Monatsarchiv: Dezember 2018

#2018

Neben der verschissenen Führerschein-Vorprüfung (ich hatte 75% und der nächste Antritt ist am 4. Jänner) und einer gewissen Lustlosigkeit, die mich dieses Jahr begleitete, gibt es natürlich auch Highlights. Und sie haben diesmal nichts mit Serien oder Filmen zu tun; aber dächte ich intensiver nach, oder recherchierte ich etwas darüber, was dieses Jahr alles im Kino gespielt wurde, käme sicher die eine oder andere Erinnerung zum einen oder anderen Film zurück.

Aber derweil muss diese Liste warten.

Highlights

  • Das Vertrauen des Pferdes zu besitzen, welches ich seit einem Jahr reite.

Wir reiten mittlerweile nur mehr Gebisslos und ohne Sattel. Ich kenne sie und weiß, wie sie wann und wo reagiert. Sie spricht mit und meldet sich zu Wort, wenn etwas nicht passt. Darauf kann ich vertrauen.

Sie duldet mich auf ihrem Rücken, auch wenn sie grad frei hat. Zusatz, sie passt auf mich auf, wenn sich die Herde in Bewegung setzt und trägt mich mit. Sie könnte mich locker runter buckeln, binnen weniger Sekunden von ihrem Rücken werfen. Tut sie aber nicht. Eines Nachmittags trabte die Herde an mir vorbei, ich hielt sie an (und habe nicht gedacht, dass es wirklich funktioniert), schwang mich auf ihren Rücken (sie blieb artig stehen) und ließ mich von ihr ein Stückchen mittragen. Und nein, sie geht, wenn weder Halfter noch sonst was oben ist, nicht in die Richtung, in die ich möchte. ;)

Wir sind also noch weit entfernt von Freiheitsdressur und das, was man halt so auf Instagram sieht. Halsring reiten klappt beispielsweise überhaupt nicht. Aber dazu gehört auch mehr, als wie nur ausreiten und es fein haben. Dazu gehört Training und Arbeit. Aber wir sind an einem guten Punkt.

  • Campen in Korsika

Der Campingplatz war richtig geil: Er besaß nur das mindeste was man braucht, sowie Meersicht vom Zelt aus. Kein sonstiger Schnickschnack wie Pool oder Animation oder sonst irgendwas. Das Meer war klar, der Strand fast Menschenleer und privat. Oben ohne liegen und schwimmen gehen war für alle Gang und gäbe. Es war heiß und windig. Manchmal gab es auch Wellen.

Kurz: Es war großartig. Richtig großartig. Und sehr entspannend.

Jeden Abend konnte man den Aufgang des Mars beobachten, den Jupiter, sowie die Milchstraße. Ich hasse diese Lichtverschmutzung bei uns.

2018 in Numbers

  • ca. 800€ für Pferdezubehör ausgegeben, für ein Pferd, welches nicht mein eigenes ist.
  • 8009 Menschen besuchten diesen Blog.
  • und riefen diesen 12 188 x auf.
  • 0 Zoobesuche.
  • 7 Kurzgeschichten eingeschickt und keine gefiel ausreichend..

Best of 9 #instalife

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Spotify’ish’esk whatever: „Winter Mood #1819“

Seit ein, zwei, drei Wochen besitze ich ein Spotify-Abo.

Eine weitere Datenkrake neben Facebook, Instagram, WhatsApp und Twitter, die in den Genuss meiner Vorlieben kommt, den Künstlern so gut wie keine Tantiemen einbringt und sich von Information ernährt.

Gut, Facebook wird kaum mehr gefüttert (bis auf gelegentliche GPS-Daten und weiß der Geier was noch alles abgesaugt wird, ich sollte die App löschen – aber dann müsste ganz vieles andere auch gelöscht werden und ja.. we’re doomed), der Content auf Instagram wiederholt sich und auf Twitter, ja, Twitter reizt einfach noch immer, aber das ist Text. Und Texte, so wissen wir, sind mühsam. Besonders in so minimalistischer Form, dass einerseits sehr schnell der Zusammenhang verloren gehen kann und andererseits einfach die Menge unüberschaubar wird.

