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Ihr kennt das, oder?

Ihr kennt das, es ist bereits August (das Jahr bald zu Ende) und ihr fragt euch, wo sind die letzten Monate geblieben sind. Ich habe kaum Erinnerungen an den Juni oder Juli. Ich weiß, dass eine Woche verregnet war, aber so als Gefühl habe ich absolut nichts vom Juni der Juli im Gedächtnis. Ich weiß noch, dass der Umzug war. Denn laut meinem Kalender war der Umzug Ende Juni, aber irgendwie habe ich so kaum mehr Erinnerungen daran.

Ob mein Gehirn sich langsam selbst auflöst?

*

Ihr kennt das auch, dass ihr euch jedes Jahr vor nehmt: „Das wird jetzt mein Jahr. Das wird das Jahr in dem ich endlich was aus meinem trostlosen Leben mache!“

Das Problem ist, diese gute Idee braucht Vorlaufzeit. Es braucht Vorbereitung und Ideen, die reifen können. Zu Silvester ist es bereits zu spät. Beispielsweise, wenn ihr nächstes Jahr ein Buch veröffentlichen wollt, dann müsst ihr das jetzt(!) fertig haben und bereits unter Vertrag sein. Sonst verschiebt sich das wieder um ein Jahr und 2022 wird erst euer Jahr. Oder wenn ihr sonst irgendwie fame und fortune abkassieren wollt, muss da was da sein. Nicht erst dann, wenn man sichs vornimmt, denn dann braucht es wieder Zeit, in der dieses geschaffen wird und schon wieder ist das halbe Jahr um.

Deswegen, ein Service-Beitrag von mir, für euch:

Fangt jetzt an, damit nächstes Jahr euer Jahr wird! Jetzt! Und zwar heute. Ja, diese 5 Minuten die ihr länger am Klo sitzen und scrollen wollt, legt das Telefon beiseite und tut, was euch im nächsten Jahr zu fame und fortune verhelfen wird (Anm.: ich bekomme 20% der Einnahmen. Mit dem Lesen dieses Beitrages bestätigst du die Vereinbarung. Done. War toll mit dir Geschäfte zu machen!)

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Von der Illusion etwas gut zu können und dieses nutzen zu müssen

„Jeder kann etwas gut! Auch du!“ Geh schleich di.

„Du kannst das so gut. Mach was draus!“ Seriously, get the f*ck off my business.

Ihr kennt diesen Spruch, oder? Leute, die meinen, dass wenn man sich nur ganz fest mit etwas beschäftigt, man es auch richtig und besonders gut könne. Du musst dich nur damit befassen! Ein wenig Talent gehört natürlich dazu, und ein Vermögen, und gewisse Fähigkeiten, und Veranlagungen und so,- aber jeder, der es wolle, schaffe es auch und sowieso, ist jeder in etwas gut!

Nein.

Schlimmer noch, Leute, die erkannt haben oder glauben zu erkennen, dass man etwas wirklich gut könne und dazu raten, doch etwas damit machen zu müssen, weil es wäre ja vergeudet und verschwendet, nicht zu Nutzen was einem gegeben wurde!

Dafuck? Nein.

Über Talente und Fähigkeiten

Da gibt es die, die besonders gut zeichnen und malen können, andere schreiben super, wiederum andere haben das Talent, ihren Körper mit Takt zu bewegen und andere singen wie Germany’s Future Dschungelcamp-Kandidat. Und sicherlich, zu einem gewissen Grad ist alles erlernbar, was es zumindest, „gut“ in den Augen anderer macht, die das eben gar nicht können – und das ist ja okay. Aber nur, weil man etwas „gut“ in den Augen derer kann, die es gar nicht können, bedeutet das nicht, dass man tatsächlich „gut“ darin ist und auch damit etwas machen kann. Kann man nicht. Nicht immer.

Sicherlich, man kann es erlernen: Wie das schreiben. Wir sollen aktive Verben und keine passive verwenden, wenige Adjektive und beschreibend schreiben, nicht erzählend. Eh klar. Und dann gibt es die Leute, die nicht lernen müssen, wie man fesselnd schreibt, die, die wissen, wie man eine Geschichte richtig gut zu Papier bringt. Und natürlich kann ich Tanzschritte und Bewegungen lernen – werde aber nur Mittelmaß sein, weil mir das Talent fehlt. Und das ist okay!

