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„Gotham“, S04E06

Trotz der sommerlichen Temperaturen, kehren wir zurück zu Gotham. Dem düsteren, kalten Gotham, wo Nebel und Kälte sich die Hand reichen und Mord und Korruption mit der Polizei flirten.

Sofia, der Tochter des bereits toten Carmine Falcone, gelingt es allmählich sich Penguins Vertrauen zu erschleichen, während Ed sich Grundy (ehemals Butch) annimmt. Die Gotham City Sirens gönnen sich eine Pause und ein neuer Killer treibt in Gotham City sein Unwesen.

Akt I

Lee schafft es einfach nicht aus Gotham. Schlimmer noch, sie arbeitet und lebt in The Narrows, einem armen Insel-Bezirk in Mitte des Gotham Rivers, der offenbar noch schrecklicher, düsterer und nebliger ist, als der Rest. Es ist die Gegend, in der Ra’s seinen Angriff auf Gotham plante und direkt daneben: Arkam Asylum. Sie arbeitet für Cherry und flickt die im Ring Verwundeten wieder zusammen. Ed wundert sich, was denn ein Mädel wie sie hier mache und frägt, ob sie noch böse auf ihn sei. Warum sollte sie böse sein? Dass er Kristen Kringel ermordet oder Jim für den Mord verantwortlich gemacht hatte, sodass er im Gefängnis saß, als sie ihr Kind verlor?

Ed lässt sie wissen, dass er hier ist, um sich mit Geld wieder „klug“ machen zu lassen. Vielleicht kann sie ihm helfen? Haha! Nope. Ich mag diese dunkle Version von Lee.

Zur vermutlich gleichen Zeit, an anderem Ort möchte Sofia wissen, wo sie beim Penguin steht. Ist sie jemand, dem er vertraut? Ein Freund vielleicht? „You can trust me“ sagt sie, Schmollippen und fragende Augen unterstreichen das Anliegen. Penguin verlässt sie, die Kamera wirft einen Blick auf Jim, der im Hintergrund lauert. Auch er will wissen, was Sofia plant. Kokett lächelt sie, denn in wenigen Tagen habe sie Cobblepot in der Hand und wenn nicht, wird sie tun was Jim möchte. And then, they…

Akt II

Währenddessen wird eine neue Storyline eingeführt: Ein Statist findet einen Schweinskopf, der über den Kopf eines toten Bullen gestülpt wurde, welcher in den Diensten Penguins stand. Jim stattet Oswald bald einen Besuch in der Iceberg Lounge ab und erkundigt sich, ob er etwas wisse? Versucht ihm etwa jemand eine Nachricht zu senden? Wenn jemand ein Problem mit ihm habe, würde er davon wissen und dieses beseitigen. Penguin wirkt souverän und adorable wie eh und je. Die Chemie zwischen Jim und Oswald trägt ihr übriges dazu bei, dass man sich mehr Szenen und Begegnungen wünscht. Sie sollten zusammen arbeiten. Oswalds Untertan hilft Jim aus, denn das Lizenz-System mache durchaus Sinn und überreicht ihm eine Adresse. Ob Jim noch weitere Hilfe braucht frägt Oswald? Aber dieser lehnt dankend ab.

Der Schweinekopf-Mörder lauscht klassischer Musik und präpariert dabei einen Kopf. Klassisch. Oswald wartet nach Jims Besuch auf Sofia in einem Restaurant. Zsasz, ebenfalls adorable wie eh und je, spricht das Offensichtliche aus: „She’s not coming“. Sie hat angerufen, aber ganz so genau habe er nicht zugehört. Oswald gerät in Rage, das Mittagessen war schließlich ihre Idee und er will wissen was dazwischen gekommen sei! M-hm. Zsasz grinst amüsiert.

Grundys erster Kampf verläuft, wie man es sich erwartet: Siegreich. „Grundy, born on a monday“, aus dem Sumpf. Lee wundert sich wie Butch – Grundy zurück kam. Was passierte? Warum riecht er so? Und warum läuft aus seinen Adern Sumpfwasser? Auch kann sie keinen Herzschlag feststellen. „Ed is not your friend, he is using you“ sagt sie ihm, aber Grundy versteht nicht und antwortet: „Ed Grundy best friend.“ Ed lauscht im Versteck.

Es wäre nicht Lee, wenn ihr Tun im ärmsten Loch Gothams nicht einem besseren Zweck dienlich wäre: Sie unterrichtet eine Klinik für Arme, denen das Virus sehr zu schaffen machte. Und Ed weiß, wie er das für sich ausnützen kann. In der Zwischenzeit versuchen Jim und Harvey was hinter den Schweineköpfen steckt und bemerken, dass dies wohl aus eigenen Reihen kommen muss.

Akt III

Sofia, soviel wissen wir mittlerweile, hatte ihr Date („It was not a date!“) wegen Lunch mit dem Bürgermeister versäumt, berichtet Zsasz. Dann war sie bei einem verlassenen Haus, dass sie erst vor kurzem gekauft habe. Eine Festung! Gegen ihn! Oswald ist wütend. Sehr wütend.

Ed versucht immer noch Lee zu überzeugen, dass sie ihm helfen soll. Nope, not gonna happen. Aber er weiß von ihrer Klinik und wenn sie ihm nicht hilft, dann..

In der Zwischenzeit sind Harvey und Jim dem Unhold dicht auf der Spur. Das nächste Opfer lebt noch unter dem Schweinskopf. Noch. Die im Bauch eingenähte Granate (nice!) geht hoch als Jim den Schweinekopf nach oben zieht. Kurz darauf erwacht er, selbst auf einem Stuhl gefesselt und Harvey ist nirgendwo zu sehen. Der Mörder sagt, er solle doch nicht seine Zeit mit ihm verschwenden, er halte ihn nur zurück. Jim ist sich sicher, ein Cop. Aber warum glaube er das? Frägt der Mörder. Und was wäre, wenn er einer wäre?

Er spricht mit seltsamen Akzent. „We have nothing in common“ sagt Jim düster. Aber der Mörder ist anderer Meinung. Auch er hasst die Korruption der GCPD und Gotham „cannot survive unless the cancer is cut out.“ Er eben macht es mit etwas mehr Flair. Jim stellt sich dagegen: Wenn er Penguins Leute tötete, bringe das keine Änderung. Er tut es für sich, lässt er Jim wissen. Mittlerweile erwacht Harvey, auch er steht auf der Liste und der Mörder schneidet ihm die Kehle durch. Er flüchtet. Aber Harvey überlebt natürlich, immerhin gehört er zum Maincast.

Akt IV

Als Lee in ihre Klinik zurückkehrt fehlen Medikamente. Sie willigt schlussendlich ein Ed zu helfen, denn sie braucht das Geld. Warum kam sie zurück? Das Virus traf die Ärmsten der Armen und diese sollen gerettet werden. Immerhin ist Ed nun glücklich.

Oswald, in Rage und wütend besucht Sofia. Sie kann ihm nicht sagen wohin sie geht, aber er weiß was sie tut! „The fortress from which you are going to attack me. Building your power base!“ Sofia ist entrüstet und verzweifelt und kann es nicht fassen, dass Oswald sowas annimmt. Wie kann er nur! Sie dachte, sie wären Freunde! Dramaqueens.

Aber sie vergibt ihm. Und kurz darauf eilt eine Horde Kinder aus dem Haus. Eine Schule für Waisen! Sie wollte ihn nächste Woche damit überraschen, sobald alles fertig ist. Und natürlich versteht sie, unter welchem Druck er steht und sicherlich, jeder könnte eine potentielle Gefahr sein. Aber sie will nicht, dass er endet wie ihr Vater, der allem und jedem misstraut hatte. Aber eines fehlt noch: Lunch.

