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Die 5 Besten am Donnerstag #76

Die erste Frage im neuen Jahr lautet:
5 Filme, die wir 2018 im Kino sehen möchten:
  1. Ready Player One – Auch wenn ich davon ausgehe, dass der Film im Vergleich zur literarischen Vorlage enttäuschend wird bzw. als eigenständig gesehen werden muss, bin ich trotzdem sehr gespannt auf das Ergebnis.
  2. Diverse Comicverfilmungen wie Avengers – Infinity War, sowie Aquaman und natürlich Deadpool 2 so auch X-Men: Dark Phoenix.
  3. Ocean’s Eight – Kritiker werden wieder ihre „Freude“ mit dem Film haben, trotzdem ist das Gespann um Sandra Bullock und Cate Blanchett eine Erwähnung wert.
  4. Fantastic Beasts and where to find them 2 – Tierchen! Ich freute mich letztes Jahr auch über die Fortsetzung von Jurassic World, weil Dinosaurier (und nicht weil der Film so gut gewesen wäre), muss aber nach dem Trailer sagen: Nope. Weil? Es sterben viel zu viele Dinosaurier. Genauso wenig packe ich Tier-Dokumentationen; wahre Horrorfilme, vor allem, wenn um willkürliche Tiere noch eine mitreißende Story aufgebaut wird. Sicherlich, Tiere =/= Pixel, trotzdem. Und wenn ich sehe was im Trailer zu Jurassic World 2 passiert: Nope nope nope. Auch wenns mich interessieren würde, wie es mit der Rexdame weiter geht.
  5. Platzhalter für kommende Filme, die ich null am Radar habe oder sich im Zuge weiterer Recherche heraus kristallisieren, wie hier beispielsweise: 12 Filme mit weiblichen Hauptrollen (themarysue.com)
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It’s a new dawn, it’s a new day, it’s a new life

Willkommen zum 402. Eintrag dieses Blogs im Jahre 2018.

Es befinden sich aktuell 71 Entwürfe in quasi-Bearbeitung. Der 400. Beitrag, den ich extra kennzeichnen wollte, waren die Marder und Diebe – die sich übrigens nie mehr wieder blicken lassen haben. Aktuell zähle ich ca. 85 Follower (und freute mich über jeden einzelnen) und 7410 Aufrufe im Jahre 2017 mit knapp 4000 Besuchern; verglichen mit 2016 waren es 1600 Klicks und gerundet 670, 2015 81 mit stolzen 23(!) Besuchern, wobei es damals auch nur wenige Beiträge gab. Der meist geklickte Beitrag letzten Jahres war „Westworld“ – Was wir bis jetzt wissen und Theorien (ca. 365 Aufrufe), knapp gefolgt von der „Über mich“ Seite und dem Sadismus der Strumpfhose. 2016 war es das Sammelsurium an feministischen Gedanken im Jahre 2016 und wieder der Sadismus der Strumpfhose. Entweder gibt es viele Sadisten oder Strumpfhosen-Fetischisten oder ich sollte es in Erwägung ziehen, meine Beine als Vorschaubild eines jeden Beitrages einzufügen. Oder auch nicht.

Interessant, oder?

Ich darf auch verkünden, dass Madame (8) sich endlich dazu entschlossen hat, sich einem eigenen Blog anzunehmen. Mit Freude darf ich die „Briefe an [die] Katze“ empfehlen, gemeint bin damit ich und sie wird über Feminismus, Politik und dergleichen schreiben. Wer keine Furcht vor radikalen Theorien hat und offen für eine Debatte ist, der sei eingeladen, ihr zu folgen.

