Gobbolino ist da! #1

Gestern um 18:00 Uhr wurden die letzten Habseligkeiten, die Gobbolino besitzt, verstaut und inklusive ihm und ins neue Zuhause gebracht. Er war sichtlich verwirrt warum denn jetzt all seine Sachen weg sind. Er muss allerdings bemerkt haben, dass der Weg ein anderer (und nicht zum Tierarzt) ist, denn das Jaulen war weniger als sonst.

Ab jetzt, in unterschiedlichen Zeiten, ihr Deutschlehrer und Grammar-Nazis, seht es mir nach:

Es ist 19:13

Gobbolino frisst! Das Klo wurde abgetastet, aber noch nicht benutzt. Sein Zelt hatte er begutachtet. Ich habe das Gefühl, dass es ihn viel weniger kümmert als mich. Zuerst verkroch er sich noch unter bzw. hinter der Couch, tastete sich dann aber langsam vor. Vielleicht lag es auch etwas daran, dass ich die gesamte Wohnung mit getragenem Gewand von mir quasi ausgelegt habe und er sich weniger fremd fühlt und überall bekanntes roch?

Es ist 19:27

Er kam auf die Wohnzimmer Couch! Wir kuschelten kurz. Dann hüpfte er wieder weg. Eine Stunde später fast, geht er selbstsicher durch sein neues Revier.

Es ist 19:40

Er liegt unterm Bett und peitscht mit dem Schwanz.

Es ist 19:42

Jetzt wirkt er entspannter. Aber noch nicht zufrieden. Er möchte wohl Ruhe.

Es ist 20:07

Er rastet unterm Bett.

Es ist 20:12

Wir liegen/lagen auf dem Bett und kuschelten. Er schnurrte. Rückblickend betrachtet, tat er das wohl eher, um mich zu beruhigen, und nicht umgekehrt. Mittlerweile wurde auch das Klo benutzt.

Es ist 20:31

Jetzt liegt er auf seinem Thron im Wohnzimmer und beobachtet durch große Fenster was sich draußen tut. Regen. Autos. Menschen. Er wohnt jetzt im ersten/zweiten Stock und muss übers Stiegenhaus ins Freie. Aber das Freie ist bald da. Und so viele Häuser gibt es da nicht. Dafür aber einen Bauern mit Kühen und Hunden, die bellen.

Ab 21:00

lag er auf seinem Thron und döste vor sich hin, bis die Menschen sich um 22:30 schlafen legten.

Nachts

Nachts war Gobbolino etwas unruhig. Einmal kam er von selbst und lag auf meinen Füßen. Einmal jaulte er von draußen (er kannte sich wohl nicht aus) und kam dann schnurrend in meine Arme gekrochen. Ein anderes Mal holte ich ihn, und irgendwann ist er wohl draußen am Thron eingeschlafen. Früh morgens fand er sich hinter der Couch wieder (die oben und auf der Seite mit einer Decke abgedeckt ist, sowie der Boden, damit er einen wirklich geschlossenen Rückzugsort hat – neben den zig Katzenhöhlen in diversen Kästen).

Es ist 7:20 am nächsten Tag

Vorhin spielten wir ein wenig. Bisher macht er noch keine Anstalten, raus zu wollen. Ein wenig Sorge habe ich, dass er sich im Stiegenhaus fürchtet, da sich noch 5 weitere Parteien im Haus befinden. Aber daran wird er sich vermutlich gewöhnen. Hoffe ich.

Es ist 9:21

Er liegt hinter der Couch und schläft. Manchmal streckt er sich, dann rollt er sich wieder ein.

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Zwischen 5 und 9 Uhr

Manche von euch kennen es sicherlich:

Zwischen 5 Uhr früh und so ca. 9 Uhr kriecht diese hässliche Anxiety hervor. Immer zu dieser Uhrzeit. Davor schlafe ich und danach flaut es ab und rückt etwas in die Ferne und wird unwichtig. Gibt es da ein seltsames Raum-Zeit-Gefüge?

