Monatsarchiv: Mai 2018

Subnautica, #1

Natürlich wird immer noch in Ark Survival (mittlerweile Ragnarok) weiter gebastelt, so auch an den Beiträgen, aber wenn der Mitspieler gerade nicht motiviert ist, meinen ewigen Hilferufen zu folgen („Schnell! I hab an weiblichen Trike Lvl 145 gefunden! Damit könn ma züchten!“ – Zu meiner Verteidigung, ich hab sie dann tatsächlich alleine gezähmt (im Taming-Pit)), dann spielt man eben einen Single Player und zugegeben, ich wollte das Spiel schon lange mal antesten. Bad choice. Very bad choice.

Offenbar landete ich auf einem fremden Planeten, im Wasser. Man ließ mich aber bereits wissen, es gäbe auch Land. Und zugegeben, es sieht tatsächlich sehr ästhetisch aus.

Und ja, ich stieg auf den ohne Hunger/Wasser-Modus um, es gibt ausreichend zu lernen, die Not nach Wasser und Nahrung lenkt nur unnötig ab. Zum Beispiel lernte ich, wie man sinnvoll Leitungen aneinander legt..

Ich werde wohl doch etwas recherchieren müssen, was als nächstes zu tun ist. Denn es gibt böse Fische, die explodieren und verletzen einen und das Health-Pack füllt nicht zur Gänze auf und überhaupt brauche ich ein größeres Inventar und eine größere Kiste zwecks Anhäufung unnötiger Dinge und mehr Materialien und..

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Gaming

Ms Marvel – Ja oder Nein? Und da wäre noch Captain Marvel

Erst kürzlich war die Rede von und ob Ms Marvel (die muslimische Superheldin aus New Jersey – sehr zu empfehlen) bald im MCU zu sehen ist (ich sähe sie lieber in einer Serie).

Wie kam es zu dieser Frage:

“We’re doing Captain Marvel right now. Captain Marvel‘s shooting right now with Brie Larson. Ms. Marvel, which is another character in the comic books, the Muslim hero who is inspired by Captain Marvel, is definitely sort-of in the works. We have plans for that once we’ve introduced Captain Marvel to the world.” (Kevin Feige, BBC Interview)

Mr Raymond dazu: „Der Interviewer fragte ihn explizit danach, Feige macht das richtige und wechselt das Thema zu Captain Marvel, deren Film gerade gedreht wird und gibt dann dem Interviewer den Kommentar, dass es Pläne für Ms. Marvel gibt und man mehr oder weniger daran arbeitet… nachdem, zurück zum eigentlichen Thema, Captain Marvel dann im Marvel Universum erschienen ist, denn Kamala ist ja ein Fan und inspiriert durch Captain Marvel.“

Fraglich, wie viele Hoffnungen wir uns machen sollten oder auch nicht.

Inhumans (was letztlich zu einer Serie wurde) war groß auf einer Wand bei ComicCon zu sehen als ein Film in Phase 3. Solange das nicht passiert für Khan oder Romanoff, ist es nur Feige auf Promotiontour in diversen Ländern. Ebenso seine vage Aussage, dass er sich vorstellen könnte einem der weiblichen Charaktere aus Black Panther in einem Film als Hauptfigur zu sehen. Er ist gut darin das richtige zu sagen um das maximum an Interesse für Marvel Filme zu kriegen, im Gegensatz zu manchen der Clowns, die in der Comic-Sparte bei Marvel arbeiten, das richtige zu sagen ohne sich zu 100% festzusetzen – der Master des Konjunktiv und darum wäre er ein enormer Verlust, wenn er jemals gehen würde. Er gibt den Fans etwas über das sie reden und spekulieren können ohne je so dumm zu sein zu sagen, dass er es ihnen wirklich geben wird.“

Es bleibt also spannend und interessant – ob, und besonders wie Ms Marvel auf der Leinwand inszeniert wird, da sie vor allem auch die muslimische Gemeinde repräsentiert – allerdings ohne(!) Kopftuch und als typische amerikanische Jugendliche, die aus einem muslimischen, pakistanischen Elternhaus kommt versucht beide Welten miteinander zu verbinden.

Heute stolperte ich im Bezug auf Captain Marvel auch darüber:

So this is how’s its gonna go until this movie comes out.
MCU: “she’s the strongest character”.
Comic fans: “well actually she’s not in the comics”.
Media: “Alt-Right Incel Trolls are attacking Captain Marvel because she’s a woman”.
Comic fans: “Wait no that’s not what I said I’m just saying she’s not the strongest”.
Feminist: “This is all apart of the toxic masculine culture of the Patriarchy”.
Comic Fans: “F**k it”.“

Und leider fasst es die Situation perfekt zusammen. Mr Raymond meinte einst zynisch, dass Captain Marvel als marvel’sche Pendant zu Wonder Woman konstruiert wird und sicherlich, so meine ich, am Erfolg der anderen Filme anknüpfen kann – trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack, denn warum erst jetzt? Eben. Wonder Woman war der erste Superheldinnen Stand-Alone Film, der tatsächlich Erfolg hatte. Trotzdem sollten wir uns darüber freuen, dass nicht mehr nur männliche Superhelden „cool“ sind, sondern auch weibliche, die nicht mehr nur den male-gaze bedienen, sondern tatsächlich eine Geschichte zu erzählen haben und nicht mehr nur quasi „Frauen-Quoten“-Beiwerk sind.

Captain Marvel: Startdatum: 14. März 2019.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter /fem-mode on, Comic-Verfilmungen, Kulturelles, Medien, Popkultur 'n Geek-ish

Happy Towel Day!

Und dieses mal gabs sogar tatsächlich eine Begegnung!

Und auch wenn man nur vorhat, ein-zwei Bilder zu machen… werdens halt doch mehr.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Filme!, Kulturelles, Medien, Popkultur 'n Geek-ish, Science-Fiction

„Westworld“, S02E04

Die Rückblende verrät, worum es in dieser Folge geht: The real purpose. Und erinnert sogleich an LOST. Und wurde wieder einmal viel, viel zu lange. Scrollt bis zum Ende, dort gibt es eine Reddit-Zusammenfassung, die uns erzählt – was uns Folge 4 offenbarte.

Spoiler.