Das Mittelmaß ist okay!

Wisst ihr was? Es ist vollkommen in Ordnung! Man darf auch Mittelmaß sein. Auch wenn man etwas „besser“ kann als manche andere und trotzdem weiß, dass man nicht „gut“ ist, auch wenn die Aussagen anderer was anderes sagen, dann bedeutet das nicht, dass man damit was machen muss! Als Hobby ist es auch vollkommen okay und man kann sich viel leichter daran erfreuen? Denn wie heißt es: Mach nie zu deinem Beruf, was du liebst. Ich liebte Geschichte und Philosophie. Nach dem Studium. Not so much anymore. True Story.

Ich sage immer: Es muss auch Menschen der Mittelklasse geben, der Mittelmäßigkeit, die, die halt nicht auffallen, die, die gewisse Dinge können, aber eben nicht ausreichend um richtig „gut“ darin zu sein, oder es gar für Ruhm und Reichtum verwerten zu können. Und das ist okay!

„Nur der Fleiß machts!“

Oh, fuck off you stupid little c*nt! (Frei nach Sandor Cleagane)

Man kann sich auch fragen: Was ist denn „gut“ und an und mit welchem Maßstab messen wir „gut“?

Dann wird ein anderer sagen: Aber mit Fleiß kann man gut werden! Ja, einer aus einer Million vielleicht. Diese Leistungs- und Fleißgesellschaft geht mir so dermaßen auf die Eierstöcke; wer Menschen nur anhand ihres Fleißes misst, misst mit dem Maße des Kapitalismus – wollen wir das? Willst du das? Deine Talente mit kapitalistischen Farben anstreichen, nur damit wer anderer das große Stück des Kuchens bekommt? Willst du das? Eben, nein, das willst du nicht! The cake is a lie!

Lass es liegen!

Und selbst wenn wir in etwas „nur“ gut sind, selbst wenn wir tatsächlich etwas können, also so richtig, bedeutet das nicht, dass wir es Nutzen müssen. Wir können und dürfen unser Talent auch liegen lassen, wenn uns nicht der Sinn danach steht. Sicherlich ists schade, sagen manche. Mach was daraus! Die anderen. Aber ganz im ernst, why? Wir könnens auch als Hobby behalten. Is eh viel g’scheiter.

Dieses dahin pushen, dass jeder in etwas „gut“ sei, und selbst wenn dem dann so ist – dazu nötigen, es bitte auch anständig zu verwerten und was daraus zu machen; dieses vehemente Nahelegen, mit etwas Übung und Fleiß und Disziplin könne man Großes erreichen! Echt nit.

Ich hasse es, wenn Leute das tun.

Ich weiß, ihr meint es gut

Ja, sie meinen es gut. Ja, sie wollen mir Komplimente machen, und ja, ich singe vielleicht „besser“ als der durchschnittliche Karaoke-Sänger, und zeichne vielleicht besser als jemand, der nur Strichmandeln kann, und schreibe vielleicht auch ganz adäquat, aber lasst mich damit in Ruhe, dass ich das alles Nutzen sollen und was daraus machen. Es nervt!

Zu sagen, ich soll dies und jenes nutzen, erlegt mir die Mühseligkeit auf, mich um noch mehr in meinem Leben kümmern zu müssen. Ihr steht nicht da und sagt, „Du, I hilf da, gib mir X und Y“, nein ihr meint es nett und gut und nehmt mir vielleicht sogar einen Teil der Arbeit ab, wie Korrektur lesen oder applaudieren, aber mehr kommt da nicht, weil wozu? Ihr bekommt ja auch nichts dafür raus. Seht ihr. Ich verstehe euer Anliegen, wirklich! Und ich danke für die Komplimente, und trotzdem…

Wir, die in euren Augen ja etwas „gut“ können, sollen uns darum kümmern. So funktioniert das nicht. Nicht bei allen.

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9 Jahre!

WordPress teilte mir eben mit, dass dieser Blog seit 9 Jahren existiert. Nice. Eigentlich sollte WordPress einem was schenken dafür: Mehr Space zum Beispiel. Oder Geld. Viel Geld. Oder Amazon-Gutscheine, 4stellig. Wenn man über 9 Jahre einer Plattform treu bleibt, bedeutet das doch etwas, nicht?

