Archiv der Kategorie: Science-Fiction

„Timeless“, S01E05

Thema diesmal: Die Schlacht von Alamo, am 5. März 1836.

Wir hören zu Beginn der Folge den original Wortlaut des berühmten Briefes von Colonel William B. Travis, der überhaupt erst von der Schlacht erzählt und in Zeitungen publiziert wurde und für die Entstehung Texas (Wyatts Heimatstadt) wichtig ist.

Rufus muss mit Rittenhouse kooperieren, ob er will oder nicht – und Wyatt droht Ersetzung. Seine Aufgabe war es, Flynn zu töten, was er bisher nicht geschafft hatte, also kommt der nächste (ein guter Soldat, wie Wyatt meint): Aber immerhin hat er noch eine Chance. Mit Granaten bepackt ist dies seine letzte Gelegenheit.

Flynn bietet dem Gegenspieler spanisches Gold der Königin Isabella II und meldet sich zum Dienst, die Rebellion ein für alle mal zu zerschlagen. Farmer und Einwohner kämpfen in dieser, auch Schwarze, denn die Sklaverei wurde in lateinamerikanischen Staaten um ca 1810 abgeschafft (in den USA erst um 1880). Kurz begegnet uns David „Davy“ Crocket, ein Abenteurer und Held, der seine Geschichten erzählt. Auch Lucy ist begeistert und fangirlt. Aber sie sind keine Touristen und die Suche nach Flynn geht weiter.

Wyatt erleidet Soldaten-Flashbacks bis ihn Lucy unterbricht. Colonel Travis wird von Flynn besucht, der ihn als gleich tötet und so liegt es an Lucy, den berühmten Brief zu schreiben. Draußen versammeln sich Gegner mit roter Flagge: Slaughter everyone! In der Original-Fassung, wie sie in den Geschichtsbüchern geschrieben steht, hätten zumindest Frauen und Kinder Gnade erhalten. Wyatt versucht die Situation zu retten, findet aber keine Unterstützung, und auch Flynn bekommt dieser Umstand wenig, verfolgt ihn doch der Tod seiner Frau und seines Kindes immer, und immer wieder. Und selbst wenn der Gegenspieler selbst Vater ist, es ist Krieg und dieser verlangt gewisse Opfer.

Auch nicht schlecht: Der Druck, der auf Lucy lastet, hat sie doch einen Brief zu verfassen, der Geschichte schreibt. Rufus kann derweil einen Teil der Bevölkerung retten, während Wyatt an sich zweifelt. Als der erste Angriff überstanden ist, erzählt er seine Kriegsgeschichte, wie er Kameraden zurück lassen musste, und sie eine Münze warfen, wer sich nun opfern müsse und wer nicht.

Der nächste Angriff folgt, Frauen und Kinder befinden sich bereits in Sicherheit. Wyatt möchte in der Vergangenheit bleiben und kämpfen, denn jeden, den er kannte, ist weg. Lucy aber überredet ihn. Sie brauchen ihn, vertrauen ihm. Aber Wyatt weiß nicht was tun, die Schuld und die eigenen Kriegserfahrungen nagen an ihm. Die Flucht gelingt und die Geschichte ändert sich nur marginal. Aber Lucy gelingt es, ihn wieder in die Realität zu holen. Lucys Brief ist übrigens sehr gut und es ändert sich nicht wirklich etwas.

Man muss natürlich auch sagen, dass die Serie doch sehr amerikanisch ist und das amerikanische Wohl, den Stolz, Sieg und Freiheit mächtig zelebriert.

Ein interessanter Gedanke:

  • „Could you imagine if Flynn tried to prevent the Alamo and the team had to convince Santa Anna to massacre everyone to ensure Texas existed?“ – Wow. Das wäre ein guter Twist gewesen.

Auch wenn Sklaverei erwähnt wurde, wurde sie nicht ganz korrekt dargestellt:

„Those were slaves, and the Alamo was fought to keep them in chains. The Texans were largely cotton growers who relied heavily on slavery. When Mexico abolished slavery in 1829, the Texans negotiated a temporary exemption for Texas that allowed them to keep their slaves, but the Texans eventually decided to rebel.

This rebellion led to the Alamo standoff, and once the Alamo had become a slogan, Texans and volunteering Southerners declared the Republic of Texas, promptly writing slavery into their constitution: “All persons of color who were slaves for life previous to their emigration to Texas, and who are now held in bondage, shall remain in the like state of servitude … Congress shall pass no laws to prohibit emigrants from bringing their slaves into the republic with them, and holding them by the same tenure by which such slaves were held in the United States; nor shall congress have power to emancipate slaves.“ (Source)

Und erneut sticht das Zeitreise-Paradoxon übelst ins Auge, wenn man zwischendurch daran erinnert wird, dass es nur eine andere Handlung braucht, die alles bisherige verändern könnte. Und trotzdem arbeiten alle noch bei Connor Mason und jeder weiß über die aktuelle Mission Bescheid, aber sowas muss man wohl akzeptieren..

