uns den Inhalt der Kritik an.

„Ihre Brüste waren prall und wohl geformt, ihr Hintern einem Pfirsich gleich, ihre elfenhaften Bewegungen tanzten sanft und geschmeidig im Takt ihrer Atmung, ….“

Im Gegenzug zu: „Er war aufmerksam und ehrlich, mitfühlend und sanft.“

Mitfühlende, feministische feminine Männer sind (also) unrealistisch, sagt die männliche Kritik. Ob ihr einen an der Waffel habt, hab ich gefragt! Und kommt mir nicht damit, dass jede zweite Frau einen muskeligen Mann beschreibt. Und selbst wenn – wie viele Filme von Männern gibt es, in welcher der Hauptdarsteller ein muskeliger Mann ist. Also lösch deinen Kommentar gleich wieder, Jonas.

Dein kritisierter female gaze, sollte eigentlich kein female gaze sein, sondern Normalität, Christian!

Aber die Problematik greift durchaus weiter:

Darf man nur mehr autobiografisch schreiben? Und diese Frage dehnt sich auch auf den Schauspielbereich aus: Darf eine nicht behinderte Person, eine behinderte Person spielen? Natürlich, es geht um Sichtbarkeit: Bevor eine nicht behinderte Person ein Buch verlegt, in welcher sie in der Ich-Perspektive eine behinderte Person beschreibt, sollten Bücher von tatsächlich Behinderten verlegt werden. Und bevor eine Cis-Mann, eine Transfrau spielt, sollte man die Transfrau casten, ja, sehe ich zu einem gewissen Teil auch so: Aber warum nicht beides? Die Argumentation führt, erneut, der Sichtbarkeit-wegen dahin, dass man Minderheiten zuerst Aufmerksamkeit geben soll, bevor andere Mimen wieder selbst die Bühne betreten dürfen.

Ich frage erneut: Darf man nur mehr autobiografisch schreiben? Madame (8) meint dazu: „Ich versteh schon den Punkt mehr direkt Betroffenen zuzuhören, aber dass Leute nur noch über Dinge schreiben die sie selbst erlebt haben würde doch Literatur total einschränken.“

Eben!

Zusammenfassung

Je nachdem in welcher Bubble man sich befindet, und die Algorithmen sämtlicher Social Media Kanäle kennen uns besser als wir uns selbst, bescheren uns ähnlichen Content. Manchmal rutscht der eine oder andere Kommentar durch, was uns Anlass zur Diskussion, Lästerei und Freude (oder auch Ärger) bereitet und natürlich mit einer gänzlich anderen Sichtweise konfrontiert; denn alles was nur einen Milimeter von unserer eigenen Wahrnehmung, Meinung und Erfahrung abweicht, muss falsch und „vollkommen anders“ sein.

Es gibt auf diese Problematik („Aber wo ist das Problem Rücksicht zu nehmen?“ – „Soll ich mit den Fingern essen, weil du eine Gabel-Phobie hast, Anne?“) und Fragestellungen kein richtig oder falsch. Gewisse Themen, ja, dass sehen wir alle ein, gewisse andere Themen, da rollen wir mit den Augen. So what?

Woher kommt dieser Drang allen anderen ihre Dingens aufzwingen müssen. Mit meiner Gabel-Phobie erwarte ich, dass alle anderen darauf Rücksicht nehmen, was soll das? Nein, Anne, prinzipiell muss ich auf gar nichts Rücksicht nehmen, außer auf mein eigenes Wohlbefinden – und wenn dies, passiv, dich verletzt, weil ich Arielle-Fan bin und auf meinem T-Shirt eine Gabel abgebildet ist, dann ist das so. Ja, ich verharmlose, simplifiziere, versuche aber auch ein klein wenig Bewusstsein zu schaffen, wie [bitte passendes Adjektiv einsetzen] manches ist. Und ja, Anne, wenn deine Eltern dich mit einer Gabel gequält haben, dann ist dein Kommentar bei einem Therapeuten besser aufgehoben, als im Netz.

Danke für die Aufmerksamkeit.

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TikTok Fame!

Oder so.

Aber lasst mich von vorne beginnen.

Es geschah eines Tages, um den 17. Mai herum; nichts ahnend von dem, was noch kommen würde, entdeckten meine müden Augen eine Zahl: 2000 Aufrufe. What? Zwei Tausend?!!? Wenige Stunden später: 4000. 5000. 9000.

