Monatsarchiv: Juli 2016

„Star Trek Beyond“

Bewaffnet mit einem überteuerten „Limited Edition“ Getränk inklusive der U.S.S Franklin oben drauf, ausgestattet mit einem unauffälligen und für den Kinogang adäquaten blauen Kleid sowie einem Star Trek Science-Pin, fieberte ich dem Einlass entgegen.

Geeknation fasste die Atmosphäre des Filmes perfekt zusammen:

„Star Trek Beyond is not the best Star Trek movie in the franchise, and it’s certainly not the most intellectual or politically-relevant by any means either. But what Beyond manages to do that Into Darkness and its morbidly boring title didn’t, is capture the same sense of wonder and heart that made the Original Series such a milestone when it first arrived. Yes, there are explosions aplenty and yes, it all does come down to a final battle with some very muddled motivations like in both of the previous two films, but at least this time, when Captain Kirk throws a punch, we know why he’s doing it and we feel the emotion behind it.“

Und natürlich schmerzte es mich in den ersten Minuten mit ansehen, wie die Enterprise (wieder einmal) zerstört wurde, in diesem Falle war es jedoch zielführend, um dem Zuschauer zu verdeutlichen: Es geht auch anders. Die Crew muss ohne Enterprise auf einem fremden Planeten zurecht kommen. Die Abfolge der Geschichte – der Alltag im All, der Hilferuf und dann natürlich der Kampf auf einem fremden Planeten, sowie die Inszenierung – bei der zwischen Ereignis A und B nicht eine Szene eingesetzt wurde, um die Geschichte zu zeigen, sondern einfach Ereignis A auf B folgen zu lassen, ohne großartig Zeit zu verschwenden – verlief im Stil der alten Serie. Sogar die Kostüme glichen TOS mehr als wie in den ersten beiden Filmen, die sich offensichtlich erst mit und durch moderne Umsetzung beweisen mussten. Auch das Gedenken an Leonard Nimoy wurde gebührend eingebracht, denn so wie im realen Leben, verstarb auch Ambassador Spock. Jaylah aka „Lassie“, eine der 50 neuen Lebensformen, zeigt Präsenz und darf gerne im vierten und bereits bestätigten Teil erweitert werden.

Die homosexuelle Auslegung von Sulu erfuhr jedoch von George Takei Kritik.

Simon Pegg antwortete im The Guardian darauf:

„He’s right, it is unfortunate, it’s unfortunate that the screen version of the most inclusive, tolerant universe in science fiction hasn’t featured an LGBT character until now. We could have introduced a new gay character, but he or she would have been primarily defined by their sexuality, seen as the ‘gay character’, rather than simply for who they are, and isn’t that tokenism?“

George Takei publizierte wenig später einen offenen Brief auf Facebook, in dem er klarstellte, dass bereits der Kuss zwischen Kirk und Uhura heftige Reaktionen ausgelöst hatte. Er und Gene Roddenberry hatten damals über einen homosexuellen Sulu gesprochen, aber man kam zum Entschluss, es bei einer Andeutung zu belassen:

„Gene made a conscious decision to make the main characters heterosexual, and worked within those parameters to tell incredible stories that still challenged many cultural values of the time. So the lack of gay characters was not some oversight by him; it was a conscious decision with which he grappled. I loved Gene as a friend, and I respected his decision and the context under which he created these stories.“

Fazit: Sehenswert. Beyond ist durch und durch eine gelungene Hommage im Stil von TOS zum 50. Jubiläum von Star Trek.

 

Interessante Links:

Bezüglich der Diskussion zwischen Reboot und der Vision von Roddenberry, empfehle ich folgende drei Artikel. Es ist immer wieder interessant zu sehen, worauf man nicht achtete: Die Science Fiction und Philosophie hinter Star Trek. Star Trek ist eben deswegen Science Fiction, nicht nur um der Wissenschaft Willen und der Technik die vorherrscht – die schlussendlich und gemeinsam das Gute zum Vorschein bringt – sondern eben auch wegen den komplexen Fragestellungen im ehrlichsten Sinne einer klassischen SF.

R.I.P Leonard Nimoy und Anton Yelchin.

