Monatsarchiv: Mai 2016

„Game of Thrones“, S06E05

Letzter Beitrag für heute bis sicherlich nächste Woche, versprochen.

Lol. HBO leakte aus Versehen die neueste Folge and here we go again, it’s always such a pleasure.. Die Folge wurde einen Tag zu früh frei gegeben. Danke an derStandard.at. Zeitlicher Nachtrag: Erneut wäre mir die Chance gegeben, eine der ersten zu sein – es soll wohl nicht sein. Auch okay. Korrektur: Tage später.

Omg!

Nein, diesmal von Anfang an und geordnet:

„The North remembers“

Lord Baelish taucht in Castle Black auf. Wieviel Zeit ist vergangen? War der nicht noch wo ganz anders? Sansa tritt ihm selbstbewusst gegenüber. Hatte er gewusst, wie Ramsay sei? „If you didn’t know, you’re an idiot. If you knew, you’re my enemy.“ Ramsay benötigte lediglich ihr hübsches Gesicht, den Rest lies er sich gefallen. Auf Baelish könnte sie verzichten und er wäre nicht fähig sich zu wehren, wenn sie Brienne befehlen würde, ihn zu töten. Er befreite sie von Monstern und lieferte sie anderen Monstern aus. Ihre Worte sind hart gewählt. Baelish aber spielt seine Intrigen aus und erzählt ihr von einer Armee. Er gibt sich unterwürfig.

Sansa führt folgedessen Politik. Wie solle man den Norden zurück erobern, Jon Snow sei kein Stark. Aber Sansa trägt den Namen, und der Norden sei loyal: „The north remembers.“ Jon meinte, man beginne damit, die „kleinen“ Häuser zu überzeugen, um dann gegen die Boltons im Süden und gegen die White Walkers im Norden vor zu gehen. Aber woher sie das von der neuen Armee wisse? Sansa lügt gekonnt, ein Rabe sei bei Ramsay gelandet. Spielt sie mittlerweile ihre Erfahrung aus? Ich ahne schreckliches..

Brienne tut Zweifel kund. Moment. Brienne lässt Sansa alleine? Tormund, der Wilding Redhead, kann seine Augen nicht von Brienne lassen, und sie ist unangenehm berührt. Nett. Jetzt merkt man seine Verliebtheit. In Folge 4 dachte ich mir, er könne es einfach nicht fassen eine große Frau in Rüstung zu sehen. Alle wichtigen Figuren machen sich auf den Weg um die Häuser wieder zu vereinen. Doch zuvor überreicht Sansa Jon einen Umhang mit dem punzierten Wolf (ein ins Leder gedrückte Muster). Merchandising!

A Girl is not ready

Arya durfte sich in dieser Folge über etwas mehr Screentime freuen, was wohl bedeutet, dass auch ihre Story demnächst zusammen geführt werden könnte. Der Stabkampf war gut choreographiert. Einfach, aber dynamisch.

„A girl is not ready“ Noch immer nicht? „You will never be one of us Lady Stark“ sagte das böse Gör und der Faceless Man stimmte ihr zu. Er erzählt ihr die Geschichte, dass all die Gesichter einst getragen wurden. Wer war der erste? „He was no one.“ Offensichtlich stellt sie zu viele Fragen. Doch Arya bekommt eine zweite Chance, ihre letzte. Sie soll eine Schauspielerin töten. Und so sieht man Arya vor dem Theater und erlebt die Szene wie Ned geköpft wurde aus verhöhnender Theater-Perspektive, wie auch die Hochzeit Sansas mit Tyrion. Lange ist es her. Arme Ayra. Sie kehrt zurück, aber sie sei noch immer nicht bereit.

„A serverant does not ask questions.“ God Dammit.

„She is your rightful ruler!“

Wer wird König auf den Iron Islands? Die Männer wollen keine Frau, es gab noch nie eine Königin. Yara hält eine Ansprache, sie will Königin sein, sie war da, sie kennt das Volk. Ein Volk von Seefahrern. Die Meute grunzt! Aber solange noch ein männlicher Nachkomme da ist, gibt es keine Königin. Alle Blicke richten sich auf Theon (mittlerweile auch ordentlich frisiert). Er tritt vor und sagt: „She is your rightful ruler!“ Gänsehaut. Und GoT schaffte es wieder mal die Szene so lange hinaus zu zögern, bis ich es selbst fast glaubte.

Gerade rechtzeitig taucht Euron Greyjoy auf, „the drowning God“ – ja, er habe den alten König getötet, denn er war unfähig. Und nun beansprucht er den Thron. Und hier wird es interessant, denn Euron reiste in ferne Länder und er kennt eine Armee, eine Person die drei Drachen besäße. Ihr wird er eine Flotte bauen und gemeinsam werden sie die Seven Kingdoms zurück erobern! Moment, denkt er wirklich Daenerys würde ihn zum Mann nehmen?

Es folgt die Krönung, bei der man ertränkt wird: „What is dead may never die!“ Währenddessen flüchten Yara und Theon. Sie kapern die besten Schiffe und segeln aufs offene Meer. Er will beide morden und weißt die Leute an, ihm 1000 Schiffe zu bauen.

Oh…

Jorah gesteht Daenerys ENDLICH seine Liebe, nur um dann von ihr entlassen zu werden. Zweimal habe sie ihn weg geschickt, zwei mal kam er zurück, er liebe sie; aber – er muss gehen. Gibt es eine Heilung? frägt sie, nachdem er ihr den Arm gezeigt hatte. Sie befiehlt ihm eine Heilung zu finden und dann wieder zu kommen, denn wenn sie die 7 Königreiche erobert, braucht sie ihn. Off you go.

„Terrible things happens for a reason“

Seit dem Pakt ist es ruhig in Meereen. Aber irgendwer muss aufpassen und offensichtlich wandte sich Tyrion an ganz spezielle Kandidaten: Eine neue rote Hexe tritt aufs Spielfeld. Bei dieser ist Daenerys diejenige, die von versprochen wurde. Und Tyrion sagt, dass ihr viele Menschen mit verschieden Glauben folgen. Sie versucht Tyrion zu überzeugen und provoziert den Eunuchen, erzählt von den Weichteilen die im Feuer landeten; aber Tyrion ist skeptisch.

„Terrible things happens for a reason“ sagte sie. Der Eunuch wäre nicht hier, wenn diese schreckliche Tat damals nicht passiert wäre. „We serve the same queen“ ayayayay…

„Hold the door!“

OMFG!

Die „Children of the Forest“ erschufen den ersten White Walkers um die Bäume vor den Menschen zu schützen. Ein Stückchen Dragonglass und das Unheil war vollbracht.

Alles ist dunkel. Der Mann im Baum, die dreiäugige Krähe, ist regungslos und Bran greift an die Wurzel. Er verliert sich alleine in der Vision. Winter, Schnee, der Baum, der eben noch rot war, ist nun weiß. Er sieht die White Walkers und nähert sich ihnen, denn sie können ihn nicht sehen. Dachte er. Der Oberzombie, auf Arvak reitend, blickt ihn an – alle White Walkers drehen sich um. Er greift nach Bran’s Arm.

Bran erwacht. Der alte Mann ist in Schrecken. „He comes for you!“ Bran trägt die Markierung. „You must leave.“ Bran solle den Platz des alten Mannes einnehmen. Ist er denn bereit dafür? Nein.