5 Uhr

Zu dieser Zeit bereitet mir alles Sorgen und ich neige ja generell dazu, die Dinge über zu bewerten, mir unnötige Sorgen zu Allerlei und Allerhand machen (Was wäre wenn!? Aber jetzt ganz ehrlich, was wäre, wenn tatsächlich wenn, und hast du dir schon Mal überlegt, dass unter diesen Voraussetzungen und sie könnten wahr sein, ich meine, da fehlt nicht viel, es könnte durchaus sein – also hast du dir überlegt, dass vielleicht tatsächlich doch? Und sieh es mal so, dass wenn du es von der Seite betrachtest, also… so gesehen), ihnen mehr Raum als notwendig zu geben und scheitere nach wie vor an der „Ah, just f*ck it“-Einstellung bzw. an dieser „Kommt Zeit, kommt Tat und Rat“-Einstellung, an dieser, sich erst dann mit einem Problem zu beschäftigen, wenn es da ist. Ich denke mir: Wenn ich jetzt alle 12 Trillionen Möglichkeiten gedanklich durchgespielt habe, habe ich, wenn eine der 12 Trillionen Möglichkeiten zur Realität wird, bereits die Lösung! Macht Sinn, oder?

Anyway.

Das Allerschlimmste wird in Dinge, Aussagen und Handlungen interpretiert, alles, was schief gehen könnte, geht gedanklich schief und alles steht am Abgrund und es gibt keine Lösung, außer den Worst Case. Es gibt nur Verbrennung, Zerstörung, Void. Es gibt kein Entrinnen, nur die Konfrontation, in der Hoffnung, es wird besser und verschwindet. Aber das tut es nicht. Auch, weil es wiederkehrend ist. Selbst wenn die Antwort gegeben wird, es wird nur temporär besser, ein, zwei Tage. Dann kommt es erneut. Don’t worry. Ich habe es aktuell durchaus im Griff.

9 Uhr

So ca. ab 9 allerdings, lässt das Gefühl nach und eine gewisse „Logik“ setzt ein:

„Es ist nicht -jetzt- ein Problem, also kümmere dich darum, wenn es soweit ist.“

„Du kannst -jetzt- sowieso nichts dagegen machen, du stresst nur andere Leute damit.“

„Selbst wenn es so wäre, was kannst du -jetzt-, um 7 Uhr in der Früh dagegen tun? Du kannst niemanden anrufen deswegen, mit niemanden reden und auch keine Entscheidungen forcieren, damit du dich besser fühlst. Denk nach! Wenn es um 12, um 1 oder 3 immer noch da ist, dann kannst du mit jemanden drüber sprechen.“

Aber warum?

Ich frage mich was es ist: Ist es eine seltsame Hormon-Kombination, die frühmorgens einsetzt und alles durcheinander bringt? Ein Riss im Raum-Zeit-Kontinuum? Bin ich zu früh für meine innere Uhr wach und mein Serotin kickt erst ab 9? Oder weil alles ruhig ist, haben diese Gedanken „Platz“ und können herum geistern wie sie wollen? Weil nichts da ist, kein Geräusch und man mit seinen Gedanken sich selbst überlassen ist? Und das kann durchaus gefährlich werden.

Dieser Zustand hat übrigens nichts mit dem Umzug zu tun, er trat davor schon immer wieder auf.

Zurück in die Vergangenheit

Vielleicht sind diese 10-12h Arbeitstage ja deswegen eingeführt worden*, dass die Menschen sich nicht alle suizidieren oder im Wahnsinn enden, verbringen sie zuviel Zeit mit ihren eigenen Gedanken. Sie werden gestillt und beschäftigt. Vielleicht wurde eine tägliche Beschäftigung generell deswegen eingeführt.

