Monatsarchiv: März 2018

[#WritingFriday] Week 11

Der nächste Freitag kehrt ein und neigt sich dem Ende zu, Woche 11 in diesem Falle. Nach dem das Thema „Postkarte auf der Frankfurter-Buchmesse im Jahre 2075“ behandelt wurde, stehen noch 4 weitere, interessante und sicher nicht ganz so leichte Themen zur Auswahl:

Diesen Freitag also:

Schreibe den Anfang einer Geschichte, die mit dem Satz beginnt: Natürlich hätte man längst wissen können, dass Maja nicht die Wahrheit sagte.

Natürlich hätte man längst wissen können, dass Maja nicht die Wahrheit sagte. „Man“ vielleicht nicht. Aber ich. Und ich ahnte es schon eine ganze Weile.

Ihre Geschichten waren zu souverän und durchdacht, als dass sie sich tatsächlich in der Realität so abgespielt hätten können. Sie wusste zu viel. Ihre Lügen waren bis auf das kleinste Detail ausgearbeitet und niemanden war aufgefallen, dass das gesamte Konstrukt zu perfekt war. Außer mir. Denn woher nahm sie all die Details, wenn nicht aus ihrem eigenen Spinnrad? Die wirkliche Welt lässt Lücken offen und schwarze Löcher zurück; wirft Fragen auf, deren Antworten immer anders sind und an die sich das Gedächtnis zwar irgendwie erinnern mag, aber mit jeder Erzählung erneut vom Original weiter entfremdet werden. Ich hatte zu Beginn gescherzt, dass sie ihre Anekdoten hervorragend gedichtet habe und eigentlich gut Geld damit verdienen könne, denn Phantasie hatte sie, sowie ein gewisses logisches Verständnis. Lisa, eine gemeinsame Bekannte, hatte mich bös angeschaut und gemeint, ich solle nicht so gemein sein, immerhin kann Maja ja nichts für ihr photographisches Gedächtnis. Ich solle das doch mal von ihrer Seite her sehen, die Arme müsse sich ja ständig und an alles deutlichst erinnern!

Interessant wurde die Sache allerdings erst, als Lisa verschwand und Maja ihr kreiertes Glashaus mit allerhand Bilder ausschmückte, die einfach nicht zusammen passten. So war Lisa Tags zuvor um genau 9 Uhr bei Maja Zuhause gewesen; sie hatten sich Heimatfilme angesehen, einen von 1945, der kurz nach dem Krieg entstanden war und Lisa hatte gemeint, so Maja, dass sie gerne eines dieser Kleider tragen würde. Bestenfalls ein grünes mit einer Brosche. Gegen 9:05 verließ das Haus und nahm den Bus um 9:07. Offenbar hatte sie noch Linie Z erwischt, erzählte uns Maja, und war mit zwei, drei Mal umsteigen direkt vor ihrer Haustüre ankommen. Sicherlich, diese Daten kann jeder recherchieren. Mit einem Fehler: Es gibt keine Linie Z.

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Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #85

Heute wirds schwierig.

Meine 5 all time favourite – Lieder

5! Wie zum Teufel schafft es der Großteil der Teilnehmer, sich zu beschränken? Reihung ohne Wertung.

There we go.

4. Nine Inch Nails – Everyday is exactly the same

1. No use for a Name – Room 19

7. Queen – Bohemian Rhapsody (Stellvertretend für das Original, eine filmische Adaption)

5. Gary Jules – Mad World

6. Queen – Don’t stop me now (Stellvertretend für das Original, eine Postmodern Jukebox Version)

10. Hammerfall – Riders of the Storm

8. Betty Everett – You’re no good

2. Leonard Cohen – Everybody knows

Nachtrag: Einen Song, den ich zwar ständig summe – aber immer vergesse bei solch Aufzählungen:

0. Pixies – Wave of Mutilation

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[Video] Wonder Woman’s Controversial Costume

Sicherlich könnte man das eine oder andere noch weiter ausführen und vertiefen, trotzdem fassen diese 8 Minuten alles Interessante und Wichtige zusammen. Fazit: Sehenswert. Thx Social Media.

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Eingeordnet unter /fem-mode on, Kulturelles, Medien, Popkultur 'n Geek-ish

[#WritingFriday] Week 10

Dank der Reiterei und Zockerei komme ich so überhaupt nicht mehr zum Schreiben, und das wurmt mich gewaltig. Wirklich. Ich sollte mich dringend hinsetzen und an Zig Sachen weiterarbeiten oder zumindest, etwas schreiben. Aber meist falle ich am Abend gegen 9 recht schläfrig ins Bett oder versuche mich bis zehn wachzuhalten.

