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Jahresrückblick

Im Jahre 2022 haben sich durchaus einige Dinge getan, und dieser Beitrag wird im Dezember 2022 rückveröffentlicht, sodass zumindest ein Beitrag im Jahre 2022 erschienen ist. (Okay, mit dem Gobbolino Beitrag sind es mittlerweile zwei….)

Eine neue Tätigkeit

Ich trat in ein neues Dienstverhältnis und besitze dieses nun schon ein Jahr. Die ersten Arbeitswochen waren so intensiv, dass ich gar nichts mehr davon weiß. Mittlerweile läuft alles selbstständig, nur das „am Anfang des Jahres Urlaub planen“ ist mir immer noch ein Dorn im Auge, denn, wann weiß ich, wann ich Urlaub brauche, und wann sind günstige Flüge und wohin überhaupt und wann ist das Wetter gut, und was, wenn ich jetzt buche auf den 17. Juni aber der Ort von einem Waldbrand heimgesucht werden könnte und man Reisende bereits davor warnt, dann hätte ich wohl umgeplant, aber vielleicht wäre dann alles ausgebucht gewesen, und eventuell wäre ich einfach früher gefahren, und vielleicht wo anders hin, oder gar nirgends hin.

Geplanter Urlaub, das ist etwas womit ich mir durchaus sehr schwer tue. Ich plane selten weiter als zwei Wochen, weil… vielleicht geht die Welt bald unter?

Covid oder nicht Covid?

Im Februar waren zwei Antigen-Teste positiv, aber der PCR negativ. Ich hatte Schnupfen, kaum Husten, und alles begleitet von einem Schwächlichkeitsgefühl, kränklich, wie bei einer Erkältung eben, keine Halzschmerzen oder dergleichen. Kein Geschmacksverlust. War es Covid? Oder sprang der Antigen Test jetzt doch auf etwas anderes an? Wir werden es nie erfahren… allerdings wäre ich drei Mal geimpft… aber gut.

Wenn es nicht der kleine Covid war, dann bin ich entweder immun oder habe andere Infektionen nie bemerkt, oder, laut Memes aus dem Internet besitze ich einfach keine Freunde und kein gesellschaftliches Leben. Letzteres, zum Glück!

Der Klimawandel?

Am 25. März war ich wandern, bei Eis und Schnee, krabbelte auf allen Vieren dem Gipfel (ca. 1600cm) entgegen; am 27. März bereits schwimmen und natürlich, das Schneegestöber folgte im April.

Tunesien im Juni

Strandurlaub, zwei Wochen, Vollpension. Man gönnt sich ja sonst nichts. Täglich wurde der Sonnenaufgang inspiziert und täglich wurde gut gespeist und die Hotelkatzen gefüttert. Einen Ausflug in die Wüste gab es auch. Inklusive zu Star Wars Drehorten, wie nach Los Epsa (TikTok Link) und Lars Homestead aka Lukes Kindheitszuhause.

Interessant war auch, dass nach einem Sturm, immer mehr und mehr Plastik rumschwamm und ich mir das eine oder andere Teil aus dem Bikini zupfen musste; eine Erfahrung die ich so auch noch nie gemacht habe, aber sicherlich noch öfters machen werde.

Vermutlich. Aller Wahrscheinlichkeit nach.

Gelesen habe ich die Legend-Trilogie von Marie Lu und die Cassia & Ky-Trilogie von Ally Condie. Beide kann ich durchaus empfehlen.
Genre: Young Adult Dystopia & Romance.

Buffy im Juli

Ein Buffy-Rewatch im Juli. Und so sehr ich Season Six mag (#spuffy), ihr wisst noch, die Season als Buffy im Himmel war und die Scooby Gang sie wieder in die Welt der Lebenden holten und sie aus Selbsthass was mit Spike anfing; so sehr ich die Season mochte, muss ich Sarah Michelle Gellar beipflichten, wenn sie sagte: Das ist nicht Buffy. Und nein. War es nicht. Buffy aus Season 1-5 hätte nicht so agiert, gehandelt, und wenn trotzdem was mit Spike gelaufen wäre, hätte sie es nicht verheimlicht. Und Buffy hätte sich nicht selbst gehasst deswegen, aber gut.

Neuer PC!

