Woche #2210

Wusstet ihr, dass man bei Insta-Stories immer sehen kann, wer sie angeschaut hat? Und zwar für immer (solange es Instagram gibt und Instagram dieses Feature anbietet). Das ist irgendwie erschreckend, und creepy. Und interessant. Im Schnitt sehen sich ca. 40 Leute meine Insta-Stories, die ich sehr selten poste – mir erschließt sich nach wie vor der Sinn dahinter nicht – aber lediglich 10 Menschen liken meine Bilder. Warum? Sicherlich, ein spitzfindiger Algorithmus dürfte dafür verantwortlich sein, aber trotzdem. Weird. Auch Leute, die einem nicht folgen, werden gelistet. Seltsam, oder? Oder auch nicht. Vielleicht ist es vollkommen normal.

*

50 Minuten = 8GB. Wait, what? Richtig.

Ich musste für ein besonderes Spiel, eine andere Software nehmen und hatte nicht bei den Einstellungen aufgepasst. Anstatt die üblichen 400-700 MB, machte es mir aus dem längsten File 8GB, was für kaum ein Programm leicht zu bewältigen ist, besonders nicht für meine Freeware Software. Natürlich ließ sich binnen weniger Tage und mit Twitterhilfe eine Software finden, die mir die 8GB .avi in ein etwas kleineres .mp4 umwandelte, aber trotzdem gesellten sich zu Freude und Spaß etwas Mühseligkeit und Genervtheit.

Und da sind wir an dem Punkt angelangt, wo das Vergnügen zur Arbeit wird:

  • 3 Let’s Plays stehen noch aus (sollten geschnitten und nochmal angesehen werden)
  • Ein bestimmtes Spiel muss sollte noch zu Ende gespielt werden
  • und ebenfalls geschnitten und in etwa gleich lange, Sinn ergebende Episoden geteilt werden.

Als ich mit dem Blödsinn anfing, wollte ich genau diesen Blödsinn vermeiden.

*

*

Und zu guter Letzt wird die Abendsonne genossen: Ja, es wird kälter. Verdammt kalt sogar. Und ja, sie lässt mich auf ihren Rücken klettern, reagiert aber nicht auf irgendwelche Hilfen. Das ist okay. Es ihre ihre Zeit. Sie muss nicht. Sie duldet mich auf ihrem Rücken, und ich genieße die Zweisamkeit. Und irgendwann gehe ich. Und das ist okay für mich. Sie muss nicht immer, wann ich will. Und ich halte sie für klug genug, unterscheiden zu können, wann sie muss und wann nicht. Wann gearbeitet wird und wann Freizeit ist. Und wenn sie eines Tages meiner Frage folgt, und mit mir ein paar Schritte gehen möchte, dann wirds mich unheimlich freuen. Aber bis dahin ist es okay, einfach nur so zusammen zu sein.

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5 Kommentare

Eingeordnet unter Just about Life, Pferde-Content, Weekly Stuff'ish

5 Antworten zu “Woche #2210

  1. Ach, die Insta-Story-Views sind ja nur ein Teil. Man kann auch ewig sehen, wer was bei Twitter, FB oder auch den Insta-Posts geliket hat. Und die Plattformen tracken bestimmt auch Impressions. Ist alles irgendwie creepy, aber das ist eben die neue Welt, in der wir Komfort und Features mit Daten bezahlen.

    Und freut mich, dass die Software funktioniert hat! :)

    • Nope. Bei Twitter, kann ichs löschen und weiß dann nicht mehr wers retweetet hat bzw. kommt bei Twitter die Meldung: „Dieser Tweet ist nicht mehr verfügbar.“ Alle Erinnerungen, sofern kein Screenshot gemacht wurde, werden gelöscht. Insta Stories aber… bleiben in meinem Archiv.

      Ich wollte dich noch erwähnen, hab dann aber vergessen den Link zu setzen. Ich werds nachholen ^^

      • Aber löscht du wirklich im Nachgang noch Tweets? Und ist es sicher, dass das nicht noch irgendwo auf Servern liegt?

        Musst mich nicht erwähnen, mich freut es einfach, dass du nun weiterkommst mit deinem Projekt… :)

  2. Immer diese Instastalker😁. Du musst, wenn lets plays keine nervige arbeit werden sollen, den Prozess entschlacken. Da du keine Intros oder Outros hast konzentrier dich auf das Video selbst, keine Schnitte. Jeder Take ist ein Video, egal wie spannend oder langweilig es ist. Wenn du weißt es wird langweilig und ist nicht spielentscheidend, wie bei Ark die Tierchenverwaltung, dann lass es aus. Spiel einfach nur das was du für wichtig hältst und hab Spaß dabei, zwingen solltest du dich nicht zu. Solltest du natürlich ein Spiel mit Story zocken, dann kannst natürlich nix auslassen. Ganz wichtig ist auch das Videos höchstens 30 Minuten gehen sollten, da die Aufmerksamkeitsspanne auf YouTube recht niedrig ist. Am wichtigsten jedoch bleibt immer das du genau das machst was du selbst schauen würdest und das du es dir nicht zu kompliziert machst. 😉

    • Das ist eine gute Idee. Danke :)

      Du hast recht, back to the roots. Ich schneide noch die restlichen die ich hab und beim Aufnehmen, achte ich dann wieder vermehrt drauf. Beim nächsten Spiel gehts eh leichter.

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