Und während die Armee einreitet, hängt Bran in einer weiteren Vision fest, bei seinem Vater. Hodor steht dabei. Die Waldkinder werfen Feuerbälle auf die White Walkers. Sie ziehen Feuerkreise, aber die Zombies durchbrechen sie. Omg. Sie klettern über den Baum. Summer! God Dammit! Keine Tiere, keine Tiere! Ich hasse sowas. Meera tötete dafür einen White Walkers, offensichtlich übersahen das alle. Ein Waldkind stirbt.

Hodor bemerkt in Bran in dessen Vision, also in seiner Vergangenheit. Meera trägt derweil Bran davon, während sich das Waldkind opfert. Die White Walkers kratzen sie auf, sie lässt die kleine Granate explodieren (die man auch werfen hätte können).

„Hold the door. Hold the door. Hodor!“ Omg. Meera ruft diesen Befehl immer und immer wieder. Hodor erleidet einen Schock und ruft: „Hold the door!“ „Hold the door!“ Sah er seine Zukunft, seinen Tod, in einer Vision von Bran? Hodor. Omg. Mein Herz brach in 1000 Stücke. Wusste er es die ganze Zeit? Oder vergaß er wieder und war einfach traumatisiert? OMG? Fragen. Über Fragen. Das Internet tobt.

Ich konnte es nicht fassen.

Ende.

 

Theorien, die ich am Tag danach aus dem Standard Forum aufschnappte und mir plausibel erschienen:

„Also ich denke, dass er sozusagen eine „Vision“ seines Todes hat (weil Bran ja gleichzeitig in dem Gegenwarts und Vergangenheits – Hodor war) und das ein ziemliches Trauma verursacht hat. Den Anfall erklär ich mir so, dass er vielleicht die Schmerzen des Gegenwartshodors spürt?“

„Ich hab es so verstanden dass er quasi auf diese eine Aufgabe von Bran programmiert wurde, und er im Prinzip sein ganzes Leben auf diesen Moment gewartet hat. Und dieses Schicksal unbewusst, oder vielleicht auch bewusst angenommen hat.“

„Die Aufklärung mit Hodor fand ich sehr cool. Eigentlich unglaublich Dramatisch, er ist ein Held und gleichzeitig eine absolut missbrauchte Figur, seines ganzen Lebens beraubt um eine einzige Aufgabe zu erledigen „Hold the Door.“ Der Junge hat quasi seinen eigenen Tot erlebt lange bevor er gestorben ist. Schlimm der Gedanke, das er und Sommer als Eiszombi zurück kommen. Mich stört auch, dass alle Schattenwölfe einfach so dahinsterben wie Fliege.“

„(…) doch nun hab ich eine Theorie gehört, die mir für die Bücher da plausibler erscheint. der junge Hodor hatte auch Seher-Fähigkeiten. und er hat (möglicherweise als er noch klein war und diese Kraft nicht einordnen konnte) seinen eigenen Tod in einer Vision gesehen – nämlich, dass er die Anweisung bekommt, ein Tor gegen anrauschende Untote halten zu müssen. das hat ihn traumatisiert und als Hodor zurückgelassen.

Vorteile:
– die Vergangenheit wird nicht aus der Zukunft beeinflusst – was ich immer für problematisch halte
– passt besser zur Buchgeschichte von Nan über Hodor (da wird kein mit der Show vergleichbares Ereignis erwähnt) (…)“

Und zu guter letzt ein paar Links:

Nerdist Review
25 Tweets über S06E05 „They just activated Arya’s Winter Soldier“ :D
Jop. Sehe ich auch so

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„Gotham“, S02E21 und S02E22

Season Finale!

Dadurch, dass die vorletzte Folge wirklich großartig war, empfand ich die letzten beiden als eher mäßig.

Was geschah? Die Katze schmeichelte sich bei ihrer alten Freundin Firefly ein, denn die von Hugo Strange ernannte „Göttin“ brauche einen Untertanen. Jim, Lucius Fox und Klein-Batman verfolgen einen Plan. Bruce soll Strange ablenken, während Lucius nach der Geheimtür sucht, diese markiert und Jim sich einschleicht. Strange jedoch, immer einen Schritt voraus, fängt sie und sperrt alle ein. Der Riddler stellt Strange seine Hilfe zur Verfügung.

Im Grunde genommen werden die Geschichten im Seasonfinale gebündelt und aufgelöst. Ein jeder hat eine Szene. Die Szenen wechseln sich schnell ab. Es gibt reichlich Action und ein wenig Spannung.

Fish, die offenbar manipulierende Kräfte via Hautkontakt entwickelte, macht sich Miss Peabody gefällig und der Gordon-Klon, dessen Gesicht aus einer modellierbaren Masse besteht, kehrt zur Station zurück. Alles sei in bester Ordnung. Zwinker.

Nein, ich bin nicht wirklich zufrieden. Versuchte man ein grandioses Ende einzuleiten oder gezwungener Maßen alle Fäden der Geschichte miteinander zu verknüpfen oder aufzulösen? Es funktionierte jedenfalls nur bedingt. Es wird notwendigerweise gemacht, was gemacht werden muss.

Klein-Batman und Lucius bekommen vom Riddler Fragen gestellt und erliegen später einem Betäubungsgas während Strange Jim ein Wahrheitsserum spritzt und seinen Wissensstand abfrägt. Strange steht unter Stress. Laut Maskengesicht Madame, darf keines der Monster die er geschaffen habe, jemals wieder das Tageslicht erblicken. Mit einer Bombe inklusive radioaktiven Material, soll er Beweise vernichten und die Monster woanders hinbringen. Jim fühlt sich schuldig und Strange mit Götterkomplex spricht ihn davon frei. Ok.

Währenddessen beobachten Butch und Barbara wie der Penguin den Kopf der ermordeten Stiefmutter als Trophäe auf einem Tisch platziert. Ein Stückchen weiter nach links, sie solle ja nicht den gesamten Raum einnehmen, wirft Barbara ein. Der Penguin mag sie.

Bruce also Klein-Batman, Lucius und Jim wachen im gleichen Raum auf. Die Katze erzählt bei einem Besuch von der Bombe. Nachdem Fish folgend Peabody unter Kontrolle gebracht hatte, flüchtet Strange, drückt den roten Knopf (no na nit), während Harvey und der Butler skeptisch werden. Fake-Gordon ist seltsam und schließlich ist es Barbara die ihn entlarvt, indem er abfällig über das Reh spricht und sich ihr anbietet. Aha. Barbara macht sich gut.

Wer auch immer diese Folge geschrieben hat, tat es unter Eile. Die Szenen, die Handlungen, alles geschieht unter Zeitdruck. Schnell, zu Ende. Wir haben nur begrenzte Zeit. Und gut muss es sein! Seasonfinale, dann Feierabend!

Mr. Freeze und Firefly treten gegeneinander an, als Strange die Katze aus dem Weg räumen will. Firefly beschützt sie, sie sei ihre Freundin. Wtf? In der letzten Folge wusste sie nicht mal was das Wort bedeutet. Aus Versehen gerät Strange dazwischen. Ge“fried-freezed“ oder Ge-„freeze-fried“ also. Aber er überlebt und flüchtet erneut. Jim und Lucius versuchen die Bombe zu entschärfen. Achja, der Riddler wird kurz eingespannt. Aber nur kurz.

