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Kleine Geschichten aus dem Zock-Register

Enderal – Die (inoffizielle) Skyrim Erweiterung, ein Review

Spoilerfreies Review – angespielt im Herbst 2016, geändert im Januar 2017, veröffentlicht im November 2019.

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Skyrim ist großartig. Wann immer Adventure und RPG genannt werden, muss Skyrim bedacht werden. Nach einigen hundert Spielstunden allerdings wirds repetitiv, die Höhlen gleichen einander und es gibt kaum mehr neues zu entdecken. Davon abgesehen, dass man irgendwann einfach overpowerd ist. Man sehnt sich Elder Scrolls VI herbei.

Als ich meiner Sehnsucht kund tat, fragte mich wer: „Kennst du Enderal?“

Was ist Enderal?

„Enderal won the „Best Fan Creation“ Award at „The Game Awards 2016″!“ (nexusmod.com)

Ein Mod, der in seiner eigenen Spielwelt angesiedelt ist, mit eigener Landschaft, eigenen Charakteren inklusive professionellen Syncronsprechern, einem unfassbar gelungenen Soundtrack, einer neuen Karte und einem eigenen (und vor allem sinnvollerem!) Skilltree. Es gibt eine eigene Geschichte, eigene Rassen und Mythologie. Ja, jemand hat sich wirklich und tatsächlich Gedanken dazu gemacht.

Installiert wird das ganze über einen Launcher und stellt zunächst eine Sicherheitskopie von Skyrim her. Und: Es ist Gratis. Ja wirklich.

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Optische und Akustische Gestaltung sowie Story

Ein fettes Pro verdient die Landschaft und Umgebung, die Quests und besonders die Story. Die Orte, aber auch die NPCs, die wirklich etwas zu sagen und vor allem auch zu erzählen haben, und mit denen man häufiger und  zusammenhängend interagieren kann, etwas, was bei Skyrim immer wieder zu kritisieren ist. Es sind NPCs zu denen man tatsächlich eine Art Gefühl aufbaut.

Aber das wichtigste: Endlich eine neue Welt durchstreifen zu können! Neue Dungeons! Neue Dörfer und Orte. Neue Geschichten! Und die Farben! Zusätzlich befindet sich in jedem Ort eine Kiste, die unberührt bleibt – quasi eine Art „Ender Chest“.

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Neutral wertete ich zu Beginn noch, dass es zum einen nur vier Rassen gab aus denen man wählen konnte und alles Menschen waren. Keine Katzen.

Den Skilltree, den ich erst als gewöhnungsbedürftig empfunden hatte und der auf drei Pfeiler aufgeteilt ist mit jeweils Schwere Rüstung/Nahkampf, Magie und Schleichen/Diebstahl erschien mir jedoch bald sinnvoller als jener von Skyrim selbst.

Die langen Dialoge wirkten manchmal etwas ermüdend. Manches hätte man sicherlich kürzen können, aber man bemerkt ziemlich schnell, dass man sich die Geschichten anhören sollte – nicht nur als Anerkennung wegen und der Mühe die dahinter steckt, sondern weil es wichtig ist und wird – da die Geschichte komplexer ist und gewisse Entscheidungen den Verlauf etwas beeinflussen.

Etwas lästige Storyelemente

Als negativ wertete ich zunächst, was sich auch durch das Spiel durch zog, dass sich Enderal zu Beginn einmal die Stunde aufhängte, später weniger – öfters nach dem Fast-Traveln – wozu es einen extra Mod braucht. Allerdings kann man, für etwas Geld, mit hübschen vieräugigen Tierchen (Myraden) wohin fliegen – auch Orte, die man bisher nicht besucht hat; und sich in der Stadt an Wegweisern orientieren oder sich mit Rollen zurück teleportieren.

Die Stadt ist sehr groß und der Loadscreen wird zum treuen Begleiter.

Zusätzlich brauchte ich, dank Motion Sickness einen Mod für das Bobbing – es erschien mir etwas stärker als wie in Skyrim. Etwas mühsam war zu Beginn war der Schwierigkeitsgrad, da es durchaus anspruchsvoller als Skyrim ist.

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Bis zum Schluss nervte mich das Storyelement „Arkanistenfieber“, welches sich negativ auswirkt, übt man zuviel Magie aus, und sich nur durch teure Tränke – oder Cheats in der Konsole „set Arkanistenfieber to 0“ umgehen lässt. Ich gebe zu, ich habe es nach und nach weg gecheatet, wenn es zu hoch war. Und da ich weder der Achievements noch der Anerkennung wegen spiele, finde ich es legitim wenn es die Freude am Spielen zu sehr mindert. 200 Münzen kostet der Dreckstrank, um dieses Fieber wieder los zu werden.

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Nach ca. 40 Spielstunden und Beendigung des Hauptquestes:

Wow. Und besonders nach dem Ende: Best Game ever.

Die Story und die Dialoge dahinter, die Charaktere und all die Mühe, die in dieser Erweiterung stecken, und die Tatsache, dass eine Handvoll junger Leute ihre Freizeit aufopferten und das Spiel gratis anbieten.. Es ist wirklich gelungen und kann locker mit AAA-Titel mithalten.

Generell sinds ca: 30h Hauptquest und 20h Nebenquest. Mittlerweile, mit den Forgotten Stories, sicherlich noch mehr.

Romance!

Auch die Romanze hatte etwas für sich; folgend wurde eifrig auf reddit recherchiert, wie man sich denn am besten zu verhalten hat, um den jeweiligen NPC zu daten bzw. ihm zu gefallen (I know, sehr unfeministisch).

Redditor Aikameli schreibt zwar, dass man zu Calia nur „nett“* sein braucht, jedoch wenn man einmal mit ihr nicht übereinstimmt und sie etwas als „verletzend“ empfindet, ist es offensichtlich vorbei. Jespar hingegen ist zynisch und teilweise jammernd, da braucht es schon mehr Effort. Wer es ercheaten will, der folge diesem reddit Link mit den Konsolen Kommandos.