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„Timeless“, S01E04

Mag es auch etwas her sein, zu Ende wird geführt was begonnen wurde.

Timeless animiert gewisse Ereignisse und Personen der Weltgeschichte zu googeln. Sei es, da sie beim Studium nicht, beziehungsweise kaum behandelt wurden oder man diese wieder vergessen hat – selbst Professoren googlen gewisse Infos. Wichtig ist es (und das zeigt uns Lucy in kommenden Folgen) die Zusammenhänge zu erkennen, nicht nur das Datum und Ereignisse, sondern auch wie diese miteinander verknüpft waren und was daraus folgte.

Es brauchte tatsächlich vier Folgen um zu erkennen, dass Timeless eigentlich recht gut ist – und auch die Kostüme sind wohl und gut recherchiert. Dieser Meinung sind die Damen von Frock Flicks, die übrigens auch meine Verwunderung teilen, warum Lucy alles wissen kann: „There are a few problems, of course, with the logic — for example, historians tend to focus on particular eras/topics, so I’m confused how Lucy is an expert in every subsection of American history.“

Und mittlerweile gibt es auch eine Art Garderobe mit allerhand Kleidung aus den unterschiedlichen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, also doch – auch lässt uns Frock Flicks wissen, dass die Designerin und Kostüm-Verantwortliche nicht immer exakt die Kleidung der Periode wählte, denn „During certain periods in history, women held onto their clothes for 15 years – you have to make sure that you know what they were truly wearing during that time or you aren’t staying true to the clothing worn during that period.”

Nazi-Deutschland und James Bond

Wir schreiben den 9. Dezember 1944 und die vierte Folge setzt sich mit Nazi-Deutschland auseinander. Für Albert Speer wurde zwar ein Schauspieler gefunden, der des deutschen Dialekts mächtig ist, aber noch immer kein Deutscher, während Wernher von Braun mit einem tatsächlichen (und attraktiven) Deutschen (Christian Oliver) besetzt wurde. Warum ließ sich niemand für Speer finden?

Gebrochen leitet dieser ein: „Und nun, in der finalen Stunde, werden wir, die National Sozialisten, über unsere Feinde, triumphieren.“ Ich notierte: „Aber der Schauspieler macht das eh nicht sooo schlecht.“

Kurz darauf wird eine Rakete (A4/V2 = Vergeltungswaffe 2) gezündet – und ich frage mich, ob der deutsche (aber gescheiterte) Versuch eine Atombombe zu konstruieren auch mit eingesponnen wird?

Jiya kann das Mutterschiff in der Gegenwart ausfindig machen und als Anthony die atomare Kugel in den Händen hält, eilt das SWAT-Termin herbei. Gerade noch kann der Plutonium-Kern als Batterie installiert werden (die übrigens 300 Jahre hält) und Flynn sich in die Vergangenheit stehlen. Vieles wurde zurück gelassen, aber nichts, dass den Suchenden tatsächlich weiter hilft. Und Rufus spioniert noch immer für Rittenhouse, wohl nicht freiwillig und wie mag wohl die Nazi-Welt auf einen Schwarzen reagieren? In den Staaten war er unsichtbar, aber hier?

Erneut frägt sich die Scooby-Gang: was möchte Flynn? Die Amerikaner konnten 1945 ihre erste Atombombe fertig stellen und wenn Flynn die Atombombe (der gestohlene Plutonium-Kern) den Nazis zukommen ließe, bevor sie die Staaten haben, dann.. Wyatt spricht vier Sprachen, darunter auch Deutsch (welches aber nicht wirklich verständlich und ein Gemisch aus Französisch/Deutsch ist).

Ein Soldat beobachtet die Ankunft des Lifeboats, aber Wyatt schießt ihn nieder – und ändert damit bereits die Geschichte. Weitere, patrouillierende Soldaten müssen ihr Leben lassen und Lucy meint, ob er nicht zumindest versuchen könnte, die Geschichte nicht zu ändern. Und erneut bemerke ich, dass mir besonders die Kleider der 40er Jahre besonders gut gefallen. Lucy, die unfassbar nervös ist und Wyatt, der sich als deutscher Soldat ausgibt, werden von einem britischen Spion enttarnt, der niemand geringerer als Ian Flemming himself ist, der tatsächlich einst britischer Spion war – und sofort Gefallen an Lucy findet. Stand Lucy quasi unfreiwillig Muse für die Bond-Girls? Denn er ist zuerst dagegen, dass Lucy die Soldaten begleitet, muss er einsehen, dass eine Frau dieselben Fähigkeiten besitzen kann wie Männer.