Um so dankbarer bin ich, diese Aktion von Bücherblog – Read books and fall in love gefunden zu haben. Die Regeln sind dieselben wie überall: Jeden Freitag soll zu einem vorgegebenen Thema eine kleine Geschichte oder ein Gedicht verfasst werden. Die Reihenfolge der Themen ist frei wählbar.

Diesen Freitag:

Ferdinand Friedrich läuft im Jahr 2073 über die Frankfurter Buchmesse und schreibt von dort seiner Frau Martha eine Postkarte.

/open PPad
/make Postcard; choose „epic“; send to LM

Liebste,

Ich schreibe diese Zeilen in Eile. Alles wurde beschlagnahmt. Alles was wir zum Tausch nach Frankfurt gebracht haben, wurde konfisziert und die Veranstalter abgeführt. Ich kam mit einer Strafe davon. Vergehen gegen das Umweltgesetz nach §75a. „Papierbücher sind verboten!“ hat er mich angefahren, der Polizist, und wie grimmig er geschaut hat. Aber sie sind doch schon gedruckt, hab ich gesagt. Ganz gleich. Verboten! „Umweltsünder! Umweltsünder! Umweltsünder!“ Gerade hat sich der Mob eingefunden um zu protestieren. Ein kalter Keller war es, erleuchtet nur durch Kerzenlicht. Warum Kerzen, hat jemand gefragt, da könnts ja anfangen zu brennen. Wie kommt jemand dazu, diese Frage zu stellen? Dann kann er ja gleich einen öffentlichen Bücherstand machen. Oder sich mit einem Stapel zur Polizei gehen. Alte Werke habe ich gesehen, sicher 300 Jahre alt, und welche, die nach 2055 gedruckt wurden. Man müsste meinen, die Leute seien solidarisch und tauschen Werk gegen Werk. Nichts da. Ein Buch, das nach der Zensur gedruckt wurde, kannst du nicht mit zwei oder drei aus 1855 tauschen. Umgekehrt schmeißen sie dir die alten Dinger hinter her für eines von danach. Wen interessieren alte Bücher, hat einer gefragt. Ist eh schon alles bekannt. Kann man ja überall abrufen. Interessant sind doch die richtig Verbotenen! Stell dir vor wie einfältig. So oft habe ich mir an den Kopf gegriffen. So oft. Nicht der Inhalt, sondern das Jahr zählt! Liebste, ich muss gestehen, ich mag nicht mehr auf dieser Welt sein, in der ich kein Buch in der Hand halten darf, in der es den Leuten nur um das Drumherum geht. Gerne pflanze ich die Bäume auch selbst, schöpfe das Papier mit eigener Hand ab und bedrucke es. Wie dem auch sei, Montag-früh werde ich wieder bei dir sein.

Dein FF

/encrypt Postcard

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Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #84

Es wird musikalisch. Gorana frägt nach den..

5 aktuellen Lieblingsliedern

Und das ist recht einfach zu beantworten. Es sind nicht die Songs, die ich glaube zu mögen, sondern jene, die ich nicht skippe, während ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln am täglichen Leben vorbei schlittere.

Dorothy – Gun in my Hand

Band via Wynnona Earp-Soundtrack gefunden.

Soundgarden – Head Down

No Doubt

Schwierig, da ich aktuell Tragic Kingdom und Return of Saturn höre, zwei Alben der 90er und frühen 00er Jahre, die wirklich gut und immer noch hörbar sind, und nach so langer Zeit einen erfrischenden Nebeneffekt haben. Aber da es sich um 5 aktuelle Lieblingslieder handelt, wähle ich:

Taylor Swift Rock Cover – Ready for it

Postmodern Juke-Box – Halo (Beyonce Cover)

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„Sind 99€ zuviel für ein altes Funkgerät?“

.. fragte ich mich, zögernd den Kauf abzuschließen. Ich wollte noch wen anrufen, und mich erkundigen, aber da war es bereits zu spät.

Es war durchaus ein altes Gerät, groß und klobig, ein richtiger Klotz, mit ganz vielen Schaltern, Hebeln und Lämpchen. Ich hatte mich gewundert, ob nicht auch 20€ ausreichend gewesen wären. 99€ schienen mir für so ein altes Gerät doch sehr viel zu sein: Andererseits konnte es nicht nur funken, sondern auch morsen, also telegraphieren. Der junge Mann mit den schwarzen Haaren, der mich zum Händler geführt hatte, bestätigte das.

