Wem gehts gleich?

Ich habe noch immer den Hauptquest (Sturmmäntel vs Kaiserliche) offen.. was aber daran liegt, dass ich beide Seiten unsympathisch finde und die Konsequenzen fürchte. Genauso, wie ich No Man’s Sky aufschiebe und Skyrim stattdessen spiele, anstatt dass ich mutig in die Welt hinaus trete, einen Planeten erkunde und nach 20 Spielstunden ins All hinaus komme – um weitere Planeten zu erkundigen und mich über das umständliche Inventar zu ärgern.

Eigentlich ist es interessant: Ich traue mich ohne zu zögern ein Pferd ohne Sattel zu reiten (auch draußen), reise alleine in fremde Länder, aber wenn es darum geht, einen fremden Planeten in einem Spiel zu erkunden, bin ich ein Feigling. So ziehe ich es vor, all die bekannten Städte und Dörfer in Skyrim zu besuchen, mich an den lieblichen Erinnerungen zu erfreuen und über Drachen zu ärgern („Naaaa. Nit scho wieder. I hab ka Zeit für den Blödsinn…), die Knochen Nachhause zu bringen („Du kannst nicht schnell reisen wenn Feinde in der Nähe sind“), wohl wissend, dass ich sie nie, nie, nie verarbeiten werde – und erfülle nebenbei den einen oder anderen Mini-Quest, der mir dann aber wieder zu mühsam wird, weil jeder Dungeon im Prinzip gleich aussieht… Dennoch, so ein Planet ist riesig und die Gefahren bestialisch und man könnte sterben und alles verlieren und müsste alles erneut sammeln oder auch nicht, weil böse Tiere lauern und dann hätte ich keine Ressourcen mehr und sterbe einsam und alleine auf einem mir gänzlich fremden Planeten und niemand würde sich je an meinen Namen erinnern. Oder so.

PS: Ein Hoch auf F5.

Wem geht es noch so? Oder seid ihr unerschrockene Abenteurer?

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4 Kommentare

Eingeordnet unter Gaming, Skyrim, So sei es

4 Antworten zu “Wem gehts gleich?

  1. Ich wäre es gern! Wenn No Mans Sky das geworden wäre, was mir versprochen wurde. Ich liebe es Gegenden bis auf den Grund zu erkunden…aber auf ein Spiel, was mir sowas bietet, warte ich ewig. Bis dahin zocke ich auch lieber Skyrim und Fallout 3. Da weiß ich was ich habe :D

    • Was mich bei den ersten Stunden No Man’s Sky störte war das unglaublich winzige Inventory, dass man offenbar dadurch vergrößern kann, indem man den gesamten Planeten erkundet und Dinge sammelt. Es hat eben eine gewisse Lernkurve, was danach kommt.. wird man sehen :D Aber ja, Skyrim… Fallout 3, Danke, dass du mich erinnerst. Ich blieb noch am Anfang stecken, als ich was für die Leute bauen sollte, mir dachte, ich baue jetzt ein ganzes Dorf und dann wurde es mühsam :D

      • Ohh an No Mans Sky hat mich nicht nur (aber auch^^) das Inventar gestört. Nach 10 Planeten war klar: immer die selbe Brühe, selbe langweilige Aliens und ebenfalls ein dürftiges crafting feature.
        Ich habe in Fallout mal eine eigene Vault gebaut…das waren anstrengende 20 Stunden Schrauben sammeln :D

      • Das fürchte ich auch, dass es irgendwann langweilig werden könnte. Aber bis dahin müsste ich mich erst mal weiter trauen. Was kann schon passieren, außer zu sterben? :D Andererseits gibt es in Skyrim auch immer wieder die gleichen Höhlen, die Dialoge sind die gleichen. Empfehlung übrigens, falls du es noch nicht kennst: Enderal – kostenloser Skyrim Mod mit locker 60 Spielstunden und einer Story, die wirklich großartig ist.

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