„Water“ ruft Miss Peabody als der Ticker auf 00:15 steht. Jim gießt Wasser in das System und das System bleibt bei 00:01 stehen. Seriously? Nein, ihr hätte man was Wasser bringen sollen. Wtf? Nein. Nein. Nein, so leid es mir tut. Wer hat sich das bitte ausgedacht? Im Schreiberraum: „Und dann! Entschärfen wir eine Atombombe mit Wasser! Ohja, aber eigentlich ist das Wasser für Peabody gedacht!“ und der Chef schaut grimmig: „Fein…“

Ich mag die Klischeehaften Inszenierungen sofern sie stimmig sind. Fish’s Finger, wie sie versucht Peabody zu krallen, das herunter gekommene Haus in dem der Penguin haust. Aber das? Das ist nicht mal eine anständige Hommage an MacGyver, sondern.. Verzweiflung.

Aber mit einem hatte Strange Jim vielleicht einen Gefallen getan: in dem er von der Liebe sprach. Gordon hätte nicht nach Gotham zurück kommen sollen (no na nit). Er verlässt Harvey, den neuen Chief, und macht sich auf die Suche nach dem Rehlein. Schokolade! ruft die Katze. Frauen mögen Schokolade.

So. Fish floh also mit all den Monstern im Gepäck. Und auch wenn der Truck im Weg stehende Autos überrollt, denkt man sich: Hmm.. Ok. Die Mannschaft vom Penguin sucht das Weite. Fish macht sich bemerkbar und der Penguin, fassungslos, fällt in Ohnmacht. Eine alte Frau, die das kratzen und stöhnen aus dem Wagen hört, öffnet die Tür. Heraus kriechen die Mutanten und Monster.. sowie auch.. Bruce. Oh, nett. Sie trauen dem Jungen also einen Doppelrolle zu? Bei Jim funktionierte es … fast. Was eine Tatiana Maslany kann, kann nicht zwangsläufig jeder.

Und während der Butler resigniert und Klein-Batman zur Seite stehen wird, so wie vermutlich auch die Katze, um die Geheimnisse des „Secret Council“ zu lüften, frage ich mich.. Wo sind Mr. Freeze und Firefly geblieben?

War die erste Season auf normale Feinde und Menschen reduziert, gab es in der zweiten Season „enhancte“, also verbesserte Menschen. Season drei ist bereits bestätigt und bestellt. Wir sind gespannt.

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Happy Towel Day!

Da wartet man drei Jahre und was passiert? Nichts. Gar nichts. Ist es denn zu viel verlangt, von einem Raumschiff mitgenommen zu werden? Nun gut, dann versuchen wirs eben nächstes Jahr nochmal. Have fun, don’t panic and fare thee well.

 

 

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Loki’s World-Domination-Tour: LONDON

„I am Loki, prince of Asgard. You will kneel to me.“

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„Freedom is life’s great lie. Once you accept that, in your heart… you will know peace.“

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„The bright lure of freedom diminishes your life’s joy in a mad scramble for power, identity.“

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„I am burdened with glorious purpose.“

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„After everything I’ve done, how can you still love me?“

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„I am the monster parents tell their children about at night.“

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„All humans crave subjugation.“

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„Now, if you’ll excuse me, I have to destroy Jotunheim.“

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Alle Zitate aus Thor – The Dark World.

Und hier der Rest:

 

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Woche #20

Für (8). Sie mag meine Wochen-Einträge.

Just in dem Moment, als ich mich Zuhause bei etwas Minecraft von den anstrengenden Strapazen des universitären Alltags erholte (Block-LV, Samstags um 8:30…), las ich mit entsetzen, dass im bergigen Tal des ewigen Winters (bis auf drei Monate) Dieter Bohlen mit einem offenem Casting antanzen möchte, bei dem ein jeder Wicht zeigen soll, was er kann. Ein jedes Talent (laut FB) sei willkommen. Hurra! Hurra! „Offen“ bedeutet vermutlich: Ich mache mich nicht nur auf YouTube und der gesamten Welt zum Affen, was sich via Internet-Verweigerung zeitlich ausblenden lässt, sondern auch live vor eventuellen Bekannten und Arbeitgebern? Wtf?

Und wie es der Zufall will, referierte ich heute über Castingshows! Und was trug ich zu den Problematiken und Risiken vor? Der Sender hat u.a. das Recht zur Verfälschung und wiederholenden Demütigung und klärt die jungen Leut natürlich nicht über deren Rechte auf. Man muss sich darüber im klaren sein, dass Castingshows von Inszenierung und Belustigung leben und diverse Typen stilisiert werden: Freaks, Zicken, Supertalente, was auch immer, nur um danach gebrochen oder weiter vermarktet zu werden. Das Dschungelcamp recycelt gekonnt die „Meeedchen“ von GnTM. Pro7-Ception.

The Voice hat immerhin begleitend einen Therapeuten dabei, was wichtig ist, da die gesamte Teilnahme von Bühnenpräsenz bis zur Ablehnung aufs Gemüt schlagen kann.

Soviel dazu.

Dann hörte ich ein Referat über Game of Thrones und einer der Referenten meinte, Ned Stark und Daenerys seien die „moralischen Anker“ der Serie. Ned Stark, okay. Aber Daenerys? Sie ist genau so heiß auf den Thron wie alle anderen, außer Jon Snow. Haben die die Serie überhaupt gesehen? Ich wollte etwas sagen, wollte mich kundtun, aber ich hasse Aufmerksamkeit. Also überlegte ich und zerbrach gänzlich an meinem Zwiespalt. Aber dann erinnerte ich mich an meinen Blog hier und alles war gut :)

Aber wer zum Teufel hat sich das einfallen lassen? Aber je länger ich darüber nachdenke: Sie kämpft um Autonomie, Macht und ihr Geburtsrecht auf den Thron. Sie brennt nur die nieder, die ihr im Weg stehen. Wenn ich jemanden nieder brennen würde, der mir im Weg steht, würde man mich mit Zwangsjacke (Eurovision, wtf…) einweisen. Realität =/= Fiktion. Hm. Was? Da war eben ein Schmetterling. Nachtfalter sind auch Schmetterlinge. Es ist 00:40.

Das leidige Thema: PowerPoint. Links funktionierten nicht, Videos wurden nicht eingeblendet. Ich gebe dem Konstrukt selbst, der PowerPoint an sich, die Schuld. Nicht nur bei uns. Viele hatten das Problem. Und sicherlich, bei einem Thema wie „Medien“ oder dergleichen erlaube ich auch digitales Bildmaterial und als wundersame Bildschau funktioniert sie auch einwandfrei. Aber, Interaktivität! Bald fertigen wir Inhalte und Präsentationen für die VR an! Dennoch: Ich hasse PowerPoint. Ich, persönlich, bin unfähig eine ästhetische PowerPoint herzustellen. Außerdem sollen die Leute während meinem Referat auf ihr Telefon schauen oder am Thesenblatt kritzeln..

Achja, Sonne! Endlich. Wärme. Hitze!

Doch die Wolken der BP-Wahl mögen die euphorisch kindliche Freude etwas im Zaum halten.

