Monatsarchiv: März 2017

„The Walking Dead“, S07E14

„Es tut sich was“ – als ich dies, dreifach wiederholt, im letzten Beitrag schrieb – den ich Wochen zuvor verfasste (aber nicht online gestellt) hatte – ahnte ich nicht, dass nur mehr zwei Folgen ausstehen. Zwei Folgen! Nein, es wird keinen Krieg diese Season geben. „Aber das war doch abzusehen!“ möchte man mir sagen, und man hat ja recht. Vermutlich wird es noch den einen oder anderen Toten geben, aber auch die letzten zwei Folgen werden sich gemütlich dem Ende zu winden, wie eine fette Katze, die sich aus Faulheit zum Futternapf robbt, anstatt auf allen Vieren zu spazieren.

Und auch in dieser Folge wird mit dem Vorschlaghammer klar gemacht, wie wichtig Musik ist. Jeder Szene ihr eigenes Genre. Warum auch nicht?

Die Folge eröffnet mit Vorbereitungen in Hilltop. Sasha und Maggie beim Ultraschall, Maggie und Enid gemeinsam am Tisch. Sasha, die Enid für das Kind ein Armband gibt, und Jesus Kickass Christ, der versucht Sasha zurück zu halten. Gut, soll sie gehen, aber zumindest Maggie sollte davon erfahren. Auch Daryl ist da.

Maggie, Daryl und Mr. Winselmeyer

Mr. Winselmeyer, der Bürgermeister von Hilltop, Gregory mit Namen, bekommt erneut Besuch von den Saviours, von Simon, die nach Daryl suchen, der sich sogleich mit Maggie in der Fresskammer verstecken muss. Ein abwegiger Saviour findet den Eingang und Daryl ist bereit den Dieb zu massakrieren. Aber nein, Maggie hält ihn zurück und es folgt ein Gespräch. Seit er in Hilltop ist, hat er weder Wort noch Blick mit ihr gewechselt. Warum? Er gab sich die Schuld für Glenns Tod. Und Maggie sagt: „You’re one of the good things in this world“, denn das dachte Glenn. Und auch Glenn war eines der guten Dinge in der Welt. Maggie will Negan ebenfalls töten, jeder will das, aber sie müssen gewinnen. Und weil sie gewinnen müssen, wird die Season unnötig in die Länge gezogen, denn das geht nicht in einer Season, sondern braucht mindestens fünf. Daryl weint und sie umarmt ihn. Ja, starke Männer dürfen/können/sollen auch Weinen dürfen/können/sollen.

Simon derweil hat eine Menge Aspirin da gelassen, was Mr. Winselmeyer so gar nicht freut. Hat er sich doch immer an die Abgaben gehalten, die Leute müssen ihm doch vertrauen, sonst.. Sonst? Rein hypothetisch betrachtet könnte sich eine Gruppe ihm entgegenstellen.. Wenn das der Fall wäre, so solle er ihn, Simon, doch bitte aufsuchen. Simon nimmt den Doktor mit, dessen Bruder im Ofen gelandet ist. Gegen Ende der Folge droht Mr Winselmeyer Jesus Christ.

Love Affairs, No. 2934

Sasha wird von Rosita gefragt, beinahe aufgefordert, eher wird ihr keine andere Wahl gelassen, den quasi gemeinsamen Lover zu rächen. Ein trauriger Moment huschte über die Scheibe, der uns wieder an die Realität erinnert, dass selbst wenn man sich in einer Postapokalyptischen Welt befindet, es trotzdem noch sowas wie Liebes-Glück und Leid gibt, als die Kamera Rositas Blick einfängt, die die Kette, die sie für Abraham gemacht hatte, nun an Sashas Hals baumeln sieht: „Like it? I made it.“

Rosita will nicht reden, aber irgendwann kommt dann doch das Gespräch – in einem Lagerhaus, dass direkt gegenüber der Zombiehalle von Negans Saviour-ville ist. Rosita will reingehen, Sasha will draußen bleiben: „Stay outside, make it clean. Make it out alive“. Aber Rosita ist das egal. Sie beide wollen ihn töten, aber Sasha gebührt die Ehre – so die Bedingung, dass sie mit geht.

Sasha bemerkt, und so wird auch uns nochmal verdeutlicht, dass Rosita nicht nur Eye Candy ist, sondern auch was auf dem Kasten hat: Bomben entschärfen, Autos kurzschließen, Knoten machen. Und irgendwann sprechen sich die Frauen dann doch aus. Rosita lernte von Männern, die sie zwar beschützen wollten, aber es schlussendlich nicht vermochten. Der gute Sex war Nebensache, aber Rosita lernte, bis sie die Lover überholt hatte. Und der rote Soldat? „I fell with him because he saw I can handle my shit“. Sie hasste Sasha und doch war sie glücklich, dass Abraham glücklich war und vielleicht hasste sie Sasha auch deswegen, weil sie zuerst bemerkte, dass er im gemütlichen, friedlichen Alexandria nicht glücklich war und den Kampf brauchte. War Rosita glücklich? Ja, sagt sie. Dann tritt Negan auf, der auch sogleich wieder verschwindet. It’s too late baby now.. it’s too late..

Sie beobachten Eugene aus der Entfernung der Anweisungen gibt und alsbald sich die Möglichkeit der Flucht ergab, sagt er: Nein. Er hat nicht gefragt gerettet zu werden. Hätten wir auch so gehandelt? Einen guten, erlogenen Platz aufgegeben, um auf ewiger Flucht zu sein und bei Festnahme im Ofen zu landen? Hätten wir? Wären wir mit gegangen? Wären wir? Wozu Hunger und Spott leiden, wenn man einen gefüllten Magen und Anerkennung haben kann? Ein weiches Bett und Kuscheltiere? Wir sahen wie Rick schlief: Auf hartem Boden.

Am Ende der Folge sperrt Sasha Rosita aus und Rosita kehrt frustriert zurück, während sich Sasha einen Kampf auf Leben und .. nunja, Tod liefert. Wir können also davon aus gehen, dass Sasha das Zeitliche segnen wird, da sie im Moment in Montreal STD dreht. Es handelt sich hierbei nicht um einen Film, der „Sexual Transmitted Diseases“ thematisiert, sondern um Star Trek Discovery.

Rosita wird von Daryl oder Dwight (the rage of the internet!) beobachtet/abgeholt.

Fazit: Es wird sich nicht mehr viel tun..

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„The Walking Dead“, S07E12 und S07E13

Es tut sich was, es tut sich was, es tut sich was. Gut so. Geschrieben vor ca. 10 Tagen.

Honeymoon und Zombies

Rich und Michonne campen, kämpfen und suchen nach Waffen um sich für den großen Krieg vorzubereiten (und Jadis‘ Wünschen nachzukommen). Zwischendurch kopulieren sie. Honeymoon im Post-Apokalyptischen Zeitalter. Rick genießt die Zweisamkeit und würde die Tage (vielleicht sogar Wochen und Monate) gerne noch ausdehnen, aber Michonne macht sich Sorgen und möchte zurück gehen.

