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Pre-„Avengers: Endgame“-Zusammenfassung

11 Jahre. 21 Filme. Avengers: Endgame markiert mit dem 22. Film des MCU das Ende von Phase 3.

Werfen wir einen Blick zurück. Dieser Beitrag verzichtet auf Spoiler und wurde frei von Screen Junkies‘ Video „The COMPLETE MCU Recap | CRAM IT (Avengers: Endgame Edition)“ übernommen. Wem eine halbe Stunde zu viel investierte Zeit ist, um auf den neuesten Stand der Dinge zu gelangen und nach dem Film g’scheit mitreden zu können, der lese hier nach. Ich selbst wollte mich nämlich vor der Premiere nochmal informieren, wie es wo wann zu was kam. Oder danach. Je nach dem.

Falls ich einige wichtige Details vergessen oder falsch habe, bitte in den Kommentaren anmerken, ich werde sie dann nachtragen beziehungsweise umändern.

Let’s fez.

Steve Rogers wird im 2. Weltkrieg von Hydra zu dem gemacht, was er heute ist: the first Avenger, Captain America. In Winter Solider kämpft er gegen BBF Bucky, der es ebenfalls durch die Zeit schafft, für Hydra mordet, so auch Tonys Vater auf dem Gewissen hat und in Wakanda quasi wieder normalisiert wird. Captains große Liebe ist die britische Spionin Peggy Carter alias Agent Carter. In Civil War härten sich die Fronten zwischen Steve und Tony alias Iron Man. Tony will eine Registrierungspflicht für Superhelden, Cap sieht das anders. Es kommt zum Showdown am Müncher Flughafen.

Captain Marvel, alias Captain Carol Danvers, bekommt durch Zufall/Unfall mit dem Tesseract zu ihren Kräften; verliert ihre Erinnerungen und wird von den Kree für deren Zwecke manipuliert, bis sie erkennt, dass Mar-Vell, ebenfalls Kree und alte Bekannte, für die friedlichen Krulls kämpft. Gegen Ende vermöbelt sie ihren ehemaligen Meister und Lehrer. You go Girl! Sie ist aktuell der stärkste Charakter im MCU, und eine jener drei, die ihre Kräfte von einem Infinity Stone bekommen haben.

Nick Fury, geblendet durch die Katze (alias Flerken) Goose, trifft das erste Mal in Verbindung mit Carol Danvers auf außerirdische Lebensformen und beschließt danach die Avengers Initiative zu gründen, um noch mehr Superhelden zu rekrutieren, wie beispielsweise Tony Stark, um den Tesseract (der sich eine gewisse Zeit in Goose befindet) in The Avengers vor Loki zu beschützen.

Tony Stark alias Iron Man, dessen Vater schon ein begabter Erfinder war, besitzt den Arc Reactor, der ihn am Leben erhält und in der Lage ist, Power Suits mit ausreichend Energie zu versorgen. Nebenbei ist er intelligent, gut aussehend und reich. In Age of Ultron kreiert Tony eine AI, zum Schutz eigentlich, die ein Eigenleben entwickelt. Hallo AI-Enthusiasmus! Ultron will einen Körper, unterstützt vom Mind Stone. Aber anstatt Ultron einen neuen Körper zu verschaffen, kreiert JARVIS (Tonys Butler-AI) mit der Hilfe von Thor ein neues Lebewesen: Vision.

Vision, welcher auch Lover von Wanda alias Scarlet Witch wird, sie in Civil War bekämpft und schließlich in Infinity War von Thanos umgebracht wird. Die Geschichte um Hydra spitzt sich in Age of Ultron zu, Wanda und ihr Bruder unterziehen sich Hydras Experimenten um Rache an Tony Stark zu nehmen, denn eine Rakete von Stark Industries tötete ihre Familie. Während sie gut davon kommt (Gedankenkontrolle, Telekinese und Energy Beams) ist ihr Bruder eines: Schnell. Und Tot. Der Charakter gehörte damals FOX-Studios und war ein Teil der X-Men (die um ca. 1 Milliarde von Disney zurück gekauft wurden). Sie ist nach Captain Marvel die mächtigste Heldin im MCU. Wanda, die am Ende von Age of Ultron einige Menschen auf dem Gewissen hat, soll im Avengers HQ unter Visions Aufsicht bleiben. Diese Ereignisse in Sokovia führen zu Civil War. Wanda bricht aus und steht auf Team Caps Seite, kämpft gegen Vision und verletzt War Machine so stark, dass er sich die Hüfte bricht und ohne Suit nicht mehr gehen kann. Gegen Ende verziehen sich Vision und Wanda und werden ein Paar (Comic Easter Egg). War Machine ist ein guter Freund von Tony und vor allem bekannt, mit einem anderen Darsteller aus Iron Man 1-3.

