Monatsarchiv: Januar 2017

„Gotham“, S03E12

Stimmungsvoll eröffnet Folge 12 mit der Beerdigung von Mario, dem Verlobten des Rehleins. Es scheint die Sonne, etwas Regen tröpfelt auf die dunklen Schirme nieder, die Farben sind hart und grell ganz im Gegenzug zum schummrig düsteren Nebel, in den Gotham sonst gehüllt ist. Man muss es ihnen lassen: Stimmungsvolle Szenen arrangieren können sie, die Leut von Gotham.

Akt I

Alsgleich befinden wir uns beim Penguin, amtierender Mayor von Gotham. Die Zahlen sprechen Gutes und ein Interview auf nationaler Ebene mit einer Talkshow-Moderatorin steht an. Wo? City Hall. Live. Den Penguin freut es eher weniger. Verständlich, im trauten Heim fühle sich gewiss jeder wohler. Die Moderatorin mag ihn nicht. Nachts wird er von Halluzinationen und dem Geist seines Vaters heimgesucht. „Help me!“ ruft dieser. Die gerahmte Urkunde, die besagt, dass er „sane“ ist, liegt zerbrochen am Boden.

Zsasz (der bleiche, sympathische, wenn auch etwas dümmliche Auftragskiller) erwartet Jim mit einem Glas Milch. Jim hat eindeutig Scheiße gebaut, aber hey, gute Arbeit! Er mochte Mario auch nicht. Recht schnell wird ein Fall eingeführt, der das mehrmalige Wiederauferstehen einer Toten thematisiert, was in Richtung Social-Media Spekulationen läuft: Die Wiederkehr des Jokers. Wenig später folgt das erste Zusammentreffen mit dem Reh und Jim. Sie ist wütend. Es herrscht Stille im Saal: „You’re the real virus Jim. You seep into people’s lives until you destroy them.“ Später gibt sie Falcone deutlich zu verstehen, dass sie Jim nie mehr wieder sehen möchte. Er frägt, ob sie sich sicher ist, denn er selbst kann sich mit dieser Bürde belasten. Sie jedoch würde daran zerbrechen. Wenn Jim stirbt, dann durch seine Hand.

Schnitt zur Katze und ihrer Mutter. Der Raum ist hoch und hell erleuchtet. Im Hintergrund hängen weiße Vorhänge, unschuldig und vom Winde verweht, wie die Vergangenheit selbst. Selina sitzt gebückt in schwarz, verletzt und trotzig auf einem Tisch. Warum kam sie zurück? „To see you“ sagt die Mutter. Nach 11 Jahren? Sie hatte keine Wahl, sie musste gehen. Die Katze frägt, wer ihr Vater ist. Doch die Mutter: „You are not dating that kid?“ Arme Katze, alle Welt interessiert sich für ihr Liebesleben und sie ist einfach nur genervt davon: Eine Vorzeige Feministin. Die Mutter entschuldigt sich, die Katze schickt sie weg.

Akt II

Der Penguin erwacht durch die Rufe seines Vaters in Geisterhafter Gestalt. Kurz darauf klingelt es an der Tür: Die Polizei teilt ihm mit, dass jemand die Gebeine seines Vaters ausgegraben hätte. Mittlerweile ist klar, dass auch Mario vom Virus befallen war. Falcone trauert über den Verlust, aber er trauert auch über das Schicksal von Jim. Denn in gewisser Weise war er ihm mehr Sohn als Mario. Das Rehlein hasst Jim.

Klein Batman rätselt mit Bond, Alfred Bond über die kristallene Eulenstatue. Es klopft und Batman bringt die Statue außer Sichtweite. Kurz darauf durchfließt Tageslicht die Eule und sie wirft seltsame Zeichen an die Wand. Es ist Selinas Mutter, die eine Box für ihre Tochter bei sich hat. Bruce, sichtlich betroffen, versucht sie zu überreden, dass sie bleiben soll und er zeigt ihr, wo sie Selina finden kann, denn er kennt den Verlust. Klein-Batman spricht mit der Katze und macht ihr klar, dass es vielleicht das letzte mal ist, dass sie die Möglichkeit haben wird, ihre Mutter zu sehen: „She’s reaching out.“ Die Mutter tritt hervor und in der Box befinden sich Kindersachen. Selina fällt ihrer Mutter in die Arme.

Jim und Harvey folgen dem Leichenbestatter des Mädchens und landen bei einer dubiosen Menschenansammlung. Ein Redner erklimmt das Podest und referiert darüber, wie die Menschen Gothams Sklaven wären, wie die Zeit versagt und sie jemanden brauchen, der für sie aufstehen würde! Im Hintergrund läuft die letzte Übertragung des Jokers. „You are all prisoners. Prisoners in your own mind!“ Jim löst die widerspenstige Menge auf.

Der Penguin bekommt erneut Besuch von Vater und Mutter: „He can not be trusted!“ Wer? „The birthday boy!“ Und es stellt sich heraus, dass des Penguins neuer Berater das Geburtstagskind ist. Er folgt seinen Spuren, findet den Sack mit der Leiche seines Vaters und tötet ihn in guter, manischer Penguinmanier: In Rage und mit einem Pokal. Welcome Back, Penguin!

Akt III

Das Rehlein hatte in der Zwischenzeit Barnes aufgesucht, der sich nach wie vor als Vollstrecker des Gesetzes erklärt. Der Virus habe ihm nicht schlecht getan, im Gegenteil! Er fühle sich stärker und besser denn je! Und auch Jim wird seinem Urteil eines Tages unterlaufen. Er wird gerichtet. Sie alle werden gerichtet und exekutiert! Lee bittet Falcone währenddessen das Attentat auf Jim – das bereits in vollem Gange ist – aufzulösen. Sie sprach von Hass und Rache, doch in Wirklichkeit hat sie Angst, dass sie Jim noch immer liebt. Natürlich tut sie das! Als Falcone Jim gegenüber steht, sagt er: „If it was up the me – you’d be dead.“ Die Jazzmusik…

Dinner bei den Waynes: Katze und Mutter stellen abwechselnd ihre diebischen Fähigkeiten bei Alfred unter Beweis. Batman bietet der Mutter an, sie solle doch bleiben – doch sie fahren zurück zum Hotel. Die Mutter küsst Alfred auf die Wange und die Katze verdreht die Augen. Love-Interest für Alfred? Wollen Sie den armen Butler auch noch diesem Wahnsinn aussetzen? Ich ahne schreckliches und irgendwie, abgesehen davon, mutet die Sache seltsam an. Immerhin sind wir in Gotham und Gotham ist grau und düster, und man gäbe doch nicht ohne Zweck einem Mädchen die verlorene Mutter zurück? Im Hotelzimmer wird die Mutter von einem unbekannten Kleinganoven erwartet. Die Katze sagt, Bruce habe Geld und er werde ihn bezahlen. „The past has come to punish me“, so die Mutter.

Live in Gotham! Die Moderatorin frägt den Penguin, ob er denn nicht Galavan ermordet hatte, denn sie will des Penguins wahres Gesicht entlarven. Mord? Nein, „Public Service“ träfe es wohl besser. Doch der Penguin verliert die Fassung, als er erneut den Geist seines Vaters sieht: „To hell with the people!“ raunzt er vor laufender Kamera, der Ruf als erfolgreicher Mayor und Liebling des Volkes, dürfte damit wohl verloren sein. In nächster Szene sehen wir Ed und die Auflösung des Rätsels. Armer Oswald Cobblepot. Der Geist war gefaked. Es gibt keine Geister. Nicht mal in Gotham. Aber warum ihn nicht gleich töten? Nein, das wäre zu einfach: Zuerst zerstören sie ihn, dann übernehmen sie sein Reich und dann töten sie ihn!

