The 13th Doctor

Zeit wurde es. In allerlei Hinsicht.

Welcome Jodie Whittaker!

Schon zu Beginn war klar: Der- oder Diejenige, welche/r den Doctor die folgenden 1-2 Seasons darstellen soll, wird die nächsten Jahre in Cardiff verbringen und dem großen Filmgeschäft eher wenig zur Verfügung stehen; es war also ableitbar, dass es kein aller Welt bekannter Name sein wird. Zudem wird man einer ganzen Reihe (kritischen) Fans ausgesetzt sein, popkulturelle Geschichte schreiben und jede Menge Fanservice leisten (müssen). Wem der Trouble von Conventions und das ganze nicht so wohl bekommt, der wäre wohl auch nicht gut mit der Rolle des Doctors beraten. Kurz: Der- oder in diesem Falle Diejenige, die den Doctor darstellen darf, muss wissen, worauf sie sich einlässt.

Dass es lediglich ein paar Crybabies sind, für die ein paar Genitalien ausschlaggebend sind – in einer Serie die vom Wandel lebt, einem Alien handelt, das durch ständige Regenerationen die Idee des Neuen immer mit sich getragen hat – ist überschaubar. Jodie Whittaker als Doctor zu casten war ein mutiger Schritt in die richtige Richtung. Die Fans werden bleiben. Und wenn nicht, dann muss das Drehbuch und die Geschichte dafür verantwortlich gemacht werden. Sicherlich, wenn man den Schauspieler nicht mag, tut man sich generell schwer – was dann aber nicht am Geschlecht liegt. Ich tippe darauf, dass die „I hate the Show, they  ruined my childhood!-But I stay in all groups to rant“ die Minderheit ist, die ihrem Zorn gern via Internet Ausdruck verleihen und dass es meisten regelrecht egal sein wird.

Missy: “Is the future all girl?”
The Doctor: “One can only hope.“

Dass der 13. Doctor nun weiblich ist finde ich großartig – einzig allein die Tatsache, dass es nicht Katherine Parkinson geworden ist stimmt mich dezent traurig. Ob sie jemand gefragt hat? Ob sie gewollt hätte? Ich hätte sie gerne als neuen Doctor gesehen. Ich finde, sie wäre perfekt gewesen.

Jodie Whittaker hingegen ist mir gänzlich unbekannt. Ich finde es positiv, dass es eine Frau Mitte 30 ist, hätte aber – bis zur Verkündung – auch nichts dagegen gehabt, erneut einen Mann als Doctor zu sehen. Mittlerweile bin ich jedoch sehr froh und erleichtert darüber, dass der 13. Doctor von einer Frau gespielt wird. Warum? Weil es wichtig ist. Als Companion hoffe ich doch sehr auf Nardole. Ich mag ihn. Vermutlich bin ich die einzige, aber ich mag den kleinen Briten. Oder Captain Jack Harkness, allerdings ohne Romanze.

Es liegt jetzt natürlich an der Geschichte und dem Storywriting selbst, wie man den weiblichen Doctor einsetzt. Man kann die Chancen nutzen oder sie komplett versemmeln.

Die (schreckliche) Fanbase

Fans, so weiß man, sind das schrecklichste. Festgefahren in ihren Schienen, muss und soll alles so laufen, wie sie es gerne hätten und wie sie die Show einst gekannt haben und seien es bloß verklärte Erinnerungen aus der Kindheit. Und jeder hat eigene Vorstellungen von „seiner“ Serie, die die Produzenten und Schreiberlinge auch zu erfüllen haben. Dass, ganz gleich bei welcher Serie und welcher Besetzung, gemotzt wird ist klar, denn wir Leben im Zeitalter des Internets. Das Internet besteht aus Shitstorm, Porn und Katzenvideos. Mein Lieblingsvergleich: „Fans“, die das zu signierende Game of Thrones-Poster Lena Heady unter den Fingern weg reißen, weil sie Cersei spielt (und das grandios!). Das Aufbegehren der „Fans“, kann getrost übersehen werden.

