Woche #1106

Kein Lebenszeichen, keine Nachricht, nichts. Meine Tasche bleibt verschollen, im nächsten Mülleimer, das Buch im Dreck und meine Jeans (die mir so gut gepasst hatte), wer weiß, was mit meiner Jeans passiert ist. Und das Notizbuch, in welchem ich von einer „Realität“ berichtet habe, die sich selbst „defragmentiert“, ob es irgendwer zu Einweisung meinerseits auf die Geschlossene missbrauchen wird? Und den bunten Socken. Was wohl aus meinen Socken geworden ist? Das Ladekabel wird sicher Verwendung gefunden haben. Und wer weiß, vielleicht hat The Expanse nun einen Fan mehr? Ich werde die schreckliche, grausame und schmerzhafte Tatsache, dass meine Tasche und deren Inhalt für immer verloren sein werden, wohl akzeptieren müssen. Für immer und ewig. Rest in peace, old friends, rest in peace…

*

Das Wetter ist beständig und warm. Gewittrig und Wolkig. Bis zu 30 Grad können gemessen werden und wer mehr über Wolken wissen will, der siehe hier:

Quelle, mit Erklärung: Fredersdorf Wetter

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Die Pferde befinden sich seit gut einer Woche auf der Alm, in Freiheit, fern vom Menschen und dessen wollen und tun. Ich hoffe sie dieses Wochenende besuchen zu können. Und ich hoffe, ich finde sie. Die Alm ist groß, mit vielen neugierigen Pferden. Bei ihrer Ankunft hatten sich die Haflinger sogleich in einer Herde zusammen gefunden und die Gescheckten und Braunen zu einer eigenen. Und ich muss gestehen, mittlerweile zöge ich es sogar in Betracht neben einem Isländer (die ich noch nie geritten bin, aber unbedingt haben möchte) mir auch einen Haflinger anzuschaffen, hätte ich die finanziellen Mittel dafür. Vor einem Jahr vertrat ich noch die Meinung: „Haflinger? Die biestigen Zicken? Wtf? Niemals!“ Ganz gleich wie abfällig über sie geredet wird, wie „A Haflinger? Isch ka richtigs Pferd!“ oder auf die Antwort der Frage, welche Rasse man denn habe, nur abgeschätzige Blick erntet, denn Haflinger sind in den Augen vieler nichts weiter als Ackergäule. Ich würde mir einen Alpenmustang kaufen. Ja, ich nenne sie Alpenmustangs.

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Vor einigen Tagen stellte sich mir die Frage, ob ich tatsächlich einen Film anschauen könnte, in welchem Dinosaurier(!) sterben, wie man im Trailer zu Jurassic World: Fallen Kingdom sehen konnte. Sicherlich, die Menschen versuchen sie zu retten, offenbar, trotzdem werden viele in den Tod stürzen. Hat wer den Film gesehen? Überleben Blue (der Raptor) und die Rex-Dame aus dem Original (aus den 90ern)? Wenn ja, dann schaue ich mir den Film an.

Andererseits müssen selbst in Ark Survival Dinosaurier durch meine Hand ihr Leben lassen (verdammte Doppelmoral). Allerdings nur die bösen Fleischfresser, die jene auffressen (wie Pferdchen und so), die ich gewaltlos zähmen mag. Oder Low-Levels, sodass bessere, stärkere und schnellere Dinosaurier spawnen können! Und in Jurassic Park: Fallen Kingdom werden (vermutlich) auch keine neuen geboren, insofern… eine schwierige Frage.

Und! Wenn wir gerade dabei sind: OMG!!! Ich hoffe, sie haben die Typen die Enderal gemacht haben, engagiert. Andererseits fürchte ich etwas Monotonie. Trotzdessen: Yay! Auch wenn es vermutlich noch Jahre und zwei bis drei leistbare GraKa-Generationen entfernt sein mag..

Andere Firma, ich weiß, aber was ist mit Half-Life 3?

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„Westworld“, S02E06

Ja, Spoiler warten überall. Und nachdem mir zwei essentielle Bausteine dieser Folge gespoilert wurden, dauerte es sehr, sehr lange, bis ich mich überwinden, beinahe dazu zwingen musste, die Folge zu sehen. Spoiler machen bei Westworld keinen Spaß. Westworld lebt vom „Oh“- und „Aha“- und „Wtf?“- und „Wie geil!“- und „Moment.. I glaub i habs nit verstanden. Was war jetzt?“-Effekt.

Spoiler.

„Phase Space“

Ein neues Retrieval-Team zieht ein: geführt von einem Mann namens Coughlin, der offenbar mehr weiß und Stubbs so gar nicht leiden kann. Dieses Team trifft vor Head of Operation-Chief Master Karl Strand ein, den wir zu Beginn mit Bernard und ebenfalls Stubbs sahen. Stubbs weiß also mehr als uns im Moment gezeigt wird, und wir vergessen ihn auch gerne mal.

Charlotte, die Abernathy dabei hat, weist ihre Untergebenen an, ihn ruhig zu stellen. Kurz darauf wird er angetackert. Stubbs fühlt mit. Ist er ein Host? They’re all hosts! Was ist Stubbs‘ Rolle? Und auch das Kontrollcenter bemerkt mittlerweile, dass das System nicht so funktioniert wie es sollte, es kann weder gehackt noch gezwungen werden, aber immerhin haben sie eine Karte und beobachten einen Zug, der auf ein bestimmtes Ziel zufährt.

Fidelity

„You’re growing, learning so quickly. I’m frightend of what you might become, what path you might take. I think I have a choice to make. Something I have been wrestling with“ sagt Bernard. Was für eine Entscheidung? „If you outgrow this place, outgrow us.“ Aber er ist sich nicht sicher, ob es seine Entscheidung ist überhaupt eine zu treffen.

„I’m not sure if it’s my choice to make“ – „No, he didn’t say that.“

Nein, er hatte sich auch nicht die Frage gestellt, ob er überhaupt das Recht dazu besitzt, sie und ihn zu töten. Bernard ist verwirrt. Wir auch.

„Freeze all motor functions. This is a test.“ Was testet sie? Fidelity. Wait, what?

Dolores / Badass-Teddy (Zug-Timeline)

Dolores spielt im Saloon und statt dem Narrativ mit der Dose zu folgen, ist es die Kugel, die Teddy aufhebt. Er drängt darauf los zu kommen. Wie oft hatte Teddy versucht den Zug zu stoppen? „The man who rode that train was build weak and burn to fail. You fixed him.“ Und um die Reichweite der Veränderung noch einmal zu unterstreichen, muss ein Delos-Mitarbeiter, der nicht die gewünschte Antwort liefert, kurz und bündig sein Leben lassen. Selbst Dolores ist überrascht über Teddys Verwandlung.