Und so meinen böse Zungen zu zischen, die zur Schaustellung sei nicht minder inszeniert: Vom TV-Duell auf ATV ist die Rede, ein Nebenprodukt der derzeitigen politischen Situation Österreichs, die sogar in der NYT eine Wähnung findet. Ich gebe keine Wahlempfehlung ab, aber in diesem Falle bekenne ich mich zur Grünen Option. Wir können nicht alle nach Kanada auswandern. Ob deren Zäune flauschig weich sind? Zäune aus Zuckerwatte!

Zum TV-Duell:

Bis zur Minute 20 dachte ich mir: Joa. Gesittet. Ein Professor, den ich mir bei der Prüfung freundlich aber streng vorstelle: „Also Frau XY, a bissl was lernen hättens schon können. Ich gebe Ihnen eine drei.“

Ab Minute 22 dachte ich mir: Hofer-Wähler sollten entmündigt werden. Ernsthaft. Wtf? Mit solchen Mitteln? „Jop, Mädel. Das ist Politik.“ Wtf? Selbst wenn jemand seine Ansicht teilt, diese Art sich zu präsentieren war ein kräftiger Schlag ins Gesicht. Aber in Ordnung, die Medienmacher bekommen was sie wollen – Lügner nenne ich jene, die behaupten, es war nicht beabsichtigt. Und das Volk sieht was es sehen will, aber auf Kosten der Repräsentanz und der Zukunft Österreichs? Offensichtlich reicht der Keller-Fetisch nicht aus..

Wenn man negative Werbung machen möchte, dann ist dieses legendäre Medienereignis („seit 40 Jahren“) wohl der beste Lehrmeister: Für beide Kandidaten. Der Professor ließ sich wie ein Schuljunge einschüchtern, während der Populist zeigte, dass er im Rhetorik-Unterricht aufgepasst hatte. Never ever ever again. Ernsthaft. Was soll das? Der eine verlor, weil er sich nicht adäquat wehren konnte, der andere verlor, weil er es offenbar notwendig hatte, jemanden anzugreifen, um sich besser zu stellen. Es war eine Katastrophe.

Und bald geschickt es sich für den anständigen Bürger, der Jahrhunderte lang um Mitbestimmung kämpfte, zur Wahlurne zu schreiten und Österreich nicht komplett dämlich aussehen zu lassen.

Literaturtipp übrigens: Sabatina James: Sterben sollst du für dein Glück. Gefangen zwischen zwei Welten. München 2004.

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„Jessica Jones“, Season 1

Verspätet. Spoiler. Buffy?

„Buffy? Is that you?“ war mein unmittelbarer Eindruck nach der ersten Folge. Nach der letzten Folge war ich mir sicher: Buffy, nun dunkelhaarig, arbeitet Undercover als P.I. Es folgt ein Review mit Spoiler. Nein, ich habe die Comics nicht gelesen.

Inhaltliches

Jessica Jones, die „Bitch“ aus Appartment 23, ist düster. Die Serie, sowie die Protagonistin. Sie ist Alkoholikerin. Ihre Erscheinung ist dunkel. Ihr Verhalten ist a-sozial und herablassend, bis auf den Menschen, den sie liebt. Krysten Ritter ist die perfekte Besetzung. Kroch in Breaking Bad und Don’t trust the Bitch.. aufgrund ihres Schneewittchen-Looks etwas Neid aus der Höhle der Eitelkeit, darf sie sich hier natürlicher und vom Lebensstil gezeichneter geben.

Ihr Gegenspieler: Der Doctor. Nein, Kilgrave. Nein, der Doctor. Dammit! Kilgrave, der durch das Experiment seiner Eltern dazu befähigt wurde, die Handlungen anderer Menschen zu kontrollieren und folglich allerhand grausame Dinge anstellt. Wie.. Menschen von Häusern springen, sich selbst erstechen und sie sich gegenseitig töten zu lassen und so weiter..

Aber der Doctor! Er kann doch gar nicht böse sein, ist er doch so charmant! So romantisch! Ihr altes Kinderhaus kauft er ihr und richtet es nach damaliger Garnitur ein! Nein, so romantisch ist er. Tut er es doch nur aus Liebe und Faszination, und wie sie ihm widerstanden hatte! Will er doch nur bei ihr sein. Verurteilen? Niemals! Der Doctor ist nicht böse.

Zugegeben. Ich sympathisiere viel zu sehr mit dem 10. Doctor als dass ich ihm den sadistischen Psychopathen übel nehme.

Dann gibt es den „unverwundbaren schwarzen Mann“-Luke Cage aka Semi-Love-Interest von Jessica, der hier und da mal auftaucht, dank seiner Kräfte auch als Semi-End-Boss fungiert und mittlerweile seine eigene Serie erhalten hat. Zwei Sidekicks, die beide einst unter dem Einfluss des Gegenspielers standen. Und eine kaum gealterte Trinity natürlich, die „legal option“. Eine perfekte Quintessenz.

Zur Serie selbst

Was mir auffiel und sogleich als sympathisch empfand: Apple-Produkte fehlen gänzlich – was zwar in Nordamerika unrealistisch wäre, aber immerhin. Gibt es eine Koalition zwischen Netflix und LG, Samsung und Acer? Natürlich gibt es etwas „GayPorn“ wie für Netflix üblich und! Alle Hauptdarsteller sind über 30. Weil immer wieder zur Diskussion steht, Frauen über 30 seien in Hollywood fast chancenlos was ein gutes Rollenangebot betrifft. Mag sicherlich sein, dass für Blockbuster das 23jährige Mädel als Mutter heran gezogen wird, was aber offensichtlich bei Serien oftmals nicht der Fall zu sein scheint.

Die Serie selbst besteht aus zusammenhängenden Folgen; es wird also eine kontinuierliche Geschichte erzählt, was zu 4 von 5 funktioniert. 7 von 10. Die anfänglichen Nebeninvestigationen und Seiten-Geschichten lenken etwas davon ab. Und sicherlich fügen sich all die Details gegen Ende in ein stimmiges Ganzes zusammen, aber ich hatte während manchen Folgen das Gefühl, dass der Bogen der Seitengeschichten etwas überspannt wird. Trinitys Scheidung und Midlife-Romanze mit der Sekretärin, die Drogen-Geschichten des zweiten Sidekicks, die Geschichte von Trish Walker. Klar, die Ex von Trinity wurde für den Showdown benötigt, der Junkie stand unter Kilgraves Einfluss und die Mutter-Tochter-Beziehung wirft ebenfalls ein Licht auf Jessicas Vergangenheit. Ich spreche den Geschichten den Sinn nicht ab, sie waren nur etwas.. unstimmig inszeniert?

Mit der Erwähnung der „IGH“ wurde auch schon der Stein für die zweite Season gelegt.

Fazit: Buffy, zeitgenössisch für Erwachsene adaptiert.

