Monatsarchiv: April 2016

„A bigger Splash“, Sneak Preview

Die erste Regel des Sneak Preview: Niemand verlässt den Raum, egal wie schlecht der Film ist.
Die zweite Regel des Sneak Preview: Niemand verlässt den Raum, egal wie schlecht der Film ist.

Lasst mich eine Geschichte erzählen… Spoiler folgen einer Inhaltsangabe die fünf Tage ruhen durfte.

The one who must not be named liebte einst Tilda Swinton – Schon alleine daraus ließe sich eine Geschichte machen, immerhin war Tilda einst ein Vampir, oder ist sie es tatsächlich? Es wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Manche meinen, sie esse kleine Kinder um ihre Jugend zu bewahren und manch anderer glaubt an ihre Unsterblichkeit, an ein Göttergleiches Wesen. Gene? Ernährung? Unkonventionelles Leben? Ausserirdische Herkunft? Man wird es nie erfahren.

Voldemort liebte sie über sechs Jahre, bis er sie an einen feschen Belgier (Beinahe Love-Intererst des Androiden in The Danish Girl UND Love-Interest der Beinlosen Marion Cotillard in Rust and Bone) weiter gab. Mit dem ist sie glücklich liiert und urlaubt auf einer italienischer Insel. Tilda war einst Rockstar, bis sie ihre Stimme verlor. Jetzt erholt sie sich zurück gezogen in der Idylle und sonnt nackt. Die Haut etwas gealtert, aber kaum tiefe Falten, einen fast makellosen Körper und eine Präsenz.. Tilda Swinton eben. 56!

Plötzlich taucht der kahlköpfige Gegenspieler von Harry Potter in Begleitung der 50 Shades of Grey Tochter auf; die zwar dezent 10 Jahre zu alt für eine 17jährige Lolita ist, aber was solls. Sie allerdings hält sich für 22, und das trägt sie keck nach außen. BHs sind sowieso überbewertet. Und Voldemort kann tanzen!

Und natürlich liebt der Real-Life Ex von River Song Tilda noch immer, sie aber ihn nicht mehr. Aber geflirtet wird. Eine Anziehung besteht nach wie vor. Aber sie ist glücklich mit dem feschen Belgier, den Lolita als „unvergessliches Summer-Adventure“ will und dann auch bekommt. Er will eigentlich nicht, aber gibt sich für die Geschichte her. Er will wirklich nicht. Dennoch überredet das Gör ihn, sie doch zu seinem Vorschlag, sie könne doch zu einer Bucht wandern, zu begleiten. Und anstatt sich nach dem anstrengenden Spaziergang im Nass abzukühlen, zieht sie es vor, sich auszuziehen und sich ihm in der Sonne liegend anzubieten. Dem Akt wurde keine Szene gewidmet. Nur sie, nackt, wie sie ihn mit den Fingern herbei tippelt.

Voldemort, wie eh und je, nimmt sich was er will, aber erneut: Tilda liebt ihn nicht mehr. Wobei man sicherlich bemerkt, dass noch was vorhanden sein muss, denn sie flirtet. Oder ist es nur mehr tiefe Freundschaft? Damn you! Aber nein. Sie will wirklich nicht, aber es ist bereits zu spät und er steht mit herunter gelassenen Hosen da. Sie ist verzweifelt. Er will, nein, er muss gehen, gleich morgen früh.

Ein Vakuum an sich zerfleischenden Emotionen und unausgesprochenen Wünschen entsteht. The Dark Lord nimmt ein Bad draußen im Pool, bis der Belgier auftaucht. Er ohrfeigt diesen, immerhin hat er Töchterchen flach gelegt auf die Voldemort selbst heiß ist. Man erinnere sich an die laszive Karaoke-Szene. Und immerhin hat er erst vor einem Jahr erfahren, dass sie seine Tochter ist. Also who cares? Es ist ja nicht so, dass er sich fortpflanzen will. The Lannisters approve!

Der fesche Belgier stößt Voldemort aka M. in den Pool, dieser zieht ihn nach. Ein Gemenge folgt. Kurz davor hatten er und Tilda noch gescherzt, dass wohl nur noch er im Kreise der Flachgelegten fehle.