Vielleicht ist es sogar eine Innovation aus der Zukunft, nachdem die 20h-Woche zu, nicht wie angenommen, psychischer und gesundheitlicher Verbesserung führte (zu Beginn schon, aber dann muss es wohl umgeschlagen haben) sondern zu mehr Depression weil Weltschmerz, sterbende Delfine, hungernde Kinder, Krieg und Elend plötzlich viel präsenter werden, da man plötzlich Zeit hat zu denken und man ja eigentlich, außer den eigenen Konsum in Frage zu stellen, tätig, nicht nur theoretisch, nichts tun kann und dem Hilflos ausgeliefert ist. Und wer garantiert, dass es damit getan ist? Die Menschen wurden/werden also müde, depressiv und kraftlos. Auch 20 Stunden waren angesichts der anhaltenden Sinn- und Denkkrisen nicht mehr möglich, sie wälzten sich im Bettchen hin und her und alles war schlecht, trübe und träge. Also beschlossen Wissenschaftler aus der Zukunft, die dem Elend nicht mehr tatenlos zuschauen konnten, zurück ins 21. Jahrhundert zu reisen und den 12h-Tag einzuführen, gerade noch rechtzeitig, als die Grünen und Linken dieser Welt den 30h-Tag einbringen möchten. Knapp vor den Abstimmungen, fälschte wer die Ergebnisse, ein paar Monate später fällt die Abstimmung, dass auch 12 Stunden am Tag gearbeitet werden darf. Einige Jahre darauf, wird es verpflichtend, die Menschen 12 Stunden, 6 Tage die Woche arbeiten zu lassen. Sonntags gibt es verpflichtende Fit-Kurse zwecks Versicherung und Work-Life Balance, denn nur wer Gesund ist, kann dem Unternehmen dienlich sein.

* Ich schreibe hier aus der Perspektive einer künftigen Gegenwart beziehungsweise einer bereits geschehenen Zukunft sowie einer, wie sie sich zugetragen hat, bestehenden Vergangenheit.

Währenddessen

Anyway, ich würde es wirklich gerne verstehen. Es könnte natürlich auch mit meinem immer wiederkehrenden Eisenmangel zu tun haben (I know, Arzt anrufen.. mach du doch!).

In diesen Momenten denke ich mir: Halte durch bis ca. 9, dann wird alles besser. Es wird eh schon besser, es rückt schon etwas in die Ferne. Und wenn nicht, dann sprich später darüber. Und wenn es aktuell keine Lösung dafür gibt, dann versuch dieser hässlichen Fratze, die sich von Unsicherheit und Zweifel nährt, nicht nachzugeben. Ignoriere sie! Es gibt noch andere Menschen, auf die du aufpassen musst.

Und wenn Unsicherheiten und Zweifel gerechtfertigt waren beziehungsweise sind, tja dann… wirds Zeit was an der Gesamtsituation zu ändern (oh, es ist 9 Uhr! Hallo Logik! My dear friend! Hallo Verstand! There you are! I missed you! Hallo Klugscheisserei! Nope, I didn’t missed you..).

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And here we are..

.. schreibend aus der neuen Wohnung.

Sie misst, ich darf so offen sein, 72m², befindet sich in einem kleinen Dorf etwas außerhalb des Bergstädchens und kostet warm (also mit Heizung) ca. 890€, inklusive zwei Abstellplätzen (einen Outdoor, einen in der Tiefgarage) und einem sehr großen Kellerabteil (welches man durchaus untervermieten könnte, schließlich gibt es dort Strom). Der Preis ist okay. Man kann nicht klagen. Ein Garten wäre schön gewesen. Oder zumindest einen Balkon; aber dafür ist sie direkt am Wald gelegen (4 Gehminuten) und weniger als eine Minute zu einer großen Wiese, fern von jeglichen Straßen. Die Wohnung beherbergt zwei Zimmer, einen Wohn-Küchenbereich, und eine Abstellkammer.

Und heute Abend (also gestern) kommt Gobbolino. Von mir getragene T-Shirts und Decken sind bereits in allen Ecken verstreut, sodass er sich auch wie zuhause fühlen kann.

Aber.

Er hasst es eingesperrt zu sein.

Die nächste Woche, oder Wochen, werden wohl eine Qual für sich. Gestern (mittlerweile vorgestern) tätigten wir den letzten, langen Spaziergang durch Feld, Wald und Wiese, entdeckten einen neuen Weg (ich musste ihn dann die Hälfte der Zeit tragen, aufwärts, abwärts, durch Geholz und Gebüsch), und ließ mir Nachts eine Zecke aus dem Kopf zupfen. Wir verabschiedeten uns von der Gegend und ich hoffe, dass wir in der neuen genau so lange Spaziergänge machen können.

Es ist ungewohnt.

Es ist tatsächlich ungewohnt am Land zu leben und zehn Minuten zu gehen, bevor man die Bushaltestelle erreicht. Um zu Lancino (wir können mittlerweile mit Halsring Slalom (in allen Gangarten) und kleine Volten galoppieren) zu kommen, brauche ich jetzt allerdings eine Stunde für einen Weg. Aber dafür gibt es einen Mini-Supermarkt, wie in einem italienischen Feriendorf (nur ohne Hitze und ohne Meer) und einen Bienenzuchtverein.