I know, I know, es schaut wieder dürftig aus. Aber! Neuer Content (an welchem ich auch motiviert bin, weiter daran zu arbeiten) wird eben hergestellt. In dieser Sekunde. Und ich meine damit nicht diesen Beitrag hier. Nein, richtiger Content! Also eine Serien-Besprechung und ein Film ist auch dabei! Vielleicht sogar zwei! Oder drei! Soon!

Zum Trost gibt es derweil Dinosaurier:

 

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[#WritingFriday] Week 25

Thx Gina für die Erinnerung zum Writing-Friday; die Erinnerung kam allerdings vorletzten Freitag – und ja. Wirds halt die Woche veröffentlicht, who cares. Ich würde mich gerne öfters aufraffen etwas zu posten, aber mei, was solls.

„Ein Brief an dich

Oh, du lebst noch? Sehr schön. Wie sind die Temperaturen im Altenheim? Sind die Leute nett? Du wohnst doch im Altenheim, oder? Kinder hast du keine und Männer sterben im Schnitt zehn Jahre früher als Frauen. Und nachdem du dich einer 60 Stunden Arbeit immer verweigert hast (wie Vater Staat es in den 20ern angeordnet hat), hat dich also die Altersarmut heimgesucht und du vegetierst halt so dahin. Hast kaum anständig zu essen, aber das haben die anderen auch nicht, gibt eh nix mehr, seit alle Containerschiffe und auch der Flugverkehr abgeschafft wurden; und seit der Boden zu trocken und ausgelaugt ist für die Saat, leben wir alle von Astronautennahrung, aber hey, immerhin steht da: Mit Fruchtzusatz! Und mei, der Klimawandel hat alles ein wenig entrückt, und die Möglichkeiten auswandern, sind aufgrund politischer Intrigen auch nicht besser geworden, also ja, was solls. Ich hoffe zumindest, du hast ein eigenes Zimmer. Immerhin sitzt deine beste Freundin, Madame (8) mit dir im gleichen Altenheim. Sie ist auch arm geworden. Wie du. Das Leben hat euch nach 50 Jahren Funkstille an diesem Ort wieder zusammen geführt. Das ist bitter. Aber immerhin habt ihr euch wieder, ist auch etwas oder?

Aber du hattest ein nettes Leben, oder? Ich hoffe, du hast das beste daraus gemacht, wenn nicht, wäre es sehr dumm von dir gewesen. Bestenfalls schreibst du einen Brief an dein junges Ich und schickst ihn in die Vergangenheit um genau das zu verhindern!

Siehe da, es hat geklappt! Du hast was aus deinem Leben gemacht und dir einen vitalen 70jährigen geschnappt und lebst gemeinsam auf einem Bauernhof mit einem Haufen Katzen, Hunde und Pferden und Schafen. Und natürlich deiner vierspännigen Ziegenbock-Kutsche! Du bist die crazy old lady, die Sonntags mit weißem Gewand und wallendem Haar ausfährt, mit geschnitztem Stab (Luis hat ihn dir zum 3jährigen geschenkt, er hat ihn selbst geschnitzt. Unglücklicherweise hat er sich dabei einen Finger abgeschnitten) auf der Seite, wie eine alte Zauberin durchs Dorf trabt. Auf der Schulter natürlich die Katze, wie es sich gehört.

Ja, diese Zukunft erhoffe ich mir eher für dich, aber seien wir realistisch, es wird erstes Szenario werden. Wenn überhaupt. Wenn die Welt nicht in X Jahren untergehen wird, verbrennen, zerbombt, überschwemmt, ausgetrocknet und die Leute sich gegenseitig für eine Packung Müsli umbringen werden. Aber vielleicht hört die Politik ja auf die Jungen, die jetzt demonstrieren und aufzeigen was Sache ist. Haha! Der war gut. Nein, bleiben wir pessimistisch. Bestenfalls schickst du nochmal einen Brief in die Vergangenheit und bittest dein Ich, auszuwandern, auf den Mars vielleicht? Der soll ja bald besiedelt werden.

Tja dann, genieße dein Leben solange es noch geht!