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The Outer Islands of The End, II

Private Cat meldet sich zum Dienst!

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Nachdem man sich im „End“ wieder etwas akklimatisierte und mit geneigtem Kopf plus Speed Potion ein Eiland nach dem anderen erobert, findet man schlussendlich, wonach die Legende gesprochen hat: End Cities!

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In diesem Falle ist die Stadt wohl ein kleiner Turm, der von biestigen Skulker bewacht wird, die einen, wenn man getroffen wird, ca. 10 Sekunden schweben lassen.

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Doch nach und nach bemerkt man, dass diese nicht ganz so gefährlich sind, wie man zu Beginn glaubte und greift sie frisch und fröhlich an. Für den Ausblick haben sich die Todesängste jedenfalls gelohnt :)

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Doch es gibt noch weitere Legenden, die von Schiffen sprechen, hoch oben im Raum, abgeschnitten von Land und Turm. Schiffe mit einem Schatz (Loot) von unglaublichem Wert! Wo? Und Was? Das erfährt man im nächsten Beitrag.

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„Gotham“, S03E11

Nachtrag der 11. Folge.

Es beginnt wie Gotham beginnt: Gothams BioLab Mensch ist zur falschen Zeit am falschen Ort. Mario wird von Visionen geplagt und tötet ihn. Er stiehlt dessen Ausweis und entschwindet in die dunkle Nacht. Bruce erfährt währenddessen, dass Walk, der Anführer der Whisper Gang, tot ist. Sind die Risiken es wirklich Wert den Court of Owls (CoO) zu stürzen? Immerhin sind sie in Begriff Wayne Enterprise zu übernehmen und für den Tod seiner Eltern verantwortlich: Was ist der nächste Schritt? Batman ist entschlossen. Und Bullock rät Jim sich zu betrinken oder zumindest angeln zu gehen. Warum? Nur weil seine große Liebe heiratet ist das kein Grund den Job zu vernachlässigen. Hört hört!

Der Wahnsinnige, der Eifersüchtige und das Reh

Jim ist dem Geschehen in Gothams BioLab auf der Spur als Mario ihn sogleich angreift. Ein Statist in Schutzkleidung liegt am Boden, tot. Jim ist nach dem Wurf durchs Glas ausnahmsweise bewusstlos. Mario will ihn jetzt nicht töten und schreibt „Arkham“ auf seine Hand. Sein Plan ist einfach: So wie die Dinge jetzt stehen, wird das Rehlein ihn immer im Herzen behalten, aber wenn er ihn dazu bringt, Dinge zu tun, damit sie ihn hasst, dann hat er gewonnen. Und somit setzt er ihn auf eine gewisse Fährte.

Arkam ist einfach düster. Noch viel düsterer als Gotham. Der Mad Hatter hat sich derweil einen Hut aus Zeitungspapier angefertigt. Wer ist infiziert? Er lacht manisch. Warum sollte er Jim irgendwas sagen, er säße neben Barnes, der ständig „guilty“ rufe. Doch er weiß nach welcher Antwort Jim sucht, Jim verwirrt ihn mit Reimen, der Mad Hatter verredet sich und Jim hat seine Antwort. Es geht dem verrückten Hutmacher nicht um Mario, sondern um ihn! Um Jim Gordon! Jim, der das Leben seiner geliebten Schwester Alice auf dem Gewissen hat!

Sogleich wird Mario am Hochzeitstag unter Arrest gestellt und Blut abgenommen. Jim ist sich sicher, dass Mario infiziert ist. Doch der Test ist negativ. Alles läuft nach Plan und Jim wirkt immer mehr wie der eifersüchtige Ex-Lover. Und auch Jim dämmert es langsam: Alles wurde gefaked und er ruft: „I promise, you will never marry Lee!“ Ja, Mario hat den Test gefaked. Wer weiß schon ob er den Virus hat oder hat, das interessiert doch niemanden. Hauptsache Lee hasst ihn, sagt er siegessicher. Lassen wir doch Lee selbst entscheiden, schlägt Gordon vor, doch Mario lehnt ab. Kurze Zeit später steht Jim vor dem Rehlein in Weiß. Man macht es ihm nicht einfach. Aber sie weiß Bescheid und ist wütend: Mario hatte ihr alles erzählt. Er hatte den Test bestanden und ist nicht infiziert. War Jim beim Hutmacher? Er pflanzt kranke Ideen in seinen Kopf!

„Lee, you can not marry him!“ ruft er und sie sagt, dass Mario schon sagte, dass Jim sie nie glücklich sein lasse. Jim sei besessen. Und da erkennt er nun endgültig: Erfolgreich in Marios Falle getappt. „Get help“ sagt sie, schmerzerfüllt. „I love you. I never stopped!“ Endlich! Das hätte viel früher kommen sollen. Er gesteht ihr alles. Er war bei ihr. Er war dort. Beim Haus. Aber er konnte nicht. Er konnte nicht an die Tür klopfen. Sie war dort. Er bereut es. „Please… don’t marry him“ und sie hasst ihn: „After the wedding. Mario and I are leaving Gotham“ – sie wird ihn nie wieder sehen. Sie hasst ihn. Warum erzählt er ihr das erst jetzt? Sie schlägt ihn. „Don’t you see? He wants you to hate me!“ Und er hatte Erfolg. Und während Lee heiratet, schlägt sich Jim mit den Männern von Falcone.

Gegen Ende wird auch Bullock aufgeklärt, und es reicht für eine Hausdurchsuchung, bei der sie dann fündig werden. Doch sie kommen viel zu spät und Mario ist bereits weg und verheiratet. Nur Falcone weiß wo sie sind. Beim Haus am See. Hat sie noch Gefühle für Jim? Möchte Mario wissen und Lee sagt: „A part of me will always care for him, but I married you“. Reicht das? „That’s all I need to know“ sagt er.

Falcone teilt Jim mit, wo sich Mario befindet. Wusste er vom Virus? Nein, aber er ahnte, dass er in Gefahr ist. Waren die Angriffe wegen des Virus? Wer wusste darüber Bescheid? Das kann er nicht sagen. Aber er wird seine Männer schicken um Mario zurück zu holen, denn wenn er Jim das machen lässt, tötet er ihn. Sollte Mario den Virus haben, braucht er Hilfe. „I’m your only hope“ sagt Jim, aber Falcone möchte seine Männer schicken und Jim erschießt sie. Wehe er bringt ihn nicht lebend zurück. Er schwört.

Mario hat Visionen.. she loves him.. she loves him.. she loves him.. das Messer liegt in seiner Hand. Jim stürmt rechtzeitig ins Haus und erschießt ihn, das Messer fällt in den See. Man hatte es nicht anders erwartet.

Nygmobbelpot

Barbara taucht in der Penguin Mansion auf und setzt Ed auf die Fährte: Wer hat Isabell-a getötet? Der Mayor hat viele Feinde. Barbara ködert ihn mit einem Husten: „Did you just fake-cough Penguin?“ frägt er ungläubig. Mhm? Nein, das ist absurd. Penguin hätte zwar die Möglichkeiten, aber kein Motiv. „Oh I would say he had the oldest motive in the book“ sagt sie und gibt ein Rätsel auf: „Rich men want it, wise men have it and poor men need it“ – „LOVE. What has that to do with…“ – „And the penny drops“ und Ed erkennt. Meinte sie gerade tatsächlich, dass Oswald in ihn verliebt sei? „That’s ridiciulous!“ Erstens, Oswald hat Isabella nicht getötet und zweitens, ist er nicht in ihn verliebt. Barbara: „Are you so certain?“ Wolle er das denn nicht näher heraus finden? Oje. Das Nygmobblepot Herz zittert.