Yes! Ich habe mir dann auch endlich einen neuen PC va. zum Streamen gekauft, und auch schon Geoguessr gestreamt.

What?

yes.

Das ist ein Browsergame…

I know.

Jedenfalls… ich wollte eigentlich Stray spielen, aber dann… funktionierte das nicht, dann hatte ich den PC, die Lichter, die Kamera und all das und dann… fehlte die Motivation ein ordentliches Let’sPlay draus zu machen. Aber die Zeit wird kommen. Vielleicht schaff ichs im Februar 2023 zu Hogwarts Legacy.

Und natürlich spiele ich immer noch Elder Scrolls Online

PVP ist übrigens recht spassig, wenn man mal damit angefangen hat..

Im September..

wurde es dann sehr kalt. Der Oktober sehr warm. Der November kalt, der Dezember… auch kalt.

Ende des Jahres erkrankte ich häufiger, und auch mich erwischte die Grippe mit Fieberträumen und Schmerzen. Vielleicht lag es an der Ernährung, Cola und Schokolade verträgt man als Hauptnahrungsmittel jetzt auch nur bis zu einem gewissen Alter und ab einem gewissen Alter wirds einfach… da funktioniert das einfach nicht mehr, aber zu den Folgen des Alters folgt ein separater Beitrag.

Somit wäre dies auch erledigt. Vielleicht schaff ichs ja wieder öfters zu bloggen – wobei ich jetzt auch Tumblr für mich entdeckt habe. Und TikTok sowieso schon das ganze letzte Jahr, wobei ich mit den letzten Monaten hinterher hinke und Gobbolinos Instagram Account sollte auch geupdatet werden… Selbstauferlegte Social Media Pflichten.

Soviel derweil dazu.

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Weihnachtsedition, Cap.#01

Wir schreiben den 10. Dezember im Jahre 2021.

Winterlich ist es. Aber die Weihnachtsstimmung bleibt aus. Heute früh, als ich auf die verschneiten, pastell-farbenen Berge und Lichter der Dörfer blickte (alles tüchtige Beinchen, kleine und große Rädlein im eifrigen Getriebe des Kapitalismus), keimte vielleicht ein kleines Stücklein davon – aber auch nur, weil wir im Narrativ eben Schnee, Lichter, und Kälte mit Weihnachten verbinden.

Aber was ist Weihnachten eigentlich? Geschenke! Das Konsumfest des Kapitalismus! Und wir, die fleißigen Rädlein, die selbst, wenn wir ganz verdreckt und langsam und zu Metallklumpen verkommen sind, es nicht vermögen, das große Konstrukt in die Knie zu zwingen und in all eine Einzelteile zu erlegen. Wo kämen wir denn hin, hätten die Menschen Macht über ihr… Leben?

*

Geschenke!

Natürlich möchte ich auch Geschenke, materielle Geschenke. Dinge zum aufstellen, zum anziehen; Dinge, die hübsch aussehen und mir Freude bereiten; nützliche Dinge, die ich auch verwenden kann, sinnlose Dinge, die mir einfach Freude machen weil ich sie besitze!

Und ja, die menschliche Neigung, Dinge „besitzen“ zu wollen, spielt dem Kapitalismus in seine gierigen, dünnen Hände. Warum denn sonst, werden teure Dinge in Reichweite gestellt, sodass der Mensch sie angreifen kann, und unterbewusst, eine Bindung zu diesem Ding entwickelt und die Chance, dass er dieses dann tatsächlich kauft, nimmt mit der Dauer, in welcher das Ding in den Händen liegt, zu. Und ja, wir wollen Dinge besitzen, um sie benutzen zu können.