Tonys Vater war Konkurrent von Hank van Dyne. Hank kann Ameisen kontrollieren, so auch seine Tochter Hope alias The Wasp. Diese rekrutieren Scott als Ant-Man. Beide van Dynes arbeiteten einst für S.H.I.E.L.D., entdecken in Ant-Man and the Wasp den Quantum Realm, einem Ort an dem Zeit und Raum ihre Bedeutung verlieren. Dorthin gelangen sie, weil sie sich auf die Suche nach Hanks Frau und Hopes Mutter machen und sie gegen Ende auch finden.

Natascha Romanov, russische Spionin alias Black Widow, wurde einst von Hawk Eye rekrutiert und auf die gute Seite der Macht gebracht. Beide verbindet eine nicht romantische, aber tiefe Bindung. Später rekrutiert sie Bruce Banner alias The Hulk. Sie ist es, die in Age of Ultron die Hydra Crimes ins Netz ladet, welches auch ihre schrecklichen Taten offenbart und somit eine neue Identität braucht. Sie verschwindet, bis sie in Civil War an der Seite von Cap kämpft, danach aber wieder untertaucht. Ihren ersten Auftritt hat sie in Iron Man 2. Es dauerte über 10 Jahre, bis sie ihren eigenen Film bekommt – der in Planung ist.

In Verbindung mit Black Widow steht Hawk Eye, den wir in Thor das erste mal sehen. Archer Skills over 9000. Auch er ist auf Caps Seite, wird eingesperrt aber unter Anordnung von Hausarrest zu seiner Familie am Land entlassen. Keine Spur von ihm in Infinity War. Ebenfalls in Verbindung mit Natascha steht The Hulk. Ihre On-Off-Maybe-Love-Story zieht sich durch mehrere Filme, es wird aber nie etwas ernstes draus. Bruce Banner, wir wissens, wird wegen einer Überdosis Gamma Strahlung zum Hulk. Damals noch gespielt von Edward Norton. Er hat seinen großen Auftritt in The Avengers, hilft als Bruce Banner Ultron zu konstruieren und kämpft dann im Ring der Gladiatoren bei Thor: Ragnarok. In Infinity War kracht er direkt ins Haus von Doctor Strange und warnt die Leute vor dem, der kommt: Thanos.

Thanos‘ Auftritte ziehen sich durch das MCU wie die Infinity Stones. Er vernichtet die Hälfte aller Lebewesen im gesamten Universum und setzt sich am Land zur Ruhe. Loki und Ronan zählen zu seinen Untertanen. Ronan, der uns in Guardians of the Galaxy begegnet und dem Dance-Contest ausweicht sowie in Captain Marvel. Loki ist Thors Adoptiv-Bruder: Wir lernen seine tragische Geschichte in Thor kennen, wünschen ihm den Tesseract und die Weltherrschaft in The Avengers und fieberten Thor: The Dark Kingdom (aufgrund seiner Beliebtheit wurden Szenen nachgedreht) entgegen. Und jetzt ist er tot. Getötet von Thanos. Aber halb so wild, auf Disney-Stream bekommt er eine eigene Serie.

Thanos‘ Töchter sind Gamora und Nebula. Beide kennen wir aus Guardians of the Galaxy: Zuerst Feinde dann Freunde. Zu den Guardians zählen Star-Lord alias Peter Quill, die Mutter von der Erde, der Vater ein Planet (ein Celestial) – was auch erklärt, warum Peter den Power Stone so einfach in der Hand halten konnte. Star-Lord wurde von Yondu als Space Pirate alias Ravager aufgezogen. Gamora verlor ihre Eltern bei einem Angriff von Thanos, so wurde auch Drax‚ Familie von Ronan getötet. Thanos zieht sie gemeinsam mit Nebula auf, die er kontinuierlich verbessert und quält. Des weiteren gibt es den sarkastischen Fanliebling und Trash Panda namens Rocket und der lebende Baum, namens Groot, der sich gegen Ende des ersten Guardians-Teil aufopfert. Als Star-Lord merkt, dass Ego für den Tod seiner Mutter verantwortlich ist, tötet er ihn. Nebula splittet sich ab um Thanos zu töten und Yondu stirbt, in dem er sich für Star-Lord opfert. Right in the feels.

Ebenfalls aus weiter Ferne: Thor, der Gott des Donners aus Asgard. In Thor lernen wir die Brudergeschichte kennen; zuächst Gegner in The Avengers, dann quasi Verbündete in The Dark Kingdom, bis sie gemeinsam Seite an Seite in Thor: Ragnarok gegen die böse Sista Hela kämpfen. Man könnte fast annehmen, dass MCU ist eine große Soap Opera, eine Telenovela mit etwas mehr Budget. Im Kampf gegen Hela und einem fetten Demon wird Asgard zerstört, die Überlebenden retten sich auf ein Schiff. Und Thanos taucht auf.

