#NationalVideoGamesDay

Twitter informierte mich, dass heute  ist, und somit gibt es ein paar Anekdoten aus meinem Gaming-Werdegang.

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Meine Mutter hatte mir nie erlaubt Prince of Persia im DOS zu spielen (habs bei den Nachbarn dennoch getan, sorry Mum), weil da gabs Blut. Artax aber beim Sterben zu zusehen war für sie offenbar okay.

Sie war auch ziemlich gut in Super Mario World, Tetris und anderen Spielen am Game Boy. Sie war richtig gut. Ab und an musste sie mir Super Mario World am Abend durchspielen (und schaffte es immer) folgend den Game Boy über Nacht anlassen (neue Batterien davor einlegen), damit ich in aller früh den schwierigeren Level spielen konnte. I died. Soon. Very soon.

Ich war diejenige, die meist nie kapierte, dass sie Player 2 war, der ständig irgendwo starb, stehen blieb, aneckte oder runter fiel – und nicht Player 1, der super über alles hinweg hüpfte und ganz erfolgreich war. Ich spielte allerdings selten auf Konsolen und besaß lediglich einen Super Nintendo, dafür aber zig Game Boy Spiele. Manche sogar noch heute – manche habe ich verliehen und nie, nie wieder bekommen. Wenn ihr am Flohmarkt welche seht mit einem roten Punkt – das sind vermutlich meine. Bitte kaufen und mir schicken, ich bezahle gerne Preis und Porto.

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Meine erste Lan war durch und durch Quake 3. Ein Typ hatte mich „kurz“ mitgenommen und gemeint „Ach, das magst du eh nit, is ein Killerspiel“ – er saß Stunden in der Ecke und war nicht sonderlich erfreut. Schlussendlich lurkste ich ihm auch seine Quake 3 CD ab. Er bekam sie nie wieder und irgendwo hab ich sie noch.

Dies war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen mir, meinem PC und der guten Welt der Spiele. Und die Freundschaft hält bis heute.

Meine wohl beste Lan war jene, bei welcher es hieß: Military Dresscode und nur Battlefield Vietnam gezockt wurde. Überm Bett hing ein Tarnnetz, das Zimmer war winzig und wir waren zu fünft. Es war Hochsommer und die Pflanzen aus dem Wohnzimmer standen im Zimmer. Es hatte wirklich Vietnam-Feeling.

Vor meiner Studienzeit und noch etwas danach, gab es (manchmal auch bei mir) immer Silvester-Lans, und das eigentlich über die Jahre hinweg. Wir, das war eine Gruppe die sich via Online Forum gefunden hatte, „sprengten“ einen alten PC (wobei „sprengen“ in diesem Sinn bedeutete: Knaller und alles was geht irgendwie einbauen und dann anzünden – damit verbrachten wir den gesamten Vormittag und teilweise auch Nachmittag) und zockten. Wir spielten Serious Sam, Call of Duty, Quake, Battlefield und weiß der Geier was noch alles. Hauptsächlich Shooter. Alles was unsere Maschinen an Leistung erbrachten. Und es war toll. Die Gruppe, die sich sonst nur zu speziellen Events traf, löste sich auf, als jeder von uns wo anders zu studieren/arbeiten begann.

Ich vermisse übrigens klassische, private Lans. Einen halben Tag alles herrichten, einen halben Tag installieren, Spiel will nicht, Seriennummer geht nicht, nächstes Spiel, Kabelsalat, Bildschirm funktioniert nicht, PC stürzt ab, irgendwas ist kaputt, Spiel geht nicht mehr, Spiel geht doch wieder – bis dann endlich gezockt wurde und das Wochenende fast vorbei war. Es ist doch eine andere Atmosphäre, als wie man sich nur online verständigt. Es ist eine nette, familiäre Atmosphäre, wenn man sich über den Monitor hinweg anschreien kann, was für ein „Dreckstrottel Arschgesicht!“ das Gegenüber doch ist – oder wie „behindert, maaa wie kann man nur soooo deppat sein!!“ der „Scheiß verf*ckte Camper, ma zünd ean an!!“ ist. Good old times. Good. old. days. Long gone.