Grüße von einem jüngeren Ich!“


WEITERE THEMEN:
  • “Julia wollte das alles nicht, doch nun steckte sie zu tief mit drin.” Wie geht die Geschichte weiter?
  • Du kannst plötzlich fliegen. Würdest du jemandem davon erzählen? Was tust du mit dieser neuen Fähigkeit?
  • Deine Vorratsdosen starten einen Aufstand, berichte davon.
  • Was bedeutet Freundschaft für dich?
  • Schreibe einen Brief an dein 80-jähriges Ich.

DIE REGELN:

  • Jeden Freitag wird veröffentlicht
  • Wählt aus einem der vorgegeben Schreibthemen
  • Schreibt eine Geschichte / ein Gedicht / ein paar Zeilen – egal Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben
  • Vergesst nicht den Hashtag #WritingFriday und den Header zu verwenden
  • Schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch!
  • Habt Spaß und versucht voneinander zu lernen

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Die schönsten Geräusche der Welt

Eben auf Twitter gesehen und sofort für einen Beitrag verwertet:

  1.  Meeresrauschen
  2. Das zufriedene Schnauben von Pferden
  3. Schnurrende Katzen
  4. Gewitter
  5. Regen, der an Fensterscheiben klopft
  6. ein plätschernder Fluss oder Bach
  7. Knistern eines Feuers
  8. das Poppen von Luftpolsterfolie
  9. Schritte im Schnee
  10. Wenn die Leute einfach still sind
  11. Wenn der Staubsauger einen Kiesel aufsaugt
  12. Vogelgezwitscher
  13. Die qualvollen Schreie der Untoten
  14. Maiskörner, die eben zu Popcorn werden

Allerdings gibt es auch Geräusche, die ich hasse und besonders, wenn sie von anderen Menschen verursacht werden: Wie zum Beispiel, wenn Menschen mit Plastik knistern, oder trommeln, oder wo kratzen, tippen oder auch nur ständig vor sich hin murmeln. Wenn jemand ewig in der Popcorn Packung nach den letzten Krümel kramt; im Kino. Ganz schrecklich an Orten, wo es eigentlich still sein sollte. Ewig herum fitzeln, bis sie diese eine Packung aufgemacht haben. Ewig brauchen, um an dieses eine Chips-Stück zu gelangen. Seriously Dude, leers dir auf einen Teller!

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158 Entwürfe und so wenig Zeit!

Ich meine, es liegen Beiträge da, die könnte man raus schicken. Könnte, wäre man nicht perfektionistisch veranlagt und unterliege nicht der Annahme, dass gut Ding Weile braucht. „Lass es ruhen“ – für die nächsten 3,5 Jahre. Eilt ja nicht. Haben alle Zeit der Welt! Der März, ein Monat in dem nichts gebloggt wurde – weil eben keine Zeit und Energie und Motivation. Wobei ich die Redeweise „keine Energie haben“ bereits dezent im esoterischen verorte. Sicherlich hätte ich die Energie gehabt, wenn ich wollte, habe sie aber stattdessen auf Twitter verplempert. Vielleicht werde ich den einen oder anderen Beitrag zeitlich „faken“, damit der März nicht gar so traurig ist. Immerhin befinden wir uns im Internet und im Internet ist alles fake.

TikTok

Ich habe übrigens eine interessante App gefunden: TikTok. Man kennt sie vom Hören-Sagen, verschrien als Teenie-App, und zugegeben, 90% des Contents ist wirklich seltsam. So seltsam, dass der Wortlaut „Enough Internet for Today!“ tatsächlich eines Abends präsent wurde.

Das spannende dabei ist: Die meisten Videos gibt es im Hochformat. Jahrelang versuchte man sich an 16:9 Kinooptik, um jetzt, will man die App am geeignetsten nutzen und einsetzen, den Blickwinkel ändern muss. Ich finde das interessant. Auch von der Idee und Bedienung her ist es spannend, weil die Umsetzung eines Kurzfilms, hat man die Story/Idee im Kopf, nicht viel Know-how oder Zusatz Apps braucht, da mit Schnitt aufgenommen werden kann.

Needless to say, bisher hatte ich noch nicht die zündende Idee oder Motivation etwas umzusetzen.