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Pokémon Go

Aber naturalmente nahm ich den Hypetrain Richtung Overkill und kreierte ebenfalls eine Pokémon Trainerin: DaisyCatnip. Eingestiegen am 14.7.2016, am 25.7 auf Level 17. Mein bestes Pokémon ist derzeit ein Jolteon und besitzt ca. 922CP.

 

Eine Woche danach

  • Fast jeden Abend verschicke ich verschiedene Tierchen (hauptsächlich Zubats, Weedles, Pidgeys und Traumatos), um „Candy“ zu bekommen. Die besten werden zur Entwicklung bereit gehalten, die dann erfolgt, wenn ein Glücksei zur Verfügung steht um schneller zu leveln, ergo, um bessere Tierchen zu bekommen.
  • Prinzipiell macht es jedoch nichts aus, da die Arenen sowieso nicht haltbar sind. Wenn man sie für 10 Minuten hält, ohne dass das Spiel ständig neu gestartet werden muss, hat man doch viel erreicht.*
  • Freezing und Bugs nerven zwar nach wie vor, aber man akzeptiert sie. Eine halbe Stunde ohne Bug ist in Ordnung.
  • Mittlerweile gehen die Pokébälle regelmäßig aus, das Inventar ist viel zu winzig und so verfüttere ich auch an den niederen CP-Viechern Beeren.
  • Während der Busfahrt werden mehr denn je Pokéstops abgewischt, denn die Anzahl eher sinnloser Items steigt, während die Zahl der Pokébälle sinkt.
  • Und ständig stellt sich die Frage: Mache ich es überhaupt richtig? Kämpfen wie Entwicklung wie sammeln.
  • Und transferierte ich schon eigens gelaufene, daher ausgebrütete, Pokémon? Vermutlich.. Das letzte was ich ausbrütete war, man wird es kaum glauben, ein Weedle! Wtf? Immerhin bekam ich auch schon Pikachus mit CP11..
  • Allerdings wird der Fun-Factor etwas beeinträchtigt: Pokévision und Services wie Evovle-Calculator machen das Spiel mehr zu einer Competition über Wissen und Zeitinvestition, als wie dass es dem ursprünglichen Sinn des Spieles diente: Draußen herumlaufen und Viecher fangen.

* Heute Beispielsweise hielt ich die Arena neben meinem Büro, mehrmals für ca. 10 bis 15 Minuten und manchmal aber auch nur zwei Minuten. Und so sehr man dem Spiel die soziale Interaktion anrechnen möchte, bleiben die Gruppen unter sich. Manchmal wirft man sich einen Blick zu, lächelt, ohne jedoch miteinander ins Gespräch zu kommen.
** Am Tag an dem der Beitrag online ging, war die Arena von einmal 1200CP und zweimal 1500CP-Monstern besetzt. Sinnlos.

Ein Suchtfaktor alá Skyrim bleibt jedoch aus. Aber immerhin treibt es die Jugend raus in die frische Natur und manche kündigten sogar ihre Jobs! Natur und Initiative. Das ist doch mal ein Konzept. Allerdings gab es auch schon Todesfälle. Ein weiterer Erfahrungsbericht findet sich hier. Und sicherlich, all die Diskussionen über Datenschutz und so weiter, denn sogar Mr. Robot himself spielt Pokémon Go.

Mittlerweile entdeckte ich drei Arten von Spielern:

  • Gruppe 1. Ich nenne sie die „Die Freizeit-Spieler“

Unkonventionelle Menschen, oftmals Stundenten die zwecks Spaß an der Freude und Neugier in Gruppen über den Campus ziehen und dabei wirkten, als folgten sie keinem bestimmten Ziel. Waren sie in den ersten Tagen noch an „Meeeiiiiiiii!! Schau, da is der Hund („Fuchs..“)! Es Iiiiivvviiii. Na is des liab. Meiiiii und da is die rosa Kugel. Meiiiiiiii!!!“ erkennbar, verteidigen sie heute mit kühlen Gesichtern die Arena am Campus.

  • Gruppe 2. „The real Deal“

Kinder und vor allem Gruppen von jungen Männern, denen es hauptsächlich um „Competition“ und Erfolg geht. Da hörte ich: „Geh, I gea doch ka halbe Stund für des blöde Vieh!“ oder las im Gruppenchat von Erfolgen und wo man welches Pokémon zu welcher Uhrzeit finden kann. Diese jungen Herren sind es auch, die Facebook-Gruppen gründen, Maps erstellen und schließlich Massen-Lure-Events ins Leben rufen.