Ein Video (ein „TikTok“, man nennt es „TikTok“) vom alten Herren, wie er zuerst demotiviert durch einen Ring springt, dann ein zweites Mal, und es schafft, diesmal, ohne ihn kaputt zu machen. Gleichzeitig lud ich ein Video von Gobbolino hoch. Welches ca. 10k Views, also Aufrufe, bekam und bei 200 Likes lag. Es folgten auf Schlag ca. 300 Follower mehr. Ich hatte also 324.

19. Mai

  • Wir sind mittlerweile bei 2700 Followern
  • Gesamt Likes 34,1k
  • ca. 2,8 Millionen (bitte, Millionen!) Views und 30k Likes für den alten Herren
  • Gobbolino konnte sich nur mit 24k Views und 1900 Likes halten

20. Mai

  • 3400 Follower
  • 40k Gesamt Likes
  • Der alte Herr darf mittlerweile 3,5 Millionen (bitte Millionen!) Views verzeichnen

21. Mai

Der Druck Content zu liefern steigt. Aber nur was?

  • 4410 Follower
  • 52,1 Gesamt Likes
  • 4,2 Millionen Views und 49,1k Likes
  • Gobbolino konnte damit leider nicht mithalten. Er stagnierte irgendwo bei 19k Views

24. Mai

  • 9260 Follower. Diesmal gabs einen Schub aus Brasilien. Davor waren es viele aus Ägypten und dem Irak, sowie Mexiko 52% davon sind weiblich, 47% männlich
  • 99,4k Gesamt Likes
  • 6,6 Millionen Views und 96,1 Gesamt Likes

Mittlerweile wusste (und weiß) ich auch wie TikTok funktioniert: Je öfter ein TikTok ganz angeschaut wird, desto öfter landet es auf der „for you“ Seite, und je öfter es dort angeschaut wird, vollständig (Was bei 12 Sekunden leicht ist), desto weiter wird es eingespielt und so weiter und so fort. Und jedes einzelne TikTok hat die gleiche Chance. Eigentlich. Jedes kann einen User zum One Hit Wonder werden lassen. Aber das bedeutet nicht, dass alle anderen TikToks genau so oft angesehen werden. Manche interessieren niemanden.

Und natürlich, je mehr man sich von X ansieht, desto mehr von X bekommt man selbst eingespielt. Der Algorithmus kennt einen recht schnell, und sehr gut.

Es stellte sich die Frage: mache ich das, was alle sagen – und poste ich nur mehr Nischen-Content – also Funtrails mit Lancino, oder bleibe ich beim bisherigen Chaos, weil, ja… Ich entschied mir für letzteres und damit gegen den Fame. Es nützt ja nichts. Was bringt mir Fame, wenn es dann mit Aufwand und Druck verbunden ist, und oh boy, ich spürte teilweise bereits diesen Druck „liefern zu müssen“ und auch das Gefühl vom „hohen Ross herab zu blicken“, dass 2000 neue Follower ja gar nichts ist, wo sind die 4000 auf einen Schlag? Ja, Fame verdirbt.

26. Mai

  • 11k Folllower
  • 183 Gesamt Likes
  • 9,7 Views für den alten Herren und 179k Likes

1 Juni

  • 15k Follower. Viel tat sie nicht mehr

Aktuell, am

22. Juli, sind wir bei

  • 31,700 Follower
  • 469 Gesamt Likes
  • Durchschnittliche Views ca. 1000 – 4000 pro Video
  • Der alte Herr verzeichnet nach wie vor immer wieder Aufstiege: 22,3 Millionen Views und ca. 462 Likes sowie 306 Kommentare
  • 3x wurde er bereits duettiert, allerdings in arabisch. Ich habe also keine Ahnung, was die Typen sagen, obs was gutes oder was schlechtes oder was komplett irrelelvantes ist. Sie wirken jedenfalls sehr „angry“ – aber immerhin aber bescherte mir dies erneut gute 1000 Follower
  • Gobbolino bekam seine ihm zustehenden 30,2k Views und 2041 Likes

Wir sind bei 65,% weiblich und 34,4% männlich. Die meisten scheinen tatsächlich aus Brasilien und Mexiko zu sein, gefolgt von Ägypten, Tunesien und Kolumbien.

Die Zahlen steigen nach wie vor, aber verzeichnen nur minimale Aufschwünge. Allerdings ließ ich mir sagen, dass die TikTok Währung nicht soooo toll ist. Aber mei. Aber mei.. was solls. Immerhin bin ich vom Druck befreit, „liefern zu müssen“ und kann auch langweilige TikToks hoch laden, die niemanden interessieren, außer mich.

