Monatsarchiv: November 2019

„The Magicans“, Season 1

W.T.F.?

Serien wie Dirk Gently werden abgesetzt aber diese Serie läuft bereits in der fünften(!) Season?

WHAT THE FUCK?!

Auch tolle trashige Serien wie Timeless und Salvation werden abgesetzt und The Expanse muss ständig um Erneuerung fürchten und so ein Blödsinn wird einfach verlängert? Wenn schon Dämonen, dann unterstützt doch bitte Wynonna Earp und nicht so einen verdummten Blödsinn mit lächerlichen Charakteren und noch peinlicheren Effekten.

I don’t get it.

Ich kam bis zur 7. Episode, bis ich abschalten musste. Es war zuviel. Welcher gehirnamputierte Idiot hat die Serie durch gewunken bitte?

Review Ende.

 

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/fem-mode on: Fragen an die Welt zu Beginn des 21. Jahrhunderts

Ist es nicht verantwortungslos, dass eine Brustabtastung 20€ und eine Ultraschalluntersuchung 40€ kostet (Recherche), Globuli aber von der Krankenkasse übernommen werden?

Und ist es nicht auch irgendwo unfair, dass Menstruationsartikel mit einer Luxussteuer belegt werden, als ob man es sich aussuchen könnte? Sicherlich gibt es Kosten- und Umweltfreundlichere Alternativen als wie Binden und Tampons, trotzdem geht es ums Prinzip.

Warum spricht niemand (oder wenn nur selten) über #RegrettingMotherhood? Es ist nicht selbstverständlich, dass jede Frau, die sich für ein Kind entscheidet, hinter her in Glück zerfließt. Selbst über Postpartale Depressionen wird häufig geschwiegen und betroffene Frauen stigmatisiert.

Warum müssen alte, weiße Männer über Frauengesundheit, Frauenrechte und deren Bedürfnisse entscheiden? Warum kann ein solches Komitee nicht aus 100% Frauen bestehen? Wie wäre es, wenn ein Kabinett über Männergesundheit sich nur aus Frauen zusammen setzen würde? Lächerlich, oder?

Warum wird im Jahr 2017 eine Frau angeklagt, weil sie öffentlich über den Schwangerschaftsabbruch informiert (im Klartext: Ein Kontaktformular anbietet für weitere Informationen) und warum kommt die Diskussion nicht ohne Worte wie „Kindsmord“ aus? Warum kann über ein Thema, dass so wichtig ist und alle mögliche Aufklärung und Nüchternheit benötigt, nur emotional sprechen? Wer hat etwas davon, wenn er über den weiblichen Körper fremdbestimmt?

Warum also spricht man über Frauen als seien sie Menschen zweiter Klasse? „Aber die Frauen! Die müssen ja auch erhört werden! Geh hört, die Frauen! Die armen Frauen!“ Zugegeben, das Thema ist schwierig, aber wer sich etwas mehr damit beschäftigt, wird den einen oder anderen Gedanken schon mal gehabt haben.

Warum werden Männer aus der Verantwortung genommen, wenn sich eine Frau leicht bekleidet zeigt und stattdessen sie zur Keuschheit ermahnt? Spricht, warum ist es die Schuld der Frau, wenn sie belästigt wird? „Hatte zu wenig an“ oder „Der Ausschnitt war zu tief“ sind keine Rechtfertigung. Ist es das Ziel der Männerschaft als triebgesteuerte Versager wahrgenommen zu werden, die ihr Genital beim Anblick bloßer Brüste nicht unter Kontrolle halten können?

Warum müssen Brüste noch immer sexualisiert werden? Warum können Männer problemlos oben ohne spazieren gehen, wenn an vielen Stränden es Frauen sogar verboten ist, oben ohne zu liegen?

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Weihnachtsfilme, und so

Dieser Eintrag folgt auf eine Bitte, die via Social Media einging (vor 2 Jahren):

Ein Ranking der Filme, die

a) Weihnachten zum Thema haben oder

b) zu Weihnachten spielen und/oder

c) ganz besonders Filme, die inflationär und ohne Ausnahme zur Weihnachtszeit gezeigt wurden und sich so ins Hirn eingefressen haben, dass sie automatisch mit Weihnachten assoziiert werden (müssen).