„James Bond hittn‘ on Lucy and she’s into this.“ – Rufus

Sie erzählen von einer Bombe, die auf der Rakete angebracht und bei der Demonstration gezündet werden soll. Ian Flemming reagiert zuerst skeptisch, denn er vertraut weder Freunden noch Frauen, sondern lediglich der Mission. Warum die Deutschen den Fake-Akzent nicht bemerkten, aber Lucy und Wyatt schon ist mir ein Rätsel, aber gut.

Der atomare Sprengkörper ist noch nicht an der Rakete angebracht, taucht aber just in diesem Moment auf, gemeinsam mit Wernher von Braun. Flynn spricht wie Wyatt kein deutsches Deutsch. Lucy hält Wyatt ab auf Wernher von Braun zu schießen, denn: Von Braun floh in die USA und startete das Raketenprogramm, welches die Amerikaner schlussendlich auf den Mond brachte und das Rennen um den Weltraum für sich entschied. Logisch nur, dass Flynn Von Braun an die Russen ausliefern möchte.

Wir blicken in Lucys Vergangenheit, denn sie weiß noch nicht so wirklich, wie sie mit der Situation umgehen soll: Sie hatte sich für Fakten entschieden, die sich kontrollieren lassen – wohin gegen die aktuelle Situation sich jeglicher Kontrolle entzieht. Wyatts Großvater kämpft gerade im Feld gegen die Nazis und er ist der Grund, warum Wyatt heute kämpft – um ihn stolz zu machen. Sie muss nur heraus finden, wofür sie kämpft und alles wird ok sein.

Ich notierte mir: „Ich finde es gut, dass Wyatt noch an seiner verstorbenen Frau hängt, was eine Romanze mit Lucy recht unmoralisch und unbeständig wirken lassen würde.“ Dieses festhalten lässt den Charakter konstant bleiben und in sich durchdacht. Er hat ein Motiv (Flynn zu töten), ein Leiden (den Tod seiner Frau) und agiert danach. Einfach und simpel – und dadurch wird es auch möglich ihn etwas ernst zu nehmen. Timeless schafft es, vier Charaktere gleichwertig aufzubauen, und fehlte nur einer, wäre die Serie dem Ende geweiht.

Während Wyatt und Rufus versuchen die Demonstration der Rakete zu unterbinden, soll Lucy Wernher von Braun in Sicherheit bringen. Lucy flirtet souverän bis Flynn sie aufgreift – und seinen Plan offenbart. Lucy nennt ihn Paranoid. Aber er agiere nur im Sinne von „the Greater Good“. Hilft er den Nazis? What? No. Natürlich nicht. Eines Tages wird sie verstehen, dass er ein Patriot ist und entlarvt Ian Flemming als britischen Spion.

Rufus hat eine Idee. Sie zünden die Rakete einfach früher als geplant. Chaos bricht aus, eine Verfolgungsjagd steht an und Lucy, der zuerst ein gewisses Symbol bekannt vorkam, erinnert sich: Das Fisch-Symbol weist zu einem Geheimhang, den katholische Priester um 1500 benutzten um ein und aus zu können. „Priestholes“ lässt Wyatt wissen – weil es in Skyfall vorkommt. Ian derweil hört gespannt zu. Erneut ein Punkt warum ich Timeless mag: Die Interaktionen mit historischen Figuren sind alltäglich und ungezwungen. Und es sind nicht immer nur die großen Namen, sondern auch die kleinen. Es sind tatsächliche Menschen/Charaktere und nicht nur historische Figuren.

Das Ende nähert sich. Rufus hat eine Frage an Wernher von Braun, während er eine Formel notiert: Denkt er daran, wieviele Leute durch seine Forschung zu Schaden kommen werden? Von Braun antwortet kühl: Interessierte es ihn, würde er wohl kaum sein Ziel erreichen. Und ist Rufus viel besser mit dem was er konstruierte? Hätte er an die Konsequenzen gedacht, hätte er wohl die Zeitmaschine nicht vollendet.

Zurück in der Zukunft erfahren wir von einem neuen Bond-Film: Weapon of Choice, der 1964 mit Sean Connery gedreht wurde: ein Schloss, Raketen und die Rettung eines bösen Wissenschaftlers mit der Hilfe von CIA Agenten Lucy, Wyatt und Rufus sind der Plot.