Das mag jetzt so „gelassen“ klingen, aber als ich die ersten misogynen und frauenfeindlichen Kommentare las, musste ich mir immer wieder an den Kopf greifen, den Kopf schütteln und wäre es nicht so traurig, könnte man sogar darüber lachen. Natürlich war ich wütend, aber das beste Mittel dagegen ist, wie Laurie Penny einst sagte: „Don’t read the comments.“

Dass es vielfach Frauen sind die negativ kommentieren, liegt wohl einerseits an den „heterosexuellen Fangirls“, denen nun ein weiterer „Traummann“ abgeht, und vielleicht an einer generellen Unsympathie für die Schauspielerin selbst. Ich wurde nie mit River Song warm, liebte aber Clara (und ich fand es großartig, dass sie dem Doctor ebenbürtig war). Ich fand Amy schrecklich, aber Rose toll und Doctor Donna sowieso. Martha Jones war in Ordnung.

Dass jetzt „Fans“ durchdrehen und die Serie für sie „gestorben“ ist, weil der Doctor eine Frau ist, kann und darf und sollte und mit etwas Abstand betrachtet, wirklich nur ein kopfschüttelndes, Augenverdrehendes Lächeln hervorrufen. Wer dahinter PC und eine ideologische Frauen-Unterwanderung sehen will, dem sei so. Und selbst wenn, dann ist es trotzdem nicht falsch eine Frau in den Mittelpunkt zu stellen. Ein Kommentar war: „Mit wem sollen sich die kleinen Jungen jetzt am Spielplatz identifizieren?“ Guess what, kleine Jungen identifizieren sich auch mit Wonder Woman. Kleine Jungen werden zu starken Frauen wie Rey, Wonder Woman und dem/der neuen Doctor(in?) aufschauen, und sich vermutlich ebenso jemanden an ihrer Seite wünschen. Es bringt nur Vorteile!

Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf das Weihnachtsspecial, die kommende Season und werde mir Broadchurch bis dahin ansehen.

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20 Kommentare

Eingeordnet unter Doctor Who

20 Antworten zu “The 13th Doctor

  1. Ganz generell teile ich die Auffassung nicht, es sei etwas besonders Mutiges oder gar Neues, Frauen in „Männerrollen“ zu stecken und umgekehrt. Unsereins ist mit Ellen Ripley, Buffy Summers und Kathrin Janeway aufgewachsen ohne jedwede Identitätsproblematik.
    Allerdings geht mir die Genderitis der letzten Jahre gehörig auf die haarigen Eier, zumal sie eher spaltet, als versöhnt … größeren Wert auf Definition von Unterschieden legt als auf Gemeinsamkeiten.
    Ich freue mich bereits auf meinen ersten weiblichen Doctor seit Eleven in „The Doctor’s Wife“ die Möglichkeit eines Geschlechterwechsels während einer Time-Lord-Regeneration nebenbei angemerkt und somit zum Serienkanon erhoben hat. Jetzt kann ich mich kaum darüber freuen, weil ich befürchte, daß der Zeitgeist namens „Quotenfrau“ diese Entscheidung traf und nicht auf kreativem Impuls basierende Rationalität. Ich werde das Gefühl nicht los, bevor der Doctor nicht zu einer halbseitig gelähmten übergewichtigen schwarzen Lesbe asiatischer Abstammung ohne Beine regeneriert, wird der ins Irrsinnige spielende Hunger nach „Diversity“ nicht gestillt sein. Kunst jedoch, egal wie trivial sie sich selbst auch wahrnimmt, darf nie zum Sklaven von Erwartungen oder gesellschaftlichen Trends verkommen. Zumal „Doctor Who“ vor starken weiblichen Charakteren nur so wimmelt, diesseits und jenseits der Neunziger.

    • Ich gebe dir definitiv in allen Punkten recht. Ich glaube allerdings nicht, dass die Idee dem Zeitgeist unterlag, aber es ist schwer abzuschätzen, klar. Beides, ein weißer Mann und eine Frau hätten einen Schwanz an Hatern nach sich gezogen.

