Monatsarchiv: Januar 2016

„Le tout nouveau Testament“ zu deutsch: „Das brandneue Testament“

Und am 7. Tag ruhte der Herr.

Unmittelbarer Eindruck folgt. Spoiler! Ich wiederhole: Massive SPOILER! Erst NACH dem Film lesen. Lesen auf EIGENE Gefahr! Ich habe gewarnt.

Gott, der Griesgram, lebt in Brüssel. Hasse deinen Nächsten, wie dich selbst. Alles was schief geht, wurde von ihm kreiert. Das Marmeladebrot, welches auf die Marmelade-Seite fällt – ausser, die Marmelade wurde auf der anderen Seite gestrichen, dann fällt es auf die andere Seite. Und Flugzeugabstürze. Und wenn man erst grad in die Badewanne steigt, läutet das Telefon. Und dergleichen. Er ist schuld, an allem was schief gehen kann oder wird.

Gott hasst sich, verbietet seiner Frau (Ebenfalls Göttin) den Mund. Sie stickt und sammelt Baseball-Karten. Er hasst Baseball. JC, ihr ältester Sohn ging von zuhause fort, Gott hat nur Verachtung für ihn übrig und Ea, die junge Tochter, wird öfters mit dem Gürtel zurecht gewiesen. Gott ist ein garstiger, böser, alter Mann mit dickem Bauch im kartierten Schlafmantel und ausgeleierten Unterhemd. Vom PC aus, in einem Raum voller Akten, genießt er es Unheil anzurichten, Kriege in seinem Namen anzuzetteln und so weiter.

Eines Tages beschließt Ea sich an ihrem Vater zu rächen. Sie will die Welt besser machen. Aber sie zielt auf Rache ab. JC, die Jesus-Statue in ihrem Zimmer, rät ihr zu 6 Apostel, das ergebe zusammen mit seinen 12, 18 – die Zahl eines Baseballteams. Sie will ihr eigenes Testament schreiben und die Apostel von sich berichten lassen. Zuvor sendet sie alle Sterbedaten an die Menschen, die diese via Smartphone erhalten: „Sie haben X Jahre, X Monate, X Tage, X Stunden, X Minuten und X Sekunden zu leben.“ Sie sperrt den Computer ihres Vaters und gelangt durch die Waschmaschine zur Erde, ins Paradies.

Bald trifft sie auf einen Sandler, der ihr Schreiberling wird und die Story beginnt.

So. Eine etwas längere Einleitung zu einem genialen Film. Aber ich bin nicht überrascht, der zynische/ironische Amelie-Verschnitt in bester französischer/belgischer Manier erzählt, regt an mehr sehen zu wollen. Sechs Apostel gibt es. Bei Nummer vier dachte mir: Nur noch 2! Oh Nein! Ich würde gerne noch mehr Geschichten sehen. Ja fast war ich traurig, dass es bald ein Ende haben würde. Jedoch schafft der Film in der Art der Fortführung der Geschichte, die Wende zu einem – es ist ok, dass es zu Ende geht. Nicht, weil der Film schlechter wurde – aber weil man doch gespannt ist: Was kommt danach? Nach dem Tod kommt übrigens nichts.

Es wird wahrlich ALLES umgedreht. Und von Sodomie (der Gorilla!) bis über Transgender (Der Bub er ein Mädchen sein wollte) ist alles mit dabei: Gott wird in der Kirche von einem Priester verdroschen, den er mit Absicht aufs äußerste reizte und Jesus grinst dabei vom Kreuz. Herrlich. Besser hätte man es nicht schreiben können. Natürlich mit einem Augenzwinkern. Gott wird gegen Ende übrigens nach Usbekistan zum Waschmaschinen-Bau abgeschoben, da ihm die Papiere fehlen.

Und natürlich gibt es eine einfache Botschaft: Lebe! Verleihe/Verkaufe deine Lebensspanne nicht einem beschissenen Unternehmen, zu dem du demotiviert hingehst und es halb depressiv wieder verlässt. Tu das, was dir Freude bereitet! Reise! Synchronisiere einen Porno, wenn dir danach ist!

Denn nähmen wir an, wir wüssten, wann wir sterben – was würden wir tun? Manche würden ihr Leben weiterleben wie bisher, manche würden Reisen gehen. Ich würde Reisen gehen. Sicherlich, je nach Zeitspanne. Ob man nur mehr 4 Monate oder 40 Jahre unter den Lebenden verweilt, trägt zur Entscheidung bei. Und wenn das Todesdatum vorherbestimmt ist, lässt es sich auch öfters aus einem Flugzeug springen, ohne dabei in den Tod zu stürzen. Ein satirischer Anriss zur aktuellen Medienkultur.

