Archiv der Kategorie: Kritik und Rezension

Kritik und Rezension zu Buch, Film, Musik und Zeugs

„Gotham“, S04E07

Es bleibt neblig – auch im Bergdorf wird es wieder regnerisch und kühl. Die Rückblende erinnert uns daran, dass Bruce einst einen Buben verprügelte und das verzogene Kind spielt, dass seine Schulgefühle mit Alkohol und Party betäubt, hatte er doch Ra’s, entgegen seinem Schwur niemals zu töten, ins Jenseits geschickt. Harvey, so wissen wir mittlerweile, nahm Geld von Penguin und Tabitha ist der Meinung, dass die Stadt ihr und Cat gehören könnte – momentan leben sie in einer Bruchbude und ernähren sich von klein kriminellen Aktivitäten. Und Professor Pyg, der Schweinekopf-Mörder treibt weiterhin sein Unwesen – aber woher kam dieser überhaupt?

Intro

Gleich zu Beginn werden Geschenke in die GCPD geliefert, blutige Geschenke. Die Schweine! Die armen Schweine aus der letzten Folge! Jeder bekommt einen Kopf, außer Jim. Währenddessen muss sich Bruce beim jährlichen Fundraising blicken lassen – und er hat so gar keine Lust dazu, ist angepisst und geht. Alfred folgt ihm und hält eine väterliche Rede: Seit er Ra’s getötet hatte, ist Bruce wütend und er könne ja nicht aufhören daran zu denken. Er habe eine Grenze überschritten und er sollte sich schlecht fühlen und schuldig, aber er ist nur wütend. Und die Wut wird solange bleiben, bis er ihr nicht gegenüber tritt! Bruce ist sichtlich genervt.

Penguin betritt die GCPD und bietet seine Hilfe an, inklusive neuem Security Consultant, einem Kopfgeldjäger, empfohlen von Zsasz. Indem Professor Pyg die Polizisten tötet, tötet er auch die Angestellten des Penguins, und das kann er natürlich nicht auf sich sitzen lassen, denn immerhin möchte er die Stadt in seinem Sinne „sicherer“ machen. Harvey stimmt zu, Jim ist weniger begeistert und just in diesem Moment werden drei Cops vermisst.

Sofia Falcone

Wir sehen Penguin mit Sofia und den Waisenkindern im Hintergrund. Eine große, nette Familie. Sofia ist in Gedanken versunken und Penguin frägt sie, was sie sich denkt. „You don’t wanna know what I think“ sagt sie gelangweilt aber auch genervt. Ihr Vater wäre nie in der Öffentlichkeit mit der GCPD aufgetreten, weil es Verlierer sind und somit wird auch der Penguin zum Verlierer. Oswald gefällt die Antwort nicht. „Don’t ask me for my opinion, if you don’t wanna hear it“ sagt sie.

Gotham City Sirens

Die Gotham City Sirens könnten theoretisch haben was sie wollten. Sie sind mächtig und klug. Wollen sie Partner sein? Zwischen Tabitha und Barb gibt es immer noch Spannungen, klar, Barb wurde von Tabs bis zum Tode elektrisiert. Cat wird von Barb angehalten Waffen der Motorcycle Gang zu stehlen und diese macht sich auf den Weg, denn sie möchte mehr als nur mit Tabs in einer schäbigen, alten Wohnung hausen.

Währenddessen raubt Cat auf eigene Faust die Sons of Gotham aus, inklusive Maske, Peitsche und Lackoutfit. Welcome Catwoman!

Babs zählt Geld und Tabs schaut zu. Cat ruft an, ihre Mission ging daneben und Babs und Tabs müssen sie aus der Patsche holen. Tabitha verteidigt Cat, die den Auftrag nur deswegen annahm um zu zeigen, dass die Zusammenarbeit funktioniert. Alles was sie will ist ein Zuhause.

Tabitha eilt Catwoman zur Hilfe, aber das Backup der Sons of Gotham, aka Demons ist da. Tabitha beweist schwesterliche Liebe: Was auch immer sie tun, sie machen es gemeinsam. Babs tritt zur endgültigen Rettung auf und schießt die Sons auf Gotham nieder. Sie nimmt sich was ihr gehört und will eine Umarmung, denn sie hat eben 5 Typen getötet. Zeit wirds, die Geschäfte warten.

#RichKidsOfGotham

Bruce lernt ein Mädel kennen und diese ist genau so gelangweilt von der Veranstaltung wie er selbst. Selina hatte sich ebenfalls eingefunden, und als Bruce geht, tut sie, als interessiere es sie nicht weiter.

Die Rich Kids of Gotham nehmen Bruce zu einer Party mit, wo er auf den Buben trifft, den er einst geschlagen hatte und dieser erkundigt sich, was das reiche Kind wohl so mache: „I used to walk on rooftops and fight crime.“ Aber jetzt? Nein, nicht mehr. Und was ist mit dem „creepy old guy“, lebt der noch bei ihm? Bruce wird wütend und würde ihn gerne schlagen.

Als die Arrogant Kids of Gotham versuchen sich in einen Club zu schwindeln und nicht rein gelassen werden, kauft Bruce den Club und betritt die adoleszente Welt von Gotham.

Professor Pyg und die 3 kleinen Schweinchen

Pyg ruf Jim an und spricht erneut von einem besseren Gotham, einem besseren Jim Gordon, „a new you!“ Alle wollen Jim verändern. „I can’t recreate you, when you are dead which you will be, when you go in there“ sagt er, und er soll die Cops Räuber und Gendarm spielen lassen, aber nicht er. Jim, der Gute, solle sich heraus halten.

Harvey, Jim und die Kopfgeldjäger Penguins sind derweil auf der Suche nach Pyg und folgen einer Spur. Harvey hält kurz daraufhin eine Ansprache und das Gebäude wird gestürmt. Jim ist, wieder einmal, nicht begeistert. Aber sie finden zwei von drei Cops. Keine Spur vom Dritten und Professor Pyg ist bereits weg. Nur ein Verletzter bleibt zurück, er wird ins Krankenhaus gebracht, liefert aber wenig Aufschluss.

Gordon bekommt einen Anruf. Pyg fühlt sich, als ginge er an der Stadt zugrunde. Zuerst waren es nur die kleinen Dinge, aber dann schlitterte alles ins Chaos. Aber sie, er und Jim, könnten es besser machen! Zuerst den Pax Penguina und dann die dreckigen Cops, „Help me!“ haucht er, „I bring justice where there is justice no more!“

Derweil weist eine Blutspur den Weg und alle sind da: „Thanks Jim for leading this way, we’re taking it from here“ freut sich der Penguin und gibt ein Interview.

Das Ende ist nahe und die Auflösung ebenso: Der Mensch im Krankenhaus war der Schweinekopf-Mörder. Es war eine Falle. Aber warum? „Because I’m against dirty cops.“ Harvey und Penguin geben das Signal zur Hausräumung, aber die Männer des Penguins wollen sich nicht dem Kampf stellen. Jim geht an deren Stelle, kurz darauf Flammen brechen aus. Jim und Penguin retten sich gegenseitig. Sie sind wirklich nett zusammen.

Und als gleich interessiert sich die Presse nur mehr für Jim Gordon – Penguins Blick! Schafft es Jim doch noch ganz Gotham zum Guten zu führen? Pyg ruft an – „Amazing!“ Wir sehen sein Gesicht. Es sind die gleichen Dinge, die sie wollen, aber Jim wird ihn finden und er wird ins Gefängnis gehen und. Dann zieht sich Pyg das Gesicht herunter und sieht ganz anders aus.

Penguin kehrt enttäuscht heim und ersticht den untreuen Headhunter mit zwei Stichen. Bruce vertreibt sich derweil die Zeit in seinem Club ab und trinkt ein Glas auf Ex. #RichKidsOfGotham party hard. Und die GCPD wird keine Lizenzen mehr des Pax Penguina akzeptieren.

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Gotham, Kritik und Rezension, TV-Shows!

„Timeless“, S01E02

Ich wusste gar nicht, wie amüsant die Serie ist und wie sehr sie mich zum bloggen animiert. Nun, dann werde ich diesem Drang Folge leisten:

War es in der ersten Folge der Zeppelin Hindenburg, der am 6. Mai 1937 38 von 97 Menschen mit in den Tod riss, nicht aber einen Rockefeller und andere, für nord-amerikanische Geschichte wichtige Gestalten, ist es jetzt der Mord an Abraham Lincoln.

Hat sich die Lebensgeschichte der anderen auch verändert? Nur drei Reisende können sich an die Vergangenheit erinnern, sowie an ihr altes Leben. Lucy ist bestürzt über den Verbleib ihrer Schwester, die nie geboren wurde, trägt aber deren Bild bei sich, welches die Reise durch die Zeit unverändert überstanden hatte. Offenbar unterliegen Dinge, die in der Kapsel mitgenommen werden, nicht den Veränderungen, die durch Zeitreisen entstehen können – was logisch klingt. Warum wird ihnen dann nicht ab sofort ein Geschichtsbuch mitgegeben, so zur Dokumentation? Vielleicht wollen sie das auch gar nicht?