Währenddessen freut sich der Penguin, dass Ed wieder der alte ist. Ed legt ihm einen Zettel vor. Resignation! What? Oh nein! „Ed I will not let you leave“ – Panik keimt. „You have to stay busy“. Er will Ed nicht verlieren. Ed sagt: „We are friends, aren’t we Oswald“ – „Of course!“ – „Since the accident I never thought that this could happen. I have the desire to become more than employer employee – more than friends!“ Oh mein Gott. Oswald: „I have been feeling the same! I don’t want to mention it because of all the fowlness about Isabell“ – „Isabell-A“ – Und Oswald sagt: „One can not deny love“. Oh nein. „Whats wrong?“ Ed sieht ihn an. Schockiert. Ed ist wirklich schockiert. Was ist das? Das Geräusch von zerbrechendem Glas. „There has been a misunderstanding. I was going to propose that we become partners. Buisness partners.“ Oh Nein. Und auch mein Herz bricht erneut in tausend Teile und grobe Schreiberline treten darauf rum wie es ihnen beliebt. Ja, ich weiß wie sich Oswald fühlt, ich kann ihm so nach empfinden. Er sieht Ed an, mit dem Blick, dem Blick des Verlustes, einem Fehler, der nie wieder gut zu machen ist. Er leidet. Oh, armer Oswald.

Kurze Zeit später befinden sie sich in einer Bibliothek, einer der zahlreichen Veranstaltungen bei denen ein Mayor sich sehen lassen muss. Ed rammt dem Penguin das Messer in den Rücken. Eine Vision. Oswald schlendert zu ihm. „Can we just pretend nothing happend.“ So wie die Dinge einst waren? „You are the best friend I’ve ever had, I don’t want to lose you.“ Ed steckt das Messer weg und umarmt ihn. Mein Herz! Mein leidend Herz! „You are my best friend as well, remember that“ sagt er und geht. Das Klirren der Scherben meines Herzens am kalten Boden… eine Scherbe nach der anderen.

Ed taucht bei Barbara auf. Tabithas Hand ist wieder dran, wobei sie noch Probleme beim greifen hat. Ed will den Penguin nicht töten: „I want to destroy him! I want to take everything away that he loves. I want to make him despies!“ Das ist es also. Das Schiff ist gesunken und Nygmobblepot beerdigt. Ruhe in Frieden. Können sie nicht einfach wieder Freunde sein? ABER! Man erinnere sich, dass auch Ed den (wenn auch gewaltätigen) Lover von Ms. Kringle getötet hatte. Eigentlich stehts 1:1. Ed kann ihm nicht lange böse sein! Und Barbara hat schon einen Plan. Zusammen mit Ed sollten sie Gotham unter ihrer Hand regieren.

Bond und die Waynes

Bruce, die Katze und Alfred befinden sich auf Mission Impossible. Der noch vermutlich letzte Überlebende der Whispergang erklärt den Plan. Der Katze gefällt es nicht, doch Klein-Batman übt sich als Seiltänzer. Die Katze geht und Alfred frägt sie warum. Sie hatte das Gefühl letzthin, dass sie beobachtet werden, und wenn der CoO das heraus findet: „They are not going to be to cool with Bruce breaking their deal.“ Alfred stimmt ihr zu, aber wenn er die Möglichkeit hat, sie zu besiegen dann tut er es. „That’s a big if“ sagt die Katze besorgt. Ja, sie ist besorgt. Besonders wenn Alfred da ist, der eigentlich auf ihn aufpassen sollte. Nein, Alfred ist dafür da, dass aus Bruce Batman wird: „That he grows up the man he is meant to be“ – Dennoch: „It’s kind of a punk move for him to make a deal with the people who killed his parents!“ sagt die Katze und Alfred antwortet: Und warum wohl tat er es? Um die Leute, die ihm wichtig sind, zu beschützen. Auch sie! Die Katze geht. Bruce und Alfred besprechen die Zweifel der Katze und bereiten sich auf Mission Impossible vor.

Wenig später stehen Bruce und Alfred auf dem Dach und Alfred packt die Sachen. Warum? Weil es nicht funktionieren wird. Aber es ist die einzige Möglichkeit! ruft Klein-Batman und ist überzeugt, dass er es kann. Ja? 3 mal von 20! „I can do it“ – Die Katze! „What? Does that mean you are my girlfriend?“ -„Shut up“. Die zwei sind putzig. Nichts desto trotz werden und wurden sie tatsächlich beobachtet.

Gestatten: Bond, Alfred Bond! Warum Tom Hiddelston oder Tom Hardy wenn man doch Gotham’s Butler nehmen könnte? Die Kinder schleichen sich übers Dach ein. Der Maskenmann ist hinter Alfred her. Bruce hält das Seil, die Katze balanciert, im Safe befindet sich eine kristallene Eulenstatue. Ein Handgemenge mit dem Maskenmann folgt, Bruce rettet Alfred, die Katze rettet Bruce, Alfred rettet die Katze. Und die Gestalt mit Hut, die sie beobachtet hatte, eilt ebenfalls zur Hilfe. Alfred tötet den Maskenmann. Bond, Alfred Bond. Die Gestalt mit Hut ist niemand anderer als Selinas Mutter. Aha?

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The Outer Islands of The End, I

Kaum hat man sich via Ender Pearl durch das glitzernde Portal geschossen, landet man auf kleinen Inseln, die mit Version 1.9 ins Spiel integriert wurden. Genannt die „Outer Islands“ – nicht so angenehm, aber dafür ähnlich ruhig wie auf den äußeren Hebriden Schottlands – und 1000 Blocks vom sicheren Portal zur Heimat entfernt. Unzählige Endermen irren gelangweilt durch die Gegend, unterhalten sich gepflogen über dies und jenes, und sobald sie glauben, man hat sie angesehen, werden sie garstig.

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Die seltsamen Bäume, die dort wachsen nennt man Chorus Trees, deren Frucht bei Verzehr einen wahllos in der Gegend hin und her teleportieren soll, so wie die Endermen selbst. Warum nicht ausprobieren? Wo ist die Risikobereitschaft? Auf einer Insel umgeben von Void? Thank you, but no thank you.

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In The End begibt man sich auf seltsames Terrain. Ähnlich wie in der Nether, der zweiten Dimension von Minecraft, alternativ auch „Höllendimension“ genannt, gibt es in The End keinen Tages- und Nachtzyklus. Lediglich ein gedämmtes Licht und Kerzen dienen als Brotkrumenersatz.

Und alles wäre toll, befänden sich die einzelnen Inseln in erreichbarer Nähe. Entweder also, baut man sich eine Straße aus Blocks oder man speckt sich via Ender Pearl rüber und hinunter ins Void – oder erwischt festen Grund. Feather Falling IV auf den Schuhen wäre (so oder so) zu empfehlen.