Wakanda hingegen hält sich versteckt vor der Welt, denn dort gibt es Vibranium, ein seltenes und unbesiegbares Metall. Caps Schild ist aus Vibranium, genau so wie Wolverins Krallen. Wer König in Wakanda ist, ist gleichzeitig auch Black Panter, inklusive Superkräfte und indestructibale Suit. T’Challa, so der Held mit Namen und künftige König, wird von seinem Cousin heraus gefordert; seine kleine Schwester Shuri ist ziemlich intelligent und versucht während Thanos Angriff in Infinity War den Mind Stone aus Visions Stirn zu entfernen, ohne Vision dabei selbst zu töten – was ihr leider nicht gelingt, denn die Zeit ist zu knapp. Und dann gibt es noch Okoye, eine ziemlich coole Kriegerin.

Spiderman! Wir kennen die Story: einst von einer radioaktiven Spinne gebissen ist Peter Parker heute You Tube Star, die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft und mit Tom Holland perfekt besetzt. Tony rekrutiert Peter, aber dieser will noch Teenie sein, Tony sagt das war eh nur ein Test.War es nicht. In Civil War kämpft er an Iron Mans Seite, bis er schließlich in Infinity War in dessen Armen stirbt. Right in the feels.

Last but not Least: Doctor Strange, einst ein arroganter Chirurg, der durch einen Unfall die Fähigkeit zu arbeiten verliert. Er macht sich auf die Suche nach Frieden, meditiert und wird Herrscher über die Zeit. Doctor Strange ist im Besitz des Time Stones, davor war es Tilda Swinton, deren Auftritt als White Washing kritisiert wurde, aber seien wir uns ehrlich: Es ist Tilda fucking Swinton! Sorry, but not sorry. Es gibt eine Dark Dimension und der Umhang führt ein Eigenleben.

Soviel dazu!

Halt! Die Gems!

Die Gems (thx Wiki)

  • Space Stone (Blau): Das erste mal sehen wir den Tesseract in einer Post-Credit-Szene bei Thor; er wird in Captain America: The First Avenger von Red Skull (der sich später auf Vormir befindet) gestohlen, um eine Waffe, die von Hydra produziert wurde, in Gang zu setzen. In den 80ern taucht er bei Captain Marvel auf (Dr. Wendy Larson aka Mar-Vell versucht die Krulls damit in Sicherheit zu bringen) und verleiht Carol Danvers bei einer Explosion ihre Kräfte. Der Tesseract wird von Goose der Katze, gefressen (irgendwann wieder ausgekotzt) und in die Obhut von S.H.I.E.L.D. übergeben. Loki stiehlt diesen in The Avengers um die Erde zu erobern. Danach wird er in Asgard aufbewahrt. Loki stiehlt diesen erneut (Thor: Ragnarok) und gibt ihn nach der Zerstörung Asgards Thanos. Damit rettet er seinem Bruder das Leben und opfert sich selbst. Don’t worry, Disney hat ihn bereits unter Vertrag.
  • Mind Stone (Gelb): Existiert lange Zeit in Lokis Zepter, was Loki in The Avengers behilflich ist, denn die Gedanken anderer lassen sich damit kontrollieren. Nach The Avengers fällt das Zepter in die Hände von Hydra, die damit an Menschen experimentieren (Post-Credit-Szene The Winter Soldier). Die einzigen Überlebenden sind Wanda und ihr Bruder Pietro, Age of Ultron zeigt deren Potential und die quasi Geburt von Vision. Der Mind-Stone besitzt eine eigene Intelligenz, was sich die KI Ultron zunutze macht aber durch Thor und JARVIS vereitelt wird, was zu Vision führt. Qualitäten des Mind-Stones: Umfangreiches Wissen und die Fähigkeit neues Leben zu schaffen.
  • Reality Stone (Rot): Taucht das erste mal in Thor: The Dark World auf, genannt Aether und ist eigentlich kein Stein, sondern eine Art Flüssigkeit. Diese kann, wenn sie mit einem Host zusammen geführt wird, alles in dunkle Materie verwandeln und das Leben von Sterblichen aussaugen. Mit ihr lassen sich Portale zu anderen Welten öffnen. Der Reality Stone scheißt quasi auf die Gesetze der Physik und macht damit, was er will. In Infinity War holt sich Thanos diesen vom Collector.
  • Power Stone (Violett): Ronans Quest in Guardians of the Galaxy. Der Stein verbessert die Stärke seines Besitzers und kann gesamte Zivilisationen zerstören. Ronan versucht folgend den Planeten Xandar zu vernichten, wird aber von den Ravagers, Nova Corps und den Guardians gestoppt. Thanos vernichtet in Infinity War die Hälfte von Xandars Bevölkerung.
  • Time Stone (Grün): Im „Eye of Agamoto“, benannt nach dem Meister der Mystic Arts, kann der Stein die Zeit manipulieren. Doctor Strange erweist sich würdig und wir lernen was über Time Loops.
  • Soul Stone (Orange): Mit dem Soul-Stone lässt sich die Seele und das Sein einer Person manipulieren. Er taucht in Avengers: Infinity War das erste mal auf; Gamora hatte bereits in Guardians of the Galaxy Thanos gefragt, ob es diesen Stein tatsächlich gibt, weil so wenig überliefert ist. Schlussendlich findet Gamora diesen dann auf dem Planeten Vormir, erzählt aber Thanos nichts davon – dafür aber Nebula. Die dann von Thanos gefoltert wird – das eine führt zum anderen und Thanos opfert Gamora.

