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„Game of Thrones“, S08E05 & S08E06

Season Finale! I know. Es war grässlich. Aber trotzdem habe ich noch das eine oder andere dazu zu sagen. Nachdem wir den Schock verarbeitet haben, bitte sehr:

Episode 5

Missandeis letzte Worte haben verraten, was passieren wird: Dracarys.

Daenerys, Queen of Ashes

Als Daenerys auf die Stadt blickt, die ihre Vorfahren vor 300 Jahren aufgebaut, und die man ihr weg genommen hatte, wirds persönlich. Sie ist allein, niemand mag sie, alle fürchten sie. Warum also nicht aufs ganze gehen? So zumindest sehen das die Schreiberlinge und wollen damit ausreichend Erklärung für ihren Outburst geliefert haben. Ähm. Ja. Nein.

Das interessante dabei ist nicht, dass sie quasi den Verstand verliert. Nimmt man an, dass dieser gewisse Wahnsinn schon immer da war (wie er oft überliefert wird, dh. Targaryen Madness) und durch die letzten Ereignisse Salonfähig wurde und lediglich durch ihre Berater und Freunde (die alle tot sind) im Zaum gehalten wurde, ist es spannend zu sehen; dass, alsbald sie ihren Rachefeldzug gegen King’s Landing beginnt, nur mehr der Drache in seiner Verwüstung gezeigt wird – und das Elend, welches das Volk durchlebt – aus Aryas Sicht. Nicht mehr aus ihrer. Sie verschwindet inklusive Drache in Wut und Zerstörung.

Daenerys ist dadurch nicht mehr eine Person, die gebrochen und enttäuscht ist, sondern das personifizierte Böse. Ihr Gesicht ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zu sehen, was den Eindruck hinterlässt, als hätte man jegliche Persönlichkeit entfernt und diesen „Villain“ übrig gelassen. Davon abgesehen, dass die Message die falsche ist: Gebt Frauen keine Macht, denn sie drehen eh durch – andererseits, sieht man sich an, was ihr in den letzten Folgen passiert ist, reagierte wohl jeder so.

Und erinnert euch: Das Volk von King’s Landing jubelte als Ned geköpft wurde und bespuckte Cersei beim Walk of Shame. Ich meine, sie habens nicht besser verdient. Dass natürlich die Mutter (die Cerseis Haarschnitt trägt) mit Kind und Holzpferdchen von der Kamera verfolgt werden und uns vollends gegen Daenerys wettern lassen („Wie kann sie nur! Unschuldige Kinder!“): Daenerys, das Böse.

Nein, dieses Ende hat sie nicht verdient. Lass sie wahnsinnig werden – aber wie dieser Wahnsinn und ihre Charakter-Arc in den Abgrund gestoßen wird, ist ihrer nicht würdig. Es ist nicht das dass, sondern das wie.

Still a better love story than Twilight

Wenn Cersei und Jaime gemeinsam in inniger Umarmung unter den Trümmern von King’s Landing begraben werden, ist das zwar ein immer noch eine bessere Story als Twilight, aber ein etwas würdigeres Ende, für beide, hätte man sich schon erhofft: Cersei, die zumindest ermordet wird und nicht einfach so in den Armen ihres Geliebten stirbt. Auch Lena Headey war von diesem Ende nicht ganz so überzeugt; ruft man sich aber in Erinnerung, dass beide zusammen in diese Welt kamen, und sie gemeinsam verlassen, mag das zwar auch pathetisch sein, aber gut. Okay. Ich hätte mir ein würdevolleres Ende für Cersei erhofft.

Zwar darf Jaime davor noch Euron Greyjoy töten, der ihn ebenfalls tödlich verwundet, also ists eh schon einerlei, trotzdem wirkt der Tod wie eine soft GoT’ish Variante von Romeo und Julia ohne Drama. Leider. Lena Headys Tränen galten wohl nicht dem Verlust des Thrones, wohl aber ihrer Rolle, die in ein derart schlechtes Ende katapultiert wurde.

The Queen has died. Long live the Queen!

There will be no The murderous Tales of Arya and the Hound

Immerhin gab es eines, worauf sich viele freuten: Cleganbowl. Manche sagen, sie leben. Manche sagen, sie starben. So oder so: The adventures of Arya and The Hound wird sich wohl nicht mehr spielen.

Und trotzdem gab Cleganbowl den Fans was sie wollten: Den endgültigen Kampf, the Hound, der Tod und Feuer überwindet, VS. the Mountain, der ihm beinahe die Augen ausdrückt, we’ve been there. What is dead may never died – fiel mir in dieser Szene ein und für wahr, er ist nur schwer tötbar, und schmeißt Qyburn nebenbei wie eine kleine Puppe in die Ecke, was wohl der schnellste Tod in ganz Westeros war.