Dafür ist offenbar keine Zeit, man gibt Lucy nicht einmal eine Minute um zu trauern, denn sie müssen los. Jetzt. Und just als der Civil War beendet ist, kommen sie an. Es stellt sich die Frage, was will der zwielichtige Geselle Flynn? Die USA zerstören wie wir sie kennen? Gekleidet in Reenactment-Uniformen – man frägt sich, warum ein solches Unternehmen nicht ausreichend finanzielle Mittel für Recherche und Hardware zur Verfügung hat um adäquate Uniformen bereit zu stellen, oder diese zumindest Idiotensicher zu gestalten – wird Rufus von seinem Ur Ur Ur Opa erkannt, der ihn sogleich als Fake entlarvt. Lucy trifft derweil auf den Sohn von Präsident Lincoln, dessen Zug durch mysteriöse Hand außer Kraft gesetzt wurde und Wannabe-Eyecandy Wyatt wird in einer Schießerei verletzt.

Flynn, der dunkle Bösewicht, lässt Lucy wissen, dass nicht nur sie ihre Schwester, sondern er auch seine Familie verloren hat. Und nein, er versucht nicht Amerika zu zerstören, sondern zu retten! Und eines Tages wird sie ihm helfen, dass sei keine Drohung, sondern ihre Zukunft. Und was habe Rittenhouse damit zu tun? Nicht er, sie! Plural.

Der Zuschauer stellt sich unmittelbar die Frage: wie viel von der Vergangenheit wie wir sie kennen ist wahr? Wie viel wurde schon geändert und ist Trump das Resultat von Zeitreisenden, die irgendwas in der Vergangenheit verkackt haben? Marty, Marty! We have to go back!

Und während alle eine Aufgabe besitzen die jeweiligen und wichtigen Staatsmänner zu retten, auf welche es Flynn abgesehen hat, trifft Lucy auf den Präsidenten, und sie weiß, dass er sterben muss – auch wenn es ihr das Herz bricht. Flynn schlägt den eigentlichen Assassin, den Schauspieler John Wilkes Booth nieder und macht es selbst. Aber alles ereignet sich wie die Geschichte es bereits geschrieben hat, die Staatsmänner können gerettet werden, Rufus trifft erneut auf seine Verwandten und rät ihnen nach Norden zu gehen, nicht in den Süden.

Eigentlich ist es eine tragische Geschichte: So nah dabei zu sein und nichts tun zu können, und dann wäre da noch die fast-Romanze mit dem Sohn des Präsidenten gewesen in einer Zeit, in welcher es weder Verhütungsmittel noch ordentliche Hygiene gab. Die Geschichte änderte sich dahin gehend, dass Lincolns Mörder nun ein Unbekannter ist, und nach Juliette Shakesman – eine Schauspielerin für die sich Lucy ausgegeben hatte, die nie wieder gesehen ward und den General gerettet hatte – wurde eine High School benannt.

Die Verschwörung beginnt Gestalt anzunehmen, als Jiya (eine Mitarbeiterin), die ihr angeboten hatte, Recherche zu betreiben, heraus findet, dass Lucys Eltern sich in dieser Zeit nie getroffen hatten und somit ihre Schwester nie geboren werden konnte. Aber warum ist sie am Leben? Weil es nicht ihre Eltern sind!

Die Folge endet mit der Verlobungsfeier.

Bemerkungen

  • Zeitreiseparadoxon: Während man in der Kapsel ist oder in der Vergangenheit herum geistert, lebt man trotzdem – auch wenn der Vater deines Vaters nie geboren wurde? In diesem Falle müssten Zeitreisen eine Art Loop sein, der sich mit jedem Sprung in die Vergangenheit neu aufrollt. So gesehen machen Zeitreisen tatsächlich irgendwie, vielleicht, in irgendeiner Art Sinn? I want to go to there!
  • Erneut: Man kann also Dinge, wie ein Geschichtsbuch, wie es einst geschrieben wurde, mitnehmen, folgend den Verlauf der Geschichte ändern und man hat alles dokumentiert? Das klingt interessant und nützlich. Warum nehmen sie zu Dokumentationszwecken kein Geschichtsbuch mit? Ich verstehe diese unfassbare Fahrlässigkeit nicht. Oder wäre es eher Fahrlässig solche Dinge mitzunehmen?
  • Die Sache mit dem Zeitreisen wurde übrigens wieder einmal mit dem gerollten Blatt Papier demonstriert und man darf sich auch selbst nicht begegnen. Es gibt offenbar doch gewisse Konstanten und Regeln, die auch bei Zeitreisen nicht überschritten oder verletzt werden dürfen. Warum eigentlich? Warum darf man sich selbst nicht begegnen? Nähme man eben genannten Loop her, wäre es doch wirklich egal, begegnete man sich selbst nochmal.
  • Lustig jedoch, dass jene Menschen, die in der Zeitreise-Firma angestellt sind, es auch danach sind und genau wissen, was passiert und was zu tun ist, obwohl sich Dinge veränderten, gravierende, wie bei Lucy beispielsweise, deren Schwester nicht existiert und die Mutter nicht an Lungenkrebs erkrankt ist. Oder sind es Leute aus der Zukunft? Dann ergäbe es Sinn. Aber so?
  • Erneut: Warum werden die Uniformen nicht besser geprüft? So ein großes Unternehmen muss doch die finanziellen und menschlichen Ressourcen aufbringen können, um richtige Uniformen anfertigen zu lassen und ordentliche Recherche zu betreiben? Wie wäre es mit einer Zeitreiseserie die alles durchdenkt? Vermutlich liegt es tatsächlich an der zeitlichen Knappheit.

Und hier vielleicht noch etwas nützliches:

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Kritik und Rezension, Science-Fiction, TV-Shows!

„Jurassic World: Fallen Kingdom“

„Fallen Kingdom.“ Zurecht. Fazit: Grausam.

Achtung, Spoiler.

Nachdem mich der Trailer bereits davor gewarnt hatte, dass viele der Dinosaurier wohl sterben werden, erkundigte ich mich, ob zumindest Blue (die Raptordame) und die Rexdame aus dem Original-Film überleben werden. Ja, tun sie. Sie können gerettet werden. Zumindest glaubte ich das, weil ich den zugehörigen Beitrag, bei welchem ich in den Kommentaren die Frage stellte, wegen Spoiler-Gefahr nicht gelesen hatte. Dieser beschäftigte sich mit dem ersten Film und nicht mit dem zweiten, wie ich fälschlicherweise angenommen hatte. Erneut, Gomen Nasai fürs unabsichtliche Spoilern.

Zum Film. Die Dinosaurier werden gerettet. Ist diese Rettung aber am Ende tatsächlich eine Rettung? Sicherlich, sie leben – aber unter welchen Umständen?

Als zu Beginn der Plan vorgestellt wurde, sie vor dem ausbrechenden Vulkan zu retten, dachte ich mir: Oh, das ist sogar durchdacht – das könnte sogar klappen! Eine nette Insel inklusive Lagune, auch wenn sie mir in der Miniatur-Ansicht etwas klein erschien. Ein Dutzend kann gerettet werden, vielleicht sogar mehr! Und wie ich mich irrte, denn die Logik die der Plan aufwies, hätte mich bereits warnen sollen: In einem von Haus aus unlogischen Film mit sinnlosem Plot kann das einzige Stückchen Logik innerhalb eines Planes nur dessen Untergang prophezeien.

Ja, die Dinosaurier werden gerettet – müssen aber neben den Menschen koexistieren. Und was passiert, wenn exotische Tiere neben dem Menschen leben? Richtig, sie werden gejagt und gequält und schlussendlich getötet – und beziehungsweise oder für niedere Zwecke verwendet. Wie zum Beispiel als Kriegs-Saurier. Warum mit Drohnen in den Kampf ziehen, die sich von jedem beliebigen Orten aus steuern lassen, wenn man wieder Face to Face via Dinosaurier Power in den Krieg reiten kann? Logic, Bitch! Im Zuge einer Versteigerung sehen wir einen Ankylosaurus sowie ein jugendlichen Allosaurus, die sogleich irgendwo hin verschifft werden und niemals mehr gerettet werden können. Auch wenn ich bis zum Ende glaubte und der Hoffnung war, dass man sich sicherlich noch was einfallen lässt, denn Jurassic World: Fallen Kingdom ist doch ein Kinderfreundlicher-Film, nicht? Oh, sweet summer child..

Bis kurz vor Ende dachte ich mir: Jetzt werden sie doch bald die Szene schneiden und alle Saurier friedlich auf der Insel lebend zeigen. Der Hacker wird wohl heraus gefunden haben, wohin und an wen die anderen Saurier versteigert wurden und können diese mit Hilfe des Gesetzes und guten Menschenwillen wieder zurück holen. Nada. Niente. Nichts. Der letzte Glaube an die Menschheit wird mit einem Vorschlaghammer zerstört und Jeff Goldblum, der zu Beginn noch dafür ist, sie sterben zu lassen (denn es war ein Fehler sie überhaupt erst zu erschaffen) warnt vor einem genetischen Zeitalter. Welcome to Gattaca-World. Und was die Dinosaurier betrifft, sie werden wohl den Rest ihres Lebens in kleinen Zellen verbringen, wie Kühe, Schweine und Legehennen es seit langer Zeit bereits tun. Es wird vermutlich an ihnen herum experimentiert, wie Hasen, Ratten und Mäuse es seit langem ertragen müssen. Verdammte Doppelmoral. Der Triceratops wird seiner Hörner wegen gejagt und ausgerottet werden, wie das Nashorn. Auch das kleine Baby-Triceratops, welches sich in der Zelle noch herzzerreißend an seine Mutter gekuschelt hatte, wird vermutlich bald seine Mutter verlieren. Wie Littlefoot.