Harvey liegt im Krankenhaus. Jim weiß, warum Harvey ein Ziel des Mörders war: Wie lange nimmt er schon Geld von Penguin? Seit der Lizenzsache und seit der Commissioner ihm sagte, er solle das tun und er hatte Schulden. „It stops now“ sagt Jim.

Die letzte Szene ist einem Haufen Schweinen gewidmet, die eben gefüttert werden. Die armen Schweine…

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„Gotham“, S04E05

Sofia versucht Penguins Vertrauen zu gewinnen und Butch is back! Oder in diesem Fall, Grundy, eine Art Zombie – aber was will man anderes erwarten, wenn man einen Toten in einem Sumpf voller Gift und Biohazard aus Indian Hill entsorgt.

Die Folge beginnt mit einem Disput in der GCPD: Harvey lässt Verbrecher, die dem Pax Penguina unterstehen, auf freiem Fuße. Er mache ja nur seinen Job. Die Stadt sei viel sicherer so, der Pax Penguina funktioniert. Jim gefällt das nicht. Bruce arbeitet derweil bis tief in die Nacht und in den Morgen hinein – er fühlt sich schuldig und macht sich für den Tod des Buben verantwortlich. Im Zuge seiner Recherchen findet Bruce heraus, dass der Dolch u.a. auch dazu verwendet wird, um Ra’s al Ghul zu töten – Will er ihn deswegen? Alfred erinnert ihn an seinen Schwur: No killing. Leider ist Gotham doch etwas vorhersehbar und somit weiß man, was in dieser Folge passieren wird.

Barbara besucht Ra’s und ich erinnere mich (erst jetzt!), Alexander Siddig spielte auch Doran Martell (Game of Thrones), der schlussendlich von Ellaria Sand ermordet wurde. Übrigens war er auch lange Zeit Teil des Casts von Star Trek: Deep Space Nine. Ra’s, der nach wie vor eingesperrt ist, gibt ihr ein spezielles Geschenk. Harley Barb? Er verabschiedet sich.

Penguin und Ms Falcone

Als Penguin erfährt, dass 86% aller Kriminaltaten über den Pax Penguina laufen und 14% außerhalb vollzogen werden, ist er gänzlich unerfreut. Kurz darauf taucht Sofia auf und frägt ihn, ob er sie morgen zum Lunch treffen möchte. Sofia lässt Penguin wissen, dass er zwar glaube, er habe alles, aber dem nicht so ist. Es fehlt ihm der Name der Falcones und nur damit erziele er die 100%.

Als sie sich in einem Restaurant treffen, sind bereits alle Vorkehrungen getroffen: Das Gulasch seiner Mutter. Gekocht nach einem geheimen Rezept, dass seit 200 Jahren überliefert wird. Vermutlich soll es Oswald in ein spezielles Gefühlschaos stürzen, aus dem nur sie ihn wieder sicher hinaus geleiten kann. Und sie behält recht, denn Penguin flüchtet sichtlich verwirrt. Später besucht sie Penguin und findet ihn in der Dunkelheit vor, mit einem Sack Eis auf seinem Bein lagernd. Es schmerzt. Armer Oswald, immer wollten alle etwas von ihm, außer seine Mutter. Sofia erzählt, ihr Vater half auch niemanden außer es brachte ihm selbst etwas. Sie will ihm nur helfen. Eine Gemeinsamkeit!

„You want to help? Try leaving!“ Sofia beginnt das schmerzende Bein zu massieren, Oswald wendet seinen Blick ab. Er soll nicht Eis drauf geben, es brauche Wärme. Seine Mutter sagte das gleiche! Zuerst das Gulasch, dann das Bein, Sofia summt. Wie seine Mutter! Verliebt sich Oswald etwa?

Grundy & Ed – eine unnatürliche Freundschaft

Ed ist immer noch auf der Suche nach Heilung für sein kaputtes Gehirn, diesmal versucht er sein Glück in einer Apotheke. Während er nach „Smartivia“ sucht, dass laut dem Apotheker seine Gehirnfunktionen verbessern solle und diesen mit einer Fake-Waffe beraubt, kriecht Solomon Grundy („born on a Monday“) aus dem Sumpf. Ed lässt sich verzweifelt neben Mülltonnen nieder, bis Butch Grundy vor ihm steht. Wtf? Ed gerät in Panik. Butch? Er lebt? Ehrlich, er hatte nie Probleme mit ihm, es war alles Barbaras Schuld! Grundy schlägt Ed bewusstlos. Er redet zuviel.

Grundy, der sich an nichts erinnern kann, freut sich, dass Ed ihn kennt. Ed = Friend! Ed passt sich an die neue Situation gekonnt an und spannt Grundy für seine Zwecke ein. Aber auch Grundy sucht nach Antworten. Und sie finden Hilfe beieinander. Mit seinen Muskeln lässt sich Geld verdienen, Geld, was in die Wiederherstellung von Eds Klugheit investiert werden kann und dann, dann kann er Grundy helfen. Sie finden sich in einer Art Fight Club wieder, genannt Cherry’s. Und wir treffen auf ein weiteres bekanntes Gesicht: Lee. Dark Lee?

„No killing!“

Bruce hatte sich derweil zu Ra’s ins Gefängnis geschlichen. Aber auch nur, weil die Wachen ihn ließen. Er zückt den Dolch, entscheidet sich aber gegen sein eigentliches Vorhaben, denn er weiß: „No killing“.

„You’re weak, foolish Boy“ sagt Ra’s plötzlich. Doch Bruce geht seine Wege. Fast. Die Wachen nehmen Bruce mit, der in ein quasi Labyrinth unter dem Gefängnis gebracht wird. Kurz darauf finden sich Jim und Alfred ebenfalls ein und werden zur Waffenabgabe gefordert und man muss es einfach sagen: Alfred prügelt sich gut und gerne.

Ra’s will tatsächlich, dass Bruce ihn tötet, denn Bruce ist der einzige, der sein Leiden beenden kann. Er fleht ihn an: „Please, set me free“. Im Wasser spiegelt sich das wahre Selbst von Ra’s wieder: eine alte, grässliche Kreatur.

„Whatever your curse is, you deserve it for what you have done!“ Bruce wird ihn nicht töten. Ra’s lacht. Was werde wohl passieren, wenn er ihn gehen lässt? Er wird verschwinden. Und eines Tages, wenn er ihn vergessen hat, wird er auftauchen und jeden töten, den er liebt, und Bruce muss zuschauen, so wie damals, als seine Eltern gestorben sind. Er wird sie alle schlachten und er wird nichts dagegen tun können! Bruce sticht zu und tötet ihn: DIE! (..motherf*cker, die).

Jim und Alfred eilen herbei.

It’s over

Wird Jim ihn wegen Mordes einsperren? Nein, aber was noch viel schlimmer ist, er missachtete beziehungsweise hinterging seine Vorsätze, was aber nicht bedeutet, dass er es nochmal tun wird. Wenig später möchte Bruce den Suit im Kamin verbrennen. Its Over. Alfred hält ihn davon ab. Bruce kann Veränderungen schaffen.

I’m not the hero Gotham needs. I made that decision the moment I killed Ra’s al Ghul. I took the dark path.“ (Bruce Wayne)

Und es wird eine lange Reise zurück. Alfred glaubt an ihn, und wird es immer tun. Irgendwann wird er sich wieder dazu bereit fühlen. Der Suit wartet. So auch Alfred. The End.