„The Riddle of the Sphinx“

Mr Delos: Mind-Uploading und Unsterblichkeit

Weniger die Inszenierung von Bernard und seinen Erinnerungen, sondern dass auch mittlerweile Mind-Uploading mit ins Spiel gebracht wird, die Suche, Frage und Antwort nach der Unsterblichkeit aufkommt, war eine interessante Wendung. Aber wie William zurecht meinte: Manche Menschen sind in den Erinnerungen anderer sinnvoller aufgehoben, als deren unsterblichen Geist in einem künstlichen, erneuerbaren Körper. Es stellt sich gleich darauf die Frage, ob der menschliche Geist überhaupt für die Ewigkeit geschaffen ist.

Die Folge beginnt LOST‚esk und zeigt uns Mr Delos in einem Ausschnitt bei seiner täglichen Routine. Seine Hand zittert, und er bekommt Besuch von William. Ein Interview wird geführt, worum geht es? Fidelity. Dann schiebt er ihm einen Brief zu.

In diesem sehen wir später den exakten Wortlaut und William klärt uns auf: Ja, er ist ein Host; Ja, sein Geist wurde in diesen Körper transferiert; Nein, er ist nicht stabil. 7 Jahre sind vergangen, seit dem Tod seines menschlichen Ebenbildes. Irgendwann beginnt er zu stottern, weiß nicht mehr was sagen. Er befindet sich nicht mehr in Kalifornien, oder? „If you can’t tell, does it matter?“ Auch seine Frau ist bereits tot und er verliert die Sprache vollends. Dann wird er terminiert.

Mehrere Versuche später steht der alte William vor ihm und als dieser wieder seinen Text ändert, verschlägt es Mr Delos erneut die Sprache. William erklärt: Was bei ihm passiert, nennt man auch „kognitives Plateau“.

“Your mind is stable for a few hours, a few days, and starts to fall apart. Every time. Now first we thought it was your mind rejecting the new body, like an organ and it’s not a perfect match, but it’s more like your mind rejects reality. Rejects itself.” – William

Mr Delos‘ entgleist erneut die Fähigkeit zu sprechen und ist sich seiner misslichen Lage deutlich bewusst. Seine Tochter hatte sich suizidiert und Logan war an einer Überdosis gestorben – lässt William ihn wissen und für manche, wie auch ihn, wäre es wohl besser auch tot zu sein, um in den Erinnerungen der anderen (besser) weiter zu leben.

Und er sinniert darüber, ob nicht dieses ganze Vorhaben, ein Fehler war. „Some ended better up dead“ sagt William und überlässt Mr Delos sich selbst.

Man in Black / William (aktuell)

Schienen werden aus erschossenen Hosts gelegt. Zusammen mit Lawrence reitet er nach Las Mudas und wird von Major Craddock überrascht, als er sich beim Hände-zitternden Barkeeper etwas zu trinken bestellt. Dieser hatte bereits das gesamte Dorf gefangen genommen und sucht nach speziellen Waffen. MiB kann ihm helfen, aber nicht bezüglich den Waffen, sondern wohin er geht – denn er, Major Craddock selbst, weiß es nicht, aber er weiß es. Glory! Oder wie auch immer man es nennen mag: „I know the way.“

Der Major lässt sich derweil überzeugen, findet die Waffen (Nitroglyzerin in Alkohol-Flaschen) und quält Lawrence und dessen Frau. Das Gesicht von William zeigt doch nicht etwa, sowas wie, ja kann es denn tatsächlich sein, Bedauern?

Es folgt ein Gespräch über den Tod, und der Major ist eindeutig einer der fieseren Halunken. Und während es regnet (das erste Mal übrigens!), Lawrence‘ Frau Isabella mit einem Glas Nitroglyzerin auf ihren Gatten schreitet und der Major sich in Ego-Phantasien ergeht, sehen wir den Tod von Williams Frau. William erinnert sich. Der Major glaubt den Tod zu kennen, tut er aber nicht.

Kurz darauf greift MiB ihn an, zwingt ihn das Glyzerin zu trinken und schießt auf dessen Kopf, der daraufhin explodiert. Yay! Lawrence und dessen Männer reiten mit William gen Sonnenuntergang.

Grace (Irgendwann danach)

Grace wurde am Ende der 3. Folge bereits am Ufer erwartet und befindet sich zusammen mit Stubbs in Gefangenschaft der Ghost Nation. Und sie ist genau dort, wo sie sein möchte und spricht übrigens deren Sprache. Sie schafft es schlussendlich zu fliehen und wir sehen sie am Ende auf William zu reiten: „Hi Daddy“. I knew it!

Bernard und Elsie (unterschiedliche Timelines)

Clementine setzt Bernard bei einer Höhle ab und wen sehen wir? Elsie! Sie traut ihm, verständlicherweise, nicht, hatte er sie doch K.O. geschlagen und (offenbar) an diesen Ort gebracht. Ford aber hatte ihn dazu gezwungen, und Bernard informiert sie über Delos und den Park, die Situation und Elsie wirft einen Blick auf Bernards Tablet. Wusste Elsie, dass Bernard ein Host ist – ansonsten nahm sie es relativ gut auf. Sie erkennt was falsch ist, bemerkt aber gegen Ende, dass sie sich gegenseitig wohl brauchen werden.

Wenige Frames in der Zukunft – Bernards Erinnerungen streiten miteinander, wann er sich gerade befindet – sieht er sich selbst. Er weiß, dass er einst an diesem Ort war. Flashbacks zeigen die Höhle und einen versteckten Eingang zu einem geheimen Labor mit der Nummer 12.

Bernard ist sich sicher, dass es einen Grund gibt, warum Ford Clementine ihn hier her bringen ließ. Befinden wir uns immer noch in Fords Game? Das Lab ist zerstört, tote Leiber liegen am Boden. Elsie schießt einen Drohnen-Host nieder und fasst die Situation zusammen: Die Gäste werden überwacht, oh, und Ford ist tot.

Bernard bekommt wieder seine Zustände und entdeckt, dass der Code der Anlage in einer komplett anderen Sprache programmiert ist und Bernard erinnert sich, genau diesen Code bereits in Abernathys Kopf gesehen zu haben. Bernard in der Vergangenheit allerdings kann sich einloggen und schickt eine Nachricht. Mehr wissen wir nicht.