Ihr Vater habe ihr immer gesagt, sie solle von diesem Ort weg gehen, Teddy aber wollte nie. „I suppose you fixed that too“ sagt er emotionslos – und gibt einem Gefangenen eine Kugel, das letzte Bisschen Mitgefühl, dass er noch besitzt. Als der abgetrennte Wagon mit dem Gefangenen in die Höhle einfährt, explodiert er.

God-Mode/Jedi Maeve (Vor dem Zug)

In Shogun World schneidet Akane Sakuras Herz heraus und Mushasi möchte ein Duell mit Shogun. God-Mode Maeve lässt von ihm ab. Und  natürlich siegt er. Shogun kann sich eben noch das Schwert ins Herz rammen, ehe Musashi ihn köpft. Sie gehen nach Snow Lake – auch dort hatte Chaos und Mord um sich gegriffen und sie entschwinden durch den Tech-Tunnel, dort, wo die Halbkaputten Hosts zur Wiederherstellung landen. Akane und Musashi entscheiden sich hier zu bleiben und Akane verbrennt Sakuras Herz. Warum kann Felix Sakura nicht einfach wieder herstellen?

Maeve macht sich mit dem Rest auf den Weg zu ihrer Tochter. Über Grabsteine gelangen sie zurück an die Oberfläche. Erstaunlich schnell ist sie bei den Feldern, die sie aus einem anderen Leben so gut gekannt hatte. Sie möchte es alleine machen.

Ihre Tochter sitzt auf der Veranda. Sie spricht mit ihr. Unser Herz bricht als sie kurz darauf bemerkt, dass das Kind bereits eine neue Mutter hat. Warum sollte man das Kind auch alleine lassen über die ganze Zeit? Kurz darauf greifen Reiter der Ghost Nation an, die Mutter wird vermutlich getroffen und getötet, Maeve nimmt das Kind an der Hand und rennt. Hector und Co., so auch Felix, stürzten sich in den Kampf, während Sizemore nach Hilfe funkt.

Warum hält Maeve sie nicht auf? Spricht sie nicht auch deren Sprache? Der Reiter sagt: Sie haben denselben Weg und lädt sie ein, mit ihm zu kommen.

MiB und Emily (Vor dem Zug-Incident)

William war wohl etwas zu lange in der Sonne und glaubt, Ford habe seine eigene Tochter als Host konstruiert, was wiederum manche zur Annahme bringt, dass William selbst ein Host ist. Doch sie bemerkt einen Hinterhalt und rettet die Gruppe um ihren Vater. Ein Vater-Tochter-Gespräch nimmt am Lagerfreuer Platz und sie gesteht, auch wenn ihre Mutter gewusst hat, dass der „nette William“ nicht so nett war, dass es falsch war, ihren Vater für den Suizid ihrer Mutter verantwortlich zu machen. Emily mochte den Park als Kind, und die Elefanten und sie kam hier her, um ihn von seinem Robot-Suicide abzuhalten. Er kommt also heim?

Als sie am nächsten Morgen erwacht, ist er samt den Pferden weg. Wohin führt diese Geschichte? Ist es tatsächlich nur eine Vater-Tocher Geschichte? Mit welchem Sinn? Meine Theorie: Alle sind Hosts und Ford ist ein 10jähriges Kind, dass vor einem Monitor sitzt und Sims No. 984 spielt.

Elsie, Bernard und The Cradle (Zug-Timeline)

Bernard und Elsie folgen den Schienen und tauchen kurz darauf wieder unter die Erde. Die Szenerie spielt sich vor der Ankunft Stubbs‘ ab. Elsie versucht heraus zu finden, was falsch gelaufen ist – zumindest funktioniert die Klimaanlage. Doch etwas ist seltsam. Alle Versuche in das System einzugreifen und Fords Aktivitäten rückgängig zu machen, wurden geblockt. Von The Cradle. Aber The Cradle ist nur ein Backup der Hosts, ohne Einfluss. Dennoch antwortet es und improvisiert bei jedem neuen Hack, agiert dagegen. Um das System unter Kontrolle zu bringen, welches nur die Nachrichten übermittelt, muss man mit dem Sender direkt in Kontakt treten.

Bernard erinnert sich, dass er etwas oder jemanden schon mal hier her gebracht hatte. Die Kugel, die er mitnahm. Die Einrichtung, die für Hosts älterer Versionen gedacht ist, bohrt sich in sein Hirn, entnimmt dessen eigene Kugel und Bernard sieht und erfährt. Er befindet sich in Sweetwater, friedlich und zufrieden. Der Hund! Und wer sitzt am Klavier? Richtig. The Cradle = Fords Bewusstsein.

Theorien, Fragen, Antworten und dergleichen

Kurzum: Während ich die Folge sehe, glaube ich, es verstanden zu haben. Während ich das Review schreibe und das nächste vorbereite, bemerke ich, dass ich eigentlich gar keine Ahnung habe.

Ja, diese Folge gab uns eine spezielle Antwort.

  • Befinden sich Dolores und Elsie/Bernard und Charlotte/Bernard/Coughlin zur gleichen Zeit? Vermutlich. Immerhin nahm auch sie die Explosion wahr und auch im Kontrollcenter sah man den Zug.
  • The Cradle: „The Cradle as in the actual memory bank. That’s where Fords consciousness is being stored. It’s where him and Bernard are interacting in the last episode.“
  • „No, you didn’t say that“ – Ein User erklärt: „I don’t believe it was Dolores – I think it’s gotta be Ford or a simulations of Dolores that Ford created.“ Auch nicht so unwahr.
  • The Cradle und Bewusstsein, eine Theorie: „The Cradle controls all the hosts, it tells the hosts who’s a host and who’s a guest. […] So what does this mean for hosts gaining consciousness? It means this whole thing is not as „simple“ as we thought. See, nearly none of the hosts are free. We’ve been kinda led to believe that, but they’re not. The host rules have been freed by the Cradle (or Ford in the Cradle) but they’re not able to act on their own. I believe (as many others here), supported by this whole Cradle thing, that the only host that’s free is Maeve. But that freedom is not as we thought. Maeve isn’t conscious in the traditional sense; instead, Maeve can control the Cradle, hack the Cradle. This is where her mind control force magic comes into play. Maeve can tell the Cradle what the Cradle should tell the other hosts. […] I do believe Abernathy is carrying a clone of the Cradle and it’s fucking with him. He contains so much host data. If it’s (sci-fi magically) leaking into him he’s gotta be suffering from the worst case of dissociative identity disorder since Fight Club.
  • The Fidelity: „The Fidelity testing was conducted within the cradle (check out the aspect ratio change that indicates being inside the cradle). And it would have to be before the cradle is destroyed… so who knows when it’s happening. I assume it had to have happened many many many times. Which would be possible within a simulation.“
  • Bernard = Teddy-Theorie. Ein Hinweis darauf wäre, neben vielen anderen, dass als Bernard im Zug auf seine Hände blickt, sie viel, viel weißer sind. Eine Zusammenfassung findet sich hier.