  • Und dann gibt es Gruppe 3, die „Die Single-Player“

Während der Busfahrt werden Pokéstops gewischt, am Weg zur Arbeit gibt es Pausen und ab und an werden Arenen verteidigt. Diese Spieler, entweder introvertiert oder ohne Zugang zu anderen Spielern, weil im Freundeskreis niemand spielt, sind daran erkennbar, dass sie alleine durch die Gegend marschieren und sich bei Events eher am Rande beteiligten. Sie hätten gerne wen, aber dann bemerken sie, dass sie Team Gelb sind, und niemand mag Team Gelb. Ich bin Team Gelb.

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ARK: Survival Evolved #3

Eine traurige Nachricht muss verkündet werden, und es schmerzt mich diese nieder zu schreiben. Meine Dilophosaurus Dame Bobbie, sowie auch die kleine, die kleine süße Sissie starben im Kampf. Und warum? Weil ich sie aus Versehen auf neutral setzte und sie das nächst gelegene Tier angriffen. Es war nicht einmal die Spiel-Engine, sondern mein eigenes Versagen, dass die Tiere in den Tod trieb. Und so trauerte ich den Pixelsauriern noch einige Zeit nach, und auch wenn mittlerweile Franzl da ist, der männliche Part, erinnert mich sein Anblick doch immer wieder an Sissie. Sissie, die ich mühsam und ohne Gewalt anzuwenden, nur mit eisernem Willen und Durchhaltevermögen gezähmt habe. Sie beherrschte vier Kunststücke! Franzl derzeit nur drei. Aber er bemüht sich. Bobby, männlich, ist ebenfalls ein neuer Teil der Familie, aber auch er erinnert mich an Bobbie. Die Bezeichnung #2 ist jedoch (noch) fehlerhaft. Vielleicht sollte ich den Tieren weniger emotionale Namen geben, eher sowas wie: Dino #1, Dino #2, Dino #3, Dino #4, Trike #1, Trike #2, Dilo #1…

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Auch Betty Jones, eine Dame für Spike Jones wurde gefangen und eine neue Sally, die sich als ausgesprochen schnelles Reittier entpuppt.

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Geplant ist nun das Gehege zu vervollständigen und die Räumlichkeiten zwecks Aufbewahrungskästen zu erweitern. Zuerst Holz, dann Steinmauern. Also heißt es erneut, bauen und sammeln und bauen und sammeln. Auch das Umrunden der Insel, sowie alles in der Gegend zu zähmen – und es frei wildern zu lassen, steht mit auf der Liste.

Das erfreuliche: Das Parasaurus-Paar Larry und Lady darf Nachwuchs bekommen! Dazu stellt man den wandering Mode ein, lässt sie wandern und wartet. Aber: Sobald sie sich wieder entfernen, funktioniert die Paarung nicht und so bekam ich den Tipp: Fülle das Inventar mit Steinen, sodass sie nicht gehen können und lass sie sich dann paaren.

Und was wäre eine Session Ark ohne neue Dinosaurier? Harry, ebenfalls ein Phiomia wurde gefangen und man entschloss sich kurz darauf zu einem Ausritt auf die große Wiese. Doch die Unachtsamkeit lauert überall: Sally wäre beinahe getötet worden! Kein Ausritt mehr in gefährliche Gegenden..

Bald darauf fing ich Spock. Ein Compy! Doch dieser frisst nur Prime-Meat und das ist schwer zu bekommen. Ich hadere damit große Dinosaurier zwecks Prime-Meat zu töten, dass nur eine sehr geringe Zeitspanne hält und Spock braucht nicht 4 oder 5 Stück, eines genüge und er beginnt bereits zu verhungern. Ein Zwiespalt sondergleichen. Was bitte fressen die Viecher in freier Wildbahn?

Und dann gibt es zwei Raptoren! Rapsie und Buffy! Nach 34 Stunden gesamt ist es nun möglich Waffen aus Metall her zu stellen. Das Internet sagt, man solle um zu leveln soviele Dinosaurier wie möglich töten. Man kann auch Dinge herstellen, immer und immer wieder die gleichen Dinge. So sei es.

