„Gotham“, S03E19

Zusammenfassung der Episode: Guilty! Guilty! Guilty!

Zweite Zusammenfassung der Episode: Edward, Edward, Edward, Edward, Edward, Edward.

Jim und Harvey, eine kaputte Eule und Fox und Alfred

Harvey und Jim versuchen die geheimen Verstecke des CoO ausfindig zu machen und stoßen in einem Keller auf einen (geheimen) Raum. In der Mitte steht eine (geheime) Eule, die, als sie mit der Taschenlampe angeleuchtet wird eine (geheime) Karte von Gotham zeigt, auf der verschiedene Orte markiert sind. Als gleich das Geheimnis der Eule gelüftet ist, wird sie durch eine Explosion komplett zerstört. Obvious things are obvious.

Barnes steht im Licht: GUILTY! Und Jim wird k.o. geschlagen. In der GCPD herrscht Grau in Grau. Jim sitzt angekettet auf einem Stuhl und wird gefragt, mit wem er noch geredet hat. „You can go to hell!“ Jim, der Feind Gothams und Barnes mimt Jury, Jugde und Excutioner! Und er wählt als Strafe den Tod durch Enthauptung. „The Virus was a gift!“ Davon ist Barnes fest überzeugt und alsbald ist von Jim angewidert, der sich wie Lee aufführt: beide verstehen nicht worum es geht und welche Möglichkeiten sich eröffnen. Irgendwelche letzten Worte? Der klassische Fehler aller Superbösewichte. Jim möchte als ehrenhafter Mann mit seiner Marke und als Soldat sterben.

Plötzlich landet eine Granate in der GCPD und draußen herrscht Tageslicht. Tatsächlicher Sonnenschein! Kein Nebel! Blauer Himmel strahlt über Gotham! Barnes flieht. Und als sich Jim auf den Weg zu Kathryn macht ist es bereits wieder ein Grau in Grau. Bei all den Logik- und Regiefehler, die sich immer wieder bei Gotham einschleichen, darf diese Tatsache wohl nicht über-symbolisiert werden, dass während der Außen-Aufnahme einfach gerade die Sonne geschienen hatte.

Alfred und Harvey beraten in der GCPD gemeinsam über einer Karte ihr weiteres vorgehen. Alfred erzählt Harvey von der Eule die sie einst gestohlen haben – wir erinnern uns an die unglaublich unrealistische und physikalisch unmögliche Szene – die allerdings auch zu Bruch ging.

Jim hat derweil Kathryn im Verhör: Wo ist die Bombe? Wo ist Bruce? Und wir finden heraus, sie ist nicht die Anführerin des Court of Owls, sondern nur eine Mittlerin, ein einfaches Mitglied. „You don’t know anything“ sagt sie. Alfred stürzt herein und sie höhnt, dass das „Bad-Cop-Good-Cop“ Spiel doch langsam etwas langweilig werde. Er nimmt ein Messer und rammt es ihr durch die Hand: Butler, nicht Cop.

Kurz darauf poltert es und Schüsse fallen. GUILTY! Barnes zerlegt die Einrichtung der Polizeistation, inklusive Rauch. Mit seiner Guilty-Triade darf er den Big Bad dieser Episode spielen, schneidet Kathryn den Kopf ab (WTF!!) und wird von Jim mit einer Shotgun angeschossen, aber er entkommt.

Lucius Fox macht darauf aufmerksam, dass das Virus verschwunden sei. Nur, wer hat es?

Evil Lee is evil

Lee träumt von Mario. Sie sitzt am Feuer und er erzählt ihr, dass er die Dunkelheit, den Virus, in sich hatte. Die Szenerie kommt ihr zu real vor. Und er sagt, sie solle trinken. Plötzlich hält sie ein Glas mit Blut in der Hand. Verschreckt wacht sie auf. Das halb ausgetrunkene Glas mit Rotwein wird achtlos auf den Boden geworfen.

Kurz darauf sucht sie den verrückten Hutmacher Jarvis Tetch auf. Albträume verfolgen sie Nachts und sie gibt Jim die Schuld dafür. Sie frägt den Hutmacher, warum er Mario infiziert hat? Warum nicht sie? Und Tetch erinnert sie an die Teestunde und wie sie Jim angesehen hatte. „That love was doomed“ – von Anfang an. Und da Gordon für den Tod seiner Schwester Alice verantwortlich ist, habe er keine Form von Liebe verdient; und so musste die Liebe, die Lee für ihn empfand dem Hass weichen. Und es funktionierte! Wem gilt es die Schuld zu geben? „Who’s to blame?“ Die Frage ist eine Rhetorische: „I am“.