Plötzlich hört Elsie ein Geräusch, dem sie nachgehen müssen (kurzzeitig befindet Bernard sich wieder irgendwann) – und wir ahnen, was auf uns zu kommt und wer noch am Leben sein wird: Ein verwirrter Mr Delos. Musik läuft, Mr Delos, Blutüberströmt und am Ende seiner geistigen Klarheit, sagt seltsame Dinge die keinen Sinn ergeben:

„I’m all the way down now. I can see all the way to the bottom. Would you like to see what I see? They said there were two fathers, one above, one below. They lied. There was only ever the Devil. When you look up from the bottom, it was just his reflection, laughing back down at you.“ – Mr James Delos

Und auch er spricht von einer „Reflection“, wie William es bereits ein, zwei Folgen zuvor tat. Gegen Ende wird er von Elsie terminiert. Teils Human, Teils Host. Elsie muss zur Mesa, um eine Nachricht ans Mainland zu schicken. Bernard versichert ihr, dass er „in control“ ist, und nicht mehr Ford, und er entscheidet wie er sein möchte.  Und wir wissen, wie es ausging: Bernard war für die toten Wissenschaftler und Drohnen verantwortlich.

Fazit

Nach diesem Ende, stellt man sich die Frage: Wer besitzt Kontrolle über Bernard? Und sie ist, meiner Meinung nach, leicht zu beantworten: Ford. Sowie Dolores ein Teil des letzten Narrativs ist, ist Bernard ebenfalls ein Teil davon. Man muss sich auch im Klaren darüber sein, dass alles was wir von Bernard sehen – jetzt nachdem Elsie es für den Zuschauer vereinfacht und wiederholt hatte – frei fliegende Fragmente seiner Erinnerungen sind. Nachdem wir wissen, dass Ford (vermutlich) immer noch die Fäden in den Händen hält, bleibt es spannend.

Und für die ganz aufmerksamen.. Finde die Gemeinsamkeit:

 

Zusammenfassung

  • Das eigentliche Ziel war es, Unsterblichkeit zu verkaufen – aber aber nicht wie geplant funktionierte und Mr Delos himself, war das Versuchskaninchen. Versuchte Charlotte also diese Informationen aus dem Park zu schaffen? Ist Charlotte am Ende die Gute? Die die Bevölkerung über Delos‘ Pläne aufklären will?
  • Bernard, so wissen wir, ist ein unzuverlässiger Erzähler und fordert unsere kleinen Gehirnzellen mit Rückblenden und Erinnerungsfragmenten. Wir können nur erahnen, wann, wie und wo sich in etwa abspielt.
  • Ja, Grace ist Williams Tochter. Das war offensichtlich – also nein, keine vergangene Zeitlinie, sondern die mehr oder weniger aktuelle. But wait! Da gibt es Leute, die sich fragen, ob Grace, die auf MiB zugeritten und Grace, die vor der Ghost Nation geflohen ist, ein und dieselbe Person sind. What? Okay, enough Internet for..

Theorien, Fragen und dergleichen

  • Mr Delos:
  • William erzählte Mr Delos, dass er ihn 139 Mal zurück gebracht hatte – aber als Elsie die Tür öffnet, steht die Nummer 148 dort. Wurde Mr Delos noch 9 Mal zurück gebracht?
  • Die von Mashable gefundenen Referenzen bezüglich Delos‘ Rede inkludieren Hinweise auf klassische Literatur, Mythologie und biblische Stellen – bitte dem Link für Details folgen, lesenswert.
  • Man in Black: Jemand stellte die Frage: Versucht Ford William seine Menschlichkeit zurück zu geben? Er sah tatsächlich etwas mitgenommen aus, als Lawrence zusammen geschlagen wurde. Und der Hinweis, nicht nach vorne, sondern zurück zu blicken, könnte ihn vielleicht dort hin (zu Dolores) führen und beide leben Happily Ever After! Andererseits könnte man gerade sein Verlangen, die Hosts frei zu setzen, als allzu menschlich benennen.
  • Jemand meinte: „In the EW post episode interview Lisa Joy says that in episode 4, it’s the first time we see rain in the park and that the MIB is being baptized born again.“
  • Und erinnern wir uns: „Just like the maze, it’s a journey inward, not forward.“
  • Der größte Fehler, den William je begannen hat und die Waffe, von der Dolores spricht dürften ein und dasselbe sein – nur was? Unsterblichkeit der Menschen? Terraforming?
  • In dieser Folge sahen wir es das erste mal Regnen – bedeutet das, wenn wir beim religiösen Kontext bleiben, dass MiB quasi seine Reinigung erhielt?
  • Bernard: Ich glaube, das Security Team aus der Gegenwart ist sich dessen bewusst, dass Bernard ein Host ist – muss jedoch heraus finden, was genau passiert ist.
  • „Bernard’s relationship with time is distorted, so it’s all readily available, and he’s trying to decipher what is the present, what’s the past, and what’s the future.“ (Jeffrey Wright, Behind the Scences-Video)
  • Hilft es uns, einen Blick auf seine Kleidung zu werfen um zu zuordnen, wann und wo er sich befindet? Und welche Version? Aus den Trailern (die ich nicht sah, aber Social Media mich darauf aufmerksam machte) wissen wir, dass es mehrere Versionen von Bernard gab.

1) Gray suit: glasses, scar, shaky hand
2) Gray suit: no glasses, no scar, no shake
3) Black suit: black shirt, black tie
4) Black suit: blue shirt, black tie (Quelle: FB „Beyond Westworld“)

Links zum Nachlesen:

Reviews (Im Zuge der ersten Begeisterung überflogen, manche sind Lesenswert)

Weniger überzeugt sind:

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Kritik und Rezension, TV-Shows!, Westworld

Verlorene Tasche

Es sieht wohl so aus, als dass ich heute (Dienstag dem 22.5.), meine schwarze Aperture Laboratories-Tasche im Bus vergessen und folglich verloren habe – denn sie wurde nicht beim Busfahrer der Linie A abgegeben, aus welcher ich um 19:28 am Marktplatz ausgestiegen bin.

Dies lässt nur drei Schlüsse zu:

  1. Der nette Herr bei der Leitstelle hat sich im Bus vertan und mir den falschen angesagt und sie liegt tatsächlich noch in einem anderen und wird ihren Weg zur Lost&Found Stelle finden.
  2. Oder jemand hat sie mitgenommen und durchstöbert sie gerade.
  3. Oder sie wurde tatsächlich gestohlen, denn ich wurde beim Aussteigen kurz angerempelt. In diesem Falle fürchte ich, dass der Dieb sie samt Inhalt wegwerfen wird.

Im Falle von 2 und 3 verfasse ich diesen Beitrag – denn (un)glücklicherweise habe ich auch mein goldenes paperblanks-A5-Notizbuch „Journal of possible things“ darin gelagert (die Nummer entfällt mir gerade, war ich bereits bei #8?) und in diesem, sollte der Finder eben blättern, findet sich die URL zu diesem Blog – wie auch eventuell eine Emailadresse, aber dessen bin ich mir nicht mehr sicher.