Sie finden ein Militärlager, die Zombies tragen noch alle ihre Waffen. 63 an der Zahl, die sie später Jadis aushändigen, die aber die doppelte Menge will und mit überlegenem Alienhaften Gesicht auf Rick herunter lächelt. Ja ja, sie kämpfen schon mit ihm, aber sie will die Waffen und die Katze. Rick möchte 10 behalten. 5. Und so weiter. Gegen Ende behält er 20.

Die CGI-Reh-Szene störte mich jetzt weniger, und vermutlich steckte man lieber drei Blicke mehr in die Zombies und den Tiger, aber mei. Sicherlich, auch der andere Fehler, dass die Zombies am Jahrmarktsgelände, nachdem Michonne aus weiter Ferne snipert – ungestört weiter trotten. Mei, lass es der Romantik wegen egal sein. Gönnen wir ihnen eine gute Zeit und seltsame Pläne, die Autos involvieren..

Die Frage was „danach“ ist, interessiert auch Michonne. Die Welt muss „re-organisiert“ werden und Michonne möchte die Aufgabe in Ricks Hand legen, aber Rick möchte es mit ihr gemeinsam machen. Als das Gemetzel beginnt und Rick auf ein Mini-Rießenrad klettert, um das Reh zu Begutachten, fällt er rücklings hinab und Michonne glaubt, Rick wird eben von Zombies verspeist. Eine Welt bricht zusammen. Doch als sie bemerkt, dass er noch lebt, fällt sie ihm um den Hals und alles ist gut. Oder? Sie klauben die Waffen zusammen, nehmen Proviant mit (davon gibt es ganz viel) und treten den Heimweg an.

Später im Auto ist sie sichtlich verstört. Und Rick hält eine Ansprache: Es geht nicht mehr um sie beide. Wenn er stirbt, dann muss sie weiterleben, um die Gruppe zu führen. Es geht um die Zukunft, „We’re gonna fight them!“ sagt er, „It’s not about us anymore“. Deutet das auf Ricks Tod hin? Würde man Rick sterben lassen? Würde man? Ich sehe Fans mit Boykott drohen, wenn das passiere. Gäbe man dann der Serie ihren Frieden, die von Season zu Season nur noch mehr gestreckt wird? Gäbe man? Wer weiß.. Aber vermutlich nicht.

Zwiespalt und Rache

Tara hat es nicht leicht. Sie weiß, das Rick die Waffen und die Anzahl der Amazonen braucht, aber sie hält dicht. Und die Kamera, die von Folge zu Folge auf Taras leidenden Blick verweist, legt uns nahe: Ja. Da kommt was. Nur Judith gegenüber erwähnt sie die Amazonen am Meer. Und es würde in einer unkontrollierten Schießerei enden. Die Amazonen machen keine Ausnahmen mehr. Und sie frägt, was ihr aller Leben wertvoller mache, als das von ihnen? Nur, weil sie sich dem Übel stellen wollen? Tara zweifelt und leidet und gegen Ende erzählt sie Rick davon. Es kommt, wie es kommen muss.

Rosita hingegen drängt auf Vergeltung. Ihr Wille zur Rache ist sogar so stark, dass sie sich mit der Frau verbündet, wegen der Abraham sie verlassen hatte. Sie brachte Sasha was zum snipern mit. Doch zuvor hat sie noch eine Auseinandersetzung mit dem Priester, nur zu fürs Protokoll und das Kapitel abschließend. Er ist der Meinung, dass er richtig gehandelt hatte, sie zum Warten zu bewegen. Hätte er das nicht getan, wäre Negan vielleicht bereits tot. Who knows..

Carol und das Königreich

Wenn wir uns ehrlich sind, hatte Episode 13 nur einen Sinn: Carol und den König dazu zu bewegen, dass sie mit Rick gemeinsam gegen Negan in den Krieg ziehen. Und dafür musste ein kleiner Bub sterben, Carols Fanboy. Man hätte es ahnen können. Er wollte von Carol lernen, brachte Morgan ein Buch und hatte außergewöhnlich viel Screentime und so verblutet er wenig später auf Carols Tisch.

Aber was passierte? Lasst mich von vorne beginnen: Der königliche Garten weist Schädlinge auf, die Ernte muss verbrannt werden, aber sie wird wieder wachsen: Indiz eins: Die Lieferungen an Negan können nicht mehr (rechtzeitig) eingehalten werden. 12 Kohlköpfe (Nachtrag: oder Melonen) wurden bestellt. Auf dem Weg zum Abgabeort, stehen plötzlich Einkaufswägen ineinander geschoben, die einen Pfeil abgeben und zu einem Grab führen, dass bereits geschaufelt ist und „Burry me here“ sagt. Man wundert sich. Irgendwie hinken manche Szenen gewaltig..

Negans Leute sind nicht ganz so überzeugt davon als sie bemerken, dass ein Kohlkopf (Nachtrag: oder Melonen… wie zum Teufel kam ich auf Kohlköpfe?) fehlt. Richard bietet sich als Todesopfer an. Zudem sollen sie alle ihre Waffen abgeben. Entweder sie händigen sie aus, oder lassen es auf eine Schießerei ankommen. Der König in Sorge, bedacht auf Frieden und emotional aufgewühlt, gibt sie ihnen. Aber der zottelige Redneck schießt Benjamin, den Buben, an. Indiz zwei: Eine unfaire Behandlung, die nach Rache dürstet.

Richard hatte später zu Morgan gesagt, er hätte sich freiwillig hergegeben, er hätte sich als Opfer angeboten, um den Krieg zu starten. Aber jetzt sei es an der Zeit Vertrauen zu schüren um dann zuzuschlagen. Morgan stranguliert Richard vor den Saviours und erzählt dem König was vorgefallen ist. Es war also Richards Idee: Das Grab, in dem er dann tatsächlich begraben wird – was wohl auch das Grab seiner Tochter war – denn wir erfahren noch kurz von seiner tragischen Geschichte, wie er Kind und Frau verlor – der Pfeil Aus Einkaufswägen und der fehlende Kohl. War es also die Vertrauensaktion? Negans Handlanger war übrigens sichtlich bedrückt, als er vom Tod des Jungen erfahren hatte.

Und Carol? Die leidet unter Albträume und raucht. Sie verlässt das Haus, macht sich auf den Weg ins Königreich und beweist Gelassenheit, indem sie, ohne mit der Wimper zu zucken, mindestens fünf Zombies mit der Stange eines Verkehrsschildes vom Baum herab metzelt. Sie ahnt, dass etwas nicht stimmt und frägt Morgan, warum Rick beim König Audienz wollte. Was passierte in Alexandria? Aber Morgan meint, sie solle Daryl fragen. Er habe über ihren Aufenthaltsort gelogen, es ist nicht seine Sache, ihr von Alexandria zu erzählen. Aber ja, sie haben einen Deal mit den Saviours. Und Morgan fragt sie, ob sie zufrieden ist mit dem was sie wollte. Einsamkeit und Frieden? Oder war es schon zu spät? Carol verliert eine Träne und stürmt aus dem Haus.