Zum Abschluss, etwas dass ich dazumal in den Sozialen Medien fand:

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„Gotham“, S04E04

Welcome to Gotham City, in der Stadt die immer düster und grausam und dunkel und neblig ist, in welcher nur selten die Sonne scheint und es keine Gewinner gibt.

Bruce ist mittlerweile im Besitz des Messers von Ra’s al Ghul und zieht einen Historiker zu Rate um das Geheimnis zu lüften. Währenddessen versucht sich Ed Nygma im kreieren von Rätseln – jedoch ohne Erfolg. Sein Gehirn ist nach dem Schlaf im Eis Matsch. Und er ist nach wie vor davon besessen den Penguin zur Strecke zu bringen. Nett.

Die Geschichte nimmt ihren Lauf als der Historiker und sein Student die Inschrift entziffern. Und auch wenn es nur Geschichten sind, darf der eine oder andere deswegen bald sein Leben lassen. Der Bub flieht und die GCPD rückt an. Ob Bruce sich im Klaren darüber war, was er sich um 2 Millionen Dollar kaufte? Er will Teil der Aufklärung sein und kurz darauf bemerkt auch Jim, dass dieser Dolch mehr als nur ein gewöhnliches Messer ist. Und auch Barbara frägt ihren All-Gönner was so besonders daran sei. Dieser setzt kurz daraufhin eine Art Hundemensch auf den Dolch an. Wait, what?

Falcone vs Cobblepot

Sofia Falcone, die Tochter von Carmine Falcone, besucht Oswald Cobblepot und Oswald stellt klar, dass ihr Daddy ihm zu einer gesunden Paranoia verholfen habe: Denn vermutlich warten die alten und untergetauchten Ganoven nur auf einen Falcone und deswegen weiß er: „Be careful“. Sofia erzählt ihm unter Tränen die traurige Geschichte, dass sie nicht nach Gotham durfte, aber es trotzdem ihr Zuhause ist. Darf sie heim kommen? Gibt Oswald tatsächlich nach?

Ra’s und seine Geschichte

Ra’s beehrt die GCPD und stellt sich als Historiker vor und da Diebe an jeder Ecke lauern, hatte er sich entschieden, das Messer via Barbara auf der Auktion zurück holen zu lassen und er erzählt die Geschichte von einem Mann, der nicht sterben könne und Grausamkeiten verübt. Vielleicht kommt er auch zurück, um auf seinem Thron Platz zu nehmen, aber das sei nur eine Geschichte. Nichts weiter also. Aber für seine Leute, sein Volk, sei das Messer von großer Bedeutung. Plötzlich stürmt Alfred herein und beginnt auf ihn ein zu prügeln. Jim ist wütend, dass er nicht über das Handeln von Bruce und Alfred informiert wurde. Ra’s flieht.

Bruce und das Messer

Bruce, wie Teenager eben so sind, hält sich nicht an die Anweisungen von Jim Gordon und verfolgt diesen bis zu Barbara, der sich nach ihrem mysteriösen Gönner erkundigt. Bruce klinkt sich ein und vermutet Ra’s und erzählt Jim schlussendlich was er wissen möchte: Der wahre Führer des Court of Owls und verantwortlich für das Virus. Und warum erzählt er das erst jetzt? Aber egal, der Bub ist immer noch weg – und Bruce weiß wo: Die Bibliothek! Alsbald der Bub gefunden wird, findet auch der Menschenhund ihn und eine Bibliothek eignet sich hervorragend für ein Handgemenge, so viele Dinge die umfallen können. Bücher, mit denen man schmeißen und schlagen kann.

Aber Jim wirft einen Knochen und der Menschenhund springt aus dem Fenster. Oh, Okay. Der Witz ging leider daneben. Ra’s taucht auf und nimmt den Buben gefangen. Das Messer, im Gegenzug für sein Leben. Der Fauxpas mit dem Menschenhund wird als gleich wieder ausgebügelt, als Bruce sich weigert das Messer auszuhändigen. Der Bub stirbt tatsächlich. „Arrest me“ sagt Ra’s und kniet nieder.

Falcone vs Gordon

Jim besucht Sofia und versichert ihr, dass Penguin sie nur benutze. Naturlich, denn sein Vertrauen zu gewinnen war von vornherein Teil ihres Planes. Jim will wissen, was los ist. Nein, sie wird ihm die Stadt zurück geben aber er muss ihr vertrauen – and then they kiss.

Nygmobblepot

Oswald erhält eine gerappte Nachricht von Ed, die ihm den Ort des Treffens offenbaren sollte und Oswald ruft: „I want Ed Nygma!“ Of course you do! Oswald versucht das Rätsel zu entschlüsseln, findet aber an besagtem Ort nichts. Ein zweiter Rap erwartet ihn, und erneut. Nichts. Plötzlich taucht Ed in der Iceberg Lounge auf. Er hatte gewartet. Zweimal! „Your riddles suck!“ Er verstehe sie selbst nicht mehr. Das Fangirl hatte recht, „Something is wrong with you. You’re not smart.“

„I am the Riddler!“ – „God, that name again?“ Wie lange brauchte er für das Rätsel? 6 Stunden. Für zwei schlechte Rätsel? Hört sich das tatsächlich nach ihm an? Nein. Er ist nur Ed Nygma, und nicht mal das. Denn selbst Ed Nygma hätte etwas bemerkt. Was? Mr Freeze! Welche Pose möchte er diesmal?

„Okay Oswald, I’m not the Riddler, do it“ Und siehe da. Penguin zögert und überlegt es sich anders. Denn niemand kümmert einen Ed Nygma.

„A better revenge is having Ed live knowing that he ins’t The Riddler and he will never be again..“ (Oswald Cobblepot)

In the End

Never mess with Penguin. Sofia Falcone wird von Freunden ihres Vaters besucht. Wann kommt ihr Vater zurück? Tut er nicht, und sie sollen gehen, bevor Penguin auftaucht – was natürlich passiert. Zsasz erschießt die letzten treuen Anhänger Falcones.

„You used me“ – wie wahr. Vertraut er ihr nun? Immerhin lebt sie noch. Ihr Vater hätte sie nicht nur getötet, er hätte sie eingeladen, in der Öffentlichkeit, und diese Männer wären ihm gefolgt. Falcone wusste wie man auf die Stärke von Anderen baute.

Oswald: „New times, new methods.“

Ich mag den Penguin einfach.

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Superheroes against Superheroes!

Kann was!

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„Justice League“

Der Film wurde kurzfristig noch in einen anderen Saal verlegt, hatte dadurch Verspätung – und führte dazu, dass er ohne jegliche Werbung oder Trailer begann. Und so beginne auch ich ohne große Umschweife: Er war nicht ganz so schlecht, wie ich ihn mir erwartet habe, gäbe ihm aber trotzdem kein „befriedigend“. Ein schwaches „genügend“ muss ausreichen. Vielleicht wäre er richtig schlecht gewesen, hätte man die 50 Minuten von Zack Snyders Original Cut beibehalten. Ursprünglich war der Film auf fast 3(!) Stunden geplant gewesen. But.. Why?