Man bekam die Idee bzw. man nahm an, ich nahm an, dass man den Partner dann auch als Companion für andere Quests bekommt. Nein. Lediglich für den Hauptquest. Der Weg ist also das Ziel. Kommt man jedoch vom eigentlichen Weg ab, wartet der NPC irgendwo und lässt einen in Ruhe rumwandern.

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Ab und an fragte ich mich: Der NPC flirtet eindeutig, und dann schickt er mich in die Friendzone in dem er sagt „Er findet es sei keine gute Idee“? Ich spielte manche Szenen mehrmals durch, aber offensichtlich gehört dieses „Spiel“ dazu.

Tipp: „Weiß das (sehr) zu schätzen“ wiegt mehr als „findest das Sympathisch“. Ganz böse: „Findet das verletzend“ oder „Findet das befremdlich“ was oben Links am Bildschirm angezeigt wird. Also: Witze machen, Sympathielevel hoch halten und nicht zuviel Kontra* geben. Jop..

Es wird aber auch in den Foren kritisiert, dass die NPCs keine Gegenrede vertragen, was das Ganze sicherlich noch spannender gemacht hätte – den NPC überzeugen und somit mehr XP erhalten, als wie, wenn man denen ständig nur Recht gibt. Aber das würde vermutlich den Rahmen sprengen.

* Kritikpunkt /fem mod on

Calia ist negativ und depressiv, während Jespar fröhlich und zynisch sein darf. Mit anderen Worten, leider nicht die meinen: „Er ist Sawyer, sie ist Kate“ – und es stimmt. Kein Wunder, dass ich Jespar datete.

Man braucht zu Calia „nur“ nett zu sein, während der Mann mehr Mühe verlangt. Erst vor kurzem hatte ich eine kurze Diskussion mit Madame (8), dass es offensichtlich für einen Mann ausreicht, kein A*schloch zu sein – sprich das einzige, was Mann tun muss, ist aufrichtig freundlich zu sein, während sich Frau viel eher ins Zeug legen muss: Angefangen davon, einen bestimmten Beauty-Standard zu erfüllen, bis hin zu „keine Zicke“ sein und so weiter. Sicherlich mag man jetzt dagegen reden, dass dies und jenes, aber das ist ein anderes Thema und wird ein ander mal behandelt.

Insofern gibt das Spiel genau das wieder, was Standard ist – und das ist etwas schade. Umgekehrt wäre es interessant(er) gewesen, und hätte mit den festen Geschlechterklischees gebrochen. Hätte ich Calia gedatet wenn sie wie Jespar gewesen wäre? Vielleicht. Hätte ich Jespar gedatet, wäre er ein anhänglicher Werther gewesen?

Positiv ist, dass der Romanzenteil in beide Richtungen funktioniert: Die NPCs sind Bisexuell.

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Faktor „Manche Quests gelten nur eine bestimmte Zeit“

Zu Beginn wird einem mitgeteilt, dass manche Quests nur für eine bestimmte Zeit möglich sind; was bedeutet, dass die Eiligkeit des Hauptquests unberührt bleibt, erledigt man währenddessen die Nebenquests. Und je mehr Fortschritt im Hauptquest erlangt wird, desto mehr Quests fallen weg. Charakterquest und Hauptquest werden quasi gemeinsam gemacht. Dazwischen hat man ausreichend Zeit, den Rest der Welt zu sehen.

Deswegen: Nebenquests erledigen und Gegend erkundschaften wenn sichs ergibt; nichts läuft weg. Der NPC wartet irgendwo anstatt hinter her zu laufen – und im Weg zu stehen.

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Fazit

Ich bin beeindruckt und begeistert: Die gesamten Spielwelten, die Farben und unterschiedlichen Landschaften und Orte, die Musik – und besonders die Geschichte (das Ende!) und Story die dahinter steckt – nicht zu vergessen die Bücher – die sich ja auch wer ausgedacht haben muss, einfach alles ist wirklich perfekt gemacht – Bugs werden nach wie vor ausgebessert.

Es ist eines der besten Spiele, die ich je gespielt habe. Wirklich. Ich bin wirklich verliebt in das Gesamtprojekt.

Sollten die Hersteller dieses Review je lesen: Wenn sowas nochmal gemacht werden wird, ich will dabei sein! Ich habe Ideen! Nehmt mich! Hier! Ich will auch ein Teil davon sein!

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Woche #2709

Und schon wieder ist eine halbe Ewigkeit seit dem letzten Eintrag vergangen – aber es gab/gibt gute Gründe dafür:

1. Die Fohlen sind gerettet!

Maizauber und Newton, deren Zukunft recht ungewiss war, haben einen guten Platz gefunden – dank meines Videos und der Initiative der Besitzerin, die das Video weiter schickte, dürfen beide gemeinsam aufwachsen und sehen einer hoffentlich guten Zukunft als Kutschpferde entgegen. Sie wachsen nun 800km entfernt in Norddeutschland auf. Ich hatte davor noch zig Leute angeschrieben – und gegen Ende drei Menschen gehabt, die beide, und nur gemeinsam, aufgenommen hätten. Wenn das alles ist, was es braucht – dann bitte.

Dadurch ergab sich die Möglichkeit, für weitere Fohlen via Videos einen Platz zu finden. Seis drum, die Videos sind schnell geschnitten, es ist kein Aufwand – und wenn sich dadurch das Leben von kleinen Fohlen retten lässt. 11 Jungs sind aktuell noch zu vermitteln.

2. Videos..

Auch auf Instagram tummeln sich Videos – allerdings habe ich dieses mal mit dem Material aus Korsika so meine Probleme, und ich bin mir unsicher, wie viele gute Videos sich noch heraus holen lassen.

Kreta war neu, eine gänzlich unbekannte Insel, wir fuhren viel herum, und auch wenn sich die Motive der Videos wiederholten, war doch jedes für sich einzigartig. Jetzt, nachdem alles vieles bekannt und bereits gemacht ist, fühlt man sich etwas Ideenlos und setzt die Messlatte höher. Ich denke mir: „Was? Schon wieder Meer und Wind? Ah geh, das geht auch besser“ oder „Wellen, yay! Toll, aber…“ Irgendwie will es noch nicht so richtig.