Aufgewachsen zu Zeiten von Napster und Co. leb(t)e ich mit der Einstellung, dass alles, was im Internet vorhanden ist, auch gratis sein soll. Geteilt mit allen. Für alle da. Immer abrufbar. Luxus für die Armen! Natürlich greift der Kapitalismus dieser längst verblassten Idee zwischen die Beine und zieht Gewinn daraus. Sei es für Nachrichtenmagazine, Film- und Serienportale oder Musik, der User wird zur Kasse gebeten und zahlt doppelt.

Aber ganz gleich, darum geht es nicht.

In den letzten Wochen wurde ein Teil meines Weltbildes gänzlich über den Haufen geworfen. Nahm ich bisher an, dass ich nur eine gewisse Art von Musik mochte und fühlte ich in dieser Annahme sogar eine gewisse Sicherheit, wurde dies zutiefst erschüttert. Ich war wirklich davon überzeugt, dass dies eine Konstante ist, auf die man sich verlassen kann: Taylor Swift und Punkrock. Mehr war da nicht.

Tja.

Dann kam Spotify und schubste dieses wohl aufgestellte und gefestigte Weltbild mal einfach über den Tischrand. Aber immerhin kann man ja hören was man möchte, nicht?

Anbei meine erste Playlist und bezeichnend für das was sie ist: Geeignet für einen winterlichen Nachtspaziergang.

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Let’s fun things up! #2019 #Hashtag

Ich glaube, 2019 einen Perspektivenwechsel zu machen.

Anstatt zu überlegen und konsequent alles schlüssig sehen zu wollen und danach zu handeln, werde ich jene Antwort und Reaktion wählen, die am wenigsten Sinn ergibt. Bestenfalls eine Antwort wählen, oder noch besser, aus dem heiteren Himmel heraus eine Reaktion liefern, die nicht einmal mit dem Thema etwas zu tun hat, aber eben als Antwort auf dieses jeweilige Thema.

Gut, bei der wohl überlegten Antwort, die am wenigsten Sinn ergibt, könnte man mir passiv-aggressive Tendenzen nachsagen, bei der Impulsreaktion hingegen, die irgendwas ist, aber nicht das, was man sich erwartet, und auch nichts mit dem Thema zu tun hat, könnte es sich um ein fortschreitendes Stadium von Verstandesverlust handeln.

Auch okay.

Und warum das ganze? Weils eigentlich egal ist was man macht. Die Dinge werden weder besser, noch wirklich schlechter dadurch. Sicherlich, je nach Beispiel, lässt sich dieser Satz widerlegen und rufen: „Tu das nicht! Dein Leben! Nein! Wirf es nicht weg!“ – Und nein, ich habe nicht vor, mich in den Freitod zu stürzen oder sonst etwas zu machen, wo die Konsequenzen mit meiner Bequemlichkeit interferieren könnten. Wirklich nicht.

Ich rede nur von diesem kleinen Stück Wahnsinn, dass man sich zurück holen muss. Und damit rationalisiere ich meinen Vorsatz, der eigentlich nicht rationalisiert werden möchte und beende diesen Beitrag. Ihr wisst, was ich meine, oder?

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Merry Capitalism!

Ich wünsche euch allen ein frohes Fest, ehrliche politische Debatten und viele, viele (und vor allem die richtigen und gewünschten) Geschenke!

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Woche #2112

Die längste Nacht, der kürzeste Tag. Langsam wirds Zeit, dass die Tage wieder länger werden, Zeit wirds auch, dass der Winter sich verabschiedet. Meine Lunge mag die Kälte nicht, und erinnert mich ständig daran, in dem sie mir das Atmen erschwert.

Lustigerweise hatte ich den „grünen Mantel – roten Schal“-Look schon vor Mortal Engines und habe somit ein weiteres, alltagtaugliches Cosplay parat. So, wie auch der Jessica Jones- und Clara (Doctor Who)-Look einfach zu gestalten ist (immerhin habe ich meist die rote Tasche immer dabei, die sie in einer Folge trug). Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus.

Das Jahr ist bald zu Ende. 2019 wird das gleiche Desaster wie 2018 und 2017 davor. Mit dem Führerschein geht nichts weiter, die Vorprüfung habe ich mit 75% (von 80% erforderlichen) verschissen (es war von vornherein ein Glücksspiel) und man meinte, unter 90% bei der Prüfungssimulation via App brauche ich erst gar nicht antreten. Der nächste Termin ist im neuen Jahr. Sind trotzdem nur mehr 2 Wochen. Ich hasse es.