Jetzt aber noch mal zurück zu Infinity War:

Was passierte nochmal in Infintiy War

Erstens, meine Kritik dazu, zweitens eine kleine Zusammenfassung:

Thor überlebt. Loki opfert sich. Thanos kämpft gegen Hulk, bis Heimdall diesen zur Erde schickt und er vor Doctor Stranges Nase landet. Thor wird von den Guardians aufgesammelt, nachdem auch deren Schiff von Thanos zerstört wurde. Das Team splittet sich auf: Thor und Rocket suchen nach dem Schmied (Thors Hammer wurde von Hela zerstört), die restlichen versuchen Thanos und den Reality Stone zu stoppen – was aber nichts nützt, Thanos nimmt Gamora mit und opfert sie für den Soul Stone auf Vormir. Bruce, nicht Hulk, warnt Tony und Strange – was dazu führt, dass Tony, Spiderman und Strange sich bald im All befinden. Black Widow, Falcon, Wanda und Vision verweilen im Avengers HQ. Steve und Bucky in Wakanda. Shuri versucht den Mind Stone aus Visions Stirn zu entnehmen ohne ihn dabei selbst zu töten, aber die Zeit reicht nicht aus.

Die Guardians sind mit Strange und Tony im All. 14 Millionen Timelines, und nur eine gibt es, in welcher Thanos besiegt werden kann. Strange händigt Thanos den Time Stone aus. Als Star-Lord beinahe den Handschuh in der Hand gehabt hätte, erfährt er von Gamoras Tod und tja… they lose. Thanos macht sich auf den Weg zur Erde, Mind Stone und tötet Vision. Thor, Rocket und Groot tauchen ebenfalls auf – es gibt eine Schlacht. Und wir alle wissen, wie sie ausgeht. The snap.

So, ich hoffe ihr seid nun bestens informiert und bereit für ENDGAME.

Reihenfolge der Filme 

MCU Phase 1

  1. Iron Man (2008)
  2. Der unglaubliche Hulk (2008)
  3. Iron Man 2 (2010)
  4. Thor (2011)
  5. Captain America: The First Avenger (2011)
  6. Marvel’s The Avengers (2012)

MCU Phase 2

  1. Iron Man 3 (2013)
  2. Thor: The Dark Kingdom (2013)
  3. Captain America: Winter Soldier (2014)
  4. Guardians of the Galaxy (2014)
  5. Avengers: Age of Ultron (2015)
  6. Ant-Man (2015)
  7. The First Avenger: Civil War (2016)

MCU Phase 3

  1. Doctor Strange (2016)
  2. Guardians of the Galaxy Vol. 2 (2017)
  3. Spider-Man: Homecoming (2017)
  4. Thor: Ragnarok (2017)
  5. Black Panther (2018)
  6. Avengers: Infinity War (2018)
  7. Ant-Man and the Wasp (2018)
  8. Captain Marvel (2019)
  9. Avengers: Endgame (2019)

MCU Phase 4

  1. Spider-Man: Far From Home (Kinostart: 5. Juli 2019)

The End.

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„Avengers: Infinity War“

Sicherlich, in einer Zusammenkunft wie in Infinity War, ist es fast unmöglich, jedem Charakter ausreichend Screentime zu widmen, geschweige denn jeden interessanten Schlagabtausch zu perfektionieren. Und trotzdem gelang das Konglomerat an Superhelden erstaunlich gut. Nicht nur, weil (ohne den China-Markt) der Box-Office-Rekord von The Force Awaking übertroffen wurde, sondern weil es – zumindest so, wie die einzelnen Charaktere in die Geschichte gewebt und folgend zusammen geflochten wurden – tatsächlich funktionierte und ein befriedigendes Gefühl hinterließ, auch wenn mich der Beginn etwas zweifeln ließ.

Achtung Spoiler

Worum geht es?