Vorbemerkungen

Da ich weder christlich erzogen wurde und lediglich in der Schule Wert darauf gelegt wurde, dass man zu jedem Advent beten und singen musste (was dazu führte, dass die erste Stunde ausfiel und somit bereitwillig in Kauf genommen wurde) und Weihnachten in erster Linie ein „Geschenke-Fest“ ist (nach wie vor), fehlt mir der spirituelle Touch diesbezüglich.

Weihnachten verbinde nicht mit sinnlichem Beisammen sein, großer Familienzusammenkunft und Streiterei oder stiller Gedenkzeit, sondern mit Kauf-Stress, Kälte, Weihnachtsgeld, freiem Tage, Urlaub, Weihnachtsmusik wie Last Christmas (I gave you my heart, but the very next day, your body rejected the transplant and you died), viele Lichter, Schnee, Kälte, Eis, klebriger Glühwein, Kälte, überteuerten Weihnachtsmärkten, Kiachl mit einem Nachgeschmack von Blei und vor allem: Geschenke, Geschenke, Geschenke!

Und was mir auch dazu einfällt: In manch Dörfern beten Familien immer noch den Rosenkranz. Fazit: Gruslig. Ein dunkles Zimmer, die Kerze in der Mitte und Sprechgesang mit ganz negativem Inhalt. Wir Schuldige, wir Sünder, vergebe uns, wir Schuldige. Kein Wunder, dass religiöse Leut oft psychisch ein wenig angeknackst sind. Da sage nochmal einer, das Christentum sei keine creepy Sekte.

Anyway..

Das Ranking

Gut, das Ranking war doch nicht so schwierig wie zunächst angenommen und die Entscheidung offensichtlich: Tiere vor Action, Action vor Fantasy. Fantasy vor Liebesfilme.

1. Gremlins – Ich glaube, ich muss die putzigen Gremlins auf Platz 1 stellen.

Neben A Nightmare before Chrismas. Ich glaube mich zu erinnern, dass ich Gremlins zunächst gar nicht mit Weihnachten in Verbindung gebracht habe und das Element immer ein hintergründiges war. Im Vordergrund stand der Mogwai. Nicht nach Mitternacht füttern! Und kein Wasser!

2. Die Hard – Obviously. Klassisch Bruce Willis. Klassisch 1990er TV, auch wenn 1988 erschienen und ein klassischer Weihnachtsfilm. Nerdist dazu:Even though Die Hard is not really a Christmas movie on its own and would still be phenomenal if transplanted to another time of year, it does embrace the holiday and makes it a relevant part of its story, and that story touches upon some major Christmas movie themes.“

3. Unterschiedliche russische Märchen – auch wenn ich bis Dato keines mehr gesehen habe, außer Das bucklige Pferdchen in einer ganz schlechten You Tube Qualität, was aber trotzdem noch eine gewisse Wirkung entfaltet und Erinnerungen hervorruft. Trotzdem auf Platz drei, weil es eine Erinnerung ist, die ich mit „Die Tür zum Wohnzimmer ist zu“, „Fernsehen im Gang während die Mutter bäckt“ und „Geschenke“ verbinde.. Nach und nach gelange ich zur Überlegung, dass Weihnachten eigentlich etwas grusliges ist: Rosenkränze, Frauen in der Küche, lähmender Konsum mit Waren aus chinesischen Fabriken, ..

4. Die unendliche Geschichte / Das letzte Einhorn / Star Wars („Der Film mit den Ewoks!“) liefen IMMER zu Weihnachten. Wirklich, ohne Ausnahme – und wurden auch gerne gesehen.

5. Love Actually – Nett. Bereits ein Klassiker mit Rick Grimes und Serverus Snape, Elizabeth Turner und vielen weiteren. Es ist ein netter Film, ja wirklich!