Die größte Lan, die ich besucht habe, war eine mit 200 Menschen – sie war okay soweit. Toll war natürlich der Ausblick über die leuchtenden Bildschirme in der Nacht, und wie schnell externe Festplatten mit Filmen, Serien und Musik gefüllt wurden, mit Spielen und zugehörigen Cracks und Zeugs. Wir spielten in einer kleinen Gruppe abwechselnd CoD und CoD2 – und beteiligten uns nicht am großen Wettbewerb der quasi Pro Gamer dieses Events.

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Zu meinen Favoriten zählen Skyrim (weil es einfach ein wirklich tolles Spiel ist, auch wenn Enderal die weitaus bessere Story hat), Portal (Wenn jemand mein Leben nacherzählt, dann bitte mit der Stimme und Manier von GLaDOS) und Halflife (Dr. Gordon Freeman ist Physiker, ein Physiker als Held in einem Shooter, ich meine… das muss man mögen), Ark Survival (Dinos!), Minecraft (es ist einfach immer wieder nett) und gute alte FP-Shooter.

Ich gestehe übrigens, dass ich aus jedem Spiel, sofern möglich, einen Pferde-Simulator mache. Minecraft, Ark Survival und Skyrim lassen sich dafür hervorragend Zweck entfremden. Man kann die Tiere aus ihrem natürlichen Lebensraum stehlen und sie einzäunen und züchten. Und natürlich damit reiten! Danach, wenn ich sie gesammelt habe und sie reglos da stehen, tut es mir leid. Einst wollte ich in Minecraft einen fetten Zaun um ein Spawning Gebiet legen und alle bereits gezähmten dort hin zurück bringen.. Ich habs dann aufgegeben, es wäre viel, viel Arbeit gewesen.. Und bei mir haben sie es sowieso besser.. keine natürlichen Feinde, in Sicherheit. Und so. Umzäunt. Und so.

Ich spielte übrigens nie wirklich die Sims und habe das Prinzip noch bis heute nicht verstanden. Aber ich lese mir gerne durch, wie andere Leute ihre Kreaturen quälen und ermorden. Ich täte das auch gerne, aber der Aufwand ist zu groß. Die Wartezeit zulange.

Ich habe bisher weder Fallout 4, noch Bioshock 2 oder No Man’s Sky beendet. Bei Fallout hatte ich mich beim Shelter-Bau für die Überlebenden verrannt und No Man’s Sky nervte mich so unfassbar mit diesem winzigen Inventory. Warum ich Bioshock 2 nie fertig gespielt habe, weiß ich allerdings nicht, ich liebte es während des Spielens.

Empfehlen kann ich für Nicht-Gamer: The Talos Principle und The Stanley Parable. Zwei wirklich gute Spiele, genau so wie Portal interessant ist. Besonders der erste Teil.

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Augmented Reality. Ein Thema, dass um sich greift wie Krebs seit es Pokémon Go (Team Instinct! Ich hatte damals und habe noch! die rote und blaue Version, inklusive meinen Game Boy Color. Vom alten träumte ich erst vor kurzen… fällt mir grad ein), Ingress (die Vorarbeit zu Pokémon, verfügt aber immer noch über eine aktive Community, Team Resistance!), Jurassic World: Alive und mittlerweile auch The Walking Dead fürs Telefon gibt.

Finde ich es gut? Habe ich eine Meinung dazu? Es ist ein netter Zeitvertreib und Pokémon so auch JW: Alive und TWD sind Pay to Win. Also sinnlos eigentlich.

Ob mans glaubt oder nicht, aber ich hatte die Idee zu Augmented Reality Games noch bevor ich wusste, dass es sowas bereits gab – oder dass man es so nannte. Ich sehe das als Bestätigung in einer Simulationstheorie zu leben und der lausige Trottel von Praktikant meine Idee gestohlen und sie wem anderen gegeben hat. I hate you!

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Tja, die Leser und Abonnenten dieses Blogs wissen: Ich leide bei vielen Spielen an Motion Sickness. Dazu gibt es auch eine eigene Seite. Motion Sickness äußert sich bei mir durch Kopfschmerzen und eine schummrige Sicht und verdirbt so manches Spielerlebnis. Wirklich. Ich hasse es und bin recht demotiviert, weil erstens Geld ausgegeben wurde und ich dieses Spiel nie nie nie, auch nicht mit zig Mods (was mich dann wirklich ärgerlich macht) spielen werden kann. Vermutlich.