Silvester verbrachte ich mit Taboo (Review folgt (Irgendwann wird „Review folgt“ noch zum Insider)), vom Feuerwerk war nichts zu sehen, da das Bergdorf in eine dichte Nebeldecke gehüllt war (den ganzen Tag, auch wenn der Wetterbericht immer wieder Sonne versprochen hatte, was dann von Stunde zur Stunde mit dem Nebel-Symbol ersetzt wurde). Allerdings kann ich auch Feuerwerk und Knallerei nicht ausstehen. 1. Tiere, 2. Feinstaub, 3. wäre das Geld in meiner Reisekasse besser aufgehoben. Auch halte ich den Trubel um Silvester für etwas übertrieben, da sich lediglich das Datum ändert (was wieder Wochen benötigt, bis man sich daran gewöhnt hat und einen nur an Vergänglichkeit und das Eilen der Zeit erinnert (und die damit verbundene Fremdbestimmung, was es nicht alles zu tun gilt, zu (be)folgen und so weiter) – es sind übrigens tatsächlich bald 20! Jahre seit der Jahrtausendwende her und in einem Jahr sind alle, die vor diesem Ereignis geboren wurden, erwachsen und alle, die danach geboren wurden – noch Kinder. Think about it!) und ich der Meinung bin, dass ein Mensch sich einen Vorsatz zu Herzen nehmen kann, oder beginnen sein Leben zu verändern, wann immer er möchte. Dazu braucht es kein Datum oder einen Jahreswechsel, der eben auf eine gewisse Zeit fällt oder Menschen, Kultur und Medien einem sagen, dass es jetzt Zeit dafür ist. Stichwort: Weg von der Fremdbestimmung. Versucht es. Entscheidet euch aktiv dagegen! Sofern möglich, nicht illegal oder euer Leben in irgendeiner Form gefährdend..

Habe ich irgendwelche Ziele für 2018?

Ich hatte Ziele für 2014, 2015, 2016 und auch 2017 – und vermutlich auch zu all den anderen Jahren, weil es eben gebräuchlich ist, sich für das kommende Jahr Ziele zu setzen – und sie alle nicht erreicht. Oder? Ich bin mir nicht mehr ganz sicher. Na, woll – da waren ein, zwei die ich erreicht habe (New York und Veröffentlichung). Jedenfalls, dieses Jahr verzichte ich darauf. Was kommt, das kommt und der Rest ist mir wurscht.

Und doch gibt es einen Vorsatz, den ich schon das letzte halbe Jahr (mehr oder weniger) erfolgreich angewendet habe: Don’t give a f*ck. Und, vielleicht noch mehr Instagram-Videos veröffentlichen, die aktuell unter dem Hashtag c4tvideo gesammelt sind. Vielleicht auch mehr Blödsinn auf Twitter posten, denn ich habe heraus gefunden, dass man sich selbst damit höchst köstlich amüsieren kann, ganz gleich obs wen interessiert oder nicht.

In diesem Falle wünsche ich allen Followern, Lesern und Interessierten ein gutes neues Jahr.

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Es gibt keine Schreibblockaden

Wie fast jeder von uns, schreibe auch ich an einem Roman oder zwei, an Kurzgeschichten und veröffentlichte unter Pseudonym, zwar erst einmal – aber immerhin. Jemand befand meinen Text für gut – oder, wie manch einer höhnte, die Einsendungen waren knapp. Wie dem auch sei: Auch ich schreibe, wie wir alle – denn wir bloggen. Auch bloggen ist schreiben.

Ein Thema, welches mir auf Social Media und diversen Blogs immer wieder begegnet ist: Die Schreibblockade.

Schreiber jener Blogeinträge, die dieses Thema behandeln, beginnen meist mit „Ich sitze an meinem Tisch, tippe einen Satz und lösche ihn“ – manchmal direkt, manchmal umschrieben, ab und an regnet es, manchmal auch nicht, die Finger sind kalt oder auch nicht und die Klagenden werden oft sehr kreativ – und dann wird darüber philosophiert und reflektiert, warum man unter einer Schreibblockade leidet und ich denke mir: But.. you’re already writing! Und klicke den Beitrag weg. Nein, da können sie noch so toll geschrieben sein, mit Worten gefüllt, die ich nachschlagen muss und schön klingen und von Goethe selbst stammen, es interessiert mich nicht warum jemand darüber schreibt, dass er nicht schreiben kann, wenn er im Zuge dessen ja schreibt.