Aber es gibt noch mehr, die ich offenbar mittlerweile aus meinem Hirn verdrängt habe:

6. Sissi!

Tatsächlich. Sissi lief immer auf ORF 1 am 24., 25. und 26. und schon als kleines Mädchen mochte ich die darauffolgenden Filme nicht. Warum? Sie war depressiv und brauchte Ruhe und das Leben am Hofe war schrecklich. Zurecht habe ich offenbar Sissi verdrängt – vielleicht aber auch, weil sich nie jemand finden ließ, der es mit mir ansah.

7. Das Leben des Brian – Bis auf manch Ausnahmen, erkannte ich erst später die Genialität von Monty Python. Nichts desto trotz: Der Weihnachtsfilm.

Aktuell, 2019, fallen mir keine weiteren Filme mehr ein, die ich mit Weihnachten verbinden würde. Zumal Streaming und die freie und zeitlich flexible Auswahl diese typischen „Weihnachtsfilme“ vermutlich in Vergessenheit geraten lassen, identifiziert man sie nicht mehr, zumindest nicht zuletzt mit der ewig gleichen Sende- und Konsumzeit.

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Enderal – Die (inoffizielle) Skyrim Erweiterung, ein Review

Spoilerfreies Review – angespielt im Herbst 2016, geändert im Januar 2017, veröffentlicht im November 2019.

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Skyrim ist großartig. Wann immer Adventure und RPG genannt werden, muss Skyrim bedacht werden. Nach einigen hundert Spielstunden allerdings wirds repetitiv, die Höhlen gleichen einander und es gibt kaum mehr neues zu entdecken. Davon abgesehen, dass man irgendwann einfach overpowerd ist. Man sehnt sich Elder Scrolls VI herbei.

Als ich meiner Sehnsucht kund tat, fragte mich wer: „Kennst du Enderal?“

Was ist Enderal?

„Enderal won the „Best Fan Creation“ Award at „The Game Awards 2016″!“ (nexusmod.com)

Ein Mod, der in seiner eigenen Spielwelt angesiedelt ist, mit eigener Landschaft, eigenen Charakteren inklusive professionellen Syncronsprechern, einem unfassbar gelungenen Soundtrack, einer neuen Karte und einem eigenen (und vor allem sinnvollerem!) Skilltree. Es gibt eine eigene Geschichte, eigene Rassen und Mythologie. Ja, jemand hat sich wirklich und tatsächlich Gedanken dazu gemacht.

Installiert wird das ganze über einen Launcher und stellt zunächst eine Sicherheitskopie von Skyrim her. Und: Es ist Gratis. Ja wirklich.

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Optische und Akustische Gestaltung sowie Story

Ein fettes Pro verdient die Landschaft und Umgebung, die Quests und besonders die Story. Die Orte, aber auch die NPCs, die wirklich etwas zu sagen und vor allem auch zu erzählen haben, und mit denen man häufiger und  zusammenhängend interagieren kann, etwas, was bei Skyrim immer wieder zu kritisieren ist. Es sind NPCs zu denen man tatsächlich eine Art Gefühl aufbaut.

Aber das wichtigste: Endlich eine neue Welt durchstreifen zu können! Neue Dungeons! Neue Dörfer und Orte. Neue Geschichten! Und die Farben! Zusätzlich befindet sich in jedem Ort eine Kiste, die unberührt bleibt – quasi eine Art „Ender Chest“.

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Neutral wertete ich zu Beginn noch, dass es zum einen nur vier Rassen gab aus denen man wählen konnte und alles Menschen waren. Keine Katzen.

Den Skilltree, den ich erst als gewöhnungsbedürftig empfunden hatte und der auf drei Pfeiler aufgeteilt ist mit jeweils Schwere Rüstung/Nahkampf, Magie und Schleichen/Diebstahl erschien mir jedoch bald sinnvoller als jener von Skyrim selbst.

Die langen Dialoge wirkten manchmal etwas ermüdend. Manches hätte man sicherlich kürzen können, aber man bemerkt ziemlich schnell, dass man sich die Geschichten anhören sollte – nicht nur als Anerkennung wegen und der Mühe die dahinter steckt, sondern weil es wichtig ist und wird – da die Geschichte komplexer ist und gewisse Entscheidungen den Verlauf etwas beeinflussen.