Apropos Littlefoot. Eine der wohl grausamsten Szenen war die Pier-Szene. Ein Brontosaurier steht am Pier, während hinter ihm der Wald der Lava zum Opfer fällt. In einer unnötig lang gezogenen und mit hoch emotionaler Musik unterlegten Szene schaut er dem Boot nach, wir sehen die Protagonisten und ihre wässrigen Augen. Schnitt zu Littlefoot, der nach seinen Freunden ruft, die irgendwo hingebracht werden und ihn alleine lassen. Rauch vernebelt ihn, er ruft noch ein letztes Mal und wir sehen nur mehr wie seine Silloute zu Boden kracht. W.T.F.

Die Marke „Jurassic Park/World“ soll Freude bereiten und nicht traumatisieren. Wäre ich ein 12-jähriges Mädchen (dass ich, wenn es um Dinosaurier geht, immer noch bin), wäre ich wohl zutiefst traumatisiert und erschüttert und hätte den wohl letzten Rest Glauben in die Menschheit verloren. Was ist eine Handvoll guter Menschen (die dann nicht den roten Knopf drücken, um die sterbenden Tiere in die Freiheit zu entlassen – das Mädchen tat es), gegen zig Tausend Schlechte? Andererseits, wäre der Erstickungstod nicht doch humaner gewesen als eine bedrohte Koexistenz neben Menschen?

Die Rexdam zog sich sobald in den Wald zurück. Und was wurde aus Blue? Blue befindet sich in der Wüste, frei und ungezwungen, die einzige und letzte ihrer Art und wird wohl alsbald von Menschen gejagt werden. Sie ist zwar klug, aber nicht unverwundbar. Außerdem musste sie erneut Menschen vor einem Special-Dino retten. Die Themen wiederholen sich, wie so oft bei Fortsetzungen.

Ark Survival & JW Alive

Fun Fact: Ich kannte alle(!) Dinosaurier, die im Film gezeigt wurden beim Namen – Ark: Survival Evolved sei Dank – ein PC-Spiel, bei welchem sich Dinosaurier zähmen/reiten lassen. Allerdings sind Raptoren in Ark bei weitem nicht so mächtig, als ihre pixligen Freunde im Film. Immerhin, so zeigen uns Ark und Filme wie Jurassic Park oder auch Jurassic World, dass offenbar etwas Recherche betrieben wurde, wenn zumindest markante Erkennungsmerkmale gesetzt werden, anhand welcher auch der Laie sie unterscheiden und benennen kann. Auch wenn man bewusst auf die Federn verzichtete. Zwei Gemeinsamkeiten gibt es jedoch: Rexe sind mächtig und Compys lästige kleine Gesellen, die alleine harmlos, aber im Pack unfassbar nervig sind – auch wenn sie sich auf der Schulter spazieren tragen lassen und binnen weniger Minuten gezähmt sind.

Ich sprach davon, dass Raptoren bei Ark nicht ganz so mächtig sind – dafür aber in „JW World“, einem Augmented Reality-Spiel, dessen Spielprinzip „Pokémon Go“ ähnelt. Anstatt jedoch die Dinosaurier mit Bällen zu fangen, schwebt man via Drohne über ihnen und sammelt deren DNA. Damit lassen sich diese kreieren und folgend auch leveln. Der Vorteil: Es finden sich deutlich mehr Dinosaurier als Pokémon und somit lässt sich das Spiel auch in Gegenden spielen, die weniger besiedelt sind (wie auf der Autobahn), außerdem bekommt man alle 5 Stunden einen „Brutkasten“ mit 20 Darts, Lvl-Gold und Geld für irgendwelche Events geschenkt; es gibt Supply Drops die Münzen und Darts spenden. Auch kämpfen lässt sich. Man besitzt ein Team aus 8 Dinosaurier und der Zufall wählt 4 aus, folgend wird man mit einem Opponenten von irgendwo her verbunden. Ist die Geschwindigkeit des eigenen Dinosauriers mit welchem man startet schneller als die des Gegenübers, darf man starten.

Und warum Dinosaurier nur für Kinder interessant sein sollen, verstehe ich bis heute nicht..

Fazit: Erneut, ein grausamer Film. Doch es gibt etwas gutes: Menschen, auch die Bösen, werden von Dinosauriern gefressen. Memo an Mich: Wenn mir mein Gefühl sagt, dass ich mir einen Film nicht anschauen soll, dann sollte ich darauf hören. Madame (8) meinte: „Du hättest doch wissen sollen, dass Dinosaurier gequält werden!“ Und als ich ihr von Littlefoot berichtete, wollte sie gar nicht mehr zuhören. Zu schmerzhaft ist die Erinnerung an Littlefoot.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Filme!, Kritik und Rezension

„Timeless“, S01E01

Während ich kränklich dahin vegetiere (das erste Mal seit langem wieder mal), sprang mir bei einem Streifzug durch Netflix eine Serie ins Auge, die ich zunächst hämisch und desinteressiert in Punkten zerreißen wollte, um gegen Ende der ersten Folge zu bemerken: Okay, sie könnte tatsächlich interessanter sein als gedacht. Auch wenn Logik-Fehler ein dominierendes Element darstellen.

Die Rede ist von Timeless. Eine Serie über Zeitreisen. Ausgestrahlt von NBC und produziert von Sony, startete die erste Season bereits 2016 und durchlebte 2017 ein ähnliches Drama wie The Expanse aktuell. NBC kündigte den Vertrag, nur um drei Tage später grünes Licht für zehn weitere Episoden zu geben. Ob eine dritte Season das Licht der Welt erblicken darf, darüber weiß man noch nichts.

Timeless wirkt im ersten Moment wie eine Art amerikanischer Doctor Who-Verschnitt. Die Zeitreisekapsel ist keine Notrufzelle der 60er, sondern eine Kugel, die mich an Wheatley (Portal 2) und das Geringe aus Contact erinnerte.

Die Hauptdarstellerin Abigail Spencer (Geb. 1981) ist sympathisch und vor allem schlagfertig geschrieben, denn zu Beginn stellt sie die richtige Frage: Warum würde jemand sowas wie eine Zeitmaschine erschaffen, wenn dadurch die Zukunft verändert werden könnte? Ja, warum eigentlich? Diesen Umstand erfährt sie bereits in der ersten Folge am eigenen Leib, als sie in der alternativen Welt nicht mehr single, sondern verlobt und ihre Mutter nicht an Lungenkrebs erkrankt ist, während ihre Schwester nie geworden wurde.

Wer sind die Protagonisten?

Lucy Preston ist Historikerin, eine gute offenbar, denn sie wird auserwählt zu konsultieren und begleiten – und natürlich weiß sie alles. Was in meinen Augen etwas unrealistisch ist, da Historiker meistens ihre eigene Periode beherrschen, ein Teilgebiet davon und einen wirklich minimalen Zeitabschnitt besonders gut, aber nicht die gesamte Weltgeschichte auswendig kennen. Oder doch?

Der männliche Counterpart ist mühsam: Ein Soldat, der Befehle verweigerte um eine Journalistin zu retten, die exakt wie seine verstorbene Frau aussieht, die er ebenfalls nicht retten konnte. Seine Aufgabe ist es, den Bösewicht, der das Mutterschiff gestohlen sowie den Projektleiter gekidnappt hatte, zur Strecke zu bringen. Ich notierte mir: „handsome beauty cupcake wannabe eyecandy“ – da entscheide ich mich eher für den Gegenspieler: Flynn. Ein dunkler Zeitgenosse der Lucy kennt, ihr Notizbuch bei sich hat und sie vor den Menschen warnt, mit und für die sie arbeitet und ihr rät, deren Motivationen zu hinterfragen, warum gerade sie auserwählt wurde. Und da wäre noch Rufus, Afroamerikaner und Pilot der Zeitkapsel, der die beiden Neuankömmlinge ausspionieren soll.

Soweit so gut.

Bemerkungen:

  • Study History and you might get choosen for time travel!
  • We can’t change anything, nicht einmal hübsche Journalistinnen am Leben lassen.
  • Sent a black man back in history? Warum? Weil sich anhand dessen Rassismus durch alle Zeiten aufzeigen lässt, beziehungsweise ein weiteres Konflikt-Potential zur Verfügung hat. Allerdings gefiel mir die Doctor’sche Variante via Bill besser.
  • Und jetzt wissen wir auch, wozu die lästigen, zwickenden Bügel in modernen BH da sind: Um Schlösser zu knacken. Ich hätte in diesem Falle Pech gehabt: meine BHs sind Bügellos, auch trage ich keine Haarnadeln. Wäre ich die Auserwählte gewesen, hätte der Ausbruch nicht funktioniert.
  • Kümmert sich eigentlich wer um die Sicherheitsvorkehrungen – auch wenn es ein Notfall ist? Sie trägt einen modernen BH, er bringt eine moderne Waffe mit. Ich meine… das ist grob fahrlässig und könnte den Lauf der Geschichte noch drastischer verändern, als deren Auftauchen und Eingriff es sowieso schon täte! Seriously..

Fazit: Ich kann die Absetzung durchaus nachvollziehen, trotzdem muss man der Serie ein gewisses Unterhaltungspotential zugestehen, die auf eine Antwort nach der Frage drängt: Was sind die Motivationen des Bösewichts? Warum? Und sind Fahrlässigkeit und verantwortungsloses Handeln Teil der Geschichte? Ergibt am Ende doch alles Sinn?

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Kritik und Rezension, Science-Fiction, TV-Shows!

