Archiv der Kategorie: Gaming

Kleine Geschichten aus dem Zock-Register

Woche #1106

Kein Lebenszeichen, keine Nachricht, nichts. Meine Tasche bleibt verschollen, im nächsten Mülleimer, das Buch im Dreck und meine Jeans (die mir so gut gepasst hatte), wer weiß, was mit meiner Jeans passiert ist. Und das Notizbuch, in welchem ich von einer „Realität“ berichtet habe, die sich selbst „defragmentiert“, ob es irgendwer zu Einweisung meinerseits auf die Geschlossene missbrauchen wird? Und den bunten Socken. Was wohl aus meinen Socken geworden ist? Das Ladekabel wird sicher Verwendung gefunden haben. Und wer weiß, vielleicht hat The Expanse nun einen Fan mehr? Ich werde die schreckliche, grausame und schmerzhafte Tatsache, dass meine Tasche und deren Inhalt für immer verloren sein werden, wohl akzeptieren müssen. Für immer und ewig. Rest in peace, old friends, rest in peace…

*

Das Wetter ist beständig und warm. Gewittrig und Wolkig. Bis zu 30 Grad können gemessen werden und wer mehr über Wolken wissen will, der siehe hier:

Quelle, mit Erklärung: Fredersdorf Wetter

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Die Pferde befinden sich seit gut einer Woche auf der Alm, in Freiheit, fern vom Menschen und dessen wollen und tun. Ich hoffe sie dieses Wochenende besuchen zu können. Und ich hoffe, ich finde sie. Die Alm ist groß, mit vielen neugierigen Pferden. Bei ihrer Ankunft hatten sich die Haflinger sogleich in einer Herde zusammen gefunden und die Gescheckten und Braunen zu einer eigenen. Und ich muss gestehen, mittlerweile zöge ich es sogar in Betracht neben einem Isländer (die ich noch nie geritten bin, aber unbedingt haben möchte) mir auch einen Haflinger anzuschaffen, hätte ich die finanziellen Mittel dafür. Vor einem Jahr vertrat ich noch die Meinung: „Haflinger? Die biestigen Zicken? Wtf? Niemals!“ Ganz gleich wie abfällig über sie geredet wird, wie „A Haflinger? Isch ka richtigs Pferd!“ oder auf die Antwort der Frage, welche Rasse man denn habe, nur abgeschätzige Blick erntet, denn Haflinger sind in den Augen vieler nichts weiter als Ackergäule. Ich würde mir einen Alpenmustang kaufen. Ja, ich nenne sie Alpenmustangs.

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Vor einigen Tagen stellte sich mir die Frage, ob ich tatsächlich einen Film anschauen könnte, in welchem Dinosaurier(!) sterben, wie man im Trailer zu Jurassic World: Fallen Kingdom sehen konnte. Sicherlich, die Menschen versuchen sie zu retten, offenbar, trotzdem werden viele in den Tod stürzen. Hat wer den Film gesehen? Überleben Blue (der Raptor) und die Rex-Dame aus dem Original (aus den 90ern)? Wenn ja, dann schaue ich mir den Film an.

Andererseits müssen selbst in Ark Survival Dinosaurier durch meine Hand ihr Leben lassen (verdammte Doppelmoral). Allerdings nur die bösen Fleischfresser, die jene auffressen (wie Pferdchen und so), die ich gewaltlos zähmen mag. Oder Low-Levels, sodass bessere, stärkere und schnellere Dinosaurier spawnen können! Und in Jurassic Park: Fallen Kingdom werden (vermutlich) auch keine neuen geboren, insofern… eine schwierige Frage.

Und! Wenn wir gerade dabei sind: OMG!!! Ich hoffe, sie haben die Typen die Enderal gemacht haben, engagiert. Andererseits fürchte ich etwas Monotonie. Trotzdessen: Yay! Auch wenn es vermutlich noch Jahre und zwei bis drei leistbare GraKa-Generationen entfernt sein mag..

Andere Firma, ich weiß, aber was ist mit Half-Life 3?

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Subnautica, #1

Natürlich wird immer noch in Ark Survival (mittlerweile Ragnarok) weiter gebastelt, so auch an den Beiträgen, aber wenn der Mitspieler gerade nicht motiviert ist, meinen ewigen Hilferufen zu folgen („Schnell! I hab an weiblichen Trike Lvl 145 gefunden! Damit könn ma züchten!“ – Zu meiner Verteidigung, ich hab sie dann tatsächlich alleine gezähmt (im Taming-Pit)), dann spielt man eben einen Single Player und zugegeben, ich wollte das Spiel schon lange mal antesten. Bad choice. Very bad choice.