Anyway. Spoiler

Wtf #1: Up-Skirt-Shots

Warum gerade zu Beginn sieben Pantie-/Hintern-/Up-Skirt-Shots (ab dem dritten Mal zählte ich) von Wonder Woman zu sehen waren und danach kaum mehr, lässt sich nur auf die unterschiedlichen Leute zurück führen, die hinter der Kamera zu Gange waren, oder auch nicht. Vielleicht war der Hintern-Fetisch auch irgendwann befriedigt. Trotzdem: Eine Frau steht breitbeinig mit kurzem Rock vor einem Abhang und der Kamera fällt nichts besseres ein, als überlange Sekunden auf ihrem Höschen zu verweilen? Wtf? Seriously?

Und hier beginnt die erste Kontroverse: Natürlich macht es einen Unterschied, ob, wie im Falle von Aquaman und Superman das maskuline Ideal ästhetisch und heroisch in Szene gesetzt wird, oder ob lediglich Hintern und Dekolletee besondere Aufmerksamkeit bekommen, und das in einer Weise, die an billigem Voyeurismus kaum mehr zu übertreffen ist. The Flash durfte sich übrigens nicht entblößen und trägt sogar drei Schichten an Kleidung.

Ja, man darf Frauen erotisch inszenieren. Und ja, Frauen dürfen sich sexy und erotisch kleiden – in diesem Falle aber übertreibt der Kostüm-Designer, wenn Diana nur eines trägt: Hauteng; und die Kamera erneut überlang auf ihrem Hintern verweilt. Ich sage auch nicht, dass es zwangsläufig schlecht ist, wenn das Kostüm knapp und eng ist, soll es so sein – sofern nicht nur eine gewisse Klientel bedient beziehungsweise eine gewisse Wirkung erzielt werden möchte. Aber warum der Rock im Vergleich zu Wonder Woman gekürzt werden musste, ist und bleibt mir schleierhaft. Die Kombination – „Mann = heroisch, maskulin“ und „Frau = A** and T*ts“ – tritt leider immer wieder in Erscheinung.

Mit anderen Worten: Die Inszenierung von Wonder Woman alias Diana Prince unterliegt dem „male gaze“ und Patti Jenkins täte gut daran, sich sämtliche Rechte für Wonder Woman zu sichern. Und auch wenn Gal Gadots Performance nicht unter der Darstellung litt, gleicht ihre Rolle in Justice League mehr der einer Mutter, die auf ihre Buben aufpassen und sich nebenbei dem Gegner, Steppenwolf, die meiste Zeit alleine annehmen muss.

Ich gehe davon aus, dass das Sequel zu Wonder Woman wie gewohnt über all die anderen Filme thronen wird.

Wtf #2: Die Amazonen

Auch ich kann nur wiederholen, was bereits gesagt wurde: Warum der Kostümwechsel? Ich unterstützte die Meinung, dass Frauen (im Argument wurde angemerkt „die in einer reinen Frauengemeinschaft leben“) sich so leicht bekleidet geben dürfen wie sie wollen – aber darum geht es nicht. Es geht nicht um knappe Kostüme, sondern um Funktionalität versus, erneut, „male gaze“. Ist es also notwendig und Zielführend, dass ein Kriegervolk Bauchfrei in den Krieg zieht? Warum nicht gleich mit freiem Oberkörper und ausgebrannter Brust, wie Herodot und Homer es gerne überlieferten? Zumindest griff man, wie bereits in Wonder Woman, auf tatsächliche Athletinnen und Boxerinnen zurück. Es ergibt einfach keinen Sinn. Im Training, ja. Im Krieg? Nein.

Lesenswert übrigens dazu:

Wtf #3: Dianas erzwungener Flirt mit Batfleck

Was dachte man sich dabei? Zwischen Mimimi-Batfleck und Diana gab es null Chemie. Nada. Niet. Es wirkte erzwungen und fehl am Platz, lieblos eingeschoben um irgendwann wieder darauf zurück greifen zu können. Außerdem, warum sollte sich Diana nach Steve Trevor mit Bruce Wayne abgeben? Ich spürte Chemie zwischen the Flash und Wonder Woman und überlegte für einen Moment lang, dass es nett wäre, wenn sich Wonder Woman dem Jüngling annähme – immerhin werden Beziehungen zwischen älteren Frauen und jüngeren Männern immer noch stigmatisiert, während der kahlköpfige 60jährige zu seiner jungen Freundin beglückwünscht wird. Davon abgesehen, dass Diana bereits weit aus älter ist, als alle anderen. Ich spürte sie auch etwas zwischen Aquaman und Wonder Woman, der unter Einwirkung des Lassos für einen sympathischen Moment sorgte.

Die Kontroverse: Fast jede Interaktion, sei es mit Batfleck, der sich wie ein kleiner Schulbub verhält, the Flash, der offenbar überwältigt ist (verständlicherweise) oder Aquaman, der ihr Komplimente macht (unter Einfluss des Lassos), legt nahe, dass ein Mann (sexuell) an Diana interessiert sein muss – bis auf Cyborg, dem offenbar die notwendigen Körperteile dazu fehlen. Erneut: Es ist nicht verwerflich, eine schöne Frau zu zelebrieren, aber in diesem Falle werden viele Interaktionen von einem unnötigen Sex-Appeal begleitet.

Die restlichen Charaktere

Batfleck, der sich noch mehr in Selbstmitleid suhlte als zuvor (Hello Darkness my old friend…), lässt sogar noch mehr nach. Er jammert und attackiert Diana verbal. Es tut nicht einmal zur Sache, dass er alt und gebrechlich wird, denn irgendwann ist auch die Zeit für Superhelden vorbei, aber dieses Leiden und endlos zur Schau gestellte Selbstqual.

Aber gut, Batman hat es nicht leicht. Nach Nolans The Dark Knight-Trilogie (und ja, man muss es immer wieder sagen) müsste man sich a) mehr Zeit nehmen oder b) eine komplett andere Richtung einschlagen, wie hier zum Beispiel. Der Trailer zu Batman Ninja von Warner Bros. Japan wurde in Tokyo auf der Comic Con vorgestellt und überzeugt sofort:

The Flash war, wie Spiderman in Civil War, der auflockernde Faktor. Er wirkte authentisch begeistert – und ich mag es, wenn sich Charaktere (oder auch reale Menschen) für etwas begeistern können – denn dies fehlt vielen Erwachsenen oder Superhelden, die nur mehr düster und leidend sind. Barry hingegen ist fasziniert von Batman, dem Batcave und alles um sich herum. Ein willkommener Lichtblick.

Cyborg war interessant, wenn auch seine Geschichte zu kurz geriet und man dadurch weniger Anteil an seinem Verlauf nahm.

Aquaman aka Khal Drogo aka Ronon Dex ist so wie Jason Momoas Instagram: Der trinkfeste Krieger. Wasserfest und ansehnlich darf er kämpfen, männlich und derb sein, heroisch durch Luft und Wasser wirbeln, Elemente bändigen und auf einem Insekt durch ein Hochhaus surfen. Leider gerät er aber schnell wieder in Vergessenheit.

Generelle Kritik

Die Geschichte war flach und dass der bereits tote Superman zurück geholt und folgend die gesamte Welt retten musste.. Und ja, die CGI-Lippe wirkte befremdlich. Superman hätte soviel mehr an Charakter und Charme gewonnen, hätte man all seine Szenen mit Moustache geschossen.

Fans setzten sich wenig später dafür ein, die original Zack Snyder-Fassung sehen zu können; trotzdem glaube ich dass Joss Whedon der Fassung Gutes tat. Mance Rayder, Anführer der Wildlings (GOT), synchronisierte übrigens den Bösewicht.