Etwas lästige Storyelemente

Als negativ wertete ich zunächst, was sich auch durch das Spiel durch zog, dass sich Enderal zu Beginn einmal die Stunde aufhängte, später weniger – öfters nach dem Fast-Traveln – wozu es einen extra Mod braucht. Allerdings kann man, für etwas Geld, mit hübschen vieräugigen Tierchen (Myraden) wohin fliegen – auch Orte, die man bisher nicht besucht hat; und sich in der Stadt an Wegweisern orientieren oder sich mit Rollen zurück teleportieren.

Die Stadt ist sehr groß und der Loadscreen wird zum treuen Begleiter.

Zusätzlich brauchte ich, dank Motion Sickness einen Mod für das Bobbing – es erschien mir etwas stärker als wie in Skyrim. Etwas mühsam war zu Beginn war der Schwierigkeitsgrad, da es durchaus anspruchsvoller als Skyrim ist.

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Bis zum Schluss nervte mich das Storyelement „Arkanistenfieber“, welches sich negativ auswirkt, übt man zuviel Magie aus, und sich nur durch teure Tränke – oder Cheats in der Konsole „set Arkanistenfieber to 0“ umgehen lässt. Ich gebe zu, ich habe es nach und nach weg gecheatet, wenn es zu hoch war. Und da ich weder der Achievements noch der Anerkennung wegen spiele, finde ich es legitim wenn es die Freude am Spielen zu sehr mindert. 200 Münzen kostet der Dreckstrank, um dieses Fieber wieder los zu werden.

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Nach ca. 40 Spielstunden und Beendigung des Hauptquestes:

Wow. Und besonders nach dem Ende: Best Game ever.

Die Story und die Dialoge dahinter, die Charaktere und all die Mühe, die in dieser Erweiterung stecken, und die Tatsache, dass eine Handvoll junger Leute ihre Freizeit aufopferten und das Spiel gratis anbieten.. Es ist wirklich gelungen und kann locker mit AAA-Titel mithalten.

Generell sinds ca: 30h Hauptquest und 20h Nebenquest. Mittlerweile, mit den Forgotten Stories, sicherlich noch mehr.

Romance!

Auch die Romanze hatte etwas für sich; folgend wurde eifrig auf reddit recherchiert, wie man sich denn am besten zu verhalten hat, um den jeweiligen NPC zu daten bzw. ihm zu gefallen (I know, sehr unfeministisch).

Redditor Aikameli schreibt zwar, dass man zu Calia nur „nett“* sein braucht, jedoch wenn man einmal mit ihr nicht übereinstimmt und sie etwas als „verletzend“ empfindet, ist es offensichtlich vorbei. Jespar hingegen ist zynisch und teilweise jammernd, da braucht es schon mehr Effort. Wer es ercheaten will, der folge diesem reddit Link mit den Konsolen Kommandos.

Man bekam die Idee bzw. man nahm an, ich nahm an, dass man den Partner dann auch als Companion für andere Quests bekommt. Nein. Lediglich für den Hauptquest. Der Weg ist also das Ziel. Kommt man jedoch vom eigentlichen Weg ab, wartet der NPC irgendwo und lässt einen in Ruhe rumwandern.

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Ab und an fragte ich mich: Der NPC flirtet eindeutig, und dann schickt er mich in die Friendzone in dem er sagt „Er findet es sei keine gute Idee“? Ich spielte manche Szenen mehrmals durch, aber offensichtlich gehört dieses „Spiel“ dazu.

Tipp: „Weiß das (sehr) zu schätzen“ wiegt mehr als „findest das Sympathisch“. Ganz böse: „Findet das verletzend“ oder „Findet das befremdlich“ was oben Links am Bildschirm angezeigt wird. Also: Witze machen, Sympathielevel hoch halten und nicht zuviel Kontra* geben. Jop..

