Mauz! Waldkatze!

Nun sind es zwei Wochen und Gobbolino, so glaube ich, erfreut sich bester Gesundheit und Wohlbefinden. Es wurde bereits Bekanntschaft mit Diego, dem roten, dicken Kater gemacht und Jamie, dem scheuen, kleinen getigerten Kater – und wir waren bereits im Wald spazieren. Wie ich heute feststellen musste (anhand der Blaubeer-Flecken auf seinem weißen Fell), streunt er dort auch schon allein herum.

Es heißt ja, man solle Katzen mindestens 2 Wochen drinnen lassen. Eine Woche, wurde beschlossen, ist genug. Die ersten Tage traute er sich ohnehin kaum weiter als ins Stiegenhaus – wurde dann jedoch immer mutiger.

Nach und nach wurden die Spaziergänge weiter ausgedehnt. Danach ging es zum nahe gelegenen Feld. Besonders gern schleicht er zwischen Mais hindurch. Ab und an verirrt er sich noch ins falsche Haus, bemerkt dann aber, dass der Kratzbaum fehlt und kehrt zurück ins richtige. Ich denke Tagsüber schläft er in fremden Gärten, in welche er auch ohne zu zögern, hinein scheißt, ganz gleich ob wer zuschaut oder nicht.

Und schlussendlich wars nach einer weiteren Woche soweit, und wir gingen in den Wald. Ein Nadelwald (er kennt bisher nur Laubwälder mit schiefen Bäumen) und er sieht sich mit einer neuen, moosigen Situation konfrontiert und steilen, hohen Bäumen, auf die man nicht klettern kann (vielleicht kann ich ihm ja eine Art Kletterpark bauen). Beim gehen hebt er also eine Pfötchen noch sehr seltsam und weiß oft nicht, kann er da drauf treten? Da ist alles so anders! Es gibt sogar einen Mini-Teich.

Allerdings und das ist sehr begrüßenswert, gibt es hier viel, viel weniger Zecken. Und bisher erkundschafteten wir auch nur ein kleines Gebiet, wobei ich glaube, dass er bereits weiter gegangen ist als von mir erlaubt. Denn hoch erhobenen Schwanzes führte er mich auch schon abseits des Bekannten auf kleine, verworrene Pfade.

Nein Gobbolino, noch nicht! Dieses Gebiet reicht vorerst.
Ich will aber! Warum nicht? Ich will aber!
Nein!
Gut, dann mach ichs eben alleine..

Kinder..

Ja, ich glaube er hat sich gut eingelebt. Unregelmäßige aber künftig eventuell mehr regelmäßige Livestreams von unseren Spaziergängen gegen Abend (zw. 1730 und 1900) gibt es übrigens auf seinem Instagram-Account, den ich versuche wieder etwas aktueller zu halten. Es fehlen noch Fotos vom Juni und Juli.

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Eingeordnet unter Beiträge mit Katzen!, Gobbolino

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