Eindeutige Heldin des Filmes: Das kleine, russische Mädchen mit dem Insektenspray, dass ihn aber schlussendlich doch nicht verwenden durfte. Warum? Warum ließ man das Mädchen nicht einmal abdrücken? Eine verschenke Chance.

Und weil Joss Whedon seine Finger im Spiel hatte, Thx Nerdist:

Lesenswert

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„Gotham“, S04E02

Kriminalität ist nach wie vor legal und Penguin, the King of Gotham, regiert. Bruce entwickelt sich immer mehr zu Batman und wir sehen den ersten Funken der Gotham City Sirens.

Nicht nur der Wechsel des Sendetages, sondern auch inhaltlich weist die zweite Folge bereits ein paar Schwächen, aber auch Stärken auf. Offenbar ist das Gift, dass Scarecrow seinen Opfern ins Gesicht bläst mit Wasser, oder wenn man Jim Gordon ist, mit purer Geistesstärke bewältigbar – denn auch diesen trifft es. Der Penguin hat es offenbar überwunden, niemand weiß wie – und der Vorfall diente wohl nur dazu, sich auf des Penguins Kosten lustig zu machen.

Bruce, der in der letzten Folge durch das Fenster stürzte und von der GCPD gefunden wird, befindet sich hinter Gittern. Als Ausrede darf die junge Liebe herhalten: Er suchte auf dem Dach nach Selina. Lucius Fox ist und bleibt skeptisch: Warum sei er so seltsam gekleidet? Klettern. Ahja. Gegen Ende der Episode taucht Lucius mit einem Koffer auf. Wayne Enterprises habe an unterschiedlichen militärischen Gadgets gearbeitet – wie ein, hervorragend zum Klettern geeigneter Anzug, der natürlich fast nichts wiegt, Kugelsicher sei (für den Sturz aus Höhen) und Funk dabei habe, möchte man sich, beim klettern, unterhalten. Somit wird also auch Lucius Fox seiner Rolle endlich gerecht. Alfred, der seiner väterlichen Bestimmung nahe kommt, lässt Bruce gehen, er möchte nicht zusehen, wie er durch eine Kugel getötet wird, denn Bruce fühlt sich, so sagt er, lebendiger als bisher. Natürlich ist es Alfred, der ihn wieder retten muss.

Der Penguin besucht die GCPD und ringt Jim einen Deal ab: entweder er finde Scarecrow in 24 Stunden oder er gesteht ein, dass die GCPD ein Fail sei. Immerhin sei er nicht hier, um der GCPD zu schaden, sondern um ihr zu helfen, und was habe sich geändert? Die Polizisten verlieren ihr Leben nicht mehr auf der Straße. Jim willigt zwar nicht in den Deal ein, bemüht sich aber dennoch Scarecrow zu finden.

Dieser verschanzt sich derweil in Arkham Asylum, lässt den Wärter Clowns sehen und regt all jene dazu an, „fear“ zu spüren, die seinen Vater auf dem Gewissen haben. Und dazu zählt auch Jim Gordon. Jim, der einst den jungen Jonathan aus den grausamen Machenschaften seines Vaters retten wollte. Aber dieser Meinung ist Scarecrow nicht. Er war schwach und sein Vater machte ihn (durch das Gift, dass er an ihm testete) stärker. Um seine Schwächen zu überwinden, muss man selbst zu ihnen werden! Jim findet sich alsbald ohne Hilfe von Harvey ein – der es vorzieht in der GCPD zu bleiben, bevor Penguin jemanden seiner Leute einsetzt. Am Ende entwischt Scarecrow.

Gotham City Sirens

Babs is back in Town und möchte via Waffenhandel, den Penguins Kriminelle zu Schätzen wissen werden, neu Fuß fassen. Sie lädt Tabs und Cat ein, aber Tabitha ist davon wenig begeistert, immerhin hat Babs ihren Geliebten Butch auf dem Gewissen. Barbara ist ruhig und die Stimme sanft. Dies sei kein Club, lässt sie wissen, sondern ein Geschäft. Bald darauf taucht der Penguin auf und späht mit einem Auge hinter die Fassade: Wer hat dafür bezahlt? Wer ist Barbara Keens mysteriöser Gönner?

Cat versucht Tabitha zu überreden, Barbara eine Chance zu geben. Sie ist es leid, nie ernst genommen zu werden, so auch Ivy, die dabei sein möchte aber von Tabitha weggeschickt wird – immerhin arbeitete sie für den Penguin, der die Sache erst eingefädelt hatte (Der Penguin hatte Butch für den Mord an Isabella, die ihm, dem Penguin, Ed ausgespannt hatte, angeschwärzt und Ed auf die Fährte gesetzt, der Tabs dann die Hand abgeschlagen hatte). Tabitha und Cat willigen ein. Ivy hingegen, möchte sich selbstständig machen und „stärker“ werden.

Gegen Ende sehen wir Klein-Batman mit Bat-Suit, inklusive Maske und Mütze. Natürlich weit weg von Batman, wie wir ihn kennen, aber ein Stück näher dran – und alle mal authentischer als Batfleck.

Fazit: Nicht so gut wie Folge eins, aber immer noch gut.

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„Gotham“, S04E01

Drei Monate später.

Die Kriminalitätsrate in Gotham sank um 75% und ein jeder, der kriminelle Handlungen verüben möchte, hauptsächlich Raub, benötigt dazu eine Lizenz. Penguin approved. Die GCPD, das Gericht und auch der neue Bürgermeister, alle spielen mit und die Stadt ist so sicher wie nie zuvor. Victor Zsasz, attraktiv und sympathisch wie eh und je, außerordentlich charmant und mit adäquater Screentime bedacht, wacht im Dienst des Penguins (mit neuer Frisur) darüber, dass die professionalisierte Kriminalität auch Ordnungsgemäß gehandhabt und ein gewisser Profit daraus gezogen werden kann.

Bei der Pressestunde, kurz bevor „The Iceberg Lounge“ ihr Debüt feiert, philosophiert Oswald Cobblepot über den Pax Penguina, angelehnt an den Pax Romana, der für viele Jahre Frieden sorgte.

Bis jetzt. Eine Bande Outlaws schert sich einen Dreck darum, überfällt eine Hochzeitsgesellschaft, die wenig später aber selbst von Lizenz-Inhabern ausgeraubt wird. Verbrechen bleibt wohl doch Verbrechen, mit Lizenz oder ohne.

Jim Gordon ist weniger von der Lizenz beeindruckt und möchte dem ein Ende schaffen. Immerhin gibt Harvey ihm die Erlaubnis, dass er die Outlaws zur Strecke bringen darf, wenn nicht schon jene mit Lizenz. Chief Harvey hält sich nämlich genau so daran.

Nachts über den Dächern von Gotham wacht „The Mask“. Ein mittlerweile hochgewachsener Bruce Wayne, Schützer der Armen und Wehrlosen während die junge Catwoman von Tabitha Galavan trainiert wird. Eine Jugendbande, die fast aus einem 80er Jahre US-amerikanischen Kung-Fu Film stammen hätte können, blockiert der Katze den Weg. Aussichtslos.

Der Penguin eröffnet derweil die neue Iceberg Lounge mit einem gefrorenen Ed Nygma als Hauptattraktion. Alle finden sich ein. Und auch Tabitha und Catwoman bekommen eine Einladung, die, nachdem Oswald ihren Wohnort gekapert hatte, in einer Bruchbude hausen. Ivy wird ignoriert. Bruce, der sich ebenfalls auf der Party befindet, folgt Selina aufs Dach. Er entschuldigt sich, was er im Krankenhaus (wir erinnern uns, er hatte Alfred ein Schwert durch die Brust gerammt) gesagt hatte und zu Selinas Überraschung ist er auf dem Geländer sicher, auf dem sie mit Absätzen balanciert. Alfred stört das junge Glück und Bruce muss zurück. Warum können sie nicht ins Kino gehen?