„Oh, das ist toll!“ Ich war ganz begeistert und fügte hinzu, dass ich gerade den Morsecode lerne, und mittlerweile passabel senden kann – was auch halb der Wahrheit entspricht. Das richtige Timing zwischen Buchstaben und Leerzeichen zu finden ist wirklich mühsam, und frustrierend. Der junge Mann hatte geantwortet, dass das besonders wichtig sei. Ich erinnere mich, ihn danach gefragt zu haben, aber die Antwort mag mir nicht mehr einfallen. Ich war übrigens zufällig an diesem Ort, aber es passte hervorragend in meinen Zeitplan.

Angefangen hatte es mit Gesangsunterricht. Ich wollte meine Stimmbänder wieder mal trainieren und fand mich an besagtem Ort ein. Wohl musste ich wen kontaktiert haben, der mir sagte, ich solle zu dieser Adresse gehen.

Vor einem Haus, dass Eierschalen Gelb war, lag ein altes Funkgerät – und dadurch, dass einer der Knöpfe rot war, was meistens „Rec“ für Record bedeutet, wusste ich, dass ich damit senden konnte. Gesagt getan, sprach ich ein paar Worte und Sätze wie „Hallo! Ist da wer?“ Und „Das ist so cool! Das wollte ich schon immer mal machen!“ und ließ den roten Knopf wieder los. Und tatsächlich, ich bekam Antwort. Der Typ am anderen Ende sagte zu mir, ich solle um 2 an einem gewissen Platz sein, dessen Namen ich vergessen habe. Dort werde man mir dann alles zeigen.

Aber zuvor, Gesangsunterricht. In der schäbigen, braunen und staubigen Bude, die durchwegs mit braunen Schnürsamt Möbeln ausgestattet war, fanden sich drei Leute, die belanglose Videos schauten. Es waren Erwachsene. Eine Zeit verweilte ich dort, aber nichts passierte. Sie saßen nur da. Einer klimperte auf einem kleinen Keyboard, dass auf seinem Schoß ruhte, etwas rum und meinte, ich solle doch summen, während die anderen daneben saßen und in die Glotze starrten.

Ich beschloss zu gehen und traf auf eine Bekannte. Wir spazierten eine Weile, bis uns ein T-Rex auf den Fersen war. Er war tatsächlich groß, grün und ohne Federn. Wir trennten uns. Während ich an etwas Felsigem hinauf kletterte, war meine Bekannte mit meiner Tasche bereits woanders hin gelaufen. Flink über den Stein gehuscht, hatte ich den T-Rex abgehängt. Kurz darauf suchte ich nach meiner Bekannten, aber keine Spur – fand mich aber, durch Zufall, tatsächlich um 2 auf besagten Platz ein und dachte mir: „Okay, warum nicht.“ Aus der Entfernung sah ich bereits meine Tasche an einem Baum hängen und nahm an, dass es meiner Bekannten gut ging und sie die Tasche für mich da gelassen hatte. Ich erinnere mich noch, mich gewundert zu haben, warum an diesem öffentlichen Ort. Einerseits toll, dass ich sie gleich wieder finde – aber was ist mit Dieben?

Plötzlich wurde ich von einer Bande Jugendlicher umringt. In mitten ein schwarzhaariger vielleicht Ende 20 Jähriger mit Mittelscheitel, der mich sogleich zum Händler brachte. Ich sagte noch: „Falls ein T-Rex irgendwo raus rennt – der kommt vermutlich von mir.“ Aber das schien ihn nicht weiter zu kümmern. Passiert offenbar öfters. Und so brachte er mich zu einem kahlen Mann, der mir das klobige Funkgerät mit dem man auch morsen konnte um 99€ verkaufen wollte. Der junge Mann meinte, es sei ein guter Preis. Aber ich zögerte. War der Preis wirklich gut? Ich meine, es war ein altes Gerät. Und wer funkt heute noch. Geschweige telegraphiert. Ich wollte mich noch erkundigen und wen anrufen, aber dann war es bereits zu spät.

Frage an meine Leserschaft: Soll ich, sollte ich irgendwann weiter träumen, das Funkgerät um 99€ kaufen oder es etwas runter handeln versuchen?

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ARK: Survival Evolved | Aberration #1

Der erste Versuch die Dachsjungen (Shelter) sicher durch alle 5 Lvl zu geleiten, stellte sich als Totalkatastrophe dar. Ich werde es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal versuchen. An dessen Stelle drängelte sich, neben der täglichen Reiterei, ARK wieder in den Vordergrund meines Lebens. Und ja, das Schreiben leidet bereits jetzt darunter.