Sollte man ins Void fallen – ist alles weg. Alles. Die gute Ausrüstung, jegliche Loot, sämtliche XP. Gut, dass mein Mitspieler, diese Furcht einflößende und Adrenalin pumpende Arbeit für mich übernimmt und die Straßen aus Blöcke legt. Denn schon das balancieren auf diesem schmalen Weg treibt mir den Schweiß in die Hände. Bloß nicht von der Maus abrutschen, bloß nicht zur Seite schauen – denn durch den statischen(?) Hintergrund bekommt man tatsächlich etwas Höhenangst – und ich leide im realen Leben, soweit mir bewusst, nicht unter Höhenangst bzw. fruchtet die Angst tief zu fallen und alles zu verlieren nach und nach in einer verkrampften Handhaltung.

Aber, es soll auch gewisse „Wegmaschinen“ geben und! End Cities.. Was das ist, sehen wir im nächsten Eintrag.

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Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #29

Der Blog dem DeLorean stellt wieder eine interessante Aufgabe und erinnert zugleich daran, was noch alles auf einen wartet.

5 Bücher, die ich 2017 lesen möchte

Dirk Gently-Reihe (2,5 Bücher) von Douglas Adams, 1987.
Nach Sicht der Serie (Großartig!) nun auch die zugrundeliegende Literatur dazu. Mit Band Eins (Der elektrische Mönch) wurde bereits begonnen. Adams‘ Schreibstil ist einfach großartig – und zugegeben, auf Englisch täte ich mir etwas schwer damit.

Outlander – Die geliehene Zeit (Band 2) von Diana Gabaldon, 1992.
Zeitreisen und Schottland überlisteten mich in die Serie und schlussendlich zum ersten Band – der zwar auch seine Schwächen hat, aber IMHO flüssig zu lesen ist. Nun also der zweite Band, der eben zu Season 3 verfilmt wird. Gerade jetzt, in Edinburgh.

Neuromancer-Trilogie: Drei Romane in einem Band von William Gibson, 1984.
Der SF-Klassiker gilt als Grundlage des Cyberpunk. Ich las schon kurz in die „Überarbeitete Neuauflage“ hinein – der Stil liest sich schrecklich, aber es geht ja bei SF nicht um den Stil, die schönen Worte und treffenden Formulierungen, sondern um die Idee.

Feministische Werke dürfen nicht fehlen, folgend zwei Empfehlungen von Madame (8).

Vergewaltigung: Aspekte eines Verbrechens (Flugschrift) von Sanyal, Mithu M., 2015.
Aus der Inhaltsangabe bei Amazon: „Sie [die Autorin] zeichnet nach, wie wir als Gesellschaft über Vergewaltigung reden und wie sich das wiederum auf die Realität von Vergewaltigung auswirkt. Beim Sprechen über sexuelle und sexualisierte Gewalt halten sich hartnäckig die Vorstellungen von aktiver, aggressiver Männlichkeit und passiver, bedrohter Weiblichkeit. In diesem Zusammenhang betrachtet Sanyal auch die Rolle, die Rassismus spielt, was sexuelle Selbstbestimmung und Konsens wirklich bedeuten, und wie über die Jahrhunderte nicht nur Sexualität, sondern auch Gewalt gegendert wurde.“

Was vom Menschen übrig bleibt: Die Wahrheit über Prostitution von Rachel Moran, 2016.
Aus der Inhaltsangabe bei Amazon: „Die irische Autorin Rachel Moran tritt an gegen das Prostitutionsestablishment. Ihr brillanter und international hochgelobter Bericht, der nun erstmalig in deutscher Sprache vorliegt, entlarvt die romantisierenden Vorstellungen von der „selbstbestimmten Hure“. Er wendet sich gegen eine Scheinliberalität in der Prostitutionsgesetzgebung, die es unmöglich macht, Frauen vor dem Weg in ein ausbeuterisches „Gewerbe“ effektiv zu schützen.“

Wenn ichs schaffe, läse ich noch gerne: Agonie des Realen von Jean Baudrillard (1978) und Flächenland (reprinta historica didactica) von Edwin A. Abbott (1884), dass unter anderem Ideenstifter zum Film Arrival war. Zwei kleine aber Konzentrationsfressende Schriften. Sowie die eine oder andere Graphic Novel.

Ich erinnere mich an ein Zitat, dass sinngemäß sagt: Jemand der nicht fähig ist, Werke in ihrer Originalsprache zu lesen, solle sie besser gar nicht lesen (Quelle wird nachgereicht).

Warum also lese ich die deutsche Fassung, obwohl ich in der Lage wäre das englische Original zu verstehen? So banal es klingt, aber diese Frage ärgerte mich lange Zeit; besonders wenn ich (in anderer, als der vorhergesehenen Sprache) synchronisierte Fassungen ablehne (bei Animes gilt hartnäckig die OmU-Regel).

Ich haderte ziemlich lange mit einer Erklärung/Lösung. Zwar ist der Inhalt englischer Bücher (je nach dem) verständlich, aber ich könnte oftmals nicht sagen, ob es jetzt gutes oder schlechtes Englisch ist. Sicherlich Harry Potter lässt sich eindeutig von Wuthering Heights (Brontee) unterscheiden, aber Fakt ist: Ich liebe die deutsche Sprache, die Sprache Goethes als Schriftsprache, während ich in der gesprochenen Variante eindeutig Englisch bevorzuge. Außerdem bin ich beeinflussbar: Lese ich englisch, denke ich in englisch und finde die deutschen Worte nicht mehr (was auch ab und an beim Bingewatchen passiert). Es ist von Vorteil, wenn man sich in einem englischsprachigen Land aufhält, aber weniger, wenn man versucht auf Deutsch (Kurz-)Geschichten und Romane zu verfassen. Ich lese also deutsch, einerseits weil ich die Sprache mag, andererseits weil es meiner Schreiberei gut tut; außer bei GraphicNovels, die deutschen Fassungen sind oft schrecklich übersetzt..

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Eingeordnet unter Just about Life, Kulturelles

„Rogue One“

Es hätte nicht geschadet, sich den ersten Teil (Teil 1 bzw. „Teil 4“) nochmal anzusehen, um sich auf die Geschichte einzustimmen. Man wird vergesslich.

Rouge One war einer jener Filme, die mich gut unterhielten, ausreichend Stoff für Diskussion gaben und am Ende des Tages unter „gelungen“ eingeordnet werden konnte.

Nett war: Die Stormtrooper Holzpuppe. Fun Fact: Felicitiy Jones (Jyn Erso) ist gerade mal einen cm größer als ich: 159 cm. Ich mochte den „sassy robot K-2SO“, eine Haushaltshilfe mit seiner Attitüde würde zumindest für Abwechslung und Unterhaltung sorgen. Der attraktive Vater von Jyn Erso aka Gegenspieler von Doctor Strange (und Hannibal Lecter persönlich) segnete recht früh das zeitliche und auch wenn man spätestens jetzt annehmen konnte, dass der gesamte Maincast seinem Beispiel folgen wird, so war man zumindest etwas überrascht, dass sogar die Hauptcharaktere starben – aber sicherlich: Wo waren sie in Episode 4, die direkt daran anknüpft? Sie waren tot, Jim. Und die angedeutete Romanze? Ich erinnere zurück, als ich sagte, Liebesg’schichten in Filmen wo sie nichts zu suchen haben, seien schrecklich – in diesem Falle allerdings war selbst die Andeutung spärlich – und sie starben. Es solle also die Affektion zweier attraktiver Hauptdarsteller zueinander in einer Ausnahmesituation verziehen werden.