Oder so… Es gab Leute, die wieder einmal glaubten, sich dreist in Zimmerlautstärke unterhalten zu müssen und weder böse Blicke, noch Tritte gegen den Sessel ließen sie verstummen. Wie sehr ich so was verabscheue. Gibt es denn keinen Respekt mehr vor der Leinwand? Nichtmal mehr bei OV-Vorstellungen?

Sicherlich hatte der eine oder andere schon an gewisse Gay-Porn Phantasien, es wäre wohl das perfekte und ironische Ende gewesen. Aber Nein. Und wofür Harry 7 Bücher und 8 Filme brauchte, schaffte der Belgier binnen weniger Minuten: Er ertränkt Voldemort, wohlgemerkt aber unabsichtlich und versucht ihn innig via Mund zu Mundbeatmung wieder zum Leben zu erwecken. Nope. Er versucht es wieder, bis er aufgibt und der Kopf sinkt nach unten. Gay-Porn? Fast.. aber Nein.

Und man denke sich hier ende der Film. Aber es folgt der Epilog, denn die Tochter war erst 17 und kann nur mit der Erlaubnis der Mutter ausreisen (oder so) und der Polizeibeamte äußert sich als Fan. Es bleibt eine Kerbe bei allen Beteiligten. Die Flüchtenden wurden mit ins Spiel gebracht, die in Lampedusa an Land gingen. Und die sollen für den Mord verantwortlich gemacht werden, zumindest könne man die Anlage unbemerkt zum Pool betreten, so Tilda. Aha? Der Film endet mit dem Entschwinden der Beiden..

Fazit: Eine interessante Geschichte über Liebe und Vergangenheit, getragen von der Femme Fatale und The one who must not be named, der recht häufig nackt unterwegs ist. Jop. So richtig nackt. Aber in Europa sind Geschlechtsteile normal und ein jeder hat sie. Im Gegensatz zu Nordamerika, wo es wohl seltsam geformte und offensichtlich vom Teufel geküsste Fleischgebilde sind, die zu Unzucht und Raserei anregen. Omfg! Natürlich muss man sie zur Gänze bedecken.. man möchte die Leute ja nicht zu unkeuschen Phantasien anregen. Und Liebesszenen nur in Pastell. Lolita und der Belgier im Nebenpart, von letzterem möchte ich definitiv mehr sehen („Sei nicht so..“ – „Was? Er ist ein guter Schauspieler mit einem interessanten Blick.. God Dammit!“). Nebenbei gibt es eine interessante musikalische Untermalung über die sich ein paar italienische Anekdoten streuen.

Fazit II: Interessant. Sehenswert. Doch, ja.

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„Game of Thrones“, S06E01

Da wären wir also, die erste GoT Episode. Spoilers..

Theorien ranken und zanken miteinander und am Ende zählt dann doch nur, dass der Hype um GoT nachlässt. Und ein jeder der Social-Media oder diversen Blogs folgt, wird bereits informiert sein: 13 Folgen sollen noch gedreht werden. Und manchmal wäre anstatt weniger, doch mehr zielführender, hätte man die Charaktere in 20 oder 16 Folgen/Season dem Seher näher bringen und adäquater ausformulieren, die Geschichte intensiver ausgesponnen werden können, anstatt mit 10 Folgen in 10 Wochen zu tratzen. Schade eigentlich. Das war es wohl mit GoT oder liegt es an den Gerüchten um ein Spin-Off, sodass die dem Schöpfer vorausgeeilte TV-Adaption zum „bittersüßen“ Ende gebracht werden muss. Oder ist man der sich endlos wiederholenden Hype-Maschinerie mittlerweile nur mehr überdrüssig? Wer weiß das schon.

Meine Vorstellung zum Ende: Alle werden von Daenerys Drachen gefressen während sie vom Thron regiert. Tyrion dient als Lakai und Arya ist die Schildsmaid. Oder so. Nein, man bemerkt es wirklich: Das Interesse lässt nach. Same Same bei TWD.