Nach dem Inzident mit Richard sucht das verstörte gute Gewissen von Rick, Morgan, Carol auf. Morgan frägt, ob sie wissen will, was in Alexandra passierte. Sie möchte wissen, was mit ihm passierte. Er erzählt in aller kürzer. Dann berichtet er von Alexandria, eben so kurz. Er möchte gehen und Negan töten. Jetzt sofort. Indiz drei: Carol schreitet zum Kingdom und auch der König weiß: Es wird Zeit. Aber nicht heute. Auch nicht morgen. Und vielleicht auch nicht mehr dieses Jahr. Morgan spitzt seinen Stock zu.

Fazit: Es wird langsam.. aber nur.. langsam.

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Welcome to the Hellmouth!

“In every generation there is a chosen one. She alone will stand against the vampires the demons and the forces of darkness. She is the slayer.”

Fast 20 Jahre ist es her, dass Buffy das erste mal über die Scheibe flimmerte. 1997 in den USA und 1998 auf ProSieben. Ich war nicht von Anfang an dabei, und ich weiß gar nicht mehr, wer oder welches Medium mich damals informierte, dass man die VHS aus Großbritannien bestellen und dadurch ein halbes Jahr vor der deutschen Ausstrahlung in den Genuss kommen konnte – und zwar am Stück. War es schon das Internet? Who knows. Ich besitze die VHS Boxen immer noch.

Angeregt durch zahlreiche Beiträge auf Social Media sah ich mir die ersten beiden Episoden an. Die erste Reaktion war, neben einem heimeligen Nostalgie-Feeling, zugegeben, etwas Belustigung: Buffy wirkt mittlerweile wirklich sehr trashig, aber auch sympathisch oder anders gesagt: Trash mit Charme. Ebenfalls auffallend war, das fortgeschrittene Alter der 16-jährigen High School Schüler, was aber in den 1990ern üblich war, dass Anfang bis Mitte 20 Jährige dafür gecastet wurden. Ich wunderte mich über die Kürze von Buffys Rock, was mich folgend daran erinnerte, dass Sarah Michelle Gellar ursprünglich für die Rolle der Cordelia vorgesprochen hatte und umgekehrt. Charisma Carpetender als Buffy? Dann erinnerte ich mich daran, dass ich Angel nie zu Ende geschaut hatte und erinnerte mich noch an ganz viele andere Dinge.

Wie denke ich über ein Revival?

Puh. Nerdist hat gute Gründe geliefert, wie und warum ein Revival funktionieren könnte, Sarah Michelle Gellar spricht sich dagegen aus, und auch Joss Whedon hat nachvollziehbare Bedenken (selber Link).

“I have always believed that what was so unique about the show was the use of horrors of those formative years. With high school and college as a backdrop, we were able to address racism, identity, bullying, guilt, death, first love and heartbreak using the demons as metaphors for the demons we all experience. I am not sure how that translates into adulthood, although I am sure it could. The burden of saving the world a lot always weighed heavily on her, so for her sake, I hope she is somewhere on a beautiful beach located far away from any Hellmouth.”

Ich erwähnte schon bei der Zusammenfassung von Jessica Jones, dass ich fast in Ms Jones die neue „Buffy“ sehe. Nimm eine Handvoll Dämonen, gibt Jessica einen Pflock und man hätte eine erwachsene und düstere Version von Buffy. Meiner Meinung nach könnte es (das Konzept) funktionieren, aber nicht unter der Marke „Buffy“ – und wenn, dann müsste es ein deutlicher Schnitt zu den ersten 7 Seasons geben. Davon abgesehen, wurde die Geschichte in Comicform weitergeführt, die ich jedoch, zu meiner Schande, nie gelesen habe.

Was war meine Lieblingsseason?

Die 5. und 6. Season, eindeutig. Season 2 und 3 empfand ich als typische Klischee-Vampir-Geschichten, auch wenn Spike mit dabei war. Nein, Spike ist nicht nett – auch wenn er britischen Charme und die Coolness besitzt. Spike ist nicht der Typ Mann, mit dem man sich abgeben sollte. James Marsters dazu:

„Spike was evil, and I think a lot of people forgot about that. Joss was constantly trying to remind the audience, “Look, guys, I know he’s charming, but he’s evil.” He’s a bad boyfriend. It would be bad to date a guy like this. And I think he wanted to reinforce that in the most dramatic way imaginable. And also give Spike a really good reason to try to reform and try to become better and try to get a soul. Joss doesn’t do anything with half measures. He goes all the way with things. And I’m glad he does.“ (themarysue.com)

Season 4 drehte sich um das Leben am College Campus, wie wir es alle (fast) kennen. Es gab Riley, den Tutor und einen „kastrierten“ Spike, der zur Belustigung und als Buffys künftiger Love-Interest diente. Wir lernen daraus, dass die Universität, ebenso wie die Highschool, der Kreißsaal des Grauens und des Bösen und the forces of darkness ist. Möchte man also überleben, empfiehlt es sich von Sex und Bildung Abstand zu halten. In der 5. tritt plötzlich Buffys Schwester auf, the „Key“ und Buffy.. Nunja. Wir wissen, was am Ende der 5. Season passiert.

In der 6. Season, ohne die 5. Season zu spoilern, gibt eine Musical-Folge, die, meiner Meinung nach, mit Abstand eines der besten Musicals ist, dass je gedreht wurde. Ich kann mich nicht entscheiden, welchen Clip ich präsentieren soll.. aber nachdem ich diesen Song schon den ganzen Tag als Ohrwurm habe und fleißig im Büro singsumme, möchte ich meine Leserschaft daran teilhaben lassen:

Fazit: Buffy ist und bleibt für mich eine der besten Serien, die je produziert wurde. Zwar mit gewissen Schwächen und Höhepunkten, Trashelementen, Klischee-Vampiren sowie interessanten Special Effects, Universitätskursen und feministischen Botschaften.

10 von 10 Holzpflöcke, 10 von 10 kämpfenden Buffys, 10 von 10 Faiths, 10 von 10 Buffy-Spike-Ships und 10 von 10 Once more with Feeling’s!

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„Humans“, Season 1 und 2

Wenn mich jemand frägt, was Humans ist und womit es sich beschäftigt, so sage ich meist: Sowas wie Westworld, nur ohne Park und ohne Wilder Westen und Überdrüber-Tech. Während Westworld auf pompöse HBO-Inszenierung setzt, folgt Humans der Tradition der klassischen SF und stellt mit einfachen Mitteln dar; nicht das visuelle, sondern die Idee steht im Vordergrund.

50:50 Spoilerwarnung. Es gibt keine inhaltlichen, also die Story betreffenden Spoiler, aber gewisse Fragen werden vorweggenommen und beantwortet.

humans

Humans ist eine britisch-US-amerikanische SF-Serie aus dem Jahr 2015.  Trotz der Kollaboration zwischen Channel 4 und AMC merkt man, dass es eine durch und durch britische Serie ist. Der Einstieg ist schnell, es gibt keine lange Vorgeschichte, keine Mystery und kein gedankliches Labyrinth. Die Dramaturgie kommt gleich zur Sache und benutzt für technische Angelegenheiten bemerkenswert einfache Tools. Im Gegensatz zur Annahme, dass es billig oder gar einfallslos wirken könnte, wird man schnell vom Gegenteil überzeugt. Die simplen Ideen wirken ungewohnt erfrischend.