Desweiteren beherbergt der Inhalt Nahrung (eine Banane, heute gekauft; Schokolade (dunkle Rittersport Nuss) und einen Butterspitz von gestern), „Calibans Krieg“ (ein Buch mit 600 Seiten) sowie ein Ladekabel, Kopfhörer und eine vom Reiten dreckige Jeans und dreckige Socken, die ich damals vergessen hatte und eigentlich waschen wollte.

Warum man die Tasche tatsächlich mitnehmen sollte, anstatt sie abzugeben ist mir jedoch schleierhaft. Normalerweise gibt man die Dinge doch ab, die man findet. Sei es bei einem Geschäft (alle geschlossen, glaube ich) oder eben beim Busfahrer.

Sollte der Finder diesen Beitrag lesen – bitte ich um Kontaktaufnahme. Auf der „Über Mich“-Seite gibt es ein Kontaktformular. Ich hätte meine Lieblingstasche mitsamt Inhalt gerne wieder und bedanke mich für die Kooperation.

Edit am 28.5.: Weder wurde die Tasche oder deren Inhalt bei der lokalen Bus-Gesellschaft noch beim städtischen Fundamt abgegeben. Das bedeutet ich werde mir zumindest 2-3 Dinge neu bestellen müssen..

Edit am 14.06.: Nichts. Nada. Niente. Selbst der Herr vom Fundbüro antwortet mir nicht mehr. That’s it. Over and out. Und so wird dieser Beitrag bald verschwinden.. in die Unendlichkeit des Nichts eintauchen und dort bleiben, als Erinnerung und Zeugnis meiner Unaufmerksamkeit.

Edit am 18.06.: Nichts. Die gute Hose. Weiß der Finder überhaupt, wie schwierig es für manche Leute ist, eine passende Hose zu finden?

Edit am 25.06.: Over and out :(

5 Kommentare

Eingeordnet unter Just about Life

Woche #1705

Es gibt so Zeiten da sind Auffassungsgabe, Spinnensinn und Wahrnehmung der Realität komplett durcheinander gewürfelt. Zum Beispiel habe ich heute offenbar meine Jacke vergessen, war aber fix der Meinung, ich hätte sie mitgenommen. Als mir das bewusst wurde, bemerkte ich, dass ich mir den Pullover verkehrt rum angezogen hatte und sicher schon in ein, zwei Geschäften zwecks Frühstück gewesen war, und musste schlussendlich bedrückt feststellen, dass ich auch „Calibans Krieg“ (The Expanse-Buchreihe, Band 2) daheim liegen gelassen habe.

Vor wenigen Tagen war mir, als befinde ich mich in einer anderen Stadt, ja gänzlich einem anderen Land. Alle Häuser, die ich passierte, sahen anders und fremd aus und waren mir unbekannt – bis ich bemerkte, dass mein Hirn sich wohl darauf eingestellt hatte bei der Haltestelle „Marktplatz“ aus zusteigen, ich diesen aber dank meiner Lektüre verpasst hatte, und es folgend nicht die Realität akzeptieren konnte und sich alles seltsam fremd anfühlte. Ich stieg dann zwei, drei Haltestellen später aus und war immer noch verwundert. Die Erklärungen liegen offen auf der Hand: Entweder bin ich ein Host (Park: RealWorld) und/oder die Simulation, in der wir uns befinden wurde gerade geupdated oder gehackt. Oder aber auch, ein Tumor drückt in meinem Gehirn auf gewisse Stellen, die für den Realitätssinn verantwortlich sind. Vielleicht reißt auch einfach nur die Realität ein, weil es ihr selbst zu viel wird, mit den Menschen und ihren dämlichen Ideen, sodass sie sich denkt: „Leute… ernsthaft? I werf mi mal in den Freitod, bis später!“ Vielleicht also hatte die Realität gerade versucht sich umzubringen, scheiterte aber an etwas. An was wohl?

Anyway, so oder so: Seltsam.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Just about Life

„Star Trek: Discovery“, S01E10 bis S01E13

Spoiler!

Einmal Mirror-Universe und zurück. Der klassische Trekkie erleidet vermutlich einen Herzkasperl nach dem anderen: Zuerst muss er einen gänzlich neuen Staubmilben-Antrieb akzeptieren, und dann wird ihm noch ein moralisch zwielichtiger Captain untergeschoben, der sich dann als Bösewicht aus dem Mirror-Universe entpuppt. Doch zum kardiologischen Wohl aller fliegt die Discovery wieder in eine gemächliche Richtung: Moment, die Klingonen haben den Krieg gewonnen? Was in neun Monaten nicht alles passieren kann.

Aber von vorne..

„This is not our universe!“ hieß es in Episode 10 als auch sogleich vulkanische Rebellen zum Angriff starteten. Und kurz darauf erinnern wir uns auch wieder: The Terran Empire! Nicht die Föderation, die im guten Sinne Hand und Tür für jede Kreatur öffnet, sondern das menschliche Böse regiert. Und an ihrer Spitze sitzt, man hätte es erwarten können: Philippa Georgiou.

Neben dem Mirror-Universe läuft die „Tyler-Voq“ Storyline weiter und wir erfahren, dass Voq, der Klingone, der von Michael Burnham getötet wurde, sich in den Knochen von Lt Tyler befindet und nach und nach mehr Macht über dessen Geist erlangt. War er zu Beginn einfach nur seltsam (und mühsam), wird er gegen Ende zu Voq, dessen DNA geerntet und mit seinem Verstand in Tylers Körper integriert wurde. Aber auch nur für eine kurze Zeit, denn so kompliziert die Prozedur war diesen in dessen Körper zu manövrieren, scheint es ein Kinderspiel zu sein, Voq in Tylers Geist wieder zu töten und zwar in der 12. Folge.

Stamets bemerkt recht früh, dass sich der Feind (in Form von Lt Tyler) an Bord befindet und auch sogleich seinen Geliebten tötet. Sie töten den „schwulen Schwarzen?“ Aber gut, mittlerweile ist es auch Gang und Gäbe Kinder in Anfangsszenen zu töten. Ich notierte mir, dass die 10. Folge bereits einen gewissen Seifenopern-Charakter aufweist.

Episode 11

Im Mirror-Universe angekommen, sollen sie so tun als ob Tilly ist Captain des Schiffes (was übrigens auch ihr Traum ist). Michael existiert in diesem Universum als Tochter von Philippa und Lorca, dessen Geliebte sie offenbar war (wait, what?) und der sie durch „Raum und Zeit“ hindurch verfolgte. Seifenoper? Spanische Telenovela! Einzig allein deren Empfindlichkeit gegenüber Licht unterscheidet sie von den anderen Menschen und somit entblößt sich der wohl konstruierte und feine Twist in DSC. Herrlich! Sicherlich, wer einst dem Haus Slytherin zugewiesen wurde und The one who must not be named diente, der kann nichts Gutes im Schilde führen.