Die DLC Aberration war ebenso im Steamsale vergünstigt wie vieles andere. Es gibt putzige Tierchen und neue Gebiete, die doch einiges an Know-How erfordern. Zu meinem Glück ist ARK Co-op und mit Tribemate #72 wird die Urwelt im Handumdrehen ins High-Tech Zeitalter katapultiert.

Ein Glühwürmchen. Leider nicht zähmbar.

Aber von Anfang an:

Die gute Nachricht: man kann seinen alten Character importieren und behält alle Erfahrungspunkte – die nur neu verteilt werden müssen. Die schlechte Nachricht: Was die Karte als „easiest“ spawning point ausgab, bereitete Tribemate #72 und mich auf das harte Leben vor. Aus „Der Server ist offen, kannst schon mal reingehen“ wurde „Ähm.. da sind.. F*ck!“ You have died. Verdammte Raptoren.

Fertile-Zone, Level 1. Schwierigkeitsgrad: Easy.

Wir befinden uns in der Fertile-Zone. Das bedeutet es gibt Vegetation, Nahrung und Sonnenlicht, dass spärlich durch das Geäst schimmert. Nachts kann man sogar ein paar Sterne und einen weiteren Planeten/Mond sehen, der ganz in der Nähe ist. Pilzbäume wie Pilze sprießen aus dem fruchtbaren Boden und ehe man es sich versieht, beginnt man zu Halluzinieren. Was lustig aussieht, kann und endet oft tödlich. Warum ich Ark dieses mal auf Deutsch habe, liegt daran, dass Steam aktuell auf Deutsch eingestellt ist. Warum das der Fall ist, weiß ich allerdings selbst nicht.

Anyway.

Die ersten Tiere sind schnell gezähmt, ein großes Reh namens Bambi und sowie ein Scorpion mit Namen Tornado of Change. Eine Ravager-Dame (Fledermaus-artige Reithunde) Namens Bella wurde alsbald Mitglied unseres Stammes und es folgten viele, viele weitere. Sie heißen unter anderem Blucula (Das Kind von Dracula und Blue)), Belle, Starlight, Grey, BellCly (Das Kind von Clyde und Belle – welches immer irrtümlich „Bellcity“ gelesen wird und ich mich dann frage, who the f* ist Bellcity?) Und ja, es gibt auch eine Bonnie, sie wurde gemeinsam mit Clyde gefangen.

Und nein, wir ich haben nichts aus dem letzten Mal gelernt und wenn es nach Tribemate #72 ginge, würde alles „Lala“ und „Soso“ heißen – was vielleicht sinnvoller wäre, denn „Lala #23 ist gestorben“ ist durchaus angenehmer als wie „Blucula ist gestorben!“ Aber nein, die Personifizierung und Verniedlichung bestialischer Kreaturen fand schlussendlich mit dem Spinosaurus Sparkle seinen vermeintlichen Höhepunkt. Aber er glitzert auch wirklich schön.

Und da das ganze ein Spiel ist, in dem Dinosaurier (und Fabelwesen) gezähmt werden können, werden auch Pferde gefangen.

Kontrollierte Geburtenplanung

Alsbald wurde gezüchtet und ich muss erneut feststellen: Das Muttersein liegt mir nicht. Einst ging mir ein Dodo-Baby ein, weil ich nicht wusste, was zu tun war, geriet in Panik und kreischte und da war es bereits tot.

Hier sehen wir die Entwicklung von BellCly. Unser erstes Kind:

Aus „Heranwachsend“ wird „Jugendlich“, folgend auch „Erwachsen“. Danach ist es wichtig, zu imprägnieren, was bedeutet, dass der, der das Kind als erstes „claimed“ auch einen Bonus erhält, wenn er das Tier später reitet oder mit ihm arbeitet. Imprägnieren bedeutet, dass das Tier „Zuneigung“ haben will: Das kann Kibble sein (Trockenfutter aus speziellen Dino-Eiern und anderem Gezeug), oder Kuscheln oder spazieren gehen. Ich hatte bisher zweimal das Pech, dass mein Baby (Ja.. die Tiere wurden schon ein paar mal gepaart) immer Kibble haben wollte. Kibble von Dinosauriern, die wir bisher noch nicht einmal erspäht haben. Sinnlos also.

Mein aktuelles Reittier, nach Belle (Lvl 208), ist Dracula mit stolzen 252 Lvl.

Gewaltfreies wie gewaltvolles Zähmen

Während ich Bulbdogs, Pferde und anderes Getier gewaltlos zähme, macht sich Tribemate #72 auf die Suche nach, sagen wir, „schwierigeren“ Tieren.

