„The Walking Dead“, S07E05, E06 und E07

Wir befinden uns einen Beitrag vor dem Mid-Season-Finale, dass 90 (also vermutlich 60) Minuten dauern soll. Verzeiht die lange Wartezeit, hier nun eine kurze Zusammenfassung der letzten drei Episoden.

Wir freuten uns, Maggie wohlauf in Hilltop zu sehen. Gleich zu Beginn wird der Seher der Frage entlassen, ob das ungeborene Kind überlebt hat. Ja, hat es. Doch sie braucht Ruhe. Gregory aber will sie so schnell wie möglich aus Hilltop weg haben: Durch Rick wurde alles nur noch viel schlimmer. Negan, der vermutlich Ricks Geschichte mit Maggies Tod nicht ganz geglaubt hatte, schickt Handlanger vorbei die sich via Feuer und akustischer Zwangsbeglückung ankündigen. Badass-farmgirl Maggie aber weiß ganz genau was zu tun ist und führt die hilflose Meute an. Nach dem Zwischenfall und dem tatsächlichen Auftritt des Untertanen, werden Maggie und Sasha von Jesus versteckt. Dieser wählte jedoch einen anderen Schrank aus, als wie Gregory vorgeschlagen hatte und so bleiben sie unbeschadet. Negans Handlanger nehmen nochmal die Hälfte von allem mit sowie die gesamte Kiste Wein. Armer Gregory.

Währenddessen sammelt Rick Abgaben, die Negan wöchentlich (oder öfters) verlangt. Es gibt keine Flucht vor Steuern, nicht einmal am Ende der Welt. Cooral kommt der kleinen Enid näher, sie fahren Rollerblades, küssen sich und tun das, was halt Teenies während einer Zombie Apokalypse tun. Enid möchte eigentlich Maggie besuchen und Coooral hat andere Pläne.

In der nächsten Folge lernen wir eine neue Gruppe Überlebender kennen, denen die Saviors massiv zugesetzt haben. Als Tara sich nach fehlgeschlagener Erkundungstour (mit Heath) und Zombieangriff an einem seltsamen Strand wiederfindet und von einer hübschen Frau aufgepäppelt wird, vermutet man ein kriegerisches Amazonenvolk, dass dicht versteckt im Wald haust. Später klärt sich jedoch der eingeschlechtliche Umstand auf: Alle Männer ab 12 wurden von den Savoirs getötet. Neue Verbündete? Tara muss versprechen, dass sie nie wieder zurück kommt, entgeht einer Exkution nur fast und schweigt in Alexandria (noch).

Und irgendwie machen sich alle separat auf die Suche nach Negan: Cooral und Sasha. Rosita besitzt nun eine Kugel (dank an Eugene) und auch Michonne ist auf dem Weg zu Negan. Der Sohn der ehemaligen Alexandria Tante hat ein Gespräch mit dem Priester, denn er mag Rick nicht. Rick sieht man die letzten Tage recht wenig.

In der letzten Episode wohnten wir dem Aufeinandertreffen von little-badass Cooral mit happy-face Negan bei – der, neben Kniefall von seinen Jüngern auch noch einen ganzen Harem besitzt. Jesus und Cooral sprangen gerade noch in den Wagen und während Jesus rechtzeitig absteigt, fährt Coral ins Innere der Negan Fabrik. Dort enttarnt, schießt zwei Männer nieder. Negan zwingt ihn die Augenbinde abzunehmen und meint, so sähe er doch viel böser aus. Oh, ist das nicht toll? Sagt er irgendwann, als ob er mit einem großen Geburtstagsgeschenk spricht. Gegen Ende provoziert ihn Cooral, denn wenn er was täte, hätte er schon was getan, aber er spräche nur leere Worte. Sie fahren nach Alexandria und am Ende der Folge gibt Negan seinem Brutpflegetrieb nach, vergisst all die Grausamkeiten und nimmt Judith auf den Arm. Er wartet auf Rick.

Negan macht in dieser Folge deutlich, wie wichtig Regeln seien. In dieser Geschichte erfahren wir von einem Paar, dass getrennt in Negans Lager wohnt. Sie, die als Haremsdame dient, könne gehen wann sie wolle und bei ihrer Familie wohnen – aber offensichtlich will sie das nicht. Und er hätte er jemals eine von ihnen geschlagen? Nein. Und was sollen sie nicht tun? Cheaten! Er brennt ihrem Freund/Liebhaber/Mann mit einem alten Bügeleisen das Gesicht an. So wie bei good-old Dwight. Oh hey, Daryl! Daryl lebt noch. Warum? Weil er einen guten Soldaten abgeben wird.

Fazit: Negan hat eindeutig viel zu viel Screentime. Er lacht, meiner Meinung nach, immer noch zu viel. Man zeigt seine grausame Seite, doch kurz darüber nachgedacht, kann man seine Handlungen dennoch irgendwo verstehen. Wer würde nicht größenwahnsinnig werden? Und Regeln sind wichtig. Trotzdem wirken die Szenen immer noch zu gestellt und zu übertrieben, selbst wenn der Kniefall des Volkes und der Vorfall mit dem Bügeleisen, am ehesten jedoch der Harem mit den heraus geputzten Frauen, mehr Spuren beim Seher hinterlassen als mit sympathischem Lachen vollzogene Gewalt.

Fazit 2: Wir werden sehen was passiert, vermutlich wird das Mid-Season Finale die ganze Folge nichts passieren und gegen Ende mit einem Cliffhanger beendet werden. Wie immer.

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