In einer alternativen Welt (denn Samsung, Apple und Microsoft existieren dort nicht) gibt es Synths, stehend für „Synthetics“, Roboter von menschlichem Aussehen, die zur Erleichterung von Alltag und Haushalt, der Arbeits- und Fabrikwelt und natürlich auch zwecks Sexkauf, von einem kommerziellen Unternehmen entwickelt wurden.

Humans überschneidet in den grundlegenden Fragestellungen mit Westworld, geht aber vielleicht noch einen Schritt weiter: Können Androiden/Robots (Hier Snyths/Synthetics) fühlen und Emotionen empfinden? Und wenn ja, was passiert danach? Inwieweit können sie selbstständig agieren und was passiert mit den Menschen um sie herum?

Humans beantwortet die Frage im Hinblick auf Zuneigung, Mutter-Kind Beziehung, Freundschaft, Intelligenz und eigenes Bewusstsein. Während Season 1 die Fragen aufwirft und diesen auf den Grund geht, stellt sich in Season 2 die Frage: Haben Synths Rechte – wenn man beweisen kann, dass sie Emotionen wie Menschen empfinden und durch Erfahrungen lernen und zu dem werden, was und vor allem WER sie sind? Selbigem Thema widmete sich u.a. Star Trek – TNG einst, in der Folge: Wem gehört Data?

Aktuell wird häufig diskutiert, wie sich Roboter in der Krankenpflege anstellen werden. So wird dem alten George Millican (William Hurt), die streng schauende Vera zugeteilt, die ihm sagt, was er zu essen hat und wann Bettruhe ist. George hat keine Möglichkeit dem zu entkommen, ohne, dass sie sein Verhalten an die zuständige Behörde weitergibt. Stichwort: Komplettüberwachung. Im Schrank befindet sich Odi, ein alter Roboter, der sozusagen als Ersatzkind und Ersatzgehirn fungiert hatte, für den an Alzheimer leidenden George. Stichwort: Altenpflege. Stichwort: Ersatzkind. Stichwort: Ersatzgedächtnis. Es werden gleichzeitig positive wie negative Aspekte nebeneinander gestellt.

Ein weiteres zentrales Thema, welches sich durch beide Seasons zieht, ist: Werden uns Maschinen irgendwann unsere Arbeitsplätze weg nehmen? Stichwort: Technikkritik. Eine Angst, die die Entwicklungsgeschichte von Mensch und Technik seit Jahrhunderten begleitet und bisher immer mit Ja beantwortet werden konnte. Der mechanische Webstuhl kostete Webern Arbeitsplätze, Fabrikarbeiter wurden durch Maschinen ersetzt, und so sind auch Bergarbeiter und andere körperlich belastende Berufe durch Synths ersetzt worden. Und nicht nur das, oftmals sind es Synths die eine Kündigung veranlassen, ohne dass der Geschäftsleiter darüber blickt. Stichwort: Automatisierung und Optimierung durch Algorithmen.

Was wenig beachtet, aber in der Serie deutlich gezeigt wird, ist: Welche Auswirkung können diese Roboter auf Kinder und Jugendliche haben? Stichwort: Nachahmungseffekt. Die jüngste Tochter Sophie gleicht sich der kühlen, perfekten und ordentlichen Verhaltensweise von Synth Anita (Hauptdarstellerin Gemma Chan) an. Und auf den ersten Blick findet man das toll: Das Kind räumt sein Zimmer auf, stellt die Schuhe dort hin wo sie hingehören, sitzt gerade, spricht genau und faltet ihre Kleidung. Auf den zweiten Blick, anhand des Beispiels von Tobys Freundin (Toby ist der Sohn der Familie, die neben den Synths im Mittelpunkt steht) zeigt sich allerdings, dass es eine Art Umgang mit schwierigen Situationen ist: Ein Synth braucht nichts zu fühlen, und somit wird versucht negativen Emotionen Herr zu werden, was sich folgend auf die Psyche auswirken kann. Man spricht in der Serie von „Synthetics disorders“. Folgend kann es zu einer emotionalen Fehlentwicklung kommen.

Spoiler! Und wie bei Westworld haben wir auch hier einen Erfinder, der das Bewusstsein in einer Art Code in seinen Prototypen versteckt hat. Mit diesem Code ist es möglich, dass all die anderen Synths ebenfalls Bewusstsein erlangen können. Doch was schlussendlich auffällt ist, dass der Erfinder keine neue Kreation geschaffen hat, sondern lediglich die Menschheit kopierte, indem er ihnen Gefühle und Bewusstsein gab, mit denen viele der neu erweckten Synths nichts anfangen können und sich im Stadium von Kindern befinden, die Recht und Unrecht nicht voneinander unterscheiden beziehungsweise einordnen können. Spoiler off.

Humans verdeutlicht sehr anschaulich, dass die Einschätzung von „gut“ und „böse“ Konstrukte sind, die gelernt oder durch Erfahrungen entwickelt werden. So entdeckt ein Synth, dass Folter eine effiziente Methode ist um an Informationen zu kommen, fühlt aber keine Schuld. Woher auch? Niemand brachte es ihm bei, dass er daraufhin Schuld hätte fühlen sollen. Man muss die bewussten Synths also behandeln wie kleine Kinder.

Ebenso veranschaulicht wird auch die unterschiedliche Haltung der Menschen, gegenüber Synths. Manche lehnen sie ab und es entwickeln sich „Synth-freie Städte“. Stichwort: Verlangen nach Enttechnisierung. Wir selbst kennen das befreiende Gefühle, wenn das Telefon ausfällt oder man im Urlaub kein Internet hat.

Und es kommt natürlich wie es kommen muss: Bewusste Synthetics, die physisch und psychisch dem Menschen überlegen sind, gehen wohin sie möchten. Sie haben ihren eigenen Willen und treffen eigene Entscheidungen. Die einen entscheiden sich dafür, friedlich neben dem Menschen zu leben, die anderen sehen darin den nächsten Schritt der Evolution. Und dann gibt es manche, die der Meinung sind, dass sie niemals gemacht werden hätten sollen und sich am Ende für die Zerstörung einsetzen. Stichwort: Durch und durch menschlich.

Fazit: Eine interessante und gelungene Auseinandersetzung. Es ließen sich noch viele weiter Stichworte und Themen heraus nehmen, doch fand ich die Geschichte selbst zu interessant, als dass ich weiter spoilern möchte.

Cast: Neben Katherine Parkinson (meiner ersten Wahl für den neuen Doctor) und Colin Morgan (Merlin), spielt in der zweiten Season Trinity aka Carrie Ann Moss eine nicht unwichtige Rolle.

Grober Inhalt: Generell steht die Familie vom Katherine Parkinson im Mittelpunkt, sowie eine kleine Gruppe von Synths.

Season 3 soll laut den letzten Informationen im November starten.

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Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #37

Die heutigen 5 Besten am Donnerstag treffen sich gut.