Offenbar landete ich auf einem fremden Planeten, im Wasser. Man ließ mich aber bereits wissen, es gäbe auch Land. Und zugegeben, es sieht tatsächlich sehr ästhetisch aus.

Und ja, ich stieg auf den ohne Hunger/Wasser-Modus um, es gibt ausreichend zu lernen, die Not nach Wasser und Nahrung lenkt nur unnötig ab. Zum Beispiel lernte ich, wie man sinnvoll Leitungen aneinander legt..

Ich werde wohl doch etwas recherchieren müssen, was als nächstes zu tun ist. Denn es gibt böse Fische, die explodieren und verletzen einen und das Health-Pack füllt nicht zur Gänze auf und überhaupt brauche ich ein größeres Inventar und eine größere Kiste zwecks Anhäufung unnötiger Dinge und mehr Materialien und..

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ARK: Survival Evolved | Aberration #1

Der erste Versuch die Dachsjungen (Shelter) sicher durch alle 5 Lvl zu geleiten, stellte sich als Totalkatastrophe dar. Ich werde es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal versuchen. An dessen Stelle drängelte sich, neben der täglichen Reiterei, ARK wieder in den Vordergrund meines Lebens. Und ja, das Schreiben leidet bereits jetzt darunter.

Die DLC Aberration war ebenso im Steamsale vergünstigt wie vieles andere. Es gibt putzige Tierchen und neue Gebiete, die doch einiges an Know-How erfordern. Zu meinem Glück ist ARK Co-op und mit Tribemate #72 wird die Urwelt im Handumdrehen ins High-Tech Zeitalter katapultiert.

Ein Glühwürmchen. Leider nicht zähmbar.

Aber von Anfang an:

Die gute Nachricht: man kann seinen alten Character importieren und behält alle Erfahrungspunkte – die nur neu verteilt werden müssen. Die schlechte Nachricht: Was die Karte als „easiest“ spawning point ausgab, bereitete Tribemate #72 und mich auf das harte Leben vor. Aus „Der Server ist offen, kannst schon mal reingehen“ wurde „Ähm.. da sind.. F*ck!“ You have died. Verdammte Raptoren.

Fertile-Zone, Level 1. Schwierigkeitsgrad: Easy.

Wir befinden uns in der Fertile-Zone. Das bedeutet es gibt Vegetation, Nahrung und Sonnenlicht, dass spärlich durch das Geäst schimmert. Nachts kann man sogar ein paar Sterne und einen weiteren Planeten/Mond sehen, der ganz in der Nähe ist. Pilzbäume wie Pilze sprießen aus dem fruchtbaren Boden und ehe man es sich versieht, beginnt man zu Halluzinieren. Was lustig aussieht, kann und endet oft tödlich. Warum ich Ark dieses mal auf Deutsch habe, liegt daran, dass Steam aktuell auf Deutsch eingestellt ist. Warum das der Fall ist, weiß ich allerdings selbst nicht.

Anyway.

Die ersten Tiere sind schnell gezähmt, ein großes Reh namens Bambi und sowie ein Scorpion mit Namen Tornado of Change. Eine Ravager-Dame (Fledermaus-artige Reithunde) Namens Bella wurde alsbald Mitglied unseres Stammes und es folgten viele, viele weitere. Sie heißen unter anderem Blucula (Das Kind von Dracula und Blue)), Belle, Starlight, Grey, BellCly (Das Kind von Clyde und Belle – welches immer irrtümlich „Bellcity“ gelesen wird und ich mich dann frage, who the f* ist Bellcity?) Und ja, es gibt auch eine Bonnie, sie wurde gemeinsam mit Clyde gefangen.

Und nein, wir ich haben nichts aus dem letzten Mal gelernt und wenn es nach Tribemate #72 ginge, würde alles „Lala“ und „Soso“ heißen – was vielleicht sinnvoller wäre, denn „Lala #23 ist gestorben“ ist durchaus angenehmer als wie „Blucula ist gestorben!“ Aber nein, die Personifizierung und Verniedlichung bestialischer Kreaturen fand schlussendlich mit dem Spinosaurus Sparkle seinen vermeintlichen Höhepunkt. Aber er glitzert auch wirklich schön.

Und da das ganze ein Spiel ist, in dem Dinosaurier (und Fabelwesen) gezähmt werden können, werden auch Pferde gefangen.