Erneut: Ich fand den Film großartig, frisch und ironisch. Europäer halt. Dem Mädel prognostiziere ich eine große Karriere, sofern sie sich einen g’scheiten Agenten sucht, der ihr gute Rollen verschafft.

Fazit: Wenn man die Frau gleich von vorne alles machen ließe, wäre der Himmel bunter, man könnte unter Wasser mit Fischen an der Leine spazieren gehen und es gäbe keine Schwerkraft! Man könnte die globale Erwärmung genießen, ohne dass Flora und Fauna darunter leiden würden. Welch satirische Anekdote! Dass die Göttin als stereotype Frau gezeigt wird, häuslich und auf die schönen Dinge bedarft, wird in diesem Kontext, mit einem wohlwollenden Lächeln gerne hingenommen. /Fem-Mode off

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„The X-Files“, S10E01 und S10E02

Was in den 1990ern „cool“ war an Verschwörungstheorien, Aliens, Experimenten an Menschen und dergleichen, entlockt heute nur mehr ein müdes Lächeln. Es muss nicht per se die Schuld der Fortsetzung der X Files sein, die die Serie schlecht altern lässt. In einer digitalisierten mit all zugänglichem Wissen, und auf die letzten Fundamente einer jeden Szene geprüften Welt, ist es schwierig die Mystik und Spannung von damals beizubehalten. Akte X war eine der besten und spannendsten Serien. Oder lag es an meinem jungen Alter?

Zugegeben, ich erinnere mich nur mehr dezent an die alten Folgen, die ich als kleines Mädchen gesehen habe. Ich erinnere mich an das Titellied, an die kühle Scully und den immer glaubenden Mulder. Ich erinnere mich an viele grauslige Kreaturen. An keinen Zusammenhang der Folgen an sich. Nur selten gab es 2-Teiler. Es gab immer die Regierung, die hinter den Aliens steckte. Und gegen Ende, gab es die grauen Männlein dann doch?

Nach 9 Seasons wurde geküsst, und dann es war vorbei. Ich komme nicht darum einen Vergleich zu erstellen: Stargate bewahrte die Spannung: Die Macher ließen die romantischen Phantasien der Fans zwischen O’Neill und Carter bis auf „wenige“ Szenen verrotten. Ich werfe ihnen humorvollen Sadismus vor. Gefoppt wurde dann mit einer Folge, in der die Fans dann bekamen, was sie wollten – und diese spielte in einer Parallelwelt. Fein, lassen wir den Machern von Stargate ihre Gutmütigkeit..

Back to Topic. Nein, ich war nicht sonderlich begeistert. Erneut befindet man sich in einem emotionalen Kommentar, inkl. Spoiler:

Mulder war Hank Moody. Nach nur wenigen Folgen Californication war er Hank Moody und jegliche Spur des sympathischen Mulders war verschwunden. Es gab nur mehr Hank Moody und anstatt aller möglichen Referenzen in den X Akten hätte ich mir eine dezente Hank Moody-Referenz erwartet, dass er die dunkelhaarige Schönheit zumindest einmal … lassen wir das. Es ist Mulder. Wenn auch mit Bart. Aber es ist Mulder. In der zweiten Folge rasiert und im alten Gewand. Doch der Glanz alter Zeiten und der schelmische Blick wich einem müden Gesicht und der verzweifelten Suche nach der Wahrheit.

Dana Scully, Gillian Anderson, eine sehr gut gealterte Frau. Ich glaube, ich empfinde sie jetzt sogar hübscher als damals. Sie ist eine schönere Frau, als wie sie ein hübsches Mädchen damals war. Leider kam ich nie dazu, ihre anderen Werke zu begutachten. Warum die Perücke? War ihre Stimme früher im Original auch schon so kraftlos? Scully wirkte weniger gebrochen als Mulder.

Sicherlich brauche ich mir keine Vitalität zu erwarten. 10 Jahre im Kampf gegen die Regierung und Aliens (?) eine gescheiterte Beziehung und das Lebenswerk zerstört, würde wohl keinem einen frischen Touch verleihen. Mission Accomplished. Die Darstellung die Beziehung der beiden zueinander passte ebenfalls. Es gilt vier weitere Folgen abzuwarten.