Bei den Pferdchen passt soweit alles. Die Feldwege sind gefroren, es gilt vorsichtig zu sein. Die Feldwege beziehungsweise der Feldweg, ist momentan auch der einzige Weg, der sinnvoll gegangen werden kann. Die 2-Stunden Tour schafft sie wohl aufgrund ihrer Trächtigkeit nicht mehr, und der Rest ist vereist. Winter halt.

Ich mag Winter nicht.

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Der Raubüberfall

Es war dunkel. Die Luke des Flugzeuges öffnete sich und ich hatte mich schon vertikal positioniert, um nicht mit der Bombe gemeinsam raus geworfen zu werden. Sie landete Ziel gerecht auf einem beliebigen Feld.

Kurz darauf stürmten wir das Gebäude. Auf den Tischen lagen Sicherheitsnadeln. Jemand hatte ihnen gesagt, dass wir kommen würden. Die Dame, die mir die Tische und Stühle gezeigt hatte, zeigte sich ahnungslos, doch das Blitzen in ihren Augen stellte sie bloß. Ich versuchte die anderen zu warnen, aber nur einer verstand, was ich meinte. Mal mehr, mal weniger geschickt, entfernten wir die Sicherheitsnadeln, und schmissen sie weg. Manche waren offen und manche kaputt.

Plötzlich fand ich mich in einem Raum wieder, in welchen die Dame mich gebracht hatte. Eine blonde Begleiterin stand neben ihr. Sie wirkte ebenfalls wie eine Verkaufsdame, hatte aber einen Kugelschreiber in ihrem Strumpf stecken.

Ich rief: „Wenn man nicht gerade ein Auftragskiller ist, trägt man keinen Kugelschreiber im Strumpf!“

Da zückte sie den Kugelschreiber und griff mich an. Ich entwendete ihr den Kugelschreiber geschickt und katapultierte sie gegen die Wand, sodass die Vase der Pflanze zerbrach.

„Ich war eh noch vorsichtig!“ sagte ich (und ich war tatsächlich vorsichtig, denn ich hatte sie ganz behutsam gegen die Wand geworfen), und fügte hinzu: „Schau, du hättest es erst gar nicht versuchen sollen. Ich bin da einfach besser als du.“

Wir verließen das Gebäude. Ich war die letzte. Das Flugzeug startete, aber etwas war falsch. Ich rief es meinen Kollegen zu, aber sie hörten mich nicht, sie starrten nur auf ihre Telefone.

„Die Drehzahl ist zu hoch, vielleicht sollte sich das wer anschauen und ich hätte übrigens auch gerne den größeren Teil der Beute, immerhin habe ich mich in Gefahr gebracht“ meinte ich zu einem, der den Sack voller Gold auf seinem Schoß hatte.

Dann legte sich das Flugzeug in die Vertikale und die Luke öffnete sich. Die Bombe flog gezielt auf eine beliebige Stelle.


Manchmal frage ich mich wirklich, was mein Gehirn verarbeitet, dass ich einen derartigen Blödsinn träume.

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Empirisches Experiment: Weihnachtskekse

Ich hatte vor einer Woche beim Aufräumen Keksdosen gefunden. In diesen befanden Zimtbatzen und Rumkugeln und Kokosbusserln von vor zwei Jahren. Und ich fragte mich, ob man diese noch essen kann? Sie schauen gut aus, sind nicht verschimmelt, waren luftdicht abgepackt und bestehen zu 98% aus Zucker.

Natürlich habe ich sie probiert.

Die Rumkugel schmeckte etwas trocken. Der Zimtbatze (keine Sterne, Batzen) war knusprig und der Kokosbusserl sehr trocken. Aber sie schmeckten noch so, wie vor zwei Jahren. Der Zucker wird sie sicher konserviert haben, denke ich, oder? Vielleicht sterbe ich auch demnächst, weil sich mittlerweile Alienwürmer darinnen eingenistet und nur darauf gewartet haben, die Weltherrschaft zu übernehmen. Oder so.