Btw. Korsika war großartig. Ich glaube, dieser Campingplatz wird öfters besucht: Kaum Menschen, günstig, klares Meer, Platz direkt am Strand mit Sonnenaufgang.. I want to go to there!

3. Dorena!

Dorena ist wieder da! Allerdings hatte sie sich auf der Alm ihre Hufe derart abgetragen, weswegen die nächsten 2 Wochen nur wenig getan werden darf. Spazieren, Schritt und Trab sind okay, aber so, dass die Eisen oben bleiben. Aber das ist okay, ausreichend Zeit sie ans Flower Hackamore zu gewöhnen.

Mit Shaka hatte ich vor einigen Wochen einen Moment, der mich echt wieder zur Verzweiflung gebracht hatte. Ich stand heulend auf der Straße und wollte eigentlich alles lassen. Alles. Dann gabs eine Reitstunde – und danach: „durchsetzen“. Und zwar nicht mit Gertenhieben und Gewalt, sondern einem gezielten Klapps auf die Schulter, strenger Stimme und einem deutlichen Ziel vor Augen, wie „Wir gehen jetzt“. Offenbar braucht es bei Shaka nicht mehr, denn seit dem geht sie motiviert in Richtung Feld. Sie ist, glaube ich, auch sehr klug und durchschaut Menschen sofort. Sie weiß, wer sich durchsetzen kann, wer angeschlagen ist, wer schwach ist, wer mit ihr umgehn kann. Aber sie lernt auch schnell, und das „Steh“ funktioniert jetzt so gut, dass ich sie auch ohne anzubinden, abduschen kann. Sie wartet, bis sie das Leckerli bekommt.

Da jede RB ihr eigenes Pferd hat, sozusagen, dachte ich mir letzthin „Schade, bald werde ich Shaka nicht mehr (so oft) reiten können.“ Als ich Tags darauf in den Stall kam, begrüßten mich alle Pferde, hoben den Kopf, schnupperten, außer eine: Shaka. Ist auch gut.. dann seis halt so. Immerhin ist Dorena wieder da.

4. Let’s Play

Ja! Ich habe mein erstes Let’s Play veröffentlicht. Sucht erst gar nicht danach. Noch bleibt es Inkognito. Wer wissen will, wonach er suchen muss, muss mich direkt kontaktieren und mir Antwort auf folgende Frage geben: Was war das schrecklichste, was ihr je getan habt?

Bis ich allerdings soweit war und ein Spiel gefunden hatte, hatte ich unzählige andere ausprobiert – die mich übrigens sehr motiviert haben, selbst ins Geschäft einzusteigen – was mich dazu gebracht hatte, mir Unity zu besorgen (die kostenlose Version) und daraufhin via YouTube Mentor versuchte, mein erstes Spiel zu erstellen. Natürlich werde ich es bereit stellen, sobald es fertig ist und natürlich selbst Let’s Playen. Es ist wirklich aufwendig, und eigentlich nicht das was ich mir vorgestellt hatte, aber irgendwie muss man ja die Basics lernen. Aber ich glaube, wenn man die beherrscht, lässt sich einiges machen.

Gut, weder „The Beginners Guide“ noch „Time Frame“ eigneten sich für Let’s Plays. Zumindest nicht für den Anfang. Man müsste zwar meinen, ein Walking Simulator eigne sich hervorragend, aber nein – tut es nicht. Allerdings kann ich beide Spiele empfehlen, besonders „The Beginners Guide“.

Und bis ich eine Software gefunden hatte, die so aufnimmt wie ich das will – und alles so eingestellt hatte, und eine einfache Videobearbeitungssoftware ausfindig machen konnte – vergingen mit der Zeit auch eine Menge an Nerven verloren. But, I did it!

5. Generell

Weder für Supergirl noch für Kino blieb Zeit. Und ich weiß gar nicht mehr, was alles an aktuellen Serien läuft, die gesehen werden müssen. So viel zu tun und so wenig Zeit!

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#NationalVideoGamesDay

Twitter informierte mich, dass heute  ist, und somit gibt es ein paar Anekdoten aus meinem Gaming-Werdegang.

*

Meine Mutter hatte mir nie erlaubt Prince of Persia im DOS zu spielen (habs bei den Nachbarn dennoch getan, sorry Mum), weil da gabs Blut. Artax aber beim Sterben zu zusehen war für sie offenbar okay.

Sie war auch ziemlich gut in Super Mario World, Tetris und anderen Spielen am Game Boy. Sie war richtig gut. Ab und an musste sie mir Super Mario World am Abend durchspielen (und schaffte es immer) folgend den Game Boy über Nacht anlassen (neue Batterien davor einlegen), damit ich in aller früh den schwierigeren Level spielen konnte. I died. Soon. Very soon.

Ich war diejenige, die meist nie kapierte, dass sie Player 2 war, der ständig irgendwo starb, stehen blieb, aneckte oder runter fiel – und nicht Player 1, der super über alles hinweg hüpfte und ganz erfolgreich war. Ich spielte allerdings selten auf Konsolen und besaß lediglich einen Super Nintendo, dafür aber zig Game Boy Spiele. Manche sogar noch heute – manche habe ich verliehen und nie, nie wieder bekommen. Wenn ihr am Flohmarkt welche seht mit einem roten Punkt – das sind vermutlich meine. Bitte kaufen und mir schicken, ich bezahle gerne Preis und Porto.

*

Meine erste Lan war durch und durch Quake 3. Ein Typ hatte mich „kurz“ mitgenommen und gemeint „Ach, das magst du eh nit, is ein Killerspiel“ – er saß Stunden in der Ecke und war nicht sonderlich erfreut. Schlussendlich lurkste ich ihm auch seine Quake 3 CD ab. Er bekam sie nie wieder und irgendwo hab ich sie noch.