Thanos, bereits mächtig und einen Stein besitzend, zwingt Loki den Tesseract auszuhändigen um dessen Bruders Leben zu schonen. Loki kommt dem nach – wenn auch mit einem Hinterhalt, der ihm schlussendlich das Leben kostet. Thanos zerstört Asgard, Thor überlebt und wird von den Guardians aufgesammelt (herrlich! Vielleicht sogar eine meiner Lieblingsszenen), während Iron Man, Spider-Man und Dr Strange (auch eine großartige Kombination) unfreiwillig zur Thanos-Base geflogen werden. Doch zuvor trennen sich Thor, Rocket und Groot – denn Thor braucht seinen Hammer, während der Rest, Star Lord, Gamora, Drax und Mantis versuchen zu verhindern, dass Thanos den Soul-Stone bekommt – denn nur Gamora weiß, wo sich dieser befindet. Thanos aber ist ihnen einen Schritt voraus, demonstriert die Macht des Reality-Stones und schnappt sich in Knowhere seine Ziehtochter, um sie für den Soul-Stone zu opfern. Schlussendlich treffen ein Teil der Guardians (Nebula hinterließ eine Nachricht) sowie Iron Man, Spider-Man („Please, don’t put your eggs in me!“) und Dr Strange auf Titan, dem Heimatplanet Thanos‘, aufeinander, was ebenfalls für amüsante Szenen sorgt. Und während Dr Strange sich Billiarden von möglichen Outcomes ansieht und es nur eine Option auf Frieden gibt, wird er zur Aufgabe des Time-Stones gezwungen.

Auf der Erde pflegen Vision und Scarlet Witch im Geheimen ihre Romanze und werden von Thanos‘ Untertanen aufgespürt – denn Thanos weiß, der Mind-Stone befindet sich bei Vision. Zur Hilfe eilen Captain America, Black Widow und Falcon. Bruce Banner ist mittlerweile wieder auf der Erde, weiß aber keinen Rat – Cap aber: Wakanda. Nakia versucht Visions Bewusstsein vom Stein zu trennen, während Captain America auf Bucky trifft und Seite an Seite mit den Avengers (wir erinnern uns, die Spaltung in Civil War) kämpft, sowie einem nicht wollendem Hulk und Black Panther. Creature-Feature-Kanonenfutter Aliens aus dem All metzeln sich durch sämtliche Armeen, bis Thor mit seinem neuen grootigen Hammer vom Himmel rast und ein Schiff nach dem nächsten zerstört. Yes! Comic-Feeling Deluxe! Mit dabei sind Rocket und Groot. Scarlett Witch kann gegen Ende den Stein ihres Geliebten zerstören, doch Thanos dreht die Uhr zurück und tötet Vision. Er besitzt alle Steine und tut das, was seiner Meinung nach am sinnvollsten ist. Am Ende lächelt er. The End.

Kritik und Fazit

Ein interessantes Ende und die Post-Credit-Szene lässt uns wissen, was uns in der Fortsetzung erwartet – mein Herz schlug tatsächlich schneller und ich verließ das Kino mit einem Dauergrinsen. Und ja, man merkt, wo James Gunn seine Finger im Spiel hatte, denn die Guardians-Szenen waren nach meinem Empfinden mit Abstand die besten. Auch wird einem wieder bewusst, dass mit Tom Holland die perfekte Besetzung für Spider-Man gefunden wurde.

Die meiner Meinung nach besten Kombis und Inszenierungen waren Mantis und Spider-Man, als auch Thor und Star Lord – die wirklich für viele Lacher sorgten, denn mit diesen beiden Charakteren treffen Welten an Egos aufeinander. Iron Man und Dr Strange funktionierten bedingt, und hätten etwas mehr Zeit und vielleicht eine andere Umgebung gebraucht, um ihr Potential zu entfalten. Ein optimistischer und euphorischer Thor, sowie ein zynischer Rocket sind ebenfalls amüsant zu beobachten und ich hätte gerne gesehen wie Rocket Buckys Arm gestohlen hätte. Und auch die Alien- und diverse Popkultur Anspielungen waren weder aufgesetzt noch ermüdend, im Gegenteil. Und ja, Marvel und Disney wissen, wie man (unterhaltsame) Unterhaltung generiert.

Fazit: 9 von 9 Rabbits, 2 von 2 Space-Invader Groots, 5 von 7,5 Kampfszenen und 1 von 3 Creature-Features. Definitiv sehenswert – für Freunde für Weltraum-Szenen, Raumschiffe, Kampfszenen, Aliens, Superhelden und etwas Drama.

Erneut, Spoiler!