Meine 5 liebsten Blogneuentdeckungen

Es heißt ja man solle, wenn man erfolgreich sein möchte, sich auf ein Thema beschränken bzw. konzentrieren, bestenfalls ein Nischenthema, mit dem keiner so wirklich was anzufangen weiß, welches aber interessant genug ist, damit sich jeder dafür interessieren kann. Und dem mag ich gar nicht widersprechen – allerdings finde ich Blogs, die ein breites Spektrum abdecken, viel interessanter. Selbiges bei Instagram. Ein perfekt aufeinander abgestimmtes Profil wirkt zwar beeindruckend und man verliert sich in Neid und Bewunderung, aber ich folge dennoch lieber persönlichen und vielseitigen Profilen, die sich mit mehr, als wie nur einem Thema auseinander setzen.

1. Medienmaedchen.bog – Medien, Fashion, Film, Tv, Gaming – alles was das Herz begehrt und ich darf ein Teil davon sein :)

2. Einen Blog den ich ganz besonders mag, da inhaltlich sehr informativ und nützlich: Frau Schreibseeles Schreibblog. Hilfreich für Autoren, Freizeit-Schreiberlinge und Interessierte. Ebenfalls empfehlenswert was die Schreiberei betrifft wäre Vom Schreiben leben.

3. Weltenfeld – Schreibt über Politik, Medien, Feminismus und vieles mehr. Sehr empfehlenswert.

4. Worum es auch immer in diesem Blog geht, ich mag ihn – Der Guppy war’s und nicht die Lerche.

5. Wer sich für eine (feministische) Sichtweise interessiert, die kein Blatt vor den Mund nimmt und dabei qualitativ bleibt, der besuche diese Seite hier: Filmlöwin – Das feminstische Filmmagazin.

Kann es sein, dass ich nicht jeden Beitrag via Mail bekomme, oder versteckt sich dahinter ein Algorithmus, der mir nur diejenigen schickt, die ich öfters like?

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„The OA“, Season 1

8 Folgen, weniger als 8h. Review wendet sich an jene, die die Serie bereits sahen.

Stranger Things meets Breakfast Club meets Brit Marling meets Conspiracy

Folgend eine Niederschrift, kurz nach Sicht plus eine Nacht und einen Tag darauf. Ich lass es mal so stehen..

Und ich glaube gestern Nacht im Halbschlaf heraus gefunden zu haben, wie es möglich sein kann, dass die eine Hälfte die Show für sinnlos erachtet und nichts damit anfangen kann, andere hingegen deren Genialität lobt: Das Ende. Wenn man dies akzeptiert und der Handlung bereitwillig glauben schenkt, funktioniert die Idee. Sie funktioniert auch, wenn man sich die Frage „Ob alles erklärt werden muss“ mit Nein beantwortet. Ebenfalls funktioniert sie, wenn man den tieferen Sinn dahinter zu erkennen versucht.

Die Idee funktioniert nicht für den bloßen Konsum wie Westworld, dass ebenfalls zum Denken animiert und durch wohl platzierte Details ein großes Ganzes ergibt. The OA beantwortet keine Fragen, so wie auch Stranger Things keine Fragen beantwortet hatte. The OA zeigt – zwar gibt es EasterEggs und natürlich, lässt sich mit Theorien alles zusammen schustern – aber führt den Seher nicht zu einem großen Ganzen. Wenn man sich die Frage, ob Prairie verrückt war, mit Ja beantwortet, macht natürlich alles Sinn und man frägt sich lediglich: „Okay.. und wo war sie jetzt all die Zeit – und, vor allem – Wie kann sie wieder sehen?“

„She [Brit Marling] creates a system of belief based in science with intricate details exemplified visually. Dance meets yoga, wormholes cross with the afterlife, and scientific study blends with religion. Such blending of big ideas creates questions, and “The OA” doles out answers quickly and effectively, making the simple entertainment value of putting the pieces together quite satisfying.“ (Indiewire.com)

Nimmt man jedoch die Idee dahinter als gegeben an, die Geschichte vielleicht nicht unbedingt als wahr, so kann es durchaus mehr Sinn machen. So kann man sich den Symbolen, oder auch den Farben annehmen: Achtet auf die Farbe Violett. Man darf sich auch in Erinnerung rufen, was Zal Batmanglij dazu sagt: „Well, it’s very important that what you’re seeing is not a flashback—it’s the boys‘ interpretation of the story she’s telling, and their imagination of it“ – dann macht vieles plötzlich noch mehr Sinn..

Besonders durch Zusammenfassungen, deren Editoren Reddit durchforsten und versuchen, alle Details zu einem sinnvollen Ganzen zu verschmelzen, vermittelt das Gefühl, dass da tatsächlich etwas sein muss, no matter what. Und auch die Fernsehlandschaft, durch LOST geprägt und mit Westworld gezielt angewandt, hat sich darauf eingelassen, den Seher zu teasen, zum rätseln animieren, anstatt zum bloßen konsumieren. Will The OA nur konsumiert werden? NEIN! Auch The OA regt zum Denken an, aber auf einer anderen Ebene.

Man frägt sich dann gegen Ende, als French die vier Bücher unter ihrem Bett findet, dass Prairie vermutlich wahnsinnig ist, oder sich alles nur ausgedacht hat – und wieviel von ihrer Geschichte stimmt. Creator und LeadAcress dazu: “I think there is something really delicious in the mystery about questioning the storyteller’s truth. Certainly, you go back and forth on it.“ Und: “Maybe it doesn’t matter as much if the details are true, because there’s some essential core that she’s imparting that smacks of honesty.“

Stranger Things, und auch The OA, so auch die Aussage von Brit Marling, verdeutlichen – dass es vermutlich an der Zeit ist, von der Dateil-Besessenheit und dem Erklärungswahn weg zu gehen, und „hinter die Dinge“ zu blicken. Man nimmt sich Zeit und reflektiert über Details, die sichtbar ins Bild gerückt, und nach zweitem, dritten mal sehen, hervorragend observiert werden können, vergisst jedoch dabei das „dahinter“, die Geschichte.

Aber was erzählt The OA? Geschichten über Jugendliche und Menschen, die in dieser Welt keinen Platz gefunden haben, ständig mit ihrer Umwelt im Kampf liegen und nicht wissen, wohin sie gehören? Unter Druck versuchen etwas auf die Reihe zu bekommen und gewissen Erwartungen zu entsprechen? Ging es bei der Serie jetzt um NDE (Near Death Experiences) oder um Jugendliche, die versuchen einen Platz in dieser Welt zu finden und durch „the original angel“ einander fanden? Verbundenheit durch etwas, dass komplett aus der Reihe fällt, in einer Welt, in der durch allgegenwärtige Verknüpfung nur noch mehr Abstand herrscht?

Und zu guter Letzt gipfelt sich die alltägliche Realität in einem Schoolshooting, dass schlussendlich OA trifft. Sie stirbt und macht sich auf den Weg in eine andere Dimension – und hatte durch die 5 Movements manche Schüler, die sonst nie etwas miteinander zu tun gehabt hätten, zusammen geführt und gegen Ende alle Schüler gerettet.