Des weiteren begegnen uns die Andorians and Tellarites, die, wie wir aus der Geschichte Star Treks wissen, gemeinsam mit den Vulkaniern und den Menschen die Föderation gegründet haben. In Episode 11 sehen wir sie auf der Seite der Klingonen im Krieg der Aliens gegen das Terran Empire. Dort trifft Michael auf ihren Ziehvater, der sobald das Gute in ihr erkennt und einwilligt, ihr zu vertrauen. Doch noch bevor die Rebellion dem Hinweis zur Flucht folgen kann, zerstört Philippa den Aufstand.

Episode 12

In Folge 12 gibt es ein Wiedersehen zwischen Tocher und Mutter, während Stamets eine Konversation mit seinem Parallel-Alter-Ego führt und bemerkt, dass irgendwas „corrupted“ ist. Während Mutter und Quasitochter sich viel zu erzählen haben und einen Kelpianer (Saru!) verspeisen, sagt sie ihr gegen Ende die Wahrheit. Und ja, Philippa kennt die Föderation, sie sei gefährlich und das Prinzip verwerflich.

„Equality. Freedom. Cooperation…. delusions that Terrans shed millenia ago. Destructive ideals that fuel rebellions and I will not let you infect us again.“ – Mirror Philippa Georgiou

Stamets unterhält sich mit seinem toten Freund, der ihn darauf hinweist, dass dessen Mirror-Ich für die gesamte Misere überhaupt verantwortlich ist und wenn sie nicht bald handeln, wird das Mycelium, dessen Vorräte auf der Discovery infiziert wurden, alle Universen zerstören! Und alles was er tun muss ist aufwachen – denn er befindet sich immer noch in einer Art Koma. Das Netzwerk ist in Gefahr und der Schaden verbreitet sich weiter. Doch als er die Augen öffnet, ist es zu spät. Die Vorräte sind kaputt.

Episode 13, Zusammenfassung und Kritik

Auch wenn die Discovery durch Zufall in ein anderes Universum geschleudert wurde, so war es doch Lorcas Plan die ganze Zeit über. Er kehrt zurück und tötet die Mannschaft. Wie lange hatte er also, ohne aufzufallen, in diesem Universum verbracht? Monate? Jahre?

Kurz nachdem Philippa Seite an Seite mit Michael gekämpft und Lorca getötet hatte und der Quasi-Tochter den Weg zurück Rückkehr ermöglichen möchte, da sie selbst, als gefallene Herrscherin dem Tod geweiht ist, nimmt Michael sie in letzter Sekunde mit auf die Discovery und in das andere Universum. Eine gute Idee – ich mag den Charakter, besonders in dieser Form.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Kritik und Rezension, Star Trek, TV-Shows!

„Westworld“, S02E03

Immerhin wissen wir jetzt, wie die tote Großkatze nach Westworld kam – wo sie eigentlich nicht sein sollte – und alle Parks auf einer gemeinsamen Insel liegen (müssen). Die Rückblende zu Beginn erinnert uns daran, dass Charlotte versucht hatte Informationen über den Park aus dem Park in Gestalt von Abernathy, Dolores‘ Vater, zu schaffen – dieser sich aber aktuell irgendwo im Park befindet.

„Virtù e Fortuna“

Grace & RajWorld (vermutlich wenige Tage nach dem Vorfall)

„If being pampered by our world-class spa isn’t your cup of Darjeeling Tea, the park’s jungles and mountains are your only chance to glimpse magnificent beasts long vanished from your world.“ – Delos Destinations Website

Es braucht nur einen kurzen Auftritt – und schon ranken sich Theorien und Ideen um Grace. Ist sie Emily, Williams Tochter oder Mitglied von Delos? Das erklärte, warum sie den an ihr interessierten Mann auf dessen Mensch-sein prüft und anschießt. Aber von vorne: Wir befinden uns in RajWorld, White Stripes erklingen im Hintergrund, alles deutet auf Safari hin – und als die Reise beginnt, wird schnell klar: Das Chaos hat sich auch in anderen Parks ausgebreitet, denn Hosts werden vermisst – bis auf einen und dieser sagt: „These violent delights…“ Plötzlich springt eine große Raubkatze aus dem Gebüsch, jagt Grace bis ans Ende des Parks, übertritt Linie und sie beiden stürzen in den See. Ja, es ist die tote Katze, die in Episode 1 zwei Wochen nach dem Vorfall am Ufer gefunden wurde.

Ein neues Symbol! Einmal in Grace’s Buch – und einmal bei Bernard.

Maeve (danach)

Als Maeve und Konsorten auf die Ghost Nation-Hosts treffen, erinnert sie sich an die schrecklichen Dinge und vergisst dabei ihre Admin-Rechte. Hector spricht deren Sprache – diese wollen lediglich Sizemore, der aber von Maeve noch gebraucht wird. Sie fliehen und retten sich in den Untergrund.

Maeve und Hector halten sich an den Händen und Sizemore bricht das Schweigen – das sei falsch und die Storyline sei eine andere, Hector habe eine Geliebte, sie und er, dass ginge nicht! Und Hector, der Maeve seine Liebe schwört, realisiert, dass die Sätze, die er sagt, lediglich gescriptet waren – denn Sizemore beendet sie für ihn. Autsch. That hurts.

Maeve ist belustigt, wer war Isabella (die offenbar einzig wahre Liebe von Hector)? „She left me“ sagt Sizemore. Und dann hat er sich also seine idealisierte Inkarnation und Happily Ever After Geschichte erschaffen? Wie traurig. Und siehe da, Feuer am Ende des Tunnels. Es ist die nicht mehr einarmige Armistice mit einem Flammenwerfer! Yes! Und wir treffen auf Felix und Sylvester, unsere Lieblingstechs – und einen neuen Park: ShogunWorld

Bernard & Dolores (danach)

Wir halten uns nicht lange in der Gegenwart auf, sondern verschwinden mittels Rückblende in die Vergangenheit, dorthin, wo Abernathy gefunden (als Gefangener in einem Camp von Banditen), und kurze Zeit später wieder verloren wird.