Wissenswerte Informationen, dank meines informierenden Informanten:

Jessica Jones orientiert sich zeitlich nach Daredevil und post Avengers, vermutlich auch nach Age of Ultron. IGH ist ein Mysterium, welches in der kommenden Season vermutlich behandelt wird. Zwar gibt es viele Firmen und Versuchsprogramme in den Comics, IGH ist jedoch keine davon. In den Comics war Simpson ein Experiment des Weapon Plus Projects, was hier aber nicht verwendet werden kann, da dies aus den X-Men Comics stammt. Wir erinnern uns: Rechte und so. Vorgänger des Weapen X Projects war beispielsweise jenes, dass Logan/James Howlett zu Wolverine machte. „Schuld“ an Jessicas Kräften war in den Comics eine Substanz, die vom Militär transportiert wurde. Man schätzt, dass die IGH letztlich auch hinter den Kräften von Daredevil und Luge Cage steckt.

Ein Kommentar

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„Gotham“, S02E20

Eine Zusammenfassung, ein Review, eine Liebeserklärung.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Material Gotham in zwei Seson bereits untergebracht hat. Es ist wohl dem glücklichen Umstand zu verdanken, dass die Serie aus 22 Folgen besteht, anstatt die mittlerweile üblich geizigen 10 oder 16. Ebenso fiel mir auf, dass mir Social Media relativ wenig über Gotham spoilert, was mich zur Konklusio nötigt, dass die Serie absolut unterrepräsentiert ist. Ich „like“ beinahe jeden Beitrag der offiziellen Gotham-Like-Page, so dürfte der Algorithmus kaum dafür verantwortlich gemacht werden. Er findet einfach nichts. Ein jeder schreibt über The Walking Dead oder Game of Thrones, aber Gotham entzückte offensichtlich noch nicht die wählerischen Gemüter. Warum nur?

Wie dem auch sei. Eine epische Folge. Spoiler ahead.

„Jim, a little tipp for next time: Always bring the right tools“

Yeah Baby! :D My precious Oswald Cobblepot aka The Penguin is back! Welcome home!

Aber von vorne:

Der Riddler stellte Jim Gordon eine Falle: der zornige Jim, der von Gotham gebrochene Jim, der nur mehr mit verbissener Stimme spricht, als wolle er während den Buchstaben die Knochen seiner Widersacher zermalmen. Er wird inhaftiert. Well played, Riddler, well played. Interessierte sich Jim zu sehr für Ms. Kringle? Dem kann geholfen werden und Dexter lässt grüßen. Irgendwie musste die Story ja voran getrieben werden.

Gordon wurde inhaftiert und via Geschick und Mut wieder befreit. Er könnte fliehen, er könnte Gotham hinter sich lassen, aber er entscheidet sich dafür, seinen Namen wieder rein zu waschen. Das Rehlein verlor ihr gemeinsames Kind. Sie bleibt abstinent. Und so kommt es, dass der Riddler nach Arkam Asylum gebracht wird und dort durch seinen Charme die Insassen bezaubert. Seine Neugier und Klugheit treibt ihn in die dunklen Kammern des Dr. Hugo Strange.. er flüchtet durch den Schacht und trifft Selina, die ihre Freundin Bridget retten will. Wir erinnern uns, das Mädchen, dass ihre Brüder in Flammen setzte.

Armer Penguin – er wurde gequält und gefoltert, nachdem er in Arkam eingewiesen wurde. Therapie sagten sie, habe er sich doch schon so gut angestellt, nur noch ein paar Therapien, nicht wahr Oswald? Du möchtest doch wieder gesund werden? Ja, das möchte er. Gewalt liegt ihm nun fern. Er erhält eine Urkunde, die bezeugt, dass er wieder „sane“ ist und darf zurück in die Freiheit.

So im Rückblick gesehen, führte die Familienzusammenkunft nur dahin, dass Cobblepot eine Unterkunft bekommt und seine Diabolik wieder zurück gewinnt. Den Vater traf er am Grab der toten Mutter, die Schwiegermutter schikanierte ihn, der Vater wollte ihm das Erbe überschreiben, die Schwiegermutter vergiftete aus Versehen den Vater. Ein Blitzen! Ein Aufbegehren. Und siehe da. Der Penguin verfüttert der Schwiegermutter Kinder an dieselbe. Danach haust er im Chaos. Die Leiche rottet vor sich hin.

Es folgte auch Mr. Freeze, seine Geschichte war schnell erzählt. Tat er doch alles nur aus Liebe um seine Frau zu retten, die er fälschlicherweise ermordet, nachdem sie seinen Versuch sie zu retten als Möglichkeit zum Suizid ergreift.

Und siehe da.. Galavan schlummert in einem Tank vor sich hin. Sowie auch Fish und viele andere. Wir erinnern uns auch hier: Der Penguin tötete Galavan mit einem Schirm, während Gordon zusah. Yes!

Zwischenzeitlich kümmerte sich die Katze um die Fledermaus. Bruce will auf der Straße leben. Er muss, er hat keine andere Wahl. Wie die Kreaturen Gothams, die nicht in den Genuss seines privilegierten Status‘ kamen. Nachdem er den Mörder seiner Eltern zur Rede stellte, welcher sich dann mit seiner Pistole in den Kopf schoss, kehrt er jedoch wieder Nachhause zurück. Der Bub spielt gut, immer wieder lässt er (oder das Drehbuch) kleine Funken von Batman auf seinem Gesicht tanzen. Zu Schade nur, dass Batman in Gotham nicht thematisiert werden soll. Die Information übrigens bekam er in einem Club.

Tank-Girl als neuer Joker in diesem seltsamen Club? Ein kurzer aber interessanter Auftritt. Barbara Keen ist zurück, aus ihrem Koma erwacht und offensichtlich geheilt. Sie wird sofort entlassen. In der Zwischenzeit erweckte Dr. Strange Galavan wieder zum Leben inklusive der Gehirnwäsche, er sei der Krieger Azrael. Er tötet den Direktor, er tötet seine eigene Schwester, die immer wieder an Martha Jones (Doctor Who) erinnerte.

Und wir sind bei E20. Wäre der Herr Butler nur 20 Jahre jünger, mein durchtriebenes Herz würde dem britischen Charme erlegen sein. Galavans nächstes Ziel ist Bruce, dem er im Haus auflauert. Gut gekennzeichnet durch das weit offen stehende Fenster und den wehenden Vorhängen. Showdown: Jim Gordon als Retter der Stunde, verschießt sein gesamtes Magazin in den Körper von Galavan der nieder bricht. Und wieder aufsteht..

„Jim, a little tipp for next time: Always bring the right tools“ sagte der Penguin und Butch erledigt ihn mit einem Raketenwerfer. Galavans Körper zerfetzt es in alle Himmelsrichtungen. Yeah! Vielleicht hat er bei Orphan Black mehr Glück..

Was für eine geniale Episode! Und ich dachte es wäre das Seasonfinale, falsch gedacht. Selina wurde von ihrer Flammen werfenden Freundin erwischt, die ebenfalls einer Gehirnwäsche unterzogen wurde. Nicht mehr Bridget, sondern Firefly! Dr. Strange und die skeptische Peabody beobachten sie aus einem anderen Raum. Lauf Katze!

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„Game of Thrones“, S06E04

Spoiler. Spoiler. Spoiler. Spoiler. Geschrieben gegen 11 AM am Montag, jedoch wegen universitärer Pflichten erst viel, viel später vervollständigt. Da hätte man die Chance gehabt, einer der ersten zu sein, und dann?

„You’re not going to serve me. You’re going to die.“

Team Daenerys FTW!