Nun gut. Ghost lebt, aber Jon ist tot. Soweit so gut. Ich bin und war nie ein besonderer Fan von Jon Snow und bis auf sein Aussehen („Sei nicht so sexistisch!“ – „…ernsthaft?“) und Ehrgefühl hatte er eben wenig zu bieten. Wobei das ewig traurig und zermürbte Gesicht irgendwann auch nur mehr ermüdete, als dass es erfreute. Da lobe man sich das diabolische Spiel eines Ramsay Bolton oder das spitzbübische Gesicht eines Daario oder das Grunzen eines bereits verschiedenen Khal Drogo. Oder die ‚f*ck it‘ Attitüde eines Bronn oder die ambivalente Ruhe eines Jaqen H’ghar..

Und ja, das gängige Männerbild in GoT mag jungen Mädchen artige und verantwortungsbewusste Männer zwar vereiteln; zumindest überwiegen mittlerweile starke Frauen, was den Mädchen von heute hoffentlich und anschaulich verdeutlichen mag, dass sie weder von guten noch von schlechten Männern abhängig sind bzw. sein sollen/müssen.

Nun gut. Die Wildlings sollen sich an der Rache zu Jons Tod beteiligen, nachdem er sie gerettet und ins Land gebracht hatte. Ramsay nahm die Verfolgung nach Sansa auf; die tote Kopulationsgefährtin kann den Hunden zum Fraß vorgeworfen werden, schließlich sei es gutes Fleisch.

Für Sansa wird es zwischenzeitlich knapp, aber Theon lebt, Brienne rette sie beide, schlachtet nebenbei 4 Männer und tritt offiziell in Sansas Dienst. Auch der Knappe lebt noch. Das war sehr nett. Cersei schwört währenddessen mit Jaime an ihrer Seite Rache. Süß. Und dann haben wir die Geliebte vom bereits toten Oberyn Martell in Dorne und einen Mord. Nachtrag zum Endkampf: Großartig choreographiert. Die „greedy b*tches“ von Dorne – Ich sags ja: Frauen-Serie. So ganz habe ich die Dorne-Geschichte noch nicht durchschaut. Nein, die Bücher sind mir fremd. Ich dachte, ich warte bis die Serie vorbei ist.. und die Buchreihe beendet.. Mhm..

Tyrion gehe laut dem Eunuchen wie eine reiche Person. Die Leute sind nach Daenerys Fortgang und Aufstieg der Sekte verstört, alles wird in Brand gesteckt und ich frage mich: Wo sind die beiden anderen Drachen? Immer noch eingesperrt? Arme Drachen. Der Mensch neben mir meinte: Vielleicht gibt es ja Katzen.. Drachen, meine Herrschaften. Es sind Drachen! Meine Güte, wozu Drachen in die Geschichte einführen, wenn man mit deren Fähigkeiten nichts zerstören darf!

Und wir kommen der Sache näher: Jorah the Explorer mit Daario im Anhang findet Daenerys Ring. Dothraki! Gefangen trottet sie neben den Reitern und versteht natürlich jedes herablassende Wort. Sie wird dem Khal vorgeführt. Und als die Mother of Dragons den gesamten Titel mit feurigem Blick dem Khal vorträgt, erntet Häme und Hohn der Dothrakis. Als sie jedoch erfahren, dass sie einst die Frau eines Khal war, soll sie zu einem Tempel gebracht werden, wo all die Witwen warten dürfen.. Shit happens. Arya verweilt blind und wird von dem bösen Mädchen verprügelt .. oder trainiert. Je nach dem. Ich mag das Gör nicht. Töte sie Arya!

Und dann ist da noch die rote Hexe. Sie entkleidet sich, nimmt ihr Halsband ab und das Spiegelbild reflektiert eine alte, gekrümmte Frau. Theorien wanken und zanken, so auch die Memes. Böse :(

Die Folge gab weder Inhalt noch sonstiges her. Lose Enden wurden aufgenommen und man knüpfte an alle Charaktere der letzten Season an, bereitete ihren Fortgang vor. Fast alle. Irgendwer war da noch.. Achja, der Bub und Hodor. Den Damen wird offensichtlich im Moment der interessantere Part zugeschrieben.