Auch spannend: Ein Artikel beschwerte sich darüber, dass the Hound Arya ihre Rache nahm. In dem er sie fragte ob sie so werden wolle wie er, entschließt sie sich Cersei nicht zu töten, sondern zurück zu kehren. Das ist jedoch eine weitere Entwicklung ihres Charakters. Sie muss nicht mehr Rache üben, sondern kann gehen.

Der Rest

Spannend finde ich jedoch noch immer, dass Daenerys‘ Armee immer noch bei weitem größer ist, als angenommen. Spannend auch, dass Jon Moral und Anstand verkörpert und seine Tante nicht küsst; spannend auch, dass die Waffen nieder gelegt werden und Grey Worm den ersten Speer wirft. Er hat ja Recht. Auch spannend, dass Jon einen seiner eigenen Männer umbringen muss, der eben eine Frau vergewaltigen will. Auch spannend, dass Daenerys die Stadt nieder brennt, weiß sie doch das Jon unten ist. Soviele spannende Ideen!

Erneut die Message ist eine durchaus schlechte: Jon sagt, er liebe sie, verweigert nach ihrer Exekution von Varys den Kuss (I know.. I know), was Daenerys als Grund nimmt, das ganze als Gebrochen zu sehen. Die Memes überschlagen sich mit der Thematik, er hätte sie doch küssen sollen, um das Volk zu retten. Erneut BAD BAD WRITING! Wo sind wir hier? Bei einer Soap Opera? God dammit! War die Folge schlecht.

Zusammenfassung

Sicherlich durchzieht die Season ein schlechtes Drehbuch mit Logik- und inhaltlichen Fehlern. Natürlich will man beenden, was man einst so motiviert angefangen hatte, bis die Fans nur mehr entzürnt und missmutig entgegen jaulten. Tja, never mess with true fans. Hier, geben wir ihnen das, und das vielleicht auch. Und vielleicht auch das, dann sind sie zufrieden und dann wählen wir das wohl dümmste Outcome, dass nur möglich ist. Ja, machen wirs so dumm wie nur möglich, dann hassen uns alle!

Arya überlebt und reitet ohne Sattel weg. Die Vorschau der letzten Folge zeigt uns Daenerys, als Queen und viele Dothraki, die ihr entgegen jubeln. Es wäre doch ein tolles Ende, wenn sie einfach auf dem Thron sitzen bliebe. Und Karma is a bitch, als ich mich darüber echauffierte, dass Leute sich nicht bezüglich Spoiler beschweren sollte, stolperte ich selbst über einen, der sich nur zum Teil als Wahr heraus stellte.

Episode 6

This is it

Drogon fliegt mit seiner toten Mutter davon und verschwindet im Rauch. Arya erkundet die Welt westlich von Westeros (Spin-Off! Spin-Off!) und Sansa ist Königin im Norden („Queen of the North! Queen of the North!“). Zurecht.

Jon, der zur Night’s Watch und Enthaltsamkeit verdammt wurde (immerhin ist er jetzt der Queen Slayer), macht das, was er immer macht: Sich nicht daran halten und verlässt Castle Black gemeinsam mit Tormund und dem Free Folk, ohne Absicht, jemals wieder zurück zu kehren.

Bran regiert als King of the Six(!) Kingdoms, demokratisch gewählt und lässt gleich wissen, dass das doch der Grund sei, warum er noch hier ist. What? He knew? Of course he did! Oh my…

Für eine richtige Demokratie ist es allerdings noch zu früh, Samwell Tarly wird ausgelacht und möchte auch gleich Brothels verbannen. Der Wiederaufbau wird besprochen von Tyrion, Hand of the King; Ser Davos of Seawater, Master of Grammar; Bronn of High Castle (ja, er hat jetzt endlich sein verdammtes Schloss), Ser Brienne of Tarth und Maester Samwell Tarly.

Aber! Immerhin wurde Ghost gestreichelt, also war die Folge ok. Städte können untergehen, Kinder brennen, alles ganz gleich, wenn der Hund nicht gestreichelt wird, dann brennt das Internet auf Vergeltung.

#humansoflatecapitalism

Wie es sein hätte können und sollen

Rauch und Asche. Daenerys, die die gesamte Welt erobern will (ihr ehemaliger Lover hatte recht, sie ist keine Queen, die einfach nur rumsitzt, sie ist eine Eroberin), fliegt mit Drogon hinfort um ihre Vorhaben umzusetzen. Horden an Dothraki und Unsullied folgen ihr. Rauch und Wolken. Plötzlich erklingt aus der Ferne Drachengeschrei. Und kurz darauf tauchen fünf kleine Drachenbabies auf, Drogons Kinder! The End.

#DrachenZähmenLeichtGemacht4

R.I.P Queen of Ashes, Mother of Dragons and bringer of Fire and Blood

Dass Jon Daenerys, nachdem sie ihm ihre Allmachtsphantasien offenlegt, während eines Kusses umbringt, selbst wenn sie ihn einlädt, mit ihr gemeinsam(!) zu regieren; war klar.