Am Ende des Tages, nach zwei Betten in einer gänzlich fremden und gefährlichen Gegend begegneten wir einem toten Rex. Es ist der erste den wir bisher gesehen haben. Und die Frage lautete zugleich: Wer tat das? Was tat das? Auf der anderen Seite des Flusses stritten sich Carnos und Bobbys (Dilophosaurus) um Beute. Eine gefährliche Gegend..

Willkommen im südlichen Sumpf:

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„Me before you“

Daenerys Stormborn of the House Targaryen, the Unburnt, the First of Her Name, Queen of Meereen, Queen of the Andals, the Rhoynar and the First Men, Lady Regnant of the Seven Kingdoms, Protector of the Realm, Khaleesi of the Great Grass Sea, Breaker of Chains and Mother of Dragons trifft schlussendlich doch noch Tywin Lannister und kümmert sich um dessen, nach einem Unfall gelähmten Sohn Finnick Odair (Hunger Games went wrong?), während ihre Beziehung zu Neville Longbottom deutlich darunter leidet, aber Clara Oswald, ihre Schwester, ist damit einverstanden. Denn! Und nun der Twist, der vermutlich die erste Flut an Tränen im Saal lostrat: Finnick möchte so nicht mehr leben. Einst war er vital und voller Abenteuerlust. Nun ist er gelähmt, kann gerade noch den Finger bewegen und Sarkasmus ist sein bester Freund. Khaleesi, die hübsche aber einfache Kellnerin, von der reichen Mutter auserwählt (und bezahlt), soll ihm den Lebenswillen zurück bringen. Doch der Brief aus der Schweiz liegt schon da.

So. Jetzt aber ordentlich.

Der Film erzählt eine Liebesgeschichte und behandelt dabei das Thema Sterbehilfe. Man erinnere sich an Ramon Sampedro, einem spanischen Autor, sowie die Verfilmung Mar Atrendo mit Javier Bardiem, die seinerzeit heftige Diskussionen in Spanien um die Sterbehilfe ausgelöst hatte. Darf man den Medien Glauben schenken, so zog auch die Buchvorlage Diskussionen nach sich.

Die Sterbehilfe ist stark umstritten. Man unterscheidet zwischen aktiver und passiver Sterbehilfe. Die aktive Sterbehilfe erfüllt den Wunsch des Patienten sein Leben zu beenden – diese ist in Österreich, der Schweiz und Deutschland verboten. In Belgien, Niederlande, Luxemburg und im US-Staat Oregon aber erlaubt. Die passive Sterbehilfe bedeutet, dass auf alle Handlungen verzichtet werden, die das Leben weiter verlängern könnten. Folgend gibt es noch die indirekte aktive Sterbehilfe, die zwar keine Lebensverlängernden oder verkürzenden Maßnahmen vornimmt, aber ausreichend Schmerzmittel verabreicht.

Die Kontroverse wird im Film nur am Rande angesprochen, der Vater gewährt dem Sohn den Wunsch, die Mütter – des Sohnes und die der Kellnerin, sind anderer Meinung. Auch sie selbst ist hin und her gerissen, hatte sie sich doch nach und nach in ihn verliebt; und nicht zuletzt zweifelt sie, da die Mutter sie hoch bezahlt und ihre Familie das Geld braucht. Schlussendlich gibt ihr die Schwester den Anstoß das beste aus den verbleibenden Monaten zu machen, mit manchmal mehr und manchmal weniger Erfolg. Er entschließt sich aber gegen Ende immer noch für den Tod und finanziert ihr einen Neustart.

War der Film gut? Zig Taschentücher und viel mehr Tränen und Nasen, die geschnäuzt haben, würden sagen Ja. In großer überwiegender Zahl waren es Frauen, die den Film besuchten und Männer, die (vermutlich) von ihren Freundinnen überredet wurden. War der Film gut? Emilia Clarkes extrovertiertes Augenbrauenspiel tanzt noch vor meinem inneren Auge. Etwas weniger wäre dann vielleicht mehr? Sie gefällt mir als Daenerys wirklich sehr gut, und bis zum Ende dachte ich mir: Jenna Coleman (die Schwester, Clara aus Doctor Who) wäre soviel besser in der Rolle gewesen. Gegen Ende war ich jedoch mit der Wahl einigermaßen zufrieden. Es war ok.