Letzte Szene: Die Khals beraten darüber was mit Daenerys passieren solle. Tausende Pferde haben die Wise Masters ihnen geboten. Daenerys hält ihre Ansprache. Khal Drogo hätte sie mit hölzernen Pferden übers Wasser gebracht um den Westen zu erobern. Gänsehaut! Aber Nein, die Khals hier, die kleinen Raubzügen hinter her hetzen und sich um triebhafte Belanglosigkeiten kümmern, wären niemals in der Lage dazu. Aber sie kann. Die Khals lachen erneut. Zögerlich. Sie greift ans heiße Eisen. Der Kahl droht ihr mit schrecklichen Sexualverbrechen. Aber Daenerys lacht nur. Sie kippt den Feuertrog um und brennt die Khals lebendig nieder. Alle. Yes Baby!

Sie tritt aus dem brennenden Haus, nackt, die Menge kniet nieder. Gänsehaut!

Aber von Anfang: Sansa, Brienne und der Knappe reiten in Castle Rock ein. Jon ist ungläubig. Sansa ist ungläubig. Es dauert einen Moment, dann fallen sie sich in die Arme. Gänsehaut! Sie war damals böse, er solle ihr verzeihen. Man erinnere sich, sie hatte ihren Vater auf dem Gewissen. Jeoffrey, die Krätze! Eigentlich wollte Jon, mit anderer Frisur, die Night’s Watch verlassen, er kämpfte für sie und wurde von ihr ermordet. Sansa frägt ihn, wohin er gehen möchte? „Were will we go“ antwortet er. Winterfell! Sansa ist entschlossen und verlangt um seine Hilfe. Sie bittet nicht. Sie ist entschlossen. Sie will Winterfell zurück erobern. Es ist ihr Zuhause. Und just beim Abendessen trifft ein Brief von Lord Bolton, Lord of Winterfell and Warden of the North, ein: Er will Sansa zurück, Rickon verrottet im Dungeon. Er nennt Jon einen Bastard. Nun ist auch Jon entschlossen. Aber eigentlich möchte er nicht. 2000 Wildlings gegen eine Armee von 5000 Boltons. Die Dezimierung des Casts steht bevor.

Das waren wohl die interessantesten Parts. Brienne tötete offensichtlich Stannis, wenn man sich erinnere; denn es war nie ganz klar, was mit ihm passierte und sie kennt die Taten der roten Hexe, für die Jon der eigentliche Prinz ist. Es könnte aber auch Daenerys sein. Brienne mag die rote Hexe nicht.

Lord Baelish ist wieder mit im Spiel und ein Kind, an das ich mich nicht mehr erinnere, ein Cousin Sansas offensichtlich? Und wohin Baelish möchte weiß wohl nur er.

Tyrion hingegen versucht in Meereen Sklavenhalter und Volk zu für sich einzunehmen. Er gibt den Sklavenhaltern 7 Jahre um die Sklaverei abzuschaffen. Schließlich wuchs er ohne Sklaven reicher auf, als die meisten anderen. Es sei also möglich. Er verlangt einzig allein, dass sie die Unterstützung der Sekten-Menschen (Sons of the Harpy) einstellen. Die Sklavenhalter unterstützen diese aber nicht, sagen sie. Tyrion versucht sein Bestes: „Give freedom a choice“. Das Liebespaar ist skeptisch. Erst befreit Daenerys die Menschen von Sklaverei und nun solle das noch 7 Jahre so weitergehen? Wie lange war er denn in Sklaverei? Lange genug um zu wissen.. Missandei widerspricht ihm. Er erklärt, dass es einzig allein um die Eigeninteressen gehe und wenn die Sklavenhalter diese gefestigt sähen.. Die Storyline macht (noch) keinen Sinn. Spielt Mereen noch eine Rolle? Wo sind die Drachen? Where are my Dragons!

Die liebeskranken Follower haben inzwischen die steinige Wüste erreicht, der eine selbst nahe dem Steinsein, haben sie nicht besseres zu tun, als sich gegenseitig zu piesacken. Offensichtlich, dass der betitelte alte Mann vom jungen gerettet wird. Armer Jorah. Sie gaben sich als Händler aus. Natürlich wurden sie entdeckt, fanden aber wonach sie suchten. Zur Hilfe kamen sie! Zur Rettung! Wtf? Daenerys hat eigene Pläne hat. Gänsehaut!

Zurück in Kings Landing, erzählt der Lumpenmann Margaery von Sünde und lässt sie dann ihren Bruder sehen, dessen Lebensgeister wohl gänzlich dem Kerker zum Opfer gefallen sind. Und welche Rolle wird Margaery noch spielen?

Cersei, die mittlerweile an Einfluss zu gewinnen scheint, erfährt von Sohnemann Tommen ein „Geheimnis“: Margaery solle den Walk of Shame wagen. So hatte es ihm der Lumpenmann erzählt. Die Lannisters treffen sich mit der alten Frau. Die nächste Verschwörung wird in Gang geleitet, denn niemand möchte diese Wahnsinnigen mehr bei sich haben. Es kommt also zu einem Ende. Einem bereits geplanten Ende? Wer spielt nun wen aus?

Auch mag eine knappe Szene Theon gewidmet sein. Und Yara/Asha, die ihm verbietet zu weinen, tritt als starke Frau auf. Etwas verbittert, aber ebenso entschlossen. Gute Männer seien gestorben und er hätte ihnen den Rücken zugekehrt. Glaube er wirklich, die Männer würden ihn als König akzeptieren? Er entschuldigt sich. Er will ja gar nicht König sein. Sie soll regieren, mit seiner Hilfe. Kam seine Loyalität mit einem finsteren Preis?

Und natürlich, Lord Bolton, der nun auch Tonks auf dem Gewissen hat. Sie war wohl etwas zu voreilig mit ihrem geplanten Mord und nachdem er ihr das Messer in den Hals stach, schält er den Apfel weiter und verspeist ihn. Tonks! Er hat Tonks getötet und dennoch verzückt dieses vom Wahnsinn belebte Grinsen. Filme wie Despicable Me sowie die Verniedlichung der bösen Untertanen in Form von putzigen Minions sind mit Darth Vaders Coolness dafür verantwortlich, dass das Böse durchaus sympathisch sein kann, darf und soll.

Die guten Menschen von Nerdist: Game of Thrones aka Beyonces neues Album? Warum nicht..

Ein Kommentar

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Die wichtigen Fragen im Leben #145-6

1456 zog der Halleysche Komet seine Runde und Nikolaus von Kues verfasste die Denkschrift über die Rechtsgeschichte von Buchenstein. Der Wiener Astronom Georg von Peuerbach entdeckte gemeinsam mit Regiomontanus Unterschiede zwischen Mondfinsternissen und dem Erscheinen von Kometen. Danke Wikipedia.

„Warum verwendest du keine Bilder in deinem Blog?“ fragte mich erst kürzlich eine bekannte Person.