Diversität

Was nützt Diversität wenn doch wieder nur Klischee gecastet wird? Rogue One darf sich davon etwas distanzieren, da lediglich Donnie Yen („I am one with the Force, the Force is with me“) in das Klischee des kämpfenden Asiaten fällt. Und ja, das Problem ist nach wie vor gravierend. Am schlechtesten gehandhabt wurde es aktuell in der Mystery Netflix-Serie Sense 8. Das Review hier trifft es vielleicht am ehesten.

CGI

Peter Cushing starb 1994. Die Meinungen zur CGI-Wiederbelebung gehen weit auseinander: Die einen finden es toll, die anderen schrecklich. Für die Geschichte war Tarkin unverzichtbar und nach 10 Jahren hätte man ihn auch recasten können. Ich bin kein Freund von CGI-Menschen. Das CGI Gesicht wirkte befremdlich, die Bewegungen übertrieben menschlich. Und nein, es geht mir hier nicht darum, dass der original Geist von Star Wars, dessen Special Effects revolutionierend waren, nun gänzlich inflationär eingesetzt wurden oder man eben via CGI versuchte daran anzuknüpfen.

Es vollbrachte einfach nicht den gewollten Retro-Effekt, wie „Ohhh, der Böse aus der Kindheit!“ sondern hinterließ ein WTF? So auch bei Twitter. Warum? Man könnte es fast mit den Worten des Onlinemagazins Collider wiedergeben: „Digital resurrection doesn’t honor a late actor. It denigrates him.“

Was passiert also mit Carrie Fisher in Episode VIII und IX? Das Studio hat sich mittlerweile dazu entschlossen Carrie Fisher NICHT via CGI in naher wie ferner Zukunft zurück zu holen. Gut!

/fem-mode on

„[…] whereby Ms. Jones’s character is notable specifically because she is the lone woman in a story otherwise populated by men. The problem with this concept, even if the intentions are good, is that it teaches female audience members (and male audience members) that females being in said adventure situations is not „normal“ and should be treated as „unique.““ (Forbes)

Warum eine gute Formulierung stehlen, wenn man sie auch kopieren und kommentieren kann: Absolut richtig. Die Produktion hätte sich also ruhig trauen und mehr Frauen unter die Rebellen mischen dürfen. Und natürlich sollte man nehmen was man bekommt und zufrieden damit sein; denn die Tatsache, dass es lediglich einer weiblichen Hauptdarstellerin bedarf um die Alt-Right Bewegung in Rage zu versetzen, verdeutlicht nur all zu gut, dass man noch weit weg vom eigentlichen Ziel ist, weswegen sich Rogue One sich dennoch einen Pluspunkt verdient hat, auch wenn letztendlich signalisiert wird: Es ist nicht die Norm, dass Frauen kämpfen. Klicktipp: We Need More Than Female Protagonists: Women Only Spoke 27% of the Dialogue in 2016’s Top Grossing Films (themarysue.com)

RIP Carrie Fisher, drowned by Moonlight, strangled by her own bra.

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„Gotham“, S03E10

Nachtrag der 10. Folge.

12 Episoden noch, der Dreh sei zu jener Zeit bei Episode 14 gewesen. Das bedeutet, man „könnte“ auf gewisse Dinge, die die Fans wollen oder auch nicht, eingehen. Aber es ist Gotham, und Gotham ist düster und noch viel schlimmer: Gotham läuft bei FOX.

Spoilers, Sweetie.

Der Auftakt

Das Rehlein, Mario und Papa Falcone befinden sich beim Kerzenscheindinner. In zwei Tagen werden sie verheiratet sein. Wäre da nicht das Auto, dass kurz darauf explodiert. Jim eilt herbei und versichert, er kümmert sich darum und nein, Falcone solle nicht anfangen Gotham aufzuwühlen um Rache zu üben. Falcone gibt ihm einen Tag.

Nygmobblepot

Nachdem Gotham nun keinen offiziellen Police Captain mehr hat, der für Recht und Ordnung sorgt, schlägt der Penguin eine Schutzgelderhöhung vor. Kurz darauf wird er von Barbara unterbrochen, die mitteilt, dass Tabitha und Butch vermisst werden. „You think I took them?“ Der Penguin lacht und wirft sie raus. Hier seien die Erwachsenen am Zug. Kurz darauf ruft er den Riddler an. Dieser paranoid: „Are you checking up on me?“ Barbara war da und stellte Fragen, wenn er sich etwas beeilen könnte? Nein, der Riddler braucht eben eine gewisse Zeit um sein Leid verarbeiten zu können und legt auf. Im Raum mit ihm sitzen Butch und Tabitha, geknebelt und gefesselt. Nein, es hat nichts mit Butchs durch den Riddler initiiertes Attentat auf den Penguin zu tun, sondern mit dem Mord an einer unschuldigen Frau. Wtf? Butch kennt sich nicht aus. Wovon redet er? „You took her from me!“ Butch ist verwirrt.

Der Riddler hat sichtlich Freude damit Leute zu quälen. Aber Butch bleibt dabei. Er hat niemals von der Frau gehört und sagt: „Who would fell in love with a freakshow like you?“ Was will er? frägt Tabitha und der Riddler sagt: „Butch’s heart.“ Er ist zwar mehr ein Auge-um-Auge Typ aber in dem Fall täte es wohl auch die Hand. Wir wissen, Butch ist einhändig, der Penguin schlug sie ihm einst ab. Das waren noch gute Zeiten.

Barbara versucht währenddessen die Russin in der Penguin Mansion, durch einen Ring, Informationen abzugewinnen. Diese mag den Penguin, er sei ein guter Mensch, er behandelt sie nett. Aber sie mag Nygma nicht. Warum mag Oswald ihn denn nur so? Moment. Barbara ist verwirrt: „Like like?“ Sie erfährt von einer speziellen Lieferungen, sucht den BDSM-Laden auf und findet nach was sie sucht: Eine Adresse.

Der Riddler hat sich derweil eine kleine Guillotine gebastelt. 45 Sekunden hat Tabitha Zeit sich zu überlegen, ob sie Butch elektrisieren (und somit töten) will oder ihre eigene Hand verlieren.

„You don’t have to do this!“ ruft Butch. Aber er tut es. Er kennt keine Isabell! „Isabell-Aaaa!! Why is that so difficult!“ ruft der Riddler. Planänderung: Wenn sie ihre Hand verliert, dann setzt er sie beide frei. Tabitha zögert. Sie „mag“ Butch. Und natürlich hatte der Ridder davon gewusst und ihr deswegen das Angebot gemacht. Irgendwelche letzten Worte? Butch gesteht, dass die letzten Wochen, die besten in seinem Leben gewesen waren: „It’s ok that you don’t love me, cause I love you. For a guy like me, that’s enough.“ Und zum Riddler sagt er, ja, er habe sie getötet, und zwar mit einer Kugel ins Gehirn. Ed schaut verwirrt. Tabitha sagt: „You’re sweet“ und lässt das Gerät mit dem Knopf los. Wie auch schon im Film von 1991 siegt auch hier die Romantik.

Die Hand ist ab. Zu spät. „Untie me!“ Moment. „Untie me!“ Eine Kugel? Sie starb bei einem Autounfall. „Untie me!!!“ schreit Butch. Ed, verwirrt: „The Breaklines were cut!“ Butch hat sie gar nicht getötet?! Barbara taucht auf, entsetzt. Ed, noch immer verwirrt… „I put that hand on some ice“. Nett Szene :)

Bruce und die Katze

„What is this?“ die Katze blickt angewidert auf das Frühstück, dass ihr Alfred hingestellt hat. Eier sind es, „Crustless Eggs“. Sie möchte gehen, aber niemand verlässt das Haus. Bruce blättert in Büchern: „It’s not save“ – Ach? Sie war die ganze Zeit in Gotham alleine. Ja, sagt Bruce, das hat sie klar gemacht. What? Er geht wieder ins Studierzimmer. Käme er nicht auf die Idee, dass es vielleicht nur ein alter Schlüssel ist? frägt sie. Nein.