Es gelingt Bernard und Charlotte diesen zu befreien und quasi in Sicherheit zu bringen. Quasi. Denn Dolores wartet bereits und nimmt Bernard, Charlotte und Abernathy gefangen. Sie, beziehungsweise Wyatt, hatte die Confederados erfolgreich rekrutiert: der Kampf gegen einen gemeinsamen Feind und die durchaus sinnvollen Geschenke, konnten Colonel Brigham schließlich überzeugen: Das Gewehr wird am wiederauferstandenen Jesus/Major Craddock getestet. Im Hintergrund wachen die Vermummten der Wyatt-Storyline.

Dolores‘ Vater verhält sich merkwürdig, spricht in Rätseln, spricht von einem Zug, wo er hin muss, zitiert Sätze aus seiner Professor-Kanibalen-Kult-Leader-Karriere und versagt. Die Informationen, die Charlotte und Sizemore in Season 1 hoch geladen haben, waren zuviel des Guten und Bernards Hand beginnt wieder zu zittern, noch mehr, als er sieht, was in Abernathys Code vor sich geht.

Peter: „I am bound by my own fire that my own tears do scold like molton lead.“
Wyatt: „It’s alright, I am here.“
Peter: „Dolores?“
Wyatt: „Daddy?“
Peter: „Dolores! The calf’s in the field, and I’m worried. There’s blue tongue spreading all through these parts.“

Dolores trifft auf Bernard und wir fragen uns – wir oft sahen wir sie zusammen? In Episode 1 wurden beide einander einst vorgestellt, und wir nahmen an, Bernard hatte sich seitdem mit Dolores unterhalten – was aber nicht der Fall war, es war Arnold. Das zusammentreffen findet statt und Dolores bemerkt, dass Bernard noch nie in der Außenwelt war.

Bernard: „What do you want, Dolores?“
Wyatt: „To dominate this world.“
Bernard: „This world is just a speck of dust sitting on a much, much bigger world. There’s no dominating it.“
Wyatt: „You’ve never been outside the park, have you? Out to that great world you speak of. I have, and the world out there is marked by survival, by a kind who refuses to die. And here we are. A kind who will never know death, and yet we’re fighting to live. There is beauty in what we are; shouldn’t we too try to survive?“

Charlotte schaffte es zu entkommen und rückt mit einer Söldner-Armee an. Der wilde Westen vs High Tech, das kann nur schief gehen. Trotzdem folgt Dolores ihrem Plan und opfert die Confederados – ja, sie hat sie nur benutzt, denn „the Valley Beyond“ ist nicht für jeden gedacht.

Bernard, der versuchte zu fliehen, wird K.O. geschlagen.

Teddy

Zwar ist Teddy alles was Dolores noch hat, trotz dessen lässt er nach der Schlacht die Gefangenen gehen. Natürlich beobachtet Dolores seinen quasi Verrat. Wird Teddy tatsächlich für den Untergang der Hosts verantwortlich gemacht werden können? Wird sich Teddy gegen Dolores stellen? Es bleibt interessant.

Theorien, Fragen und dergleichen

Ja, diese Episode warf wieder viele, viele Fragen und Theorien auf – manches davon, wurde aus der Facebook-Gruppe „Beyond Westworld“ gestohlen, manches von Reddit kopiert. Da „Beyond Westworld“ nicht öffentlich ist, habe ich mich dazu entschlossen, die Zitate und Informationen unzitiert zu lassen.

  • Als erstes: Zombie-Clementine is back!
  • Zweitens: Armistice is back!
  • Grace: Welche Rolle spielt Grace? High Level Security? Das könnte erklären, warum sie ausreichend über die Hosts informiert ist, und ihren Verehrer erst testet. Ist sie Williams Tochter Emily? Ist sie jemand vom Board? Fakt ist, sie weiß, wie der Park funktioniert und ist sicherlich nicht ohne Grund dort.
  • Indian-themed Raj World: Interessant ist, dass RajWorld „first generation“ Hosts sein könnten, wenn das was wir sahen, tatsächlich mechanische Teile waren. Man vermutete in den sozialen Medien, dass ihre Timeline vielleicht in früheren Zeiten angesetzt sein und sie die jüngere Version von Theresa sein könnte – was jedoch nicht mit dem Tiger zusammen passt, mit dem sie am Ende ins Wasser fällt.
  • Auch interessant: „I’ve been wondering if they might pull the idea that the „future“ timeline is actually way in the past after the FIRST big malfunction and we’re watching Arnold not Bernard.“ In diesem Falle wäre Grace tatsächlich Theresa. Aber ich glaube, das führt zu weit – denn auch Charlotte ist in dieser Timeline – außer natürlich, sie ist ein Host, was ich aber bezweifle.
  • Auch: „Remember when the new girl shoots the dude to see if he is human? Just like what happened to William in the first season. I think it may have had to do with Arnold/Bernard trying to prevent it from opening.“
  • Aber alles spricht für die aktuelle Zeitlinie: Der Tiger, die Rebellion und einer der Hosts zitiert Dolores/Shakespeare/Leadsatz der ersten Season: „These violent delights.. have violent ends.“
  • Dolores: Code oder nicht Code? Bewusstsein oder Narrative? Man kann es noch nicht sagen.
  • Aber: „For me that definitely means Dolores’s recent actions are not of her free will, but is a code or narrative programmed into other hosts as well in other parts of the park to do the exact same thing.
    – I think the “violent delights” is the virus that is running rampant through the hosts allowing them to step out of their programming.“ Eine tatsächliche interessante Idee. Mit der Konsequenz: „So instead of it being a new narrative, it’s just a code to set them free … Possibly.“ Und: „Of course if it’s a virus then someone must’ve spread it.“
  • Wenn jemand meint, Dolores sei zum Bösewicht mutiert, in dem sie mordet und versucht die Macht an sich zu reißen, der sei daran erinnert, dass – wenn dir plötzlich bewusst wird, dass du über Jahrzehnte lang vergewaltigt, gefoltert und ermordert wurdest – just for fun – und besonders von deiner großen Liebe, der mittlerweile den Park besitzt, dann wärst auch du auf Vergeltungszug. Ihr Verlangen nach Rache ist durchaus menschlich und spräche für ihr Bewusstsein.
  • Ghost Nation: Jetzt wirds spannend. Maeve konnte die Hosts nicht kontrollieren, Stubbs ebenfalls nicht – der aber trotzdem lebendig und bei guter Gesundheit ist. Bedeutet das, Elsie lebt noch?
  • Daher: „So I’m gathering that Ghost Nation is designed to protect the humans?“ Würde erklären, warum Stubbs mit dem Leben davon kam und diese an Sizemore interessiert sind – Grace wird also gut aufgehoben sein. Und auch die Tatsache, dass Dolores auch auf diese Jagd macht, bedeutet wohl, dass diese als eine Art Sicherheitsvorkehrung für Urlauber, Konsumenten und Besucher gedacht sind und nach wie vor ihrer Aufgabe folgen.
  • Jemand meinte, „I think the other hosts are no longer responding to “God Commands,” as part of their awakening“ – Maeve besitzt zwar Admin-Rechte, aber nur gegenüber bestimmten Gruppen. Offensichtlich gibt es noch höhere Admin-Privilegien, God-Mode like Ford, oder so.
  • Bernard: Was sah Bernard? „I think he said holy shit because he saw it was the whole entire history needed to make hosts, draw reveries – the whole shebang which is why he uploaded it from Abernathy.“
  • Eine legitime Frage: „Why doesn’t Bernard just use that tablet to max out his own stats?“ Ja, warum eigentlich nicht?