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#awletters

Für diejenigen, denen Postcrossing zu wenig ist, gibt es jetzt #awletters – auch wenn die Aktion schon vor Monaten ins Leben gerufen wurde. Trotzdem, eine erwähnenswerte Idee.

Was zur Hölle ist Postcrossing?

Kurz gesagt: Ein digitaler und anonymer Postkarten Service. Wer gerne Postkarten erhält und verschickt kann sich dort anmelden und bekommt, je nach Wunsch (am Anfang bis zu 5 oder 6) Adressen. Nein, man kann sich nicht aussuchen wem man schreiben möchte. Dazu gibt es Profile, die etwas von sich erzählen. Zu geschätzt 89% handelt es sich um Hausfrauen oder Studentinnen. Sich Motive wünschen ist zwar ausdrücklich untersagt, trotzdem hält sich keiner daran. Die Leute wollen Katzen, Stadt bei Nacht-Ansichten, Blumen, Berge, Züge, Flugzeuge, schwarz-weiß Fotografien der Heimatstadt und so weiter. Auf die Selbstbeschreibung kann man eingehen wenn man nicht weiß, was man schreiben soll, muss es aber nicht, besitzt man ausreichend Mitteilungsbedürfnis und Phantasie. Jede Karte ist mit einer Nummer versehen, die man bei Erhalt eingibt und somit auf Profil des Absenders verwiesen wird (um sich zu bedanken). Die (wenn) digitalisierte Karte, findet sich dann in einem Album wieder. Kam die Karte beim Empfänger an (sprich, wenn dieser sie registriert hat) wird irgendwer auf der Welt, der eben eine Adresse anfordert, deine bekommen und dir eine Postkarte schicken. Die Karten kommen aus aller Welt: Deutschland, Russland, China, Taiwan, Nordamerika, Italien.

Fun Fact: Die Karten aus China kommen schneller an, als jene aus Russland. Und ja, es ist ein nettes Gefühl, leert man das Postfach und hält 6 verschiedene Postkarten von wildfremden Menschen in der Hand. Allerdings ist das ganze auch etwas Kostspielig: Karten und Briefmarken (die manche wollen) sind nicht ganz so günstig.

#awletters

Das Prinzip bei #awletters ist ähnlich – nur dass es sich hierbei um Briefe handelt, die von zwei (ausgedachten) Charakteren ergo zwei Menschen geschrieben werden, in was für einem Setting auch immer, die sich bewusst dafür entschieden haben und nicht von einem System auserwählt werden.

Wobei es natürlich auch eine Idee wäre Profile anzulegen, mit Angaben in welcher Welt man spielen/schreiben möchte (SF, Fantasy, PostApokalyptisch, Weltall, Trolle, Elfen, Erotik, Kinder, Parodie, usw.), und diese werden dann mit einem Ideenvorschlag zusammen geführt. Gerne auch via Zufallsgenerator. Wie Beispielsweise: „2045. Zombies haben deine Heimatstadt überlaufen. Findet gemeinsam einen Weg aus der Misere und versucht zusammen zu kommen um nach XY zu fliehen.“ Oder „Ihr befindet euch in einer phantastischen Welt und seid Gefangene einer Troll-Horde, die euch zu Tierfutter verarbeiten möchte. Berichtet euch von eurem Elend in Briefen, die auf dem Rücken einer Ratte (sie heißt Betzy) von Zelle zu Zelle getragen werden.“ Okay. Jetzt will ich sowas machen.

Zurück zu #awletters. Es kann romantisch, dystopisch oder historisch sein. Die Charaktere können alles sein: von Massenmördern über Liebende, Detektive und so weiter. Gut, die einzige Gemeinsamkeit besteht darin, dass man sich tatsächlich hinsetzen muss, Stift und Papier zur Hand nimmt, einen Brief schreibt, diesen in ein Kuvert packt, damit zur Post geht und 90 Cent, oder wie viel eine Briefmarke kostet, zahlt.

Zurück zum eigentlichen.

Die Spielregeln kopiere ich direkt vom zugehörigen Blog.

#awletters Spielregeln

  1. Finde einen Spielpartner (z.B. unter deren Artikel, in der AW Community oder auf deren FB Seite unter dem zugehörigen Livestream)
  2. Denkt euch ein Setting aus (historisch, apokalyptisch, romantisch, Piraten, Soldaten, Detektive, getrennte Liebende, etc.)
  3. Schreibt euch Briefe per Hand auf Papier (keine elektronischen oder getippten Briefe) → Kopieren, fotografieren und scannen nicht vergessen!
  4. Habt Spaß!

Ich schrieb immer gern Briefe, nur wenn man so oder so schon via Social Media Kontakt hat, was will man sich großartig in den Briefen erzählen? Madame (8) und ich schickten uns eine Zeitlang parfümierte Briefe (man spaziere in eine Drogerie und „teste“ Parfüms). Tipp: Zuerst das Papier besprühen, trocknen lassen, und dann schreiben. Nicht umgekehrt! Tipp 2: Eine Ladung reicht, 15 sind zu viel). Einst schickte ich einen versiegelten Brief ab, mit Stempel-Siegel und so. Der Postmensch war nicht sonderlich davon begeistert und meinte, was der Blödsinn soll und ich mir das sparen sollen. Spielverderber..

Ich glaube zu wissen oder nehme zumindest an, dass sich ein oder zwei Schreib-interessierte Menschen unter meinen Lesern befinden. Dystopisches Setting, wer will?

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„Westworld“, S02E05

Halbzeit. Die letzten Sekunden der 4. Folge verraten uns, in welchen Gefilden wir uns heute bewegen werden: Shogun World. Und obwohl viele sich genau diesen Park gewünscht haben, fielen die Reaktionen eher mäßig aus. Warum eigentlich? Ich fand die Folge gut.

Spoiler.

„Akane no mei“

Im Controllcenter liegen Leichen verstreut, der Söldnertrup beginnt den See auszutrocknen und leblosen Körper der Hosts stapeln sich bereits auf einem Haufen. Aber sie haben kein Back-Up. Es lassen sich keine Information ist aus ihren kugeligen Hirnen entnehmen. No user prints. Abernathy ist immer noch beziehungsweise wieder weg.

God-Mode Maeve

In Shogun World spricht man japanisch, mit Untertiteln – so und nicht anders soll es sein. Admin-Maeve wird geknebelt und zusammen mit den anderen abgeführt. Sie kann die Angreifer nicht ihrem Willen unterwerfen. Warum? Sizemore lässt sie wissen, dass SW was für jene sei, die WW zu „tame“ finden. Und ja, alle haben die japanische Sprache irgendwo im Code vergraben.