Und wie einer auf Reddit meinte: Die Folge tat genau das, was eine Episode 1 tun soll: Einführen. Theorien mögen sich bewahrheiten oder nicht, aber die Erwartungen sind wohl so oder so für alle zu hoch, insofern sei es grad egal, irgendwer wird immer enttäuscht sein.

In diesem Sinne Bis Bald und eine kleine Köstlichkeit via Reddit:

reddit-got-monthly donations to the red god

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Je mehr ich fleh, je minder ich erlange!

 

Die tolle Jagd, sie macht mir weh und bange;
Je mehr ich fleh, je minder ich erlange.
Wo Hermia ruhen mag? Sie ist beglückt;
Denn sie hat Augen, deren Strahl entzückt.
Wie wurden sie so hell? Durch Tränen? nein,
Sonst müßten meine ja noch heller sein.
Nein, ich bin ungestalt wie wilde Bären,
Daß Tiere sich voll Schrecken von mir kehren.
Was Wunder also, daß Demetrius
Gleich einem Ungeheur mich fliehen muß?
Vor welchem Spiegel konnt ich mich vergessen,
Mit Hermias Sternenaugen mich zu messen?
Doch, was ist dies? Lysander, der hier ruht?

William Shakespeare: Ein Sommernachtstraum, 1596.

 

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Happy Birthday!

Nun bist du 30 Jahr. Dem Menschen seit deiner Geburt feindlich gesinnt und nur die Tiere hast du gern. Strahle weiter, gutes Tschernobyl, für eine tierfreundliche und menschenleere Zukunft!

 

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Diese netten Urzeit-Pferdchen wurden 1998 in der „Todeszone“ ausgesetzt und vermehren sich seither ständig. Einzige Gefahr: Wilderer.

 

Offensichtlich sind der Mensch und dessen Auswirkungen auf die Natur schwerer zu verdauen als wie radioaktive Strahlung. Was nicht bedeutet, dass Strahlung den Tieren gut tut, aber die Urbanisierung fügt offensichtlich mehr Schaden zu, als wie Radioaktivität. So tummeln sich inzwischen mehr als hunderte von bedrohten Tierarten in dem Gebiet, dass von der Ukraine und Weißrussland mittlerweile als „radioökologisches Reservat“ unter Schutz gestellt wurde. Wolf und Wild nahmen zu, das Betretungsverbot bietet hervorragende Voraussetzungen. Auch Bären wurden gesichtet.

 

Interessante Links

Umweltschutz: Strahlendes Paradies? (Spektrum d. Wissenschaft)
Tschernobyl: Die Todeszone lebt (Spiegel.de)
Die Natur kehrt zurück: Seltene Tiere bevölkern Region um Tschernobyl (tt.com)
Tiere in Tschernobyl: Trotz oder wegen der Strahlung? (Spektrum d. Wissenschaft)
Kernschmelze: Ist Tschernobyl heute eine Wildtierheimat? (Spektrum d. Wissenschaft)
Wildnis: Bären kehren nach Tschernobyl zurück (Spektrum d. Wissenschaft)
Katastrophen-AKW: Tschernobyl Vögel profitieren von der Radioaktivität (Spiegel.de)
In Tschernobyl leben jetzt mehr Wildtiere denn je (Welt.de)

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Diese Woche und so..

Was so alles geschah..

Ich werde nie bei der hiesigen Lokal-Zeitschrift einen Job bekommen, da ich die Chef-Redakteurin in einer LV zu Beginn des Semesters als „Ignorant“ bezeichnete, als sie nach „Brandschutzbestimmungen“ und „LV-Vorgaben“ endlich zugab, dass sie nicht nochmal eine Studentin aufnehmen „wolle“. Hätte sich nicht eine andere Studentin aufgeopfert, hätte das arme Mädel wohl ihr Studium nicht beenden können. Aber die Idee Journalistin zu sein hat sowieso einen fahlen Beigeschmack (Dieser Satz wird mich noch Jobs kosten): Wie wir heute lernten, diene der Journalist nur als Übermittler des Wissens, er selbst darf nichts wissen. Er solle hinaus in die Welt, mit Menschen sprechen und berichten. Da bleibe ich lieber bei gefährlichem Halbwissen mit akademischen Hintergrund und klugscheisse wo ich es mir einbilde. Zumindest hier. Privat. Auf meinem Blog.