      In den letzten 50? Jahren waren überwiegend Männer in den Titelrollen und Frauen hübsches Beiwerk. Wir haben unsere Heldinnen und wir lieben sie, trotzdem ist es nach wie vor für Heldinnen und Schauspielerinnen problematisch. Und dies kann (leider) nur, wie du es nennst, mit „Genderitis“ aufgebrochen werden. Erst wenn Minderheiten sichtbar sind, gewöhnt man sich daran und irgendwann ist es Norm – sodass sie nicht mehr extra sichtbar gemacht werden müssen. Auch wenn es uns jetzt als lästig erscheint und alles ad absurdum geführt werden kann – und vermutlich wird.
      Bevor wir in eine Idealwelt eintauchen können, in der es keinen Unterschied macht, wer welches Geschlecht/Hautfarbe/usw. hat – müssen diejengen aus der Versenkung geholt werden, die bisher vernachlässigt wurden, und dazu gehört auch das spezielle Casten von ethnischen Minderheiten, auch wenn es oftmals erzwungen wirkt, und da gebe ich dir Recht, vielfach auch spaltet und sich „berechtigterweise“ die Frage stellt: Bekam die schwarze Frau den Job weil sie gut ist, oder weil sie schwarz und weiblich ist und die Quote erfüllen muss? Trotzdem ist es wichtig, Minderheiten sichtbar zu machen, bis es als selbstverständlich gilt.

      • Ich gebe dir recht, wenn du sagst, in einer Idealwelt sollen diese Dinge keinen Unterschied machen, gar nicht mehr auffallen, normal sein.
        Was niemals eintreten wird, solange wegen jeder unrasierten Achsel eine riesige Empörungsflut entbrennt. Wenn die SJW-Bewegung eines geschafft hat, dann isses die Verhärtung der Fronten, der wachsende Widerstand gegen eine Entwicklung, die in den Neunzigern, so kommt es mir vor, im Sinne der Sichtbarmachung von Minderheiten in den Medien und der Erarbeitung eines neuen Normalzustandes diesbezüglich schon weiter war als heute.

        Die Frau als „hübsches Beiwerk“ ist ein Klischee, das in erster Linie am Leben gehalten wird, um sich darüber aufregen zu können und liegt zudem immer im Auge des Betrachters. GestaltInnen wie Megan Fox etwa verdienen mit ebensolcher Beiwerkerei das Vielfache dessen, was ihr Talent an Marktwerk hergeben müßte, dienen deswegen als Vorbild für starke, unabhängige Frauen … nicht unbedingt auf der Leinwand, aber im realen Leben … und führen zu noch mehr Models, die sich noch lasziver auf Motorrädern räkeln, was einerseits als frauenfeindlich gilt, andererseits zu Frauenreichtum führt. Schizo as fuck!
        Ich für meinen Teil kann nicht erkennen, daß weibliche Schauspieler ALLGEMEIN mehr oder größere Probleme haben, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten als Männer, von denen sich ebenso die übergroße Mehrheit von Nebenrolle zu Nebenrolle buckelt, ohne jemals mit „Durchbruch“ gesegnet zu werden. Unter den sogenannten „A-Listern“ hingegen sehe ich weder bei Geschlecht noch Ethnie nennenswerte „Gleichgewichtsstörungen“, und das nicht erst seit Twitter und Facebook.

        Ich habe nichts gegen Sichtbar-Machen von Minderheiten.
        Was mich stört, ist das ständige Wahrnehmen-Müssen dieses Prozesses, weil es mich davon abhält, das Ergebnis dessen als Normalität anerkennen zu können.

      • Stichwort 90er – gebe ich dir zu einem gewissen Teil recht, u.a. weil ich selbst schon das Gefühl hatte, dass es damals „lockerer“ war, enthalte mich aber einer genaueren Meinung, da mir das (fachliche) Wissen über die Situation damals fehlt. Ich muss mal recherchieren was für Artikel es diesbezüglich in den 1990ern gab. Aber gut, wie ich bei TNG anmerkte, war es ja wirklich so: Es gibt zwar Diversität, aber die intelligenten Aliens sind weiß/hell leuchtend, die braunen sind primitiv – in dem Sinne hatte TOS mehr Arbeit geleistet.