Aber es ist ungewohnt.

So neu. So fremd.

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Woche #1506 – Umzug?

Ein Umzug steht bevor.

Das neue Heim sollte über Garten und/oder Balkon verfügen, mindestens drei Zimmer besitzen, direkt am Wald gelegen (vielleicht auch mit einem Feld daneben, jedenfalls fern von Städten und Straßen) und bestenfalls noch gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein, die im 15-Minuten Takt fahren und über einen Nightliner verfügen; und die Kosten sollten das unrealistisch günstige Spektrum nicht überschreiten.

Und ja, natürlich wird die neue Wohnung so gewählt, dass Gobbolino sich wohl fühlt.

Wovon reden wir?

Es finden sich Objekte in Innsbruck-Stadt zwischen 40m² mit der sinnlosesten Aufteilung überhaupt (2 kleine Zimmer, große Küche oder 1 winziges Zimmer, ein größeres und ein großes Bad) um 990€ und dunkel gelegene Höhlen, die zwar kostengünstig sind, aber noch nie einen Strahl Sonnenlicht in ihrem Leben gesehen haben.

Die anderen besitzen zwar einen großen Garten, werden aber von Straßen durchflutet; andere sind räumlich gut aufgeteilt, so gut sogar, dass die freundlichen Nachbarn, rein praktisch gesehen, beim Koitus beobachten könnten, da das Haus aus mehr Glas als Haus besteht. Wiederum andere liegen direkt an einer Straße und andere so weit weg, dass man zu Fuß einen halben Berggang machen darf. Es ist schwer.

Yes it is

Innsbruck, das teuerste Pflaster von ganz Österreich, baut aber auch kräftig Wohnungen – nachdem hübsche, alte Spitzhäuser in kleinen Siedlungen abgerissen werden. Nicht aber, dass diese Wohnungen günstig und sinnvoll geplant und auch für Normal-Verdiener zu mieten wären, nein nein. Die mittlere Oberschicht mietet sich hier ein. Oder kauft. Und vermietet um nochmal höhere Preise. „Aber des is ja eh no günstig, was redst denn!“ Äh, ja, nein, okay. Never mind.

Mehr Glas als Haus, 40m² für die eben genannten 900€ und die Gärten so klein und eng beinander, als wohne man in einer WG. Ein Eigenheim, zentral, mit Garten. Ja eh. Aber halt, winzig. Eine Ein-Haushalt-Wohnung eben, für Gutverdiener. Oder deren Kinder.

Kleinere Wohnungen, so zwischen 20-und 25m² gibt es übrigens bereits ab 700€. Ja, es ist kein einfaches Ding. Die umliegenden Dörfer gelten bereits als Oasen der Reichen und sind sowieso nicht zu bezahlen, auch nicht mit harter, tüchtiger Arbeit. Da heißt es schon: erben Herrschaften, erben!! Wer zu wenig verdient, der muss halt erben! #LogikNachKurz

Keine Tierchen erwünscht

„Keine Haustiere“, eine Aussage die sich bereits in den Ausschreibungen findet und die so nicht gelten darf; da zu allgemein und man den gemeinen Haushamster nicht verbieten darf. Eigentlich.

Eher müsste es heißen: Keine Katzen, keine Hunde, keine Bartagamen, kein Aquarium, keine Mäuse, keine Schlangen, keine Enten, keine Spinnen, keine Ameisen, keine Hausschweine, usw. Allerdings, so muss bemerkt werden, dass durch weiteres nachfragen, ein kleines Katzerl nicht so das große Problem ist; Hunde aber sind nicht gern gesehen, da sie mit ihren Krallen den teuren Parkett-Boden kaputt machen könnten oder die Wände zerkratzen.

Next

Und dann, wenn eine Wohnung gefunden wurde, die Katze erlaubt ist, der Garten hübsch, die Lage adäquat und die räumliche Aufteilung durchaus Sinnvoll, bedeutet das noch lange nicht, dass die Anwärter auch genommen werden. Denn auf eine Wohnung melden sich 30, 40, 50 Leute. Bei privaten Anbietern sogar noch mehr! Und wie soll man da den besten Eindruck hinterlassen? Ja eben wie?