Sie reiten in eine Stadt ein. Auf der Seite befindet sich ein Schmetterlingsgebilde am Boden. Mariposa! Und die Musik klärt uns endgültig auf: Es ist Hectors Storyline! Sizemore rechtfertigt sich, dass niemand 300 Stories in 3 Wochen schreiben kann.

„“Akane No Mai” makes a clever commentary about lazy storytelling, reboots, sequels, and pricey expansion packs that offer an identical experience coated in a shiny new skin. […] Like a jaded Hollywood executive who prioritizes toy lines over plotlines, Sizemore has been filling Shogun World with the exact same characters and narratives from Westworld, under an Eastern aesthetic.“ (Forbes)

„Welcome to Shogunworld!“ Als Armistice, die die Geschichte kennt, ihren Counterpart warnt, wird sie frei gelassen: „Even a snake can become a dragon“ und Maeve tritt ihrem Counterpart gegenüber. Sie bemerkt zwar, dass ihre Geschichte nur das Produkt eines faulen Schreiberlings war, lässt sich aber nicht von ihrem eigentlichen Ziel abbringen.

„It’s one thing to be told that your wants and desires are solely the results of programming. It’s another to see that played out in real time by another host in the same role. And over the course of the episode, Maeve and Akane realize they both share common maternal instincts, which does something else: it lets them form a bond that transcends their respective origins, paving the way for future team-ups that could spread to The Raj and other Delos destinations.“ (TheVerge)

Als das Gerangel beendet und die Feinde besiegt sind, gibt es ein kulturelles Zusammentreffen bei Tee und Sizemore erklärt Maeve, dass man zuhören muss, wenn man zum nächsten Quest kommen will. Hector traut seinem Counterpart nicht. Und sogleich eröffnet sich der Quest: Shoguns Soldaten treten ein und wollen Sakura, die Tänzerin. Aber Sakura ist nicht zu verkaufen. Sizemore fährt fort, dass sie hat keine andere Wahl als sie gehen zu lassen. Doch Akane sticht dem Bösewicht ins Auge. „That’s not supposed happen!“

Der Plan sieht vor nach Snow Lake zu gehn, dort gibt es auch einen Access Point zu den Tunnels. Sakura, so lernen wir, ist sowas wie eine Tochter für Akane. Tief im Schatten der Nacht schleichen sich Ninjas heran und stehlen Sakura. Maeve erinnert sich und kontrolliert die Übriggeblieben. Sie braucht keine Hilfe. „They never showed up in the story“, Sizemore ist verwirrt und will fliehen, denn warum solle man sein Leben für ein paar Sexmaschinen aufs Spiel setzen, Anwesende ausgenommen. Maeve erteilt ihm eine Ansprache, dass er so nicht mit ihnen umgehen kann: Ihnen etwas zum lieben geben und sich dann darüber aufregen, wenn sie es tun. „It’s fucking code!“ sagt er. „You’re wrong.“

Auf dem Weg zur Rettung Sakuras finden sie ein geschlachtetes Rescue-Team und Sizemore schnappt sich heimlich ein Funkgerät. Shogun hatte vorgesorgt und die Ohren seiner Soldaten verbrannt um Admin-Maeve die Rechte zu verwehren. Akane kämpft für Sakura, und Shogun weiß was er möchte: Er hatte sie damals als junges Mädchen gesehen, und sie, Akane, solle für ihn tanzen.

Akane erzählt Maeve, dass sie einst eine Stimme gehört habe, die ihr sagte, sie könne alles tun was sie wolle, in einer neuen Welt. Maeve has been there. Sie erzählt ihr von ihrer Tochter und sie will sie beide mitnehmen. „What if this new world holds the truth and evey life you lived here is a lie?“ Akane hört die Stimme, sie gibt ihr die Freiheit. Aber sie entscheidet sich dagegen: „You’re right, something is too precious to lose – even to be free.“

Es folgt der Tanz und man frägt sich, warum Maeve nichts tut. Shogun lacht, und sticht Sakura in den Bauch. Maeve erinnert sich an William, wie er sie erstochen und auf ihre Tochter geschossen hatte. Akane tanzt ihren Tanz und säbelt Shoguns Gesicht durch, bis der Kopf auf der Seite hängt.

Maeve beweist God-mode/Jedi Qualitäten und lässt Shoguns Army sich via Wireless Controll gegenseitig nieder metzeln, während sie heroisch das Schlachtfeld durchquert.

Dolores

“Sweetwater was never home to begin with Teddy, we were alive before this place ever existed.“ – Dolores

Der Weg nach Sweetwater wird von Leichen gesäumt. Dolores, so auch Teddy wurden lange vor ihrem „Zuhause“ geboren – und Teddy fand seinen Weg immer wieder dort hin zurück. Dolores will ihren Vater zurück holen und Clementine sieht ihren Ersatz, die ihre Worte spricht – auch Teddy wirkt geschockt.

Dolores bringt Teddy ein letztes Mal zu dem Ort, an dem sie ihre Träume verwirklichen und von hier weg gehen wollten. „What if someday was right now“ sagt Teddy, aber Dolores beziehungsweise Wyatt wissen, dass ein Kampf kommen wird, der alle verändert. Wenn sie beide frei sind, dann können sie gehen. Sie erzählt ihm erneut die Geschichte von den kranken Kühen. Was würde Teddy tun? Er würde ihnen Schutz geben, bis sie gesund sind. Dolores: “You’re a kind man. Daddy burned them. The weak, the infected, made a pyre that went on for days. But the flies hate smoke. The herd lived. I’ll think about what you said.”

Angela lässt Dolores wissen, dass der Zug für morgen bereit sein wird. Teddy und Dolores verbringen eine romantische Nacht zusammen. Würde er immer noch ja sagen, auch wenn er weiß, dass sie ihn enttäuschen wird? „Where we go, we go eyes open. Together.“

Nach dieser Nacht, gibt es noch etwas, dass Dolores ihm zeigen muss. Sie hat ihre Gefühle für ihn hinterfragt, wie viel real ist und wie viel nur Geschichte. „Tonight I know, it was all true. A game. It build us to perform for us, to each other.“ Ist er wach? „I saw you and you saw me.“ Ein toter Körper liegt vor ihm. Sie hat ihn gesehen – wie er es nicht schafft. Und sie will nicht, dass er zu diesem toten Körper verkommt, somit…

„There is no place for a man like you. To grow – we all need to suffer.“ – Dolores

Theorien und so:

Soviel gibt die Episode nicht her. Sie erzählt, wirft aber kaum neue Fragen auf.