Kontrollierte Geburtenplanung

Alsbald wurde gezüchtet und ich muss erneut feststellen: Das Muttersein liegt mir nicht. Einst ging mir ein Dodo-Baby ein, weil ich nicht wusste, was zu tun war, geriet in Panik und kreischte und da war es bereits tot.

Hier sehen wir die Entwicklung von BellCly. Unser erstes Kind:

Aus „Heranwachsend“ wird „Jugendlich“, folgend auch „Erwachsen“. Danach ist es wichtig, zu imprägnieren, was bedeutet, dass der, der das Kind als erstes „claimed“ auch einen Bonus erhält, wenn er das Tier später reitet oder mit ihm arbeitet. Imprägnieren bedeutet, dass das Tier „Zuneigung“ haben will: Das kann Kibble sein (Trockenfutter aus speziellen Dino-Eiern und anderem Gezeug), oder Kuscheln oder spazieren gehen. Ich hatte bisher zweimal das Pech, dass mein Baby (Ja.. die Tiere wurden schon ein paar mal gepaart) immer Kibble haben wollte. Kibble von Dinosauriern, die wir bisher noch nicht einmal erspäht haben. Sinnlos also.

Mein aktuelles Reittier, nach Belle (Lvl 208), ist Dracula mit stolzen 252 Lvl.

Gewaltfreies wie gewaltvolles Zähmen

Während ich Bulbdogs, Pferde und anderes Getier gewaltlos zähme, macht sich Tribemate #72 auf die Suche nach, sagen wir, „schwierigeren“ Tieren.

Wie Karkinos, eine Art Krabbe, mit der es sich weit hüpfen lässt und die auch unterschiedliche Tiere in ihre Klauen nehmen und zu einem Taming-Pit tragen kann, sollte die Gegend zu gefährlich sein. Was früher also mit Vögeln gemacht wurde, könnte hier mit einer Krabbe gemacht werden. Sie nimmt auch, im Gegensatz zu unseren Fledermaus-Hunden, in der Radiation Zone (sehr gefährlich) keinen Schaden. Ebenfalls immun sind Spinos, auch wenn sie furchtbar langsam sind. Oder Megalosauren, die jedoch erst in der Blue-Zone auftauchen, wo es etwas gefährlicher ist.

Hier sehen wir zwei Krabben in einem Floß, dass zum Taming-Pit umfunktioniert  wurde. Interessanterweise „glitchen“ die Viecher irgendwann rein und kommen nicht mehr hinaus.

Eine davon Lvl5, die andere Lvl 100.

Lvl 5 wurde erfolgreich getötet und Lvl 100 mit einem Katapult bewusstlos geschlagen. Chili Dip hat sich mittlerweile bestens bei uns eingelebt. Sie steht neben Bambi, Sparkle und Misses S, einer Stegosaurus Dame.

Die wohl nettesten Tiere im gesamten Spiel sind und bleiben aber die Bulbdogs. Sie sind nicht nur süß, sondern auch nützlich und spenden Licht. Überlebensnotwendig sind sie vor allem in der Blue-Zone.

Oder doch die Shinehorns? Diese sind nur in der Blue-Zone zu finden.

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Shelter, Versuch #1

Gut. Ich hatte mir das Spiel um einen Euro gekauft. Und sogleich angefangen.

Die Grafik ist simpel, die Musik psychodelisch. Die Landschaft Open World, auch wenn die Dachsdame, also ich, nicht überall hin kann. Die Steuerung wird auf die gewohnten Tasten gelegt und los gehts.

Siehe da. Ich konnte nicht tiefer in die Höhle hinein kriechen. Ein Dachsbaby lag halbtot am Boden. Es ist vor Hunger erschöpft und kann nicht mehr aufstehen. Ganz grau war es. Ich dachte zuerst, ob ich es tot geboren hatte. Von wegen grausamer Natur und so. Ich zupfe etwas Essbares aus der Erde und gebe es dem Kleinen. Es steht wieder auf.

Merke: Je grauer das Dachsbaby wird, desto schlechter geht es ihm. Um sie alle auseinander halten zu können, sind sie unterschiedlich gefärbt. Und jedes muss essen. Was nicht immer ganz so einfach ist, da Nahrung rar und eines immer schneller ist.