Wie Karkinos, eine Art Krabbe, mit der es sich weit hüpfen lässt und die auch unterschiedliche Tiere in ihre Klauen nehmen und zu einem Taming-Pit tragen kann, sollte die Gegend zu gefährlich sein. Was früher also mit Vögeln gemacht wurde, könnte hier mit einer Krabbe gemacht werden. Sie nimmt auch, im Gegensatz zu unseren Fledermaus-Hunden, in der Radiation Zone (sehr gefährlich) keinen Schaden. Ebenfalls immun sind Spinos, auch wenn sie furchtbar langsam sind. Oder Megalosauren, die jedoch erst in der Blue-Zone auftauchen, wo es etwas gefährlicher ist.

Hier sehen wir zwei Krabben in einem Floß, dass zum Taming-Pit umfunktioniert  wurde. Interessanterweise „glitchen“ die Viecher irgendwann rein und kommen nicht mehr hinaus.

Eine davon Lvl5, die andere Lvl 100.

Lvl 5 wurde erfolgreich getötet und Lvl 100 mit einem Katapult bewusstlos geschlagen. Chili Dip hat sich mittlerweile bestens bei uns eingelebt. Sie steht neben Bambi, Sparkle und Misses S, einer Stegosaurus Dame.

Die wohl nettesten Tiere im gesamten Spiel sind und bleiben aber die Bulbdogs. Sie sind nicht nur süß, sondern auch nützlich und spenden Licht. Überlebensnotwendig sind sie vor allem in der Blue-Zone.

Oder doch die Shinehorns? Diese sind nur in der Blue-Zone zu finden.

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Eingeordnet unter ARK: Survival Evolved, Gaming

„Gotham“, S04E04

Welcome to Gotham City, in der Stadt die immer düster und grausam und dunkel und neblig ist, in welcher nur selten die Sonne scheint und es keine Gewinner gibt.

Bruce ist mittlerweile im Besitz des Messers von Ra’s al Ghul und zieht einen Historiker zu Rate um das Geheimnis zu lüften. Währenddessen versucht sich Ed Nygma im kreieren von Rätseln – jedoch ohne Erfolg. Sein Gehirn ist nach dem Schlaf im Eis Matsch. Und er ist nach wie vor davon besessen den Penguin zur Strecke zu bringen. Nett.

Die Geschichte nimmt ihren Lauf als der Historiker und sein Student die Inschrift entziffern. Und auch wenn es nur Geschichten sind, darf der eine oder andere deswegen bald sein Leben lassen. Der Bub flieht und die GCPD rückt an. Ob Bruce sich im Klaren darüber war, was er sich um 2 Millionen Dollar kaufte? Er will Teil der Aufklärung sein und kurz darauf bemerkt auch Jim, dass dieser Dolch mehr als nur ein gewöhnliches Messer ist. Und auch Barbara frägt ihren All-Gönner was so besonders daran sei. Dieser setzt kurz daraufhin eine Art Hundemensch auf den Dolch an. Wait, what?

Falcone vs Cobblepot

Sofia Falcone, die Tochter von Carmine Falcone, besucht Oswald Cobblepot und Oswald stellt klar, dass ihr Daddy ihm zu einer gesunden Paranoia verholfen habe: Denn vermutlich warten die alten und untergetauchten Ganoven nur auf einen Falcone und deswegen weiß er: „Be careful“. Sofia erzählt ihm unter Tränen die traurige Geschichte, dass sie nicht nach Gotham durfte, aber es trotzdem ihr Zuhause ist. Darf sie heim kommen? Gibt Oswald tatsächlich nach?

Ra’s und seine Geschichte

Ra’s beehrt die GCPD und stellt sich als Historiker vor und da Diebe an jeder Ecke lauern, hatte er sich entschieden, das Messer via Barbara auf der Auktion zurück holen zu lassen und er erzählt die Geschichte von einem Mann, der nicht sterben könne und Grausamkeiten verübt. Vielleicht kommt er auch zurück, um auf seinem Thron Platz zu nehmen, aber das sei nur eine Geschichte. Nichts weiter also. Aber für seine Leute, sein Volk, sei das Messer von großer Bedeutung. Plötzlich stürmt Alfred herein und beginnt auf ihn ein zu prügeln. Jim ist wütend, dass er nicht über das Handeln von Bruce und Alfred informiert wurde. Ra’s flieht.