        Beim nächsten Absatz muss ich dir widersprechen: Die Frau als „hübsches Beiwerk“ ist Tatsache. Google nach Maggie Gyllenhaal, die mit 33 zu alt war, um die Geliebte eines 55jährigen zu spielen. Schauspielerinnen, gerade wenn sie nicht weiß und zwischen 18 und 29 sind, haben massive Probleme bei Rollen. Sie müssen nehmen, was sie bekommen. Nicht-weiße Schauspielerinnen werden ge-type-castet (oft aber auch bei Schauspielern der Fall, aber anderes Thema), und ab 40 ist es sowieso aus – bis auf die großen Namen. Positives Beispiel: „Fear the Walking Dead“ Kim Dickens (kennt man wenn, nur aus Deadwood) spielt mit 52(!) die Hauptrolle. Sie mimt zwar eine Mutter, aber derart krass, dass selbst Rick keine Chance hätte.

        Ein 50jähriger Schauspieler hat mehrere Möglichkeiten: Liebhaber, fetter alter Sack, Witzfigur, Mafiaboss, Held, Polizist, Arzt, Krieger, Soldat, Vater, Trottel und so weiter, such dir eines aus. Und meistens in der Hauptrolle. Eine 50jährige Schauspielerin ist entweder die Femme Fatale oder Mutter (und sogar das in der Nebenrolle). Selten ist sie Kriegerin (Robin Wright in einer Mini-Nebenrolle), oder Boss (Charlize Theron in „Fast Furious“ in einer Nebenrolle) oder Ärztin oder was auch immer – und das sind die großen Namen. Selbst Salma Hayek(!) hat mittlerweile Probleme an Rollen zu kommen. Das Problem ist also real. Google hilft. Aber du darfst mir gerne Gegenbeweise/Vergleiche bringen (auch auf die Gefahr hin, dass ich aus den Kommentaren einen Beitrag anfertige ;)).

        Beim letzten Absatz pflichte ich dir bei: Ständige Erwähnungen wie „Schau! Die machen das richtig“ oder „Schau! Das kommt nur, weil…“ – was auch den Medien, Social Media und Blogs wie meinem geschuldet ist (trotzdem muss ich darauf hinweisen und es in den jeweiligen Kontext stellen) – erschweren quasi „Normalisierung“ – weil man es eben überall ins Gesicht geschleudert bekommt. Trotzdem = Sichtbarmachung = Wichtig. ^^

      • Frauen würden sich um die Rolle des „fetten alten Sacks“ bestimmt reißen, da bin ich sicher … die Witzfigur und der Trottel würden derweil zu einem neuen #Aufschrei führen, würden sie hauptsächlich mit dunkelhäutigen Frauen besetzt … aber ok, ich will nicht unfair sein.
        Bei Casting wird auf Äußerlichkeiten geachtet. Für Frauen gilt in der Gesellschaft ein anderes Schönheitsideal als für Kerle. Geschenkt. Worüber sich Salma Hayek bestimmt nicht beschwert hat, als sie 23 war; auch das ist Teil des Problems.
        Ich werde nicht anhand einiger Fallbeispiele von meiner Überzeugung abrücken, männliche Schauspieler hätten diese Probleme nicht … insbesondere wenn auch sie im „Mittelalter“ nich aussehen wie Tom Cruise. Es gibt viele Geschichten über junge Leinwandhelden, die ab 35 für ettliche Jahre verschwinden und dann mit Mitte 50 wieder auftauchen für ein wie auch immer geartetes Comeback.
        Für jede Selma Hayek gibts auch eine Sigourney Weaver, die mit 30 ihre erste große Heldinnenrolle bekam und seither alles gespiet hat, was das Herz begehrt, wobei mich ihre Rolle als „Mutter“ in „Snow Cake“ am meisten beeindrucken konnte.
        Nein, sie würde heute wahrscheinlich nicht mehr für die Hauptrolle in Supergirl gecastet. Mit 67 sind viele Frauen nunmal auch kein „Girl“ mehr. Sie hängen nicht die ganze Nacht auf Parties rum, sie wären für Quickies hinter dem Müllcontainer aufm Spelunkenparkplatz gar nicht gelenkig genug und Kriegerinnen habens auch nicht leicht, wenn der Ischias sich bei jedem Uppercut lautstark bemerkbar macht. MOMÄÄÄÄÄNT, wirst du jetzt sagen, die Männer können doch mit 67 auch Uppercut!
        Nein, können sie nicht.
        Weswegen ich einschlägige Darstellungen auf der Leinwand grundsätzlich affig finde. Charles Bronson etwa hat sich schon als Kind mehr belustigt als verehrfürchtigt, wenn er in der „Death Wish“-Reihe seinen stocksteifen, schlecht perrückten Killerschnurrbart durch die Gegend badasste. Keine Ahnung, warum Frauen auf derlei Witzfiguren neidisch sein sollten … die 67 jährige Mutter und Großmutter ist als Rolle scheinbar übel beleumundet, dabei isset mit 67 nunmal häufig schlichtweg Lebensrealität. Mit 50 auch.
        Der 67 jährige Gigolo männlichen Genitals is übrigens nur dann realistisch, wenn der Bankkontoauszug stimmt … die Frage nach dem „Warum“ geht in diesem Zusammenhang ganz klar in Richtung Weiblichkeit. Wird soweit ich weiß niemand gezwungen, dem Donald ihm seine runzelige Präsidentennudel zu lutschen. Da darf die Frau von Welt sich gerne auch mal an die eigenen Eier packen und fragen, ob derlei selbst gewählte Erniedrigung wirklich Not tut.