„Fear the Walking Dead“, Season 1 bis 3

Fear the Walking Dead beendete seine dritte Season nur wenige Tage bevor TWD in seine achte Season startete und wird bald, wenn TWD endet, in die vierte Runde gehen. Dies war bereits am 15.4.2018. Aktuell befindet sich Season 4 in der Sommerpause und wird im August fortgesetzt. Zeit also für einen Rückblick, und warum ich die Serie mittlerweile (viel) spannender und interessanter als TWD finde.

Das Spin-Off setzt ziemlich am Beginn der Zombieapokalypse ein, während Rick erst 60 Tage nach dem Outbreak aufwacht. Erst als FearTWD sich bereits Mitte seiner zweiten Season befindet, erwacht Rick aus seinem Koma. Genauer: FearTWD beginnt dort, als Rick angeschossen wird und ins Koma fällt. Reddit User simplygen glaubt, dass erst 40 Tage vergangen sind und ein Kommentator meint, dass Madison ein Rick-Charakter war, bevor Rick zu Rick wurde wie wir ihn kennen. Agreed.

FearTWD müsste demnach nach noch mindestens 10 weitere Seasons bekommen, um ein interessantes Crossover möglich zu machen – während TWD in seiner Zeit stehen bleiben müsste (was bei der aktuellen Geschwindigkeit (eine Season für 3 Tage?) und den Andeutungen unterschiedlicher Zeitlinien sogar in den Bereich des Möglichen rückt). Ich sähe gerne eine Gegenüberstellung zwischen Madison und Rick. Rick würde eindeutig verlieren. Madison ist viel cooler. Wirklich.

Worum geht es? (Achtung Spoiler)

Die Geschichten spielen an der Grenze zu den Vereinigten Nationen und überwiegend in Lateinamerika. Spanischkenntnisse werden aufgefrischt und wir stoßen auf Spiritualität, Religion und, in der dritten Season, auf tatsächliche Native Americans.

Die Story erzählt von Madison Clarke (Kim Dickson) und deren Familie, ihrem Mann Travis, dessen aus früherer Ehe mitgebrachten Sohn, und ihren eigenen zwei Kindern: Nick und Alicia. Wie Rick, so trifft auch Madison auf die einen oder anderen Mitspieler, von denen manch einer eine wiederkehrende Rolle trägt. Von Anfang an ist klar, dass Madisons einziges Ziel es ist, ihre Familie zu beschützen und dabei geht sie für wahr über Leichen, ohne jedoch dabei in Ricks raues Jammern zu verfallen, denn dafür hat sie wirklich keine Zeit.

Die Serie punktet vor allem darin, dass die Charaktere ihren Linien treu bleiben. Wie Madison, die weit weg von Ricks Mimimi ihr Schicksal – auch Menschen zu töten – akzeptiert; oder Nick, der immer wieder zurück in seine Drogensucht fällt und diese nie ganz überwindet. Und Alicia, die nach und nach ihrer Mutter immer ähnlicher wird: Sie tut, was getan werden muss – weil es sonst niemand macht. Oder Victor Strand, der immer wieder bemerkt, dass, um zu Überleben, er nicht mit anderen sein kann.

In TWD ändert sich selten etwas und Geschehnisse wiederholen sich über zig Seasons hinweg.  FearTWD legt eine abwechslungsreiche Handlung vor. Sicherlich, zweimal landet die Familie auf einer Farm, dreimal findet sie ein neues Zuhause und dreimal geht’s daneben. Das ist wohl der TWD-Fluch. Trotzdem rief FearTWD weder ein müdes Gähnen noch an den Kopf greifen hervor. Nie drückte ich während einer Folge auf Stopp, um derweil über irgendwas belangloses auf Social Media zu scrollen.

Die Charaktere sind und bleiben konstant wahnsinnig, und es werden ebenfalls Kurzschlussreaktionen gefasst. Das Thema der 2. Season, dass die Infizierten auch nur Lebewesen sind, bringt zwar einen spirituellen Touch mit, der im ersten Moment auch schrullig wirken mag, sich aber durchaus positiv von TWD abhebt. Neben der Familie, behandelt FearTWD auch Zombies.

Es geht nicht nur ums Töten und Überleben, sondern neben dem menschlichen Miteinander auch um das Zusammenspiel mit diesen neuen Lebensformen, den Möglichkeiten und Gefahren – was dann soweit geht, dass Nick eine Zeitlang (über eine Season hinweg sieht man ihn tatsächlich nur Blut beschmiert) unter beziehungsweise mit ihnen wandelt.

Fazit: Fear the Walking Dead ist, meiner Meinung nach, eindeutig besser als The Walking Dead. Es macht einfach Spaß der Geschichte den Protagonisten zu folgen. Vielleicht tut es der Serie gut, dass sich die Handlung auf 4-5 Personen fokussiert, anstatt das versucht wird, die Lebensgeschichte von 20 Menschen mit allen Details zeigen zu wollen. Auch, dass mit Kim Dickson eine über 50 jährige Frau in der Hauptrolle steht, ist äußerst positiv zu werten.

Zusammenfassung der einzelnen Seasons bis jetzt, inklusive Spoiler.

Season 1

Die erste Staffel spielt in Los Angeles und behandelt die familiären Krisen einer zusammen geschusterten Familie. Wir sehen gerade noch, wie das Militär sich zurück zieht und die Apokalypse ausbricht. Auf der Flucht gelingt es ihnen bei Victor Strand und seiner Villa unterzukommen. Kurz darauf retten sie sich auf dessen Yacht und bald wird offensichtlich, dass Madison lediglich auf das Wohl ihrer Familie bedacht ist.

Season 2

Sie flüchten nach Mexiko auf eine Ranch, auf welcher Victor einst mit seinem Partner lebte. Aber dieser stirbt kurz nach deren Ankunft. Dessen Ziehmutter, dezent religiös wahnsinnig, hält Verstorbene und infizierte Familienangehörige in einem Keller und füttert sie. Auch Nick sieht es ähnlich und gesellt sich bald unter die Toten. Schnell war klar, wie man unter Zombies wandelt, ohne bemerkt zu werden. Gefühlte 90% ist Nick mit Blut beschmiert. Nick, der sich ebenfalls unverstanden fühlt und ebenfalls der Meinung ist, dass Zombies nur eine andere Art von Lebenden darstellen, verschlägt es nach Mexiko, wo er Luciana kennenlernt und sich verliebt. Doch die Siedlung wird kurz darauf von bösen Menschen erobert, sie flüchten erneut und landen in einem Hinterhalt.

Neben Victor gibt es noch Daniel Salazar und dessen Tochter Ofelia. Travis, der Mann von Madison, zieht derweil mit seinem Sohn aus, nachdem er dessen gewalttätige Neigung erkannt hatte. Daniel, der ebenfalls etwas wahnsinnig ist, steckt die Ranch schlussendlich in Brand und Madison flüchtet mit Victor, Alicia und Ofelia zu einem Strandhotel. Travis folgt mit zwei Männern, denen sein Sohn sich kurzerhand angeschlossen hatte, aber wenig später von ihnen ermordet wird. Als Travis dies erfährt, erschlägt er die beiden, die Situation im Strandhotel eskaliert und Madison und ihre Familie müssen das Hotel verlassen. Sie begeben sich auf die Suche nach Nick.

Season 3

Ende der 3. Season weiß man: Madison ist skrupellos und einzig das Wohl ihrer Familie zählt. Selbst wenn einer nach dem anderen bemerkt, dass dort wo die Familie ist, Menschen sterben. Am Ende der dritten Season steht auch die Ranch in Schutt in Asche. Was passierte?

Nachdem sie das Hotel verlassen mussten, werden sie von Troy Otto (Sadist und hoch interessanter Charakter) und dessen Soldaten aufgegriffen, die mit wissenschaftlicher Absicht und Neugier Experimente an Menschen durchführen, um die Länge des Sterbevorgangs zu beobachten beziehungsweise abschätzen zu können, wie schnell die Infektion Wirkung zeigt.

Trotzdem schaffen es Madison und ihre Familie die Soldaten zu überwältigen. Alicia und Travis nehmen den Helikopter, während Madision, die beinahe eines von Troys Augen in der Hand gehalten hätte, mit diesem  zurück zur Ranch fährt. Diese gehört seinem Vater Jeremiah Otto, einem wahnsinnigen Sektenführer, der das Unterfangen schon seit Jahrzehnten plante und sogar VHS Videos mit seiner Lehre verbreitete.

Kurz darauf wird der Helikopter abgeschossen und Travis stirbt. Tatsächlich wird in der dritten Season das Thema weiße vs. indigene Amerikaner aufgegriffen und ordentlich mit Klischees gewaschen. Hinter dem Konflikt stehen weitere, weit zurückreichende Konflikte und gegen Mitte der Season, soll die Ranch mit der indigen Bevölkerung geteilt werden. Immer wieder gibt es Spannungen und Madison beschließt Jeremiah aus dem Verkehr zu ziehen, es aber wie Selbstmord aussehen zu lassen.

Wir treffen Ofelia wieder, die von Walker, dem Anführer der Indigen, gerettet wurde. Während Nick und Troy eine seltsame Freundschaft beginnen und Madison mit Walker nach Wasser sucht, treffen sie Victor wieder. Madison kauft ihn mit dem Wassergeld frei, der jedoch wiederum Daniel Salazar begegnet war, der seinerseits eine gewisse Kontrolle über einen Stausee erreicht hatte, welcher doch einige Komplikationen mit sich gebracht hatte.