Es gab keinen Anschlag mit der Bombe, sie erfahren von der Verwendung als Batterie und Rufus mag nicht mehr spionieren. Aber, Connor Mason ist tief mit Rittenhouse verstrickt und braucht ihn – sehr. Denn am Heimweg wird Rufus verfolgt und wenn er seinen Part nicht spiele, dann…

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„The Predator: Upgrade“

First things first: Ja, der putzige Hund überlebt.

Spoiler.

Die Menschheit wird aussterben. Und die Aliens wissen das. Dank Global Warming wird es in ein, zwei Generationen keine Menschen mehr geben und so sieht sich der Predator als Bewahrer und sammelt fleißig die DNA intelligenter Vertreter der vom Aussterben bedrohten Spezies. Aber seien wir uns ehrlich, nicht die DNA einer verlorenen Kultur ist ihm wichtig, sondern der damit verbundene Zweck: Sich zu verbessern*. Die Spitze der menschlichen Intelligenz sind autistische Kinder. Besonders das Kind des Hauptakteurs. Und während ein Predator mit Hunden anreist, um einerseits einen Verräter zu jagen und DNA zu sammeln, hatte der Abtrünnige, ein bereits vermenschlichter Predator der nackte, wehrlose Weibchen in Frieden lässt, etwas für die Menschen zurück gelassen. Ein Upgrade.

Wait, what?

Jap. Darum gehts, das ist die Geschichte.

* Es kann echt nur Menschen einfallen, zu glauben, dass eine außerirdische Zivilisation, die in der Lage ist, quer durch den gesamten Weltraum zu fliegen, sich mittels menschlicher DNA zu verbessern versucht. Leute, Filmemacher, checkt es bitte endlich: Menschen sind nichts weiter als Affen und Amöben. Keine intelligente Rasse, die es einfach so mal schafft, ein Loch zu einem anderen Punkt im Universum aufzureißen, wird zur eigenen Verbesserung menschliche DNA benötigen! Wirklich nicht. Keine. Das ist in höchstem Maße unrealistisch! Lasst das. Aliens brauchen keine Menschen. Wir brauchen Aliens und zwar ganz, ganz deutlich. Und wenn irgendwer meint zwecks Global Warming müsse die Menschheit zusammen halten, sorry mate, it’s not gonna happen. Unless, Aliens!

Wie wars?

Davon abgesehen, dass sich insgesamt nut 6 Leute im Saal befanden, bangte ich um das Leben des putzigen Alienhundes, aber Entwarnung, er überlebt. Auch wenn man ihn nicht mehr, wie erhofft, spielend auf einer Wiese sieht. Er ist halt irgendwo. Dass wieder einmal ein Kind im Zentrum des Wissens, der Macht steht, ja, seis drum. Zumindest ist es ein intelligentes Kind und weniger lästig als gewöhnliche Kinder. Es war okay.

Die einzigen beiden Frauen, mit, wenn man so nennen mag, tragenden Rollen, sind die BadAss-Mutter und die BadAss Wissenschaftlerin – die man jedoch nicht miteinander reden lässt. Man hätte sogar in einem Streifen wie diesen den Bechdel-Test ganz einfach bestehen können, aber hey, who cares.

Fazit: Unterhaltsamer No-Brainer mit ein paar derben Witzen, Dickless Theon Greyjoy in einer nichtssagenden Nebenrolle und anderen Soldiers, denen viel zu viel Story eingeräumt wird. Generell gibt es viel zu viel Story und Erklärungen. Lasst das. Ein SF-Slasher wie Predator braucht keine erklärende Hintergrundstory zu jedem X-beliebigen Charakter oder generell und man will auch die Gründe für XY auch nicht wissen. Das einzige was man sehen möchte ist, wie sich der Predator durch Lebendfleisch metzelt und schlussendlich doch sterben muss. RiP Predators. You served well.

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[Video] Weltraumschlachten und Mary Poppins

Wer könnte ein komplexes Thema wie Weltraumschlachten wohl besser erklären, als Unbekannte, die Zeit und Muse investieren und gut verständliche Videos produzieren, kostenlos:

Und wenn wir schon dabei sind:

Und:

 

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„Timeless“, S01E02

Ich wusste gar nicht, wie amüsant die Serie ist und wie sehr sie mich zum bloggen animiert. Nun, dann werde ich diesem Drang Folge leisten:

War es in der ersten Folge der Zeppelin Hindenburg, der am 6. Mai 1937 38 von 97 Menschen mit in den Tod riss, nicht aber einen Rockefeller und andere, für nord-amerikanische Geschichte wichtige Gestalten, ist es jetzt der Mord an Abraham Lincoln.