Das einzige worauf ich jetzt hoffe ist, dass ich entweder bald die 100k erreiche – ich glaube dann wird die Playlist-Funktion frei geschaltet, oder auch, dass diese Funktion bald kommt, da ich mich wirklich nicht auf eines nur spezialisieren will, aber so zumindest alles ordnen könnte: Gobbolino, Pferde, Nature Vibes, und ich! Und Elder Scrolls Online.

Und jetzt würdet ihr sicher auch gerne wissen, wie mein Account lautet… tja!

Tja!

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Das Bezos-Paradoxon

In Ordnung, Jeff Bezos, Chef von Amazon, flog vor wenigen Tagen ins All. Gut, wäre jetzt nicht der großen Rede Wert, reiche Leute tun sowas immer wieder mal. Wer braucht eine 5. Yacht wenn man auch ins All fliegen kann. Eben.

In diesem Falle aber bestieg der Mann einen gigantischen Penis und danke Jeff, danke, dass du den Penis-Humor aus dem Kindergarten wieder zurück gebracht hast. Zusätzlich wird die Popkultur die nächsten zehn Jahre dieses Thema in jeder einzelnen Produktion persiflieren. Und jede weitere Produktion wird versuchen die voran gegangene zu überbieten, und ja, ein paar gute Witze werden sicherlich dabei sein. Welcome to Paradise.

Jetzt gibt es Leute, die sagen, mit seinem Einkommen, welches sich sekündlich verzehnfacht, könnte er Covid besiegen, die Armut und Ungerechtigkeiten der Welt beenden. Er wäre der Heilsretter. Jede Stadt hätte eine Straße, ein Kirche und einen Tempel mit seinem Namen; in jedem Dorf stünden statt Spar und Aldi, Amazon Vertriebsstellen. Er wäre der meist geliebte Mann der Welt, Friedensnobelpreisträger, gefeiert und hochgelobt – und dumm.

What?

Was hat sie gerade geschrieben?

No way.

Unfollow!

But, wait!

Wieso sollte ein Mann, dessen System auf Armut und Ausbeutung beruht, dieses beenden wollen? Ja darum! Aber er wäre dann ja immer noch reich und ihm würde nichts abgehen, also, warum nicht? Weil, darum!

Never touch a running System, deswegen!

Ich nenne dieses Phänomen statt Kapitalismus, was ja eigentlich selbiges ist, ab jetzt das Bezos-Paradoxon, weil, in diesem speziellen Falle, ein einziger Mann, für den gesamten Weltfrieden verantwortlich sein und dem Kapitalismus das Genick brechen könnte, aber es nicht tut. Statt dessen dankt er seinen unterbezahlten Angestellten, dass der Flug in einem gigantischen Penis gelingen konnte.

Paradox? Zynisch? Logisch? Who cares!

Aber warum bekommt Bezos die Ehre und nicht Gates?

In unserer Post-Kapitalistischen Welt ergibt es mehr Sinn, dieses Phänomen einem Mann zu zuschreiben, in dessen Warenhäuser die gesamte Welt „schnell mal X“ bestellt, die Angestellten in Flaschen pinkeln und mit Sensoren auf ihren Fleiß überwacht werden und dabei auch noch richtig schlecht verdienen, als jemanden, der mit Windows jetzt nicht sooo viel falsch gemacht hat. Warum nicht Musk? Weil Musk ein Kind ist, zu unwichtig. Und warum nicht Jobs? Weil Apple reichlich überbewertet wird.

Zumindest das macht Sinn, oder?

Und natürlich wäre es im Sinne der Welt, des Klimawandels, unserer Kinder und Enkel und aller, mir, dir und sowieso allen, gut und sinnvoll, wenn er Armut und Co beenden würde – aber tbh – unser Leben sähe dann auch anders aus und wer weiß, ob uns das so gut gefallen würde.

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Es regnet.

Pausenlos. Warum?

Dann gibt es einen Tag Sonne. Oder zwei. Mit 32°. Die toll sind, wirklich, ich mag die Hitze (mein Kreislauf mittlerweile weniger, aber das ist eine andere Geschichte): Daliegen, zerfließen, alles ist heiß und warm und man schmilzt quasi auf dem Handtuch dahin. Dann steht man belämmert auf, watschelt zum Wasser, kühlt sich ab. Und siehe da: Gleich fühlt man sich erfrischt. Man stolziert zurück, legt sich hin: Und wiederholt alles bis es Zeit ist zu gehen.

Und dann gibt es diese Regenwochen (bei aktuell einmalig 3 Wochen durchgehend Sonne bisher), und diese Regenwochen ziehen sich mittlerweile. Nicht, dass ich etwas gegen Regen, Nebel, Finsternis und schottischer Atmosphäre hätte, im Gegenteil: Ich finds super!