Einige Worte zum Ende

Interessant ist, dass Thanos nicht nur der übermächtige Gegenspieler mit einem Gottkomplex ist, der seine Macht um der Macht Willen auskosten will, sondern tatsächlich auch gewisse Absichten hinter seinem Tun verfolgt: Halbieren wir die Population einer Überbevölkerung, sodass der Rest in Frieden leben kann. Ist Thanos also böse? Natürlich, er richtet einen Genozid nach dem nächsten an, wenn die Zivilisation an ihre Grenzen gelangt ist. Warum sie Selbstzerstörung und Leid überlassen wenn es auch einfacher geht und man sie schmerzlos zu Staub werden lassen kann? Die Zeiten, in welcher der Bösewicht schwarz und der Held weiß ist, sind vorbei. Thanos hatte tatsächlich, in seinen Augen, wohlwollende Absichten.

Aussicht auf die kommenden Filme

Was bedeutete das Ende von Infinity War: Sind sie tatsächlich tot? Nun, nach dem Spider-Man: Homecoming 2 auf Juli 2019 angesetzt ist, kann Spider-Man nicht tot sein oder doch? Wie wird Sony damit umgehen? Homecoming spielte übrigens direkt nach Captain America: Civil WarAvengers: Infinity War setzt zwei Jahre nach Civil War an. Es wäre also gut möglich, dass Spider-Man: Homecoming 2 und Ant-Man and the Wasp (Sommer 2018) VOR Infinity War spielen – was aber keinen Sinn ergäbe. Eigentlich. Captain Marvel kommt im März 2019 in die Kinos, wird aber in den 1990ern angesiedelt sein. Und, nicht zu vergessen, Guardians of the Galaxy 3 für 2020 – erneut aus der Feder James Gunns und der letzte Guardians Film mit dieser Konstellation. Ebenso geplant ist eine Fortsetzung von Black Panther – und mittlerweile gibt es grünes Licht für einen Black Widow-Film.

Avengers 4, soll im Mai 2019 starten. Ich vermute, dass es eine (Time-Trave-) Lösung geben wird, um alle Toten wieder zum Leben zu erwecken („Avengers 4: Resurrection“ oder so), denn Dr Strange wusste was passiert und entschied sich für die Lösung, die sie ins Endspiel bringt. Ich gehe ebenfalls davon aus, dass all jene, die jetzt noch am Leben sind, die bekannten und großen Namen, sterben beziehungsweise das Franchise verlassen werden. Mein Informant ist der gleichen Meinung.

Weiterführende Links

 

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Avengers: Infinity War – Official Trailer

Startdatum: Zwischen 25. April und 8. Mai, 2018

Ich hoffe für Marvel, dass sie sich nicht dazu verleiten lassen, x weitere Trailer zu veröffentlichen, ein bis zwei ließe ich noch durchgehen. Trotzdem besteht (und vergrößert sich) die Gefahr dadurch, dass ein schlechter Trailer die Stimmung dämpfen, und ein zu guter die eh schon hohen Erwartungen ins Unermessliche katapultieren könnte. Und sie sind jetzt schon sehr hoch. Marvel hatte in den letzten Jahren, mal weniger, mal besser, aber immer überdurchschnittlich abgeliefert .. ob irgendwann der Fall doch noch kommt?

Zum Trailer: Nach dem ersten Mal ansehen. Okay. Ruhig. Nach dem zweiten Mal: Okay. Wie lange dauerts noch? Nach dem dritten Mal: Give it to me!

Wir sehen, wie Loki Thanos offenbar den Tesseract (Blau) aushändigt, während er den Orb (Violett) bereits besitzt und sich den gelben Stein von Vision zu eigen macht. Wird es ein Happy End für Scarlet Witch und Vision geben? Über den Soul Stone (Orange) werden wir im Februar mehr erfahren. Source der Bildquelle: Irgendeine Geek-Gruppe auf Facebook.

Übrigens spielen Captain Marvel (angelegt in den 1990ern) und Ant-Man and the Wasp zwischen beiden Teilen, während Black Panter bereits im Februar läuft. Captain Marvel ist aber für Avengers 4 angekündigt, was 2019 in die Kinos kommen soll. Es bleibt interessant.

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„Captain America: Civil War“

Es gibt Filme, bei denen schreibe ich noch am selben Abend ein zig-Seiten Review und bessere lediglich Uhrzeit bedingte Konzentrationsfehler aus; und es gibt Filme, wo es mir schwer fällt überhaupt etwas zu schreiben. Dies betrifft besonders Filme, auf die ich mich freute, denen ich entgegen fieberte und die dann nicht so ganz meinen Vorstellungen entsprachen. Ich sitze da und warte. Schreibe. Lösche. Schreibe. Recherchiere. Frage nach dem Warum. Menschen, Blogs, Social Media, bis ich glaube eine Antwort gefunden zu haben.