*

Ein geliehenes Buch wird mit Vorsicht behandelt, weil man ja sonst dafür zahlen müsste. Das Buch, welches uns gehört, da wird hinein gekritzelt, und die Seiten werden umgeknickt und es wird einfach mal im Rucksack spazieren getragen, bis die Ecken und Enden ganz ausgefranst sind; Oh, es hat geregnet, und schau an, die Seiten und der Einband und alles ist wellig – ja, aber, so hat es gelebt! Ein geliehenes Buch hingegen sieht hunderte von Schlafzimmern, belauscht tausende von Menschen, während das ausgelesene Buch, nachdem es eine kurze oder längere Weile an der Seite des Menschen sein durfte, im Regal sein restliches Dasein fristet. Was besser ist? Keine Ahnung, ich weiß nicht, was Bücher wollen. Vielleicht wollte der Baum, aus welchem das Buch hergestellt wurde, auch einfach nur weiter leben, im Wald, und so. Oder vielleicht wollte er Brennholz werden, weil eh scho alles wurscht ist und wenn die Welt nicht brennen kann, dann zumindest er. Und vielleicht springt ein Funke über und zettelt einen ganzen Brand an und der Brand springt auf weitere Häuser über bis die ganze Welt brennt? Was wissen wir schon?! Der Mensch neigt dazu, Dinge aus seinem Blick zu betrachten und von seinen Erfahrungen abzuleiten. Don’t do that!

*

Da ist es also bald, das Weihnachtsfest. Der Lockdown wird gelöst, sodass das gemeine Volk noch schnell in all die Shops eilen und Dinge kaufen kann. Geschenke! Um Freunde zu machen. Verdammtes Papier, es knittert und jetzt ist da ein Blutfleck drauf, und überhaupt, der Klebstreifen, da sind ölige Fingertupfer drauf, so kann man das doch niemanden schenken.

Bereitet Weihnachten wirklich Freude?

Was ist mit all denen, die alleine sind? In der geselligen Werbung trägt übrigens niemand mehr Maske oder hält Abstand. Was sagt uns das? Und wird der kleine Covid jemals verschwinden? Gerade zur Weihnachtszeit sitzt er gern bei uns. Auch er möchte nicht allein sein.

*

Übrigens, wer denkt bei Omicron nicht an ein putziges Pokémon? Aus Covid-ti-cron wird Omi-cron und aus Omi-cron wird MEGAKRON!

*

Und damit entlasse ich euch ins Wochenende!

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Gesundet? Fast!

Und so verbrachte ich die letzte Woche mit einem auf- und ab- und auf- und ableben kränklicher Gesinnung. Nein, es war kein Covid, der PCR-Test war negativ (mein erstes Mal übrigens), Schleimbatzen krochen aus Hals und Rachen empor, um kurz mal Hallo zu sagen, nur um dann wieder in die Dunkelheit zurück zu kehren, aus der sie ursprünglich kamen. Denn sie sind noch nicht groß genug, hinaus in die Welt zu gehen. Ihre Konsistenz noch zu schleimig, nicht fest und kräftig, wie sie eigentlich sein sollten.

Kopfweh folgte und auch die kränkliche Schwäche blieb mein stetiger Begleiter. Das aufhängen der Wäsche setze mir bereits zu und ich kam zum Entschluss, dass es nichts nützte: Ruhe geben.

Kein Stall. Gut, mit den Ponys war ich eine kurze Runde spazieren – und mit Gobbolino. Viel Tee. Viel Knoblauch. Und irgendwann, irgendwann nach 7, 8 Tagen setzte eine Art Gesundung ein. Die Schleimbatzen waren nun ausgewachsen und bereit, das Licht der Welt zu erblicken, und hüpften fröhlich aus meinem Rachen hinaus.

Aber.

Es ist wieder an der Zeit, den Stress hinter sich zu lassen. Das bedeutet – jeder Schritt wird bewusst und langsam getätigt, denn ich neige dazu, zu eilen, zu hasten, und alles binnen Rekordzeit zu erledigen. Kein Wunder, dass eine gemeine Erkältung mich so nieder strecken konnte. Der Körper sagte wohl: Hervorragend! Herein spaziert gnädige Frau, darf ich Ihnen was anbieten? Kekse? Tee? Ja ja, der Winter, grauslig ist es, aber es freut mich dass sie mich besuchen kommen! Jetzt muss die (und ich meine damit die kleine Kreatur da oben, die, nein, ich sags Ihnen, ich versteh nicht warum, aber wer kam auf die Idee dieser Kreatur alle Entscheidungsgewalt zu geben? Nein, wirklich, ungeheuerlich sowas. Wäre ich da am Hebel, gesund speisen würden wir, und sowieso, dieses Gift, Cola nennen sie es, pfui Spinne!) Frieden geben! Ja ja Zeit wirds. Aber sagen Sie, wie lebt es sich so? Ich hörte die blasse Influenza ist ganz traurig, dass sie immer weniger Leute findet, die sie bewirten kann. Ich weiß, ich weiß, und alles nur wegen dem kleinen Rotzbengel Covid, aber mei, gnädige Frau, seiens ihm nicht bös, er ist ja noch so ein junger Virus und weiß nicht wohin mit sich. Wir sind ja schon alte Bekannte.