Bruce und das Messer

Bruce, wie Teenager eben so sind, hält sich nicht an die Anweisungen von Jim Gordon und verfolgt diesen bis zu Barbara, der sich nach ihrem mysteriösen Gönner erkundigt. Bruce klinkt sich ein und vermutet Ra’s und erzählt Jim schlussendlich was er wissen möchte: Der wahre Führer des Court of Owls und verantwortlich für das Virus. Und warum erzählt er das erst jetzt? Aber egal, der Bub ist immer noch weg – und Bruce weiß wo: Die Bibliothek! Alsbald der Bub gefunden wird, findet auch der Menschenhund ihn und eine Bibliothek eignet sich hervorragend für ein Handgemenge, so viele Dinge die umfallen können. Bücher, mit denen man schmeißen und schlagen kann.

Aber Jim wirft einen Knochen und der Menschenhund springt aus dem Fenster. Oh, Okay. Der Witz ging leider daneben. Ra’s taucht auf und nimmt den Buben gefangen. Das Messer, im Gegenzug für sein Leben. Der Fauxpas mit dem Menschenhund wird als gleich wieder ausgebügelt, als Bruce sich weigert das Messer auszuhändigen. Der Bub stirbt tatsächlich. „Arrest me“ sagt Ra’s und kniet nieder.

Falcone vs Gordon

Jim besucht Sofia und versichert ihr, dass Penguin sie nur benutze. Naturlich, denn sein Vertrauen zu gewinnen war von vornherein Teil ihres Planes. Jim will wissen, was los ist. Nein, sie wird ihm die Stadt zurück geben aber er muss ihr vertrauen – and then they kiss.

Nygmobblepot

Oswald erhält eine gerappte Nachricht von Ed, die ihm den Ort des Treffens offenbaren sollte und Oswald ruft: „I want Ed Nygma!“ Of course you do! Oswald versucht das Rätsel zu entschlüsseln, findet aber an besagtem Ort nichts. Ein zweiter Rap erwartet ihn, und erneut. Nichts. Plötzlich taucht Ed in der Iceberg Lounge auf. Er hatte gewartet. Zweimal! „Your riddles suck!“ Er verstehe sie selbst nicht mehr. Das Fangirl hatte recht, „Something is wrong with you. You’re not smart.“

„I am the Riddler!“ – „God, that name again?“ Wie lange brauchte er für das Rätsel? 6 Stunden. Für zwei schlechte Rätsel? Hört sich das tatsächlich nach ihm an? Nein. Er ist nur Ed Nygma, und nicht mal das. Denn selbst Ed Nygma hätte etwas bemerkt. Was? Mr Freeze! Welche Pose möchte er diesmal?

„Okay Oswald, I’m not the Riddler, do it“ Und siehe da. Penguin zögert und überlegt es sich anders. Denn niemand kümmert einen Ed Nygma.

„A better revenge is having Ed live knowing that he ins’t The Riddler and he will never be again..“ (Oswald Cobblepot)

In the End

Never mess with Penguin. Sofia Falcone wird von Freunden ihres Vaters besucht. Wann kommt ihr Vater zurück? Tut er nicht, und sie sollen gehen, bevor Penguin auftaucht – was natürlich passiert. Zsasz erschießt die letzten treuen Anhänger Falcones.

„You used me“ – wie wahr. Vertraut er ihr nun? Immerhin lebt sie noch. Ihr Vater hätte sie nicht nur getötet, er hätte sie eingeladen, in der Öffentlichkeit, und diese Männer wären ihm gefolgt. Falcone wusste wie man auf die Stärke von Anderen baute.

Oswald: „New times, new methods.“

Ich mag den Penguin einfach.

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Eingeordnet unter Gotham, Kritik und Rezension, TV-Shows!

Shelter, Versuch #1

Gut. Ich hatte mir das Spiel um einen Euro gekauft. Und sogleich angefangen.

Die Grafik ist simpel, die Musik psychodelisch. Die Landschaft Open World, auch wenn die Dachsdame, also ich, nicht überall hin kann. Die Steuerung wird auf die gewohnten Tasten gelegt und los gehts.

Siehe da. Ich konnte nicht tiefer in die Höhle hinein kriechen. Ein Dachsbaby lag halbtot am Boden. Es ist vor Hunger erschöpft und kann nicht mehr aufstehen. Ganz grau war es. Ich dachte zuerst, ob ich es tot geboren hatte. Von wegen grausamer Natur und so. Ich zupfe etwas Essbares aus der Erde und gebe es dem Kleinen. Es steht wieder auf.