Dies war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen mir, meinem PC und der guten Welt der Spiele. Und die Freundschaft hält bis heute.

Meine wohl beste Lan war jene, bei welcher es hieß: Military Dresscode und nur Battlefield Vietnam gezockt wurde. Überm Bett hing ein Tarnnetz, das Zimmer war winzig und wir waren zu fünft. Es war Hochsommer und die Pflanzen aus dem Wohnzimmer standen im Zimmer. Es hatte wirklich Vietnam-Feeling.

Vor meiner Studienzeit und noch etwas danach, gab es (manchmal auch bei mir) immer Silvester-Lans, und das eigentlich über die Jahre hinweg. Wir, das war eine Gruppe die sich via Online Forum gefunden hatte, „sprengten“ einen alten PC (wobei „sprengen“ in diesem Sinn bedeutete: Knaller und alles was geht irgendwie einbauen und dann anzünden – damit verbrachten wir den gesamten Vormittag und teilweise auch Nachmittag) und zockten. Wir spielten Serious Sam, Call of Duty, Quake, Battlefield und weiß der Geier was noch alles. Hauptsächlich Shooter. Alles was unsere Maschinen an Leistung erbrachten. Und es war toll. Die Gruppe, die sich sonst nur zu speziellen Events traf, löste sich auf, als jeder von uns wo anders zu studieren/arbeiten begann.

Ich vermisse übrigens klassische, private Lans. Einen halben Tag alles herrichten, einen halben Tag installieren, Spiel will nicht, Seriennummer geht nicht, nächstes Spiel, Kabelsalat, Bildschirm funktioniert nicht, PC stürzt ab, irgendwas ist kaputt, Spiel geht nicht mehr, Spiel geht doch wieder – bis dann endlich gezockt wurde und das Wochenende fast vorbei war. Es ist doch eine andere Atmosphäre, als wie man sich nur online verständigt. Es ist eine nette, familiäre Atmosphäre, wenn man sich über den Monitor hinweg anschreien kann, was für ein „Dreckstrottel Arschgesicht!“ das Gegenüber doch ist – oder wie „behindert, maaa wie kann man nur soooo deppat sein!!“ der „Scheiß verf*ckte Camper, ma zünd ean an!!“ ist. Good old times. Good. old. days. Long gone.

Die größte Lan, die ich besucht habe, war eine mit 200 Menschen – sie war okay soweit. Toll war natürlich der Ausblick über die leuchtenden Bildschirme in der Nacht, und wie schnell externe Festplatten mit Filmen, Serien und Musik gefüllt wurden, mit Spielen und zugehörigen Cracks und Zeugs. Wir spielten in einer kleinen Gruppe abwechselnd CoD und CoD2 – und beteiligten uns nicht am großen Wettbewerb der quasi Pro Gamer dieses Events.

*

Zu meinen Favoriten zählen Skyrim (weil es einfach ein wirklich tolles Spiel ist, auch wenn Enderal die weitaus bessere Story hat), Portal (Wenn jemand mein Leben nacherzählt, dann bitte mit der Stimme und Manier von GLaDOS) und Halflife (Dr. Gordon Freeman ist Physiker, ein Physiker als Held in einem Shooter, ich meine… das muss man mögen), Ark Survival (Dinos!), Minecraft (es ist einfach immer wieder nett) und gute alte FP-Shooter.

Ich gestehe übrigens, dass ich aus jedem Spiel, sofern möglich, einen Pferde-Simulator mache. Minecraft, Ark Survival und Skyrim lassen sich dafür hervorragend Zweck entfremden. Man kann die Tiere aus ihrem natürlichen Lebensraum stehlen und sie einzäunen und züchten. Und natürlich damit reiten! Danach, wenn ich sie gesammelt habe und sie reglos da stehen, tut es mir leid. Einst wollte ich in Minecraft einen fetten Zaun um ein Spawning Gebiet legen und alle bereits gezähmten dort hin zurück bringen.. Ich habs dann aufgegeben, es wäre viel, viel Arbeit gewesen.. Und bei mir haben sie es sowieso besser.. keine natürlichen Feinde, in Sicherheit. Und so. Umzäunt. Und so.

Ich spielte übrigens nie wirklich die Sims und habe das Prinzip noch bis heute nicht verstanden. Aber ich lese mir gerne durch, wie andere Leute ihre Kreaturen quälen und ermorden. Ich täte das auch gerne, aber der Aufwand ist zu groß. Die Wartezeit zulange.

Ich habe bisher weder Fallout 4, noch Bioshock 2 oder No Man’s Sky beendet. Bei Fallout hatte ich mich beim Shelter-Bau für die Überlebenden verrannt und No Man’s Sky nervte mich so unfassbar mit diesem winzigen Inventory. Warum ich Bioshock 2 nie fertig gespielt habe, weiß ich allerdings nicht, ich liebte es während des Spielens.

Empfehlen kann ich für Nicht-Gamer: The Talos Principle und The Stanley Parable. Zwei wirklich gute Spiele, genau so wie Portal interessant ist. Besonders der erste Teil.

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Augmented Reality. Ein Thema, dass um sich greift wie Krebs seit es Pokémon Go (Team Instinct! Ich hatte damals und habe noch! die rote und blaue Version, inklusive meinen Game Boy Color. Vom alten träumte ich erst vor kurzen… fällt mir grad ein), Ingress (die Vorarbeit zu Pokémon, verfügt aber immer noch über eine aktive Community, Team Resistance!), Jurassic World: Alive und mittlerweile auch The Walking Dead fürs Telefon gibt.

Finde ich es gut? Habe ich eine Meinung dazu? Es ist ein netter Zeitvertreib und Pokémon so auch JW: Alive und TWD sind Pay to Win. Also sinnlos eigentlich.

Ob mans glaubt oder nicht, aber ich hatte die Idee zu Augmented Reality Games noch bevor ich wusste, dass es sowas bereits gab – oder dass man es so nannte. Ich sehe das als Bestätigung in einer Simulationstheorie zu leben und der lausige Trottel von Praktikant meine Idee gestohlen und sie wem anderen gegeben hat. I hate you!

