„Deadpool“

Hype? Worth it! „Spoiler“ btw. Mit Links gefüttertes Review, die ich kopierte und tunlichst vermied sie VOR dem Film durchzulesen.

Das „gute“ an Spoilern derzeit ist: Sie verschwinden nach einer Woche. Im Gegensatz zum TamTam, das bereits ein Jahr zuvor veranstaltet wurde, hält der Hype nach Release des Filmes nur wenige Tage an und klingt schnell wieder ab.

Es war also nicht ganz so schwer dem nachgeschossenen Hype zu umgehen.

Vor locker einem Jahr tauchten die ersten Memes und Bilder auf diversen Social Media Plattformen auf. Die Figur Deadpool wurde hoch gejubelt und mit allen erdenklichen Tabu-brechenden Themen besetzt. Dann kam der Film. Es folgten die ersten Reviews, allesamt positiv und überwältigend. Box Office Rekorde in beinahe allen Erdenländer. R-Rated. Empörte Mütter veranlassten eine PG13-Petition, damit auch der junge Sproß seinen Lieblings-Comichelden im Kino ansehen konnte. Mission Failed. Die Trolle krochen aus ihrem Unterschlupf, Mutter und Bub bekamen Deadpool am eigenen Leib zu spüren. Der Hypetrain war in vollem Gange, da taucht die Meldung auf Ryan Reynolds, Deadpool, Ex-Green Latern, hatte sich bereits vor einem Jahrzehnt für die Produktion in seinem Sinne eingesetzt. Man erinnert sich ungern an seinen Auftritt 2009 bei X-Men Origins. Weitere Meldungen folgten wie: Studios verwendeten Figur, die sie nicht verwenden hätten dürfen oder Mr. Reynolds/Deadpool behielt seinen Anzug während Batfleck seinen zurück geben musste, aber hey! Es ist Deadpool und kein Superheld. Marketing Lvl 9000.

Zu Schade, dass ich weder die Hintergrund Geschichte noch seine Comic-Auftritte kenne. Aber selbst für nicht eingefleischte Marvelzombies gab es ausreichend Anspielungen und erkennbare Easter-Eggs, die mit etwas „Popculture-Knowledge“ locker zu verstehen waren.

Stan, oh Stan. Mögest du uns noch lange erhalten bleiben.

Deadpool brach jedes Tabu. Selbstironie Deluxe. Nein, Deadpool nimmt sich und die Welt nicht ernst. Und Witze, derbst und jenseits der Gürtellinie, wie die Kinderhand (what the actual f*ck?) oder Happy Womans Day.. Ich würde den Film ja gern nochmal sehen, um noch weitere Dinge zu entdecken, die mir beim ersten mal entgangen sind.

Das Rehlein, Sgt. Brodys zurückgebliebene Frau, Detective Gordons Love-Intererst, Deadpools Big Love. Ein hübsches Rehlein, diese Morena Baccarin. Die Bezeichnung Rehlein gab ich ihr einst, denn der lange Hals, die dunklen Augen, die stupsige Nase und ihre Gestalt verleihen ihr eine Reh-hafte Anmut.

Ja, der Hype ist und war gerechtfertigt. Ich gebe es zu. Schon nach dem dritten Opening Credit, als man versuchte sich an den zweiten zu erinnern, weil gerade nicht klar war, was jetzt abgeht wusste man: Yes! Hype? Worth it!

Man hätte den Film natürlich aus einer ganz anderen Position sehen und bewerten können, in dem man die allzu hohen Erwartungen an R-Rated Elementen nicht erfüllt sah. Strong Language, Check; Graphic Nudity, Check; Sexual Content, Check;  Strong Violence? Das ginge doch besser…

Fazit: Zum dritten Male: Worth it!

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Comic-Verfilmungen, Kritik und Rezension, Popkultur 'n Geek-ish, TV-Shows!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s