Aufgrund meiner fangirligen Liebe zu Marvel wollte ich es nicht so recht wahr haben, dass mich dieser Film nicht so berührte wie ich es mir erwartet oder sogar erhofft hatte. Zugegeben, der Captain war nie mein Favorit, und auch Winter Soldier verfehlte die Wirkung, sowie auch Age of Ultron. Nur warum? Ich mag die Comics, die Helden und auch die Kino-Adaptionen. Den Cast! Eine charakterliche Diversität, derer es bei DC-Helden mangelt.

Verzweifelt suchte ich nach den Gründen und ich glaube sie gefunden zu haben. An dieser Stelle eine flauschige Katze für meinen Informanten.

Annahme 1: Joss Whedon ist Schuld, u.a.

Die Alieninvasion als Start-Event her zunehmen war unklug. Mit einem außerirdischen bzw. göttlichen und hoch charismatischen Gegenspieler zu beginnen war suboptimal. Und doch waren nur sechs Avengers von Nöten um Loki in die Knie zu zwingen.

Und folgend war meine Erwartung an künftige Filme sehr hoch. Und Guardians of the Galaxy machte es mit seinen satirischen und selbstironischen Elementen nicht besser. Im Gegenteil. Außerdem: Aliens! Und ein Waschbär! Eine Planze! Und ich fürchte, deswegen berührten mich der Winter Soldier, so auch Age of Ultron eher wenig. Ich fand beide etwas.. langweilig. Da fahren sie halt. Da kämpfen sie halt. Da sind sie halt. Jo mei. Eine K.I.? Meh. Sicherlich, es lag und liegt an meiner Erwartungshaltung, an meiner Einstellung. Und sicher, Infinity (oder wie auch immer der Name sein mag) steht bevor und wir haben Thanos. Das Problem: Thanos ist nicht Loki. Damn you Tom Hiddelston! Thanos könnte vielleicht funktionieren. Ich bleibe skeptisch.

Tragen also wirklich Whedon und die Art der Inszenierung von Loki die Schuld?

Age of Ultron hatte das Problem, dass die künstliche Intelligenz – die eigentlich mächtig genug sein kann um in Angst und Schrecken zu versetzen – mit schlechtem Witz beseelt wurde. Wenn ein System ausreichend intelligent ist um ein Eigenleben zu entwickeln, dann sollte auch die Art des Humors entweder intelligent sein oder diese Abstand davon halten, da sich eine K.I. gewiss nicht auf die Stufe eines Affen begeben wird. Ich dichte jeglicher künftiger K.I. Hochmut an. Wenn die Vermenschlichung eines künstlichen Systems bei Wall-E oder Her funktionierte, so auch bei I, Robot und A.I. Artificial Intelligence, bedeutet das nicht, dass es immer gelingt. Im Falle eines diabolischen Systems, läge es nur nahe den Menschen leise zu vernichten. Die K.I. dächte nicht nach, sie machte keine Witze. Sie agierte einfach. Tat sie aber nicht. Sie würde vermutlich die Atmosphäre vergiften und somit fiele der Showdown weit weniger gigantisch aus, als es uns manche SF-Autoren verkaufen möchten.

Fazit: In jedem Film, in denen ein gewöhnlicher Mensch der Gegenspieler sein soll, besteht eine höhere Gefahr, dass er (der Film) verliert. In diesem Falle denke ich mir, dass lediglich eine größenwahnsinnige und charismatische Figur den Film hätte „retten“ können.

Annahme 2: Die Gegenspielenden

Oftmals wird Civil War mit der Waffenkontrolle in den USA verglichen. IronMan steht hierbei für den vernünftigen Umgang mit Waffen, die dann ihren Einsatz verlangen, wenn eine übergeordnete Instanz diese fordert. Captain America hingegen ist davon überzeugt, dass ein Avenger frei agieren und nach Belieben eingreifen können soll. Ultimative Frage: War der Captain böse? Sicherlich nicht so Heldenhaft (und langweilig) wie üblich, denn alleine die brachiale Gewalt und der emotionale Beiklang kratzte an seinem Glanz. Ambivalenz Herrschaften! Also war er in seinem eigenen Film der Bösewicht? Mein Informant spricht sich dafür aus.

Gab es einen mächtigen Gegner? Nein. Zemo war kein Gegner und lenkte, wenn es die politische wie moralische Auseinandersetzung betraf, die in einem mächtigen Kampf endete, davon ab. Schlussendlich war er nur der Lotse der IronMan und den Captain an einen Ort bringen sollte, damit sie sich bekriegen und ein visuelles Finale stattfinden kann. Es hätte 5 Winter Soldiers geben können, aber nein, der Endkampf lag auf dem Captain und IronMan. Und auch interessant ist die Frage: Sind die Avengers in ihrem Inneren so zerrüttet, dass sie durch eine derartige Auseinandersetzung zerbrechen können? Zitat meines Arztes: „Können Sie nicht einmal etwas hinnehmen, müssen Sie ständig alles hinterfragen?“

Fazit: Entscheide dich für eines oder integriere die beiden Handlungsstränge so, dass sie sich selbst nicht beeinträchtigen.