Heute in der Pause kommunizierte ich verbal mit einem fremden Hund, der es lediglich auf mein Essen abgesehen hatte. Ich kraulte ihn und sagte ständig: „Neeeeiiin. Das ist mein Essen.“ Die Besitzerin beachtete ich kaum. Sie mich aber auch nicht.

Davor führte ich einen imaginären Dialog mit obiger LV-Leiterin. Sie: „Wollen Sie bei der BILD arbeiten? Denn so schreiben Sie nämlich!“ Und ich: „Ich dachte mir schon, dass es toll sein muss Headliners wie „Brutaler Rachemord in Österreich verübt!“ zu verfassen, aber dazu ist dann wohl doch meine Misanthropie zu wenig ausgeprägt.“ Es handelte sich um eine Art Bericht und meine Darstellung war wohl etwas.. „einfach“ im Vergleich zu den Fakten-Orientierten der anderen. Ich fuhr auf der „Interessant gestalten“-Schiene.

Eine MA-LV wurde gestern nur von zwei Menschen besucht und zuerst nur von mir. Der Unterschied zwischen einem Studium, für das sich 40 Leute auf 30 Plätze anmelden („Lol. 40? In meinem Studium gibt es 100 Leute auf 30 Plätze“) oder man hofft, dass mindestens 4 offiziell teilnehmen, sodass der Kurs zumindest stattfinden kann. Arme LV-Leiterin, ich finde sie so sympathisch..

Und warum eigentlich „Flücht-linge“ und nicht „Flüchtende“? Oftmals, wenn ich „Flüchtlinge“ höre/lese denke ich bei „Linge“ an ein kleines Volk aus einem magischen Dorf, dass von einer Kreatur wie Gargamel heimgesucht wird. Ja, auch Azrael braucht was zu fressen. Die Kräuterlinge! Ich fände „Flüchtende“ daher adäquater und neutraler. „Die Flüchtlinge aus Syrien“ oder „Die Flüchtenden aus Syrien“. Das Wort „Flücht-linge“ degradiert meiner Meinung nach durch das „verniedlichende“ „linge“ am Satzende. Der Standard berichtete bereits darüber.

Und sicherlich gäbe es wichtigere Dinge als wie sich über Nomenklatur zu mokieren, aber Worte schaffen Bewusstsein. Und Sprache ist Macht. Die Feder ist mächtiger als das Schwert. Es ist daher wichtig für gewisse Begriffe zu sensibilisieren.

Und dann beschwert sich die Welt über die arme Mariah Carey. Meine Güte. Lasst die arme Frau doch in Frieden. Aber zugegeben, der Verriss war gut. Dennoch war sie bis 1995 eine der besten Sängerinnen, stimmlich sowie technisch, und zwar weil sie es konnte, nicht aus künstlerischer Ambition, aber weil sie eben dazu fähig war. Und was ist falsch daran? Es folgte die Scheidung, der Zwang der „Jugend“ und Bergab ging es. Schade..

Zu guter Letzt präsentiere ich mein Gejaule und die Nachbarskatze. Immerhin saß ich auf ihrem Stuhl.

 

Ich glaube das war alles für heute.. Allons-y!

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„The last man on Earth“, S01E05 und S01E06

Episode 5 startet mit einem weiterem, unbekanntem Auto. Sonnenbrille und Coolness over the top. Phil schlägt Carol, im ehrlichen Sinne der Re-Population der Welt, einen Plan vor. Heulend und kreischend verdeutlicht er seine Misere. Nein. Er könne gar nicht daran denken. Oh nein. So schrecklich! Wolle sie denn wirklich, dass ihre Kinder miteinander Sex haben?! Inzucht! Der Genpool! Nein, es gibt nur eine Lösung: Er muss auch mit Melissa Sex haben. Für das Schicksal der Menschheit! Nein, er wolle das gar nicht. Niemals! Und Carol bemerkt seine Absichten. Fiele doch nur ein Stein vom Himmel und träfe Phil am Kopf, die Welt wäre soviel besser dran. Sicherlich hat er dem Genpool bezüglich Recht, aber die Motivation! Arghs.