Twitter

Wenn unser Buali Bundeskanzler auf Twitter postet, rückt die gesamte linke Twitter-TaskForce an, um ihn mit bissigen Kommentaren zu zerfetzen. Ich finde das großartig! Nirgendwo sonst gibt es soviel Solidarität als auf Twitter, wenn sich die Linke zusammenfindet um gegen das große, grausame Übel zu twittern. Traurig aber auch, dass der Trend um 10 Uhr in Österreich bei: Nazis, Regierung, Partei und Gewalt liegt, aber hey, vielleicht schaffen wirs ja noch bis in die 2030er die Geschichte zeitgleich wiederholen zu lassen. ¯\_(ツ)_/¯

Tierchen

Alles bestens. Zwei Hengstfohlen sind angekommen, zeitlich aber zu weit auseinander, als dass sie bereits miteinander spielen. Auf ein drittes wartet man gespannt. Die Stute mag nach knapp einem Monat auch wieder gern hinaus, ist gerade zu ungeduldig; der kleine gestaltet sich oftmals als sehr lästig, knabbert, stupst, zwickt, ist neugierig. Aber kuscheln tut er gerne.

Soweit von mir derweil. Bald sollte sich wieder mehr Zeit erübrigen, um euch mit Beiträgen zu erfreuen!

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Fragen ohne Antwort #212

Schau! Ein Lückenfüller! Thx Passion of Arts. Die Fragen stammen diesmal von FUJAY.

1. Wonach hast Du Dich als Kind immer gesehnt, durftest oder konntest es aber erst als Erwachsene(r)?
Das ist eine gute und schwere und interessante Frage. Hmm.. Es ist eine verdammt schwere Frage. Ich gestehe, ich habe keine Ahnung! Ich hatte als Kind recht viele Freiheiten und wenig Verpflichtungen.

2. Aus welchen Filmen hast Du Weisheiten für das Leben abgeleitet?
Pump up the Volume, Heathers, Reality Bites, … (wenn mir im Laufe der nächsten Tage noch welche einfallen, werde ich sie nachtragen – aber es gibt sicherlich noch viele weitere).

3. Welche Filme haben Dich nachhaltig beeinflusst?
Siehe Frage 2.

4. Warum schaust Du Filme?
Langeweile, Interesse, weil sie sich anbieten. Warum tut man überhaupt Dinge? Gibt es immer einen Grund, warum man Dinge tut? Manchmal tut man einfach Dinge weil man sie tut, nicht? Muss alles mit einem Grund versehen sein? Ich meine, ja, eh, aber nein.

5. Was muss ein Film haben, damit er eine gute Bewertung von Dir bekommt?
Creature-Feature. Putzige Roboter. Leider oft ausreichend, um meine Bewertung um mindestens zwei Punkte zu verbessern. Eine Hauptdarstellerin, deren Charakterentwicklung nicht durch einen männlichen Protagonisten bedingt ist, gewinnt auch viel. Sowie hübsche Raumschiffe. Sicherlich, wenn der Film mich emotional berührt oder besonders gut inszeniert ist, gefällt er auch. Oder wenn das Haustier überlebt. Ein Filme bekäme eine so unendlich schlechte Wertung, ließe er das Haustier sterben.

6. Wie wichtig ist Filmmusik für Dich auf einer Skala von 1-10 und warum?
Ein guter Soundtrack ist definitiv wichtig. Den Soundtrack von The Umbrella Academy befindet sich auf meiner Frühlings-Playlist und wird rauf und runter gehört. Run boy run, this world is not meant for you … One is the loneliest number.. Never, ever tear us apart. I, I was standing..

7. Nach welchen Kriterien entscheidest Du, ob Du Dir einen Film ansiehst oder nicht?
Ich schaue vieles. Also kann auch der Zufall entscheiden, die Langeweile, meine persönliche Stimmung, schlechte Nachrede oder Empfehlung. Auch schlechte Filme sind ein Erlebnis für sich und können für einen Blogbeitrag verwertet werden. Im Kino sitze ich die Stunden ab, auch wenn der Film langweilig ist – Zuhause wird er pausiert und nicht mehr weiter geschaut. Ich überlege, ob ich für all die angefangenen Kritiken und Einträge eine extra Kategorie einführen soll, wäre doch schade, wenn die Arbeit gänzlich sinnlos gewesen wäre…

8. Über welche Medien schaust Du Filme? Bluray/DVD, Kino, Streaming, TV? Welches Medium nutzt Du davon am häufigsten?
Streaming, Kino. Ich mag Kino.