In dieser Episode lernen wir auch Jonathan Crane kennen, der Sohn desjenigen, der ein Gas entwickelte um diejenigen, die damit in Berührung kommen, ihren schlimmsten Albtraum sehen und erleben zu lassen. Und bei Jonathan sind es Vogelscheuchen. Welcome Scarecrow! Einst hervorragend von Cillian Murphy in The Dark Night gespielt.

Bevor sich die Outlaws dem Penguin entgegen stellen, hatten sie den Jungen aus Arkham Asylum geholt und ihn gezwungen, das gleiche Serum herzustellen, wie es sein Vater tat.

Bruce will eingreifen als Oswald die vier, die gegen sein Lizenzsystem verstoßen hatten, erledigen möchte. Alfred warnt ihn, dass es immer eine gewisse Zeit für „The Mask“ gäbe (dessen Mission nicht der Penguin ist, sondern die Vorbereitung auf den Kampf gegen Ra’s al Ghul) und eine für Bruce Wayne. Nachdem er sich bereits kurz mit dem Penguin unterhalten hatte (Wäre Verbrechen damals bereits nur mit Lizenz möglich gewesen, wären seine Eltern vermutlich noch am Leben) und nach einer gewissen Liste sucht, auf der alle verbrecherischen Aktivitäten vermerkt sind, tritt Jim auf und bittet ihn, die Verbrecher der GCPD zu überlassen. Der Penguin antwortet mit einem einfachen Nein. Und warum? Weil er die dreckige Arbeit macht. Nur wegen ihm ist Gotham sicher!

Penguin: „For the past three months, I have given this city a tranquility it has never known. Now I would like to ensure that peace for the future. In the weeks to come, you will hear whispers about what’s happening in the streets of Gotham. All you need to know is without me this is what you get. Men who want to bring fear back to our city, who promise a return to the old days. So tell your families, tell your friends, it is Oswald Cobblepot who keeps them safe, not the GCPD.“ [Source]

Aber zu spät, Ivy zieht den Stromhebel, sie fühlt sich benachteiligt und Penguin wird mit dem Gas besprüht, der als gleich von einer Nygma-Monster-Version heimgesucht wird und weinend in Jims Arme flüchtet. Armer Penguin, er liebt den Riddler noch immer. Armer Penguin, er wird zum Gespött aller.

Immerhin bekam Bruce Wayne seine Antwort und sucht den Listeninhaber auf, entwendet sie ihm und folgt dem nächsten, koordinierten Überfall. Dummerweise zerspringt das Glas des Dachfensters, von dem aus er den Überfall beobachten (oder auch eingreifen) hatte wollen, bricht ein und wird von der GCPD überrascht.

Fazit: Ein guter Einstieg in die neue Season.

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„Gotham“, S03E16

Und weiter geht es. Achtung Spoiler.

Der Court of Owls hat einen Plan und laut Uncle Frank gelang es ihnen schon zweimal die Stadt zu zerstören. Der Penguin muss sich neue Freunde suchen und Jim.. Jim ist ein „Jon Snow“. Willkommen in Gotham! Wo es düster und grausam und dunkel und neblig und grau ist, und fast nie die Sonne scheint, außer bei Beerdigungen.

„Gotham must fall“

Mittlerweile hat Gordon heraus gefunden, dass Carmine Faclone den Anwalt des betrunkenen Fahrers, der für den Tod von Jims Vater verantwortlich war, bezahlt hatte. Es war also ein kein Unfall. Und wer bestellte den Tod des Vaters? Während Jim Carmine Falcone besucht, finden wir heraus, dass Uncle Frank den Anstoß dazu gab. Und warum? Weil der CoO ein Risiko sah. Gordon sucht Uncle Frank auf und predigt, er wolle Gerechtigkeit und das wollte auch sein Vater. „You’re under arrest!“ Doch Frank wehrt sich. Er braucht Zeit! Eine schreckliche Waffe solle nach Gotham geliefert werden.

Zwischensequenz: Als Gordon das Grab seines Vaters besucht, sieht er Lee am Grab von Mario stehen, dass, wie sie ihn wissen lässt, sie öfters besuche. Ab und an sieht sie einen Mann, der bestimmt 90 sein muss und der lächelnd beim Grab seiner Frau verweilt. Warum lächeln die Leute auf einem Friedhof? Und dann bemerkte sie: Weil sie das gesamte Leben zusammen verbracht haben. Gordon entschuldigt sich und das Rehlein kann es nicht fassen wie Gordon einfach so drüber hinweg schauen kann. Zwischensequenz Ende.

Gordon informiert derweil Harvey, dass die GCPD nicht in das Geschehen involviert werden darf und setzt Barbara auf die Sache an, die wie eine Königin auf einem Thron ihre Szene eröffnet und mit dem spitzen Absatz ihres Schuhes einen Untertanen verprügelt. Es könnte übrigens sein, dass sich meine Annahme, Barbara könne sich in Harley Quinn transformieren, wahr ist. Bestätigen oder falsifizieren wird uns dies eine der letzten Folgen.

Die Waffe ist bereits in Gotham und wird vom maskierten Ninja-Typen bewacht. Der Court of Owl erkundigt sich bei Frank was Jim weiß und rät ihm Gordon zu beseitigen: „Jim Gordon must be killed!“ Frank beordert seinen Neffen zu sich und erwartet ihn angetrunken mit Waffe. Das epische Gespräch läuft wie folgt ab: „I’m supposed to kill you!“ Was dazu führt, „I need someone to replace me!“, was bedeutet Jim muss dem Court beitreten und Uncle Frank töten. Aber wollten sie ihn nicht tot? Eh, aber viel lieber wollen sie, dass er beitritt. Da Jim gewissermaßen Jon Snow ist, tut Uncle Frank ihm den Gefallen und suizidiert sich. Jim soll beenden, was er (Frank) angefangen habe. Seine letzten Worte: Der Vater wäre stolz auf ihn gewesen und er hat seines Vaters Stärke.

Der Court ruft an, Jim hebt ab. Sie sollten sich treffen – „Agreed“, die Limousine wartete bereits und Jim schreitet dem Schicksal dramatisch und in Zeitlupe entgegen.

Note: Don’t call Penguin a freak

„You know plants make better friends than most people. And some of them actually save your life.“ (Ivy)

Penguin erwacht bei Ivy, die er sogleich als „crazy plant lady“ und Freak bezeichnet. Er ist wütend und möchte Rache üben. Revenge and an Army! Sogleich trägt er ihr auf, sie solle doch bitte Gabe kontaktieren, er sei immer so loyal gewesen. Gesagt getan. Der loyale Untertan freut sich so gleich Penguin heil und am Leben zu sehen, ja was er denn vorhabe? Gotham zurück zu erobern! Doch Ivy traut ihm nicht – Zurecht. Denn sogleich tauchen ein Haufen Ganoven auf, und es geht darum, dass derjenige, der am höchsten bietet, Penguin schlussendlich töten darf. Noch zuvor hatte der Penguin zu Ivy gesagt: „I do not trust you!“ und alsgleich sitzen sie beide geknebelt nebeneinander.