Und so ist es nun: Alles mit Ruhe. Und Frieden. Ruhe. Und Frieden. Keine Hast. Keine Eile. Und viel Wasser trinken. Und gut speisen.

Und ihr wisst ja gar nicht wie anstrengend das ist, ohne Hast und Eile die Dinge mit Weile und Zeit zu erledigen.

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Woche #0811

Mauz meinte um 3:20(!) Hunger bekommen zu müssen und hat seit dem im Halb-Stundentakt geweckt.

Dann musste er aufs Klo (was er gerne draussen erledigt). Er ging dann nach zwecklosem Miauen und anstupfen aufs (saubere) Kistchen. Er scharrt dann immer eine Weile, weil er irgendwie (noch) nicht so richtig verstanden hat, wie man richtig scharrt und vergräbt. Oder er stellt sich (bemerkenswert hartnäckig) absichtlich so dumm an, sodass man endlich Erbarmen finden und ihn raus lassen möge. Ich traus ihm eh zu: „Schau, ich kann das nicht, lass mich raus!“

Um 5:50 bekam er dann sein Essen. Dann war Frieden.

Bis 6:20. Dann wollte er dringend raus. Weil, immerhin gibt es ein Revier zu verteidigen und wer weiß, wer davor schon alles überall gewesen sein kann. Ich mein, das ist kein Kinderspiel, das ist hartes Leben und harte Arbeit.

Wir lieben sie einfach. Unsere Bebis.

*

Ich kann nach wie vor keine russischen Buchstaben lesen oder gar schreiben oder gar aussprechen. Warum?

*

Winter ist da, und da auf 1000m gelebt wird, oder gefroren, gab es auch bereits Schnee. Ich hasse es. Schal vor Mund und Nase weil kalt und dank Asthma bekommt man schlecht Luft. Und, die erste Erkältung, und/oder irgendwas mit den Mandeln folgte als gleich, sodass mittlerweile Nachts ein Befeuchter laufen darf. Nützt eh nix. Aber, pures und erhitztes Zitrone-Ingwer-Wasser welches ab der zweiten Tasse wie Medizin schmeckt, zeigt bereits Wirkung, denn der Zustand hat sich durchaus verbessert.

„Ja aber des nützt eh nix bei dir, weil du ständig draußen bist und was tun musst und nie Frieden gibst!“ – Ja, aber, die Tiere! Ja, aber! Aber!

*

Und! Ich bekam ein Huion-Tablet geschenkt. Einfach so! Jetzt steht meiner Designer-Kariere nun wirklich nichts mehr im Weg. Ob ich mich nicht freue, wurde gefragt und ich meinte: „Naja.. jetzt muss ich mir Tutorials anschauen, wie man mit Krita anständig malt und das ist Arbeit!“ Und Tutorials können auch unfassbar überfordernd sein mit Layer und Farbabgleich und Kugeln und Zeugs. Aber natürlich freue ich mich, immerhin kann ich jetzt versuchen einen Gobbolino-Comic zu malen (ich könnte sogar einen ganzen Zeichentrickfilm malen, oh mein Gott, ich könnte sogar einen Classic-Tier-Disney Film malen) und meine Kinderbücher illustrieren wenn die Hyper-Fixation (oder wie ich es nenne, der Flow) wieder mal zuschlägt.

*

Oh, und meine Let’s Plays (Elder Scrolls Online) sind nun mit einer sagenhaften Qualität von 360p inklusive Webcam Bild verfügbar. Wen es interessiert. Und ja, natürlich trage ich Lippenstift und ja natürlich sitze ich gekrümmert und leiste Vorarbeit, sodass die Katze, die ich als Greisin besitzen werde, auch ordentlich und bequem Platz auf meinem Buckel findet.

Wer sich bessere Qualität wünscht, dem steht es frei mir einen neuen Gaming-PC zu kaufen. Aber dann bitte mit tollen Lichtern und durchsichtig, sodass er richtig episch ausschaut!