9. Gab es schon einmal einen Film, bei dem Du Dir nach Betrachtung die Frage gestellt hast, ob die Macher des Filmes verrückt sind?
Gab es sicherlich, nur fällt mir aktuell keiner ein.. Anders gefragt: Sind nicht alle Filmschaffenden irgendwo verrückt?

10. Kannst Du Dich an Deinen ersten Kinobesuch erinnern? Wenn ja, welcher Film war es und wie alt warst Du da?
Ja, kann ich. Ich erinnere mich besonders an einen Pastellfarbenen Plastik-Vorhang auf der Seite, und dass wir recht weit vorne saßen, aber seitlich, was mich damals schon gestört hatte. Und nein, ich werde nicht sagen, welcher Film es war – man könnte auf mein Alter schließen und das muss unter allen Umständen geheim bleiben. Das Überleben des gesamten Universums hängt davon ab!

11. Wenn Du die finanziellen Mittel dafür hättest und sogar die passende Immobilie, würdest Du ein Kino eröffnen? Egal ob ja oder nein, warum?
Hmm…  Nein, ich würde die finanziellen Mittel in ein Pferd und Stall investieren oder in Reisen.

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Fragen ohne Antwort #205

Eine interessante Blogparade am Dienstag. Ich sollte ins Bett. Aber who cares. Ich hab meine Freiheit wieder. Ich genieße sie. Und bleibe auf, solange ich will, selbst wenn mich das Schlaf kosten wird. Wohlverdienter, guter Schlaf, dem ich seit Mittags entgegen sehne. Dammit..

Ursprünglich bei Moviepilot (erfordert Login), entdeckt bei Passion of Arts.

1. Isst du lieber Brot oder Brötchen?

Brötchen? I guess? I don’t know. Kommt drauf an. Denke ich.

2. Essen vom Vortag in der Mikro bzw. auf dem Herd warm machen oder kalt essen?

Warm machen. Eindeutig. Kalt ist eklig.

3. Wenn du in einen Zug oder Bus steigst und es ist kein freier Doppelsitz mehr da, zu wem setzt du dich?

Ich bleibe stehen.

4. Eine Katze und ein Kind sind auf je einer Seite der zweispurigen Fahrbahn ohne Seitenstreifen: Wohin lenkst du, wenn du nicht mehr bremsen kannst?

Gerade aus?

5. Hängen in deiner Wohnung Poster, Fotos und/oder Gemälde?

Si, Signore.

6. Was wäre dein Slogan als Politiker?

„But, why?“ Oder auch: „We do what we must, because we can!“ (Käme aber sicherlich nicht so gut an…)

7. Verwendest du bei technischen Geräten Sprachsteuerung?

Nope. Aber ich zeichne gerne Sprachnachrichten auf. Sie sind soooviel schneller gesendet, als getippt und man weiß hinterher nie, worum sich das Gespräch ursprünglich gedreht hatte.

8. Lotto oder Sportwette?

Weder noch. Aber ich hätte gerne mehr Geld.

9. Was würdest du für deinen besten Freund tun?

Hmm.. Ich glaube, es gibt einen Deal zwischen Madame (8) und mir, dass wenn eine von uns jemals physisch/psychisch derart am Ende ist, dass man sich nicht einmal mehr rühren/was sagen kann*, dass wir die andere von diesem Leben erlösen. Das würde ich für sie tun.

*Und nein, damit rede ich keine Form des Lebens schlecht oder werte die eine oder andere Lebensweise ab, sondern sage lediglich, dass es für mich keine Option wäre.

10. Sessel oder Sofa?

Kommt drauf an.. Was sind das für Fragen? Es ist unmöglich, sich für das eine oder andere zu entscheiden.

11. Was möchtest du deinem schlimmsten Feind antun?

Do you really wanna know? Seriously?

12. Bleibtreu oder Schweig(höf)er?

Who?

13. Was war das Schlimmste, was du einem Menschen verzeihen konntest?

Wtf… Warum mach ich da grad nochmal mit? Stimmt, weil ich ums verrecken auf bleiben will.. Freiheit und so. Selbstbestimmung. Autonomie!

14. Bremsen oder zurück schalten?

Hahaha. Die Frage ist ernst gemeint oder? So eine Frage kam beim Führerschein aber nicht vor.