Es wird aber auch in den Foren kritisiert, dass die NPCs keine Gegenrede vertragen, was das Ganze sicherlich noch spannender gemacht hätte – den NPC überzeugen und somit mehr XP erhalten, als wie, wenn man denen ständig nur Recht gibt. Aber das würde vermutlich den Rahmen sprengen.

* Kritikpunkt /fem mod on

Calia ist negativ und depressiv, während Jespar fröhlich und zynisch sein darf. Mit anderen Worten, leider nicht die meinen: „Er ist Sawyer, sie ist Kate“ – und es stimmt. Kein Wunder, dass ich Jespar datete.

Man braucht zu Calia „nur“ nett zu sein, während der Mann mehr Mühe verlangt. Erst vor kurzem hatte ich eine kurze Diskussion mit Madame (8), dass es offensichtlich für einen Mann ausreicht, kein A*schloch zu sein – sprich das einzige, was Mann tun muss, ist aufrichtig freundlich zu sein, während sich Frau viel eher ins Zeug legen muss: Angefangen davon, einen bestimmten Beauty-Standard zu erfüllen, bis hin zu „keine Zicke“ sein und so weiter. Sicherlich mag man jetzt dagegen reden, dass dies und jenes, aber das ist ein anderes Thema und wird ein ander mal behandelt.

Insofern gibt das Spiel genau das wieder, was Standard ist – und das ist etwas schade. Umgekehrt wäre es interessant(er) gewesen, und hätte mit den festen Geschlechterklischees gebrochen. Hätte ich Calia gedatet wenn sie wie Jespar gewesen wäre? Vielleicht. Hätte ich Jespar gedatet, wäre er ein anhänglicher Werther gewesen?

Positiv ist, dass der Romanzenteil in beide Richtungen funktioniert: Die NPCs sind Bisexuell.

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Faktor „Manche Quests gelten nur eine bestimmte Zeit“

Zu Beginn wird einem mitgeteilt, dass manche Quests nur für eine bestimmte Zeit möglich sind; was bedeutet, dass die Eiligkeit des Hauptquests unberührt bleibt, erledigt man währenddessen die Nebenquests. Und je mehr Fortschritt im Hauptquest erlangt wird, desto mehr Quests fallen weg. Charakterquest und Hauptquest werden quasi gemeinsam gemacht. Dazwischen hat man ausreichend Zeit, den Rest der Welt zu sehen.

Deswegen: Nebenquests erledigen und Gegend erkundschaften wenn sichs ergibt; nichts läuft weg. Der NPC wartet irgendwo anstatt hinter her zu laufen – und im Weg zu stehen.

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Fazit

Ich bin beeindruckt und begeistert: Die gesamten Spielwelten, die Farben und unterschiedlichen Landschaften und Orte, die Musik – und besonders die Geschichte (das Ende!) und Story die dahinter steckt – nicht zu vergessen die Bücher – die sich ja auch wer ausgedacht haben muss, einfach alles ist wirklich perfekt gemacht – Bugs werden nach wie vor ausgebessert.

Es ist eines der besten Spiele, die ich je gespielt habe. Wirklich. Ich bin wirklich verliebt in das Gesamtprojekt.

Sollten die Hersteller dieses Review je lesen: Wenn sowas nochmal gemacht werden wird, ich will dabei sein! Ich habe Ideen! Nehmt mich! Hier! Ich will auch ein Teil davon sein!

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Österreichs Wahlkabarett: Das „Sicherheitspaket“

Ein politischer Beitrag aus dem Jahr 2017:

In Österreich findet bald wieder ein ganz interessantes Ereignis statt: Die Wahl. Diesmal wird der Nationalrat gewählt und die Parteien versuchen erneut mit den skurrilsten Ideen Wählerschaft zu gewinnen. Heute auf dem Programm: Die ÖVP und das „Sicherheitspaket“.

Die Idee der heimlichen Überwachung heißt nicht „Bundestrojaner“ wie in Deutschland, sondern „Sicherheitspaket“. Neusprech lässt grüßen. „Der Computer wird nicht gehackt, er wird polizeilich ferngewartet“ schreibt ein User im Forum. Ein anderer frägt, ob man im Zuge dessen nicht alles mögliche auf das Telefon spielen könnte?