Trotzdem bleiben bei mir einige Fragen offen, die ich doch gerne beantwortet hätte:

Wie konnte Prairie wieder ihre Seefähigkeit erlangen? Wenn es die anderen Gefangenen gab: Wo gingen sie aufs Klo? In dem kleinen Bächlein, dass durch all die anderen Zellen floss? Warum bekamen sie Rasierklingen? Und warum hatte niemand Selbstmord begangen? Müsste man nicht extreme Mangelerscheinungen über die Jahre hinweg bekommen, wenn man sich nur von Tiernahrung ernähren kann? Keine Frage, und vielleicht etwas fehl am Platz, hinsichtlich realer Zustände: Prairie trägt sieben Jahre dasselbe Gewand. Sieben Jahre! Zumindest stellen sich die Jugendliche Prairie sieben Jahre lang mit dem gleichen Gewand vor..

Für all jene, die etwas „mehr“ brauchen, fresst euch durch EasterEggs und Theorien:

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„Fences“

Ein gemeinsam getrennter Abend mit Madame (8).

„Magst du heute Kino gehen?“ fragte ich Madame (8) und sie sagte ja. Das Herz freut sich. Die Distanz von mehreren hundert Kilometer ist egal.

Während im Burgtheater in Wien drei Einzelplätze reserviert wurden, sind im Bergdorf ca. 10 Plätze belegt, davon sind zwei Einzelsitze reserviert. Während das Burgtheater in Wien sehr altmodisch ist, wird das Metropol im Bergdorf eben renoviert.

„Ich habe nur reserviert, weil es romantischer ist. Und ich gehe extra in das Kino mit der selben Uhrzeit, obwohl ich da mehr zahlen muss.“ – Madame (8).

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Nun zur eigentlichen Kritik:

1987 erhielt August Wilson, Autor der Stückes, den Pulitzer Preis. Denzel Washington miemte die gleiche Rolle bereits 2009 am Broadway und hatte damals nach über 20 Jahren James Earl Jones abgelöst. An manchen Stellen mochte man die Bühnenkulisse erahnen, da der Wohnraum und viel mehr der Hinterhof, besonders oft Raumgebend für die Handlung war.

Viola Davis, die zurecht den Oscar als beste Nebendarstellerin bekam, war richtig gut. Bei zwei speziellen Szenen – und zwar bei jener, bei der ich die Träne während des Trailers schnell wegwischen musste – wer auch immer diesen Trailer, den ich damals gesehen hatte, geschnitten hat, sollte dafür belohnt werden, es könnte fast als Kurzfilm funktionieren – lief es mir doch kalt den Rücken hinab. Ja, sie war richtig gut.

Worum geht es? Kurz zusammen gefasst: Um das aufbauen von Zäunen, aber letztendlich darum, sie einzureißen.

Denzel Washingon spielt den vom Leben enttäuschten Troy. Um Baseball in der großen Liga zu spielen hatte er die falsche Hautfarbe – oder war bereits zu alt, schleppt er sich als Arbeiter, als Ehemann und Vater durchs Leben. Später erfährt man, dass seine Mutter früh verstarb, sein Vater ihn mit 14 rauswarf, er aufgrund Mord/Notwehr 15 Jahre im Gefängnis landete und danach seine Frau, Rose, kennenlernte, mit der er zum Zeitpunkt der Filmhandlung 18 Jahre verheiratet ist und zwei Söhne hat: Einen nichtsnutzigen Musiker, der nie ordentlich arbeitet und einen, der unbedingt Football spielen möchte und dafür seinen Job mehr oder weniger kündigte. Troy ist davon überzeugt – dass das nie was wird, für Spitzenleistungssport hat er die falsche Hautfarbe. Viola Davis ist anderer Meinung. Die Zeiten haben sich geändert, aber er hänge immer noch in der Vergangenheit fest.

Er trinkt, setzt sich nach der Arbeit mit den Jungs zusammen, und hat eine Affäre – die dann im Kindbett stirbt. Rose zieht seine Tochter auf, denn sie kann am wenigsten dafür und beendet die Beziehung zu ihm, ohne aber das gemeinsame Haus zu verlassen. Troy seinerseits hatte nicht vor, die Beziehung zu der anderen Frau zu beenden, die ihn etwas sein ließ, dass er unter all der Arbeit, dem Druck etwas leisten zu müssen, das Haus in Stand zu halten, die Familie zu ernähren und so weiter – nicht sein konnte. Und was ist mit Rose? Die ebenfalls all ihre Träume aufgab? An dieser Stelle folgte die oben zitierte emotionale Szene, die auf einer Nebenstraße gerne daran erinnert, dass es oft die Frauen sind, die ihre Träume und Ziele der Familie wegen zurück stecken, ohne, dass es jemals

Fazit: Ein guter Film mit Längen und Schwächen. Manche Gespräche waren sehr lange und der Akzent erleichterte die Sache nicht unbedingt. 3 von 5 Zäunen, die niedergerissen und wieder aufgebaut werden wollen und 3 von 5 Zäunen, die stehen und niedergerissen werden sollten. Wollen, sollen? Wurscht, Hauptsache weg damit.

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„Black Mirror“, S03E03

Episode 2 wird separat nachgetragen – aber in dem Falle ist die Reihenfolge irrelevant.

„Shut up and Dance“ wird die Folge betitelt und zeigt uns, was passiert wenn wir von dubiosen Seiten irgendwelche Software herunterladen und via noch dubioseren Seiten versuchen, Malware zu entfernen. Wir brauchen nicht weit in die Zukunft zu sehen, um zu wissen, dass Hacks, deren Konsequenzen und Enthüllungen, alltägliche Realität sind. Sei es, dass sich Kunden bei Ashley Madision nach Leak suizidierten oder Paedophile Hunters das dunkle Web durchforsten.

Worum geht es? Der junge Kenny versucht mit dem ersten Link der Websuche sich seiner Malware zu entledigen und tappt in die Falle. Er masturbiert und wäscht sich danach artig die Hände. You’ve got mail. „WE SAW WHAT YOU DID“ sagt der Text der Email in Großbuchstaben. Er solle die Telefonnummer eintippen und auf weitere Instruktionen warten. Der junge Kenny ist verzweifelt, tut aber was sie sagen, sonst schicken sie das Video an all seine Kontakte. Und man denkt sich: Meine Güte.. Was ist schon so schlimm daran? Unfein, klar, aber mei..

Spoilerwarnung: Hoch.

Die erste Aufgabe besteht darin, zu einem gewissen Ort zu fahren. Dazu hat er 90 Minuten Zeit und schafft es knapp. Ein ebenfalls verwickelter Kollege übergibt ihm ein Paket, macht ein Foto und sagt noch sowas wie: „Tu einfach was sie sagen, am Ende lassen sie dich frei.“ Der kleine Kenny muss das Paket an eine bestimmte Adresse liefern.

Nach hin und her öffnet ein bekanntes Gesicht die Tür, es ist Bronn aus Game of Thrones. Auch er ist in die Sache verwickelt, weil er trotz Ehe, eine Hure aufsuchen wollte (Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm), die ebenso Fake und Falle war. Nun wissen wir auch, was es mit der Dame und den Schlüsseln beim Auto auf sich hat, mit der wir am Anfang noch nichts anzufangen wussten.