Ivy ist bei den Pflanzen und betört Alfred um aus dem Haus entschwinden zu können. Sie sagte, manche Pflanzen sollten draußen sein und lässt ihn an etwas an ihrem Hals riechen. Seltsame Szene.. Er gibt ihr, was sie braucht und Ivy entschwindet.

Die Katze hat den Schlüssel in Essig eingelegt und Bruce ist nervös. Er sei mehrere hundert Jahre alt! Ja, aber vielleicht gibt es unter all dem Dreck weitere Hinweise. Warum hat sie Ivy gesagt, sie wären kein Paar? Und warum sagt er, sie seien eines? frägt sie zurück. „Is that a true question?“ frägt er und sie: „Why can’t we just be us?“ Moi! Nun gut, sie könne nun den Schlüssel heraus nehmen. Moment. Da ist ein Vogel. Nein! Eine Eule! THE COURT OF OWLS! Alfred sagt, wenn er richtig liegt, dann kann schon der bloße Besitz dieses Schlüssels das einstige Abkommen brechen. Man erinnere sich: Der Tod von Bruce‘ Eltern und die Übernahme von Wayne Enterprise.

Wo ist Ivy? Sie wird zurück kommen, wenn sie hungrig ist, sagt die Katze ruhig. Das Telefon läutet und siehe da, eines führt zum anderen. Wo und wann? Alfred fährt die Kinder hin und sie betreten das Versteck. Bruce mag es ruhig angehen und als Missverständnis aufklären. Ivy hängt angekettet an der Wand. Klein-Batmann will mit Kathryn reden, der Schreckschraube mit der Maske. Aber der unbekannte Mann aus dem Ostblock will den Key. „You are not getting it back until we talk to the people who you work for“ sagt Batman. Und die Katze frägt ob sie ernsthaft glauben, dass sie so dämlich sind und ihn mitnehmen? Oh, der mysteriöse Unbekannte mag sie, sie erinnert ihn an seine Schwester. Bruce will mit der Schreckschraube sprechen. Aber der Unbekannte sagt: All die Angebote sind Lügen. Sie hätten keine Ehre und werden ihn genau so betrügen, wie sie ihn betrogen haben. Er arbeitet nicht für sie. Er will sie zerstören. Aber wer ist er!? Ein neuer Freund offensichtlich, zumindest der Feind seines Feindes: Die Whisper Gang! „Gotham’s most notorious smugglers!“ Zahlreich, bis the Court of Owls dazwischen kam und der Key dient dazu einen Safe zu öffnen und der zweite Schlüssel, der als verschollen galt. Was im Save ist, weiß man nicht. „I stood down because I thought there would be no way to defeat them“. Was schlägt er also vor? Der Safe! Denn wenn das der Fall ist, gibt es eine Möglichkeit sie zu vernichten! Batman! Nanananana, Batman!

Jim vs Mario

Bullock und Jim lassen sich alsbald von Lucius Fox über das explosive Material aufklären. Am Ort des Geschehens ist die Tür bereits aufgebrochen, der namenlose Statist ermordet, der Körper noch warm und die Koffer gepackt. Eine Akte! Mario ist das Ziel. Zwei Tage vor der Hochzeit? Richtig. Die Hochzeit muss verschoben werden! Lol.. Niemals, und überhaupt: Warum hat er nie versucht, das Rehlein zu finden? Jim ignoriert ihn. Solange er das Ziel ist, ist Lee nicht sicher. Bullock soll Mario beschatten, verliert ihn jedoch. Als Jim sich bei Falcone erkundigt sagt dieser, dass Mario sehr „decent“ sei und nicht so wie sie. Hint!

Mario will sich derweil selbst als „Bait“ anbieten und organisiert im Zuge dessen die Ringe. Er wird getötet werden, sagt Jim. Aber was kümmere das ihn? Sagt Mario. Diese eifersüchtige, passive aggressive Haltung wird zur lästigen Angelegenheit. Ich schlüge vor, dass Jim Mario einfach aus Versehen tötet, aber Jim ist eben nicht „mad“ – Die Angreifer kommen zur rechten Zeit und Jim rettet Mario erneut. „WHO SEND YOU WHY ARE YOU COMING AFTER ME!!!“ schreit Mario inbrünstig, als er mit einem Angreifer am Boden rollt. Der Angreifer sagt: „You know why!“ Mario tötet ihn, stach ihm aber davor das Auge an. Hint!

Falcone besucht Jim auf der GCPD. Wer wollte den Sohn töten? Einer der Angreifer sitzt in der Zelle, aber keiner kennt ihn. Falcone kümmert sich darum und zieht ihm einen Zahn. Und wer steckt dahinter? Die Eulen. Das Reh taucht auf und verdient zu wissen, was vor sich geht. Wird Bullock zum Captain? Er neckt Jim, dass er wohl nicht jeden Tag den Mann rettet der seine große Liebe heiraten wird. Er muss es ihr sagen. Jim wendet sich wieder Falcone zu und dieser sagt im Bezug wer wohl dahinter stecken könnte: „It’s a former associate of mine“ – er wird sich jetzt darum kümmern, „If I were you I let it go.“

Wir kommen zum Ende.

Endfight zwischen Whisper Gang Anführer und dem maskierten Assassinen, der ebenfalls nach dem Schlüssel sucht. Immerhin tat er seine Aufgabe und brachte Klein-Batman auf den richtigen Weg, damit hat er keine Rolle mehr zu erfüllen. Es folgt eine Comichafte Szene und er ist tot. Es häufen sich die dem Comic nachempfundenen Szenen..

War! Krieg! Madness!

Barbara stolziert mit der Hand ins Krankenhaus. Das bedeutet Krieg! Penguin, Nygma, jeder! Aber wer tötet eine Bibliothekarin frägt Barbara: „You cut someones breaklines. You know where they going and when. You know them!“ Sie lacht. „I know who did it! I know who killed the librarian?“ – „WHO?“ frägt Butch – „The same person who is in love with Nygma and doesn’t want to share him.“ Eine Frau okay, aber zwei? Butch zweifelt. Wer sagte was von einer Frau?

„I’m tired of sitting at the kids table. If I am right, we can have way more than vengance, we can have it all! We don’t need to go to war, all we need to do, is start one. We just need to start one!“

Jim und das Rehlein

Jim trinkt. Es klopft. Das Reh tritt ein und es folgt die Aussprache. Sie steht im weißen Kleid da. Er kommt am Abend des Dinners? Am Abend des Dinners! „Mario told me everything“ sagt sie. Sie weiß, dass Jim nicht sein Leben für ihn riskiert hatte, sondern für sie. Er ist ein guter Mann.

„Tell me“ – „What?“ – „What you have to tell me.“ Sie geht einen Schritt näher und er sagt: „I missed the chance to give you the live you deserve, to make you happy“ – Besser.. aber noch nicht ideal, „But I do want that for you, more than anything.“ Sehr nett. Sie sagt, es fühlt sich so an, als ob sie sich ständig „Good Bye“ sagen. Vermutlich weil sie es nie anständig konnten? „Is that all we have left?“ frägt er. Sie küsst ihn. Oh! Dann geht sie. Armer Jim. Sie steigt ins Taxi. Und wer lauerte hinter der Mauer? Mario! Und er ist wahnsinnig! Denn sie liebt nur ihn, nur ihn, nur ihn und er greift ein paar Punks an.