In Deutschland befindet sich seit diesem Jahr die TKÜ – die „Quellen-Telekommunikationsüberwachung“ Software im Einsatz, welche aber (aktuell) nicht auf Smartphones funktioniert. Im Jahr 2011 hatte der Chaos Computer Club (CCC) die Quellensoftware eines Trojaners durchsucht, und fand heraus, dass das Programm nicht nur umfassenden Zugriff auf die Festplatte erlaubte, sondern auch die Fernsteuerung des Computers. Danach wurde ein neues Programm entwickelt, eine Software, die lediglich den Kommunikationskanal überwachen sollte.

Im Bezug auf Österreich sagt der Chaos Computer Club Wien: „Mit der Forderung nach weiterer Handy-Überwachung durch IMSI-Catcher, Ausbau der Videoüberwachung und Einführung einer Kennzeichenerfassung können lückenlose Bewegungsprofile aller Bürgerinnen und Bürger angelegt werden. Die Relevanz dieser allumfassenden Überwachung in der Prävention von Verbrechen konnte bis jetzt keine Befürworterin der Generalüberwachung erbringen.“

Aber kein Grund zur Sorge: „Der Zugriff von der Staatsanwaltschaft angeordnet, bedarf der gerichtlichen Bewilligung und unterliegt der begleitenden Kontrolle des Rechtsschutzbeauftragten und der nachprüfenden Kontrolle des Gerichts“ heißt es. In Ordnung, aber wer sagt mir, dass Richter und Co über die technische Expertise verfügen, um die Reichweite dieser Software adäquat einschätzen zu können? Um überhaupt zu verstehen, was das bedeutet? Und wir wissen, das tun sie nicht.

Die Software, die es ermöglicht Daten eines jeden Smartphones abzulesen, soll ab August 2019 einsatzbereit sein. Bis zum 21. August hatten Bürgerinitiativen, Organisationen und Interessenvertreter Zeit, sich dieses genauer anzusehen. Die Resultate und verärgerten E-Mails wurden vom Bundesministerium jedoch blockiert. Wtf? Die Antwort: Aus Kapazitätsgründen könne man die E-Mails nicht beantworten. Ahja.

Seriously?

In Österreich ist man einerseits per Gesetz dazu verpflichtet, für Sicherheit zu sorgen – Türen verschließen und so, und nun soll dem Dieb Tür und Tor geöffnet werden? Mit anderen Worten: Man kauft sich eine Sicherheitslücke (von wem auch immer, und wer auch immer diese an wen auch immer sonst noch verkauft), bewahrt sich eine Sicherheitslücke im Betriebssystem (weder Hersteller noch Nutzer werden gewarnt) – denn diese ist für das aufspielen des Trojaners notwendig und nennt das dann „Sicherheit“? Dies muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen.

Nun kauft sich der Staat seine Lücke, um bei Verdacht, den jeweiligen Verdächtigen ausspionieren zu können. Aufgepasst, bei „Verdacht“ und gefährdet damit Millionen andere. Hallo? Sinn und Vernunft? Liegen die Jahrhunderte der Rationalität und Verstand soweit zurück? Kant dreht sich kreischend im Grabe um. Und während der nächtlichen Recherche hatte ich das Gefühl eine „Dystopie Wolke“ hänge über uns, die an manchen Stellen undicht ist und immer wieder kleine Tropfen Dystopische-Zukunftsvision auf uns herab träufelt. Bis wir eines Tages aufwachen und uns tatsächlich in „1984“ befinden und uns fragen: Wie war das möglich?

Technisch scheint das ganze etwas schwierig zu werden – denn es sollten ja nicht nur Android-Systeme überwacht werden, sondern auch Apple, Windows Phone, Windows selbst und Linux mit seinen unzähligen Distributionen, die fast mit täglichen Updates ihre User peinigen. Für all diese Systeme wird eine entsprechende Software benötigt, regelmäßige Updates und vielleicht dieses oder jenes Feature, dass die eine oder andere Verschlüsselung außer Kraft setzt. Ich wage mir gar nicht auszudenken, was das an Steuergelder verschlingen wird. Und, technische Möglichkeiten, die unser guter Staat, und ich wette zu 100% nicht in der Lage ist zu durchschauen und/oder gewährleisten.