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Tja, die Leser und Abonnenten dieses Blogs wissen: Ich leide bei vielen Spielen an Motion Sickness. Dazu gibt es auch eine eigene Seite. Motion Sickness äußert sich bei mir durch Kopfschmerzen und eine schummrige Sicht und verdirbt so manches Spielerlebnis. Wirklich. Ich hasse es und bin recht demotiviert, weil erstens Geld ausgegeben wurde und ich dieses Spiel nie nie nie, auch nicht mit zig Mods (was mich dann wirklich ärgerlich macht) spielen werden kann. Vermutlich.

Motion Sickness tritt bei Mirrors Edge, Life is Strange, The Witcher, Dark Souls, Oblivion (leider…), Alice: Madness Returns, Fallout New Vegas, und noch so manchen anderen auf. Vielleicht wäre es ein Versuch wert für manche Spiele einen Controller zu verwenden. Dieser muss jedoch leicht und gut in der Hand liegen und sinnvoll gestaltet sein.

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Ich würde Minecraft als Wahlfach in Schulen zulassen und finde das Spiel für Kinder sehr geeignet. Selten, dass ich mir Tutorials oder Lets plays ansehe (weil wozu anschauen, wenn man selbst spielen kann…) aber wenn kleine Kinder sowas machen, ists echt putzig. Und ich mag eigentlich keine Kinder. Manchmal sehe ich mir auch gerne Zisteau an. Aber das wars auch schon.

Empfehlen kann ich allerdings Shirley Curry. Eine 82 jährige Skyrim Zockerin. Ich habe lange Zeit geglaubt die Dame faked mit Hilfe ihrer Enkelkinder. Aber nein, als sie über 20-30 Minuten in einem Cave verloren herum irrte, war mir klar.. das ist echt. Das muss echt sein.

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Und nein, Gewaltverherrlichende Computerspiele sind nicht dafür verantwortlich, dass Kevin Brian ins Gesicht schießt. Kevins dummer Vater ist dafür verantwortlich, der nach der Geburt abgehauen ist und die Mutter in Hank, einem Drogensüchtigen Alki einen guten Ersatzvater sieht, der Kevin regelmäßig verprügelt. Klischee. Aber in den meisten Fällen treffend.

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Aktuell spiele ich Ark Survival – The Center, zähme lediglich rote Tiere – und Affen (die ersten!) und nehme mir ständig vor, über den Verlauf seit Abberation zu bloggen. Besonders motivieren mich die tollen Screenshots, die ich teilweise sehr pingelig gestellt habe, allerdings sind es soooviele Bilder, dass es mir quasi wieder vergeht, die besten raus zusuchen, ergo nie darüber bloggen werde. Ein Teufelskreis.

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Und zum Abschluss derweil: Selbst wenn Apple ein Gaming Iphone heraus bringt, mit dem es möglich ist, Skyrim zu zocken, werde ich dennoch kein Apple-Produkt kaufen. Aus Prinzip.

Und damit Gute Nacht.

Ein Kommentar

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One Hand Clapping

One Hand Clapping ist ein Spiel, dass via Stimme funktioniert. Und dazu braucht es keine gesanglichen Kenntnisse oder Talente zu besitzen.

Zu Beginn – oder auch in der Mitte, fordert das Spiel auf, eine angenehme Pfeif- oder Singlage zu finden. Und dann kann der Spaß auch schon beginnen.

 

Ursprünglich wollte ich eine Kostprobe auf Instagram stellen und muss es, bis es mir jetzt in den Sinn kam, komplett vergessen haben. Andererseits gut so: Das Gejaule und Gekreische braucht wirklich nicht Eingang in das tiefe Interwebs-Archiv finden. Andererseits ists wieder schade, dass ich keine „Let’s play“ aufzeichnen kann (vor allem Hardware-Technisch), weils manchmal doch ziemlich absurd/abstrus wäre und ich gerne, das eine oder andere Spiel/Situation aufgezeichnet hätte.

Edit: I did it. Hf.

Es ist übrigens nicht so leicht, wie man glaubt und manche Töne, die man von sich gibt, ähneln einer hungrigen oder gar rolligen Katze. Manchmal quietscht man auch nur. Und es funktioniert.

Fazit: Ein Gratis-Vergnügen, welches besser nicht Nachts gespielt werden sollte. Vertraut mir.

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Woche #1106

Kein Lebenszeichen, keine Nachricht, nichts. Meine Tasche bleibt verschollen, im nächsten Mülleimer, das Buch im Dreck und meine Jeans (die mir so gut gepasst hatte), wer weiß, was mit meiner Jeans passiert ist. Und das Notizbuch, in welchem ich von einer „Realität“ berichtet habe, die sich selbst „defragmentiert“, ob es irgendwer zu Einweisung meinerseits auf die Geschlossene missbrauchen wird? Und den bunten Socken. Was wohl aus meinen Socken geworden ist? Das Ladekabel wird sicher Verwendung gefunden haben. Und wer weiß, vielleicht hat The Expanse nun einen Fan mehr? Ich werde die schreckliche, grausame und schmerzhafte Tatsache, dass meine Tasche und deren Inhalt für immer verloren sein werden, wohl akzeptieren müssen. Für immer und ewig. Rest in peace, old friends, rest in peace…

*

Das Wetter ist beständig und warm. Gewittrig und Wolkig. Bis zu 30 Grad können gemessen werden und wer mehr über Wolken wissen will, der siehe hier:

Quelle, mit Erklärung: Fredersdorf Wetter

*

Die Pferde befinden sich seit gut einer Woche auf der Alm, in Freiheit, fern vom Menschen und dessen wollen und tun. Ich hoffe sie dieses Wochenende besuchen zu können. Und ich hoffe, ich finde sie. Die Alm ist groß, mit vielen neugierigen Pferden. Bei ihrer Ankunft hatten sich die Haflinger sogleich in einer Herde zusammen gefunden und die Gescheckten und Braunen zu einer eigenen. Und ich muss gestehen, mittlerweile zöge ich es sogar in Betracht neben einem Isländer (die ich noch nie geritten bin, aber unbedingt haben möchte) mir auch einen Haflinger anzuschaffen, hätte ich die finanziellen Mittel dafür. Vor einem Jahr vertrat ich noch die Meinung: „Haflinger? Die biestigen Zicken? Wtf? Niemals!“ Ganz gleich wie abfällig über sie geredet wird, wie „A Haflinger? Isch ka richtigs Pferd!“ oder auf die Antwort der Frage, welche Rasse man denn habe, nur abgeschätzige Blick erntet, denn Haflinger sind in den Augen vieler nichts weiter als Ackergäule. Ich würde mir einen Alpenmustang kaufen. Ja, ich nenne sie Alpenmustangs.