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Den alten Herren geht es übrigens gut und den alten Damen ebenfalls. Gemeint sind die beiden Warmblüter und die beiden Ponys.

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Hab ich erwähnt, dass ich mir Stirnfransen geschnitten und diese verschnitten hab und nun mit Glätteisen versuche, diese in Form zu bringen und immer wieder aufs Neue daran scheitere aber ich immer und immer wieder die gleichen Fehler mache? Nein? Okay. Ich hab mir Stirnfransen geschnitten und diese verschnitten und versuche nun mit Glätteisen, diese in Form zu bringen, scheitere aber immer wieder aufs Neue daran und ich werds einfach nicht mehr lernen und den gleichen Fehler immer wieder machen.

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Irgendwas wollte ich noch berichten. Ahja! „Choctaw County Affair“ von Carrie Underwood funktioniert tatsächlich beim Karaoke. Etwas Text-Intensiv, aber es funktioniert.

Country, bestes Genre einfach.

Wie meinte Miss V zu Madame (8): „Jetzt lebst du richtig in deiner Stimme!“

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Woche #2510

Du meine Güte, in kürze ist Jahresende und bald gibt es Geschenke. Folge diesem Link für meine Amazon-Wunschliste. Nützt eh nix. Geschenke sind wichtig und gut! I know, wir sind alle Konsumjunkies, aber wisst ihr was, dieser gewollte Minimalismus irgendwelcher Hipster-Neureichen ist genau so sinnlos, und eigentlich nur ein Armen-Cosplay. Aber dazu liegt bereits ein Beitrag in den Entwürfen, der irgendwann, in Jahren oder Jahrzehnten an die Öffentlichkeit gelangt.

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Ich habe angefangen russisch zu lernen und lasst mich euch sagen: Koreanisch ist um Welten einfacher. Dass das Alphabet teilweise verkehrt und gänzlich anders verwendet wird, belastet mein Hirn mehr als komplett neue Zeichen zu lernen. Natürlich kann ich kein Koreanisch mehr lesen, wäre aber recht schnell wieder drinnen denke ich. Beim russischen hingegen tue ich mir wirklich verdammt hart. Vielleicht habe ich auch neben meiner Dyskalkulie auch eine kyrillische Legasthenie. Who knows. Trotzdem finde ich es spannend, diese Sprache, mit der ich so wirklich gar nichts zu tun habe – ich schaue weder russische Serien (noch nicht!) noch gibt es eine russische Taylor Swift – zu lernen. Aber die Idee, wenn mir wer lästig kommt, einfach irgendwelche russischen Tweets vor zu lesen (weil let’s be honest, vor Russen hat jeder Respekt) motiviert! Sinnvoller wäre es gewesen Italienisch zu lernen, nachdem ich jedes Jahr mindestens einmal in Italien bin. Aber wo wäre dann die Herausforderung?!

*

Apropos Herausforderung: Der Kurs ist online. Und ich dachte mir, na was soll denn online schon viel passieren. Man sieht mich nicht. Man kann mich nur hören. Wobei, die Sache mit dem Sehen, es hätte ja auch sein können, dass man mit Video beitreten muss, weswegen ich den halben Nachmittag vor der ersten Einheit so verbracht habe, meine Webcam in eine sinnvolle (und mir schmeichelnde) Positionen zu bringen.

Aber gut.

Nun, zum Thema online vs. anwesend: dieses „Wer mag vorlesen?“ dieses, „Meldet euch, sonst muss ich euch auswählen“ kickt genau so, als säße ich mitten drinnen. Es ist also ganz gleich ob online oder direkt dort. Social Anxiety, hallo!

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Mit diesem Beitrag entlasse ich euch in den Montag.

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Woche #1011 (November 2020)

Gobbolino musste wieder Mal zum Tierarzt, der am Telefon bereits lachte, als ich „Marderbiss“ erwähnte: Mai, da Gobbolino. Tja, nützt nichts kleiner Mauz. Ich glaube unterdessen nicht mehr gänzlich an seine Unschuldigkeit bei diversen Verletzungen.

Nehmen wir den roten, dicken Kater, der ihn anjault, vertreibt oder auch Mal nicht in die Wohnung lässt. Es wäre das eine, ginge Gobbolino ihm tatsächlich aus dem Weg, aber nein, der kleine Mauz schleicht ihm hinter her und tratzt ihn womöglich auch.