Die wohl traurigste Szene war, als Drogon seine tote Mutter stupfte. Mehrmals. Dann verbrennt er den Thron. Warum und Wieso, darüber gibt es Theorien. Eine Theorie: „If she can’t have it, you can’t either. Burn you stupid toy!“ Andere sagen, er habe bemerkt, dass der Thron ein dummes Stück Metall ist und nicht verstehen konnte, dass man deswegen den ganzen Zirkus veranstaltete (und seine Geschwister in den Tod schickte). Mit der Zerstörung wollte er zeigen, wie dumm der Krieg gewesen war. Oder so.

Er nimmt seine Mutter behutsam mit einer Kralle auf und fliegt hinfort, nach Old Valyria. Vielleicht aber auch zur roten Witch, die Daenerys wieder erwecken wird. Spin-off! Spin-Off!

#Mommy?

The West of Westeros

Wenn schon nicht The murderous Tales of Arya Stark and the Hound dann zumindest The West of Westeros. Wen interessieren die Prequels, niemanden! Arya Stark hätte dieses Spin-Off verdient!

Zusammenfassung

Es war das einzige Ende, dass okay war. Es war das einzige Ende, dass Dany-Haterbois akzeptierten und welches jeden, irgendwo, zumindest etwas, mit einer „ok“-Stimmung zurück lässt. Tyrion lebt, Jon lebt, die böse Frau (aka Daenerys), die öfters mit weißen Erobern des britischen Empires vergleichen wird, ist tot und die Guten leben. Feministinnen bekommen Queen Sansa und Ser Brienne als Teil der Gruppe, die das Land aufbaut und regiert und Arya ist das was sie ist: Cool. Tja.

Auch wenn diese Zusammenfassung etwas nach „meh“ klingt, liefen mir tatsächlich mehrere Tränen bei der letzten Szene hinunter („Mommy? What iz witz u. R u dead? Mommy?“). Es war eine bessere Folge. Sie räumte mit vielem auf, machte das beste aus der mittlerweile verschissenen Handlung und kann sich verabschieden.

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„Game of Thrones“, S08E04

Spoiler.

Ich stolperte letzthin über einen Artikel bezüglich Fan-Service und ob Game of Thrones in seiner letzten Season dem Willen der Fans nachgibt. Ja. Taten sie, was eine Horde von jammernden Fans nach sich zog.

Bis jetzt.

Jetzt kehrt die Serie dort hin zurück, wo sie begonnen hat: Die Schlacht um den Thron, den Krieg um die sieben Königreiche, Intrigen und familiäre Verstrickungen. Ohne Rücksicht auf Verluste. Auch Fans der „alten“ Serie, bevor Hollywood seine Klauen im Spiel hatte, kommen wieder auf ihre Kosten. Naja fast, sie jammern immer noch.

Death Count: 2 (und ein paar Soldaten).

Die Episode begann mit einem gebührenden Abschied aller Gefallenen, die von ihren Heeresführern verbrannt werden. Es rührte zu Tränen. Ja, ich hatte feuchte Augen. Es folgt ein Fest, denn der Sieg muss gefeiert werden, die Meute motiviert bleiben – denn eine weitere Schlacht ist zu gewinnen – und markiert jeden Punkt, den Feste nun mal so an sich haben: Die biestigen Blicke der (quasi rivalisierenden (in diesem Falle politisch)) Frauen, da Frau die alleine dasitzt, trunkene Männer, die nur „ein wenig“ betrunken sind, Trinkspiele, Herzensangelegenheiten, jammernde Männer und Sex.

Verstrickungen und Verwirrungen

Hatte Daenerys Gendry Baratheon zum Lord of Storm’s End ernannt (taktisch klug), möchte dieser Arya zu seiner Frau nehmen: er sie liebe und möchte sein gesamtes Leben mit ihr verbringen! Aber Arya muss ihn enttäuschen: „I am no lady“; sie reitet mit dem Hound Richtung Abrechnung (Hello Cleganbowl! Hello Cersei!).

War die Affäre zwar nicht aus dem Nichts gegriffen und hatte ein Fundament (also nicht nur Fan-Service, aber auch), wie im letzten Beitrag geschrieben, spielen gewisse Differenzen und Lebensansichten doch eine große Rolle. Aber das muss ja nicht bedeuten, dass Arya Gendry nicht eines Nächtens besuchen kann.