War der Film gut? Hat er mich berührt? Berührt, teilweise. Belustigt, auf jeden Fall. Wäre eine Katze oder ein Hund der Hauptakteur gewesen und gegen Ende gestorben, ich hätte gejault wie ein geprügelter Schlosshund und wäre meinen Mitmenschen noch Tage danach damit in den Ohren gelegen. Ein tragisches Schicksal, die ewige Liebe, Selbstfindung – eigentlich alles interessante Themen, aber.. Ms. (8) fasste den Film nach Sicht des Trailers folgendermaßen treffend zusammen: Sie fängt an ihr Leben zu genießen und Dinge zu tun, die sie nie getan hätte, aber nicht, weil sie das will, sondern weil sie glaubt, er würde diese Dinge wollen und es für ihn eine Art Ersatzbefriedigung sein kann, ihr dabei zuzusehen?

Aber eines wurde ganz deutlich: Ich vermisse Clara Oswald.

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Fallout 4 #1

Das wirklich und wahrhaftige und vor allem ernstzunehmende „Problem“ an Aktionen wie einem Steam Summer Sale ist: Man kauft sich zig Spiele und kommt sogleich in Versuchung alles an spielen zu wollen und dann wird nichts vollendet. Diesmal war allerdings nicht meine Schwäche und Neugier, sondern das Auto-Update von Ark dafür verantwortlich, dass ich Fallout 4 startete. Es dauerte ewig. Wirklich.. Wirklich ewig.

Es fängt bereits bei der Gestaltung des Charakters an und man könnte Stunden damit verbringen einzelne Partien hin und her zu schieben. Hier was und da noch. Schlussendlich sieht die Figur derart seltsam aus, sodass jeder Versuch sie wieder zur Norm zu rücken, zwangsläufig misslingen muss. Und gegen Ende ist man weit weg von dem, was man eigentlich im Sinn hatte. Ich bewundere Personen, die es schaffen irgendwelche berühmten Leute nachzustellen.

Ich werde „Cat“ also nochmal bearbeiten müssten. Denn ich werde das Gefühl nicht los, dass am Aussehen meines Charakters etwas nicht ganz stimmig ist: Sind die Augen zu weit auseinander und/oder die Nase zu lang?

Die Namensgebung ist der nächste und höchst-kreative Schritt und alle Memes dazu sind wahr; entweder entschließt man sich für einen banalen oder für einen lächerlichen Namen. Als ich mich vor einigen Tagen in einem Ark-Forum anmelden wollte, war es genau das gleiche. Schlussendlich beendete ich die Anmeldung ohne mich tatsächlich angemeldet zu haben, weil mir kein Foren-tauglicher Name einfiel. Been there, done that. Tipp: Sich im Zimmer umsehen. Pflanze. Balea. Star Trek. Daenerys. Screen. Window. Smoothie. Book. Cat. Cat! Unkreativität Deluxe.

Selbe Firma, selbes Prinzip. Wie bei Skyrim, so auch bei Fallout. Ich mag es – man fühlt sich heimisch, aber dennoch ist es spannend. Man fühlt sich aufgehoben, und doch ist es neu. Same same, but different. Die Radiosender! Ftw! Dogmeat! :) Und ich vergewisserte mich natürlich sofort: Der Hund stirbt nicht.

Die Motion Sickness hält sich in Grenzen, wohingegen ich bei Fallout: New Vegas massive Probleme hatte. Vorsicht bei der FOV-Änderungen in der Konsole (aufzurufen via ‚ö‘). Es zieht Veränderungen des Pip-Boy’s nach sich, ist jedoch einfach zu beheben. FOV im Pip-Boy Mod auf „FOV 80“ ändern. Done.

Damit wären wir bei aktuell drei Spielen: Ark, Bioshock Infinite und Fallout 4. Gut, man rät mir, weniger Zeit am PC zu verbringen. Seems legit.

Es sorgte übrigens für Verwunderung, dass ich die Frau spiele und der Mann mit dem Kind dort landet wo er ist, in der ‚richtigen‘ Kapsel, aber eben mit Kind. Es sorgte aber wirklich für noch mehr Verwunderung, aber das sollte und wollte mir nicht gespoilert werden. Ich werde kommunizieren und berichten.

Meer!

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Media Wednesday! MW #607

Montag gilt den Meerjungenfrauen, niemand braucht Media Monday. Media Wednesday! MW! Gleichzusetzen mit Medien-Wahnsinn! Medien Mittwoch? MM? Medien-Meh? Anyway.