Aber sollte ich sterben, ist wohl der Zuckerschock wahrscheinlicher, als machtgeile Alienwürmer.

Tags darauf hatte übrigens ich keine Nebenwirkungen von den wenigen Keksen, die ich probiert hatte; auch die Verdauung war in Ordnung, so auch mein Wohlbefinden. Ich würde aber, glaube ich, trotzdem nicht die gesamte Dose auf einmal verzehren. Auch eine Woche danach bemerkte i9ch noch immer nichts. Jemand meinte, man bemerke Wurmbefall erst nach 3 Wochen. Mittlerweile gibt es jedoch frische Kekse. Das Internet sagt, dass Rumkugeln bereits nach 3 Tagen deutlich an Geschmack verlieren und nach 2 Wochen kaputt seien. Nunja…

Aber wir wissen jetzt:

Weihnachtskekse, die in einer luftdichten Metalldose aufbewahrt wurden, sind nach 2 Jahren noch verzehrbar. Ich übernehme keine Verantwortung für etwaige Todesfälle durch den Verzehr von abgelaufenen Weihnachtskeksen.

Sollte demnächst ein atomarer Krieg ausbrechen und gewisse Lebensmittel für Kekse fehlen, hätte man, bewahrt man die übrig gebliebenen auf, die nächsten Weihnachten immer noch Kekse. Allerdings sollten die Kekse, laut Tradition und Überlieferung, bis spätestens 7. Jänner aufgegessen sein, sonst folgt Unglück. Es steh außer Frage, welches Unglück schwerer wiegt: Der atomare Krieg und die etwaige Lebensmittelvergiftung durch abgelaufene Kekse oder jenes Unglück, welches Geister und Dämonen, Kobolde und Elfen über den Haussegen verhängen könnten. Und wer sagt, dass das eine das andere nicht bedingt? Weil 100 Menschen ihre Weihnachtskekse nicht aufgegessen haben, gibt es einen nuklearen Winter. Vielleicht ist es ja auch eine Verschwörung der Leute, die die Sommer zu warm finden, und sie denken sich, ein nuklearer Winter bringe die erwünschte Kälte. Who knows..

Fazit:

Ich rate also allen, im Falle eines Krieges, Kekse aufzubewahren, sodass die nächsten Weihnachten im Bunker auch tolle Weihnachten werden! Mit Keksen und so! Wenn man schon keine Geschenke bekommt (außer das Geschenk, noch am Leben zu sein und hoffentlich nicht verstrahlt), dann zumindest Kekse. Und eine eventuelle Lebensmittelvergiftung, aber immerhin: Kekse!

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Führerschein: Es geht (wieder) weiter..

Ja. Es geht dem Endspurt zu. Am 17.12 ist Prüfung. Und ich lerne. Etwas. Am 14.12 davor ist Vorprüfung. Sollte ich bei dieser über 80% haben, und bei der Prüfung aber dennoch versagen, kann ich mich kostenlos erneut anmelden. Meine Fahrschule machts möglich.

Ich versuchte gestern auch (nach ca. 3 Tagen lernen) die simulierte Prüfung zu bestehen und erzielte einmal 30% von erforderlichen 80% und einmal 25%. Nein, ich hätte die Prüfung nicht mal Ansatzweise bestanden. Und die Zeit läuft davon. Ende Jänner sollte alles unter Dach und Fach sein.

*

Beim lernen merke ich, dass ich eine Aufmerksamkeitsspanne von 10 bis 15 Minuten habe. Danach lese ich ungenau oder brauche deutlich länger, die Frage oder Antworten zu verstehen und korrekt zuordnen zu können. Ich glaube, ich verblöde langsam. But, why? Oder ist das normal? Selbstzweifel, hello darkness my old friend.

Wie zum Teufel hab ich damals auf Prüfungen gelernt? Wie zum Teufel habe ich die Prüfungen bestanden?

*

In einem Buch zur theoretischen Führerscheinprüfung, dass ich mir für 9€ als Ebook kaufte, und in welchem ein Formatierungsfehler den nächsten jagt (in der Printversion hätte es 40(!)€ gekostet), steht an einer Stelle:

„Möchte ein Kind die Fahrbahn überqueren, hat es quasi so eine Art Zauberschutzweg vor sich, der sich überall vor dem Kind über die Fahrbahn breitet und dahinter wieder verschwindet.“

ZAUBERSCHUTZWEG!