Das Ende naht als Troy, der von der Ranch vertrieben wird, eine Horde Zombies in Richtung dieser leitet. Aber er warnt Nick. Folgend muss Alicia, die angenagten aber noch lebendigen Rancher, die sich allesamt in einem Keller eingefunden hatten, zwecks Überleben der anderen mit Morphin narkotisieren und dann töten. Trotzdem reicht die Luft nicht für alle und nach und nach metzelt sie sich auch noch durch die letzten Rancher. Sie bemerkt, dass die Überlebenschancen mit ihrer Familie gering sind und geht ihre eigenen Wege. Nick wird, inklusive Troy, von Madison hinterher geschickt um sie nochmal umzustimmen.

Madison, Ofelia und Victor beschließen sich beim Damm nieder zu lassen, nachdem der Deal (Waffen für Wasser) durch den Verlust der Ranch geplatzt ist. Luciana hat derweil Nick verlassen und Ofelia wurde während der Flucht von der Ranch gebissen.

Spoiler Season Finale

Durch Zufall lernt Alicia Proctor John, den Besitzer des großen Bazars kennen, steht ihm bei einer Operation bei und sieht sich alsbald wieder mit ihrer Mutter und Nick konfrontiert. Victor hingegen schloss seinerseits einen Deal, fliegt aber noch rechtzeitig auf. Madison, die nicht wusste, dass Troy die Herde hergelockt hat – wobei Daniel es hingegen weiß – tötet ihn und Nick nimmt ihr das sehr übel. Sie werden gefangen genommen und auf dem Damm zum Tode verurteilt. Da Nick und Troy sie noch warnen konnten, wurden Sprengsätze angebracht und Nick droht den Damm zu sprengen.

The End

Die Doppelfolge endet mit einem dezenten Cliffhanger, aber mehr möchte ich nicht verraten. Ich gehe davon aus, dass bis auf eine Person, ein jeder überleben wird. Es wäre um Nick, Madison und auch Alicia schade, ließe man sie sterben.

Wir wissen mittlerweile wie der Cliffhanger aufgelöst wurde – inklusive Morgan, Ricks Gewissen, der nicht nur in einer Nebenrolle dabei ist. Soviel also zum Crossover – ich hätte es lieber gesehen, wie Madison Rick in den Hintern getreten hätte. Und was muss passieren, dass Morgan nie von Madison sprach?

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Kritik und Rezension, TV-Shows!

„Westworld“, S02E06

Ja, Spoiler warten überall. Und nachdem mir zwei essentielle Bausteine dieser Folge gespoilert wurden, dauerte es sehr, sehr lange, bis ich mich überwinden, beinahe dazu zwingen musste, die Folge zu sehen. Spoiler machen bei Westworld keinen Spaß. Westworld lebt vom „Oh“- und „Aha“- und „Wtf?“- und „Wie geil!“- und „Moment.. I glaub i habs nit verstanden. Was war jetzt?“-Effekt.

Spoiler.

„Phase Space“

Ein neues Retrieval-Team zieht ein: geführt von einem Mann namens Coughlin, der offenbar mehr weiß und Stubbs so gar nicht leiden kann. Dieses Team trifft vor Head of Operation-Chief Master Karl Strand ein, den wir zu Beginn mit Bernard und ebenfalls Stubbs sahen. Stubbs weiß also mehr als uns im Moment gezeigt wird, und wir vergessen ihn auch gerne mal.

Charlotte, die Abernathy dabei hat, weist ihre Untergebenen an, ihn ruhig zu stellen. Kurz darauf wird er angetackert. Stubbs fühlt mit. Ist er ein Host? They’re all hosts! Was ist Stubbs‘ Rolle? Und auch das Kontrollcenter bemerkt mittlerweile, dass das System nicht so funktioniert wie es sollte, es kann weder gehackt noch gezwungen werden, aber immerhin haben sie eine Karte und beobachten einen Zug, der auf ein bestimmtes Ziel zufährt.

Fidelity

„You’re growing, learning so quickly. I’m frightend of what you might become, what path you might take. I think I have a choice to make. Something I have been wrestling with“ sagt Bernard. Was für eine Entscheidung? „If you outgrow this place, outgrow us.“ Aber er ist sich nicht sicher, ob es seine Entscheidung ist überhaupt eine zu treffen.

„I’m not sure if it’s my choice to make“ – „No, he didn’t say that.“

Nein, er hatte sich auch nicht die Frage gestellt, ob er überhaupt das Recht dazu besitzt, sie und ihn zu töten. Bernard ist verwirrt. Wir auch.

„Freeze all motor functions. This is a test.“ Was testet sie? Fidelity. Wait, what?

Dolores / Badass-Teddy (Zug-Timeline)

Dolores spielt im Saloon und statt dem Narrativ mit der Dose zu folgen, ist es die Kugel, die Teddy aufhebt. Er drängt darauf los zu kommen. Wie oft hatte Teddy versucht den Zug zu stoppen? „The man who rode that train was build weak and burn to fail. You fixed him.“ Und um die Reichweite der Veränderung noch einmal zu unterstreichen, muss ein Delos-Mitarbeiter, der nicht die gewünschte Antwort liefert, kurz und bündig sein Leben lassen. Selbst Dolores ist überrascht über Teddys Verwandlung.

Ihr Vater habe ihr immer gesagt, sie solle von diesem Ort weg gehen, Teddy aber wollte nie. „I suppose you fixed that too“ sagt er emotionslos – und gibt einem Gefangenen eine Kugel, das letzte Bisschen Mitgefühl, dass er noch besitzt. Als der abgetrennte Wagon mit dem Gefangenen in die Höhle einfährt, explodiert er.

God-Mode/Jedi Maeve (Vor dem Zug)

In Shogun World schneidet Akane Sakuras Herz heraus und Mushasi möchte ein Duell mit Shogun. God-Mode Maeve lässt von ihm ab. Und  natürlich siegt er. Shogun kann sich eben noch das Schwert ins Herz rammen, ehe Musashi ihn köpft. Sie gehen nach Snow Lake – auch dort hatte Chaos und Mord um sich gegriffen und sie entschwinden durch den Tech-Tunnel, dort, wo die Halbkaputten Hosts zur Wiederherstellung landen. Akane und Musashi entscheiden sich hier zu bleiben und Akane verbrennt Sakuras Herz. Warum kann Felix Sakura nicht einfach wieder herstellen?

Maeve macht sich mit dem Rest auf den Weg zu ihrer Tochter. Über Grabsteine gelangen sie zurück an die Oberfläche. Erstaunlich schnell ist sie bei den Feldern, die sie aus einem anderen Leben so gut gekannt hatte. Sie möchte es alleine machen.

Ihre Tochter sitzt auf der Veranda. Sie spricht mit ihr. Unser Herz bricht als sie kurz darauf bemerkt, dass das Kind bereits eine neue Mutter hat. Warum sollte man das Kind auch alleine lassen über die ganze Zeit? Kurz darauf greifen Reiter der Ghost Nation an, die Mutter wird vermutlich getroffen und getötet, Maeve nimmt das Kind an der Hand und rennt. Hector und Co., so auch Felix, stürzten sich in den Kampf, während Sizemore nach Hilfe funkt.

Warum hält Maeve sie nicht auf? Spricht sie nicht auch deren Sprache? Der Reiter sagt: Sie haben denselben Weg und lädt sie ein, mit ihm zu kommen.

MiB und Emily (Vor dem Zug-Incident)

William war wohl etwas zu lange in der Sonne und glaubt, Ford habe seine eigene Tochter als Host konstruiert, was wiederum manche zur Annahme bringt, dass William selbst ein Host ist. Doch sie bemerkt einen Hinterhalt und rettet die Gruppe um ihren Vater. Ein Vater-Tochter-Gespräch nimmt am Lagerfreuer Platz und sie gesteht, auch wenn ihre Mutter gewusst hat, dass der „nette William“ nicht so nett war, dass es falsch war, ihren Vater für den Suizid ihrer Mutter verantwortlich zu machen. Emily mochte den Park als Kind, und die Elefanten und sie kam hier her, um ihn von seinem Robot-Suicide abzuhalten. Er kommt also heim?

Als sie am nächsten Morgen erwacht, ist er samt den Pferden weg. Wohin führt diese Geschichte? Ist es tatsächlich nur eine Vater-Tocher Geschichte? Mit welchem Sinn? Meine Theorie: Alle sind Hosts und Ford ist ein 10jähriges Kind, dass vor einem Monitor sitzt und Sims No. 984 spielt.

Elsie, Bernard und The Cradle (Zug-Timeline)

Bernard und Elsie folgen den Schienen und tauchen kurz darauf wieder unter die Erde. Die Szenerie spielt sich vor der Ankunft Stubbs‘ ab. Elsie versucht heraus zu finden, was falsch gelaufen ist – zumindest funktioniert die Klimaanlage. Doch etwas ist seltsam. Alle Versuche in das System einzugreifen und Fords Aktivitäten rückgängig zu machen, wurden geblockt. Von The Cradle. Aber The Cradle ist nur ein Backup der Hosts, ohne Einfluss. Dennoch antwortet es und improvisiert bei jedem neuen Hack, agiert dagegen. Um das System unter Kontrolle zu bringen, welches nur die Nachrichten übermittelt, muss man mit dem Sender direkt in Kontakt treten.