Aber. Es ist sommer. Regnerisch darf es gerne im Herbst sein. Im Sommer, der sich in den Tiroler Alpen ja nun wirklich gerade mal auf ein zwei drei Monate reduziert, hätte ich dann auch gerne einen Sommer.

Nun verstehe ich es, wenn die Leute rufen: Aber die Umwelt! Die Tiere! Na eh, denen gefallen diese 30°+ nicht sonderlich, aber, Spoiler Alert, so schnell werden die nicht wieder verschwinden. Im Gegenteil. In Kanada sollen bis zu über 45° gewesen sein. Und Deutschland wird von Stürmen und Hochwasser heimgesucht. Ja na eh, sowas gabt und gibt es immer wieder, aber vielleicht sollte man sich auf die klugen Wissenschaftlern aus den 80ern berufen die sagten: „Tut was!“

Und die 90er versuchten ja auch mit einer Menge von Umwelt (u.a. Kinder) Serien (spontan fallen mir ein: Captain Planet, Sea Quest, Als die Tiere den Wald verließen (Yes, right in the feels)) ins Bewusstsein der Leute vorzudringen und sie sagten: „Hey! Hier sterben Tiere! Qualvoll!“ Und die Leute so: „yo, is lei a Zeichentrick, yo.“ Ich bezweifle zwar, dass in den 90ern „Yo“ bereits im deutschen Sprachraum gegeben war, aber wer weiß.

Aber auch das half nichts.

Und jetzt regnet es.

Während die einen über die Hitze sudern, werden die anderen von Flutmassen weg geschwemmt und ich beklage mich über etwas schottischen Regen.

Es stellt sich die Frage, wie wir als Menschheit es wohl soweit gebracht haben?

Aber gut, nachdem die Geschichte von Siegern geschrieben wurde und wird und die Forschung sich auch lange nur mit den Kriegern und Königen befasst hatte, und der alltägliche Bürger, das gemeine Leben außen vor blieb, woher soll man es denn wissen? Geschweige, dass der einfache Bürger und Bauer in einem Büchlein Notiz führte von: „Die Kuh trat mir heute auf den Fuß, aber immerhin fault das Heu des Nachbarn und somit kann ich meines um den doppelten Preis verkaufen, aber es regnet, und so kann ich nicht zum Markt, weil dann fault meines auch!“ Vor allem weil Papier teuer war, niemand die Zeit hatte und sowieso viele nicht schreiben konnten.

Also ja, ich bin mir sicher, die Magd Anno 1684 beklagte sich ebenso über den leichten Regen, aus welchen Gründen auch immer.

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Happy Towel Day!

Jap.. Da sind Drogen dabei. Manchmal darf er die haben. Aber nicht zu oft. Er soll ja kein Catnip Junkie werden.

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Revenge of the 5th!

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5. Mai 2021 · 11:48

May the 4th be with you!

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4. Mai 2021 · 11:49

Gibt es ein Leben nach dem Internet?

Und ich meine damit nicht als Folge eines apokalyptischen Auslösers (ABC-Krieg, Aliens, Zombies, Viren), oder ein globales Stromnetzversagen (wobei das durchaus passieren kann) und man dann eben für ein paar Tage kein Internet mehr hat.

Nein, ich meine, aus welchen Gründen auch immer, dass die Menschheit eines Tages beschließt, das Internet nicht mehr so zu nutzen, wie sie es aktuell nutzt: Kommunikation, Shoppen, Liebe, Hass, Freizeit, und so weiter. Vielleicht sogar das Internet gar nicht mehr nutzt.

„Möchten Sie auch einen Internet-Anschluss zum Festnetz?“
„Nee Danke, bin gerne natürlich. Brauch dieses Fakenet nicht..“

Zunächst wird dieser von Medien genannte „kurzlebige“ Hype wohl von Kindern der heutigen TikTok Generation ins Leben gebracht. Vielleicht war ihnen das Tun und Handeln ihrer Eltern peinlich, vielleicht aber, erkannten sie keinen Lebenserfüllenden Sinn dahinter, vielleicht waren sie der Selbstinszenierung auch einfach nur müde. Wer weiß. Jedenfalls, spätestens die Kinder der heutigen 14jährigen TikTok Stars (also … in ca. 15 Jahren) werden diesen Lebensstil in Frage stellen.