Annahme 3: Inflationärer Verschleiß von Superhelden?

Man wird den bitteren Beigeschmack nicht los, das Ant-Man, der BlackPanther und Spiderman nur deswegen zum Einsatz kamen, um auf ihre eigenen Filme aufmerksam zu machen und wie jemand auf IMDB meinte, „bloated micro-advertisments (…) to keep us baited until the next movie comes along“? So wie: Spider-Man: Homecoming (2017), Black Panther (2018) und Ant-Man and the Wasp (2018).

Und doch waren genau diese drei Charaktere das erfrischende Element, von denen man gerne mehr gesehen hätte. Spiderman war übrigens großartig besetzt, sogar ich, die nur an der Oberfläche kratzt, weiß, dass Spiderman seinen Beginn im Teenager-Alter hatte. Nein zu Andrew Garfield. Tobey war gut. Tobey wirkte „nerdig“ genug. Tobey war eine gute Wahl. Und Ant-Man war amüsant. Auflockernd. Ich mag Ant-Man, er nimmt sich selbst nicht zu ernst.

Mittlerweile bekommt vermutlich auch Black Widow ihren eigenen Film.

Waren es also „zuviele“ die schlussendlich gegeneinander kämpfen? Die Choreographien und Kämpfe waren allesamt sehr gut. Lag es also an der großen Kollaboration, die das persönliche Gefühl und die kleineren Geschichten beiseite schob – so auch eine Identifikation mit einer Person fast vereitelte, auch wenn man die Hälfte aus ihren eigenen Filmen bereits kannte? Es wäre mir fast egal gewesen wenn der Captain gestorben wäre. Wirkt sich etwa der Stil von TDW und GoT auf unsere Erwartungshaltung aus?

Fazit: Es war ja in Ordnung, nur.. der Beigeschmack.

Nebenbei bemerkt: Scarlet Witch hat Potential

Laut meines Informanten ist Scarlet Witch mächtig, aber instabil. Es wurde sehr deutlich gemacht, dass sie eine Menge Potential besitzt. In den Comics wurde sie irgendwann wahnsinnig, dass sie gleich mehrere Avengers tötete und beinahe alle Mutanten auslöschte. Übrigens ist sie auch in den Comics mit Vision liiert, die beiden haben sogar Zwillinge! Die angedeutete Sympathie war also Fan-Service. Ich bemerkte nur die Sympathie. Aber man erinnere sich: Scarlet Witch ist eigentlich die Tochter von Magneto (wobei sich das in den Comics immer wieder ändert), einem Mutanten aus den X-Men Comics, dessen Rechte bei FOX liegen, während sie hier Mitglied der Disney Avengers ist. Und deswegen musste auch Kick-Ass‘ Quicksilver sterben. Sinn? Komplett sinnlos. Übrigens spielte er auch den russischen Love-Interest von Keira Knightley in Anna Karenina. Jap, ich hatte ihn auch nicht erkannt. Der Mann ist ein Chamäleon.

Fazit:

Die Lacher lagen bei Spiderman (jung, frisch, hyperaktiv, nervös, talentiert) und Ant-Man (tolpatschig, humorvoll, sympathisch). IronMan wirkte bedrückt, schließlich hatte Pepper ihn quasi verlassen. Und Captain America war traurig, da Peggy Carter eben gestorben war. Alle wirkten etwas verstimmt, sicherlich, nachdem ein russisches Dorf fast vollständig zerstört wurde, ist das nur verständlich. Und dann tritt die Spaltung ein: IronMan, der den Vertrag unterzeichnete und Captain America, der für Freiheit kämpfte. Es hätte funktionieren können; aber NUR dann, wenn der Twist, der Zwiespalt und die Geschichte dahinter OHNE Bösewicht und WENN, dann einen Mächtigen und Wahnsinnigen.

Vielleicht muss ich mir alle drei Filme nochmal gemeinsam ansehen und versuchen The Avengers aus meinem kleinen Herzen zu verbannen.

Tante May ist übrigens heiß. Marisa Tomei: nach wie vor unheimlich sympathisch und die perfekte Kombination zwischen süß und sexy.

Klicke hier für ein sehr gelungenes Review.

Und eine weitere sehr gute und lange Darstellung über Comic und Film (Sehr Informativ!)

Vielleicht zur Erheiterung noch diese ansehnliche Darstellung die gänzlich auf CGI verzichtet:

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