  • Erst kürzlich lief mir eine neue Zusammenstellung über die Timeline in Westworld über den Weg, diesmal mit Text.
  • Einem User fiel auf, dass Shogun World an klassische Kurosawa-Filme erinnert: „Nolan said that’s why they chose Shogun World…films like Yojimbo and the Seven Samurai are classics and I think that’s the look they wanted for this episode.. and it worked.“
  • Superpower? Wohl doch eher Wireless Communication wie Funk, Wlan, Bluetooth. It’s not Magic, it’s Science!
  • The Cradle: „The cradle is a program that stores and tests storylines.“
  • Gut, diese Theorie hört sich plausibel an: „The weapon referred to as Valley Beyond or Glory is the Cradle, a simulation unit that predicts human behavior with the data collected by Delos. William had the idea to make it, and the script where it was written what James Delos said was predicted by the Cradle. Charlotte tried to smuggle it out of the park via Abernathy, but he then did not go on the train and later Bernard transferred the software and data to his own mind, which is how he could predict the ending on Strand’s sentence in the pilot.“
  • Was sagen die Kostüme über die Charaktere in Season 2 aus? Lest es hier.

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Woche #0406

Wenn fette Katzen sich in der Hitze aalen und noch fettere Katzen sich unterm Baum verstecken, der Mensch zu träge wird, um dem schwülen Wetter zu entfliehen, so reihe auch ich mich hier ein: Alles bleibt auf der Strecke. Und das liegt nicht nur an meiner allabendlichen Beschäftigung.

Ja, Menschen die ihr mir folgt und die ich euch folge – ich lese eure Beiträge, vergesse aber zu liken. Ich nehme es mir vor, und sogleich ist es wieder entschwunden. Ja, ich schreibe, aber nicht soviel und das was ich möchte, sondern Belangloses und meh. Ich nehme mir vor, meinen Schreib-Schreibtisch aufzuräumen um endlich tatkräftig sein zu können, und verbringe dann doch lieber die Zeit beim Stall auf der Wiese, den Kopf vom Jährling haltend, merkend, dass er immer schwerer und schwerer und schwerer wird und sie selig ruhig eingeschlafen ist. Auch ein Fohlen-Kopf ist schwer. Dann kommt die Zweijährige dazu und möchte ebenfalls gestreichelt werden.

Dreimal habe ich Deadpool 2 verschoben, zweimal Solo, weil es mir zu mühsam erschien mich in einem dunklen Saal einzufinden und dort zu sitzen. Nächster Termin: Mittwoch Abend. Auch die Serien-Reviews bleiben irgendwo zwischen ein paar wirren Zeilen und einem Haufen unnötiger Lückenfüller bestehen. Wie gelingt es manchen Film- und Serienbloggern so richtig gute Beiträge zu verfassen? Es ist mir nach wie vor ein Rätsel.

Ich war mir nach Ende der ersten Season von 13 Reasons Why unsicher, wie eine zweite Season aussehen könnte und solle und war der Meinung, es brauche sie nicht. Wozu auch, denn die Geschichte ist erzählt – aus einer Perspektive. Nach Sicht der zweiten, freue ich mich aber über eine (hoffentlich) dritte Season – denn es gibt noch soviel mehr zu erzählen. Auch bin ich froh, dass The Expanse weiter geführt wird. Nachdem SyFy einen schlechten Deal hatte, wurde die Serie von Amazon aufgegriffen, dessen Boss Jeff Bezos ein großer Fan der Buch-Reihe ist und die Serie eigentlich von Anfang an haben wollte. Die Crew um die Rocinante ist also gerettet!

Apropos Buch. Nein, meine Tasche ist nach wie vor nicht wieder aufgetaucht. Nächste Woche versuche ich es erneut, sie zu finden, werde mich aber mit der Tatsache abfinden müssen, Tasche wie Buch zu ersetzen. In diesem Zuge werde ich mir noch eine Black Mesa-Tasche mit bestellen und habe derweil Ernest Clines „Armada“ im Gepäck. Ebenfalls ein Buch, dass mich, wie bei „Ready Player One“, immer wieder grinsen lässt. Auch finde ich die deutsche Übersetzung gelungen, die ein gutes Mittelmaß zwischen deutschen und englischen Begriffen der Gamer-Szene findet. Aber man muss ehrlich sagen: Wenn man nichts mit Computerspielen am Hut hat, ist das Buch verwirrend und vermutlich wenig erheiternd.

Vielleicht noch eine Erwähnung wert: Ich sah letzthin am See eine Dame, die das Magazin „InStyle“ in der Hand hatte. Auf dem Cover: Celebrities mit „Problemzonen“ – das Wort „Problemzonen“ in fett und gelb – und bemerkte wieder einmal: Da fängt es schon an. Die ältere, mollige Frau, die die Zeitschrift in der Hand hatte, darf sich also darüber freuen, dass auch die Stars die gleichen „Probleme“ haben wie der Normalsterbliche. Probleme. Warum überhaupt als „Problemzonen“ vermarkten, wenn lediglich eine Mindestanzahl 19jähriger Mädchen, teils durch Fitness gestählte Körper dem Ideal entsprechen? Oder ein paar wenige 40 jährige mit guten Genen, die es sich leisten können einen Personal Trainer anzustellen? Eine liquide 60 jährige, die galant anstatt „alt“ wirkt, weil sie eben die finanziellen Mittel dafür besitzt. Die Diskussion wird zwar vom Feminismus aufgeworfen und durch #BodyPositive debattiert, aber ansetzen müsste man wo ganz anders. Es hat also doch was gutes, dass Printmedien vermutlich irgendwann aussterben werden, auch wenn genormte YouTube-Stars mit Make-Up-Channels vielleicht nicht zwingend die bessere Alternative sind. Aber dafür gibt es ja wieder unzählige Alternativen. So oder so, angesetzt werden muss wo anders.

Und jetzt zum Wetter: Nachdem die letzten Tage immer wieder Gewitter angesagt waren, aber die schwüle Hitze in einen schwülen Abend übergegangen und sich dies über gefühlte Wochen wiederholt hatte, hatte sich das Gewitter vorgestern kräftig am Berghang ausgetobt. Gefolgt von Regengüssen. Viel Regen. Die Luft ist aber nur dezent frischer, es blieb und bleibt weiterhin sonnig und sommerlich.

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Summerdreams

Vor wenigen Tagen hatte ich die Möglichkeit ein paar jener Erinnerungen fest zu halten, die mir vieles andere, was einst meine Prioritätenliste dominierte, als nichtig erscheinen lassen. Gleichzeitig war es wohl (vermutlich) die letzte Möglichkeit, nochmal einmal in diesem Sommer frei übers Feld zu fetzen.