… to be continued.

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The Elder Scrolls Online #1 – Newbie Noob

Hallo und herzlich willkommen zu meinem Anfänger-Guide. Geschrieben für Anfänger, von einem Anfänger.

Macht nicht die gleichen Fehler wie ich. Oder doch. Weil, who cares. Durch Fehler lernt man! Wobei, in diesem Fall, nein. Man sollte sich durchaus ein oder zwei Tutorials anschauen, um an ein wenig Einsicht zu gelangen – oder andere Spieler fragen.

Seit ca. zwei einhalb Monaten verlaufe ich mich regelmäßig in der Welt von Elder Scrolls – und was soll ich sagen, es ist super!

Hä?

Zu aller erst: The Elder Scrolls Online ist nicht Skyrim. Es sieht zwar aus wie Skyrim. Spielt in der Welt von Skyrim. Hat all die bekannten Rassen und Attribute von Skyrim. Aber es ist nicht Skyrim. Und das wirst du bemerken, wenn du den Skilltree siehst, der ist nämlich nicht Skyrim. Er ist leider schlechter. Vieles ist nicht Skyrim. In Skyrim konntest du bedenkenlos Gear farmen und ab einem bestimmten Level einfach alles umnieten. Bei ESO nicht. Wir kommen noch dazu.

Wer gefallen daran hat, dem rate ich zur ESO+ Membership (ist okay vom Preis her (zw. 11 und 15€/Monat): du hast mehr Space (brauchst du, du brauchst ihn wirklich, glaub mir), Kronen für fancy Stuff wie Wohnung und Einrichtung und Kostüme oder Reittiere, und ein wenig mehr Erfahrungsgeschwindigkeit (vernachlässigbar, ca. 10%). Und du bekommst ein Pferd gratis dazu! Sowie alle DLCs, außer jene, die als eigenständiges Spiel gelten, wie das kürzlich erschienene Greymoor – das westliche Himmelsrand, also ein Teil von, guess what, Skyrim! Aber 1000 Jahre vor den Ereignissen im tatsächlichen Skyrim. I can see what you did there.

Menschen! Igitt, Menschen!

Es ist ein MMORPG: Viele Menschen, ein Server. Okay, bye.

  • Pro: Sie helfen dir, wenn du in Schwierigkeiten bist (mächtigere Feinde), Gruppenaktivitäten (wie Bosse, die du alleine nicht schaffst, wirst du nicht) und Gilden (die helfen dir sowieso). Sie stören auch nicht sonderlich. Du kannst das Spiel durchaus auch komplett alleine durchspielen (durchspielen… der war gut) und siehst hier und da mal wen vorbei huschen. Da das ganze PvE ist (auch wenn es eine PvP Zone gibt), stören sie also wirklich nicht.
  • Contra: Sie helfen dir nicht immer, wenn du in Schwierigkeiten bist, Loot verschwindet (aber sie kommt wieder) und vor allem: lag. Wenn 20 Spieler auf einen Boss einprügeln, dann passiert es sehr, sehr häufig, dass alles zu laggen beginnt aka zu Verzögerungen führt und wir wissen, was Verzögerungen im Kampf bedeuten: You’re dead.

Wichtig! Such dir eine Gilde bzw. 5, denn du kannst 5 verschiedenen beitreten: Gilden sind super, da sie dir Anfängerfragen beantworten und dich durch heavy Dungeones (Verliese) schleifen und du schneller levelst. Und Loot bekommst. Und es macht Spaß. Wirklich, tut es. Allerdings wirst du auch aus gewissen Trials gekickt, wenn du zu low levelig bist. In guten Gilden aber gibt es immer wieder Events auch für Anfänger und die CP160 hat man ziemlich schnell. CP? Wir kommen noch dazu.

Jahrelang war ich ein Gegner von „mit Menschen spielen“ aber hier finde ich es super! Die Kommunikation via Ingame Chat funktioniert tadellos (Gruppe, Gebiet, Gilde, Flüstern); wobei sich der Gebiets-Chat mit seltsamen Kürzeln häuft, wo im Grunde gewisse Leute für gewisse Verliese gesucht werden (muss gegoogelt werden, oh wait, I did that for you). Lästig wirds, wenn verpflichtend TeamSpeak verlangt wird und man den Leuten beim reden zuhören muss. Ich sehe ja ein, dass man sich bei schwierigen Kämpfen absprechen muss, wer wann wo und wie, aber.. es kann mühsam werden. Und da ich selbst eine Spielerin bin, die ständig mit sich selbst redet und viel flucht, bleibt mein Mikrophon bis auf weiteres aus.