        Über die dunkelhäutigen Primitiven bei TNG müssen wir unbedingt noch reden … später. Es ist Sonntag. Ich muß mich von meinen Müllcontainerquickies erholen. Auauauauauauau …….

      • … MarktwerT … nicht Marktwerk …

  2. Da ich so selten deine Beiträge kommentiere ,dachte ich ist dies ein guter Zeitpunkt😤 ich empfehle dir zu Broadchurch auch noch Attack the Block.. Absoluter Geheimtipp(wärw enttäuscht wenn dir der Titel nix sagt😉) und zeigt wie vielfältig sie sein kann. Ich freu mich auf einen weiblichen Doc und gebe dir rechtdie Communities sind zu weinerlich, siehe Discovery. Jeder der wirklich Fan von etwas ist sollte auch zu dem stehen, egal wie sehr es sich verändert.

  3. Ich kann nichtmal sagen: „Ich finde einen weiblichen Doktor großartig!“, dafür fehlt mir wohl die jahrelange Verbundenheit mit der Serie. Ehrlich gesagt bin ich mehr auf den neuen Showrunner gespannt, als auf das „neue“ Geschlecht des Doktors. Das einzige was ich diesbezüglich hoffe ist, dass das nicht Dauerthema wird. Aber da bin ich eigentlich guter Hoffnung, für so billig halte ich die BBC nicht.
    Capaldi werde ich dennoch vermissen, den Text über seine Zeit habe ich an sich auch schon fertig. :D

    • Stichwort: Dauerthema. Das hoffe ich auch. Prinzipiell sollte es für die Show keinen Unterschied machen ob Mann oder Frau. Für uns ist es wichtig, um Frauen präsenter zu machen, aber nicht in der Geschichte selbst. Aber ich bin deiner Meinung, BBC macht gute Sachen. Hoffen wir das beste.

      Na dann raus mit dem Text. Fang bloß nicht an wie ich und verschiebe alles auf „Ich muss es morgen nochmal durchlesen“ ;)

  4. Ich bin eine von denen die im ersten Moment ein Problem mit der Shauspielerin hatte. Ich kenne sie aber nur aus Broadchurch und genau da mochte ich ihre ROLLE nicht. Weswegen bestimmt die ersten beiden Folgen davon bestimmt sein werden zu ignorieren, dass das doch die aus Broadchurch ist. Aber dann wird es schon gehen.
    Aber hoffentlich machen die deutschen nichts komsiches bei der Synchro….die Doktorin, Frau Doktor…. bitte nicht.

    • Das Problem mit der deutschen Übersetzung wird noch interessant. Man muss fast bei „der Doktor“ bleiben, beziehungsweise werde ich wohl nur das englische „the Doctor“ verwenden müssen, wenn ich darüber schreibe. Aber ich bin gespannt darauf, wie sie das lösen möchten.