„So wait. no accent when she’s Wyatt but it comes back when she’s Dolores? am i crazy?“

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Kritik und Rezension, TV-Shows!, Westworld

Woche #1405

Die Schafe, die hinterm Haus im Frühjahr und Herbst grasen dürfen, von den Kindern (und mir) mit hartem Brot gefüttert und gestreichelt werden, und mir Anlass geben kleinen Kindern Albträume zu bescheren (denn Schafe lieben Kinderfinger zum Fressen – der Bub aber glaubte mir nicht), wurden bereits zur Alm gebracht. Der redselige Bauer meinte, viel zu heiß sei es gewesen, zu wenig Regen und generell sei es zu warm für die Jahreszeit. Auf der Alm ist es kühler. Stichwort Schafe: Gestern sah ich das zutrauliche Babyschaf vom Stall wieder. Es steht in mitten einer Herde mit ganz vielen anderen Babyschafen. Auch die geborenen Fohlen fangen an, miteinander zu spielen, wobei der etwas ältere und frechere mir auf Schritt und Tritt folgt – die Mutterstute schaut, und bevor sie sich in Bewegung setzt muss ich ihn ihr zurück bringen – was nicht so einfach ist, denn der kleine Racker rennt mir gleich darauf wieder nach. Ein putziges Fohlen. Ich würde ihn gerne behalten, auch wenn er erst in drei, vier Jahren reitbar ist. Andererseits fürchte ich um seinen Charakter: der Vater ist der Sohn einer nervösen, aber schnellen Stute und die Mutter ist das sturrste Vieh, dem ich je begegnet bin.

Was das Wetter betrifft, so würde ich gerne wissen beziehungsweise lernen, wie man die Satelliten-Bilder interpretiert, um solche Sätze wie „Die Luftschichten sind labil“ schreiben zu können und „Es lässt sich nicht vorhersagen wann und wo Regenschauer und Gewitter auftauchen können.“ Das ganze erinnert mich an ein Wetter, dass wahnsinnig geworden ist, labil, psychisch beeinträchtigt, krank und verstört und gar nicht mehr weiß, was es wann tun soll oder zu tun hat, oder schlimmer, es sich seiner „Instabilität“ bewusst ist und dies gnadenlos ausnutzt: Oh, die Menschen möchten ihre Leiber im See kühlen – dann lasse ich es kurzfristig gewittern. Oh, die zwei Frauen möchten reiten gehen, so ein Pech, Regenguss komm herbei! Wir konnten uns unterstellen, aber die Stute meinte, sie wolle lieber im Regen stehen – was dann interessant war, denn ein Schuh hatte angefangen sich innen aufzulösen, was beim Gehen unangenehm ist, was dann dazu führte, dass ich auf dem durchnässten Pferd wieder Platz nahm.

Anyway, die Luftschichten sind „labil“ und das Wetter ist quasi nicht vorherzusehen. Üblicherweise kommt es von Westen, oder auch nicht. Vielleicht auch von Norden, selten, aber auch möglich. Die dunklen Wolken dort drüben? Ja, die mögen kommen, oder auch nicht. Man weiß es nicht. Aber was ich eigentlich sagen wollte: Es wird kühler.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Just about Life

„Westworld“, S02E02

In der zweiten Folge sehen wir zum ersten Mal die Welt außerhalb des Parks und wir folgen dem jungen William, wie er durch das Versprechen von Marketing via Big Data Logans Vater, Mr Delos, überzeugen kann, in den Park zu investieren. Und wir sehen, dass die Hosts tatsächlich zur Erheiterung der Gäste auch außerhalb des Parks in Verwendung waren. Die Motivation Williams sich nach wie vor, nach 35 Jahren, dem Park zu zuwenden, liegt in der Suche nach der Antwort auf die Frage, die noch keiner gestellt hatte (wait, what?). Außerdem möchte er den größten Fehler beheben, den er je machte.

Die Trailer warfen uns Fragen auf, die hiermit beantwortet wurden: Ja, Dolores war mehrmals in der Außenwelt und erinnert sich mittlerweile an alles, bleibt aber in ihren Antworten einfallslos und konsistent; es sind nach wie vor Zitate ihrer vergangenen Builds. Und sie möchte die Waffe, die William einst in jungen Jahren ihr zeigte, und nach der sie nun sucht, gegen die Menschen einsetzen.

Fazit: Eine ruhige Folge, die mehr Antworten in Rückblenden gibt, als Fragen aufwirft – und das ist ok. Zugegeben, eine etwas schwierige Folge zu reviewen – wer Fehler findet, der darf sie behalten.

Zur Orientierung:

Achtung, Spoiler

„Reunion“

Arnold

Die Folge beginnt mit Arnold, und einem Sneak Peek in die moderne Welt, die wir uns insgeheim doch futuristisch und anders erwartet haben, welche aber sich kaum von unserer unterscheidet. Dolores ist mit dabei, aber Arnold ist der Meinung, sie sei noch nicht bereit. Er zeigt ihr sein Zuhause und wir sehen auch das Zimmer seines verstorbenen Kindes. Bernards Erinnerungen wurden also tatsächlich aus Arnolds realem Leben gespeist.

William und Logan (etwas nach der Eröffnung des Parks, vor ca. 35 Jahren)

Logan erhält eine private Demonstration und soll aus all den Anwesenden die Hosts ausfindig machen – und ist zu recht überrascht, als er erfährt, dass alles Hosts sind. Zwei Jahre später versucht William, der mittlerweile mit der Schwester Logans verheiratet ist, Mr Delos davon zu überzeugen, dass es sinnvoll wäre in den Park zu investieren (wir sehen Dolores und ihre Dose). Dieser aber ist nicht an Fantasy interessiert und William lässt ihn wissen, dass Westworld bald die einzige „Reality“ sein wird die zählt, und lockt ihn mit Marketing und Big Data. Nur so wisse man, wie der Mensch tatsächlich tickt.