Das nette zuerst: Ich fahre gen Süden! Ans Meer! Aber nur sieben Tage. Mein Herz begehrt nach mehr, und doch bekommt es so wenig. Etwas Sand, etwas Strand, etwas Wasser und Meer. Mehr! Nein. Dafür aber viel Sonne! Mag Sol mir gnädig sein.

Und das hier. Es ist wirklich großartig. Danke Social Media.

 

Jetzt das Traurige:

Stichwahl: 2. Oktober. Braune Freiheitliche sind bereit, wieder anzufechten, sofern erneut Manipulations-Möglichkeiten auftreten. Ernsthaft? Lol..

I don't want to live

Was ist denn nur los? Wird so lange angefochten, bis das Ergebnis passt? Es ist so unglaublich lächerlich. Was ist es als nächstes? Das Wetter? Für Oktober zu kalt oder zu warm? Der grüne Teppich im Turnsaal? Die Turnbeutel der Kinder aus [beliebigen Grund einsetzen]? Warum nicht mit Stolz die Niederlage ertragen? Aber so funktioniert Populismus. Österreich und Großbritannien liefern sich weiterhin ein Kopf an Kopf rennen um den derzeit heiß begehrten Titel „Das peinlichste Land der Welt“ – Halleluja!

Sicherlich, eine lausige Präsidentschaftswahl im frivolen Keller-Staat No. 1 ist kein Grund, um dem blauen Planeten den Rücken zu kehren. „Blauer Planet“ – Welch schlechter Wortwitz und wie sinngemäß viel Wahres dahinter steckt. Es gäbe ausreichend tiefer greifende Gründe, zählte ich hier jedoch alle auf, würde ich mich vermutlich vom nächsten Hochhaus stürzen müssen. Meine Güte..

Wie dem auch sei: Meer!

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ARK: Survival Evolved #2

Nach 15 Stunden ist Larry nun auch reit-fähig. Der Sattel war teuer und kostete 80 Hyde. Eigentlich war er noch teurer, da ich aus Versehen einen Sattel für Sally machte, wir aber bereits zwei hatten. Shit happens. Nachdem ich heraus gefunden habe, dass man im Tribe Manager all seine Tode und Opfer verfolgen kann, musste ich zu meinem großen Bedauern fest stellen, dass Sally, kurz bevor ich Larry zähmte, im Kampf getötet wurde. RIP.

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Nun gut. So nahm ich mir Bobby vor, einen Dilophosaurus, der jedoch sofort einen anderen großen Dinosaurier angriff (das tun sie nun mal) und inklusive mir zertrampelt wurde. Doch auf Bobby, folgte die weibliche Bobbie, die freundlich gurrt und rohes Fleisch mag. Ihre Follow-Distanz ist auf lowest gestellt und der Angriff-Modus auf passiv. Aufgrund ihres geringen Levels wird sie wohl eher meiner Freude dienen, und ab und an eine Runde ums Haus gehen dürfen anstatt sich aktiv an der Jagd zu beteiligen. Oder so.

Nach 19 Stunden (gesamt) ging es hinaus in die Wildnis, vielleicht finden sich dort interessante Dinge. Es war kalt und Piranhas haben es auf Menschenfleisch abgesehen, garstige Viecher. Schlussendlich aber landet man wieder dort, wo man anfing: Holz sammeln, Haus erweitern, Kästen bauen, weiter sammeln. Sterben. Erneut sammeln und sich ausrüsten. Getoppt wird dieses Vorhaben, entschließt man sich ein Dinosaurier Gehege anzulegen. Immerhin sollen die Viecher vor Rex, Raptor und Co. sicher sein. Ethik und Reflexion lassen nicht lange auf sich warten: Wären sie in der freien Wildbahn nicht sicherer und auch glücklicher? Glückliche Pixel in glücklicher Pixelfreiheit? Man könnte ein Buch darüber schreiben: Das geheime Leben der Pixel. Jedenfalls, same old same: Der Mensch und seine Habgier.

Einige Stunden später zähmte ich auf friedliche Art und Weise die Lystrosaurus Dame Sissie, die, wenn man sie streichelt, Kunststücke macht. Sie ist mein neues Lieblingshaustier. Spike Jones, ein starker Triceratops wurde nur wenige Zeit davor Mitglied der Familie, muss derzeit jedoch als Transportgehilfe herhalten. Reitbar ist dieser erst ab Lvl 20.

