Woche #2505

Letzthin las ich: Am 26. Mai gibt es eine GoT-Doku. 26. Mai! Das ist ja noch einen ganzen Monat entfernt! (War es, als ich diesen Beitrag geschrieben habe, Fakt ist, ich habe einen Monat später die Doku immer noch nicht gesehen).

Ja, das Wetter erinnert an April, fast November; und ich lebe aktuell aus meinem Koffer (Winterkleidung, die ich zwecks Fehlen von Kisten, derweil im Koffer gelagert habe. Falls jemand einen Spontantrip „Wohin, dort wo es weniger als 0 Grad hat“ unternehmen mag, ich müsste nicht einmal die Koffer packen! Alles bereits verstaut). Letztes Jahr war ich zu dieser Zeit bereits täglich am See! Und auch die Pferde werden wohl auf ihren Urlaub warten müssen, denn Anfang Juni wird sich mit der Alm nicht mehr ausgehen, die noch immer von Schnee bedeckt ist. Ja sogar gestern gab es Schneeregen. Was ist nur los mit diesem Wetter?

*

Gestern jaulte der Kater, er wolle raus. Dann saß er vor der Tür. Er wolle hinein. War ganz durchnäßt, eine Regenkatze, will aber nicht abgetrocknet werden. Eine halbe Stunde später will er wieder raus und mault. Als ich nicht auf sein energisches Jaulen eingegangen bin, kam er ganz lieb herbei und mauzte. Lass mich doch bitte raus?! Na gut, das ist das letzte mal für heute. Und siehe da, die Regenkatze kam nach einer halben Stunde wieder. Durchnässt.

*

Wie bitter ist es, wenn man alte Mitschriften ausgräbt und sich überlegt: Darüber könnte man doch bloggen!

Freut euch, eventuell (ich weiß nicht, ob ichs durchziehe weil ich immer wieder an der Sinnhaftigkeit zweifle) auf Beiträge aus Philosophie, Geschichte und Literaturwissenschaft (bei letzterem zumindest die Grundlagen). Und Medien.

Was mir beim Zusammenschreiben jedoch auffällt ist, dass manche Sätze aus Mitschriften (die ich wortwörtlich mit getippt habe) oftmals keinen Sinn ergeben und ich wirklich überlegen muss, wie ich das in verständliche Worte fasse, ohne dass die Bedeutung (die die komplizierte Fach-Schreibweise mit sich bringt) verloren geht, aber auch nicht zu … wird.

Aber hier sei wieder daran erinnert: Wer wissenschaftlich Erlerntes nur in derjenigen Sprache wiedergeben kann, in welcher er den Inhalt erlernte, hat eigentlich gar nichts verstanden. Wer beispielsweise Physik nur Mittels Formeln erklären, aber nicht mit simplen Worten greifbar machen kann, der hats vielleicht verstanden, sicherlich, aber nicht richtig kapiert. Wahres universitäres Wissen zeichnet sich meiner Meinung danach aus, dass auch komplizierte Sachverhalte und Fachsprachen einfach wieder gegeben werden können.

Ich mag nicht sagen, dass ich bei dem Versuch scheitere, aber tue mir teilweise sehr schwer und denke mir: Was bitte meinte der LV-Leiter damit? Und warum fragen wir nicht nach? Natürlich, aus Scheu „dumm“ zu gelten. Eh klar. Ich habe nie Fragen gestellt, eben aus dieser Angst heraus.

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Eingeordnet unter Just about Life, Weekly Stuff'ish

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