15. Wann hast du zuletzt bis zur Erschöpfung gearbeitet/Sport getrieben/….?

Gestern. Wenn Prüfungen als Hirnsport zählen.. Der Kreislaufkollaps war auf jeden Fall fast dabei. Viel hätte nicht mehr gefehlt. Aber vermutlich auch nur, weil ich aufgrund der ganzen Aufregung vergessen hatte zu Atmen. Es kommt manchmal vor, dass ich aus, welchem Grund auch immer, unwissentlich die Luft anhalte, und mich dann wundere warum die Sicht seltsam ist..

16. Wie oft räumst du deine Wohnung bzw. Arbeitsplatz auf?

Ohhh, welch tolles Wetter draußen ist! Schneesturm! Erneut! Ich hasse Winter. Und Schnee. Und Schneestürme. Und Kälte. Das Bergdorf verwandelt sich in f*cking Hoth nur ohne Tauntauns..

17. Hättest du zurzeit lieber mehr Geld oder mehr Freunde?

Die Frage ist ernst gemeint, oder? Geld natürlich.

18. Könntest du zurzeit eher mit weniger Geld oder weniger Freunden zurecht kommen?

Weniger Freunde. Shut up and give me money!

19. Hand auf´s Herz: Nutella-Stulle mit oder ohne Butter?

What? Was ist eine Stulle?

20. Stellst du dir die richtigen Fragen im Leben?

Nope. Never. Niemals.

So, das waren die Fragen ohne Antworten – dieser Beitrag verlässt auch sogleich den Entwürfe-Ordner. Habt Spaß daran!

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Let’s fun things up! #2019 #Hashtag

Ich glaube, 2019 einen Perspektivenwechsel zu machen.

Anstatt zu überlegen und konsequent alles schlüssig sehen zu wollen und danach zu handeln, werde ich jene Antwort und Reaktion wählen, die am wenigsten Sinn ergibt. Bestenfalls eine Antwort wählen, oder noch besser, aus dem heiteren Himmel heraus eine Reaktion liefern, die nicht einmal mit dem Thema etwas zu tun hat, aber eben als Antwort auf dieses jeweilige Thema.

Gut, bei der wohl überlegten Antwort, die am wenigsten Sinn ergibt, könnte man mir passiv-aggressive Tendenzen nachsagen, bei der Impulsreaktion hingegen, die irgendwas ist, aber nicht das, was man sich erwartet, und auch nichts mit dem Thema zu tun hat, könnte es sich um ein fortschreitendes Stadium von Verstandesverlust handeln.

Auch okay.

Und warum das ganze? Weils eigentlich egal ist was man macht. Die Dinge werden weder besser, noch wirklich schlechter dadurch. Sicherlich, je nach Beispiel, lässt sich dieser Satz widerlegen und rufen: „Tu das nicht! Dein Leben! Nein! Wirf es nicht weg!“ – Und nein, ich habe nicht vor, mich in den Freitod zu stürzen oder sonst etwas zu machen, wo die Konsequenzen mit meiner Bequemlichkeit interferieren könnten. Wirklich nicht.

Ich rede nur von diesem kleinen Stück Wahnsinn, dass man sich zurück holen muss. Und damit rationalisiere ich meinen Vorsatz, der eigentlich nicht rationalisiert werden möchte und beende diesen Beitrag. Ihr wisst, was ich meine, oder?

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Twitter’esk und ohne #, No.01

Die Hitze machts tatsächlich nicht einfach sich anständig konzentrieren zu können. Und teilweise, so meine ich, sehe ich doppelt. Ob meine Augäpfel anfangen sich aufzulösen?

Ich scrolle also, neben dem täglich Broterwerb, stattdessen Twitter. Das erfordert weder viel Kompetenz noch Konsequenz und schon gar keine Aufmerksamkeit. Trotzdem, amüsant ists auf jedenfall.

