Fragen ohne Antwort #206

Danke an Gina von Passion of Arts für die Nennung. Mein Vorname bleibt derweil geheim und hüllt sich in mysteriöses Schweigen. Die Kategorie ist tatsächlich interessant, kann man doch allerhand Nonsense oder gar Wichtiges ins Web entlassen – und muss dabei nicht all zu viel recherchieren Kurz: es geht leicht von der Hand. Die Fragen für diese Woche stammen aus der aktuellen Vogue, erstellt von der deutschen Fechterin Britta Heidemann.

1. Wieso schießen einem so viele Fragen durch den Kopf, wenn man gerade nichts zu tun hat?
Hmm. Ich empfinde es eher umkehrt. Immer wenn ich wichtige, andere Dinge tun sollte, stellen sich die wirklich wichtigen Fragen des Lebens. Habe ich hingegen gar nichts zu tun, bleibt auch mein Kopf leer und ich grüble, was ich denn wohl tun könnte und habe zu nichts Lust. Wobei, nicht immer. Manchmal weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll, mit all den Dingen, die ich tun will und der Tag vergeht, dass ich nichts davon getan habe. Meh.

2. Hättest du Lust zum Mars zu fliegen? Wann glaubst du wird es soweit sein?
Sofort. Wann geht mein Flug? Allerdings nur unter der Bedingung, dass ich nicht als Gebärmaschine verwendet werde. Wann? Ich schätze 2033.

3. Oder sollte man davor lieber doch erst mal in ein ordentliches Mobilnetz investieren, auch in der Bahn und auf dem Land?
Gratis Internet für alle wäre ein Anfang.

4. Können wir die Erde noch vor uns retten?
Nope. Der Klimawandel ist, meiner Meinung nach, nicht mehr aufzuhalten. Selbst wenn wir Flüge, Schiffsfahrten (Kreuzfahrten, Container, Fähren) und den alltäglichen Verkehr massiv verringern würden, brächte es keine Verbesserung mehr. Zumindest nicht für uns und die nächsten paar Generationen. Die Erde wird uns früher oder später schon noch auslöschen, einige wenige werden vielleicht überleben, aber der Großteil wird weg sein.

5. Was denkst du, wie die Weltgemeinschaft mit dem Problem der Überbevölkerung umgehen sollte?
„Haben wir denn nicht mehr genug Platz auf diesem schönen Planeten? Hochhäuser aufstocken? Nicht so ein Tamtam darum machen, wenn Menschen Kinder adoptieren wollen?“ Ich schließe mich Ginas Antwort an. Besonders in Österreich können bis zu 5 Jahre vergehen, bis Paare Kinder adoptieren dürfen. Zudem müsste man lediglich die „dritte Weltländer“ am Wohlstand der westlichen Welt teilhaben lassen und die Geburtenzahl würde auch dort sehr schnell zurück gehen.

6. Werden wir noch erleben, dass es überall Eco-Cities gibt – Städte, deren Energie ausschließlich aus erneuerbaren Ressourcen stammt und die harmonisch mit der Umwelt verschmelzen?
Schwierig. Vielleicht schaffen es manche Dörfer und Kommunen, aber nicht auf großer Skala.

7. Viele kennen ihre Rechte, wenige ihre Pflichten. Kann eine Gesellschaft so funktionieren?
Von welchen Pflichten sprechen wir da?

8. Dein Lieblingsland? Was magst du dort vor allem?
Schwierig. Schottland, weil es soviel Platz gibt und selbst zur Hochsaison man niemanden beim spazieren gehen über den Weg läuft. Und einfach die Landschaft atemberaubend ist und man sich fühlt, als wäre man ganz woanders (Realitätsflucht eben). Italien, wegen des guten Essens und den feinen Stränden, die natürlich, überfüllt mit lauten Italienern sind, aber dort ist es okay.

9. Sind andere zu hungrig oder sind wir zu satt?
„Wir sind zu satt. Es gibt genug für alle auf dieser Erde, es ist nur einfach ein System, das Arm und Reich generiert. Prinzipiell müsste niemand hungern. Außerdem wenn ich so sehe, was andere alles wegschmeißen, dann haben wir eindeutig zu viel.“ Dem gibt es nichts hinzuzufügen.

10. Gretchenfrage 2.0: Wie hälst du es mit sozialen Engagements?
Schwierig. Ich meide Menschen so gut es geht. Und bei Tieren verfange ich mich emotional zu schnell und zu intensiv. Aber wenns wer kann, soll ers machen.

11. Warum fühlt sich nach dem Training k.o. zu sein so gut an?
Ich vermute, weil der Körper einfach fertig ist und, wenn man zur Ruhe gelangt, einfach froh darüber ist, dass man Ruhe hat?

12. Schon mal daran gedacht, mit dem Fechten anzufangen?
Nein, aber ich habe vor ca. 10 Jahren mittelalterlichen Show-Schwertkampf betrieben und war über Jahre auch bei Auftritten dabei, die allesamt ziemlich spaßig, aber auch anstrengend waren. Am besten waren jene, die bei Matsch und Regen stattgefunden haben, weil man sich nicht nur gern im Matsch rollt (angenehmer als auf Kies), sondern weil auch das Publikum leidenschaftlich dabei ist.

13. Hilft ein roter Faden uns im Leben?
Nope.

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Just about Life

2 Antworten zu “Fragen ohne Antwort #206

  1. Thumbs up für den Schwertkampf !

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