Denn als ich gestern auf der Wiese stand und das hintere Stück der Mähne flechten wollte, was beim Reiten ohne Sattel und kurzen Hosen manchmal doch störend sein kann, bemerkte ich, dass sie sich wieder mal ein Eisen abgetreten hatte. Keine gemütlichen Abendausritte mehr. Und Dienstag gehts auf die wohlverdiente Alm. Aber das ist okay, ich verbringe auch so gern Zeit mit ihr.

Und weils so nett war ^^

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Anmerkung, bevor sich in den Kommentaren ein Shitstorm wiederfindet – und dies passiert in Pferde-Foren ganz ganz ganz schnell. Unfassbar schnell.

Ich reite ohne Helm, da ich den passenden noch nicht gefunden habe und es fahrlässiger finde, mit einem schlecht sitzenden zu reiten als ohne. Außerdem bin ich volljährig und entscheide selbst, wie ich reite. Es obliegt einzig und allein in meiner Verantwortung. Weder die Besitzer noch sonst wer, können dafür belangt werden, sollte mir irgendwann mal was passieren. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit größer, bei einem Verkehrsunfall oder beim ausrutschen im Bad zu sterben. Ich mag zwar leichtsinnig sein, bin aber trotzdem vorsichtig: Wenn ich etwas als unsicher empfinde (Boden, Umgebung, Tagesverfassung), steige ich ab und führe sie.

Ja, sie kann/darf ohne Sattel geritten werden, der TA (und die Besitzer) gaben ihr Ok. Ihr Rücken ist gut bemuskelt und sie selbst mag eigentlich keine Sättel; denn versucht man auch nur andeutungsweise einen aufzulegen, zeigt sie deutlich Unwillen. Das Brockamp-Reitpad duldet sie zwar, aber am liebsten ist es ihr ohne allem. Und ja, wenn sie nicht will äußert sie dies auch mal mit Buckeln und Bocken. Beispielsweise am Reitplatz bei Reitstunden (aber da müssen wir durch) oder früher eben auch mit Sattel. Seit ich sie jedoch ohne Sattel reite beziehungsweise mit dem Reitpad.. nichts. Keine Unart mehr oder sonst was. Und sie könnte mich abwerfen, ganz locker. Und das weiß sie, immerhin hat sie mich schon mal abgeworfen. Aber sie tut es nicht und zeigt auch sonst keinen Widerwillen. Ich schließe also daraus: Es ist in Ordnung für sie.

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Subnautica, #1

Natürlich wird immer noch in Ark Survival (mittlerweile Ragnarok) weiter gebastelt, so auch an den Beiträgen, aber wenn der Mitspieler gerade nicht motiviert ist, meinen ewigen Hilferufen zu folgen („Schnell! I hab an weiblichen Trike Lvl 145 gefunden! Damit könn ma züchten!“ – Zu meiner Verteidigung, ich hab sie dann tatsächlich alleine gezähmt (im Taming-Pit)), dann spielt man eben einen Single Player und zugegeben, ich wollte das Spiel schon lange mal antesten. Bad choice. Very bad choice.

Offenbar landete ich auf einem fremden Planeten, im Wasser. Man ließ mich aber bereits wissen, es gäbe auch Land. Und zugegeben, es sieht tatsächlich sehr ästhetisch aus.

Und ja, ich stieg auf den ohne Hunger/Wasser-Modus um, es gibt ausreichend zu lernen, die Not nach Wasser und Nahrung lenkt nur unnötig ab. Zum Beispiel lernte ich, wie man sinnvoll Leitungen aneinander legt..

Ich werde wohl doch etwas recherchieren müssen, was als nächstes zu tun ist. Denn es gibt böse Fische, die explodieren und verletzen einen und das Health-Pack füllt nicht zur Gänze auf und überhaupt brauche ich ein größeres Inventar und eine größere Kiste zwecks Anhäufung unnötiger Dinge und mehr Materialien und..

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Ms Marvel – Ja oder Nein? Und da wäre noch Captain Marvel

Erst kürzlich war die Rede von und ob Ms Marvel (die muslimische Superheldin aus New Jersey – sehr zu empfehlen) bald im MCU zu sehen ist (ich sähe sie lieber in einer Serie).

Wie kam es zu dieser Frage:

“We’re doing Captain Marvel right now. Captain Marvel‘s shooting right now with Brie Larson. Ms. Marvel, which is another character in the comic books, the Muslim hero who is inspired by Captain Marvel, is definitely sort-of in the works. We have plans for that once we’ve introduced Captain Marvel to the world.” (Kevin Feige, BBC Interview)

Mr Raymond dazu: „Der Interviewer fragte ihn explizit danach, Feige macht das richtige und wechselt das Thema zu Captain Marvel, deren Film gerade gedreht wird und gibt dann dem Interviewer den Kommentar, dass es Pläne für Ms. Marvel gibt und man mehr oder weniger daran arbeitet… nachdem, zurück zum eigentlichen Thema, Captain Marvel dann im Marvel Universum erschienen ist, denn Kamala ist ja ein Fan und inspiriert durch Captain Marvel.“

Fraglich, wie viele Hoffnungen wir uns machen sollten oder auch nicht.

Inhumans (was letztlich zu einer Serie wurde) war groß auf einer Wand bei ComicCon zu sehen als ein Film in Phase 3. Solange das nicht passiert für Khan oder Romanoff, ist es nur Feige auf Promotiontour in diversen Ländern. Ebenso seine vage Aussage, dass er sich vorstellen könnte einem der weiblichen Charaktere aus Black Panther in einem Film als Hauptfigur zu sehen. Er ist gut darin das richtige zu sagen um das maximum an Interesse für Marvel Filme zu kriegen, im Gegensatz zu manchen der Clowns, die in der Comic-Sparte bei Marvel arbeiten, das richtige zu sagen ohne sich zu 100% festzusetzen – der Master des Konjunktiv und darum wäre er ein enormer Verlust, wenn er jemals gehen würde. Er gibt den Fans etwas über das sie reden und spekulieren können ohne je so dumm zu sein zu sagen, dass er es ihnen wirklich geben wird.“

Es bleibt also spannend und interessant – ob, und besonders wie Ms Marvel auf der Leinwand inszeniert wird, da sie vor allem auch die muslimische Gemeinde repräsentiert – allerdings ohne(!) Kopftuch und als typische amerikanische Jugendliche, die aus einem muslimischen, pakistanischen Elternhaus kommt versucht beide Welten miteinander zu verbinden.