Bernard erinnert sich, dass er etwas oder jemanden schon mal hier her gebracht hatte. Die Kugel, die er mitnahm. Die Einrichtung, die für Hosts älterer Versionen gedacht ist, bohrt sich in sein Hirn, entnimmt dessen eigene Kugel und Bernard sieht und erfährt. Er befindet sich in Sweetwater, friedlich und zufrieden. Der Hund! Und wer sitzt am Klavier? Richtig. The Cradle = Fords Bewusstsein.

Theorien, Fragen, Antworten und dergleichen

Kurzum: Während ich die Folge sehe, glaube ich, es verstanden zu haben. Während ich das Review schreibe und das nächste vorbereite, bemerke ich, dass ich eigentlich gar keine Ahnung habe.

Ja, diese Folge gab uns eine spezielle Antwort.

  • Befinden sich Dolores und Elsie/Bernard und Charlotte/Bernard/Coughlin zur gleichen Zeit? Vermutlich. Immerhin nahm auch sie die Explosion wahr und auch im Kontrollcenter sah man den Zug.
  • The Cradle: „The Cradle as in the actual memory bank. That’s where Fords consciousness is being stored. It’s where him and Bernard are interacting in the last episode.“
  • „No, you didn’t say that“ – Ein User erklärt: „I don’t believe it was Dolores – I think it’s gotta be Ford or a simulations of Dolores that Ford created.“ Auch nicht so unwahr.
  • The Cradle und Bewusstsein, eine Theorie: „The Cradle controls all the hosts, it tells the hosts who’s a host and who’s a guest. […] So what does this mean for hosts gaining consciousness? It means this whole thing is not as „simple“ as we thought. See, nearly none of the hosts are free. We’ve been kinda led to believe that, but they’re not. The host rules have been freed by the Cradle (or Ford in the Cradle) but they’re not able to act on their own. I believe (as many others here), supported by this whole Cradle thing, that the only host that’s free is Maeve. But that freedom is not as we thought. Maeve isn’t conscious in the traditional sense; instead, Maeve can control the Cradle, hack the Cradle. This is where her mind control force magic comes into play. Maeve can tell the Cradle what the Cradle should tell the other hosts. […] I do believe Abernathy is carrying a clone of the Cradle and it’s fucking with him. He contains so much host data. If it’s (sci-fi magically) leaking into him he’s gotta be suffering from the worst case of dissociative identity disorder since Fight Club.
  • The Fidelity: „The Fidelity testing was conducted within the cradle (check out the aspect ratio change that indicates being inside the cradle). And it would have to be before the cradle is destroyed… so who knows when it’s happening. I assume it had to have happened many many many times. Which would be possible within a simulation.“
  • Bernard = Teddy-Theorie. Ein Hinweis darauf wäre, neben vielen anderen, dass als Bernard im Zug auf seine Hände blickt, sie viel, viel weißer sind. Eine Zusammenfassung findet sich hier.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Kritik und Rezension, TV-Shows!, Westworld

„Westworld“, S02E05

Halbzeit. Die letzten Sekunden der 4. Folge verraten uns, in welchen Gefilden wir uns heute bewegen werden: Shogun World. Und obwohl viele sich genau diesen Park gewünscht haben, fielen die Reaktionen eher mäßig aus. Warum eigentlich? Ich fand die Folge gut.

Spoiler.

„Akane no mei“

Im Controllcenter liegen Leichen verstreut, der Söldnertrup beginnt den See auszutrocknen und leblosen Körper der Hosts stapeln sich bereits auf einem Haufen. Aber sie haben kein Back-Up. Es lassen sich keine Information ist aus ihren kugeligen Hirnen entnehmen. No user prints. Abernathy ist immer noch beziehungsweise wieder weg.

God-Mode Maeve

In Shogun World spricht man japanisch, mit Untertiteln – so und nicht anders soll es sein. Admin-Maeve wird geknebelt und zusammen mit den anderen abgeführt. Sie kann die Angreifer nicht ihrem Willen unterwerfen. Warum? Sizemore lässt sie wissen, dass SW was für jene sei, die WW zu „tame“ finden. Und ja, alle haben die japanische Sprache irgendwo im Code vergraben.

Sie reiten in eine Stadt ein. Auf der Seite befindet sich ein Schmetterlingsgebilde am Boden. Mariposa! Und die Musik klärt uns endgültig auf: Es ist Hectors Storyline! Sizemore rechtfertigt sich, dass niemand 300 Stories in 3 Wochen schreiben kann.

„“Akane No Mai” makes a clever commentary about lazy storytelling, reboots, sequels, and pricey expansion packs that offer an identical experience coated in a shiny new skin. […] Like a jaded Hollywood executive who prioritizes toy lines over plotlines, Sizemore has been filling Shogun World with the exact same characters and narratives from Westworld, under an Eastern aesthetic.“ (Forbes)

„Welcome to Shogunworld!“ Als Armistice, die die Geschichte kennt, ihren Counterpart warnt, wird sie frei gelassen: „Even a snake can become a dragon“ und Maeve tritt ihrem Counterpart gegenüber. Sie bemerkt zwar, dass ihre Geschichte nur das Produkt eines faulen Schreiberlings war, lässt sich aber nicht von ihrem eigentlichen Ziel abbringen.

„It’s one thing to be told that your wants and desires are solely the results of programming. It’s another to see that played out in real time by another host in the same role. And over the course of the episode, Maeve and Akane realize they both share common maternal instincts, which does something else: it lets them form a bond that transcends their respective origins, paving the way for future team-ups that could spread to The Raj and other Delos destinations.“ (TheVerge)

Als das Gerangel beendet und die Feinde besiegt sind, gibt es ein kulturelles Zusammentreffen bei Tee und Sizemore erklärt Maeve, dass man zuhören muss, wenn man zum nächsten Quest kommen will. Hector traut seinem Counterpart nicht. Und sogleich eröffnet sich der Quest: Shoguns Soldaten treten ein und wollen Sakura, die Tänzerin. Aber Sakura ist nicht zu verkaufen. Sizemore fährt fort, dass sie hat keine andere Wahl als sie gehen zu lassen. Doch Akane sticht dem Bösewicht ins Auge. „That’s not supposed happen!“

Der Plan sieht vor nach Snow Lake zu gehn, dort gibt es auch einen Access Point zu den Tunnels. Sakura, so lernen wir, ist sowas wie eine Tochter für Akane. Tief im Schatten der Nacht schleichen sich Ninjas heran und stehlen Sakura. Maeve erinnert sich und kontrolliert die Übriggeblieben. Sie braucht keine Hilfe. „They never showed up in the story“, Sizemore ist verwirrt und will fliehen, denn warum solle man sein Leben für ein paar Sexmaschinen aufs Spiel setzen, Anwesende ausgenommen. Maeve erteilt ihm eine Ansprache, dass er so nicht mit ihnen umgehen kann: Ihnen etwas zum lieben geben und sich dann darüber aufregen, wenn sie es tun. „It’s fucking code!“ sagt er. „You’re wrong.“

Auf dem Weg zur Rettung Sakuras finden sie ein geschlachtetes Rescue-Team und Sizemore schnappt sich heimlich ein Funkgerät. Shogun hatte vorgesorgt und die Ohren seiner Soldaten verbrannt um Admin-Maeve die Rechte zu verwehren. Akane kämpft für Sakura, und Shogun weiß was er möchte: Er hatte sie damals als junges Mädchen gesehen, und sie, Akane, solle für ihn tanzen.

Akane erzählt Maeve, dass sie einst eine Stimme gehört habe, die ihr sagte, sie könne alles tun was sie wolle, in einer neuen Welt. Maeve has been there. Sie erzählt ihr von ihrer Tochter und sie will sie beide mitnehmen. „What if this new world holds the truth and evey life you lived here is a lie?“ Akane hört die Stimme, sie gibt ihr die Freiheit. Aber sie entscheidet sich dagegen: „You’re right, something is too precious to lose – even to be free.“

Es folgt der Tanz und man frägt sich, warum Maeve nichts tut. Shogun lacht, und sticht Sakura in den Bauch. Maeve erinnert sich an William, wie er sie erstochen und auf ihre Tochter geschossen hatte. Akane tanzt ihren Tanz und säbelt Shoguns Gesicht durch, bis der Kopf auf der Seite hängt.

Maeve beweist God-mode/Jedi Qualitäten und lässt Shoguns Army sich via Wireless Controll gegenseitig nieder metzeln, während sie heroisch das Schlachtfeld durchquert.

Dolores

“Sweetwater was never home to begin with Teddy, we were alive before this place ever existed.“ – Dolores

Der Weg nach Sweetwater wird von Leichen gesäumt. Dolores, so auch Teddy wurden lange vor ihrem „Zuhause“ geboren – und Teddy fand seinen Weg immer wieder dort hin zurück. Dolores will ihren Vater zurück holen und Clementine sieht ihren Ersatz, die ihre Worte spricht – auch Teddy wirkt geschockt.

Dolores bringt Teddy ein letztes Mal zu dem Ort, an dem sie ihre Träume verwirklichen und von hier weg gehen wollten. „What if someday was right now“ sagt Teddy, aber Dolores beziehungsweise Wyatt wissen, dass ein Kampf kommen wird, der alle verändert. Wenn sie beide frei sind, dann können sie gehen. Sie erzählt ihm erneut die Geschichte von den kranken Kühen. Was würde Teddy tun? Er würde ihnen Schutz geben, bis sie gesund sind. Dolores: “You’re a kind man. Daddy burned them. The weak, the infected, made a pyre that went on for days. But the flies hate smoke. The herd lived. I’ll think about what you said.”