Das erste Level läuft mehr oder weniger von selbst. Man isst, wuschelt sich durch Wiesen und Gestrüpp, fängt Frösche und Mäuse. Für den Fuchs war ich zu wenig vorsichtig. Irgendwann ging ich einen langen Weg hinunter und plötzlich: Battle-Sound, ein großer Vogel stürzt hinab und krallt sich eine Maus. Der berühmt-berüchtigte Bird-Level. Drei soll davon geben, laut Steam Reviews.

„Bestenfalls du beendest das Spiel jetzt, dann sind sie für immer sicher“ sagte der Mensch hinter mir höhnisch. Meine Klagelaute wurden dadurch nicht leiser. Es gilt also in Sicherheit zu gehen und von einem Grasfleck zum nächsten zu laufen. Und ja, die Kinder können gefressen werden – wenn das passiert, verschwindet der Vogel. Die Überlegung war tatsächlich kurz: Soll ich eines opfern, um den anderen den Stress zu ersparen und, sofern möglich, füttern? Und ja, eines wurde unabsichtlich gefressen. Eines hats erwischt, ganz am Ende. Ich bin eine schlechte Dachsmutter.

In Level 2 ist es Nacht. Ich merkte plötzlich, dass ich das Fressen nicht mehr fallen lassen kann und ein Ratgeber sagte mir: Du hast ein Baby auf dem Weg verloren, finde es! Währenddessen brechen das zweite und kurz darauf dritte zusammen. Letzteres finde ich immer wieder, aber wo sind die anderen? Ich weiß noch, irgendwann liefen sie weg. Wenn das passiert, erkennbar durch brechende Äste, darf man sie unter gar keinen Umständen aus den Augen verlieren! Wtf? Dieses Spiel ist unmöglich zu gewinnen. Irgendwo liegen sie also. Vielleicht bald tot. Nahrung für die Luchse aus Shelter 2?

Nur mehr eines ist übrig, es folgt mir. Und ich kann ihm nichts zu fressen geben (an diesem Punkt ist das Spiel etwas unrealistisch, zumindest eines hätte ich noch durchfüttern können). Das erste auf dem Bild rechts oben ist es. Und da Nacht ist, werde ich sie nicht mehr finden. Und dann werden sie gefressen. Soll ich warten, bis böse Tiere die halbtoten Dachsbabies gefressen haben? Ich habe mich also (im Moment) dazu entschlossen, Shelter neu zu starten, bevor mir auch noch das letzte weg stirbt. Kurzum: Ich habe das Spiel derweil auf die Seite gelegt und einen Sad-Quit, einen Desperate-Quit hingelegt.

Fazit bis jetzt: Ein grausames, wenn auch liebevoll gestaltetes Spiel. Auf 5 Kinder aufzupassen und ihnen regelmäßig Futter zu besorgen ist nicht so einfach. Und dann laufen sie weg. Und dann gibt es Gefahren. Emotionaler Meltdown in 4.. 3.. 2.. Ich dachte mir, ich spiele später weiter.. aber das ist eben das Perfide bei Steam Sales: Man kauft und kann sich so ganz leicht entscheiden, womit man nun seine Zeit vergeuden oder Emotionen malträtieren möchte.

Generell: Kauft es. Es ist gut. Auch für 5€. Peinigt eure Gefühle!

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Thoughts and Prayers.. it’s a game

Das ultimative Spiel: Thoughts and Prayers – gefunden (wieder mal) bei escapology done wrong. It’s the Internet of things! Of many useless things!


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Steam Sale! Again. Und einige Überlegungen

Auf meiner Liste befinden sich immer noch folgende Spiele:

Wobei ich viele davon vermutlich nie kaufen werde, weil ich mir dann doch denke: Meh und sie im Zuge eines „Ohhhh! Das sieht nett aus!“ auf meine Liste gelegt habe, Early Access vielleicht noch etwas versprochen, aber dann doch wenig tatsächliche Begeisterung hinterlassen hatte.

Aber! Etwas was mich besonders reizt, ist Shelter.

Ein Spiel, in dem man eine Dachsmutter spielt, die auf ihre Jungen aufpassen muss. Ein langsamer, gemütlicher Indie-Walking Simulator, der aktuell nur 1€ kostet. Warum also noch überlegen? Mittlerweile gibt es auch Teil 2 mit Luchsen, und beide gemeinsam sind für ca 20€ erhältlich. Also erneut, warum lange überlegen?