The Court of Owls..

So so. Da sitzen sie also. Die Schreckschraube und Carmine Falcone. Er hat immer getan, was sie von ihm verlangt haben. Sie haben Indian Hill. Warum wollten sie den Sohn töten? Für manche Dinge ist er eben nicht privilegiert. Das verschafft Bruce dann natürlich einen mächtigen Verbündeten. Wenn sie seinen Sohn etwas zuleide tun, dann.. wird Gotham brennen. Doch die Schreckschraube sagt: „The city is on the brink of chaos. We can save it, only we. Enjoy your dinner.“ Ayayay.

Fazit zur Folge: Keine Überraschungen, alles ist vorhersehbar. Der Anruf. Die Szenenabfolge und das Ende, fast. Ich freue mich auf ein Mitwirken von Falcone. Er bringt den nötigen, bodenständigen Charme mit, den die erste Season ausmachte.

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Tom Baker Scarf!

She did it! Meine Mutter strickte mir einen „Original“ Tom Baker Schal. Sie strickt auch auf Anfrage :)

Diesen hätte ich zwar auch im Forbidden Planet in London um ca. 60 Pfund erwerben können, aber wo wäre dann der Wert? Tom Baker ist der vierte Doctor der BCC Serie Doctor Who (Season 12 bis 18: 1974-1981).

Das Original

Die Legende besagt, dass die Dame, welche den Schal strickte, einfach immer und immer weiter machte, bis die Wolle aus war. Natürlich musste er während der Serie immer wieder repariert werden, weswegen es verschiedene Versionen gibt. Aber was wäre das Internet ohne anständige Menschen die analysieren und ihre Ergebnisse mitteilen? Auch soll die Gemütsverfassung Tom Bakers an der Art, wie er den Schal trug, erkennbar sein.

Produktionsmitschnitt

Die Länge beträgt ca. 4 Meter und die Breite 25cm.

Die Vorlagen und Anweisungen

Vorlage

Progress3-hund

Der adoptierte, rumänische Streuner meiner Mutter, Galilea, ein unglaublich sanftes und liebes Tier, tat sich offenbar schwer damit, den Schal abgeben zu müssen. Auch die Katzen waren in die Wolle vernarrt.

Das Ergebnis im Winter 2017. Mögen die unwissenden Passanten seltsam schauen, ich jedenfalls bin stolz auf meinen 4 Meter Doctor Who-Schal :) Er hält übrigens sehr warm, perfekt also geeignet für die eisigen Temperaturen im Bergdorf.

#selfie #filter #smile #innsbruck #doctorwho #scarf #cold #winter

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Und etwas neutraler, ohne Filter und dergleichen:

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Reality-TV?

„Alles Wirkliche wird phantomhaft, alles Fiktive wirklich“ – Günter Anders über das Fernsehen

Sibirische Hunger Games

pp-winter-game-2„Winter: Game 2“ nennt sich die geplante Reality-TV-Show, die ab 1. Juli 2017 24/4 die Medien interessierten könnte. 30 Teilnehmer, entweder via Online Voting auserkoren oder durch 155 000€ in die Show gekauft, sollen 9 Monate auf 900 Hektar ums blanke Überleben kämpfen. Um eine Idee zu haben wie groß 900 Hektar sind: Die selbe Größe hat die griechische Insel Schinoussa mit ihren ca. 200 Einwohnern in der südlichen Ägäis. Der Gewinn in „Winter: Game 2“ beträgt 1,65 Millionen Euro. Auch wenn mit Mord, Vergewaltigung, Rauchen und Alkohol geworben werden, wird von vornherein klar gemacht, dass die Macher keine Haftung übernehmen und die Teilnehmer sich jedoch an das Gesetz der russischen Föderation halten sollten, was von Polizisten kontrolliert wird.

Auf das Überleben vorbereitet werden die Teilnehmer durch Soldaten. Im Juli beträgt die Tagestemperatur noch 22°, in der Nacht 10°, kann jedoch während den Wintermonaten ganz schnell unter -40° sinken. Ein Messer ist erlaubt, Pistolen nicht. Der Erfinder Pyatkovsky weiß auch schon, wer sich von diesem Konzept angesprochen fühlen wird: „Reiche und risikofreudige Leute, die die ultimative Herausforderung suchen.“

Satire?

Willkommen in der absurden Welt des Reality-TV!

Reality-TV ist uns bestens bekannt aus den The Hunger Games (2012), Battle Royale (2000), The Truman Show (1998), Running Man (1987) aber auch aus banaleren Formaten, die die meisten von uns nur vom Hören-Sagen kennen.

Die Anfänge liegen in den US-amerikanischen 1940er begraben. Die Sendung Candid Camera filmte die Reaktion von Passanten auf Witze. In den 1950ern kletterten zahlreiche Spiel- und Wettbewerbshows aus den finsteren Höhlen des Markes (Miss America), bis in den 1970ern in An American Family eine Familie während der Scheidung von Kameras begleitet wurde. Ende der 1980er wurden Formate erfunden, die noch heute die Reality-Show Landschaft prägen. Auf dem europäischen Festland etablierte sich das Format ab den 1990ern. Voyeurismus und Überlegenheitsgefühl lockt zig Tausende, nach wie vor, vor den Bildschirm.

Den Anfang machte die schwedische TV-Show Nummer 28, die sieben Fremde in ein Studentenheim in Amsterdam setzte und deren Leben über Monate hinweg verfolgte. Noch ohne jeglichen Wettbewerbsaspekt und ohne von der Außenwelt abgeschottet zu sein, standen jedem Teilnehmer 20 Minuten pro Woche zu, die Erlebnisse während des Aufenthaltes zu reflektieren. 1992 griff MTV’s The Real World das Konzept auf und erlangte mit Big Brother 1999 seinen wahnwitzigen Höhepunkt.

Und man frägt sich: Wer sieht sich sowas an? Und warum? Neugier? Schaulust und Schadenfreude? Langeweile? Oder weil es sich zum einfachen Abschalten anbietet? Überlegenheitsgefühle wie „Denen gehts noch schlechter wie mir“? Während man früher Enthauptungen beiwohnte oder dem Gladiator zujubelte, sind es heute wohl die inszenierten Klischees des Reality-TVs.

Folgend wird eine Realität konstruiert, die keine Realität ist, aber als solche wahrgenommen und reflektiert wird. Man frägt sich, welche Auswirkungen diese Formate auf die Gesellschaft haben? Und wenn man weiter gehen möchte, lässt sich dieses Prinzip ganz einfach auf die Film- und TV Landschaft ausweiten, bei welcher man zwar weiß, dass es nur Film, somit lediglich eine Geschichte ist, diese aber dennoch Flächendeckend den Zuschauer beeinflusst und formt. Man geht davon aus, je häufiger und intensiver, desto einprägsamer. Aber gehen wir noch einen Schritt zurück: Wenn zu Anbeginn der Literatur der Liebesroman mit (idealistischen) Romanzen befüllt wurde, so entsprach auch das nicht der Realität, wollte jedoch als Realität praktiziert werden. Das gelebte und gewollte Sein gründet auf Schein während der Schein aus der Wunschvorstellung einiger weniger entsprang.