Hat sich die Lebensgeschichte der anderen auch verändert? Nur drei Reisende können sich an die Vergangenheit erinnern, sowie an ihr altes Leben. Lucy ist bestürzt über den Verbleib ihrer Schwester, die nie geboren wurde, trägt aber deren Bild bei sich, welches die Reise durch die Zeit unverändert überstanden hatte. Offenbar unterliegen Dinge, die in der Kapsel mitgenommen werden, nicht den Veränderungen, die durch Zeitreisen entstehen können – was logisch klingt. Warum wird ihnen dann nicht ab sofort ein Geschichtsbuch mitgegeben, so zur Dokumentation? Vielleicht wollen sie das auch gar nicht?

Dafür ist offenbar keine Zeit, man gibt Lucy nicht einmal eine Minute um zu trauern, denn sie müssen los. Jetzt. Und just als der Civil War beendet ist, kommen sie an. Es stellt sich die Frage, was will der zwielichtige Geselle Flynn? Die USA zerstören wie wir sie kennen? Gekleidet in Reenactment-Uniformen – man frägt sich, warum ein solches Unternehmen nicht ausreichend finanzielle Mittel für Recherche und Hardware zur Verfügung hat um adäquate Uniformen bereit zu stellen, oder diese zumindest Idiotensicher zu gestalten – wird Rufus von seinem Ur Ur Ur Opa erkannt, der ihn sogleich als Fake entlarvt. Lucy trifft derweil auf den Sohn von Präsident Lincoln, dessen Zug durch mysteriöse Hand außer Kraft gesetzt wurde und Wannabe-Eyecandy Wyatt wird in einer Schießerei verletzt.

Flynn, der dunkle Bösewicht, lässt Lucy wissen, dass nicht nur sie ihre Schwester, sondern er auch seine Familie verloren hat. Und nein, er versucht nicht Amerika zu zerstören, sondern zu retten! Und eines Tages wird sie ihm helfen, dass sei keine Drohung, sondern ihre Zukunft. Und was habe Rittenhouse damit zu tun? Nicht er, sie! Plural.

Der Zuschauer stellt sich unmittelbar die Frage: wie viel von der Vergangenheit wie wir sie kennen ist wahr? Wie viel wurde schon geändert und ist Trump das Resultat von Zeitreisenden, die irgendwas in der Vergangenheit verkackt haben? Marty, Marty! We have to go back!

Und während alle eine Aufgabe besitzen die jeweiligen und wichtigen Staatsmänner zu retten, auf welche es Flynn abgesehen hat, trifft Lucy auf den Präsidenten, und sie weiß, dass er sterben muss – auch wenn es ihr das Herz bricht. Flynn schlägt den eigentlichen Assassin, den Schauspieler John Wilkes Booth nieder und macht es selbst. Aber alles ereignet sich wie die Geschichte es bereits geschrieben hat, die Staatsmänner können gerettet werden, Rufus trifft erneut auf seine Verwandten und rät ihnen nach Norden zu gehen, nicht in den Süden.

Eigentlich ist es eine tragische Geschichte: So nah dabei zu sein und nichts tun zu können, und dann wäre da noch die fast-Romanze mit dem Sohn des Präsidenten gewesen in einer Zeit, in welcher es weder Verhütungsmittel noch ordentliche Hygiene gab. Die Geschichte änderte sich dahin gehend, dass Lincolns Mörder nun ein Unbekannter ist, und nach Juliette Shakesman – eine Schauspielerin für die sich Lucy ausgegeben hatte, die nie wieder gesehen ward und den General gerettet hatte – wurde eine High School benannt.

Die Verschwörung beginnt Gestalt anzunehmen, als Jiya (eine Mitarbeiterin), die ihr angeboten hatte, Recherche zu betreiben, heraus findet, dass Lucys Eltern sich in dieser Zeit nie getroffen hatten und somit ihre Schwester nie geboren werden konnte. Aber warum ist sie am Leben? Weil es nicht ihre Eltern sind!

Die Folge endet mit der Verlobungsfeier.