Seriously?

*

Meiner Meinung nach eine der wtf-Fragen:

„Sie fahren 30km/h und können vor einem Hindernis gerade noch anhalten. Mit welcher Geschwindigkeit würden Sie gegen das Hindernis prallen, wenn Sie mit 40km/h gefahren wären?“

WHAT? Zur Auswahl stehen: 10, 20, 30 und 40km/h.

Es handelt sich bei dieser Frage, um den Bremsweg und dennoch ergibt sie, wie sie gestellt ist, für mich keinen Sinn. Die Antwort lautet übrigens 30. Was noch verwirrender ist. Auch habe ich massive Probleme folgende abstrakte Begriffe einzuordnen: „halber Sicht“, „Gefahrensicht“ und „ganzer Sicht“.

Auf Twitter wurden mir die Sachen dann erklärt:

„Die Frage soll veranschaulichen dass zu schnell fahren gefährlich ist. Am längsten dauert beim Bremsvorgang die richtige Reaktion und die Verzögerungen ist dann Physik. Je schneller du fährst desto mehr Meter legst du in der Reaktionszeit zurück und desto massiv schneller bist du“

Oder, wie jemand anders meinte:

„das mit den 30 is ja wann anders. also Frau X fährt mit 30 km/h und bleibt gerade noch vor Hindernis stehen. was wäre wenn sie statt 30 40 km/h gefahren wäre (also zum gleichen Zeitpunkt zu bremsen begonnen hätte)“

und

„und die Antworten sind ja nicht die Geschwindigkeiten VOR dem Bremsen sondern die Geschwindigkeiten beim Hindernis. also Fall 1: 30km/h und dann 0 km/h und Fall 2: 40 km/h und ? km/h.“

Trotzdem ist es sehr kompliziert, so wie die Frage gestellt ist.

Und:

„Ganze Sicht ist wenn du nur für dich schaust, halbe Sicht wenn du für den Gegenverkehr auch schaust, gefahrensicht wenn du jeden Moment ein Hindernis erwartest dass dich zum totalen Stillstand bringen kann.“

Zugegeben, es ergibt durchaus Sinn – irgendwo. Aber trotzdem! Ja, sowas sind dann halt die Fragen, die man auswendig lernen muss. Immerhin verstehe ich nun die Verkehrsschilder und weiß jetzt, dass die runden mit dem roten Kreis Verbote darstellen. Ich dachte bisher, sie seien Gebotszeichen, sowas wie „da musst du aufpassen und genau das tun“ …

Seit ich mir diesem Faux-Pas bewusst bin, lerne ich tatsächlich aufmerksamer..

*

Eigentlich ist es ja dumm mit der App zu lernen: Die meisten Fragen rate ich und murmle zeitenweise:

„Wtf, warum? Des is ja deppat.“

Aber gut, ich werde alles so oft durchgehen, bis ich alle Fragen richtig habe. Ich hoffe, es ist in zwei Wochen zu schaffen. Hoffe.. Erneut, die Zeit läuft davon. HELP!

*

MERKE: Von zwei Antworten, nimm immer die, die am unrealistischsten ist: Man bleibt hinter einem langsamen Fahrzeug, und überholt nicht. Zumindest sieht man dieses Verhalten täglich im Straßenverkehr..

MERKE: Von vier Antworten, nehme immer die, die am ausführlichsten formuliert ist.

*

Jemand meinte: Wenn ich die Zeit, die ich auf Twitter investiere, ins lernen investieren würde, hätte ich den Führerschein vermutlich schon längst. Aber erneut. Geringe Aufmerksamkeitsspanne und so..

 

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„400 Days – The Last Mission“

Achievement unlocked: SF-Trash. Offenbar schaffe ich es mit jeder Auswahl, nur mehr SF-Trash zu erwischen (weitere Beiträge folgen). Als ich am Wochenende das Mutterschiff besuchte, schauten wir uns zusammen einen sehr, sehr trashigen Film an, mit einem nicht zufriedenstellenden Ende.

Worum gehts?