„Something ate one of my babies and I legitimately got upset to the point I had to stop playing for a bit.“ (Review)

Zugegeben, das erste Review sagt eindeutig, dass das kein Spiel für mich ist. Wirklich. Ich sollte die Finger davon lassen. Ich sehe den emotionalen Meltdown bereits vor mir. Ich meine, wenn ich ein Pferd in Skyrim aus Versehen töte, lade ich den letzten Spielstand und versuche den Fehler nicht nochmal zu machen. Übrigens machte man mich darauf aufmerksam, dass es das Genre „Kreaturen und Tierchen“ bei Film und TV bereits gibt. Es nennt sich „Creature Feature“.

Was mich aber zur Überlegung anregt – sind die Entwickler.

Might and Delight ist ein kleines Studio, welches den Bildern zu urteilen nette, kleine Indiegames produziert. In diesem Falle denke ich mir, man sollte 20€ aufopfern um die Entwickler zu unterstützen, damit man auch weiterhin nette Spiele bekommt, wie so The Stanley Parable von Galactic Cafe. Welches einst kostenlos erhältlich war, aber locker auch 10€ Wert ist und nie eine Fortsetzung bekommen hatte, etwas ähnliches, dass ca. 1 Stunde dauerte. Gut, The Stanley Parable ist kein gutes Beispiel. Aktuell für 15$ zu haben.

Andererseits, wer sagt, dass mir das Spiel tatsächlich gefällt? Sogar an Spore verlor ich das Interesse, da man als Pflanzenfresser einfach nicht weit kommt. Vielleicht sollte ich es wieder mal spielen. Immerhin habe ich mir damals im Sale alle Erweiterungen geschnappt – aber seien wir ehrlich, dafür ist der Steam Sale da.

Ich kaufte mir auch alle Episoden von Life is Strange, musste es aber beiseite legen, da ich nach 2 Minuten derartige Kopfschmerzen und Motion Sickness bekam, dass ich das Spiel erst wieder mit Controller und 5 Metern Abstand spielen werde.

Insofern: Was tun? Irgendwer Anregungen? Soll ich 1€ ausgeben um zu sehen, wie es mir gefällt? Vermutlich werde ich das tun. Danach kann immer noch etwas investiert werden..

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2048

Liebe Freunde der Spielsucht, ich habe wieder ein Spiel gefunden, welches euch die verhasste Zeit, mit der sowieso niemand etwas anzufangen weiß, in Windeseile vertreiben wird. Kommt und seht. Vergesst Freunde, Familie und Nahrungsaufnahme, sondern spielt!

Entwickelt wurde das Spiel vom italienischen Software-Entwickler Gabriele Cirulli bereits im Jahre 2014 und dem einen oder anderen mag es sogar bekannt sein. Ich kannte es nicht.

2048 nennt es sich und das Prinzip ist schnell erlernt. Klickt hier für die Browser-Variante. Ja, mein Score ist noch niedrig, doch die Nacht ist jung, die Motivation etwas im Keller, aber die Sucht hoch.

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Wem gehts gleich?

Ich habe noch immer den Hauptquest (Sturmmäntel vs Kaiserliche) offen.. was aber daran liegt, dass ich beide Seiten unsympathisch finde und die Konsequenzen fürchte. Genauso, wie ich No Man’s Sky aufschiebe und Skyrim stattdessen spiele, anstatt dass ich mutig in die Welt hinaus trete, einen Planeten erkunde und nach 20 Spielstunden ins All hinaus komme – um weitere Planeten zu erkundigen und mich über das umständliche Inventar zu ärgern.

Eigentlich ist es interessant: Ich traue mich ohne zu zögern ein Pferd ohne Sattel zu reiten (auch draußen), reise alleine in fremde Länder, aber wenn es darum geht, einen fremden Planeten in einem Spiel zu erkunden, bin ich ein Feigling. So ziehe ich es vor, all die bekannten Städte und Dörfer in Skyrim zu besuchen, mich an den lieblichen Erinnerungen zu erfreuen und über Drachen zu ärgern („Naaaa. Nit scho wieder. I hab ka Zeit für den Blödsinn…), die Knochen Nachhause zu bringen („Du kannst nicht schnell reisen wenn Feinde in der Nähe sind“), wohl wissend, dass ich sie nie, nie, nie verarbeiten werde – und erfülle nebenbei den einen oder anderen Mini-Quest, der mir dann aber wieder zu mühsam wird, weil jeder Dungeon im Prinzip gleich aussieht… Dennoch, so ein Planet ist riesig und die Gefahren bestialisch und man könnte sterben und alles verlieren und müsste alles erneut sammeln oder auch nicht, weil böse Tiere lauern und dann hätte ich keine Ressourcen mehr und sterbe einsam und alleine auf einem mir gänzlich fremden Planeten und niemand würde sich je an meinen Namen erinnern. Oder so.