“You’ll be a wonderful lord. And any lady would be lucky to have you. But I’m not a lady. I never have been. That’s not me.” – Arya Stark

Wenn wir gerade von Nacht sprechen: Dem Willen der Fans Tormund mit Brienne zu paaren, wurde nicht nachgegeben und so zog man es vor, dessen Herz für eine Nacht zu brechen, nur um ihn danach in den Norden zurück kehren zu lassen. Der Süden (also der Norden) sei kein Ort für ihn und Ghost geht mit. Jon verzichtet darauf, ihn (Ghost) ein letztes Mal zu streicheln, dafuck Jon? Du hast den Thron nicht verdient! Tormund ist sowieso das bessere Herrchen.

Brienne sollte es nicht besser ergehen: nach einigen Nächten mit Jaime (ja woll), reitet er im Morgengrauen Richtung Cersei: Er bekennt sich zu seiner Schlechtigkeit und alles was er je an Schlechtes getan habe, habe er für Cersei getan und nun, da Cersei im Begriff ist getötet zu werden (wie Bronn (oh, hey Bronn!) anmerkte, der Riverrun durch High Garden tauscht (bye Bronn!)), will er sie retten – oder selbst töten.

Cersei, die schwanger ist. Tatsächlich. Vermutlich von Jaime, was noch zum Disput mit Euron führen wird; Euron welcher Rhaegal tötet, und zwar zu Beginn und so vollkommen aus dem Nichts. Ja, ein Drache starb. Aber, es war leider abzusehen und überraschte mich nicht sonderlich, auch wenn mein Herz in Tausend Stücke zerbrochen ist. Eurons Stärke musste noch einmal demonstriert werden. Ja, er ist mächtig. Nur der Night King und Euron waren bisher in der Lage einen Drachen zu töten.

Was mich zu folgender Überlegung führte: Viserion war gegen Ende ein Untoter und hatte Daenerys, wie ihr Bruder Viserys quasi verraten. Rhaegal starb im Wasser, so wie Rhaegar von Robert Baratheon im Fluss ermordert wurde. Und Khal Drogo wurde von Daenerys erlöst. Bedeutet das, dass Daenerys ihr letztes Kind töten beziehungsweise erlösen muss?

Kurze Frage: Warum wird Drogon so nah geparkt? Euron hätte ein leichtes, ihn einfach abzuschießen. Und warum hat er das nicht getan? Er ist kein edler Ritter. Und warum hatte niemand Daenerys von den fetten Waffen erzählt? Und überhaupt, warum spricht sie den Mord ihres Vaters bei Jaimes Verhör an, aber nicht die Tatsache, dass er sie fast getötet hätte? Warum sagt Arya nicht, sie könne Cersei locker töten? Warum wurden keine ordentlichen Späher geschickt? Und warum hatte Dany Eurons Flotte vergessen? Dafuck?!? What the hell is thiz?

Queen Daenerys

Daenerys, die nicht aufgibt und das Leben Missandei’s opfert (Cersei hatte deren Flotte zerstört, Missandei gefangen genommen und im Tausch für Daenerys‘ Rückzug ihr Leben geboten) und sich für den Angriff vorbereitet. Missandeis letzte Worte waren: „Dracarys“ – was uns an den Anfang von Daenerys Weg als „Breaker of Chains“ erinnert, als sie die Sklavenhändler von Astapor verbrannte. Das Wort bedeutete „Freiheit“ für Missandei und die Unsullied. „Hölle“ für die Tyrannen.

Daenerys hat also alles Recht wütend zu sein und wahnsinnig zu werden – bedenkt man, dass sie aus dem Feuer mit drei Drachen geboren und im Denken befestigt und gestärkt wurde, für den Thron bestimmt zu sein. Dann sterben zwei ihrer Kinder, sie verliert ihre beste Freundin, ihren quasi Vater-Ersatz, die Politik treibt einen Keil in ihre Liebschaft und alles erscheint recht aussichtslos. Ich wäre verdammt wütend und hätte wohl auf der Stelle alles nieder gebrannt. Dracarys!

Ihre Berater sind dazu da, sich um den „State of Mind“ ihrer Herrscher Gedanken zu machen. Varys Priorität war und ist the Realm. Dessen Wohl liegt für ihn an erster Stelle und wenn Daenerys die Menschen von Queens Landing opfert, so weiß er – und teilt ihr mit – dass sie einen gewaltigen Fehler macht (das btw, sagt ihr Sansa davor schon), denn Daenerys, ist durchaus bereit, Menschen zu opfern, um die Tyrannei zu beenden. Varys hatte bereits unter 6 oder 7 Königen gedient, sein Ziel war immer das gleiche: Das Volk.

Aber, Daenerys liebt Jon. Und er liebt sie. Und er verzichtet auf den Thron; dass sie verwandt sind, scheint beide nicht zu stören. Sie zumindest nicht, bei den Targaryens ist es ja keine Seltenheit, er hingegen zweifelt vielleicht doch etwas? Daenerys rät ihm, das Geheimnis nicht seinen Schwestern zu sagen, denn wenn die Leute den Umstand kennen, dann interessiere es das Volk am wenigsten was er möchte, sondern dann müsse er sich dessen Willen beugen – und der Wille und die Loyalität des Nordens gehört Jon, soviel war während des Festes ersichtlich. Auch Varys erwähnt dieses Detail gegenüber Tyrion noch einmal und zeigt, was kommen wird. An dieser Stelle verweise ich nochmal auf Jenny’s Song.