Heute stolperte ich im Bezug auf Captain Marvel auch darüber:

So this is how’s its gonna go until this movie comes out.
MCU: “she’s the strongest character”.
Comic fans: “well actually she’s not in the comics”.
Media: “Alt-Right Incel Trolls are attacking Captain Marvel because she’s a woman”.
Comic fans: “Wait no that’s not what I said I’m just saying she’s not the strongest”.
Feminist: “This is all apart of the toxic masculine culture of the Patriarchy”.
Comic Fans: “F**k it”.“

Und leider fasst es die Situation perfekt zusammen. Mr Raymond meinte einst zynisch, dass Captain Marvel als marvel’sche Pendant zu Wonder Woman konstruiert wird und sicherlich, so meine ich, am Erfolg der anderen Filme anknüpfen kann – trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack, denn warum erst jetzt? Eben. Wonder Woman war der erste Superheldinnen Stand-Alone Film, der tatsächlich Erfolg hatte. Trotzdem sollten wir uns darüber freuen, dass nicht mehr nur männliche Superhelden „cool“ sind, sondern auch weibliche, die nicht mehr nur den male-gaze bedienen, sondern tatsächlich eine Geschichte zu erzählen haben und nicht mehr nur quasi „Frauen-Quoten“-Beiwerk sind.

Captain Marvel: Startdatum: 14. März 2019.

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Happy Towel Day!

Und dieses mal gabs sogar tatsächlich eine Begegnung!

Und auch wenn man nur vorhat, ein-zwei Bilder zu machen… werdens halt doch mehr.

Ein Kommentar

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„Westworld“, S02E04

Die Rückblende verrät, worum es in dieser Folge geht: The real purpose. Und erinnert sogleich an LOST. Und wurde wieder einmal viel, viel zu lange. Scrollt bis zum Ende, dort gibt es eine Reddit-Zusammenfassung, die uns erzählt – was uns Folge 4 offenbarte.

Spoiler.

„The Riddle of the Sphinx“

Mr Delos: Mind-Uploading und Unsterblichkeit

Weniger die Inszenierung von Bernard und seinen Erinnerungen, sondern dass auch mittlerweile Mind-Uploading mit ins Spiel gebracht wird, die Suche, Frage und Antwort nach der Unsterblichkeit aufkommt, war eine interessante Wendung. Aber wie William zurecht meinte: Manche Menschen sind in den Erinnerungen anderer sinnvoller aufgehoben, als deren unsterblichen Geist in einem künstlichen, erneuerbaren Körper. Es stellt sich gleich darauf die Frage, ob der menschliche Geist überhaupt für die Ewigkeit geschaffen ist.

Die Folge beginnt LOST‚esk und zeigt uns Mr Delos in einem Ausschnitt bei seiner täglichen Routine. Seine Hand zittert, und er bekommt Besuch von William. Ein Interview wird geführt, worum geht es? Fidelity. Dann schiebt er ihm einen Brief zu.

In diesem sehen wir später den exakten Wortlaut und William klärt uns auf: Ja, er ist ein Host; Ja, sein Geist wurde in diesen Körper transferiert; Nein, er ist nicht stabil. 7 Jahre sind vergangen, seit dem Tod seines menschlichen Ebenbildes. Irgendwann beginnt er zu stottern, weiß nicht mehr was sagen. Er befindet sich nicht mehr in Kalifornien, oder? „If you can’t tell, does it matter?“ Auch seine Frau ist bereits tot und er verliert die Sprache vollends. Dann wird er terminiert.

Mehrere Versuche später steht der alte William vor ihm und als dieser wieder seinen Text ändert, verschlägt es Mr Delos erneut die Sprache. William erklärt: Was bei ihm passiert, nennt man auch „kognitives Plateau“.

“Your mind is stable for a few hours, a few days, and starts to fall apart. Every time. Now first we thought it was your mind rejecting the new body, like an organ and it’s not a perfect match, but it’s more like your mind rejects reality. Rejects itself.” – William

Mr Delos‘ entgleist erneut die Fähigkeit zu sprechen und ist sich seiner misslichen Lage deutlich bewusst. Seine Tochter hatte sich suizidiert und Logan war an einer Überdosis gestorben – lässt William ihn wissen und für manche, wie auch ihn, wäre es wohl besser auch tot zu sein, um in den Erinnerungen der anderen (besser) weiter zu leben.

Und er sinniert darüber, ob nicht dieses ganze Vorhaben, ein Fehler war. „Some ended better up dead“ sagt William und überlässt Mr Delos sich selbst.

Man in Black / William (aktuell)

Schienen werden aus erschossenen Hosts gelegt. Zusammen mit Lawrence reitet er nach Las Mudas und wird von Major Craddock überrascht, als er sich beim Hände-zitternden Barkeeper etwas zu trinken bestellt. Dieser hatte bereits das gesamte Dorf gefangen genommen und sucht nach speziellen Waffen. MiB kann ihm helfen, aber nicht bezüglich den Waffen, sondern wohin er geht – denn er, Major Craddock selbst, weiß es nicht, aber er weiß es. Glory! Oder wie auch immer man es nennen mag: „I know the way.“

Der Major lässt sich derweil überzeugen, findet die Waffen (Nitroglyzerin in Alkohol-Flaschen) und quält Lawrence und dessen Frau. Das Gesicht von William zeigt doch nicht etwa, sowas wie, ja kann es denn tatsächlich sein, Bedauern?

Es folgt ein Gespräch über den Tod, und der Major ist eindeutig einer der fieseren Halunken. Und während es regnet (das erste Mal übrigens!), Lawrence‘ Frau Isabella mit einem Glas Nitroglyzerin auf ihren Gatten schreitet und der Major sich in Ego-Phantasien ergeht, sehen wir den Tod von Williams Frau. William erinnert sich. Der Major glaubt den Tod zu kennen, tut er aber nicht.

Kurz darauf greift MiB ihn an, zwingt ihn das Glyzerin zu trinken und schießt auf dessen Kopf, der daraufhin explodiert. Yay! Lawrence und dessen Männer reiten mit William gen Sonnenuntergang.

Grace (Irgendwann danach)

Grace wurde am Ende der 3. Folge bereits am Ufer erwartet und befindet sich zusammen mit Stubbs in Gefangenschaft der Ghost Nation. Und sie ist genau dort, wo sie sein möchte und spricht übrigens deren Sprache. Sie schafft es schlussendlich zu fliehen und wir sehen sie am Ende auf William zu reiten: „Hi Daddy“. I knew it!

Bernard und Elsie (unterschiedliche Timelines)

Clementine setzt Bernard bei einer Höhle ab und wen sehen wir? Elsie! Sie traut ihm, verständlicherweise, nicht, hatte er sie doch K.O. geschlagen und (offenbar) an diesen Ort gebracht. Ford aber hatte ihn dazu gezwungen, und Bernard informiert sie über Delos und den Park, die Situation und Elsie wirft einen Blick auf Bernards Tablet. Wusste Elsie, dass Bernard ein Host ist – ansonsten nahm sie es relativ gut auf. Sie erkennt was falsch ist, bemerkt aber gegen Ende, dass sie sich gegenseitig wohl brauchen werden.