Eine 400 Tage lange Simulation soll Aufschluss darüber geben, wie sich die Situation auf Psyche und Sozialverhalten der Teilnehmer auswirkt. Eigentlich eine kluge Idee, denn im All sind wenige Menschen auf engstem Raume beisammen. Nach einiger Zeit bricht der Kontakt zur Kommandozentrale ab, und es wird seltsam. Brechen sie die Simulation ab, dürfen sie auch nicht bei der tatsächlichen Mission dabei sein. Es gilt also durchzuhalten. Ganz gleich, was passiert.

Wtf? (Spoiler)

Spätestens, als die Mitglieder anfangen zu halluzinieren, beginnt man sich zu fragen, was für eine Art Experiment es tatsächlich ist. Einer erhält Nachrichten, dass die anderen ihn hassen, ein anderer sieht fremde Menschen. Man nimmt zwischendurch an, dass die Welt einem Krieg zum Opfer gefallen ist und sie die letzten Überlebenden sind; und die Annahme wird dahin gehend bestärkt, als sie eines Nachts, nach ca. 399 Tagen aus dem „Raumschiff“, dass sich unter der Erde befindet, heraus steigen (nachdem eine seltsame Kreatur hinein geklettert war) und alles verstaubt ist, und sie Metalle finden, die es nicht auf der Erde geben sollte. Als sie in finsterer Dunkelheit umherirren und ein Dorf mit seltsamen Bewohnern finden, wirds noch skurriler.

Diese wollen sie nämlich essen. Die letzten zwei Überlebenden eilen zurück zum Raumschiff, werden verfolgt, töten ein-zwei Eindringlinge und werden kurz darauf, am 400. Tag, mit eingespieltem Jubel gebeten, das Schiff zu verlassen, denn die ganze Welt wolle sie kennenlernen.

Und hier endet der Film.

Jawoll. Genau hier.

Aber warum sollten die Kannibalen über ein Jahr warten, bis sie die Menschen verspeisen können? Warum nicht nach 2-3 Tagen? Oder gilt es, sie 400 Tage zu beobachten und sich auf das Mahl zu freuen? Wird während dieser Zeit ihr Fleisch dementsprechend präpariert und/oder ist das ganze einfach nur ein krankes Spiel?

Interessant vielleicht:

Der Film wurde binnen 19 Tagen gedreht. So sieht er leider auch aus.

„Where Is Everybody?“ und „And When the Sky Was Opened“ – so lauten die Titel der ersten und elften Folge der ersten Staffel der amerikanischen Mystery-TV-Serie „The Twilight Zone – Unwahrscheinliche Geschichten“ (1959). Von diesen Episoden ließ sich Drehbuchautor und Regisseur Matt Osterman für seinen zweiten Langfilm nach „Phasma Ex Machina“ (2010) ganz offenkundig inspirieren – was nicht heißt, dass er deren Auflösung komplett übernahm.“ (dienachtderlebendentexte.wordpress.com)

Der Regisseur meinte im Interview mit flixchatter.net:

„I also love movies that has those *refrigerator moments.* It’s when you watch a movie and you enjoyed it but something sticks with you. Then you find yourself a couple of nights later at 2 am, you can’t sleep, then you’re staring at your refrigerator looking for a snack and go ‘oh that’s what that meant’ or ‘ oh I get that now’ I love movies that live beyond the time you watch it and I find that it’s frustrating for people. Now that the film’s out internationally, and of course some are illegally downloading it, I’m getting angry tweets from people. Some said ‘how could you forget to write an ending?’ and I said, ‘well that wasn’t quite THAT, but there’s been a history of movies that didn’t get wrapped up in a pretty neat bow.“

Fazit: Zugegeben, unter all diesen persönlichen Informationen, müsste man den Film, den SyFy produzierte, fast liebevoll als Indie-SF oder so bezeichnen – andererseits bezieht sich SF-Trash nicht auf „Abfall“, sondern eben auf liebevoll inszenierte BMovies, die dank Produktionskosten nicht an die Standards der üblichen Blockbuster heran reichen können und daher auch nicht glänzend rein geschossen werden konnten und somit ihre „flaws“ haben. In diesem Falle ist aber leider auch die Umsetzung der durchaus interessanten Idee etwas misslungen.

Ein letztes Wort vom Schöpfer:

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