Auch bloggen ist schreiben – auch wenn es nichts zum Roman beiträgt, den man beenden möchte. Auch eine Kurzgeschichte verfassen, ist schreiben. Den Monolog eines Haupt- oder Nebencharakters zu Papier bringen, ist schreiben. Den Nebencharakter interviewen, was er getan hätte, wenn XY nicht in sein Leben getreten wäre, ist schreiben. Eine Schreibübung zu machen, ist schreiben.

1. Ein Autor, der vom Schreiben leben will, hat keine Schreibblockade

Warum? Weil er dann nicht davon leben könnte.

Die Idee der Schreibblockade hat natürlich auch einen romantischen Unterton. Der Autor oder die Autorin, die mit einer Tasse Kaffee am Vormittag am Tisch sitzen oder Abends mit einem Glas Wein und denen keine Zeile einfallen will. Sie klagen und jammern – anstatt tatsächlich etwas zu tun. Und manch einer ist uns bekannt: er nennt sich Hank Moody (Californication) und vögelt sich derweil durch ganz Hollywood. Thank you, but no thank you.

James Gunn erklärte es in einem Facebook-Post folgendermaßen:

„My inclination is to wait until I am in the mood. But I know, as a professional writer, my feelings are irrelevant. So I’ll write anyway. It is my belief that „writer’s block“ is often the inability to accept that writers write because we must, not because we feel like it, or even because we like what we do. We merely put pen to paper or fingertips to keys, and go.“

In den Kommentaren antwortet er: „It doesn’t matter if I’m motivated or not. That’s not my business. My business is to write. So I do it.

Und Steven King sagt dazu:

„The causes are even more varied. In my experience, I’ve found that writer’s block often is this: the excuse not to write. That may sound harsh, but I’m speaking for myself here, not pointing the finger at anyone else. Sure, we all get stuck sometimes. I’ve had my share of big, gaping plot holes to hurdle. I’ve also experienced creative funk (not the kind of funk that’s rockin’) when I had absolutely no motivation to work. It’s miserable. But often what we blame on writer’s block is nothing more than a lack of tenacity – not being willing to stick with it and write through the block. That said, when I get stuck, it’s usually because I don’t know what happens next.“

2. Es gibt keine Schreibblockade, es gibt nur den eigenen Stolz

Und James Gunns bester Tipp: „Write SHIT“ und „Finish it“:

„I always answer essentially the same way: I don’t believe in writer’s block. When I feel creatively inhibited or I feel like my writing sucks, I just continue to write. I allow myself to WRITE SHIT for hours, or even days. And, eventually, after writing enough shit, the good stuff starts to emerge. What separates the pros from the amateurs is that we write despite what we feel. It’s not letting our emotions dictate our actions (which is a good rule of thumb for relationships as well!)“

Deswegen: Erlaubt euch selbst Scheiße zu schreiben. Alles was am Papier ist, kann entweder weggeworfen, der Katze zum Spielen gegeben oder verbessert werden. Aber es ist da. Ein Schreiberling, der bei einer Schreibblockade tatsächlich nichts schreibt, hat danach nichts, gerät außer Übung und verliert das Ziel außer Augen, fühlt sich für den Beruf unzureichend und lässt es ganz. Dabei muss man nur das tun, was man gerne tut, ganz gleich ob man 100erte Klischees bedient und schlecht ist und niemand lesen will. Geschrieben ist geschrieben.