Am Ende der Folge möchte Lee Gotham verlassen – was sie oft möchte: „I’m done with this place.“ Sie nimmt das Virus, dass sie aus der GCPD gestohlen hat und injiziert es sich selbst. Evil!

Nygmobblepot!

„You’re alive!“ Ed ist schockiert und erstaunt zugleich, Oswald in der anderen Zelle zu sehen. Zur Sicherheit tatscht er ihm auf den Kopf. Wir erinnern uns: Nygma halluzinierte eine hyper-gay-Penguin-version, inklusive Musical. Und wir erinnern uns weiter: Ed wollte den Court kennen lernen und der Penguin hatte einen Anschlag vereitelt.

„Newsflash Ed, I’m not dead.“ (Penguin)

Edward besteht darauf, dass Penguin ihn „The Riddler“ nennt, aber Pengy (so nennt ihn Ivy, er hasst es) weigert sich und nennt ihn Edward. „That’s your name, isn’t it? Edward? Edward, Edward, Edward, Edward, Edward.“ Ed ist sichtlich genervt und fragt ihn, ob es ihm nur darum geht, dass er ihn nicht „zurück liebt“? „Get over it!“ ruft er, aber das ist nicht was der Penguin sagen will: „In shooting me, you gave me something to live for – Revenge“ antwortet der Penguin. „You are difficult to kill. More cockroach than Penguin“ sagt der Riddler. Beide sind drauf und dran sich gegenseitig zu töten.

Aber zurück zum eigentlichen und der Frage, deren Antwort wir bereits kennen: „Who runs Gotham?“ Es kommt, wie es kommen muss und die beiden müssen zusammen arbeiten um der Zelle zu entfliehen. 6 Stunden gilt Neutralität: „No sabbotage, no murder.“ Der Penguin täuscht mit wabbliger Götterspeise vor von Ed ermordet zu werden und siehe da: Es funktioniert. Sie sind frei.

Riddler: „Your death scene was quite convincing.“
Penguin: „I’ve had some practice.“

Ohne Worte..

Als sie draußen sind bekräftigen sie noch mal das Abkommen. Der Riddler höhnt, wen er denn hätte? Und Oswald sagt, die Freaks von Hugo Strange. Ihre Wege trennen sich. Zeit sich aufzustylen und dem anderen mit Stil und Charme gegenüber zu treten, sich in die Arme zu fallen und..

Catwoman, I

„Where is Bruce?“ frägt die Katze, die sich in das Anwesen geschlichen hatte, und von Klon-Bruce, der sie bereits erwartet hatte, überrascht wurde. Ohne lange zu zögern, greift sie ihn an. Der Kampf ist kurz, aber gut. Alfred kommt dazu und versucht Selina aufzuhalten, aber auch er bemerkt den Klon und wird niedergeschlagen. Logik-/Regiefehler: Alfred hat keine bleibende Narbe. Solch ein Budget und solche Fehler.

Als die Katze wieder erwacht, bittet Alfred sie um ihre Hilfe. Es ist rührend, wie sehr Alfred die Vaterrolle einnimmt und leidet, so unfassbar leidet, dass sein Junge in so großer Gefahr ist. Die Katze sagt: „No.“ Und Alfred geht auf Level 2. Bruce war ihr immer ein loyaler Freund. Ob sie noch sauer ist, weil er ihr gezeigt hatte, wer und wie ihre Mutter tatsächlich ist? Selina ist hin und her gerissen und frägt, was für sie dabei raus springt und Alfred marschiert auf die 180 zu: Wenn sie jetzt ginge, sei sie keinen Deut besser. Solle sie doch davon rennen und sich hüten, jemals wieder zurück zu kommen.

Batbruce, III

Der Zen-Meister führt Bruce zu einem Safe. Dort soll er die weiße Perlenkette seiner Mutter, die die emotionale Verbindung zum Tod seiner Eltern symbolisiert (die Kette zersprang in Einzelteile), hinein legen. Aber er zögert und die Hand zittert: „I can’t.“

Der Zen-Meister zeigt Bruce den CoO, der für den Mord an seinen Eltern verantwortlich war, aber mit seiner Hilfe, wird sich Gotham ändern und der Court verschwinden. Erneut taucht der Safe auf und dieses mal schafft es Bruce, die Kette hinein zu legen. Und? Was fühlt er an den Gedanken seiner Eltern. „I feel nothing“ – Und sogleich erkennen wir den Fehler:

Der Schmerz, der ihn sozusagen zu Bruce Wayne machte, ist weg und er gleicht einer Art Waffe, die sich nach belieben manipulieren und einsetzen lässt.

Gotham ab.

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