Okay, seriously

Aber ich meine das tatsächlich ernst, denn ich kann es mir durchaus vorstellen, dass irgendwann die Leute sagen: Ja gut, das Internet verwende ich tatsächlich wenn ich auf Wikipedia was nachschauen muss; und dass Apps wie Facebook, Twitter, Insta und TikTok mit dem Wegsterben ihrer Generation verschwinden, und da einfach nichts mehr nachkommt. Stellt euch vor, in 100 Jahren ist die gesamte Bevölkerung von Facebook mit toten Accounts befüllt, die sich gegenseitig anschweigen.

Wer nutzt dann Facebook noch? Ein paar schwurblige Firmen, die immer noch finden, man müsse eine Facebook-Seite haben. Facebook wird doch jetzt schon kaum mehr sinnvoll genutzt. Vielleicht bleibt Twitter mit einer Handvoll User bestehen, um sich Tag täglich über „Das geht doch einfach nicht!!!! RÜCKTRITT SOFORT!“ aufzuregen und sich von der Bubble feiern lassen. Wobei, in vielleicht 50 – 100 Jahren wird auch Twitter Geschichte sein. Alle „sozialen Medien“ werden Geschichte sein.

RIP
Social Media
2007-2070
Represent yourself in Peace.

Aber nochmal: ich meine das tatsächlich ernst; dass vielleicht in zehn Jahren die Leute sagen: „Nee… kein Bock mehr, ne.“ Und das Internet nur mehr zur Erleichterung gewisser alltäglichen Dinge nutzen (Arzt-Termine, Shopping, evtl. Arbeit weil remote-work trotzdem toll ist), aber im Endeffekt all diese exzessive Nutzung wie beispielsweise Schulunterricht via Zoom, Remote-Meetings, und der gleichen dazu führen, dass das Internet im Freizeit-Bereich gänzlich verdrängt wird und in Vergessenheit gerät. Mark my words.

„Weißt noch, Internet?“ – „OH MEIN GOTT! WEICHE VON MIR SATAN!“

Oder

„Weißt noch, wie wir Nächte lang wach lagen und gescrollt haben.“
„Jaaa voll geil wars! Weißt du noch was gescrollt hast?
Nee.. kein blassen Schimmer mehr..“
„Ich auch nich…“

Klingt unlogisch? Ist es aber nicht.

Vielleicht führt diese gezwungene, digitale Notwendigkeit tatsächlich dazu, dass sich die einen oder anderen davon abwenden, abkehren, und in 50 Jahren, in 20 Jahren fragen: „Wie bescheuert bist denn du, warum nutzt du das noch, das braucht doch keiner.“ Und wenn wir uns Fakten und Medien, Medienrealität und Medienkonsum anschauen, dann liegt es auf der Hand, dass irgendwann eine Generation kommt und sagt: „Geh heast, i kenn mi nimma aus, lass uns wieder ordentlich publizieren, mit Fakten und so und Kontrolle.“ Und von sich aus, soziale Medien gar nicht mehr nützen will, weil alles was gepostet wird eh irgendwo nur Fake ist, und keiner eigentlich mehr Lust drauf hat, egal wie kreativ der Fake ist.

Ich sage der Trend geht nicht Richtung Ready Player One, er geht Richtung, weg vom Netz. Richtung, Internet wenn notwendig, mit easy Hand-wisch Bedienung aber der Rest, der gesamte Rest, wird sich wieder ins real life verlegen. Denn man möchte, die Freiheiten, die man in gewissen Situationen wie einer ewig andauernden Pandemie, hat, sinnvoll nutzen. Weg vom Handy. Weg vom Fake. Der Flugreisen-Urlaub, der jedem nur mehr einmal pro Jahr zusteht (wegen Klimawandel), will nicht mit Inszenierung vergeudet werden, sondern mit Erleben.

Und so weiter.

Klingt nicht mehr so abwegig oder?

Und ich geb euch noch eines: Festnetztelefone. Sie werden wieder kommen. Durch Remote-Work, Home Office und genereller ständiger Erreichbarkeit wird man es leid, ständig erreichbar zu sein. Remote-Work wird sich auch weiterhin durchsetzen, da die Pandemie kein Ende finden wird, nicht in absehbarer Zeit; aber diese ständige Erreichbarkeit, unternimmt man einem Spaziergang oder gönnt man sich eine Pause, wenn das Telefon klingelt, „Du.. Herbert-Kevin, hast du mal Zeit, ich brauche dringend..“, Nein. Ende. Erneut: Man will das irgendwann nicht mehr. Festnetztelefone werden in spätestens 10 Jahren wieder en vouge.

Mark

my

words,

Mark.

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