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Es tauchen natürlich Fragen auf, die das Internet nur durch lästige Suche beantworten mag, aber zum Glück gibt es Menschen, die mir ihre Erfahrungen mitteilen. Danke an der dieser Stelle.

Interessante Tipps:

  • Lässt man die Dinosaurier stehen, verzehren sie kaum Fleisch oder Beeren.
  • Es verdirbt immer nur eine Beere, dann zählt es erneut runter. Es verderben also nicht alle auf einmal.
  • Wandern dient nur der Paarung. Möchte man Eier haben, so lässt man sie wandern, befüllt sie aber mit so vielen Steinen, dass sie nicht wandern können. Wtf?
  • Schwache Dinosaurier sollten immer auf passiv und Starke auf neutral eingestellt sein – die neutralen greifen an dann, sobald man selbst, oder ein anderes Familienmitglied, angegriffen wird.
  • Im Zweifelsfalle also passiv.
  • Bobbys (Dilophosaurus) sind schwach und sollten nicht ins freie Land.
  • Vorsicht vor Blutegeln und Sumpffieber. Nachdem man durch Sumpf ging, sollte man darauf achten, ob die Option „Sumpfegel entfernen“ angezeigt wird.

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Rundschaufolge #107

Die Satirezeitschrift Der Postillon hat es richtig erkannt: Österreicher sind zu dämlich zum wählen. Vielleicht sollte die Bundespräsidentschaftswahl mit Elfmeterschießen entschieden werden? Auch gut, die Tagespresse. Achtung Satire, Gott verdammt nochmal. Es ist Satire und sie ist so wahr. Würde man Bildung fördern, verstünde das Volk auch Satire. Grundgütiger! Marty! Wir müssen zurück!

Verdammter Medienzirkus. Es wurde also keine Manipulation nachgewiesen und Hofer sollte soviel Anstand haben und auf eine Neuwahl verzichten. Zu frühes Auszählen rechtfertigt keine Neuwahl. Das Kreuz bleibt gleich. Und nur, weil ein jeder sofort das Ergebnis wissen wollte und nicht abwarten konnte. Die Server der Liveticker und Streams brachen zusammen. Mr. Robot? Anywhere?

Schnell! Hast! Eile! Der Österreicher nimmt sich bei jeder kleinen Schei*erei so unglaublich wichtig. Wenn es ums eigene Ego geht, kann es dem Österreicher nicht schnell genug gehen, aber wenn es um wirklich wichtige Dinge wie Bildung und Feminismus oder auch Nichtraucher-Schutz geht, da is ma gmiatlich, weil wos immer funktioniert hot, des bleibt a so. Geh, du Luder, bring ma no a Bier.

Ich hoffe der Optimismus der meisten bewahrheitet sich: VdB macht das Rennen, erneut. Jetzt noch viel mehr und im worst-case wird Hofer Bundespräsident, setzt Neuwahlen an, Strache wird Kanzler und es kommt zum #outstria, sodass man nicht mal mehr in andere EU-Länder flüchten könnte. Folgend wird der Wert der Bildung noch mehr Einbußen verzeichnen und Frauen an (generellen) Möglichkeiten beschnitten. Das Rauchverbot aufgehoben und das Recht auf Abtreibung verboten. Pressefreiheit? Nope. Werde ich dann ausgewiesen? Oh ja bitte! Reicht es, wenn ich die „braune FPÖ“ schreibe?

Gut, zumindest war das Mittagessen ganz in Ordnung. Es gab Apfelschmarren mit Nüssen und Ahornsirup und eigentlich bin ich kein Freund von Ahornsirup, daher kann ich die Faszination der Nordamerikaner nicht ganz nachvollziehen. Aber ich kann so vieles nicht nachvollziehen. Aber: Meine Abschlussarbeit einer LV wurde genehmigt: Feminismus und Popkultur. Yay. Kurzinterview, Kommentar und Reportage. Whoho Baby, bring it on.

God Dammit.. ich freute mich auf das Sommerloch, jetzt tobt der populistische Medienwahnsinn. Vielleicht täte man gut, auf soziale Medien einstweilen zu verzichten. Nur bis es vorüber ist.

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