Das auf mich störende war jedoch:

Eine Art Lieblosigkeit. Es wurde mit allem aufgefahren was eben parat stand: Ständige Referenzen auf gegenwärtige Geschehnisse, wie in Politik so auch in Wissenschaft und Popkultur. Fast jedoch nichtssagend, Lückenfüller wenn. Eine satirische Referenz, eine humorvolle wärs‘ noch gewesen. Oder war es eine Hommage? Konservative Politik wird angerissen sowie Stanley Kubrick und die Mondlandung. Es war nett, funktionierte aber nicht. In einem Doctor Who, ja. In einem Heroes, Ja. Aber The X-Files ist „Old School“. Ich fürchte gerade um Twin Peaks..

Aber welche Aussagekraft hat meine Stimme, wenn ich damals zu jung war, um Referenzen zu verstehen – wenn sie dann waren, und/oder ich sie einfach nur vergessen habe? Der Eindruck. Der Eindruck zählt.

Next. Superhelden? Ernsthaft? Schon wieder Teenies mit „Abilitys“? Ich mag die X-Men, ich mag auch Heroes. Ich mag Serien und Filme mit Superhelden, wenn es dann dazu passt und darauf ausgelegt ist. Vielleicht gab es diese damals auch schon, und ja, X-Files können nichts für das Überangebot an Superhelden das derzeit herrscht. Umso erfrischender hätte ich eine Storyline, ohne Menschen mit „Abilitys“, empfunden.

Dann die Verschwörungstheorie: Es gab Aliens, die die Menschen aufgrund der H-Bombe vor sich selbst schützen wollten. Und dann gab es die Bösen, das Militär, dass diese armen Wesen ermordete, u.a., die diese Technologie dafür nutzten um die Menschen zu kontrollieren .. oder so. Und natürlich wurde von Big Data alles mit rein genommen was gerade möglich war. Jessas na.

Fazit: Man versuchte eine alte Serie im alten Stil, mit zeitgenössischen Informationen der Welt wieder zu beleben. Kann durchaus seinen Charme haben. Auf mich wirkte es etwas schwach. Es hinterlässt den Eindruck von künstlich geschaffener Nostalgie, ohne Liebe. Die Zuneigung, die ich im  Fingerabdruck von J.J. bei Star Wars erkennen konnte, fehlt hier.

Abwarten… 4 more to go.

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„The Danish Girl“

Nach einem Mahl zusammen gefasst. Der unmittelbare Eindruck war von Hunger begleitet, das Review verfasst vom Hunger befreit. Mit etwas Recherche unterfüttert. Inkl. Spoiler.

Der Film gilt als „Oscar Bait“ und ausnahmsweise kein Weasly. Dafür aber sehenswert: Stephen Hawking und der Android aus Ex Machina (ein übrigens weit unterschätzter Film). Böse Zungen lassen jedoch verlauten, das der Film „zufälligerweise“ zur ähnlichen Zeit produziert und veröffentlicht wurde, als wie das Thema, Transsexualität, davor durch die amerikanischen Medien streifte.. Hmm.

Der Inhalt: Er, eine Frau, gefangen im Körper eines Mannes, basierend auf ihren Tagebüchern. Sie, seine Frau, die „Lili“ zum Leben erweckt, als ihr Modell zufälligerweise ausfällt und sie ihren Mann in Strümpfe steckt. Später wird sie (vermutlich) Geliebte seines ersten Kusses; in der Realität (laut Wikipedia) zog sie als Exfrau nach Marokko und hatte auch lesbische Beziehungen.

Ich kann jedoch nachvollziehen, warum dieses Detail nicht in die Verfilmung Eingang fand. Es ging lediglich um seine Verwandlung, seine Transformation und sein, schlussendlich ihr Empfinden. Ihr Job war es, als treue Liebende zur Seite zu stehen, um vermutlich Unterstützung und Loyalität zu verdeutlichen. So wie: „Sei anders, aber der dich liebende geht dennoch nicht von dir.“ Oder so.

Beide sind Maler in Dänemark und besitzen einen Hund, Pixie mit richtigem Namen laut Abspann. Die Verwandlung und das heran tasten von „Lili“ zu ihrer Selbst wird immer wieder mit langen Portrait-Aufnahmen ins Szene gesetzt. Es folgt die erste Operation. Der zweite operative Eingriff, die Protagonistin in eine physische Frau zu transformieren, misslingt. Sie stirbt. Wobei man sich in Erinnerung rufen muss, dass dies einer der ersten Eingriffe überhaupt war – die Geschichte spielt sich in den 20er und 30er des 20. Jahrhunderts ab.

