„Game of Thrones“, S06E07

Spoiler.

Oha? Offenbar lebt der Hound noch. Und offensichtlich wurde er von einem Kommunen-Hippie gerettet. „What kept you alive?“ frägt er ihn. „Hate“ sagt er. Wer hat ihn getötet? Eine Frau. Wohl eher ein Kind. Der Hippie stellte die Götter in Frage, wer kenne denn schon die Namen und wieviele es sein mögen oder ob einer alleine, irgendwas gäbe es. Und ehe man es sich versieht, baumelt der Hippie am Strang, die Kommune von Gottesfürchtigen ermordet, alles im Hinblick darauf, die Rache und Mordlust des Hounds wieder zu erwecken.

Margaery übt sich in religiösen Schriften, der Lumpengreis ist erfreut, doch solle ihre Pflicht als Ehefrau, nämlich dem König einen Sohn zu schenken, nicht zu kurz kommen – Lust habe da mit nichts zu tun, aber die ist ihr offenbar vergangen. Cersei ist einsichtig. Die Großmutter jedoch sei in Gefahr, Körper wie Seele, so der Lumpengreis. Margaery, immer im Blickfeld der Nonne, rät der alten Dame zur Heimkehr und drückt ihr noch ein Zettelchen mit einer gemalten Rose in die Hand. I knew it!

Diplomatie im Hause Stark: Um die Wildlings zu überzeugen hat Jon das „Totschlag“-Argument (schrecklich schlechter Wortwitz) parat: „He died for us“ – Aber auch der Riese stimmt für ihn. Sie reiten weiter zu Bear Island und Lady Mormont, deren Onkel mit Jon kämpfte. Aber das Kind ist clever. Jon ist ein Snow, Sansa eine Bolton – aber die tat was getan werden musste um zu überleben. Aber das Kind weiß, Jon braucht ihre Armee. 62 ganze Männer kann sie entbehren. Stolze Männer. Aber warum sollte sie diese für einen Krieg opfern, der nicht ihrer ist? Sir Davos ist geschickt: es geht um den Kampf zwischen Leben und Tod – durch die Boltons wird der Norden gespalten und man brauche Einheit und die White Walker seien am Weg. Das Mädchen sagt, nachdem sie 1000 Jahre zu den Starks hielten, soll dieser Glaube heute nicht gebrochen werden. Doch beim nächsten Haus haben sie weniger Glück. Es regiert noch der Gedanke an Robb und wie viele für ihn gestorben sind: Haus Glover versagt die Hilfe, selbst auf Sansas Verweis hin antwortet er: „House Stark is dead“. Sansa schreibt Baelish..

Cersei, wird von der Großmutter zurecht gewiesen, denn ihr sei die Misere zu verdanken. Ihr sei es zu verdanken, dass Loras im Kerker haust und dass die Situation so sei wie sie nun ist. Derweil reiten Jaime und die Armee Richtung Nebelschloss. Hey, Bronn! Lange nicht gesehen! Im Auftrag von Haus Frey soll Blackfish in die Knie gezwungen werden – dieser jedoch gibt das Haus nicht auf, in dem er geboren wurde.

Ich erinnere erneut an meinen Eindruck: Oftmals fehlt es den Männercharakteren, sagen wir, das gewisse Etwas. Der Hound überzeugte etwas. Er hat ein starkes Motiv: Rache. Sicherlich, Jon hat ein Motiv: Die Rettung (fast) aller Beteiligten. Jaime führt Befehle aus und Ramsay ist einfach nur wahnsinnig, Tyrion ein gefinkelter Trinker – aber mir scheint, als binde man die Männer „gerade so“ mit ein. Liegt es tatsächlich am Motiv, oder lässt man ihnen einfach nicht die Möglichkeit, gewisse Emotionen zu wecken oder liegt es an der jeweiligen Season? Kaum ein feuriger Wille, bei dem man sich dächte: Omg! Und da nützen auch schwarze Locken nichts. Um Robb tat es mir Leid – was aber sicherlich auch am Gesamtevent lag und Joffrey hasste man – aber zumindest entwickelte man ein Gefühl dazu. Khal Drogo war zwar eindimensional, aber imposant. Jaime grenzte in den ersten Seasons an eine gewisse Ambivalenz und erneut: ein bösartiger Joffrey, dessen Charakter man den grausamst vorstellbaren Tod wünschte. Ramsay kommt dem vielleicht am nächsten: man ist gespannt welche Perversitäten ihm als nächtes einfallen. Aber der Rest ist.. nicht weiter bemerkenswert. Man weinte oder freute sich nicht um deren Verlust, man dächte sich wohl: Okay.. Ist halt so.

Hingegen bei den Frauen, täte es mir bei vielen Leid, wenn sie nicht mehr wären. Sehe ich das falsch? Und wenn ja, warum?

Yara/Asha FTW! :D Der „lesbische Macho“, wie genial! Auch wenn manch einer das schrecklich finden mag, dass man der Kriegerin Yara einen homoerotischen Touch verleiht – ich finde es toll :D Theon ringt. Wenn er weiterhin so sei, täte er wohl gut daran, sein Leben zu beenden. Sie zwingt ihn zu trinken. Ist er Theon Greyjoy? Denn sie braucht Theon. Armer Tropf, alle befehlen ihm was. Yara will nach Meereen und Daenerys einen Pakt vorschlagen um die Inseln zurück zu erobern. Yara will nicht auf den Thron, Yara hat Schiffe – Daenerys wird sie mögen.

Arya! Sie bezahlt Männer eines Schiffes doch dann tritt eine alte Frau auf, sticht ihr in den Bauch und das böse Gör grinst. Arya stürzt sich in den Fluss und läuft benommen mit Stichen im Bauch durch die Straßen. Die Homebase vermutet, es war der Faceless Man?

Eine höhnende Person meinte: Wenn es lediglich das Ziel der Serie GoT ist, alle Starks auszulöschen, dann ergäbe ihr Tod jetzt doch Sinn.. Zuerst wird heran geführt, um dann einer nach dem anderen sterben zu lassen. Wäre das ein „bittersüßes“ Ende? In 2 Jahren wissen wir mehr..

Keine Daenerys heute :(

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