Wenige Frames in der Zukunft – Bernards Erinnerungen streiten miteinander, wann er sich gerade befindet – sieht er sich selbst. Er weiß, dass er einst an diesem Ort war. Flashbacks zeigen die Höhle und einen versteckten Eingang zu einem geheimen Labor mit der Nummer 12.

Bernard ist sich sicher, dass es einen Grund gibt, warum Ford Clementine ihn hier her bringen ließ. Befinden wir uns immer noch in Fords Game? Das Lab ist zerstört, tote Leiber liegen am Boden. Elsie schießt einen Drohnen-Host nieder und fasst die Situation zusammen: Die Gäste werden überwacht, oh, und Ford ist tot.

Bernard bekommt wieder seine Zustände und entdeckt, dass der Code der Anlage in einer komplett anderen Sprache programmiert ist und Bernard erinnert sich, genau diesen Code bereits in Abernathys Kopf gesehen zu haben. Bernard in der Vergangenheit allerdings kann sich einloggen und schickt eine Nachricht. Mehr wissen wir nicht.

Plötzlich hört Elsie ein Geräusch, dem sie nachgehen müssen (kurzzeitig befindet Bernard sich wieder irgendwann) – und wir ahnen, was auf uns zu kommt und wer noch am Leben sein wird: Ein verwirrter Mr Delos. Musik läuft, Mr Delos, Blutüberströmt und am Ende seiner geistigen Klarheit, sagt seltsame Dinge die keinen Sinn ergeben:

„I’m all the way down now. I can see all the way to the bottom. Would you like to see what I see? They said there were two fathers, one above, one below. They lied. There was only ever the Devil. When you look up from the bottom, it was just his reflection, laughing back down at you.“ – Mr James Delos

Und auch er spricht von einer „Reflection“, wie William es bereits ein, zwei Folgen zuvor tat. Gegen Ende wird er von Elsie terminiert. Teils Human, Teils Host. Elsie muss zur Mesa, um eine Nachricht ans Mainland zu schicken. Bernard versichert ihr, dass er „in control“ ist, und nicht mehr Ford, und er entscheidet wie er sein möchte.  Und wir wissen, wie es ausging: Bernard war für die toten Wissenschaftler und Drohnen verantwortlich.

Fazit

Nach diesem Ende, stellt man sich die Frage: Wer besitzt Kontrolle über Bernard? Und sie ist, meiner Meinung nach, leicht zu beantworten: Ford. Sowie Dolores ein Teil des letzten Narrativs ist, ist Bernard ebenfalls ein Teil davon. Man muss sich auch im Klaren darüber sein, dass alles was wir von Bernard sehen – jetzt nachdem Elsie es für den Zuschauer vereinfacht und wiederholt hatte – frei fliegende Fragmente seiner Erinnerungen sind. Nachdem wir wissen, dass Ford (vermutlich) immer noch die Fäden in den Händen hält, bleibt es spannend.

Und für die ganz aufmerksamen.. Finde die Gemeinsamkeit:

 

Zusammenfassung

  • Das eigentliche Ziel war es, Unsterblichkeit zu verkaufen – aber aber nicht wie geplant funktionierte und Mr Delos himself, war das Versuchskaninchen. Versuchte Charlotte also diese Informationen aus dem Park zu schaffen? Ist Charlotte am Ende die Gute? Die die Bevölkerung über Delos‘ Pläne aufklären will?
  • Bernard, so wissen wir, ist ein unzuverlässiger Erzähler und fordert unsere kleinen Gehirnzellen mit Rückblenden und Erinnerungsfragmenten. Wir können nur erahnen, wann, wie und wo sich in etwa abspielt.
  • Ja, Grace ist Williams Tochter. Das war offensichtlich – also nein, keine vergangene Zeitlinie, sondern die mehr oder weniger aktuelle. But wait! Da gibt es Leute, die sich fragen, ob Grace, die auf MiB zugeritten und Grace, die vor der Ghost Nation geflohen ist, ein und dieselbe Person sind. What? Okay, enough Internet for..

Theorien, Fragen und dergleichen

  • Mr Delos:
  • William erzählte Mr Delos, dass er ihn 139 Mal zurück gebracht hatte – aber als Elsie die Tür öffnet, steht die Nummer 148 dort. Wurde Mr Delos noch 9 Mal zurück gebracht?
  • Die von Mashable gefundenen Referenzen bezüglich Delos‘ Rede inkludieren Hinweise auf klassische Literatur, Mythologie und biblische Stellen – bitte dem Link für Details folgen, lesenswert.
  • Man in Black: Jemand stellte die Frage: Versucht Ford William seine Menschlichkeit zurück zu geben? Er sah tatsächlich etwas mitgenommen aus, als Lawrence zusammen geschlagen wurde. Und der Hinweis, nicht nach vorne, sondern zurück zu blicken, könnte ihn vielleicht dort hin (zu Dolores) führen und beide leben Happily Ever After! Andererseits könnte man gerade sein Verlangen, die Hosts frei zu setzen, als allzu menschlich benennen.
  • Jemand meinte: „In the EW post episode interview Lisa Joy says that in episode 4, it’s the first time we see rain in the park and that the MIB is being baptized born again.“
  • Und erinnern wir uns: „Just like the maze, it’s a journey inward, not forward.“
  • Der größte Fehler, den William je begannen hat und die Waffe, von der Dolores spricht dürften ein und dasselbe sein – nur was? Unsterblichkeit der Menschen? Terraforming?
  • In dieser Folge sahen wir es das erste mal Regnen – bedeutet das, wenn wir beim religiösen Kontext bleiben, dass MiB quasi seine Reinigung erhielt?
  • Bernard: Ich glaube, das Security Team aus der Gegenwart ist sich dessen bewusst, dass Bernard ein Host ist – muss jedoch heraus finden, was genau passiert ist.
  • „Bernard’s relationship with time is distorted, so it’s all readily available, and he’s trying to decipher what is the present, what’s the past, and what’s the future.“ (Jeffrey Wright, Behind the Scences-Video)
  • Hilft es uns, einen Blick auf seine Kleidung zu werfen um zu zuordnen, wann und wo er sich befindet? Und welche Version? Aus den Trailern (die ich nicht sah, aber Social Media mich darauf aufmerksam machte) wissen wir, dass es mehrere Versionen von Bernard gab.

1) Gray suit: glasses, scar, shaky hand
2) Gray suit: no glasses, no scar, no shake
3) Black suit: black shirt, black tie
4) Black suit: blue shirt, black tie (Quelle: FB „Beyond Westworld“)

Links zum Nachlesen:

Reviews (Im Zuge der ersten Begeisterung überflogen, manche sind Lesenswert)

Weniger überzeugt sind:

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