*

Vor einigen Tagen stellte sich mir die Frage, ob ich tatsächlich einen Film anschauen könnte, in welchem Dinosaurier(!) sterben, wie man im Trailer zu Jurassic World: Fallen Kingdom sehen konnte. Sicherlich, die Menschen versuchen sie zu retten, offenbar, trotzdem werden viele in den Tod stürzen. Hat wer den Film gesehen? Überleben Blue (der Raptor) und die Rex-Dame aus dem Original (aus den 90ern)? Wenn ja, dann schaue ich mir den Film an.

Andererseits müssen selbst in Ark Survival Dinosaurier durch meine Hand ihr Leben lassen (verdammte Doppelmoral). Allerdings nur die bösen Fleischfresser, die jene auffressen (wie Pferdchen und so), die ich gewaltlos zähmen mag. Oder Low-Levels, sodass bessere, stärkere und schnellere Dinosaurier spawnen können! Und in Jurassic Park: Fallen Kingdom werden (vermutlich) auch keine neuen geboren, insofern… eine schwierige Frage.

Und! Wenn wir gerade dabei sind: OMG!!! Ich hoffe, sie haben die Typen die Enderal gemacht haben, engagiert. Andererseits fürchte ich etwas Monotonie. Trotzdessen: Yay! Auch wenn es vermutlich noch Jahre und zwei bis drei leistbare GraKa-Generationen entfernt sein mag..

Andere Firma, ich weiß, aber was ist mit Half-Life 3?

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Subnautica, #1

Natürlich wird immer noch in Ark Survival (mittlerweile Ragnarok) weiter gebastelt, so auch an den Beiträgen, aber wenn der Mitspieler gerade nicht motiviert ist, meinen ewigen Hilferufen zu folgen („Schnell! I hab an weiblichen Trike Lvl 145 gefunden! Damit könn ma züchten!“ – Zu meiner Verteidigung, ich hab sie dann tatsächlich alleine gezähmt (im Taming-Pit)), dann spielt man eben einen Single Player und zugegeben, ich wollte das Spiel schon lange mal antesten. Bad choice. Very bad choice.

Offenbar landete ich auf einem fremden Planeten, im Wasser. Man ließ mich aber bereits wissen, es gäbe auch Land. Und zugegeben, es sieht tatsächlich sehr ästhetisch aus.

Und ja, ich stieg auf den ohne Hunger/Wasser-Modus um, es gibt ausreichend zu lernen, die Not nach Wasser und Nahrung lenkt nur unnötig ab. Zum Beispiel lernte ich, wie man sinnvoll Leitungen aneinander legt..

Ich werde wohl doch etwas recherchieren müssen, was als nächstes zu tun ist. Denn es gibt böse Fische, die explodieren und verletzen einen und das Health-Pack füllt nicht zur Gänze auf und überhaupt brauche ich ein größeres Inventar und eine größere Kiste zwecks Anhäufung unnötiger Dinge und mehr Materialien und..

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ARK: Survival Evolved | Aberration #1

Der erste Versuch die Dachsjungen (Shelter) sicher durch alle 5 Lvl zu geleiten, stellte sich als Totalkatastrophe dar. Ich werde es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal versuchen. An dessen Stelle drängelte sich, neben der täglichen Reiterei, ARK wieder in den Vordergrund meines Lebens. Und ja, das Schreiben leidet bereits jetzt darunter.

Die DLC Aberration war ebenso im Steamsale vergünstigt wie vieles andere. Es gibt putzige Tierchen und neue Gebiete, die doch einiges an Know-How erfordern. Zu meinem Glück ist ARK Co-op und mit Tribemate #72 wird die Urwelt im Handumdrehen ins High-Tech Zeitalter katapultiert.

Ein Glühwürmchen. Leider nicht zähmbar.

Aber von Anfang an:

Die gute Nachricht: man kann seinen alten Character importieren und behält alle Erfahrungspunkte – die nur neu verteilt werden müssen. Die schlechte Nachricht: Was die Karte als „easiest“ spawning point ausgab, bereitete Tribemate #72 und mich auf das harte Leben vor. Aus „Der Server ist offen, kannst schon mal reingehen“ wurde „Ähm.. da sind.. F*ck!“ You have died. Verdammte Raptoren.

Fertile-Zone, Level 1. Schwierigkeitsgrad: Easy.

Wir befinden uns in der Fertile-Zone. Das bedeutet es gibt Vegetation, Nahrung und Sonnenlicht, dass spärlich durch das Geäst schimmert. Nachts kann man sogar ein paar Sterne und einen weiteren Planeten/Mond sehen, der ganz in der Nähe ist. Pilzbäume wie Pilze sprießen aus dem fruchtbaren Boden und ehe man es sich versieht, beginnt man zu Halluzinieren. Was lustig aussieht, kann und endet oft tödlich. Warum ich Ark dieses mal auf Deutsch habe, liegt daran, dass Steam aktuell auf Deutsch eingestellt ist. Warum das der Fall ist, weiß ich allerdings selbst nicht.

Anyway.