Ist es im Norden üblich seine Tante zu heiraten, im Süden ist es ja einerlei, aber im Norden? Tyrion schlägt vor, sie sollten gemeinsam regieren, das würde den Norden und den Süden endgültig aneinander binden und Frieden sichern. Sansa aber misstraut Daenerys und die Stark-Kids wissen jetzt auch von Aegon Targaryen (Sansa, als Gelehrte von Littlefinger, weiß natürlich, was sie mit dieser Information zu tun hat). Jon aber will den Thron nicht, das betont er oft und häufig, und Daenerys hätte gut getan im Zuge von Gendrys Ernennung zum Lord, auch Sansa als Lady von Winterfell zu küren.

Tyrions Vorschlag klingt plausibel und vernünftig, und warum sollte nicht auch eine Frau regieren können? Varys aber macht ihn drauf aufmerksam, dass wenn es um Thronfolge geht, ein Schwanz durchaus notwendig ist, vielleicht nicht für die Herrschenden, aber für das Volk. Fuck Tradition!? Tormund, du hättest nach Süden gehen sollen.

Auch hat Tyrion ein wenig Angst vor Daenerys, sie scheint doch etwas ihren Verstand zu verlieren (zu recht!). Wird Jon sie retten können? Und werden sie gemeinsam regieren? Oder wird er zum Unwillen des Volkes auf den Thron verzichten, eine kurze Zeit an der Seite seiner Königin verweilen, um dann in den Norden zurück kehren, da ihre Regentschaft von Düsternis und Hass des Volkes durchzogen ist (und Einsamkeit) – und sie beide nicht mehr glücklich sind: Bis das Kind geboren wird.

Ich vermute Jaime wird die Prophezeiung erfüllen und Cersei ermorden, ich vermute auch, dass Daenerys davor erneut ihre Armee verheizen wird, bis Jaime sich in die Räumlichkeiten schleichen und Cersei töten kann. Oder Arya. Die Drachen werden tot sein. Warum greift sie nicht Nachts mit ihren Drachen an? Die Treffsicherheit der Menschen wäre deutlich geringer. Warum macht man solche Fehler?

Links, die mir über den Weg gelaufen sind

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#Not Today

„Fight like a girl“ ist keine Beleidigung mehr.

Selbst, wenn über die Jahrzehnte hinweg Frauen immer wieder mal in coolen Rollen präsentiert wurden (Sarah Conner, Ellen Ripley, Xena, Buffy und viele weitere), blieb der Eindruck, dass immer noch eine Lücke offen ist. Sicherlich gab es Merchandising und Talk und Tratsch und Co, aber irgendwie fehlte etwas. Es waren immer noch Frauen, „Für eine Frau voll cool!“ – Dann kamen Wonder Woman und Captain Marvel, die eine gewaltige Medienpräsenz mit sich brachten, manche Feministinnen zwar immer noch nicht zufrieden stellten aber immerhin little Fanbois verärgerten. Aber, es fehlte noch was.

Und dies trat am 29.4.2019 endgültig in Erscheinung. Und zwar so richtig:

A Girl as a name and her name is Arya Stark.

Gut, vielleicht pushen Medien das Ereignis unnötig in die Höhe (sagen die einen), und Fans hypen es, egal welchem Haus sie zugetan sind (Drecks Fanservice! rufen die anderen); und wenn wer auf Twitter meinte, die einen hatten den Mauerfall, die anderen #NotToday, so muss man sich doch eingestehen: Sie haben recht. Die, die das Ereignis pushen und die, die es hypen. Verdammt nochmal, sie haben recht! Und niemand hatte es kommen sehen – und dabei wäre es eigentlich offensichtlich gewesen. Auch, dass es bereits vor 3 Seasons geplant war, spricht für sich. Alles was bisher passierte, spricht dafür.

Zur Feier der Woche (auch wenn wir wissen, dass es sich um Game of Thrones handelt und der Aufbau Aryas zum raschen Fall führen kann), Aryas Kills über 8 Seasons hinweg:

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„Game of Thrones“, S08E03

The Battle of Winterfell – when winter fell in Winterfell.

Spoiler!

Die Katze weckte mich gegen 6. Zeit für Game of Thrones. Und ich muss sagen: ICH HATTE RECHT! Noch gute 10 Stunden davor, hatte ich ins Blaue hinein geraten, wer den Night King töten wird und tja Leute, ich sags ja nur ungern: Aber ich hatte Recht! Den kreischenden Aufschrei, den verstörten Blick der Katze, die noch neben mir gelegen hatte und meine Freude, kann man sich wohl bildlich vorstellen. Wir brauchen viel, viel mehr Arya Starks in unserer Welt.