Bemerkungen

  • Zeitreiseparadoxon: Während man in der Kapsel ist oder in der Vergangenheit herum geistert, lebt man trotzdem – auch wenn der Vater deines Vaters nie geboren wurde? In diesem Falle müssten Zeitreisen eine Art Loop sein, der sich mit jedem Sprung in die Vergangenheit neu aufrollt. So gesehen machen Zeitreisen tatsächlich irgendwie, vielleicht, in irgendeiner Art Sinn? I want to go to there!
  • Erneut: Man kann also Dinge, wie ein Geschichtsbuch, wie es einst geschrieben wurde, mitnehmen, folgend den Verlauf der Geschichte ändern und man hat alles dokumentiert? Das klingt interessant und nützlich. Warum nehmen sie zu Dokumentationszwecken kein Geschichtsbuch mit? Ich verstehe diese unfassbare Fahrlässigkeit nicht. Oder wäre es eher Fahrlässig solche Dinge mitzunehmen?
  • Die Sache mit dem Zeitreisen wurde übrigens wieder einmal mit dem gerollten Blatt Papier demonstriert und man darf sich auch selbst nicht begegnen. Es gibt offenbar doch gewisse Konstanten und Regeln, die auch bei Zeitreisen nicht überschritten oder verletzt werden dürfen. Warum eigentlich? Warum darf man sich selbst nicht begegnen? Nähme man eben genannten Loop her, wäre es doch wirklich egal, begegnete man sich selbst nochmal.
  • Lustig jedoch, dass jene Menschen, die in der Zeitreise-Firma angestellt sind, es auch danach sind und genau wissen, was passiert und was zu tun ist, obwohl sich Dinge veränderten, gravierende, wie bei Lucy beispielsweise, deren Schwester nicht existiert und die Mutter nicht an Lungenkrebs erkrankt ist. Oder sind es Leute aus der Zukunft? Dann ergäbe es Sinn. Aber so?
  • Erneut: Warum werden die Uniformen nicht besser geprüft? So ein großes Unternehmen muss doch die finanziellen und menschlichen Ressourcen aufbringen können, um richtige Uniformen anfertigen zu lassen und ordentliche Recherche zu betreiben? Wie wäre es mit einer Zeitreiseserie die alles durchdenkt? Vermutlich liegt es tatsächlich an der zeitlichen Knappheit.

Und hier vielleicht noch etwas nützliches:

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„Timeless“, S01E01

Während ich kränklich dahin vegetiere (das erste Mal seit langem wieder mal), sprang mir bei einem Streifzug durch Netflix eine Serie ins Auge, die ich zunächst hämisch und desinteressiert in Punkten zerreißen wollte, um gegen Ende der ersten Folge zu bemerken: Okay, sie könnte tatsächlich interessanter sein als gedacht. Auch wenn Logik-Fehler ein dominierendes Element darstellen.

Die Rede ist von Timeless. Eine Serie über Zeitreisen. Ausgestrahlt von NBC und produziert von Sony, startete die erste Season bereits 2016 und durchlebte 2017 ein ähnliches Drama wie The Expanse aktuell. NBC kündigte den Vertrag, nur um drei Tage später grünes Licht für zehn weitere Episoden zu geben. Ob eine dritte Season das Licht der Welt erblicken darf, darüber weiß man noch nichts.

Timeless wirkt im ersten Moment wie eine Art amerikanischer Doctor Who-Verschnitt. Die Zeitreisekapsel ist keine Notrufzelle der 60er, sondern eine Kugel, die mich an Wheatley (Portal 2) und das Geringe aus Contact erinnerte.

Die Hauptdarstellerin Abigail Spencer (Geb. 1981) ist sympathisch und vor allem schlagfertig geschrieben, denn zu Beginn stellt sie die richtige Frage: Warum würde jemand sowas wie eine Zeitmaschine erschaffen, wenn dadurch die Zukunft verändert werden könnte? Ja, warum eigentlich? Diesen Umstand erfährt sie bereits in der ersten Folge am eigenen Leib, als sie in der alternativen Welt nicht mehr single, sondern verlobt und ihre Mutter nicht an Lungenkrebs erkrankt ist, während ihre Schwester nie geboren wurde.

Wer sind die Protagonisten?

Lucy Preston ist Historikerin, eine gute offenbar, denn sie wird auserwählt zu konsultieren und begleiten – und weiß sie vieles. Was zwar etwas unrealistisch ist, da Historiker meistens ihre eigene Periode beherrschen, ein Teilgebiet davon und einen wirklich minimalen Zeitabschnitt besonders gut, aber nicht die gesamte Weltgeschichte auswendig kennen. Oder doch?

Der männliche Counterpart ist mühsam: Ein Soldat, der Befehle verweigerte um eine Journalistin zu retten, die exakt wie seine verstorbene Frau aussieht, die er ebenfalls nicht retten konnte. Seine Aufgabe ist es, den Bösewicht, der das Mutterschiff gestohlen sowie den Projektleiter gekidnappt hatte, zur Strecke zu bringen. Ich notierte mir: „handsome beauty cupcake wannabe eyecandy“ – da entscheide ich mich eher für den Gegenspieler: Flynn. Ein dunkler Zeitgenosse der Lucy kennt, ihr Notizbuch bei sich hat und sie vor den Menschen warnt, mit und für die sie arbeitet und ihr rät, deren Motivationen zu hinterfragen, warum gerade sie auserwählt wurde. Und da wäre noch Rufus, Afroamerikaner und Pilot der Zeitkapsel, der die beiden Neuankömmlinge ausspionieren soll.