Ich könnte klug und philosophisch argumentieren, dass der Bildausschnitt immer nur ein Teil des Eigentlichen ist, und es keinen adäquaten Zuschnitt gibt, der den Inhalt gerecht widerspiegelt, sodass ich ihn mit meinem Gefühl für Authentizität vereinbaren könnte. Und so ziehe ich es vor, Worte sprechen zu lassen. Auch bestehen Medien wie Blogs, Online-Zeitschriften und dergleichen zunehmend aus Bildmaterial. Auch in den Print-Medien ist dieser Trend zu beobachten. Also wozu sollte ich diesem Trend folgen? Und die Person möchte sagen: „Damit es interessanter wird! Anschaulicher!“ Mhm. Wäre eine Idee. Aber nein. Die ehrliche Antwort ist: Ich bin zu faul ständig und für jeden Beitrag ein geeignetes Bild finden zu müssen, Worte müssen ausreichen.

Aber hier, unzufriedener Leser, nimm eine Katze die ich vor x-Jahren in einem Photoshop Kurs machte:

katze drei augen

Cease to resist, giving my goodbye. Drive my car into the ocean. You’ll think I’m dead, but I sail away…

Übrigens: „(…) ist dieser Trend zu beobachten“ und „Werbung soll Aufmerksamkeit erregen“ sind wohl die häufigst verwendeten Sätze in Medien-Lehrveranstaltungen. Es ähnelt in dieser Hinsicht einer Art Gehirnwäsche. Werbung. Aufmerksamkeit. Trend. Werbung. Aufmerksamkeit. Werbung. Trend. Werbung. Vermutlich wird sich eines Tages eine Armee von Medienwissenschaftlern erheben, durchdrehen und irgendwas im Kollektiv in Brand stecken. Brrr.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die nächste Stufe des Journalismus: Drohnen via Kamera ausgestattet und per VR-Brille steuerbar. Man fliege also in Kriegsgebiete und berichte direkt vor Ort, während Einheimische mit Steinen danach werfen oder eine feindliche Drohne diese abschießt. Die Zukunft kriecht in Richtung Drohne vs. Roboter vs. Hacker. Wozu also noch herkömmlichen Militärdienst? Eventuell sollte man anfangen, gleichzeitig spezielle IT-Kurse ins Pflichtprogramm des Wehrdienstes mit aufzunehmen. Hmm..

Übrigens hasse ich Kälte. Ich sitze mit etlichen Kleidungsschichten in der Wohnung. Es gibt lediglich 3 Monate warm in diesem verdammten Land und 9(!) Monate kalt. Juni und August, während sich Mai und September den dritten Monat teilen. Der Juli wird aufgrund alljährlichem Wettertief ausgeschlossen. Armer Juli :(

„So definiere doch mal warm?“ mag der gewitzte Mensch hämisch grinsend fragen und ich antworte: „Wenn ich Rock, Kleid oder Hot Pants ohne Strumpfhose anziehen kann.“ Also ab 20+. Jetzt mag mir der eine andere oder andere mit Statistiken kommen, dass es vielleicht doch sogar 4 Monate über 20 Grad hätte, wenn nicht 5! Argh! Nein. 3 Monate. Drei. Tres. Ein Trio aus fröhlichem Sonnenschein, unbändiger Hitze und glücklichem Sommerregen! Außerdem mag der Basilikum, der mittlerweile seit über(!) einem Jahr lebt, Kälte nicht. Ja, er lebt noch. Er ist noch grün. Man kann ihm ab und an ein bis zwei Blätter abzupfen..

Und warum beruhen so viele Dinge auf ungeraden Zahlen? Clickbait Artikel locken mit „13 Gründe, warum..“ oder „7 Dinge die Sie noch nicht..“ oder „23 Geheimnisse, um..“. Offensichtlich interessieren 12 Gründe oder 8 Dinge oder 22 Geheimnisse nicht ausreichend.. Es muss wohl noch eines weniger oder eines mehr sein, damit die Neugier erweckt wird. Liegt es daran, dass man auch in der Kunst dazu rät, sich an ungerade Zahlen zu halten, da sie interessantere Ergebnisse bescheren? Blumensträuße sollen bei der Beerdigung ungerade sein? Danke Internet: Präzise Beträge wie 23 oder 13 suggerieren offensichtlich, dass man sich etwas überlegt haben muss, wobei 20 oder 70 eher willkürlich wirkte. Same same bei Gehaltsfragen oder Verkaufsangelegenheiten. Und nochmal ein Link diesbezüglich.

Es ist 19:25, Zeit für das Abendprogramm: Es gilt ein Referat über die Risiken von Castingshows zu recherchieren und 7 Fragen zur Wissenschaftsethik auszuarbeiten. Es endet nie. Nie. Nie. Nie.

Hier nochmal eine Katze, diesmal dreist aus dem Internet gestohlen:

seltsam_katze

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„Captain America: Civil War“

Es gibt Filme, bei denen schreibe ich noch am selben Abend ein zig-Seiten Review und bessere lediglich Uhrzeit bedingte Konzentrationsfehler aus; und es gibt Filme, wo es mir schwer fällt überhaupt etwas zu schreiben. Dies betrifft besonders Filme, auf die ich mich freute, denen ich entgegen fieberte und die dann nicht so ganz meinen Vorstellungen entsprachen. Ich sitze da und warte. Schreibe. Lösche. Schreibe. Recherchiere. Frage nach dem Warum. Menschen, Blogs, Social Media, bis ich glaube eine Antwort gefunden zu haben.

Aufgrund meiner fangirligen Liebe zu Marvel wollte ich es nicht so recht wahr haben, dass mich dieser Film nicht so berührte wie ich es mir erwartet oder sogar erhofft hatte. Zugegeben, der Captain war nie mein Favorit, und auch Winter Soldier verfehlte die Wirkung, sowie auch Age of Ultron. Nur warum? Ich mag die Comics, die Helden und auch die Kino-Adaptionen. Den Cast! Eine charakterliche Diversität, derer es bei DC-Helden mangelt.

Verzweifelt suchte ich nach den Gründen und ich glaube sie gefunden zu haben. An dieser Stelle eine flauschige Katze für meinen Informanten.

Annahme 1: Joss Whedon ist Schuld, u.a.

Die Alieninvasion als Start-Event her zunehmen war unklug. Mit einem außerirdischen bzw. göttlichen und hoch charismatischen Gegenspieler zu beginnen war suboptimal. Und doch waren nur sechs Avengers von Nöten um Loki in die Knie zu zwingen.

Und folgend war meine Erwartung an künftige Filme sehr hoch. Und Guardians of the Galaxy machte es mit seinen satirischen und selbstironischen Elementen nicht besser. Im Gegenteil. Außerdem: Aliens! Und ein Waschbär! Eine Planze! Und ich fürchte, deswegen berührten mich der Winter Soldier, so auch Age of Ultron eher wenig. Ich fand beide etwas.. langweilig. Da fahren sie halt. Da kämpfen sie halt. Da sind sie halt. Jo mei. Eine K.I.? Meh. Sicherlich, es lag und liegt an meiner Erwartungshaltung, an meiner Einstellung. Und sicher, Infinity (oder wie auch immer der Name sein mag) steht bevor und wir haben Thanos. Das Problem: Thanos ist nicht Loki. Damn you Tom Hiddelston! Thanos könnte vielleicht funktionieren. Ich bleibe skeptisch.

Tragen also wirklich Whedon und die Art der Inszenierung von Loki die Schuld?