Er, in diesem Falle tatsächlich er, baldiger Herr Scamander im Potter-verse, wie immer gut und überzeugend. Er vollführt die femininen Handbewegung als wären sie seine eigenen, war er jedoch auch schon ein recht femininer Hawking. Ich sähe ihn gerne als maskulinen Action-Helden um seine tatsächliche Reichweite zu testen. Wenn die Latte jedoch von Beginn derart hoch gelegt wird (Er war ein guter Stephen Hawking), begeistert die gute Leistung nicht mehr, sie wird erwartet. Die Erwartungen wurden hier, erwartungsgemäß, erfüllt. Vielleicht besitzen manche Leute auch nur ein „Schauspiel“-Gesicht und deren Muskeln und Mimiken können alles ohne Mühe darstellen.

Die andere sie, ihm schauspielerisch beinahe überlegen. Gebt dem Mädel eine Chance! Vergesst JLaw und lasst eine Europäerin an die Front. Sie hauchte verdammt nochmal einem Androiden überzeugendes Leben/Nicht-Leben ein. Hier: Sie ist da, sie leidet, sie fühlt mit, sie unterstützt und sie leidet. Ich hätte gern mehr von ihr gesehen, die Geschichte der Frau an ihrer Seite sowie auch von Alicia Vikander selbst.

Fazit: Ruhig, emotional, aber auch inszeniert, etwas vorhersehbar. Gefühlvoll. Viele Tränen, viele Emotionen. Hübsche Kostüme, schöne Gemälde und doch etwas Bunt. Es fehlt eine gewisse Schwere und ein tragisches Leid. Und an jeder Ecke winkt die Hoffnung auf ein „Alles wird gut“, ein Wohlfühl-Film beinahe, Hoffnungsvoll trotz Schwierigkeiten. Es war eine Geschichte wie sie das Leben schrieb, und dieser Darstellung folgte der Film.

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Arvak!

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18. Januar 2016 · 22:32

„The Revenant“

 

Folgendes sind persönliche Eindrücke, die alsbald nach Beendigung der Vorstellung festgehalten wurden, ohne von Kritik oder dergleichen gefärbt.

 

Ein Weasly! Dachte ich mir und war erfreut. The only redhead in Hollywood, it must be a Weasly then. Mad Max aka Bane spielte wie immer solide und Leo-never-wins-an-oscar performte ebenfalls, wie nicht anders gewohnt. Der von Schmerz gepeinigte Blick, die zerrissenen Lippen, das Krächzen, die Narben, das „rotten“ Fleisch, vielleicht heimst er sich diesmal die Statue ein.

Interessant war jedoch zu beobachten, wie lange man in eisiger Kälte, ohne richtigem Essen, ständig nassen Füßen und Beinen, schweren Verletzungen, unsauber genähten Wunden und mit Sturz auf einen Baum, überleben kann. Sicherlich, hätte Pawnee ihn nicht „gerettet“, wäre der Herr sicherlich früher zu seiner ermordeten Frau zurück gekehrt. Unser eins wird ja schon nach einem Einbruch ins Eis beinahe ins Krankenhaus geliefert..

Next. Die berühmte Bär-Szene.. Die verdammte Bär-Szene rang mir doch ein Lachen ab. Aber selbst ohne von zahlreichen Usern diverser Plattformen darauf hingewiesen worden zu sein, hatten manche Stellen einen unfreiwillig amüsanten Nebeneffekt. Und dabei wollte das Tier lediglich seine Kinder schützen. Die armen Bärenkinder.. Eine tatsächliche und stille Vergewaltigung erwartete man jedoch nicht.

 

Was ich mich jedoch unmittelbar nach Ende des Filmes fragte: Warum zum Teufel wurde dieser Film für 12 Oscars nominiert? Wenn man davon ausgeht, dass die Oscars das Highlight der Filmschaffenden Menschen ist.

Warum? Ich verstehe es nicht. Aber vielleicht ging der tiefere und kreative Sinn an mir vorbei.

Der Film dauerte ca. 150 Minuten. Er war lang. Keine gefühlten drei oder vier Stunden und/oder bei welchen man sich beim Endkampf denkt „Endlich…“ (Vgl. Man of Steel). Aber er war Lang. Aber damit rechnete man, man hatte sich davor darauf eingestellt.