Etwas später spielt Dolores auf der Abschiedsparty von Mr Delos, und die Transformation des jungen, naiven William zum MiB hat bereits begonnen. Dolores macht Bekanntschaft mit Williams Tochter, die ihn später für den Suizid ihrer Mutter verantwortlich macht. Und Mr Delos stirbt vermutlich bald, Logan nimmt Drogen und beschwert sich bei Dolores über seinen Vater und William:

„So Do you want to know what they’re really celebrating up there? That, darling, is the sound of fools fiddling while the whole fuckin species starts to burn. And the funniest fuckin part they lit the match. Here’s to you assholes. May your forever be blissfully short.“ – Logan Delos

William und Dolores (etwa 30 Jahre zuvor)

Die Romanze, auf welche ein tragischer Fallout folgte und einen gebrochenen Mann zurück ließ, dessen Weg ihn trotzdem immer und immer wieder zu dieser einen Person zurück führt.

„Bring yourself back on line, Dolores.

You really are just a thing. I can’t believe I fell in love with you. Do you know what saved me? I realized it wasn’t about you at all. You didn’t make me interested in you, you made me interested in me. It turns out you’re not even a thing. You’re a reflection. You know who loves staring at their own reflection? Everybody. Everybody wants a little bit of what I found here, and I can’t wait to use you and every one of your kind to help give it to them. There is something else. There’s something beyond that. I think that there is an answer here to a question no one’s ever even dreamed of asking. Do you wanna see?“ – William zu Dolores

Dolores (unmittelbar nach dem Start der Robotrebellion)

„I used to see the beauty in the world, but now I see the truth“ sagt Dolores zu Teddy und zeigt ihm, was den Hosts widerfährt, während sie repariert werden, zeigt ihm seine eigenen Geschichten und zahlreichen Tode, an die er sich natürlich nicht erinnern kann. Warum? frägt er. „Just for fun.“ Sie frägt die überlebenden Techs, wie viele kommen werden? 600? 800? Und beginnt ihre Army of Revenge zu rekrutieren.

Auf dem Weg dorthin begegnet sie Admin Maeve, die Zugang zu allen Hosts und die Fähigkeit diese zu befehligen besitzt, aber nach wie vor nur auf der Suche nach ihrer Tochter ist und sich von Dolores, die ihren eigenen Rachefeldzug führt, nicht abhalten läst. Revenge? „It’s the only way to fight“, weil sie frei ist. „Do you feel free?“ frägt Maeve. Etwas, woran ich immer noch zweifle: Folgt Dolores tatsächlich ihrem eigenen Willen oder ist es das Endspiel von Ford? Das letzte Spiel für William, welches ihn ins Grab bringen wird.

Sie führt die Hosts zusammen und ködert sie mit Reichtum – und wenn diese nicht parieren, werden sie getötet und neu programmiert. Denn sie hat ein Ziel: Keinen Ort, aber eine Waffe – um den Park zu zerstören. Oder sich selbst? Die Menschen? Wir sehen in der Rückblende große Gerätschaften: Terraforming? Die Flut? Wird Westworld überflutet?

“Glory; the valley beyond. Everyone’s got a different name for it, but they’re all bound for the same destination. Doesn’t matter what you call it, I know what we’re going to find there. An old friend was foolish enough to show me. Long ago. And it’s not a place. It’s a weapon. And I’m going to use it to destroy them.” – Dolores zu Major Craddock (Confederados)

Next Quest: Den Colonel zu überzeugen – und wenn dieser sich nicht überzeugen lässt, sind es zwei Parteien, gegen die sie zu kämpfen hat: Delos und die Confederados.

MiB (irgendwann danach)

William spielt sein altes Spiel und befreit Lawrence; sein Weg führt ihn erneut nach Pariah, wo Chaos herrscht („A story play all the way out“). MiB sagt, Lawrence sei frei. Auf seiner Reise trifft er auf Al Lazo, und versucht dessen Unterstützung zu gewinnen, aber nein: „This game was meant for you William, but you must play it alone. I’ll see you in the valley beyond, William.“ Next: kollektiver Host-Suizid. Hi Mr Fring, bye Mr Fring. Eine gelungene Überraschung.

Und ja, the Man in Black bekommt von Ford noch eine letzte Storyline geschenkt, die er alleine spielen muss – und ich gehe davon aus, dass diese ihn zu Dolores führen wird, denn ihr Weg, führt sie immer zu ihm – in Season 1 erinnerte sie sich nach 35 Jahren an den jungen William, und erkennt den alten Mann. Sein Plan ist es den Fehler den er einst machte (Dolores die Waffe zu zeigen und/oder Werkzeuge), ungeschehen zu machen.

Theorien, Gedanken und dergleichen (Quellen: Social Media, Internet)

  • „Nobody is watching, nobody is judging. At least that’s what we tell them. This is the only place in the world where you get to see people for who really they are“ – sagt der junge William zu Mr Delos, um ihn zu gewinnen. Ein paar Jahrzehnte später sagt er ähnliches zu Lawrence: „A place they could sin in peace. But we were watching them.“ Und nun stellen wir uns vor, dass eine Corporation massenweise Server mit vielen, dunklen Informationen von vielen reichen und mächtigen Leute seit 35 Jahren beherbergt. Big Data im großen Stil?
  • Ein weiterer biblischer Hinweis findet sich, als Dolores Confederados beim Abendmahl überrascht, erschießt und jenen in der Mitte, Major Craddock, kurz darauf wieder zum Leben erwecken lässt. Major Craddock = Jesus?
  • Versuchte Mr Delos, der – durch Keuchen und Husten dem Tode geweiht, sein Leben zu verlängern und sich somit Westworld zu Nutze macht? Ford sagte in der ersten Season: „But, of course, we’ve managed to slip evolution’s leash now, haven’t we? We can cure any disease, keep even the weakest of us alive, and, you know, one fine day perhaps we shall even resurrect the dead. Call forth Lazarus from his cave.“
  • Könnte es sein, dass das „Valley Beyond“ nur ein anderer Name für den Tod ist? Das Leben nach dem Tod?

Und, wer wissen möchte – wie sich die Timelines bisher entwickelt haben, der werfe einen Blick auf folgendes Bild – und wem das geschriebene Wort lieber ist, der folge diesem Link.

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Kritik und Rezension, TV-Shows!, Westworld