Gemeinsam werden sie, nicht ohne Schwierigkeiten, zu einem gewissen Ort gelotst, wo es dann heißt, man solle bitte in den Kuchen greifen. „In den Kuchen“ auf dem ‚I Love You‘ steht. Darinnen befinden sich Waffe, Mütze und eine gelbe Brille. Die beiden haben fünf Minuten Zeit zu entscheiden, wer der Fahrer und wer der Räuber ist. Kenny zieht den kürzeren, pinkelt sich während des Überfalles an, nimmt das bisschen Geld (für das es sich wirklich nicht rentiert hat) und die beiden fahren zum nächst diktierten Ort.

Bronn soll das Auto zerstören und Kenny das Geld abliefern. Im Wald trifft er einen Mann, der eine Drohne mit Kamera dabei hat. Auch er ist darin verwickelt, wegen ähnlichem Thema. Er frägt: „Wie jung waren sie?“ Und Kenny ist sichtlich betroffen. Zu diesem Zeitpunkt glauben wir noch nicht, dass der junge Kenny sich an Kindern aufgegeilt hat. Wir nehmen eher an, dass es ihm enorm peinlich ist. Das Geld ist als Siegerpreis gedacht: „FIGHT TO DEATH“. Wer lebt, gewinnt.

Und während Bronn daheim ankommt, seinen Kindern beim Schlafen zusieht und glücklich und erleichtert ist, dass der Spuk sein Ende hat, schickt ihm, wer auch immer dahinter steckt, ein Trollgesicht „You mad bro?“ – Und seine Frau weiß bereits Bescheid. Auch der Paketzusteller wird entlarvt, so wie die Frau mit dem Auto. Und Kenny, der sich zuerst suizidieren wollte, mit einer Waffe die dann doch nicht geladen war und trotzdem den Sieg davon getragen hatte, der.. bekommt einen Anruf von seiner Mutter, die sowas sagt wie: „Sie sagen, es seien Kinder gewesen!“ Die Polizei leuchtet im Hintergrund.

Sogleich stellt sich die Frage, die natürlich ein fasziniertes Lächeln hinterlassen hatte: Sie hatten ja recht, oder? Aber es war Selbstjustiz, also Unrecht. Aber wie viele derartige Fälle werden aufgedeckt? Trotzdem war es Unrecht, trotzdem sagt man, Aber! Ich bleibe zwiegespalten zurück, und rate nur erneut: Ladet nicht von dubiosen Quellen, klebt die Kamera und den Mikrophone Eingang zu. So wie Zuckerberg selbst, dem Gründer von Facebook und der Nummer 1 Stalkingquelle zu Beginn des 21. Jahrhunderts.

Und weil der Song gegen Ende einfach nett war, hier nochmal zum Nachhören:

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„The Walking Dead“, S07E11

Immer noch eine Folge hinten dran.

Nein, wir erfahren in dieser Folge nicht, wie es mit Rick und den Schrottplatzkids weiter geht und nein, wir erfahren noch nicht, ob Tara das Versteck der Amazonen preisgibt, und nein, wir erfahren nicht, wie sich der König schlussendlich entscheiden wird. Diesmal erfahren wir, wie es Eugene ergangen ist.

So wie es aussieht, hat Negan Verwendung für den notorischen Lügner. Alsbald er sich in einer Situation befand, die ihn entlarven hätte können, gibt er sich als mehrfacher Doktor und Mitglied des Human-Gene-Experiment zu erkennen. Doctor Smartypants! Negan hat auf jeden Fall Verwendung für ihn. Ein gemütliches Zimmer mit Bett, Spielkonsole, Microwelle und einem gefüllten Kühlschrank darf er nun zur Gänze sein Eigen nennen. Ob es Hummer gibt? Nein, aber Essiggurken. Was lernen wir daraus? Lernt etwas anständiges oder zumindest zielsicher zu Lügen, dann hat auch der Diktator von Nebenan im Zweifelsfall Verwertung für euch.

Eugene macht währenddessen mit dem Negan-Kollektiv Bekanntschaft und verbringt einen Abend mit drei von Negans Frauen – die ihm beim Computerspielen zu sehen. Sie bieten sich ihm an, aber er verzichtet darauf. Trotzdem, ist es seine Nacht und er zeigt ihnen ein Experiment. Jubelfreude. Später besuchen sie ihn erneut und bitten ihn um Hilfe. Sie beide hätten sich dafür entschieden, Negans „Frauen“ zu sein, aber Amber* gehe es nicht gut. Wir sahen sie trinken und weinen. Sie bitten um Suizidtabletten. MacGyver-Eugene lehnt zunächst ab, willigt dann aber doch ein. Im Camp selbst lügt er erneut, er sei Negans Beauftragter und nimmt sich was er für brauchbar hält oder auch nicht und krallt sich zuletzt ein Stofftier, mit dem er ab sofort stets herum läuft. Also irgendwie wirkt er mittlerweile sympathisch. Negans Frauen besuchen ihn erneut, aber er sagt, dass die Pillen mittlerweile für Negan seien und ich dachte mir: Warum nicht? Opfere die Leute im Camp, die Leibeigenen und all die Negans für einen guten Zweck. Ein kleiner Outbreak könnte vielleicht Wunder wirken und die Zahl an Negans dezimieren. Unethisch, ja. Aber es könnte funktionieren.. Opfere 164 Menschen um Tausende zu retten? Und der zweite Gedanke: Wenn es Negans Frauen sind.. Spitzel? Hallo? Irgendwer?

Gegen Ende bekommt er Besuch von Negan persönlich. Wer er sei? Negan. Und das Internet shitstormed: Hochverrat! Verräter! Wie kann er nur! Töten lassen solle er sich. Bad Eugene. Bad! Eugene versucht eben zu überleben. Das täten wir alle. Wir sind keine Ricks, keine Daryls oder Carols. Wir wären Eugenes. Und was lernen wir daraus: Schaut euch ausreichend MacGyver und die ScienceBusters an und beeindrucket im Falle einer Apokalypse den Diktator von Nebenan.

Und auch von Dwight sehen wir mehr. Dwight, der Mann mit dem verbrannten Gesicht, der selbst in Genuss von Easy Street… And it feels so sweet.. Cause the world is but a treat.. When you’re on easy street kommt. In seinen Sachen, die Daryl unordentlich zurück gelassen hatte, findet er später die Notiz, auf der „Go now“ steht. Die Notiz stammt von Sherry, die ebenfalls weg ist. Dwight wird hinaus geschickt, um sie zurück zu bringen. Schnurstracks sucht er das Haus auf, in dem sie sich immer wieder finden wollten. Er bringt Bier und Brezeln mit. Sherry ist nicht da, aber sie hat einen Brief hinter lassen. Warum sie Daryl raus gelassen hat? Weil er sie an Dwight erinnerte, wie er einst war und „and I wanted to let you forget.“ Sie fügt hinzu: „Sorry that I made you into what you are“ – Dwight allerdings – und so meine Herrschaften, sieht vermutlich wahre Liebe aus – lügt gegenüber Negan und sagt, er hätte sie getötet. Zum Schluss wird der Doktor, der ständig Fragen stellte, ins Feuer geworfen. Er hätte Daryl befreit und anstatt das Oldschool-Bügeleisen aufs Gesicht gepresst zu bekommen, verschwindet er im Ofen.