What do we say to God of Death? Not today.

The Battle of Winterfell

Und es hagelt Kritiken: „So schlimm war der Night King ja jetzt eigentlich nicht, wenn ein kleines Mädel schafft den zu töten, oder?“ Und für einen Moment sah es aus, als ob Fanliebling Arya Stark ihre letzte Schlacht kämpft, aber hey, what do we say to the God of Death? Not today.

55 Nächte wurden für die Nacht der Nächte geopfert, ohne dass tatsächlich einer der wichtigen Charaktere, sein Leben hatte lassen müssen. Theon starb im heroischen Angriff gegen den Night King – der, wir wissen es, von vornherein aussichtslos war, aber immerhin dürfte Brans: „Everything you did brought you where you are now, where you belong, HOME. You’re a god man“ für einige Lacher gesorgt haben.

Beric Dondarrion hatte seine Aufgabe erfüllt und Arya gerettet (der Grund, warum the Lord of Light ihn so häufig zurück gebracht hatte), derer sich The Hound so liebevoll und väterlich annahm. Allerdings macht ihm Feuer nach wie vor zu schaffen, und als einsieht, dass die Toten nicht zu besiegen sind, weißt Beric ihn daraufhin, dass Arya dass anders sieht (die währenddessen um ihr Leben kämpft) – und das genügt, um das eigene Leben in Gefahr zu bringen und die Angst vor Feuer zu bezwingen. Er stürmt davon und rettet sie – nachdem sie ihm das Leben gerettet hatte. The murderous Tales of Arya and The Hound – HBO, I demand a Spin-Off!

Lynna Stark verabschiedet sich heroisch: die kleinste kämpft gegen den großen Riesen Wun Wun, und sticht ihm ins Auge, bevor er sie endgültig zerquetschen kann. Das Geräusch wie ihre kleinen Rippen brachen war… gruslig. Auch für die Verbliebenen der Night’s Watch war es der letzte Kampf. Dass die Dothraki gerade zu Beginn (sinnlos) verheizt wurden, mochte zwar die Größe des Spektakels aufzeigen (als all die Lichter ausgingen und nur mehr vereinzelt Pferde zurück eilten) – war jedoch taktisch wohl einer der dümmsten Strategien in der gesamten Kriegsgeschichte.

Die rote Hexe wählt den Freitod noch vor Morgengrauen, Ser Davos braucht Shireen nicht zu rächen; Ser Jorah „Friendzoned“ Mormont stirbt, aber nicht bevor er sein Leben für seine Khaleesi geben kann. Jon, der sich durch die Meute kämpft, mit dem Vorhaben den Night King zu töten (er ist viel zu weit weg), kniet hinter der Mauer und schafft es nicht zu Bran. Er ist überfordert und angesichts der Lage wären wir wohl alle überfordert, zu sehen wie das Ende naht und die letzte Chance dahin schwindet. Der zu Boden gebrachte Viserion japst Eisfeuer in alle Richtungen, Jon stellt sich ihm entgegen und schreit ihn an.

Sogar Daenerys, die absteigen muss, damit Drogon sich von all dem Ungeziefer befreien kann, tötet den einen oder anderen mit dem Schwert und just als die Lage aussichtslos und beendet erscheint – und seien wir ehrlich, die Lage war von vornherein aussichtslos – zersplittern sie. Alle. Welch epische Szene. Und die Musik! Wenn etwas noch besser ist, dann ist es die Musik!

Die bescheuerte Idee, Frauen und Kinder in die Krypta zu schließen, spielte sich tatsächlich so, wie man es sich erwartet hatte: Die toten Starks kriechen aus ihren Gräbern und metzeln das eigene Volk. Aber die wichtigen überleben: Tyrion und Sansa, Varys und Gilly. So auch Jaime und Brienne, und sie kämpften Seite an Seite gegen die Untoten. Fan-Service delivered.

Erneut, die Strategie war schwach: Die Drachen hätten gut daran getan, kontinuierlich Untote zu verbrennen, während der Rest auf den Night King hätte warten sollen. Der kam ja sowieso, und aus dem Hinterhalt diesen anzugreifen anstatt sich frontal entgegen zu stellen, wäre wohl sinnvoller gewesen.

Night King: „No one can kill me.“
Arya: „A girl is no one“

Zusammenfassung

Die nächsten drei Folgen werden sich dem Big Bad of Westeros widmen: Cersei Lannister. Und zugegeben, bis jetzt gab es eine Menge Fanservice und Szenen, die man sehen wollte. Ob sich das Blatt wendet, oder ob die Season bittersüß endet, werden wir noch sehen; und ja, es werden nicht alle zufrieden gestellt sein, aber bis jetzt bin ich zufrieden, wie die Season verlaufen ist.