Skillen und so

Erreichst du LvL 50 in ESO, und beginnst du mit CP (Champion Points), dann geht die farmerei (vergleichweise wie bei Diablo III) erst richtig los. Denn dann wirds wichtig. Und dann gibt es eben CPs – die dem Skilltree von Skyrim ähnlich sehen. Ich finde immer noch, dass Enderal den besten Elder Scrolls Skilltree entwickelt hatte. Aber hey, das war Gratis und für ESO wird gezahlt. Also wozu was besseres wollen, wenn man für was schlechteres bezahlen kann.

Wenn du CP160 erreicht hast (von Lvl 50 auf CP160 braucht es oft nicht lange), dann kannst du anfangen Gear (Ausrüstung) zu farmen. Denn ab diesem Zeitpunkt gibt es nichts besseres mehr. Einzig allein durch Setbonus, Wissen wie man welche Skills wann einsetzt (wir kommen dazu in Teil #432) und CP Punkte, die unterschiedlich vergeben werden können, wirst du stärker und mächtiger. Und der Weg dahin ist lang.

Wichtig, besonders wichtig ist: Während du bei Skyrim deine Attributs-Punkte schön auf Ausdauer, Gesundheit und Magicka verteilt hast, tust du das hier nicht: Du setzt alle Punkte auf ein Attribut. Der Rest wird mit Nahrung und Tränke geboostet. Brauchst du Magicka? Dann setz alles auf blau. Bist du Tank und brauchst Gesundheit? Dann setzt du alles auf rot. Und so weiter.

Und jetzt?

Das wars fürs erste. Solltet ihr bei CP-Punkte und Skills etwas verschissen haben, mit Geld ist alles zu retten – in diesem Fall mit Gold. Don’t worry also.

Infos für Kenner

Meine Khajiit Dame (CP170’ish) ist eine Magicka DD (Damage Dealer), derzeit mit einem Frost Stab (suche aber wieder nach Feuer, weil Feuer ist mächtiger), und macht aktuell zwischen 5k und 10k DpS (Damage per Second) – ab 15k regulär macht Mitlaufen bei schwierigeren Bossen Sinn; Sie trägt leichte Rüstung und versucht sich bereits an diversen Sets: False God Devotion, Mother’s Sorrow und Mantle of Siroria. Was das alles bedeutet, erfährt ihr im nächsten Beitrag. Oder im übernächsten. Oder nie. Weil ichs selbst nie verstehen werde und einfach nur so daherrede und tue als ob ichs verstehen würde.

Oh, und solltet ihr nicht darauf warten wollen, dass jemand euch einlädt um gute Gear in diesem super Verlies zu bekommen – Wählt Tanks oder Healers, DD gibts wie Sand am Meer. Niemand braucht noch mehr DDs. Tanks und Healer werden immer gesucht. Immer.

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Happy Towel Day!

Es ist wieder soweit. Der 25. Mai, der inoffizielle Gedenktag Douglas Adams‘, welchem die wir die Antwort auf das Universum, dem Leben und allem zu verdanken haben. Diesmal mit Gobbolino. Das Wetter lässt kein anständiges Foto zu, geplant hatte ich ja eine tolle Collage, und vielleicht reiche ich dieses noch nach. Da wir aber ein authentischer Blog sind, der alles zur rechten Zeit am rechten Ort haben möchte, habe ich für euch Gobbolino, authentisch bei Regenwetter auf seinem Vormittags-Platz liegen. Auch das Handtuch konnte ihn nicht stören.

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Revenge of the 5th!

Artist: nicebleed

 

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May the 4th be with you!

Quelle: Interwebs

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4. Mai 2020 · 9:21

Happy Zombie Jesus Day!

Es ist wieder so weit!

Diesmal weniger Zombie, aber mehr Corona.

Aber das nächste Zombie-Ostern kommt bestimmt!