Am Ende sind sie wohl beide, Eugene und Dwight, Negan. Sie stellen sich vor, aber es bleibt dabei: „We’re Negan“.

* Die Namensvielfalt macht mich wahnsinnig..

Fazit: Joa.. Es tut sich was. The Show must go on..

Dafür einen Link: Just Crazy Enough To Work: All The Best ‚Walking Dead‘ Fan Theories In One Place (moviepilot.com)

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„The Walking Dead“, S07E09 und S07E10

The Walking Dead meldet sich zurück.

Ein Zombie für ein Königreich

Alles in allem geht es mittlerweile darum, das Königreich auf die Seite der Aktiven zu ziehen, und auch der König merkt, es wird knapp. Negan will immer mehr und in immer kürzeren Abständen. Die Bewohner von Hilltop haben sich quasi unter Maggies Führung dazu bereit erklärt, Widerstand zu leisten. Wurden Rick und Co. in der 9. Folge noch von Jesus dem König vorgestellt, geht es in der 10. darum, diesen für sich ein zu nehmen. Aber der König, der dieses Königreich für die Menschen erbaut hatte, hält nichts davon mit Rick gegen Negan in den Krieg zu ziehen. Er hatte schon genügend Leute in den Tod geschickt, damit hätte er abgeschlossen. Der Tiger faucht. Daryl wird Audienz gewährt, und somit bekommt der „sexiest redneck alive“ wieder etwas mehr Screentime. Es wurde aber auch Zeit.

Die gesamte 9. Folge wird von seltsamer Stimmungsgeladener Musik begleitet, die das Mid-Mid-Mid-Winter-Season Finale aus- und den Endspurt einleitet. Kinder üben im Hintergrund den Umgang mit dem Bogen, Soldaten laufen ihre Runden. Das Königreich wirkt einfach strukturiert und ordentlich, es wird gegärtnert und es macht nach wie vor einen sehr soliden und friedlichen Eindruck. Ob das am Tiger liegt?

Zu Beginn der 10. Folge demonstrieren die Saviours erneut ihre Macht, es bauscht sich ein Konflikt auf und Richard, der Mann mit dem kleinen Wagon, der auch schon Carol versuchte zu überreden, ihm zu helfen, provoziert. Morgan wird am Ohr verletzt und verliert seinen Stock.

Daryl erkundigt sich nach Carol, ob sie hier gewesen war und wenn sie hier wäre, dann würde die Situation anders aussehen. Morgan bejaht, und genau deswegen sei sie gegangen. Uns wird erst jetzt bewusst: Carol weiß von nichts. Nichts von Glenn oder Abraham, gar nichts.

Richard leiht sich derweil Daryls Hilfskraft aus, um einige der Saviours abzufangen und zu töten. Und wenn sie versagen, es gäbe nur ein Haus mit einer Frau, die aber sowieso bald sterben würde. Die Szene wird emotional und Daryl frägt, wie die Frau hieße. Nach etlichen Sekunden der Spannung und Wiederholungen, fällt der Name: Carol.

Carol und ein unerwartetes Wiedersehen

Carol trifft im Wald auf den kleinen Benjamin, der sich dem Kampf gegen Negan anschließen will und versucht, den König zu überreden. Carol meint, er solle nicht hier herum rennen, er könnte noch getötet werden, sie habe ihn schon vor Ewigkeiten gehört. Und schon wieder bekommt sie Essen. Irgendwie glauben die Leute, sie schaffe es nicht alleine. Eine arme Frau, alleine im Wald. Benjamin bespricht sich mit dem König und erneut wird darauf hingewiesen, dass es sehr wohl einen Grund gibt, warum Carol es vorzieht alleine am Stadtrand zu wohnen. Es ist eigentlich eine tragische Geschichte.

Das lang ersehnte Wiedersehen zieht sich bis zum Ende der Folge hinaus. Daryl klopft. Es folgt eine kurze Umarmung. Warum sie ging? Sie möchte niemanden mehr verlieren. Carol macht Abendessen und erkundigt sich, wie es den anderen geht. Daryl schweigt. Oder zumindest lässt uns die Dramaturgie glauben, dass er schweigt. Denn eine Minute zu lange und man würde die Tatsachen erahnen. Aber er lügt. Allen geht es gut. Und sie ist glücklich. Sie ist erleichtert. Wenn sie nur wüsste.. Er verlässt ihr Haus. Hält inne. Kehrt zurück und sie umarmen sich.

Gegen Ende der Folge verlässt Daryl das Königreich, dass ihm Asyl gewährte. Zuvor hatte er sich mit dem Tiger angefreundet. Er sei außerordentlich gut mit ihr, und der König wäre beeindruckt. Aber Daryl geht.

Jadis und die Schrottplatzkids: „We take, we don’t bother“

Zu Beginn der 9. Folge sehen wir, wie der Priester das Lager ausräumt und davon fährt. Der Beifahrer lässt sich nur mit einem kurzen Blick erhaschen und das Internet spekulierte sogleich wer oder was das wohl gewesen sein könnte. Mittlerweile wissen wir, es ist die Gruppe um Jadis und die Schrottplatzkids.

Und sogleich denkt man sich: Warum müssen sich Leute in Post-Apokalyptischen Filmen immer dementsprechend kleiden? In Lumpen gehüllte Bewohner des Schrottplatzes, die seit Anbeginn des Outbreaks zusammen waren, stellen sich Rick und der Gruppe entgegen.

„We own your lives“ sagte sie, als sie am Ende der 9. Folge gefangen genommen werden. Rick aber sagt: „The saviours own our life.“ Und wenn sie diesen in die Quere kommen.. dann.. Aber es gibt einen Weg: „Join us.“ Aber Jadis lehnt ab. Übrigens hatte Jadis nur darauf gewartet, dass jemand das Haus im See ausräumte. Es war von vornherein ihre Beute. Interessant aber, dass Jadis und die Schrottplatzkids noch keine Bekanntschaft mit Negan gemacht hatten.

Der Priester befindet sich bei ihnen und Rick darf seine Fähigkeiten gegenüber dem wandelten Tetanusrisiko zeigen. Er begräbt es unter Müll und durchbohrte sich mit dem stachligen Helm die Hand. Das Internet rätselt ob Rick jetzt ein Zombie wird, ob nicht doch etwas Zombie Blut in seine offene Wunde gelangte. Wer weiß. Aber Rick hatte sich bewiesen und sie willigt ein. „Tell us what you want, we get it“ sagt Rick. Sie will Waffen, „to fight your fight“. Halbe Halbe von dem was Negan besitzt. Ein Drittel. Halbe Halbe. Ein Drittel.

Sehr häufig steht Tara im Bild. Natürlich: Weswegen sonst durfte sie Folgen zuvor, Bekanntschaft mit den quasi Amazonen machen, die Waffen wie andere Nahrung horten und auf alles schießen was sich bewegt?

Fazit: Es tut sich was.

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