Aber sie kann helfen. Und was will sie dafür? „I want you to be nice!“ sagt sie und das ist alles was sie möchte. Der Penguin willigt ein und Ivy wendet den Parfüm-Trick an – wir erinnern uns an den Vorfall in der Bruce-Mansion? Ein unwichtiger Statist darf ihr hörig sein und erschießt auf ihren Befehl hin alle, bis auf Gabe. Aber der Penguin möchte ihn nicht töten und will den Grund für diese Aktion wissen. Gabe sagt, er war dort, als Penguins Mutter getötet wurde, aber niemals hatte der Penguin auch nur ein einziges an ihn gedacht. Oh, armer Gabe.

Der Penguin frägt, ob er denn nochmal loyal sein könne? Ohja! Ja! Das kann er! Aber unter dem Einfluss von Ivys Parfürm kommt die Wahrheit zum Vorschein. Er war nie loyal und folgte ihm nur aus Angst. Wie all die anderen.

„Fear and respect“ sind ausreichend für den Penguin und falle unter „Management 101“. Respekt? Ha! Never. Niemand respektierte ihn, er war immer nur der kleine Freak mit einem lächerlichen Schirmchen. Die Miene des Penguins verfinstert sich, er greift nach einem spitzen Werkzeug und ersticht Gabe in Rage. Das Blut spritzt an die Wände. Welcome back Penguin!

Später gibt er zu, dass er vielleicht ein wenig über reagiert hatte.  Und er realisiert, dass er Gotham nicht alleine zurück erobern und gegen Barbara, Ed Nygma und all die anderen vorgehen kann. Ivy lächelt und erzählt ihm, dass die Katze ihr einst von ein paar schrägen Leuten aus Indian Hill erzählte. Wie wäre es mit einer „Army of freaks!?“

Ivy: „Words always hurt me more than sticks and stones.“
Penguin: „Yeah, me too.“

Team Up!

Batbruce, II

Zwar wissen wir immer noch nicht, wo sich Bruce befindet, aber es sieht so aus als beginne eine Art Training? Die Tür öffnet sich, Bruce ergreift die Flucht und landet nach einigen Korridoren wieder bei der offenen Tür. Der Zen-Meister Shaman empfängt ihn. Der CoO sei nur ein „Tool“ – aber sein Ziel liegt darin, Bruce zu helfen. Warum?

„Shall we begin“ frägt der Zen-Meister und spricht in Rätseln. „It’s time to pick a direction!“ Und er stellt Bruce die Frage was ihm Angst bereitet? Was hat der Zen-Meister zu bieten?

„One is always inside their own mind. Pretending we are separate from it, that is the falsehood.“ (Shaman)

Der Zen-Meister bringt ihn via Halluzinationen zurück nach Gotham, zu jenem Zeitpunkt, als seine Eltern ermordet wurden und Bruce hatte diesen Ort nie verlassen. Es ist der Schmerz, der ihn zurück hält und den er aber ablegen muss, wenn er dort hin soll, wo der Zen-Meister ihn bringen möchte. Zu einem anderen Zeitpunkt bringt er ihn wieder dort hin. Bruce stellt sich dem Zen-Meister entgegen und fängt sich einen blutigen Kratzer ein – der über die Halluzination hinaus wirkt. Magic!

Und auch hier haben wir, parallel zu Gordon ein episches Gespräch über Schicksal und Tat.

„I have so much to teach you!“ Werden wir am Ende der Season doch noch Batman zu Gesicht bekommen? Oder zumindest seine Idee, sowie die Idee des Jokers, denn der Zen-Meister fährt fort: Menschen haben Angst und wenn Menschen Angst haben, herrscht Hoffnungslosigkeit. Was will er? Frägt Bruce. Der Zen-Meister sagt: Schmerz blockiert ihn und diesen muss er ablegen, wenn er das werden soll, was er sein muss und was Gotham braucht: „A protector!“ Epische Musik folgt.

Aber Batbruce erkennt, dass er das nicht kann, „not by myself“ – Doch er kann zu einem Symbol gegen Angst werden und „Gotham can be reborn!“ Denn der Zen-Meister macht sich Sorgen um Gotham.

Fazit: Mhm. Next!

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„Gotham“, S02E20

Eine Zusammenfassung, ein Review, eine Liebeserklärung.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Material Gotham in zwei Seson bereits untergebracht hat. Es ist wohl dem glücklichen Umstand zu verdanken, dass die Serie aus 22 Folgen besteht, anstatt die mittlerweile üblich geizigen 10 oder 16. Ebenso fiel mir auf, dass mir Social Media relativ wenig über Gotham spoilert, was mich zur Konklusio nötigt, dass die Serie absolut unterrepräsentiert ist. Ich „like“ beinahe jeden Beitrag der offiziellen Gotham-Like-Page, so dürfte der Algorithmus kaum dafür verantwortlich gemacht werden. Er findet einfach nichts. Ein jeder schreibt über The Walking Dead oder Game of Thrones, aber Gotham entzückte offensichtlich noch nicht die wählerischen Gemüter. Warum nur?

Wie dem auch sei. Eine epische Folge. Spoiler ahead.

„Jim, a little tipp for next time: Always bring the right tools“

Yeah Baby! :D My precious Oswald Cobblepot aka The Penguin is back! Welcome home!

Aber von vorne:

Der Riddler stellte Jim Gordon eine Falle: der zornige Jim, der von Gotham gebrochene Jim, der nur mehr mit verbissener Stimme spricht, als wolle er während den Buchstaben die Knochen seiner Widersacher zermalmen. Er wird inhaftiert. Well played, Riddler, well played. Interessierte sich Jim zu sehr für Ms. Kringle? Dem kann geholfen werden und Dexter lässt grüßen. Irgendwie musste die Story ja voran getrieben werden.

Gordon wurde inhaftiert und via Geschick und Mut wieder befreit. Er könnte fliehen, er könnte Gotham hinter sich lassen, aber er entscheidet sich dafür, seinen Namen wieder rein zu waschen. Das Rehlein verlor ihr gemeinsames Kind. Sie bleibt abstinent. Und so kommt es, dass der Riddler nach Arkam Asylum gebracht wird und dort durch seinen Charme die Insassen bezaubert. Seine Neugier und Klugheit treibt ihn in die dunklen Kammern des Dr. Hugo Strange.. er flüchtet durch den Schacht und trifft Selina, die ihre Freundin Bridget retten will. Wir erinnern uns, das Mädchen, dass ihre Brüder in Flammen setzte.

Armer Penguin – er wurde gequält und gefoltert, nachdem er in Arkam eingewiesen wurde. Therapie sagten sie, habe er sich doch schon so gut angestellt, nur noch ein paar Therapien, nicht wahr Oswald? Du möchtest doch wieder gesund werden? Ja, das möchte er. Gewalt liegt ihm nun fern. Er erhält eine Urkunde, die bezeugt, dass er wieder „sane“ ist und darf zurück in die Freiheit.

So im Rückblick gesehen, führte die Familienzusammenkunft nur dahin, dass Cobblepot eine Unterkunft bekommt und seine Diabolik wieder zurück gewinnt. Den Vater traf er am Grab der toten Mutter, die Schwiegermutter schikanierte ihn, der Vater wollte ihm das Erbe überschreiben, die Schwiegermutter vergiftete aus Versehen den Vater. Ein Blitzen! Ein Aufbegehren. Und siehe da. Der Penguin verfüttert der Schwiegermutter Kinder an dieselbe. Danach haust er im Chaos. Die Leiche rottet vor sich hin.