Was sind die Alternativen? Wir alle wissen: Je mehr Dinge, desto unübersichtlicher. Was bedeutet das richterliche Bescheide aus „Joa, wird scho passen“ bestehen und im Worst-Case jeden Bürger zum Verdächtigen macht. Was also tun? Ich stelle die Frage bewusst, ohne eine Antwort darauf zu haben – hätte aber gerne eine.

Aber! Vor der Wahl wird es nichts mehr.

Quellen:

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„Moonlight“ & „Get Out“

Es wird Zeit liegen gebliebenes zu bearbeiten, wenn doch anderes zu tun wäre. Beides waren hervorragende, großartige Filme; Kritik ca. 2017 verfasst.

Moonlight

Ein Kolumnist des New Yorker meinte, er hätte sich damals nie vorstellen können, dass einst ein Film über einen schwulen, schwarzen Jungen ins Kino käme. Viel interessanter ist die Tatsache, dass dieser Film nicht nur in den Kinos gezeigt wird, was unser eins mit „Und jetzt?“ abtut, sondern dass er tatsächlich den Oscar als besten Film entgegen nehmen darf.

Der kleine Chiron bemerkt schon früh, dass er anders ist. Seine Mutter nimmt Drogen, es gibt keine Vaterfigur, bis Juan ihn findet, ihm schwimmen beibringt und so weiter. Was man erst später erfährt, er ist derjenige der der Mutter die Drogen vertickt und Chiron weiß das. Oder zumindest ahnt er es. Als Teenager macht er seine erste sexuelle Erfahrung mit einem sympathischen schwarzen Jungen, die bislang seine einzige bleiben soll, bis er selbst „hard“ wird und in seiner Gegend Drogen vertickt, inklusive Goldzahn-Dings und Krönchen im Auto. Er lebt das Leben seines Ersatzvaters, der mittlerweile gestorben ist. Zu Theresa, seiner Frau, hat er immer noch Kontakt, übernachtet bei ihr, wenn die Mutter ihn aus dem Haus haben will. Bis Kevin anruft, der Junge seiner ersten sexuellen Erfahrung. Er sei Koch. Er soll sich melden, falls er in der Gegend ist. Und Chiron fährt hin, setzt sich in das Lokal. Sie kommen ins Gespräch und wir erfahren, dass die Berührung damals, die erste und bisher einzige sexuelle Erfahrung war. Ende.

Get Out

Die Moral von der Geschicht: Weiße Frauen trifft man nicht. Oder zumindest nicht deren Familie. Eine satirische Gesellschaftskritik, verpackt in einem Film über Rassismus und Klischeevorstellungen. Fazit: Sehenswert. Erinnert etwas an Black Mirror.

Die Szene eröffnet mit der Ermordung eines Schwarzen und Entführung seines Leichnams auf offener Straße. Schnitt in eine hübsche Wohnung eines schwarzen New Yorker Fotografen, der bald im Begriff ist die Familie seiner weißen Freundin kennen zu lernen. Er frägt sie, ob sie ihrer Eltern darüber informiert hätte, dass er schwarz sei und sie verneinte, ihre Eltern seien doch keine Rassisten. Auf der Fahrt zum Haus, springt ein Reh ins Auto, was dem Film erneut eine Gelegenheit gibt, Rassismus zu thematisieren. Obwohl Rose am Steuer saß, soll auch Chris dem Polizisten seinen Führerschein zeigen. Aber er nimmt es gelassen und sie fahren weiter. Die Familie wirkt freundlich, die schwarzen Angestellten, weniger. Es folgt eine Gartenparty mit weißen, wohlhabenden Gästen bis Chris bemerkt, dass etwas nicht stimmt.

Und hier muss die Inhaltsangabe beendet werden um den Spaß am Film nicht zu nehmen; denn es wird wirklich großartig.

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