Carol und Melissa sind außer sich – Phil hat die Freundschaft der beiden letzten Frauen auf der Welt zerstört. Doch die Damen halten zusammen und kommen zum Entschluss: Phil darf Melissa begatten. An drei darauf folgenden Tagen im Monat. Ohne Romantik, ohne Zusatz. Und sobald Melissa schwanger ist, ist physischer Kontakt verboten. Phil erkundigt sich, ob der Koitus dazugehöre.

Zwischendurch sieht man immer wieder ein „Flitzer“ vom feinsten, unterlegt mit Synthesizern. Kommen die 80er wieder in Mode?

Es kommt der Tag. Phil trägt eine Art Anzug und Carol frägt ihn, ob er seine Genitalien ordentlich für Melissa gewaschen habe. Ja, hat er. Carol sichtlich enttäuscht, für sie tut er dies nie. Himmel, Stein, Phil’s Kopf.

Alles war perfekt vorbereitet: ein Bett in der freien Natur und ein Herz, Feuer, ein Feuerwerk via E-Gitarre. Etwas.. romantisch? Melissa will es nur hinter sich bringen, die Schuld nagt an ihr. Arme Carol.

Der Mann mit der Sonnenbrille im Flitzer bemerkt das Feuerwerk. Er eilt zum Ort der Re-Population. Der Fuß stapft ins Gras: „Hey!“ ruft ein dicker, halbglatziger Mann mit „Pornoschnautzer“, erstaunt und froh, andere Menschen zu sehen.

Episode 6 und ich will Phil eine Pistole ins Gesicht halten und abdrücken. Dieser unglaubliche, zum fremd schämende Trottel! Meine Güte! Im Ernst? Nur um die hübsche January Jones flach zu legen? All die Anstrengungen für einmal Sex? Ernsthaft! Die Serie hatte Potential. Plusquamperfekt!

Melissa jedoch interessiert sich für Ted. Was? Den dicken Ted? Ted wurde als Kind gemobbt, traurige Klaviermusik im Hintergrund. Melissa und Ted, nachdem Carol einen genialen Plan ausheckte um die beiden näher zu bringen, amüsieren sich und Phil beobachtet heimlich. Sie kommen sich näher.

Phil lädt alle zum Tennis ein. Perfekt im Klischee-Tennis-Dress gekleidet betreten die vier Protagonisten den Platz. Phil und Ted sind in der „Shirtless“-Gruppe. Ha! Aber…? Was ist das? frägt Melissa und Phil scherzt, dass seien nur die Überbleibsel des Übergewichtes. Nein, die Narbe! Traurige Klaviermusik im Hintergrund. Einst gab er (Ted) seine Niere seinem Stiefbruder, die Eltern verstarben früh und er dann auch. Dann Ted läuft weg. Melissa ihm nach. Sie küssen sich.

Phil klopft an Melissas Tür und erzählt ihr, er spreche mit Bällen die ein Gesicht tragen und gesteht seine Verliebtheit. Empfindet sie genau so? Nein. Tja, dann wird er das wohl genau so jetzt Carol sagen. Genau so, oder doch etwas anders? Nein, genau so sei in Ordnung. Sie wird es mögen.

Pistole. Phil’s Kopf.

Aber im ernst und erneut: Die Serie hat(te) Potential und dann sowas? Es gibt einen dezenten Unterschied zwischen peinlich und amüsant-lächerlich. Es gibt einen Unterschied zwischen, zu glauben, es sei witzig – was der Darsteller und Creator der Serie, Will Forte, offensichtlich glaubt und tatsächlichem Amüsement, das durch die Dynamik (Phil und Carols Charakter) passiert. Aber diese peinliche, lächerliche Darstellung eines von sexgeilen und übertriebenen Trottels.. Nope.