Merke: Je grauer das Dachsbaby wird, desto schlechter geht es ihm. Um sie alle auseinander halten zu können, sind sie unterschiedlich gefärbt. Und jedes muss essen. Was nicht immer ganz so einfach ist, da Nahrung rar und eines immer schneller ist.

Das erste Level läuft mehr oder weniger von selbst. Man isst, wuschelt sich durch Wiesen und Gestrüpp, fängt Frösche und Mäuse. Für den Fuchs war ich zu wenig vorsichtig. Irgendwann ging ich einen langen Weg hinunter und plötzlich: Battle-Sound, ein großer Vogel stürzt hinab und krallt sich eine Maus. Der berühmt-berüchtigte Bird-Level. Drei soll davon geben, laut Steam Reviews.

„Bestenfalls du beendest das Spiel jetzt, dann sind sie für immer sicher“ sagte der Mensch hinter mir höhnisch. Meine Klagelaute wurden dadurch nicht leiser. Es gilt also in Sicherheit zu gehen und von einem Grasfleck zum nächsten zu laufen. Und ja, die Kinder können gefressen werden – wenn das passiert, verschwindet der Vogel. Die Überlegung war tatsächlich kurz: Soll ich eines opfern, um den anderen den Stress zu ersparen und, sofern möglich, füttern? Und ja, eines wurde unabsichtlich gefressen. Eines hats erwischt, ganz am Ende. Ich bin eine schlechte Dachsmutter.

In Level 2 ist es Nacht. Ich merkte plötzlich, dass ich das Fressen nicht mehr fallen lassen kann und ein Ratgeber sagte mir: Du hast ein Baby auf dem Weg verloren, finde es! Währenddessen brechen das zweite und kurz darauf dritte zusammen. Letzteres finde ich immer wieder, aber wo sind die anderen? Ich weiß noch, irgendwann liefen sie weg. Wenn das passiert, erkennbar durch brechende Äste, darf man sie unter gar keinen Umständen aus den Augen verlieren! Wtf? Dieses Spiel ist unmöglich zu gewinnen. Irgendwo liegen sie also. Vielleicht bald tot. Nahrung für die Luchse aus Shelter 2?

Nur mehr eines ist übrig, es folgt mir. Und ich kann ihm nichts zu fressen geben (an diesem Punkt ist das Spiel etwas unrealistisch, zumindest eines hätte ich noch durchfüttern können). Das erste auf dem Bild rechts oben ist es. Und da Nacht ist, werde ich sie nicht mehr finden. Und dann werden sie gefressen. Soll ich warten, bis böse Tiere die halbtoten Dachsbabies gefressen haben? Ich habe mich also (im Moment) dazu entschlossen, Shelter neu zu starten, bevor mir auch noch das letzte weg stirbt. Kurzum: Ich habe das Spiel derweil auf die Seite gelegt und einen Sad-Quit, einen Desperate-Quit hingelegt.

Fazit bis jetzt: Ein grausames, wenn auch liebevoll gestaltetes Spiel. Auf 5 Kinder aufzupassen und ihnen regelmäßig Futter zu besorgen ist nicht so einfach. Und dann laufen sie weg. Und dann gibt es Gefahren. Emotionaler Meltdown in 4.. 3.. 2.. Ich dachte mir, ich spiele später weiter.. aber das ist eben das Perfide bei Steam Sales: Man kauft und kann sich so ganz leicht entscheiden, womit man nun seine Zeit vergeuden oder Emotionen malträtieren möchte.

Generell: Kauft es. Es ist gut. Auch für 5€. Peinigt eure Gefühle!

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Eingeordnet unter Gaming

„GLOW“, Season 1

Als man mich vor drei oder vier Monaten fragte, ob ich bereits GLOW gesehen hätte, verneinte ich. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass eine Serie über Frauenwrestling mit grellen Kostümen (denn das zeigte das Vorschaubild) tatsächlich sehenswert sein könnte. Was war ich naiv und dumm und einfältig und ignorant.

Wer also immer noch zögert und sich nicht sicher ist, den kann ich beruhigen: Diese fünf Stunden sind gut investiert. Um sich für GLOW zu begeistern, muss man kein Interesse für Wrestling aufbringen, denn die Hauptakteure tuns genau so wenig. Und genau so wenig steht Wrestling im Zentrum der Serie, sondern bietet lediglich einen, wenn auch etwas ungewöhnlichen Rahmen für zwischenmenschliche Beziehungen, Satire, Kritik und Amüsement.

Worum geht es?