Soweit so gut.

Bemerkungen:

  • Study History and you might get choosen for time travel!
  • We can’t change anything, nicht einmal hübsche Journalistinnen am Leben lassen.
  • Sent a black man back in history? Warum? Weil sich anhand dessen Rassismus durch alle Zeiten aufzeigen lässt, beziehungsweise ein weiteres Konflikt-Potential zur Verfügung hat. Allerdings gefiel mir die Doctor’sche Variante via Bill besser.
  • Und jetzt wissen wir auch, wozu die lästigen, zwickenden Bügel in modernen BH da sind: Um Schlösser zu knacken. Ich hätte in diesem Falle Pech gehabt: meine BHs sind Bügellos, auch trage ich keine Haarnadeln. Wäre ich die Auserwählte gewesen, hätte der Ausbruch nicht funktioniert.
  • Kümmert sich eigentlich wer um die Sicherheitsvorkehrungen – auch wenn es ein Notfall ist? Sie trägt einen modernen BH, er bringt eine moderne Waffe mit. Ich meine… das ist grob fahrlässig und könnte den Lauf der Geschichte noch drastischer verändern, als deren Auftauchen und Eingriff es sowieso schon täte! Seriously..

Fazit: Ich kann die Absetzung durchaus nachvollziehen, trotzdem muss man der Serie ein gewisses Unterhaltungspotential zugestehen, die auf eine Antwort nach der Frage drängt: Was sind die Motivationen des Bösewichts? Warum? Und sind Fahrlässigkeit und verantwortungsloses Handeln Teil der Geschichte? Ergibt am Ende doch alles Sinn?

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Happy Towel Day!

Und dieses mal gabs sogar tatsächlich eine Begegnung!

Und auch wenn man nur vorhat, ein-zwei Bilder zu machen… werdens halt doch mehr.

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Nur mehr 45 Jahre..

.. bis zum ersten Kontakt! Ich könnte es noch erleben.

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Kant und die Ausserirdischen

Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels

Kant verzichtete in seiner naturwissenschaftlichen Schrift bewusst auf theologisch-teleologische Argumente und versuchte die Welt lediglich durch mechanische Prinzipien und aus der newtonschen Physik heraus zu erklären. Seine Anregungen zur Allgemeinen Naturgeschichte stammen der Legende nach von Kants Universitätslehrer Martin Knutsen (1713-1751). Dieser sagte für 1738 und 1744 einen Kometen voraus, der schon 1698 gesichtet wurde. Knutsen veröffentlichte daraufhin die Schrift Vernünftige Gedanken von einem Kometen (1744), welche zur Entstehung der Allgemeinen Naturgeschichte beigetragen hatte.

Der Inhalt gliedert sich in drei Teile: Der erste Teil befasst sich mit den Fixsternen und der Milchstraße. Der zweite Teil beschreibt die Planeten sowie den mechanischen Ursprung der Welt und der dritte Teil handelt schlussendlich von den Bewohnern fremder Gestirne.

Die kantianischen Außerirdischen

Kant weist explizit darauf hin, dass ferne Welten bewohnt sind und diejenigen, die es nicht seien, würden es bald. Die Chancen auf belebte Planeten steigern sich ins Unermessliche, wenn das Weltall nur groß genug ist und ausreichend Zeit zur Verfügung hat. Ebenso sagt er aber auch, dass es nicht unbedingt notwendig sei, dass ein Himmelskörper bewohnt ist. Er spricht im Sinne der Ästhetik davon, dass es auch schöne Orte ohne Anwesenheit diverser Lebewesen gäbe.

Die Beschaffenheit der kantianischen Außerirdischen ist vom Abstand der Sonne abhängig sowie vom Vernunftgebrauch.

Kant glaubte, dass die Entfernung der Himmelskörper von der Sonne gewisse Verhältnisse mit sich führen: Je weiter ein Planet von der Sonne entfernt ist, desto leichter ist der Stoff, aus dem er besteht. Und desto leichter ist die materielle Beschaffenheit. Und je leichter das Material, desto leichter und flüchtiger sind die Körper der dort lebenden Wesen. So bringt die Venus Bewohner von gröberen Bau hervor, als jene der Erde, da sie der Sonne am nächsten steht. Die Bewohner des Jupiters hingegen sind leicht.