PS: Ein Hoch auf F5.

Wem geht es noch so? Oder seid ihr unerschrockene Abenteurer?

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Seedship

Erneut ein Browsergame – diesmal gefunden bei escapology done wrong: Der Name des Spiels: Seedship.

Es gilt in den Geist einer AI zu schlüpfen und einen geeigneten Planeten für 1000 Kolonisten zu finden.

Während der erste Planet eindeutig zu heiß war und keine Möglichkeit zum Überleben bot, lässt es sich auch auf dem zweiten und dritten nicht angenehm leben. Auf dem vierten gabs kein Wasser und mit einer „industrial civilisation“ lege ich mich besser nicht an. Die Reise wird fortgesetzt und schlussendlich, nachdem nur mehr drei Proben zur Verfügung standen, versuchte ich mein Glück mit diesem Planeten.

Dadurch, dass es keine Ressourcen gibt, kann ein höheres Level an Technologie nicht erreicht werden. Aber immerhin lebt man friedlich nebeneinander und wird von einem wohlwollenden König regiert, der auf sein Volk achtet. Gelegentlich wird mit Einheimischen getauscht. Ich bin zufrieden.

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Paperclips – Wie man durch eine Büroklammer für Weltfrieden sorgt

Achtung. Ein neues Gespenst geistert im Internet. Paperclips!

Man beginnt mit wenigen Büroklammern, die man selbst herstellt und schaltet alsbald automatisierte Prozesse frei. Nach einer kurzen Zeit folgen weitere Projekte, die unterschiedliche Dinge verlangen. Manch einer durchschaut das System schneller, manch einer langsamer. Am 19.10. fing ich gegen 14:00 an und bin um 14:33 des darauffolgenden Tages auf gesamt 9,1 nonillion Paperclips. In Zahlen: 9.115.600.179.678.460.000.000.000.000.000.

Die wichtigste Frage wohl: Werden sämtliche Klicks und Handlungen aufgezeichnet und sind wir alle Teil eines großen Projektes, dass die These verifiziert sehen will, dass wenn Menschen selbst Kontrolle über das Weltgeschehen haben, nichts Gutes dabei raus kommt? Nein, das ist wohl die zweit wichtigste. Die wichtigste ist: Habe ich alles verstanden was ich mache? Vermutlich nicht. Aber das macht es spannend!

Interessant ist die Erkenntnis: Never touch a running System. Man verbringt schließlich nicht die gesamte Zeit vorm PC und wenn man wieder heimkommt, sieht das Ergebnis schon ganz anders aus. Hat durchaus was. Sobald man allerdings wieder anfängt, irgendwelche Regler umzustellen, sinkt die Produktion.

Spätnachts, gegen halb 2:

Ich schaffte es – nachdem ich für Weltfrieden gesorgt hatte, den Krebs besiegt und eine Lösung für Man-Made Global Warming gefunden hatte – nach einigen Umständen über Solar-Farmen ins Weltall. Dort hänge ich fest. Seit Stunden tut sich nichts, und für das nächste Event brauche ich 50 Nonillionen Paperclips.

Wie weiter?

Wann kommt das Ende?

Werde ich es je erreichen?

Abends, dem 20.10. gegen 18:00: Combat verläuft gut, die Erkundung des Weltalls ist nach wie vor schlecht.

3 Tage später gibt es zwar Veränderungen, aber die Überlegung zu cheaten rückt immer näher..

Und ja. Ich cheatete. Wie sogut jeder. Warum tat ich es nicht viel früher? In der Konsole gibt man folgendes ein:

 yomi+=100000000000
 honor+=10000000000000000
 trust+=1000
 probeCount+=100000

Zugegeben, es freut auch trotz cheaten, wenn die Zahlen fast ins Unendliche steigen und man binnen weniger Sekunden, das gesamte Weltall erkundet, wo man davor doch Tage und Stunden benötigte.

Am 22.10 um 19:00:

Und was passierte danach?

Nicht viel. Ein paar Messages der besiegten Spezies, aber nicht viel neues mehr – könnte aber auch an einem Bug liegen. Würde ich das Spiel nochmal spielen? Nur mit cheaten. Ich glaube, ohne cheaten säße man tatsächlich über Wochen dabei, oder aber man findet einen anderen, klügeren Weg. Who knows!

Probiert es doch auch aus!

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