Was in It’s always sunny in Philadelphia funktioniert, funktioniert aber auch nur dort. Wie ich bereits sagte: Ein Trottel. Carol darf ab und an glänzen. Der Fokus liegt nun offenbar auf Ted, Melissa und Phil. Meh. Ich wünschte mir einen etwas intelligenteren Fortgang.

Fazit für diese zwei Folgen: Meh. Ich hoffe auf etwas .. Intelligenz.

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„The last man on Earth“, S01E03 und S01E04

Ayayay.

Episode 3 beginnt mit einem Albtraum. Es gibt noch Menschen. Und sie alle kamen zur Hochzeit. Oh nein! Phil schreckt aus dem Schlaf hoch, eilt ans Fenster und starrt entsetzt in die Dunkelheit. Sichtlich erleichtert, keine Menschen zu sehen.

Carol nötigt ihn zur Hochzeit. Sie gibt Phil eine Aufgabe: Die Ringe. Er solle die Ringe besorgen. Natürlich kommt Phil dieser Aufgabe nicht nach und zieht es vor, Klopapier zu verbrennen. Carol organisiert währenddessen Ansprache, Kleid, Kirche, Kuchen aus seltsamen Zeug und alles drum herum.

Carol ist enttäuscht, da Phil gleichgültig ohne Ringe aufkreuzte, ungewaschen und ohne Anzug. Es gibt ein Hin und Her und schlussendlich kommt es doch zur Vermählung, nachdem er ihr einen Hammer schenkte. Oh! So ein toller Hammer. Das ist wirklich ein nettes Geschenk! Nein, das ist nicht das Geschenk. Sie darf sich ihre Ringe selbst aussuchen. Folgend nimmt sie sich fast alle mit und trägt sie stolz.

Die Hochzeitsnacht folgt: Der Sex ist interessant. Und gegen Ende bemerkt Phil: So schlimm ist verheiratet sein gar nicht. Sie gehen äußerst kreativen Tätigkeiten nach, unterhalten sich und das Leben scheint okay zu sein. Plötzlich rammen sie ein anderes Auto.

Wtf?

Episode 4: January Jones steigt aus. Die hübsche Blonde aus MadMan. Sie war bereits zwei Wochen in der Gegend, nachdem sie Phil’s Nachrichten auf Häusern gesehen hatte, die er zu Beginn der ersten Folge in ganz Amerika verstreut hatte. Moment. Zwei Wochen? Eine Woche länger als Carol? Phil hätte wohl die Adresse angeben sollen.

Melissa wird von Phil bezirzt und zum Essen eingeladen. Carol mag sie, denn sie sollen BFFs werden. Phil erscheint rasiert und in langen Hosen. Der 1,5 Jahre Bart ist weg. Schade, Melissa mochte ihn. So auch Carol. Jetzt sieht er aus wie eine Country-Sängerin. Es beschleicht das Gefühl, dass aus dem Trottel nun ein peinlicher Trottel wird.

Es kommt also wie es kommen muss. Phil flirtet mit der hübschen Melissa, kauft ihr einen Käfer, nachdem sie ihre Vorliebe für diese erwähnte. Und wenn man die beiden so sieht, so hat man den Eindruck, sie passte besser zu ihm. Auch sie findet es nicht schlimm, Gemälde aus einem Museum zu stehlen, wenn die Welt untergegangen ist. Bei einem gemeinsamen Bier, das Carol nicht teilen kann, weil sie laut Phil Durchfall hat, sagt sie ihm, dass sie so „horny“ ist, und wenn es doch nur einen Weg gäbe. Phil kennt einen Weg.

Phil sieht sich gezwungen, sich von Carol zu trennen. Er eilt zu ihr. Erblickt sie am Tisch, wie sie ein Herz bastelt. Sie hält ihm einen Monolog von der Tür, die zerbrochene Tür, die er reparieren solle, die er ja eingetreten habe. Und dass es Zeit brauche und so weiter. Nein, er kann sich nicht trennen.

Ayayay..

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