Meta-Reality-TV

DieZEIT sagte im Bezug auf die TV-Serie Unreal, die von der Produktion einer fiktiven Reality-TV handelt, angelehnt an The Bachelor: „Die Serie handelt von der Produktion einer Serie, die ihrerseits so tut, als würde sie Realität abbilden, während sie in Wahrheit diese Realität erst herstellt. Das ist das Betriebsgeheimnis jeder Reality-TV-Sendung; aber indem es in dem Rahmen einer fiktiven Serie enttarnt wird, wird auch diese Enttarnung schon wieder fiktiv. Was ist überhaupt noch wirklich?“ Die Produzentin der Serie Sarah Gertrud Shapiro, Feministin und selbst lange Zeit einst durch Knebelvertrag verpflichtet worden The Bachelor zu produzieren, weiß was sie produziert und wovon sie erzählt. Nacht Sicht einiger Folgen bleibt zu hoffen, dass ein Drittel erfunden und das zweite überspitzt dargestellt wurde. Anzunehmen ist jedoch, dass das letzte Drittel (womöglich auch mehr) vermutlich wirklich auf realen Ereignissen beruht. Der Serie liegt der Kurzfilm Sequin Raze zugrunde.

Scripted Reality

Ausgehend von dieser Fragestellung, wirft man einen kritischen Blick in Richtung Scripted Reality, wie Jan Böhmermann diese bereits scharf und polemisch kritisiert hatte. Es stellt sich die weitere Frage, was es mit der Realität der Rezipienten anstellt, wenn eine Realität vorgespielt, die aber als Wirklichkeit gesehen wird? Vielleicht gar nichts, wenn das Verfahren seit Jahrhunderten nach den gleichen Mustern abläuft. Vielleicht aber gerade durch die Vernetzbarkeit des Internets und der Allgegenwärtigen Verfügbarkeit, doch mehr als wir erahnen wollen oder gar können? Ich enthalte mich derweil einem Urteil. Man könnte die Diskussion über Realität und Wirklichkeit auch via Fakenews und Pornographie weiter führen. In beiden Kriterien werden Dinge als real dargestellt, die nicht der Realität entsprechen, wobei ersteres einem gewissen Ziel folgt, den Konsumenten zu manipulieren, während zweiteres zur Unterhaltung dient.

Und doch leidet das Format ein Personalproblem: Immer weniger Menschen sind bereit, sich für Formate wie Bauer sucht Frau oder Frauentausch oder Entmülle deine Wohnung und so weiter, herzugeben. Zwar präsentiert man sich im Internet freizügig und ohne Scham, doch die Gesellschaft scheint etwas klüger geworden zu sein, und zu verstehen, dass vor allem auch die Postproduktion eine große Rolle bei Verfälschung spielt. Folgend werden sich Geschichten ausgedacht und mit Laiendarstellern gefilmt. Am Ende eine kurze Notiz: Alles nur erfunden.

Gleichsam bei der Fotografie, die ebenfalls seit Anbeginn unter Manipulation leidet. Soldaten im ersten Weltkrieg stellten sich in heroische Posen und zeigten eine glorreiche Welt von Sieg und Heldentum. Bildausschnitte werden zurecht gerückt, Gegenstände und Figuren entfernt. Der Rest ist Mediengeschichte, weist aber eine unberechenbare Konstruktion der Wirklichkeit hin. So wie Reality-TV, um den Kreis zu schließen.

Und die Rezipienten?

Durch eine Einverständniserklärung sichern sich Sender ab. Problematischer aber vielleicht als der rechtliche Einspruch, ist der Einfluss der den Zuschauern suggeriert: „Auch DU kannst zum Star werden!“ und diese oftmals übersehen, dass sie lediglich Produkt in einer großen Maschinerie sind – und somit nicht anders behandelt werden. Es wird verdeutlicht, dass man ohne eine gewisse Leistung, Erfolg haben kann – wenn Erfolg sich über Popularität misst und nicht mehr über klassische Kriterien wie berufliche, wissenschaftliche, sportliche oder kulturelle Leistungen definiert. Der Erfolg des Konzeptes geht einher mit einer Veränderung der Wahrnehmung aller Beteiligten, seien es Zuschauer, Produzenten oder Mitwirkende. Sucht man nach Erfahrungsberichte, stößt man auf das eine oder andere zerstörte Leben.

Epilog

Zu guter Letzt möchte ich auf ein Beispiel aus den 1950ern hinweisen: Herbert Stempel. Ein intelligenter Mann, der das Pech hatte bei einer Quizsendung Twenty One mit zu machen. Nach Komplikationen und Umwegen, veröffentlichte 1958 das „Journal American“ seine Geschichte, die erzählte, dass die Gewinner bereits vor der Show feststanden und die Fragen mit den Kandidaten geübt wurden.

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„Why him?“, Sneak Preview

„Vater Hal aka Mr. Heisenberg („I AM THE DANGER!“) trifft auf Hipster-Öko-Milliardär-Gamedeveloper James Franco, der seine Tochter dated. Der Name ist Programm und hält was er verspricht: Jede Menge Genital-Humor. Mal origineller, mal im Klischee, mal provokanter. Da wird die zugeknüpfte Mutter durch etwas Mary Jane zur Nymphomanin und erfreut sich an der einen oder anderen Nebenfunktion am Klo im Haushalt der ohne Papier auskommt, während der Vater sich mit seinem jüngeren Ich konfrontieren muss: Er hasst es.

Ein Elch ist in Urin konserviert, an den Wänden hängen Bilder von Tieren bei ihrer Reproduktion und natürlich leben all die Entwickler bei Franco, der sich das Gesicht seiner Geliebten auf die Brust und die „Happy Holiday“ Karte (mit all den Familiengesichtern) auf den Rücken tätowieren ließ. Der farbige Gutsherr, der seinerseits den Tagesablauf und alle langweiligen Dinge erledigt und nebenbei einen weißen Collegeboy beschäftigt, testet Franco regelmäßig mit Angriffen, die in (fast) galantem Parkour und Selbstverteidigungslehre enden. Das arme Huhn.

Der Plot ist einfach: James Franco will seine Tochter heiraten, miemt den 21thCentury- Hipster-Tech, der Vater sagt nein und die Geschichte beginnt und endet wie erwartet, inklusive Weihnachtsbotschaft. Elon Musk huscht in einem Gastauftritt vorbei und verschafft, durch seine zweifelhafte Äußerung bezüglich dem Pärchen, Papa Heisenberg den notwendigen Grund, um seinen Freund zuhause sich via Software in Francos PCs einschleichen zu lassen. Vielleicht findet sich ja was. Die Turteltauben stürzen ins Zimmer und Hal darf beim Koitus seiner Tochter als Zeuge mitlauschen. Und auch der Hack bleibt nicht unbeobachtet und gibt gleich eine weitere Gelegenheit für derben Klamauk und Gelächter im Saal. Doch war er erfolgreich: Francos Firma ist pleite, die Tochter verlässt Stanford für eine ehrenvolle Arbeit in Südamerika, finanziert von Franco’s Firma. Aber nein, er hat ja noch 100 Millionen am Konto, oder so und kauft damit gleich die im sinkenden Boot sitzende Print-Firma von Vater Hal.

Jonah Hill schrieb, neben anderen, Ben Stiller produzierte, neben anderen; KISS ist mit dabei und die Stimme von Kaley Cuoco als Siri-Immitat.

Fazit: 3 von 10 sich paarenden Tieren?

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