„The last man on Earth“, S01E01 und S01E02

Eine Zusammenfassung, eine Inhaltsangabe und jede Menge Spoiler in adäquater Sprache verfasst.

Wir schreiben 2020. Ein Virus vernichtete die gesamte Weltpopulation. Bis auf einen Mann. Sein Name ist Phil. Phil mag Star Wars und Bier. Generell alle Sorten von Alkohol. Er nistet sich in einem Margarita-Planschbecken ein und scheißt in den Pool nachdem er es nicht zustande bringt, das Klo zu reparieren. Er lebt im Müll und spricht mit Bällen, die allesamt freundliche Gesichter tragen. Er ist dauerbesoffen und liebt eine Schaufensterpuppe. Als er sich dann endlich traut sie nach einem Jahr anzusprechen, bricht er ihr den Arm ab. Da wird ihm die Misere bewusst. Der einzige Ausweg: Suizid.

Und als er via Auto nach der Abschiedsrede gegen einen Stein mit Zielscheibe fahren mag, sieht er Rauch. Er lässt von seinem Vorhaben ab, die kugligen Freunde zurück und eilt hinüber. Ein Zelt. Eine Wäscheleine. Ein BH. Oh my f*cking God! Der Himmel auf Erden! Er steuert auf den BH zu und reibt ihn am ungewaschenem, bärtigem Gesicht. Eine Frau meldet sich. Sie ist unglaublich heiß und attraktiv und anziehend. Sie küssen sich sofort. Innig. Und als er seine Augen nach der Ohnmacht wieder aufmacht, sieht er sie: Kristen Schaal.

Freude klettert übers Gesicht. Pure, kindliche Freude und das dezente Gefühl von peinlicher Berührtheit verfliegt – denn seien wir ehrlich: Ein dauerbesoffener Trottel macht auf Dauer keine Laune.

Ich fand die Serie bis dahin in okay. Es gibt ausreichend ernsthafte Post-apokalyptische Serien und Filme, aber keine, die das Thema mit Humor nimmt. Und Kristen Schaal ist großartig. Die von ihr mir bekannten Darstellungen sind der Inbegriff einer nervtötenden Kreissäge.

So korrigiert sie ständig seine Grammatik, weist ihn an nicht auf dem Behinderten-Parkplatz zu parken und beginnt sein Haus aufzuräumen und findet es moralisch verwerflich Bilder aus Museen zu stehlen. Zur Erinnerung: Die Menschheit starb bis (auf vermutlich) diese beiden Prachtexemplare aus. Sie möchte bei ihm einziehen. Er verweigert. Dann zieht sie eben nebenan ein. Sie beide wurden nämlich auserwählt. Auserwählt um die Welt wieder zu bevölkern. Nein, ihr gefällt das auch nicht und als er die Hosen runter lässt um ihr zu zeigen wer der Mann ist, ist sie sichtlich belustigt und beginnt amüsiert mit seinem Penis zu sprechen. Phil ist schockiert. Oh my f*cking God?! Warum?

Doch bevor die Wiederbevölkerung ansteht, muss man heiraten. Sie nötigt ihn bei einem Kerzenschein-Dinner zum Antrag. Davor frisst er jedoch ihre Tomaten. Im Gegenzug dazu, denn die Schuld klopft ihm auf die Schulter, organisiert er auf mühsame Art und Weise Wasser für diese.

Vermutlich werden die beiden Freunde. Ich bin gespannt wie es weiter geht.

Fazit derzeit: Absolut empfehlenswert.

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Eingeordnet unter Kritik und Rezension, TV-Shows!

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