Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #53

Es wird wieder einmal Zeit für die 5 besten.

5 Bücher, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde

Eine einsame Insel, der Gedanke ruht wohlig fein auf meiner Seele. Was würde ich geben, um für die nächsten Wochen, Monate und Jahre auf einer einsamen Insel verweilen zu können. Aber der Klimawandel, das Gespenst mit dem uns die Chinesen in den Wahnsinn treiben wollen, macht diesen Wunsch etwas zunichte. Selbst wenn ich mir ein Haus am Strand kaufen wollen würde – und hätte ich die finanziellen Mittel dazu – dürfte/könnte/sollte es sich nicht direkt am Strand befinden. Meh..

Bücher sind diesem Falle einfacher als Filme. Für Filme bräuchte man Elektrizität und das entsprechende Gerät dazu – was vielleicht, wenn es eine winzige Insel ist, schwierig werden dürfte. Außerdem kann man Bücher als Kopfunterlage oder als Untersetzer verwenden. Die Möglichkeiten sind zahlreich!

1. „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende (1979) – Ein Buch, dass ich immer und immer wieder lesen kann. Schon im Kindergarten, ich hatte den Film bereits gesehen, tat ich so, als könne ich das Buch lesen, auch wenn ich die Buchstaben noch nicht erkannte.

2. „Wuthering Heights“ von Emily Brontee (1847) – Ebenfalls ein Roman den ich immer und immer wieder lesen kann. Auch wenn er nicht gerade auf eine Südsee-Insel passt. Eher auf eine stürmische, schottische Insel mit Wind und Sturm und Wetter und Regen und Kälte und keiner Menschenseele im Umkreis von 20 Kilometern.

3. Isaac Asimovs gesammelte Roboter-Geschichten – Keine Worte notwendig, Asimovs Geschichten sprechen für sich und hinterlassen immer ein Lächeln.

4. „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare (ca. 1600) – Zu Beginn meines Studiums hatte ich Freude daran, die Rolle der Helena (Die tolle Jagd, sie macht mehr weh und bange, je mehr ich fleh, je minder ich erlange.) gänzlich auswendig zu lernen und Teile kann ich sogar jetzt noch. Es ist eindeutig mein Lieblings-Stück von Shakespeare und muss daher mit auf eine einsame Insel. Sollte es zu langweilig werden, könnte man alle Rollen auswendig lernen und entsprechend spielen..

5. Ein Notizbuch (und Stift). Ich weiß, die Antwort ist schrecklich – aber ohne mein Notizbuch verlasse ich grundsätzlich nicht das Haus, und somit müsste es mit auf eine einsame Insel. Was steht da drinnen? To-Do-Listen (die ich aktuell zu jedem erdenklichen Event erstelle und auch abhake), Kurzgeschichten-Ideen, Zeichnungen, Spielstände (Uno und das Wort-Würfel-Spiel), Einkaufslisten, welche Texte noch zu vervollständigen sind, Reise Recherchen, …

To do Liste für die (imaginäre) einsame (Südsee)Insel:

[ ] Kunstwerke aus Steinen, Muscheln, Palmenzweigen und dergleichen am Strand gestalten
[ ] und (wenn möglich) fotografieren (oder auch nicht)
[ ] und später auf Instagram posten.
[ ] eine Kokosnuss öffnen und trinken (2x täglich mindestens) – ist übrigens schwerer als man sich vorstellt, denn bei einfachem auf den Boden schmeißen wird das Ding noch lange nicht kaputt.
[ ] je nach Größe der Insel verschiedene Spaziergänge unternehmen.
[ ] Schnorcheln und Sandgebilde bauen.
[ ] in der Hängematte lesen.
[ ] Eine Flaschenpost verschicken, oder zwei, oder drei.
[ ] den „Sommernachtstraum“ auswendig lernen.
[ ] viel musizieren.
[ ] Versuchen zu überleben ohne dabei wahnsinnig zu werden. Wilson?

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13 Kommentare

Eingeordnet unter Just about Life

13 Antworten zu “Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #53

  1. am besten finde ich das letzte Buch auf deiner Liste.

  2. Asimov klingt ganz gut :)

  3. Und ich bin fast sicher, „Die unendliche Geschichte“ ist sogar faszinierend, wenn man sie nicht lesen kann, schon allein wegen des Wechsels der Buchstabenfarben. Ein tolles Buch!

  4. Mit wem spielst du denn auf der einsamen Insel Uno? :) Da ich Bücher nur noch auf meinem Ereader lese, wäre ich auf der Insel spätestens dann aufgeschmissen, wenn das Teil keinen Saft mehr hat. Das sind wohl die dunklen Seiten der modernen Welt…

    • Mit Wilson natürlich! Oder meinen imaginären Freunden, oder den Krebsen!

      • Stimmt…wie konnte ich da nicht drauf kommen^^ Vielleicht auch mit imaginären Krebsen, wenn gerade keine echten da sind.

      • Sowie imaginärer Sand und imaginäre Sandburgen, nachdem ich vor 3 Jahren von der richtigen Insel gerettet wurde und vermutlich immer noch im Krankenhaus im Wachkoma liege. Oder so.

      • Tja ja…vielleicht ist das ja wirklich so und wir sind alle nur Resultate deines Geistes, der sich im Wachkoma eine ganze Welt erdenkt. Wer weiß, wer weiß.

      • Und während ich dieses Szenario erträume, greifen Aliens den Planeten an und lassen sämtliche Träume der Wachkoma-Patienten Wirklichkeit werden. Der Tag ist gerettet ;)

  5. Leihst du mir „Die unendliche Geschichte“, wenn du damit durch bist? ;)

  6. Luziferian

    asimov, c. clarke, k. dick und Co hatte ich auch überlegt. Es ist dann doch… anders geworden. etwas klassischer und düsterer.

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