Foto

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Die Woche ist sonnig, das Wetter kühl, ich habe meinen ersten, wenn auch kleinen Ollie geschafft. Wie man sehen kann, bin ich bereits wenige Zentimenter in der Luft. Nach einer Stunde üben! Ja, am Vorderfuß und an der Höhe des Sprunges wird noch gearbeitet.

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Übrigens, darf ich euch vorstellen: Sea Creature! Sea Creature war ein Geschenk zu einem ganz besonderen Anlass, und darf neben Murmel und Merlin einziehen. Auch wenn es durchaus gewöhnungsbedürftig ist, will ichs nie mehr her geben. Stellt euch Sea Creature und mich am Strand vor. Nicht im Sand, aber am Strand! Bei 30 Grad!

 

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Woche #1102

„Du bloggst gar nicht mehr (sadness)..“

„Schreib Blog!“

Ja, ja!

Obwohl die österreichische Politik und Corona mir soviel Anlass zu polemischen, zynischen Äußerungen gäben, nutze ich nichts davon. Vermutlich, weil die Realität bereits so drunter und drüber ist, dass mir von vornherein jeglicher Wind aus den Segeln genommen wird. Vielleicht aber auch, überfordert der Content. Vielleicht aber auch, ist das Blogschreiben endgültig gestorben und wird wirklich nur mehr für ein paar Verbliebene gemacht. Na gut, seis drum. Immerhin etwas.

*

Gobbolino geht es gut. Er hat einen neuen Baum zum klettern gefunden.

Und! Es gibt tatsächlich etwas:

Vor einigen Tagen kam er nicht heim. Aß kein Frühstück. Kam nicht wenn man ihn rief. Er kommt meistens. Irgendwann kommt er. Es wurde Mittag. Er kam nicht. Es wurde Nachmittag. Man machte sich auf die Suche. Nichts. Rief ihn. Nichts. Es wurde Abends. Nichts. Nachts. Nichts. Ja, ihr könnt euch meine Angst vorstellen. Irgendwann legte man sich zu Bett. Und ich träumte, dass er in meine Arme kroch. Da-dumm. Gobbolino! Er sprang vom Kasten herunter. Er ist da! Hat er Verletzungen?! Nein. Glück gehabt. Aber dreckig ist er. Und jedes Zimmer, dass er betrat stank nach Kuhscheisse. Zwei Packungen hat er gefressen, nicht gegessen, hinunter geschlungen. Und so dreckig war er. Und so gestunken hat er! Ein wenig hab ich ihn geputzt, die weißen Füßlein, an denen Kuhscheiße klebte, abgewischt. Nach einigen Tagen gings..

und seitdem kommt er wieder regelmäßig nach hause, bleibt beim Spaziergang in der Nähe… Man vermutet, er wurde wohl im Kuhstall eingesperrt..

Schaut, wie hübsch Gobbolino ist! (Ich musste die Filter anwenden, da er noch immer braun und dreckig war); zu TikTok werde ich noch eigens bloggen.

*

Neben dem alten Warmblut-Herren (der über die Wiese fetzen liebt! und es auch tut, sich kürzlich in eine Hafidame verliebt hat und die beiden, ganz gleich was der Reiter sagt, sich ein Rennen lieferte – was dahin führte, dass die Besitzerin vom Nachbarstall zu hören bekam (und vielleicht a bissl stolz war, dass man sowas mit ihren Pferden machen kann): „Wer ist denn die Wahnsinnige, die da ohne Sattel und ohne Helm übers Feld fetzt!“) kümmere ich mich aktuell auch um zwei alte Pony-Damen, die zunächst sehr biestig waren, aber wie ich bemerken musste, sehr sensibel auf leichte Fragen reagieren. Die Grundkenntnisse von Natural Horsemanship sind beiden bekannt, oder sie sind unfassbar lernfähig und ich bin wirklich dankbar, bereits soviel gelernt zu haben und es auch anwenden zu können. Es erleichtert den alltäglichen Umgang mit allerhand Tieren wirklich.

