Monatsarchiv: Oktober 2021

Woche #2510

Du meine Güte, in kürze ist Jahresende und bald gibt es Geschenke. Folge diesem Link für meine Amazon-Wunschliste. Nützt eh nix. Geschenke sind wichtig und gut! I know, wir sind alle Konsumjunkies, aber wisst ihr was, dieser gewollte Minimalismus irgendwelcher Hipster-Neureichen ist genau so sinnlos, und eigentlich nur ein Armen-Cosplay. Aber dazu liegt bereits ein Beitrag in den Entwürfen, der irgendwann, in Jahren oder Jahrzehnten an die Öffentlichkeit gelangt.

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Ich habe angefangen russisch zu lernen und lasst mich euch sagen: Koreanisch ist um Welten einfacher. Dass das Alphabet teilweise verkehrt und gänzlich anders verwendet wird, belastet mein Hirn mehr als komplett neue Zeichen zu lernen. Natürlich kann ich kein Koreanisch mehr lesen, wäre aber recht schnell wieder drinnen denke ich. Beim russischen hingegen tue ich mir wirklich verdammt hart. Vielleicht habe ich auch neben meiner Dyskalkulie auch eine kyrillische Legasthenie. Who knows. Trotzdem finde ich es spannend, diese Sprache, mit der ich so wirklich gar nichts zu tun habe – ich schaue weder russische Serien (noch nicht!) noch gibt es eine russische Taylor Swift – zu lernen. Aber die Idee, wenn mir wer lästig kommt, einfach irgendwelche russischen Tweets vor zu lesen (weil let’s be honest, vor Russen hat jeder Respekt) motiviert! Sinnvoller wäre es gewesen Italienisch zu lernen, nachdem ich jedes Jahr mindestens einmal in Italien bin. Aber wo wäre dann die Herausforderung?!

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Apropos Herausforderung: Der Kurs ist online. Und ich dachte mir, na was soll denn online schon viel passieren. Man sieht mich nicht. Man kann mich nur hören. Wobei, die Sache mit dem Sehen, es hätte ja auch sein können, dass man mit Video beitreten muss, weswegen ich den halben Nachmittag vor der ersten Einheit so verbracht habe, meine Webcam in eine sinnvolle (und mir schmeichelnde) Positionen zu bringen.

Aber gut.

Nun, zum Thema online vs. anwesend: dieses „Wer mag vorlesen?“ dieses, „Meldet euch, sonst muss ich euch auswählen“ kickt genau so, als säße ich mitten drinnen. Es ist also ganz gleich ob online oder direkt dort. Social Anxiety, hallo!

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Mit diesem Beitrag entlasse ich euch in den Montag.

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