Die ersten Tiere sind schnell gezähmt, ein großes Reh namens Bambi und sowie ein Scorpion mit Namen Tornado of Change. Eine Ravager-Dame (Fledermaus-artige Reithunde) Namens Bella wurde alsbald Mitglied unseres Stammes und es folgten viele, viele weitere. Sie heißen unter anderem Blucula (Das Kind von Dracula und Blue)), Belle, Starlight, Grey, BellCly (Das Kind von Clyde und Belle – welches immer irrtümlich „Bellcity“ gelesen wird und ich mich dann frage, who the f* ist Bellcity?) Und ja, es gibt auch eine Bonnie, sie wurde gemeinsam mit Clyde gefangen.

Und nein, wir ich haben nichts aus dem letzten Mal gelernt und wenn es nach Tribemate #72 ginge, würde alles „Lala“ und „Soso“ heißen – was vielleicht sinnvoller wäre, denn „Lala #23 ist gestorben“ ist durchaus angenehmer als wie „Blucula ist gestorben!“ Aber nein, die Personifizierung und Verniedlichung bestialischer Kreaturen fand schlussendlich mit dem Spinosaurus Sparkle seinen vermeintlichen Höhepunkt. Aber er glitzert auch wirklich schön.

Und da das ganze ein Spiel ist, in dem Dinosaurier (und Fabelwesen) gezähmt werden können, werden auch Pferde gefangen.

Kontrollierte Geburtenplanung

Alsbald wurde gezüchtet und ich muss erneut feststellen: Das Muttersein liegt mir nicht. Einst ging mir ein Dodo-Baby ein, weil ich nicht wusste, was zu tun war, geriet in Panik und kreischte und da war es bereits tot.

Hier sehen wir die Entwicklung von BellCly. Unser erstes Kind:

Aus „Heranwachsend“ wird „Jugendlich“, folgend auch „Erwachsen“. Danach ist es wichtig, zu imprägnieren, was bedeutet, dass der, der das Kind als erstes „claimed“ auch einen Bonus erhält, wenn er das Tier später reitet oder mit ihm arbeitet. Imprägnieren bedeutet, dass das Tier „Zuneigung“ haben will: Das kann Kibble sein (Trockenfutter aus speziellen Dino-Eiern und anderem Gezeug), oder Kuscheln oder spazieren gehen. Ich hatte bisher zweimal das Pech, dass mein Baby (Ja.. die Tiere wurden schon ein paar mal gepaart) immer Kibble haben wollte. Kibble von Dinosauriern, die wir bisher noch nicht einmal erspäht haben. Sinnlos also.

Mein aktuelles Reittier, nach Belle (Lvl 208), ist Dracula mit stolzen 252 Lvl.

Gewaltfreies wie gewaltvolles Zähmen

Während ich Bulbdogs, Pferde und anderes Getier gewaltlos zähme, macht sich Tribemate #72 auf die Suche nach, sagen wir, „schwierigeren“ Tieren.

Wie Karkinos, eine Art Krabbe, mit der es sich weit hüpfen lässt und die auch unterschiedliche Tiere in ihre Klauen nehmen und zu einem Taming-Pit tragen kann, sollte die Gegend zu gefährlich sein. Was früher also mit Vögeln gemacht wurde, könnte hier mit einer Krabbe gemacht werden. Sie nimmt auch, im Gegensatz zu unseren Fledermaus-Hunden, in der Radiation Zone (sehr gefährlich) keinen Schaden. Ebenfalls immun sind Spinos, auch wenn sie furchtbar langsam sind. Oder Megalosauren, die jedoch erst in der Blue-Zone auftauchen, wo es etwas gefährlicher ist.

Hier sehen wir zwei Krabben in einem Floß, dass zum Taming-Pit umfunktioniert  wurde. Interessanterweise „glitchen“ die Viecher irgendwann rein und kommen nicht mehr hinaus.

Eine davon Lvl5, die andere Lvl 100.

Lvl 5 wurde erfolgreich getötet und Lvl 100 mit einem Katapult bewusstlos geschlagen. Chili Dip hat sich mittlerweile bestens bei uns eingelebt. Sie steht neben Bambi, Sparkle und Misses S, einer Stegosaurus Dame.

Die wohl nettesten Tiere im gesamten Spiel sind und bleiben aber die Bulbdogs. Sie sind nicht nur süß, sondern auch nützlich und spenden Licht. Überlebensnotwendig sind sie vor allem in der Blue-Zone.

Oder doch die Shinehorns? Diese sind nur in der Blue-Zone zu finden.

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Shelter, Versuch #1

Gut. Ich hatte mir das Spiel um einen Euro gekauft. Und sogleich angefangen.

Die Grafik ist simpel, die Musik psychodelisch. Die Landschaft Open World, auch wenn die Dachsdame, also ich, nicht überall hin kann. Die Steuerung wird auf die gewohnten Tasten gelegt und los gehts.

Siehe da. Ich konnte nicht tiefer in die Höhle hinein kriechen. Ein Dachsbaby lag halbtot am Boden. Es ist vor Hunger erschöpft und kann nicht mehr aufstehen. Ganz grau war es. Ich dachte zuerst, ob ich es tot geboren hatte. Von wegen grausamer Natur und so. Ich zupfe etwas Essbares aus der Erde und gebe es dem Kleinen. Es steht wieder auf.

Merke: Je grauer das Dachsbaby wird, desto schlechter geht es ihm. Um sie alle auseinander halten zu können, sind sie unterschiedlich gefärbt. Und jedes muss essen. Was nicht immer ganz so einfach ist, da Nahrung rar und eines immer schneller ist.

Das erste Level läuft mehr oder weniger von selbst. Man isst, wuschelt sich durch Wiesen und Gestrüpp, fängt Frösche und Mäuse. Für den Fuchs war ich zu wenig vorsichtig. Irgendwann ging ich einen langen Weg hinunter und plötzlich: Battle-Sound, ein großer Vogel stürzt hinab und krallt sich eine Maus. Der berühmt-berüchtigte Bird-Level. Drei soll davon geben, laut Steam Reviews.