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Woche #2403 – Corona, 2.0

Wir befinden uns noch immer im Krisengebiet. Die Todesrate steigt, die Zahl der Infizierten explodiert. An Tests zu kommen ist beinahe unmöglich: Sie sind fiebrig und schwach? Nix da. Sie husten und hatten Kontakt zu einer Person die in Italien war? Ah geh, bleibens‘ dahoam! Ja, na eh. Bleibt daheim!

Die Wärme hat sich verzogen, also ist es nicht mehr ganz so schlimm. Stellt euch vor, es wäre Sommer mit 25 Grad und die Badesaison hätte eben gestartet. Aber wer weiß schon, wie lange sich dies jetzt tatsächlich ziehen wird: 13. April heißt es offiziell – und ja, man wird am 13. April gewisse Bestimmungen (z.B. sportliche Outdoor Aktivitäten wie wandern, biken oder dergleichen) lockern müssen.

Für die Zahlen in Österreich empfehle ich übrigens diese interaktive Karte: Link. Aktuell zählen wir fast 5000 Erkrankungen.

*

Lustigerweise hatte mich letzte Woche eine Magen-Darm-Grippe heimgesucht. Das erste Erbrechen zog sich furchtbar in die Länge. Ich dachte mir während des Vorganges, wie viel da Platz ist und ob das irgendwann wieder aufhört. Ich brauche wohl nicht alle Einzelheiten zu schildern; und nach zwei-drei Tagen fühlte ich mich wieder besser. Mittlerweile bin ich fast wieder fit und konnte mit Gobbolino auch schon kurze Spaziergänge unternehmen. Allerdings geht er auch gerne alleine bei diesem Wetter.

*

Wie nutze ich meine Zeit? Nicht sonderlich sinnvoll:

Serien. Im Bett liegen. Filme schauen. Schlafen.

Jurassic World Alive spielen: man kann sich aktuell täglich 4x 350 Pfeile für wenig Gold kaufen und bekommt täglich eine 3h-Anlock-Kapsel. Leider befindet sich das Raptorennest (welche ich dringend für den Unique-Indoraptor benötige) 50 Meter außerhalb meiner Reichweite… das ist sehr bitter.

Während ich im Bett liege und döse, denke ich mir, dass ich jetzt bspw. eine Zeitungs-Seite mit Blogartikeln aus diesem Blog machen könnte (oder gar eine ganze Zeitung!), mit Indesign oder Illustrator oder womit auch immer man sowas macht. Dann überlege ich mir und schmiede Pläne, wie ich die (aktuell stillgelegten) Blogs wieder aktualisieren und Öffentlichkeitstauglich herrichten könnte; ich könnte mich auch in Photoshop üben und kreative Katzen-Laser-Raumschiff Bilder gestalten, oder malen, oder eine Sprache lernen oder ein tolles, richtig gutes Video von Gobbolino machen. Gesangsübungen. Was aufnehmen. Let’s Plays. Ich verspüre nicht einmal eine große Lust was zu spielen! Gäbe es jetzt Elder Scrolls VI Single Player, ja, ich würde spielen. Aber nein, ich ziehe die Ruhe im Bett vor. Ist das bitter? Ist es.

Warum?

Weil draußen die Sonne scheint? Vermutlich! Wenn ich schon draußen nichts sinnvolles machen kann, dann soll es auch nicht herinnen sein.

*

Soviel aus der Welt der Quarantäne.

Die Leute hier gehen übrigens Spazieren und halten sich marginal an die 1 Meter Abstands-Regel. Ich finde ja, diese Regel könnte und sollte man weiterhin beibehalten. Ich hasse es, geht man wo und ständig rempeln einen Leute an. Dieser Platz, den ein jeder einzelne dadurch bekommt ist wirklich schätzenswert.

Die Parks, die Wege zum Inn und Spielplätze sind allerdings durch sichtbare „Nein, du darfst da nicht rein“-Bänder gekennzeichnet. Aber nur die Eingänge, auf der Seite könnte man dann hinein gehen. Tun aber nur die wenigsten. Und sobald die Todesrate anfängt anzusteigen, in sagen wir…  10 Tagen ca. wird sich auch noch der letzte an all die Beschränkungen und Bestimmungen halten.

Tja. Wer hätte gedacht, dass dieser kleine Covid mal für solch einen großen Trouble verantwortlich sein wird?

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