Btw: „The prince/princess who was promised will bring dawn“ – Ich glaube, dass die Theorie, dass Arya Stark auf dem Thron sitzen könnte, langsam Gestalt annimmt. Es könnte sein, oder auch nicht. Wer weiß. Es wäre nett. Ich bin dafür.

Ja, es war eine gute Folge. Eine sehr gute Folge.

A Girl has a Name

Davon abgesehen und rückblickend betrachtet ergibt es auch tatsächlich Sinn – denn Arya verfügt über die idealen Voraussetzungen: Syrio Forel brachte ihr bei, lautlos zu schleichen und eins mit ihrer Waffe zu werden (was sich in der Bibliothek von Nutzen zeigte); the Hound lehrte sie dreckig zu kämpfen (was wir bereits wissen); und in Braavos lernte sie, den Tod zu respektieren: „I know Death. It got many faces.“

Es ist das eine, den Night King zu hassen (und dies brachte weder Jon noch Daenerys weiter); aber das andere, den Tod zu kennen und als einen Teil des Lebens zu behandeln und zu wissen, dass heute nicht der Tag ist – die Fähigkeiten zu besitzen, diesen tatsächlich töten zu können, ohne davor bemerkt zu werden.

Arya Stark,
First of her Name,
Revenger of the Red Wedding,
Slayer of White Walkers,
Killer of the Night King,
Saviour of the seven Kingdoms
and Queen of Westeros.

 

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„Game of Thrones“, S08E01 & S08E02

Spoiler

Enjoy it, while it lasts, cause it will be over soon. 4 Episoden sind übrig, die White Walker marschieren bereits gen Süden, „good“ sagt Cersei. Welcome to Game of Thrones‘ Final Season. Damit möge das wöchentliche Warten und Spekulieren beginnen.

Zwei Folgen, die an Fanservice nichts vermissen lassen – die zusammenbringen, wer zusammen gehört, mit Ausblick auf eventuelle Abschiede und künftige Komplikationen: Daenerys weiß jetzt, dass Jon ein Anrecht auf den Thron hat (und sie verwandt sind, aber das scheint beide weniger zu kümmern); die Frage ist: wird er der Liebe Willen darauf verzichten, wie Jenny’s Song andeutet?

Zwar wurden beide Folgen via „Es passiert ja nix!“ kritisiert, aber oh boy, es passiert soviel! Alles was über Seasons hinweg gesagt werden muss, wird gesagt. Alles was über Seasons hinweg erwartet wird, wird bestätigt! Alle, die sich über die Seasons hinweg getroffen, aus den Augen verloren, sich bekämpft haben und wieder sahen, wird aufgearbeitet. Wie können die Leute bitte sagen, „es passiert ja nix“, nur weil niemand stirbt?

Und ich hätte wirklich nicht gedacht, dass sies tatsächlich durchziehen, but oh boy, they did it. Wie sagte Sophie Turner in einer Insta-Story: „In honor of Easter, I guess Game of Thrones wanted the storyline to have a little Easter bunny hop hop hoppin’ into that pussy. And that’s the tea.“ Und ganz ehrlich, das macht die Sache noch besser!

Spoiler!

Let the feast begin

Der Anfang der ersten Folge der 8. Season erinnert stark an die erste Folge der 1. Season (so wie es ganz, ganz viele andere Parallelen zur ersten Season gibt):

Ein kleiner Bub läuft durch die Menge und sucht einen Platz, von wo er das Geschehen am besten beobachten kann: Die Ankunft von Jon Snow und seiner Targaryen-Queen. Arya lächelt den Buben an. In Season 1 war sie das neugierige Kind, welches die Ankunft von Robert Baratheon und Cersei Lannister beobachtete. Ein übrigens interessanter Zug, Arya die Einreise von Daenerys, Jon, The Hound und Gendry beobachten zu lassen: Es markiert ihren Vorteil und ihre Überlegenheit. Es deutet an, dass sie mehr als nur eine Nebenrolle spielen wird.

Die Parallelen erstrecken sich weiter: über ihren Flirt mit Gendry, sowie die innige Zusammenkunft mit Jon. Aber sie ist erwachsen geworden, und mittlerweile auf Sansa’s Seite, was bedeutet, auf der Seite ihrer Familie: The lone wolf dies, the pack survives.