*

Zweimal war ich bereits wandern. Und es ist besser, bei eisiger Kälte und Sonnenschein zu gehen, als bei etwas feuchterem Wetter. 1,5 Stunden schafften wir die 2-Stunden Strecke trotz vereistem Weg. Oben angekommen gab es zwar Essen to go, wir aber, wie immer, hatten kein Geld dabei. Und durften uns auch nicht auf den Tisch setzen, der sei nur für Gäste. Welche Gäste? Die drei Gestalten die bereits beim Eingang aßen? Manchmal übertreibt man.

Eine Woche später gingen wir wieder auf weg; 2 Stunden erneut in 1,5 Stunden geschafft, diesmal ohne Eis. Aber feuchtem Wetter. Und ich spüre die Kälte noch immer in den alten Knochen. Tja.

*

Was gibt es noch spannendes zu berichten..

Ahja! Zwei Dinge.

Erstens, die Software Notion ist das, was ihr noch nicht wusstet, dass ihr es brauchtet. Sprich, eine Verwaltungssoftware, beliebigfach einsetzbar und nützlich! Ich nutze sie und habe fast schon mein gesamtes Leben dokumentiert. Und meine Uni-Lvs nachgetragen (sowas hätte ich mir wirklich gewünscht zu Uni-Zeiten).

Das beste zum Schluss:

Ich habe mit Madame (8) ausgehandelt, sie steuert quasi die Hälfte zur Autorensoftware Papyrus Author bei, wenn ich gewisse Bedingungen erfülle (ihre Bedingungen). Die Software ist mächtig und jeden Cent der 200€ Wert.

Nun, Leute, es gilt einen Roman mit mind. 250 Seiten zu schreiben, und zwar so, dass dieser auch ohne, dass beteiligte Parteien sich blamieren müssen, zu Verlagen geschickt werden kann. Ja, I know, wie lange rede ich schon davon, und sehe ich mir all das an, was ich bereits geschrieben habe, habe ich das Ziel fast erreicht. Das Problem ist nur: All diese Geschichten sind unfertig und auf das fünffache geplant. Tja.

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Woche #2110, oh wait.. #2810

Es ist Oktober. Es ist Herbst. Es windet. Stark sogar. Blätter verwelken. Hochlandrinder grasen friedlich. Gobbolino fängt Mäuse und verspeist sie von Kopf bis Schwanz. Den Salat (das Grasbüschel, welches er bei der Jagd mit ausgerissen hatte), hat er allerdings nicht angerührt. Habe ich diese Geschichte nicht schon mal erzählt? Mir dünkt, ich hätte sie bereits erzählt. Nun denn, Gobbolino der herbstliche Jäger. Ich habe das Geräusch noch deutlich in Erinnerung, wie das kleine Köpflein der Maus zwischen seinen Zähnen zermalmte.

*

Der 24jährige Herr übrigens, liebt das Springen. Und wenn ich ihm den Sattel auflege, schaut er zu mir, als ob er mich fragen wolle, nein, warum denn? Ja, weil wir das ab und an müssen. Zumindest eine gewisse Zeit. Danach kommt er runter, und wir springen viel besser! Ja, nach wie vor reite ich ohne Sattel sicherer als mit: auch über ein 55cm Hindernis (das ist hoch für mich! Und ich klebe am Rücken wie ein Zeck!) und der Herr? Der tut nichts anderes, als nochmal 30cm drauf zu legen und einen Galoppsprung auszulassen (da hats mich in den Sattel zurück geschlagen, dass ich jetzt, Tags darauf, wirklich alles spüre, meine Hüfte!). Und wenns schief liegt, sucht er sich die höchste Stelle aus! Ja, es gefällt ihm sehr.

Als wir dann endlich den Sattel weg legen konnten, fragte eine andere Reiterin, ob ich denn Lebensmüde sei! Nein, warum? Mit Sattel reiten ist doch viel gefährlicher! Ist es tatsächlich. Falle ich ohne Sattel, rutsche ich meist schon runter und lande auf den Füßen, bevors gefährlich wird, mit Sattel allerdings, versucht man sich bis zum bitteren Ende fest zu halten, und landet dann oft sehr unglücklich. #TeamBareback.