Motion Sickness tritt bei Mirrors Edge, Life is Strange, The Witcher, Dark Souls, Oblivion (leider…), Alice: Madness Returns, Fallout New Vegas, und noch so manchen anderen auf. Vielleicht wäre es ein Versuch wert für manche Spiele einen Controller zu verwenden. Dieser muss jedoch leicht und gut in der Hand liegen und sinnvoll gestaltet sein.

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Ich würde Minecraft als Wahlfach in Schulen zulassen und finde das Spiel für Kinder sehr geeignet. Selten, dass ich mir Tutorials oder Lets plays ansehe (weil wozu anschauen, wenn man selbst spielen kann…) aber wenn kleine Kinder sowas machen, ists echt putzig. Und ich mag eigentlich keine Kinder. Manchmal sehe ich mir auch gerne Zisteau an. Aber das wars auch schon.

Empfehlen kann ich allerdings Shirley Curry. Eine 82 jährige Skyrim Zockerin. Ich habe lange Zeit geglaubt die Dame faked mit Hilfe ihrer Enkelkinder. Aber nein, als sie über 20-30 Minuten in einem Cave verloren herum irrte, war mir klar.. das ist echt. Das muss echt sein.

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Und nein, Gewaltverherrlichende Computerspiele sind nicht dafür verantwortlich, dass Kevin Brian ins Gesicht schießt. Kevins dummer Vater ist dafür verantwortlich, der nach der Geburt abgehauen ist und die Mutter in Hank, einem Drogensüchtigen Alki einen guten Ersatzvater sieht, der Kevin regelmäßig verprügelt. Klischee. Aber in den meisten Fällen treffend.

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Aktuell spiele ich Ark Survival – The Center, zähme lediglich rote Tiere – und Affen (die ersten!) und nehme mir ständig vor, über den Verlauf seit Abberation zu bloggen. Besonders motivieren mich die tollen Screenshots, die ich teilweise sehr pingelig gestellt habe, allerdings sind es soooviele Bilder, dass es mir quasi wieder vergeht, die besten raus zusuchen, ergo nie darüber bloggen werde. Ein Teufelskreis.

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Und zum Abschluss derweil: Selbst wenn Apple ein Gaming Iphone heraus bringt, mit dem es möglich ist, Skyrim zu zocken, werde ich dennoch kein Apple-Produkt kaufen. Aus Prinzip.

Und damit Gute Nacht.

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Gaming, Just about Life

Eine Antwort zu “#NationalVideoGamesDay

  1. Meine Mutter hat auch absolut etwas gegen Videospiele, vor allem gegen diese brutalen Dinge wie Call of Duty. Ich habe zwar noch nie erwähnt, dass ich es spielen wollen würde. Nur elterliche Prophylaxe war ja schon immer ein wenig… äh bemerkenswert. Zumal sie sich in der gleichen Zeit herrlich über Dexter amüsiert hat.

    Während ich mich also mit Let’s Plays behilflich war, (denn zugucken durfte ich wohl anderen wie sie die „Little Sisters“ ausbeuten) spielte sie fröhlich Professor Layton durch, damals noch vier Teile. Arcade Spiele waren ihr dagegen immer ein Graus, aber sie liebte diese riesigen Flipperautomaten, an denen sie fröhlich ihr Kleingeld verspielte. Der Barkeeper hat ihr irgendwann die Drinks spendiert, weil er so viel Mitleid hatte.

    Ich habe extrem viele Motion-Sickness Probleme, bei der Ego-Perspektive. Sobald es Third Person ist, ist das Ding noch nicht einmal die Rede wert.

    Lieblingsspiele aller Zeiten: Life is Strange, Witcher 3, Observer, Bioshok (1,2,3), Stalker, Metro Last Light, F.E.Z., Bastion, Meat Boy, Drakensang, Enslaved oder Trine (1+2), Kingdoms of Amalur, Ni No Kuni, A birds Story oder To the moon…

    Ich habe bestimmt gerade tausende vergessen..

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