 

Die Naturszenen waren nett – die Sonnenstrahlen zwischen den Bäumen, die Sonnenstrahlen durch den Schnee, die Sonnenstrahlen zwischen den Wolken und die Sonnenstrahlen zwischen  den Bäumen. Ich folgte einer ästhetisch in Szene gesetzte Natur, die mich jedoch nicht zu bestaunen vermochte. Was aber vermutlich mit meiner persönlichen Abneigung gegen Winter und Kälte zu tun hat. Sicherlich, aber nicht nur. Es muss auch an der Zweckentfremdung gelegen haben, denn sie (die Bilder) trugen nichts zur Untermalung einer Szene/Geschichte/Emotion bei, sondern existierten alleine für sich. Was ja auch nichts Negatives sein muss – aber für mich persönlich – in diesem Zusammenhang – unstimmig war.

Des weiteren gibt es Charaktere, die agieren, Körperteile verlieren und Emotionen zeigen. Aber in keinem Fall wäre mir vorkommen, als werde der Zuschauer wohin geführt um schlussendlich dem einen oder anderen Empathie entgegen zu bringen. Nein, auch nicht die Rückblenden nach Native-America-Town. Es wird einfach keine Verbindung hergestellt. Aber vielleicht war eben genau das die Intention? Dass ein jeder für sich steht? Live alone, die alone? Der Zuschauer alleine im Raum sitzt wie die Protagonisten auf der Leinwand?

Es hätte mir um keinen Leid getan. Die Tiere taten mir Leid. Die Pferde, der Bär, die Bärenkinder, das Bison das von den Wölfen getötet wurde, die Wölfe vom Mahl verscheucht wurden.

 

Meinetwegen soll ein höherer Unterton in diesen Sonnenstrahlen klingen. Und soll das Western-Genre den adaptiv-romantischen Touch verlieren und auf das runter gebrochen werden, was es ist: Ein blutiges Auslöschen des Schwächeren durch den Stärkeren. Und sollen die Darsteller ungewöhnlich ins Bild gesetzt werden, um weg vom Mainstream und hin zu einem „anderen“ Blick gehen und meinetwegen..

Aber wenn es die Intention gewesen sein soll, diverse Naturästhetiken ohne Sinn und Zweck aneinander zu heften; Geschehnisse ohne wirkliche Story einfach schreiten/fließen zu lassen, ohne eine zusammenhängende Geschichte/Fabel zu entwickeln, die in Erinnerung bleibt und die Inszenierung der Charaktere einen unberührt lässt, weil … bitte beliebige Theorie einsetzen … dann könnte man den Film als künstlerisch interessant betrachten und sicherlich einen tieferen Sinn erkennen.

Aber soll es sein, dass Nordamerika auf die Inszenierung ihrer eigenen Geschichte bedacht ist, und deswegen diesem Film 11 Oscars verliehen werden, und ausgerechnet dem Hauptdarsteller nicht, nur um den Herrn DiCaprio erneut zu foppen. Wer weiß das schon. Dieser Zirkus kann nicht ernst genommen werden.

 

Fazit: Der Film war .. mäßig. Ein Film, den ich mir Sonntag Nachmittag ansehen würde, aber kein 2. Mal. Er war nicht überwältigend und langatmig. Oftmals auch Langweilig. Es wurden Bilder einer Geschichte aneinander geheftet, ohne diese allerdings zu erzählen. Aber wer weiß, vielleicht war das die Intention. Wer weiß.. und natürlich: R-Rated, was auch sonst.

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Spore!

Da dank Grippe oder Erkältung ist Skyrim derzeit etwas mühsam zu spielen. Also spielt man fremd.

Offensichtlich wurde Spore für Konsolen entwickelt, die Steuerung ist gewöhnungsbedürftig und man gelangt durch einen falschen Klick oder Tastendruck zum Desktop, was doch lästig sein kann. Aber: Meine Kreatur wird weiter wachsen.

2016-01-13_00003

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Mainquest = Done

Vorsicht, evtl. Bild-Spoiler

Was wäre es für ein Jahres-Neubeginn ohne eine gute Tat? Alduin wurde erfolgreich besiegt und Paarthurnax wird leben. Dafür ist meine Kraft nun am Ende.

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Eingeordnet unter Gaming, Popkultur 'n Geek-ish, Skyrim

Minecraft Raketen!

So wird Silvester gefeiert. Über 40 Raketen, die dann leider relativ schnell weg waren.

 

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