      • „The Doctor“ ist ein Eigenname, kein Titel. Demzufolge wäre „die Doktorin“ als deutsche Übersetzung nicht nur haarsträubend, sondern auch schlichtweg falsch.
        „She is the Doctor“. Wie übersetzt man das?
        „Sie ist der Doctor“? „Sie ist die Doctor“?
        Gemessen an der bisherigen Vorgehensweise des – leider – für die Serie zuständigen Synchronstudios tippe ich auf:
        „Sie ist die Doktöse.“

  5. O lala, ein mutiger Artikel! Mir fallen eine ganze Reihe von Bloggern ein, die dir da widersprechen werden. Ich selbst finde einen weiblichen Doktor großartig, die Serie kann einfach frischen Wind und frische Ideen gebrauchen.

    • Danke :) Ich hoffe nur die Storyline passt und ihre Inszenierung als Doctor. Ich gehe nicht davon aus, dass man die TARDIS rosa anmalen wird wie manche der höhnenden Gestalten meinen, aber ich fürchte dennoch, dass ihre Weiblichkeit – wie auch von uns allen so gefeiert – zu sehr thematisiert wird. Aber ich vertraue einfach mal auf den Zeitgeist und hoffe auf ein gutes Ergebnis.

      • Und gerade das stört viele: dass man sich bei DW dem Zeitgeist „beugt“ – nach dem Motto: Jetzt werden überall aus klassischen männlichen Helden plötzlich HeldINNEN. Aber natürlich werden die PTB all das, was die Zuschauer an DW schätzen, nicht plötzlich auslöschen und wieder bei Null anfangen. Ich freu mich drauf!

        PS: Und natürlich wird es auch keine rosa Tardis geben. Schließlich mag auch nicht jede Frau Rosa oder kauft sich ein rosa Auto. Mmpf.

  6. „Fans, so weiß man, sind das schrecklichste.“ Haha, gut gesagt“ xD

    Ja, was soll ich sagen, Du sprichst mir aus der Seele! Mir war es auch unverständlich, wie manche reagiert haben. Aber ja, solche Leute gibt es immer, das gehört leider eben zum Internet und da ist wohl wirklich das Beste, so etwas nicht weiter zu beachten, denn mit solchen Leuten kann man oft auch gar nicht diskutieren.

    Auch ich wäre vor der Ankündigung noch mit einem männlichen Doktor zufrieden gewesen und bin jetzt sehr angetan von der Idee. Nardole brauche ich allerdings nicht wieder, mit dem konnte ich mich bis zur letzten Folge noch nicht richtig anfreunden. :P

    Auf Broadchurch kannst Du Dich freuen, ich fand die Serie großartig! Nur schade, dass es immer ewig dauert, bis man eine neue Staffel in Deutschland irgendwann mal schauen kann. Die Dritte fehlt mir noch, nicht mal auf Amazon kann man die kaufen :(

    • Ich kenne es ja auch aus anderen Fandoms und da wird gestritten und gedisst und gehasst und ich finde das einfach schade, weil – warum? Da kreierte jemand was so tolles und dann wird es zerfetzt ohne Ende. Aber klar, wenn es das einzige ist, was die Leute haben und man ihnen das weg nimmt. Trotzdem, ich schüttle meinen Kopf.

      Warum magst du Nardole nicht? Zugegeben, in ein paar Folgen wurde er wirklich schrecklich ins Spiel gebracht (Spielverderber, „nein du musst“ und „nein du darfst nicht“), aber sonst mochte ich ihn ganz gerne, er brachte etwas erfrischendes britisches mit :D

      • Da kann man wohl nichts machen, wie man so schön sagt: Haters gonna hate. Mit vielen davon kann man ja auch nicht wirklich diskutieren.

        Bei Nardole kann ich gar nicht so genau sagen, warum ich ihn nicht mag, ich finde ich nur einfach nicht lustig und irgendwie geht er mir auch ein bisschen auf den Keks mit seiner Art :/ Am Ende hatte ich mich ein bisschen an ihn gewöhnt, aber mehr so aus der Notwendigkeit raus, weil es nicht so aussah, als würde er so bald weggehen :P Und dann ging er weg ^^ Aber mal schauen, vielleicht ist er ja im Weihnachtsspecial noch einmal mit dabei :)

      • Stimmt, er muss ja jetzt auf die Leute aufpassen – die Folge und die Idee fand ich wirklich großartig und interessant. Irgendwie werden sie ihn sicher wieder zurück holen :D

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