Angela lässt Dolores wissen, dass der Zug für morgen bereit sein wird. Teddy und Dolores verbringen eine romantische Nacht zusammen. Würde er immer noch ja sagen, auch wenn er weiß, dass sie ihn enttäuschen wird? „Where we go, we go eyes open. Together.“

Nach dieser Nacht, gibt es noch etwas, dass Dolores ihm zeigen muss. Sie hat ihre Gefühle für ihn hinterfragt, wie viel real ist und wie viel nur Geschichte. „Tonight I know, it was all true. A game. It build us to perform for us, to each other.“ Ist er wach? „I saw you and you saw me.“ Ein toter Körper liegt vor ihm. Sie hat ihn gesehen – wie er es nicht schafft. Und sie will nicht, dass er zu diesem toten Körper verkommt, somit…

„There is no place for a man like you. To grow – we all need to suffer.“ – Dolores

Theorien und so:

Soviel gibt die Episode nicht her. Sie erzählt, wirft aber kaum neue Fragen auf.

  • Erst kürzlich lief mir eine neue Zusammenstellung über die Timeline in Westworld über den Weg, diesmal mit Text.
  • Einem User fiel auf, dass Shogun World an klassische Kurosawa-Filme erinnert: „Nolan said that’s why they chose Shogun World…films like Yojimbo and the Seven Samurai are classics and I think that’s the look they wanted for this episode.. and it worked.“
  • Superpower? Wohl doch eher Wireless Communication wie Funk, Wlan, Bluetooth. It’s not Magic, it’s Science!
  • The Cradle: „The cradle is a program that stores and tests storylines.“
  • Gut, diese Theorie hört sich plausibel an: „The weapon referred to as Valley Beyond or Glory is the Cradle, a simulation unit that predicts human behavior with the data collected by Delos. William had the idea to make it, and the script where it was written what James Delos said was predicted by the Cradle. Charlotte tried to smuggle it out of the park via Abernathy, but he then did not go on the train and later Bernard transferred the software and data to his own mind, which is how he could predict the ending on Strand’s sentence in the pilot.“
  • Was sagen die Kostüme über die Charaktere in Season 2 aus? Lest es hier.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Kritik und Rezension, TV-Shows!, Westworld

Ms Marvel – Ja oder Nein? Und da wäre noch Captain Marvel

Erst kürzlich war die Rede von und ob Ms Marvel (die muslimische Superheldin aus New Jersey – sehr zu empfehlen) bald im MCU zu sehen ist (ich sähe sie lieber in einer Serie).

Wie kam es zu dieser Frage:

“We’re doing Captain Marvel right now. Captain Marvel‘s shooting right now with Brie Larson. Ms. Marvel, which is another character in the comic books, the Muslim hero who is inspired by Captain Marvel, is definitely sort-of in the works. We have plans for that once we’ve introduced Captain Marvel to the world.” (Kevin Feige, BBC Interview)

Mr Raymond dazu: „Der Interviewer fragte ihn explizit danach, Feige macht das richtige und wechselt das Thema zu Captain Marvel, deren Film gerade gedreht wird und gibt dann dem Interviewer den Kommentar, dass es Pläne für Ms. Marvel gibt und man mehr oder weniger daran arbeitet… nachdem, zurück zum eigentlichen Thema, Captain Marvel dann im Marvel Universum erschienen ist, denn Kamala ist ja ein Fan und inspiriert durch Captain Marvel.“

Fraglich, wie viele Hoffnungen wir uns machen sollten oder auch nicht.

Inhumans (was letztlich zu einer Serie wurde) war groß auf einer Wand bei ComicCon zu sehen als ein Film in Phase 3. Solange das nicht passiert für Khan oder Romanoff, ist es nur Feige auf Promotiontour in diversen Ländern. Ebenso seine vage Aussage, dass er sich vorstellen könnte einem der weiblichen Charaktere aus Black Panther in einem Film als Hauptfigur zu sehen. Er ist gut darin das richtige zu sagen um das maximum an Interesse für Marvel Filme zu kriegen, im Gegensatz zu manchen der Clowns, die in der Comic-Sparte bei Marvel arbeiten, das richtige zu sagen ohne sich zu 100% festzusetzen – der Master des Konjunktiv und darum wäre er ein enormer Verlust, wenn er jemals gehen würde. Er gibt den Fans etwas über das sie reden und spekulieren können ohne je so dumm zu sein zu sagen, dass er es ihnen wirklich geben wird.“

Es bleibt also spannend und interessant – ob, und besonders wie Ms Marvel auf der Leinwand inszeniert wird, da sie vor allem auch die muslimische Gemeinde repräsentiert – allerdings ohne(!) Kopftuch und als typische amerikanische Jugendliche, die aus einem muslimischen, pakistanischen Elternhaus kommt versucht beide Welten miteinander zu verbinden.

Heute stolperte ich im Bezug auf Captain Marvel auch darüber:

So this is how’s its gonna go until this movie comes out.
MCU: “she’s the strongest character”.
Comic fans: “well actually she’s not in the comics”.
Media: “Alt-Right Incel Trolls are attacking Captain Marvel because she’s a woman”.
Comic fans: “Wait no that’s not what I said I’m just saying she’s not the strongest”.
Feminist: “This is all apart of the toxic masculine culture of the Patriarchy”.
Comic Fans: “F**k it”.“

Und leider fasst es die Situation perfekt zusammen. Mr Raymond meinte einst zynisch, dass Captain Marvel als marvel’sche Pendant zu Wonder Woman konstruiert wird und sicherlich, so meine ich, am Erfolg der anderen Filme anknüpfen kann – trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack, denn warum erst jetzt? Eben. Wonder Woman war der erste Superheldinnen Stand-Alone Film, der tatsächlich Erfolg hatte. Trotzdem sollten wir uns darüber freuen, dass nicht mehr nur männliche Superhelden „cool“ sind, sondern auch weibliche, die nicht mehr nur den male-gaze bedienen, sondern tatsächlich eine Geschichte zu erzählen haben und nicht mehr nur quasi „Frauen-Quoten“-Beiwerk sind.

Captain Marvel: Startdatum: 14. März 2019.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter /fem-mode on, Comic-Verfilmungen, Kulturelles, Medien, Popkultur 'n Geek-ish

Happy Towel Day!

Und dieses mal gabs sogar tatsächlich eine Begegnung!

Und auch wenn man nur vorhat, ein-zwei Bilder zu machen… werdens halt doch mehr.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Filme!, Kulturelles, Medien, Popkultur 'n Geek-ish, Science-Fiction

„Westworld“, S02E04

Die Rückblende verrät, worum es in dieser Folge geht: The real purpose. Und erinnert sogleich an LOST. Und wurde wieder einmal viel, viel zu lange. Scrollt bis zum Ende, dort gibt es eine Reddit-Zusammenfassung, die uns erzählt – was uns Folge 4 offenbarte.

Spoiler.

„The Riddle of the Sphinx“

Mr Delos: Mind-Uploading und Unsterblichkeit

Weniger die Inszenierung von Bernard und seinen Erinnerungen, sondern dass auch mittlerweile Mind-Uploading mit ins Spiel gebracht wird, die Suche, Frage und Antwort nach der Unsterblichkeit aufkommt, war eine interessante Wendung. Aber wie William zurecht meinte: Manche Menschen sind in den Erinnerungen anderer sinnvoller aufgehoben, als deren unsterblichen Geist in einem künstlichen, erneuerbaren Körper. Es stellt sich gleich darauf die Frage, ob der menschliche Geist überhaupt für die Ewigkeit geschaffen ist.

Die Folge beginnt LOST‚esk und zeigt uns Mr Delos in einem Ausschnitt bei seiner täglichen Routine. Seine Hand zittert, und er bekommt Besuch von William. Ein Interview wird geführt, worum geht es? Fidelity. Dann schiebt er ihm einen Brief zu.

In diesem sehen wir später den exakten Wortlaut und William klärt uns auf: Ja, er ist ein Host; Ja, sein Geist wurde in diesen Körper transferiert; Nein, er ist nicht stabil. 7 Jahre sind vergangen, seit dem Tod seines menschlichen Ebenbildes. Irgendwann beginnt er zu stottern, weiß nicht mehr was sagen. Er befindet sich nicht mehr in Kalifornien, oder? „If you can’t tell, does it matter?“ Auch seine Frau ist bereits tot und er verliert die Sprache vollends. Dann wird er terminiert.

Mehrere Versuche später steht der alte William vor ihm und als dieser wieder seinen Text ändert, verschlägt es Mr Delos erneut die Sprache. William erklärt: Was bei ihm passiert, nennt man auch „kognitives Plateau“.

“Your mind is stable for a few hours, a few days, and starts to fall apart. Every time. Now first we thought it was your mind rejecting the new body, like an organ and it’s not a perfect match, but it’s more like your mind rejects reality. Rejects itself.” – William

Mr Delos‘ entgleist erneut die Fähigkeit zu sprechen und ist sich seiner misslichen Lage deutlich bewusst. Seine Tochter hatte sich suizidiert und Logan war an einer Überdosis gestorben – lässt William ihn wissen und für manche, wie auch ihn, wäre es wohl besser auch tot zu sein, um in den Erinnerungen der anderen (besser) weiter zu leben.

Und er sinniert darüber, ob nicht dieses ganze Vorhaben, ein Fehler war. „Some ended better up dead“ sagt William und überlässt Mr Delos sich selbst.