Es folgte auch Mr. Freeze, seine Geschichte war schnell erzählt. Tat er doch alles nur aus Liebe um seine Frau zu retten, die er fälschlicherweise ermordet, nachdem sie seinen Versuch sie zu retten als Möglichkeit zum Suizid ergreift.

Und siehe da.. Galavan schlummert in einem Tank vor sich hin. Sowie auch Fish und viele andere. Wir erinnern uns auch hier: Der Penguin tötete Galavan mit einem Schirm, während Gordon zusah. Yes!

Zwischenzeitlich kümmerte sich die Katze um die Fledermaus. Bruce will auf der Straße leben. Er muss, er hat keine andere Wahl. Wie die Kreaturen Gothams, die nicht in den Genuss seines privilegierten Status‘ kamen. Nachdem er den Mörder seiner Eltern zur Rede stellte, welcher sich dann mit seiner Pistole in den Kopf schoss, kehrt er jedoch wieder Nachhause zurück. Der Bub spielt gut, immer wieder lässt er (oder das Drehbuch) kleine Funken von Batman auf seinem Gesicht tanzen. Zu Schade nur, dass Batman in Gotham nicht thematisiert werden soll. Die Information übrigens bekam er in einem Club.

Tank-Girl als neuer Joker in diesem seltsamen Club? Ein kurzer aber interessanter Auftritt. Barbara Keen ist zurück, aus ihrem Koma erwacht und offensichtlich geheilt. Sie wird sofort entlassen. In der Zwischenzeit erweckte Dr. Strange Galavan wieder zum Leben inklusive der Gehirnwäsche, er sei der Krieger Azrael. Er tötet den Direktor, er tötet seine eigene Schwester, die immer wieder an Martha Jones (Doctor Who) erinnerte.

Und wir sind bei E20. Wäre der Herr Butler nur 20 Jahre jünger, mein durchtriebenes Herz würde dem britischen Charme erlegen sein. Galavans nächstes Ziel ist Bruce, dem er im Haus auflauert. Gut gekennzeichnet durch das weit offen stehende Fenster und den wehenden Vorhängen. Showdown: Jim Gordon als Retter der Stunde, verschießt sein gesamtes Magazin in den Körper von Galavan der nieder bricht. Und wieder aufsteht..

„Jim, a little tipp for next time: Always bring the right tools“ sagte der Penguin und Butch erledigt ihn mit einem Raketenwerfer. Galavans Körper zerfetzt es in alle Himmelsrichtungen. Yeah! Vielleicht hat er bei Orphan Black mehr Glück..

Was für eine geniale Episode! Und ich dachte es wäre das Seasonfinale, falsch gedacht. Selina wurde von ihrer Flammen werfenden Freundin erwischt, die ebenfalls einer Gehirnwäsche unterzogen wurde. Nicht mehr Bridget, sondern Firefly! Dr. Strange und die skeptische Peabody beobachten sie aus einem anderen Raum. Lauf Katze!

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„Batman V Superman“

 

Robo-Batfleck versus The Man of Steel und etwas Wonder Woman. Wonder Woman war gut. Die E-Gitarren Untermalung ihrer Szenen war gut. Aber das wars schon. Man freut sich auf den 23. Juni 2017. Lense Flares? Wirklich? Haben wir nichts aus Star Trek gelernt? Etwas Aquaman (Khal Drogo, Ronon Dex) und etwas Flash und etwas Cyborg zeigten die Aussichten auf die künftigen Pläne im Hause DC. Alles andere müssen wohl diverse Referenzen auf verschiedene Graphic Novels gewesen sein. Und was genau war Lex Luthors Motivation?

Und ich überlege seit einer bald 90 Minuten was ich dem Film noch hinzuzufügen hätte, aber da kommt nichts. Einfach gar nichts. Nichts, das die Muse kitzelt oder sie zwingt, zumindest etwas von sich zu geben. Ich war gelangweilt, wippte mit den Füßen und gähnte öfters. Da war nichts was mich mit riss, bis auf Wonder Woman, die erstaunlich gut in Szene gesetzt wurde, sofern(!) sie alleine im Bild war.

Fazit: Meh.

Wen eine gute Kritik interessiert: Die Kritik vom Filmstarts.de trifft es so ziemlich und die englische Variante davon auf Ars Technica. Und der Sad Affleck darf natürlich nicht fehlen.

 

Dafür könnte man etwas anderes kurz anreißen:

Wonder Woman

Kurz nachdem bekannt war, dass Gal Gadot die Rolle der Wonder Woman übernehmen sollte, wurde Kritik über ihren schlanken Körperbau geäußert. Sie sei zu dünn, zu süß, zu jung. Man kannte Wonder Woman als eher ‚kurvige‘ Frau, als Amazone – Sicherlich, der Sexismus der Comic-Branche, lässt es kaum anders zu, dass Frauen mit überdimensionalem Busen, Wespentaille und spanischem Hinterteil ausgestattet werden. In diesem Falle könnte man den Einsatz einer schlanken und jungen (Gal Gadot, *1985;  für Hollywood-Verhältnisse wiederum alt (30+)) Schauspielerin einerseits als Bruch mit den althergebrachten Traditionen sehen oder aber lediglich als Widerspiegelung des derzeitigen Schönheitsideals. Aber vermutlich interpretiere ich zuviel.

Ich selbst war ebenfalls etwas kritisch. Ich kannte Gal Gadot nicht und recherchierte. Eine sehr hübsche und sehr schlanke Frau. Aus Trainings-Videos ließ sich kämpferisches Potential erschließen und auch die Tatsache, dass die gebürtige Israelin zwei Jahre der israelischen Armee diente, schenkte der Wahl mehr Glaubwürdigkeit.

Bevor ich heute Abend im Kino war, hätte ich der Version von George Miller mit Megan Gale (beide Mad Max: Fury Road) den Vortritt gegeben. Sie wirkte auf mich schon eher wie eine erfahrene und reife Wonder Woman, die bereits weit aus länger wie 30 Jahre unter den Menschen weilt. Und vielleicht hätte es (fast) jede werden können, wie ein jede eine Daisy Ridley sein hätte können. Wobei man der hübschen Israelin das gewisse Etwas zu Gute halten muss. Sie hat es. Sie hat es wirklich. Ja, sie war eine gute Wahl.

Fazit: Schlussendlich bin ich sehr zufrieden, dass die Wahl auf eine natürlich-schlanke Frau gefallen ist, was sehr gut verdeutlicht – blendet wenn man den Aspekt des zeitgenössischen Schönheitsideals aus und fokussiert sich lediglich ihre Qualitäten und Wirken – dass auch eine schlanke, zerbrechlich-wirkende Frau kämpferisches Potential haben kann, darf und soll. Eine Frau die kämpft, muss nicht zwangsläufig eine Xena oder Ellen Ripley sein.

Erneut, ich bin zufrieden und freue mich sehr auf Juni 2017.

Kritisch betrachtet werden könnte dies jedoch im Hinblick auf eine weitere Objektifizierung, eine Kriegerin in so wenig Kleidung und Rüstung wie möglich zu stecken, sowie die Tatsache, dass der Film auch dazu dient, die  Justice League  im November 2017 zu unterstützen.

Allerdings, so empfinde ich als Semi-Feministin, sollte man froh über darüber sein, dass sie überhaupt einen eigenen Film bekommt und(!) die Hauptdarstellerinnen alle über 30 sind und zumindest nicht der Hollywood geliebten Jugend frönen.

Entweder ist die Muse heute nicht willig oder der Zombie Jesus fraß sie auf.

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