ARK: Survival Evolved #4

Alsbald wir den Sumpf verlassen hatten, versuchten wir einen Weg zurück zu finden. Das Gehölz war dicht, der Wald dunkel und kurz darauf näherten sich Unglück verheißende Schritte. Und siehe da, drei Raptoren zogen gekräftigt und gestärkt ihre Todesspur hinfort.

Nun gut. Aus dieser Lehre haben wir gelernt und sind via Floß Richtung Norden gefahren, zum Eisberg. An der Küste jedoch labten sich Rex und Krokodil an einem Parasaurus. Aus einer weiteren Base im Norden wurde dann nichts. Bis auf ein Bett steht dort nichts. Zu gefährlich war es und vor allem zu kalt.

Nach 40 Stunden waren weitere Dinosaurier gezähmt: Zwei Stegosaurier, die wirklich, wirklich lange benötigten – und ich wollte sie haben, da ich diese als Kind so gern mochte; einen Raptor und einen Tricertops gleichzeitig, sowie einen Brontosaurier. Wobei der Brontosaurier, der auch zum Holz farmen gut geeignet sei, erst ab Lvl 50 reit tauglich gemacht werden kann. Ich dachte mir jedenfalls, man könnte ja alles in der Gegend zähmen und frei rumlaufen lassen, es wäre so nett gewesen. Hallo, Betty Jones! Tritzo! Wie geht es euch? Allerdings sterben sie dann, da sie wenn einmal gezähmt, nicht mehr von alleine fressen. Die AI ist nicht ganz so intelligent, wie sie sein könnte. Ein Carno verfängt sich immer wieder hinter dem gleichen Felsen, anstatt dass er außen herum gehen könnte.

Aber damit wären wir bei den moralischen Dilemmas angelangt, die Ark so toll machen. Da stehen gesattelte und nützliche Tiere im Stall, gesichert vor dem Feind und andere, die fröhlich in der Gegend wandern dürfen, aber auch Gefahr laufen, getötet zu werden. Was ist nun „besser“? Oder der Art gerechter? Dem Spielziel dienlicher? Ich dachte mir, dass ich das Gehege vielleicht vergrößere..

Derzeit sind gezähmt:
– 4 Triceratopse*: Spike Jones, Betty Jones, Bee Jones und Tritzo Jones (letztere beiden dienen zur Arbeit)
– 3 Raptoren: Rapsie, Buffy und Rapsie Bee (Rapsie Bee ist ebenfalls ein Arbeitsraptor. Seltsamerweise wird nur mit Rapsie und Buffy ausgeritten. Moment.. eine Armee aus Raptoren! Und Compys.. und Bobbys..)
– 2 Parasaurier: Lady und Larry (die ersten!)
– 2 Stegosaurier: Leia und Lucky (zwei Damen, vermutlich Mutter und Tochter)
– 2 Phiomias: Sally und Harry (die Rennschweine!)
– 2 Lystrosaurier: Franzl und Sissie #3 (Sissie #2 verstarb auf dem Weg zum Gehege durch einen Piranha).
– einen männlichen Dilophosaurus: Bobby
– einen männlichen Compy: Spock
– und einen weiblichen Brontosaurier: Littlefoot! („Oh mein Gott. Sie hat nicht..“ – „Doch hat sie..“ – „Wie kann sie nur?“ – „Diese Bestie…“).
– eine Unmenge an Dodos zwecks Eier zwecks Kibble, zwecks Taming, via Bodenhaltung inklusive Balkon. Trotz Balkon ist es keine Freilandhaltung. Absolut moralisch bedenklich.

* Und ja, „Triceratopse“ ist eine akzeptierte Pluralform!

Während des Zähmvorganges ritt ich mit Buffy, dem schnellen LV101 Raptor, immer wieder heim und lud Sachen wie Holz und Thatch und Fiber ab, dass ich neben dem zähmen farmte und hatte dabei noch Zeit für Screenshots. Ich hätte auch einen großen Tricertops mitnehmen können, oder ein Phiomia, aber wo bliebe das Abenteuer? Moralisches Dilemma: Besteht der Wert eines Sauriers in seiner Schnelligkeit, seiner Effizienz im Kampf und Ästhetik und zugegeben, seit Jurassic World in seiner Popularität? Nein. Doch. Vielleicht. Ja auch. Aber Buffy eignet sich für mein Vorhaben, im Moment, einfach.. besser.

Ich werde jedoch das Gefühl nicht los, dass mich Buffy irgendwann auffressen wird. Sie hat diesen Wahnsinn in ihren Augen. Dieses lüsterne Grinsen. Diese gierigen Glupscher. Und irgendwann wird sie mir den Rücken fallen und mir das Fleisch vom Körper reißen und sich an mir verköstigen. Irgendwann.. aber bis dahin ist sie ein treues Reittier.

Es gilt nun die nächste Stufe des Transports zu bewältigen: Der Pteranodon Butterfly wurde gezähmt und besitzt nun stolze 140 Lvl. Der Sattel, nicht all zu günstig, verschlingt ca. 230 Hide.

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Das war diese Session: Die Brücke übers Wasser wurde gebaut, eine Menge Holz gehackt, versehentlich einen Raptor während des zähmens getötet und mehrere Viecher dem Menschen gefügig gemacht, eine erfolgreiche Urbanisierung und Domestizierung des Urwalds.

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