Mit fortschreitendem Abstand zur Sonne nimmt auch die Vollkommenheit des Geistes zu. Die kosmische Nachbarschaft ist bei Kant stark von der newtonschen Gravitationstheorie beeinflusst. Er weist auch darauf hin, dass die intellektuelle Überlegenheit der Bewohner auf den äußeren Planeten durchaus als eine rein lebenspraktische Angepasstheit verstanden werden darf. Da die Vollkommenheit des Geistes bei den Bewohnern des Jupiters und des Saturns größer ist, hätten diese auch eine veränderte Zeitwahrnehmung. Die Zeit ist also relativ, dennoch aber vergänglich.

Der Außerirdische – ein menschlicher Zweckgegenstand

Für Kant besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass es Wesen geben könnte, die nicht an die Anschauungsformen von Raum und Zeit gebunden sind. Die Vorstellung also, dass es irgendwo intelligente „nicht menschliche“ Wesen geben mag, die anders als wir erkennen, ist und bleibt eine menschliche Vorstellung.

Der Zweck des Außerirdischen wird jedoch vielfach für die Charakterisierung der Einzigartigkeit des Menschen verwendet. Auch bei Kant ist er ein Grenzwesen. Er steht zwischen dem Tier, das als vernunftlos aber empirisch gesehen wird und den Göttern, Engeln und Teufeln, die auf begrifflicher Ebene angesiedelt sind. Der kantianische Außerirdische dient als Gegenpol zu Göttern und Engeln, bei welchem aber davon ausgegangen werden kann, dass die empirischen Bedingungen vorhanden sind. Die Figur des Außerirdischen bildet somit eine vorteilhafte Perspektive für den Menschen.

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„What happened to Monday“

Stellt euch The Handmaid’s Tale vor – nur umgekehrt.

Um 2030 explodiert die Bevölkerungszahl, modifizierte Nahrung soll das Überleben eines jeden sichern – was wiederum dazu führt, dass nicht mehr nur ein Kind, sondern zwei, drei oder gar sieben auf einen Schlag geboren werden. Um der Über-Überbevölkerung entgegen zu wirken, darf jede Familie nur mehr ein Kind haben, die jeweiligen Geschwister dürfen auf unbestimmte Zeit in Cryo-Kapseln schlafen – bis das Bevölkerungswachstum unter Kontrolle gebracht werden kann.

Hört sich doch gut an, oder?

What happened to Monday erzählt die Geschichte von Siebenlingen, deren Vater (William Dafoe) alle sieben am Leben lässt, sie versteckt und sie nach Wochentagen benennt. An jedem Tag darf die mit dem zugehörigen Namen hinaus. Sie alle leben ein gemeinsames Leben. Es vergehen 30 Jahre und die Geschichte nimmt 2073 ihren Lauf als Monday, die sonst immer rechtzeitig, pünktlich und ordentlich ist, nicht mehr nachhause kommt.

Kritik und Erwähnenswert

Glenn Close verkörpert eine Transfrau in mächtiger Position und die technischen Errungenschaften haben das Smartphone via Armband abgelöst. Dieses gibt den Standort her, lässt Daten synchronisieren und besitzt eine Aufzeichnungs-Funktion. Nichts neues und vielleicht etwas umständlich – aber es gibt noch keine Implantate. Vermutlich stellten sich diese als unzureichend heraus.

Natürlich ist die Handlung des Filmes vorhersehbar und das eine oder andere zum Schmunzeln anregende Klischee darf sich ebenfalls dazwischen schmuggeln.

Die schauspielerische Leistung von Noomi Rapace ist hervorragend, auch wenn mir die Interpretation mehrerer Charaktere bei Tatiana Maslany (Orphan Black) besser gefiel. Vielleicht liegt es daran, dass – so unterschiedlich manche Wochentage auch sind, sie sich immer noch sehr ähneln und gleichen (eben weil sie ein gemeinsames Leben leben), was bei Orphan Black nicht der Fall ist, und jeder Charakter sehr unterschiedlich inszeniert ist (Soccer Mom, Helena, Sarah, …). Andererseits ist es vermutlich wirklich das Element, dass sie alle in der Öffentlichkeit dieselbe Person spielen müssen, was die Leistung in What happened to Monday so herausragend macht. Trotzdem hat man nicht durchgehend das Gefühl – dass es sich um unterschiedliche Charaktere handelt, wofür aber (vermutlich) die Film-Spiellänge verantwortlich gemacht werden kann. Ich traue mir keine eindeutige Aussage zu. Vielleicht müsste man sich den Film nochmal ansehen. Die Zwischentitel, die die einzelnen Kapitel abgrenzen und wissen lassen, wessen Geschichte nun erzählt wird, helfen ungemein und sind in diesem Falle fast notwendig.

Fazit: Interessante Idee, etwas vorhersehbar inszeniert aber trotzdem sehenswert.

Wer mehr wissen beziehungsweise sich etwas zu Recht finden will, der klicke hier.

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