ARK: Survival Evolved #1

Ich entschied mich also für ARK.

I remember doing the Timesink. Let’s do the Timesink again! Let’s do the Timesink again!

Wie Zisteau schon bemerkte, hat ARK eine gewisse Ähnlichkeit zu Minecraft, aber auch zu Skyrim. Und wenn man das Prinzip von Minecraft verstanden hat, so sind es bei ARK nur mehr „Kleinigkeiten“ die es zu lernen gibt. Lernen im Sinne von: Ich level und darf Dinge erlernen wie Rüstung, häusliche Gegenstände, verschiedene Sättel und dergleichen. Ähnlich verhält es sich auch bei Minecraft, nur dass ich dort eben „analog“ lernen muss, und das gelernte eben behalte, während ich bei ARK mit jedem neuen Survivor neu „lernen“ muss. Same same, but different!

Die ersten paar Stunden bestanden aus Serverkomplikationen zwecks Ko-op und wenigen Schritten im Singleplayer, beides mal privat. Vielleicht bin ich mittlerweile zu alt für Massive Multiplayer, denn es genügt mir, wenn meine eigene Unfähigkeit und Risikolust zum häufigen Tod und somit zum Verlust von Dingen führen. Ich verzichte also gerne auf prä-pubertierende Stubenhocker, die mich dahin gehend unterstützen.

Ein Leben zwischen verhungern und gefressen werden..

Ein Leben zwischen verhungern und gefressen werden..

Die ersten vier Stunden vergingen ziemlich schnell. Eben war es noch 6, dann plötzlich 10? Der Timesink-Faktor ist dem von Skyrim angemessen vergleichbar. Am folgenden Tag war das Wetter gnädig und düster, und so fühle ich keine Schuld den Tag im Haus zu verbringen und Realitätsflucht zu betreiben. Und hätte mich Freitag Nacht nicht ständig ein Raptor getötet, wäre ich vermutlich noch länger gesessen. Diese verdammten Raptoren. Denn hätte es der Raptor nicht auf Sally, meine (erste!) gezähmte Phiomia Dame abgesehen, wäre ich noch lebendig und hätte noch länger gespielt. Dammit Blue!

Auf dem Plan steht nun das Zähmen eines Triceratops zwecks Angriff und Nahrungsbeschaffung, da ich selbst keine wehrlosen Dodos töten mag. Des weiteren solle man Hüte, Notizen und Narcotics machen, um schnell zu leveln.

Nach 10 Stunden hatten wir noch immer keinen Dinosaurier gezähmt, wobei einen, doch der starb. Woher sollte man auch wissen, dass man die Narcoberries „Force Feeden“ und mit „Remote Use“ geben muss. Aber dafür setzt langsam die Routine in Sachen: Sterben, Bäume schlagen, Steine klauben, Beeren sammeln, Axt machen, Camp finden und dergleichen ein. Ja, wir hatten ein Bett. Es wurde zerstört. Ja, wir hatten Hyde (also Leder). Wir starben. Irgendwo. Derzeit also: Kein Bett, kein ordentlicher Spawn, und viel zu wenig Ressourcen. Aber das macht nichts, denn wie eine Internetquelle meinte: Schaut euch die Insel an. Sterbt. Schaut weiter und sterbt erneut, denn ihr werdet eine laaaange Zeit auf dieser Insel verbringen.

Zwei Stunden später wurde Larry Teil unserer Familie, ein Parasaurus. Mein Mitspieler (Tribemate #72) weigert sich im Moment noch in den mit Ameisen und Skorpionen und Raptoren verseuchten Dschungel zu gehen um Sally zu retten und vermutlich sollte ich sie ihrem Schicksal überlassen, aber.. Sally! Vermutlich ist sie bereits verhungert, da die Beeren immer gefüttert werden müssen. Arme Sally.

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