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Wann immer ich in diesen Snowboarder- und Skateshop „Moreboards“ gehe, komme ich mit einem Paar pinken Schuhen heraus. Ja, das Skateboard fahren, man muss es tatsächlich sagen, ich habe Talent dafür. Nein, wirklich. In diesem, meinem fortgeschrittenen Alter, in welchem man sowas nun wirklich nicht mehr anfangen sollte (vor allem schon der Verletztungsgefahr wegen), fahre ich unfassbar gut. Ja, das darf man so sagen. Allerdings muss man auch sagen, dass ich meine Hüfte allmählich spüre. Ja, ich habe Schmerzen.

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Gestern früh schneite es und der Schnee liegt noch. Ich verspürte eine dezente Weihnachtsstimmung nach „am Fenster sitzen und Schnee beobachten“, „Tee trinken“, „Keksteig essen“ und „Geschenke!!!!“

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Woche #0310

1000 Neuinfektionen, 470 in Wien, 120 in Tirol. Lockdown, Leute, geht scho! Dann könnte man endlich die Straßen befahren, ohne, dass lästige Autos am Weg sind, weil ja niemand am Weg sein sollte! Logic, I did master thiz well!

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Die Katze brachte einen toten Vogel und zerfetzte ihn auf meiner Flauschejacke, ohne ihn auch nur im geringsten anzunagen. Also, ob er ihn jetzt damit einwickeln wollte, weil er findet, er bekommt zu wenig zu essen und sich diesen für später aufheben mochte, oder ob ihm einfach die Lust vergangen ist. Man kanns nicht sagen.

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WordPress, ich hasse dich und dein neues Design. Lösung aber: Beitrag anlegen – und mit „klassischem Editor“ öffnen. Niemand braucht diese App Layout Fratze. Impertinentes Blogmedium!

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Woche #0209

Man beschwerte sich, dass ich nicht mehr blogge, also hier ihr lästigen Menschen, nehmt das (übrigens drei unangenehme Beiträge sind in quasi Vorbereitung (bedeutet, geschrieben aber noch nicht beendet mit Korrektur und so: zwei politische und einen feministischen Beitrag).

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Als ich jung war, wäre ich auch gerne Skateboard gefahren, aber ich entschied mich für die Rollerblades. Warum? Einerseits wars einfacher, vermutlich, andererseits fuhren damals (wir wollen keinen genauen Zeitrahmen nennen) nur die coolen Kids mit Skateboards und somit starb die Idee schnell. Ich war einfach zu uncool dafür. Hätte mich lächerlich gemacht. Und was hätte ich denn damit wollen? Ahahahaha! Und da ich bereits ein von Mobbing gebranntes Kind war, erachtete ich es nicht als notwendig an, den Peinigern noch einen Grund zur Belustigung zu geben.

Bis zum heutigen Tage: Es wurde schon bei Einzug überlegt, sich nicht vielleicht ein Longboard zu kaufen, damit man den mühseligen Weg schneller beschreiten und Zeit sparen kann. Aber, nur fahren ist doch langweilig. Weil man möchte ja auch Tricks machen und springen und so. Sich die Knochen auf die alten Tage brechen, die noch nie gebrochen waren und solche Dinge. Und somit wurde aus der Idee Longboard ein Skateboard!


Welches es wohl geworden ist?

*

Der Mauz hat Hausarrest. Ein (man vermutet) Marder hatte ihm erst kürzlich in den Hintern gebissen (die Löcher sind gut erkennbar), und zunächst ahnte man nichts, nichts war sichtbar, er jaulte etwas wenn man ihn aufhob, aber es hätte auch ein Bienenstich sein können, da die Schwellung nach ein paar Tagen wieder zurück ging. Tja.

Bis sie wieder kam, die Schwellung.

Der Tierarzt entfernte unter fauchen, jaulen, kratzen und beißen den Eiter, säuberte die Wunde und wie immer, bei der Antibiotika-Spritze „hängt es ihm komplett aus“; Gobbolino wird zur tollwütigen Wildkatze, die sich immer wieder aufs Neue befreien kann, selbst wenn zwei Leute ihn fest halten. Ja, er hasst Spritzen. Er hasst sie wirklich.

Tagsüber war er mühsam, beleidigt, „zwider“, müde und absolut fertig mit der Welt. Nein, er durfte heute nicht hinaus. Nein, einen Tag nach dem Antibiotikum bleibt er zuhause. Aber morgen darf er. Wenns sein muss.

*

Zufrieden?

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