„Bestenfalls du beendest das Spiel jetzt, dann sind sie für immer sicher“ sagte der Mensch hinter mir höhnisch. Meine Klagelaute wurden dadurch nicht leiser. Es gilt also in Sicherheit zu gehen und von einem Grasfleck zum nächsten zu laufen. Und ja, die Kinder können gefressen werden – wenn das passiert, verschwindet der Vogel. Die Überlegung war tatsächlich kurz: Soll ich eines opfern, um den anderen den Stress zu ersparen und, sofern möglich, füttern? Und ja, eines wurde unabsichtlich gefressen. Eines hats erwischt, ganz am Ende. Ich bin eine schlechte Dachsmutter.

In Level 2 ist es Nacht. Ich merkte plötzlich, dass ich das Fressen nicht mehr fallen lassen kann und ein Ratgeber sagte mir: Du hast ein Baby auf dem Weg verloren, finde es! Währenddessen brechen das zweite und kurz darauf dritte zusammen. Letzteres finde ich immer wieder, aber wo sind die anderen? Ich weiß noch, irgendwann liefen sie weg. Wenn das passiert, erkennbar durch brechende Äste, darf man sie unter gar keinen Umständen aus den Augen verlieren! Wtf? Dieses Spiel ist unmöglich zu gewinnen. Irgendwo liegen sie also. Vielleicht bald tot. Nahrung für die Luchse aus Shelter 2?

Nur mehr eines ist übrig, es folgt mir. Und ich kann ihm nichts zu fressen geben (an diesem Punkt ist das Spiel etwas unrealistisch, zumindest eines hätte ich noch durchfüttern können). Das erste auf dem Bild rechts oben ist es. Und da Nacht ist, werde ich sie nicht mehr finden. Und dann werden sie gefressen. Soll ich warten, bis böse Tiere die halbtoten Dachsbabies gefressen haben? Ich habe mich also (im Moment) dazu entschlossen, Shelter neu zu starten, bevor mir auch noch das letzte weg stirbt. Kurzum: Ich habe das Spiel derweil auf die Seite gelegt und einen Sad-Quit, einen Desperate-Quit hingelegt.

Fazit bis jetzt: Ein grausames, wenn auch liebevoll gestaltetes Spiel. Auf 5 Kinder aufzupassen und ihnen regelmäßig Futter zu besorgen ist nicht so einfach. Und dann laufen sie weg. Und dann gibt es Gefahren. Emotionaler Meltdown in 4.. 3.. 2.. Ich dachte mir, ich spiele später weiter.. aber das ist eben das Perfide bei Steam Sales: Man kauft und kann sich so ganz leicht entscheiden, womit man nun seine Zeit vergeuden oder Emotionen malträtieren möchte.

Generell: Kauft es. Es ist gut. Auch für 5€. Peinigt eure Gefühle!

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Thoughts and Prayers.. it’s a game

Das ultimative Spiel: Thoughts and Prayers – gefunden (wieder mal) bei escapology done wrong. It’s the Internet of things! Of many useless things!


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Steam Sale! Again. Und einige Überlegungen

Auf meiner Liste befinden sich immer noch folgende Spiele:

Wobei ich viele davon vermutlich nie kaufen werde, weil ich mir dann doch denke: Meh und sie im Zuge eines „Ohhhh! Das sieht nett aus!“ auf meine Liste gelegt habe, Early Access vielleicht noch etwas versprochen, aber dann doch wenig tatsächliche Begeisterung hinterlassen hatte.

Aber! Etwas was mich besonders reizt, ist Shelter.

Ein Spiel, in dem man eine Dachsmutter spielt, die auf ihre Jungen aufpassen muss. Ein langsamer, gemütlicher Indie-Walking Simulator, der aktuell nur 1€ kostet. Warum also noch überlegen? Mittlerweile gibt es auch Teil 2 mit Luchsen, und beide gemeinsam sind für ca 20€ erhältlich. Also erneut, warum lange überlegen?

„Something ate one of my babies and I legitimately got upset to the point I had to stop playing for a bit.“ (Review)

Zugegeben, das erste Review sagt eindeutig, dass das kein Spiel für mich ist. Wirklich. Ich sollte die Finger davon lassen. Ich sehe den emotionalen Meltdown bereits vor mir. Ich meine, wenn ich ein Pferd in Skyrim aus Versehen töte, lade ich den letzten Spielstand und versuche den Fehler nicht nochmal zu machen. Übrigens machte man mich darauf aufmerksam, dass es das Genre „Kreaturen und Tierchen“ bei Film und TV bereits gibt. Es nennt sich „Creature Feature“.

Was mich aber zur Überlegung anregt – sind die Entwickler.

Might and Delight ist ein kleines Studio, welches den Bildern zu urteilen nette, kleine Indiegames produziert. In diesem Falle denke ich mir, man sollte 20€ aufopfern um die Entwickler zu unterstützen, damit man auch weiterhin nette Spiele bekommt, wie so The Stanley Parable von Galactic Cafe. Welches einst kostenlos erhältlich war, aber locker auch 10€ Wert ist und nie eine Fortsetzung bekommen hatte, etwas ähnliches, dass ca. 1 Stunde dauerte. Gut, The Stanley Parable ist kein gutes Beispiel. Aktuell für 15$ zu haben.

Andererseits, wer sagt, dass mir das Spiel tatsächlich gefällt? Sogar an Spore verlor ich das Interesse, da man als Pflanzenfresser einfach nicht weit kommt. Vielleicht sollte ich es wieder mal spielen. Immerhin habe ich mir damals im Sale alle Erweiterungen geschnappt – aber seien wir ehrlich, dafür ist der Steam Sale da.

Ich kaufte mir auch alle Episoden von Life is Strange, musste es aber beiseite legen, da ich nach 2 Minuten derartige Kopfschmerzen und Motion Sickness bekam, dass ich das Spiel erst wieder mit Controller und 5 Metern Abstand spielen werde.

Insofern: Was tun? Irgendwer Anregungen? Soll ich 1€ ausgeben um zu sehen, wie es mir gefällt? Vermutlich werde ich das tun. Danach kann immer noch etwas investiert werden..

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