Age of Ultron hatte das Problem, dass die künstliche Intelligenz – die eigentlich mächtig genug sein kann um in Angst und Schrecken zu versetzen – mit schlechtem Witz beseelt wurde. Wenn ein System ausreichend intelligent ist um ein Eigenleben zu entwickeln, dann sollte auch die Art des Humors entweder intelligent sein oder diese Abstand davon halten, da sich eine K.I. gewiss nicht auf die Stufe eines Affen begeben wird. Ich dichte jeglicher künftiger K.I. Hochmut an. Wenn die Vermenschlichung eines künstlichen Systems bei Wall-E oder Her funktionierte, so auch bei I, Robot und A.I. Artificial Intelligence, bedeutet das nicht, dass es immer gelingt. Im Falle eines diabolischen Systems, läge es nur nahe den Menschen leise zu vernichten. Die K.I. dächte nicht nach, sie machte keine Witze. Sie agierte einfach. Tat sie aber nicht. Sie würde vermutlich die Atmosphäre vergiften und somit fiele der Showdown weit weniger gigantisch aus, als es uns manche SF-Autoren verkaufen möchten.

Fazit: In jedem Film, in denen ein gewöhnlicher Mensch der Gegenspieler sein soll, besteht eine höhere Gefahr, dass er (der Film) verliert. In diesem Falle denke ich mir, dass lediglich eine größenwahnsinnige und charismatische Figur den Film hätte „retten“ können.

Annahme 2: Die Gegenspielenden

Oftmals wird Civil War mit der Waffenkontrolle in den USA verglichen. IronMan steht hierbei für den vernünftigen Umgang mit Waffen, die dann ihren Einsatz verlangen, wenn eine übergeordnete Instanz diese fordert. Captain America hingegen ist davon überzeugt, dass ein Avenger frei agieren und nach Belieben eingreifen können soll. Ultimative Frage: War der Captain böse? Sicherlich nicht so Heldenhaft (und langweilig) wie üblich, denn alleine die brachiale Gewalt und der emotionale Beiklang kratzte an seinem Glanz. Ambivalenz Herrschaften! Also war er in seinem eigenen Film der Bösewicht? Mein Informant spricht sich dafür aus.

Gab es einen mächtigen Gegner? Nein. Zemo war kein Gegner und lenkte, wenn es die politische wie moralische Auseinandersetzung betraf, die in einem mächtigen Kampf endete, davon ab. Schlussendlich war er nur der Lotse der IronMan und den Captain an einen Ort bringen sollte, damit sie sich bekriegen und ein visuelles Finale stattfinden kann. Es hätte 5 Winter Soldiers geben können, aber nein, der Endkampf lag auf dem Captain und IronMan. Und auch interessant ist die Frage: Sind die Avengers in ihrem Inneren so zerrüttet, dass sie durch eine derartige Auseinandersetzung zerbrechen können? Zitat meines Arztes: „Können Sie nicht einmal etwas hinnehmen, müssen Sie ständig alles hinterfragen?“

Fazit: Entscheide dich für eines oder integriere die beiden Handlungsstränge so, dass sie sich selbst nicht beeinträchtigen.

Annahme 3: Inflationärer Verschleiß von Superhelden?

Man wird den bitteren Beigeschmack nicht los, das Ant-Man, der BlackPanther und Spiderman nur deswegen zum Einsatz kamen, um auf ihre eigenen Filme aufmerksam zu machen und wie jemand auf IMDB meinte, „bloated micro-advertisments (…) to keep us baited until the next movie comes along“? So wie: Spider-Man: Homecoming (2017), Black Panther (2018) und Ant-Man and the Wasp (2018).

Und doch waren genau diese drei Charaktere das erfrischende Element, von denen man gerne mehr gesehen hätte. Spiderman war übrigens großartig besetzt, sogar ich, die nur an der Oberfläche kratzt, weiß, dass Spiderman seinen Beginn im Teenager-Alter hatte. Nein zu Andrew Garfield. Tobey war gut. Tobey wirkte „nerdig“ genug. Tobey war eine gute Wahl. Und Ant-Man war amüsant. Auflockernd. Ich mag Ant-Man, er nimmt sich selbst nicht zu ernst.

Mittlerweile bekommt vermutlich auch Black Widow ihren eigenen Film.

Waren es also „zuviele“ die schlussendlich gegeneinander kämpfen? Die Choreographien und Kämpfe waren allesamt sehr gut. Lag es also an der großen Kollaboration, die das persönliche Gefühl und die kleineren Geschichten beiseite schob – so auch eine Identifikation mit einer Person fast vereitelte, auch wenn man die Hälfte aus ihren eigenen Filmen bereits kannte? Es wäre mir fast egal gewesen wenn der Captain gestorben wäre. Wirkt sich etwa der Stil von TDW und GoT auf unsere Erwartungshaltung aus?

Fazit: Es war ja in Ordnung, nur.. der Beigeschmack.

Nebenbei bemerkt: Scarlet Witch hat Potential

Laut meines Informanten ist Scarlet Witch mächtig, aber instabil. Es wurde sehr deutlich gemacht, dass sie eine Menge Potential besitzt. In den Comics wurde sie irgendwann wahnsinnig, dass sie gleich mehrere Avengers tötete und beinahe alle Mutanten auslöschte. Übrigens ist sie auch in den Comics mit Vision liiert, die beiden haben sogar Zwillinge! Die angedeutete Sympathie war also Fan-Service. Ich bemerkte nur die Sympathie. Aber man erinnere sich: Scarlet Witch ist eigentlich die Tochter von Magneto (wobei sich das in den Comics immer wieder ändert), einem Mutanten aus den X-Men Comics, dessen Rechte bei FOX liegen, während sie hier Mitglied der Disney Avengers ist. Und deswegen musste auch Kick-Ass‘ Quicksilver sterben. Sinn? Komplett sinnlos. Übrigens spielte er auch den russischen Love-Interest von Keira Knightley in Anna Karenina. Jap, ich hatte ihn auch nicht erkannt. Der Mann ist ein Chamäleon.

Fazit:

Die Lacher lagen bei Spiderman (jung, frisch, hyperaktiv, nervös, talentiert) und Ant-Man (tolpatschig, humorvoll, sympathisch). IronMan wirkte bedrückt, schließlich hatte Pepper ihn quasi verlassen. Und Captain America war traurig, da Peggy Carter eben gestorben war. Alle wirkten etwas verstimmt, sicherlich, nachdem ein russisches Dorf fast vollständig zerstört wurde, ist das nur verständlich. Und dann tritt die Spaltung ein: IronMan, der den Vertrag unterzeichnete und Captain America, der für Freiheit kämpfte. Es hätte funktionieren können; aber NUR dann, wenn der Twist, der Zwiespalt und die Geschichte dahinter OHNE Bösewicht und WENN, dann einen Mächtigen und Wahnsinnigen.

Vielleicht muss ich mir alle drei Filme nochmal gemeinsam ansehen und versuchen The Avengers aus meinem kleinen Herzen zu verbannen.

Tante May ist übrigens heiß. Marisa Tomei: nach wie vor unheimlich sympathisch und die perfekte Kombination zwischen süß und sexy.

Klicke hier für ein sehr gelungenes Review.

Und eine weitere sehr gute und lange Darstellung über Comic und Film (Sehr Informativ!)

Vielleicht zur Erheiterung noch diese ansehnliche Darstellung die gänzlich auf CGI verzichtet:

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