Twitter ist ein Phänomen, von dem man dachte „Ja, is da. Geht bald weg. Sein lei 140 Zeichen, who cares“ – so auch James Gunn, dem seine provokanten Tweets vor zehn Jahren zum Verhängnis wurden. Seit 2006 kann man auf Twitter sein Unwesen treiben, ich selbst stieg 2009 mit ein, twitterte aber selten. Wozu? Was soll man mit 140 Zeichen groß aussagen können? Ihr kennt meine Beiträge. Es braucht mindestens 10.000 Zeichen um auf den Punkt zu kommen. Trotzdem bewundere ich Menschen, die es schaffen, bissige und gute Tweets zu verfassen. Wenn ich zufällig über meine Tweets stolpere, huscht manchmal der Gedanke vorbei: „What the.. Wer? Oh, okay. Dammit. Daran müssen wir noch arbeiten.“

Trotzdem, es war schon bei Seminararbeiten eine Qual sich kurz fassen zu müssen. Soviele Worte, und man darf sie alle nicht verwenden. Wozu also so viele Worte? Der Möglichkeit wegen! Ja, dann gib sie mir! Nein! Warum? Zu lang und zu viel!

Wenn ich einen tollen Beitrag sehe, dann keimt das Verlangen, etwas genau so tolles zu antworten und bemerke, nach x-mal umformulieren, dass es keinen Wert hat. Weder für mich, noch für wen anderen. Dann lösche ich. Übrigens sind mir von 89 Follower zwei entfolgt, nachdem ich gepostet hatte, dass ich den Aachensee viel lieber mag, als die grüne, warme Grütze. Ich fragte dann, ab wann ich mir Sorgen machen müsste beziehungsweise, wann das Gefühl wieder verschwindet, was falsch gemacht zu haben. Jemand antwortete: Wenn nur mehr 19 übrig sind. Mittlerweile sinds 93. Jemand meinte, unter 100 Followern seis so, als rufe man in einen Wald und von irgendwo her raschelt was. Immerhin etwas. Und das kann alles sein: Eine Maus, ein aufgeschrecktes Reh oder sogar ein Dinosaurier! Manchmal fischt man sich auch einen Troll heraus, und manchmal Kampfposter und dann gerät man ins Licht der Öffentlichkeit und wird kritisiert und gehated und geshitstormed und… Ja. Der übliche Internet-Wahnsinn halt.

Digitale Immigranten

Aber darauf wollte ich nicht hinaus. Ich habe in den letzten Tagen tatsächlich einige gute Tweets gelesen, und darauf geantwortet und fühle mich fast in die Community integriert. Manchmal wird auch ein Tweet von mir geliked. Ich meine, hey. Das ist doch was, oder? Gut, es fehlt mir noch an der optimalen, tollen Selbstbeschreibung. Und am passenden Content. Aber hey, ein Like ist ein Like. Jemanden hat gefallen, was ich schrieb. It’s something!

Was ich bis jetzt nicht wusste war: Es gibt „Digitale Immigranten“, die Eltern der „Digital Natives“. Was ich amüsant finde, dass Natives den Immigrants den Platz auf einer Ebene streitig machen, welche die ältere Generation ins Leben gerufen hat. Manchmal läufts eben verkehrt.

„Wenn ein dreißigjähriges Pärchen ein Kind bekommt, ist dieses ein Digital Native, während das Pärchen selbst wohl eher zu den Digital Immigrants gezählt werden kann, da sie nicht mit digitalen Technologien aufgewachsen sind“ so Gründerszene.de.

Fraglich also, ab wann man digitaler Immigrant ist und ab wann Native. Was zählt zu digitalen Technologien? Spielekonsolen und Computer auch schon, oder lediglich das Internet.

„Die digitalen Immigranten haben sich langsam an die von den digitalen Eingeborenen – den Digital Natives – dominierte Gegenwart assimiliert. Digital Immigrants – das sind alle vor ungefähr 1980 Geborenen, groß geworden mit Kassettenrekorder und Schallplatte, vertraut mit Kleinbildfilm und VHS-Bändern“ schreibt Herr Haber von den Zeithistorischen Forschungen. Und weiter: „Digital Natives hingegen sind mit Spielkonsole, Computer, Internet, Handy und MP3 aufgewachsen.“

Und da setzt meine Frage an: Was ist mit denen, die dazwischen sind? Denen Spiele im DOS nicht unbekannt und („Nein, das darfst du nicht spielen, da sieht man Blut!“ – Aber ein sterbendes Pferd ist vollkommen zumutbar, okay…) und in frühen Jugendjahren noch über die Blume gechattet haben? Was ist mit denen? In the void. Im Upside Down. Im Dazwischen. Ungeliebt, ignoriert und nicht beachtet. Vergessen. The Lost Generation.

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