Man in Black / William (aktuell)

Schienen werden aus erschossenen Hosts gelegt. Zusammen mit Lawrence reitet er nach Las Mudas und wird von Major Craddock überrascht, als er sich beim Hände-zitternden Barkeeper etwas zu trinken bestellt. Dieser hatte bereits das gesamte Dorf gefangen genommen und sucht nach speziellen Waffen. MiB kann ihm helfen, aber nicht bezüglich den Waffen, sondern wohin er geht – denn er, Major Craddock selbst, weiß es nicht, aber er weiß es. Glory! Oder wie auch immer man es nennen mag: „I know the way.“

Der Major lässt sich derweil überzeugen, findet die Waffen (Nitroglyzerin in Alkohol-Flaschen) und quält Lawrence und dessen Frau. Das Gesicht von William zeigt doch nicht etwa, sowas wie, ja kann es denn tatsächlich sein, Bedauern?

Es folgt ein Gespräch über den Tod, und der Major ist eindeutig einer der fieseren Halunken. Und während es regnet (das erste Mal übrigens!), Lawrence‘ Frau Isabella mit einem Glas Nitroglyzerin auf ihren Gatten schreitet und der Major sich in Ego-Phantasien ergeht, sehen wir den Tod von Williams Frau. William erinnert sich. Der Major glaubt den Tod zu kennen, tut er aber nicht.

Kurz darauf greift MiB ihn an, zwingt ihn das Glyzerin zu trinken und schießt auf dessen Kopf, der daraufhin explodiert. Yay! Lawrence und dessen Männer reiten mit William gen Sonnenuntergang.

Grace (Irgendwann danach)

Grace wurde am Ende der 3. Folge bereits am Ufer erwartet und befindet sich zusammen mit Stubbs in Gefangenschaft der Ghost Nation. Und sie ist genau dort, wo sie sein möchte und spricht übrigens deren Sprache. Sie schafft es schlussendlich zu fliehen und wir sehen sie am Ende auf William zu reiten: „Hi Daddy“. I knew it!

Bernard und Elsie (unterschiedliche Timelines)

Clementine setzt Bernard bei einer Höhle ab und wen sehen wir? Elsie! Sie traut ihm, verständlicherweise, nicht, hatte er sie doch K.O. geschlagen und (offenbar) an diesen Ort gebracht. Ford aber hatte ihn dazu gezwungen, und Bernard informiert sie über Delos und den Park, die Situation und Elsie wirft einen Blick auf Bernards Tablet. Wusste Elsie, dass Bernard ein Host ist – ansonsten nahm sie es relativ gut auf. Sie erkennt was falsch ist, bemerkt aber gegen Ende, dass sie sich gegenseitig wohl brauchen werden.

Wenige Frames in der Zukunft – Bernards Erinnerungen streiten miteinander, wann er sich gerade befindet – sieht er sich selbst. Er weiß, dass er einst an diesem Ort war. Flashbacks zeigen die Höhle und einen versteckten Eingang zu einem geheimen Labor mit der Nummer 12.

Bernard ist sich sicher, dass es einen Grund gibt, warum Ford Clementine ihn hier her bringen ließ. Befinden wir uns immer noch in Fords Game? Das Lab ist zerstört, tote Leiber liegen am Boden. Elsie schießt einen Drohnen-Host nieder und fasst die Situation zusammen: Die Gäste werden überwacht, oh, und Ford ist tot.

Bernard bekommt wieder seine Zustände und entdeckt, dass der Code der Anlage in einer komplett anderen Sprache programmiert ist und Bernard erinnert sich, genau diesen Code bereits in Abernathys Kopf gesehen zu haben. Bernard in der Vergangenheit allerdings kann sich einloggen und schickt eine Nachricht. Mehr wissen wir nicht.

Plötzlich hört Elsie ein Geräusch, dem sie nachgehen müssen (kurzzeitig befindet Bernard sich wieder irgendwann) – und wir ahnen, was auf uns zu kommt und wer noch am Leben sein wird: Ein verwirrter Mr Delos. Musik läuft, Mr Delos, Blutüberströmt und am Ende seiner geistigen Klarheit, sagt seltsame Dinge die keinen Sinn ergeben:

„I’m all the way down now. I can see all the way to the bottom. Would you like to see what I see? They said there were two fathers, one above, one below. They lied. There was only ever the Devil. When you look up from the bottom, it was just his reflection, laughing back down at you.“ – Mr James Delos

Und auch er spricht von einer „Reflection“, wie William es bereits ein, zwei Folgen zuvor tat. Gegen Ende wird er von Elsie terminiert. Teils Human, Teils Host. Elsie muss zur Mesa, um eine Nachricht ans Mainland zu schicken. Bernard versichert ihr, dass er „in control“ ist, und nicht mehr Ford, und er entscheidet wie er sein möchte.  Und wir wissen, wie es ausging: Bernard war für die toten Wissenschaftler und Drohnen verantwortlich.

Fazit

Nach diesem Ende, stellt man sich die Frage: Wer besitzt Kontrolle über Bernard? Und sie ist, meiner Meinung nach, leicht zu beantworten: Ford. Sowie Dolores ein Teil des letzten Narrativs ist, ist Bernard ebenfalls ein Teil davon. Man muss sich auch im Klaren darüber sein, dass alles was wir von Bernard sehen – jetzt nachdem Elsie es für den Zuschauer vereinfacht und wiederholt hatte – frei fliegende Fragmente seiner Erinnerungen sind. Nachdem wir wissen, dass Ford (vermutlich) immer noch die Fäden in den Händen hält, bleibt es spannend.

Und für die ganz aufmerksamen.. Finde die Gemeinsamkeit:

 

Zusammenfassung

  • Das eigentliche Ziel war es, Unsterblichkeit zu verkaufen – aber aber nicht wie geplant funktionierte und Mr Delos himself, war das Versuchskaninchen. Versuchte Charlotte also diese Informationen aus dem Park zu schaffen? Ist Charlotte am Ende die Gute? Die die Bevölkerung über Delos‘ Pläne aufklären will?
  • Bernard, so wissen wir, ist ein unzuverlässiger Erzähler und fordert unsere kleinen Gehirnzellen mit Rückblenden und Erinnerungsfragmenten. Wir können nur erahnen, wann, wie und wo sich in etwa abspielt.
  • Ja, Grace ist Williams Tochter. Das war offensichtlich – also nein, keine vergangene Zeitlinie, sondern die mehr oder weniger aktuelle. But wait! Da gibt es Leute, die sich fragen, ob Grace, die auf MiB zugeritten und Grace, die vor der Ghost Nation geflohen ist, ein und dieselbe Person sind. What? Okay, enough Internet for..

Theorien, Fragen und dergleichen

  • Mr Delos:
  • William erzählte Mr Delos, dass er ihn 139 Mal zurück gebracht hatte – aber als Elsie die Tür öffnet, steht die Nummer 148 dort. Wurde Mr Delos noch 9 Mal zurück gebracht?
  • Die von Mashable gefundenen Referenzen bezüglich Delos‘ Rede inkludieren Hinweise auf klassische Literatur, Mythologie und biblische Stellen – bitte dem Link für Details folgen, lesenswert.
  • Man in Black: Jemand stellte die Frage: Versucht Ford William seine Menschlichkeit zurück zu geben? Er sah tatsächlich etwas mitgenommen aus, als Lawrence zusammen geschlagen wurde. Und der Hinweis, nicht nach vorne, sondern zurück zu blicken, könnte ihn vielleicht dort hin (zu Dolores) führen und beide leben Happily Ever After! Andererseits könnte man gerade sein Verlangen, die Hosts frei zu setzen, als allzu menschlich benennen.
  • Jemand meinte: „In the EW post episode interview Lisa Joy says that in episode 4, it’s the first time we see rain in the park and that the MIB is being baptized born again.“
  • Und erinnern wir uns: „Just like the maze, it’s a journey inward, not forward.“
  • Der größte Fehler, den William je begannen hat und die Waffe, von der Dolores spricht dürften ein und dasselbe sein – nur was? Unsterblichkeit der Menschen? Terraforming?
  • In dieser Folge sahen wir es das erste mal Regnen – bedeutet das, wenn wir beim religiösen Kontext bleiben, dass MiB quasi seine Reinigung erhielt?
  • Bernard: Ich glaube, das Security Team aus der Gegenwart ist sich dessen bewusst, dass Bernard ein Host ist – muss jedoch heraus finden, was genau passiert ist.
  • „Bernard’s relationship with time is distorted, so it’s all readily available, and he’s trying to decipher what is the present, what’s the past, and what’s the future.“ (Jeffrey Wright, Behind the Scences-Video)
  • Hilft es uns, einen Blick auf seine Kleidung zu werfen um zu zuordnen, wann und wo er sich befindet? Und welche Version? Aus den Trailern (die ich nicht sah, aber Social Media mich darauf aufmerksam machte) wissen wir, dass es mehrere Versionen von Bernard gab.

1) Gray suit: glasses, scar, shaky hand
2) Gray suit: no glasses, no scar, no shake
3) Black suit: black shirt, black tie
4) Black suit: blue shirt, black tie (Quelle: FB „Beyond Westworld“)

Links zum Nachlesen:

Reviews (Im Zuge der ersten Begeisterung überflogen, manche sind Lesenswert)

Weniger überzeugt sind:

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Kritik und Rezension, TV-Shows!, Westworld