Im Mittelpunkt steht mit Ruth eine erfolglose Schauspielerin, die immer dann einem Produzenten vorgeschlagen wird, wenn dieser nach einer starken, unabhängigen Frau sucht, nur um ihm bewusst zu machen, dass er das eigentlich nicht will. Schon die ersten Dialoge sind bissig, aber nicht aufdringlich.

Ruth landet schlussendlich bei einem Casting für eine Frauenwrestling-TV Aufzeichnung. Der Regisseur mit Schnauzer mag sie nicht und möchte eigentlich nur seine Postapokalyptischen Trash-Horrorfilme drehen (Willkommen im letzten Jahrzehnt der ordentlichen B-Movies!). Als Ruths beste Freundin Debbie, die den anderen Darstellerinnen bereits aus dem TV bekannt ist, wütend auftaucht die kurze Affäre ihres Mannes mit Ruth flog auf) und sie sich im Ring ein Gefecht abliefern, ist er Feuer und Flamme für die blonde Heroine und sieht bereits Good versus Evil, Blond vs. Brünette im Ring. USA vs. Soviet Union. Kapitalismus vs. Kommunismus! Freiheit vs. Zwangsarbeit!

Kritik und Spoiler

Die Serie spielt im Jahre 1985 – was in diesem Falle aber dank Mode und vor allem der Sportbekleidung wegen für einen zusätzlichen Fun- und WTF-Faktor sorgt. Und nicht nur dass, auch die politische Weltlage lässt sich hervorragend integrieren, ohne jedoch die Story selbst unter deren Schatten zu begraben. Sie lässt sich nutzen, um Rassismus anzusprechen und andererseits die wahnwitzigen Mittel zur Effekthascherei im Showbiz zu verdeutlichen, ohne aber dabei auf Humor zu verzichten.

Die Macher, die u.a. für Orange is the new Black tätig sind, dokumentieren in gewohnter Manier neben realistischen Frauenkörpern, die unangenehmeren oder die sonst in den Medien tabuisierten Nebenaspekte des Frauendaseins, ohne aber besonders Gewicht darauf zu legen, sie ins Lächerliche zu ziehen oder den Anlass für einen derben Witz zu nutzen. Sie sind da. Es wird darüber geredet. That’s it. Wie im realen Leben.

Im Wrestling-Team angekommen, werden die jeweiligen Typen als extrem inszenierte Stereotype verkauft – was in der aktuellen Filmwelt nach wie vor Norm ist und die Frage bzw. den Disput zwischen Sichtbarkeit via Typecasting und stereotyper Darstellung aufwirft und nicht eindeutig beantwortet werden kann.

So wird die indisch-amerikanische Medizinstudentin zu „Beirut“, eine Terroristin und bekommt (unglücklicherweise, denn zeitgleich spielt sich das Geiseldrama von Beirut ab) den entsprechenden Blacklash. Eine gewichtige Afroamerikanerin wird zur „Welfare-Queen“ (Fun Fact: Kia Stevens ist tatsächlich Wrestlerin („Amazing Kong“)) und dient damit zur Personifikation der Rassenhetze zur Reagan-Ära. Die britische Rhonda wird „Britannica“, die klügste Frau der Welt und Vietnamesin Jenny wird zu „Fortune Cookie“. Zwar greift man sich immer wieder über die Dreistigkeit an den Kopf, erkennt aber auch die Kritik und Satire dahinter, die sich immer wieder ergänzen und muss, zugegeben, im Nachhinein lächeln.

Ein Plus gibt es auch für Frauensolidarität. Als Rhonda bemerkt, dass eine der jüngeren in den Regisseur verliebt ist (kennt sie doch all seine Filme und ist interessiert mit ihm zu sprechen) und er Rhonda frägt, was er denn nun tun solle, sagt sie: Sei nett. Gib ihr Aufmerksamkeit. Ebenso wird die zerbrochene Freundschaft zwischen Ruth und Debbie thematisiert, die sich zwar sehr wohl „anbitchen“, aber im entscheidenden Moment miteinander arbeiten. Auch dem „Kampf um den Mann“ interessiert niemanden, denn nachdem die Affäre beendet ist, zieht sich Ruth zurück; niemand streitet sich um den Regisseur oder den Produzenten und auch der Vater von Carmen, der selbst Wrestler ist, steht seiner Tochter gegen Ende doch unterstützend zur Seite.

„It’s a show about finding your voice and not letting yourself be put in a box, and it’s worth noting that GLOW, which isn’t quite a comedy and isn’t exactly a drama, has unconventional episodic running times of between 29 and 35 minutes. Trim to conform to traditional comedy running time and characters suffer.“ (hollywoodreporter.com)

Fazit: Definitiv Sehenswert!

Links

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