Arya Stark

Arya könnte allerdings noch Sympathie für Daenerys entwickeln : Als sie in der 2. Season bei Tywin Lannister diente und dieser immer wieder vom War of the Five Kings sprach und wie Aegon Targaryen sich in das kollektive Gedächtnis eingebrannt hatte. Aber Arya korrigiert ihn und lässt wissen, dass es nicht nur Aegon war, der die sieben Königreiche eroberte, seine zwei Schwestern Visenya und Rhaenys ritten (auf eigenen Drachen) mit ihm: „Visenya rode Vhagar,“ sagte sie, „Visenya Targaryen was a great warrior. She had a Valyrian steel sword she called Dark Sister.“ Visenya war Aryas Heldin und nun tritt die nächste Targaryen-Queen in ihr Leben. Vielleicht gewinnt dieser Aspekt noch an Relevanz, vielleicht aber auch nicht. Auch der Blick, als sie die Drachen sieht, schaut vielversprechend aus. Aber, the lone wolf dies, the pack survives..

Apropos Arya: Jap, They did it. Und, auch wenn es bereits durch Anmerkungen geteased wurde, glaubte ich nicht, dass sies wirklich durchziehen. Für viele ist (beziehungsweise war) Arya Stark eben noch das kleine Mädchen, und die häufige Google-Suche nach Maisie Williams Alter bestätigt das. Mir hats gefallen – und ich hoffte schon seit Season 3 auf ein Wiedersehen. Davon abgesehen basiert ihr Zusammenfinden auf einem guten Fundament (bis einer halt stirbt), denn Spannungen gab es bereits seit Beginn. Ja, ihr wisst welche Szene ich meine. Die Szene, genau. Exakt die Szene.

„I have a Son, you have a daughter.“ – Robert Baratheon (1. Season).

Dass The Hound für Arya gekämpft hatte und sichtlich enttäuscht war, als sie ihn halb sterbend zurück gelassen hatte, rührt. Wir wussten ja, dass Brienne und The Hound sich als eine Art Ersatzeltern sahen, aber sie wissen auch, dass Arya erwachsen geworden ist – und auf sich alleine aufpassen kann. Trotzdem führen die beiden eine nette, aber verkorkste-Vater-Tochter-Beziehung; und sie sprechen sich quasi aus, alles ist okay.

Ser Brienne of Tarth

Eine der wohl rührensten Momente in der 2. Folge: Lady Brienne of Tarth, die von Jaime zum Knight of the Seven Kingdoms ernannt wird und Tormund, der sie feiert („fuck tradition!“). Das Zusammenkommnis derjenigen, die sämtliche Schlachten überlebt und sich bei Feuer und Gesellschaft die letzte Ruhe gönnen; die alle, zu irgendeinem Punkt gegen die Starks gewettert hatten, um jetzt als Verbündete gegen einen gemeinsamen Feind zu kämpfen. Es hätte nicht besser sein können. Und ja, es fühlte sich wie ein Abschied an. Man fürchtet, dass die Hälfte den Morgen nicht wieder sehen wird.

Sansa Stark

Und da wäre noch Sansa, die Tyrions Intelligenz in Frage stellt, weil er Cersei Glauben schenkte. Erneut wird Sansas Realismus und Klugheit vor Augen geführt und niemand kann mehr sagen, sie sei ein lästiges Gör das von nichts wisse.

Und eigentlich stellt sie Tyrions Expertise nicht in Frage, sondern weist ihn darauf hin, dass er wohl doch nicht so clever ist, wie sie immer angenommen hatte. Es ist keine Frage, es ist eine Beobachtung und sie äußert diese als Tatsache. Sie behauptet sich auch gegen Daenerys und tritt für einen unabhängigen Norden ein. Was wird nach der Schlacht sein? Die Freundschaft endet, so schnell sie sich hätte weiter entfalten können: Über die gemeinsame Liebe zu Jon und dem Überleben, treten Territorialansprüche und Unabhängigkeit. Und dabei ist Daenerys, eigentlich, keine schlechte Herrscherin, wenn wir uns erinnern, wie viele Menschen sie aus der Sklaverei befreite.

Zusammenfassung

In der ersten Folge wird jeder mit jedem vereint, auf dessen Zusammenkunft wir so lange hofften – und man nimmt sich ausreichend Zeit dafür, und auch die Abfolge der Treffen ergibt Sinn. Das eine führt zum anderen und dort steht der nächste bereit. Gespräche und Andeutungen vertiefen sich in der zweiten Folge, fast alle verlassen einander im Guten. Fast alle.

Denn gegen Ende der ersten Folge wird offenbart (Sam erzählt es Jon), was wir wussten, aber alle anderen nicht:

Jon alias Aegon Targaryen, rechtmäßiger Herrscher, der das ganze gar nicht wahrhaben will und sicherlich einen Keil in die Beziehung zu Dany treibt, was Varys bereits zynisch kommen sah: Die Unbeschwertheit der Jugend, die nicht weiß, das alles irgendwann enden wird. Als Jon Daenerys dies mitteilt, ist sie nicht sonderlich erfreut – aber es ist zu spät, denn der Tod steht vor den Toren.

Btw.. I’ll just leave that here..

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