2.5. Schreibt an etwas, egal was, nur schreibt!

Ein anderer Tipp, der sich zwar mit jenem von James Gunn („Finish it!“) beißt, aber nicht minder interessant ist, kommt von Isaac Asimov, der Zeit seines Lebens über hunderte von Kurzgeschichten verfasste. Manch Autor ist der Meinung, mit Kurzgeschichten verbrenne man seinen Namen und verschwende Potential. Mag sein, aber eine vollendete Kurzgeschichte zwischen 10 000 und 20 000 Zeichen, die locker an einem Abend aus den Fingern läuft, ganz gleich wie schlecht, ist trotzdem geschrieben und schafft ein gutes Gefühl etwas geleistet zu haben. Auch das ist wichtig. Sogar ein einzelner Blogbeitrag kann das. Wertet euch nicht ab!

Isaac Asimov schreibt, dass wenn eine Geschichte nicht funktioniert, man sich an die nächste setzen solle oder ein neues Thema beginnen:

„Frequently, when I am at work on a science-fiction novel (the hardest to do of all the different things I write), I find myself heartily sick of it and unable to write another word. But I don’t let that drive me crazy. I don’t stare at blank sheets of paper… Instead, I simply leave the novel and go on to any of the dozen other projects that are on tap. I write an editorial, or an essay, or a short story, or work on one of my nonfiction books.“

3. Finde heraus, was für eine Art Typ Schreiberling du bist

Brandon Sanderson erklärt in seinen YouTube Lectures (gefunden bei Mario Zakall), die Unterscheidung zwischen „discovery writer“ und „outliner“. Der Blick lohnt sich tatsächlich.

„discovery writers“ sind jene, die „on the go“ schreiben, sprich, während sie schreiben entwickelt sich die Geschichte. Der erste Draft, die „flow-fassung“, die erste Version des Buches ist nicht das Endresultat. Dieses wird danach bearbeitet, Logiklöcher werden gefüllt und Dinge erklärt, die es zu erklären gilt. „outliners“ hingegen plotten ihre Geschichte und schreiben dann.

Achtung, schreibt man die Geschichte „on the go“ und beginnt zwischendurch immer wieder am Plot zu feilen – oder gar eine ganze Welt zu erschaffen, Karten zu zeichnen und sich genötigt fühlen alles erklären und argumentieren zu müssen, kann es durchaus dazu führen, dass man keine Lust mehr hat die Geschichte zu erzählen – und glaubt, eine Schreibblockade zu haben, weil man nicht mehr „kann“ oder „will“, „nichts einfällt“ oder die „Story scheiße“ ist, oder weil die Geschichte schlicht und einfach schon erzählt ist. Da gilt es: Weiterschreiben. Für „outliner“ habe ich leider keine Tipps, aber es gibt unterschiedliche Methoden, Google hilft.

Auch ich komme immer wieder an den Punkt, sehe diesen Zustand aber nicht als Schreibblockade, sondern weiß, dass meine Erwartungen an die Geschichte zu hoch sind, ich mit dem Endresultat nicht zufrieden sein werde oder ich bereits zu viel davon erzählt habe und keine Notwendigkeit mehr sehe, die Geschichte zu beenden. Erneut (und ich sage das auch immer wieder zu mir): Es handelt sich um den ersten(!) Versuch und dieser darf schlecht sein. Und wenn man ein Jahr später drauf schaut, ist es gar nicht so schlecht wie man während des Schreibens meinte.

Und da lässt sich der Bogen zu allem Übel, dem eigenen Stolz, wieder zu schließen:

Je mehr wir übers Schreiben lernen, je mehr wir schreiben, desto besser werden wir – und desto kritischer. Wir lesen die Texte anderer in Schreibgruppen und lernen mehr und mehr, was uns gefällt oder auch nicht. Und sich dann hinzusetzen und wortwörtlich Scheiße zu schreiben liegt uns gar nicht. Die Zeit ist knapp bemessen, wir wollen publizieren und verschicken. Und wer will sich mit schlechten Dingen aufhalten? Aber manchmal ist es notwendig.

Und da heißt es eben: Schreiben. Auch wenn es scheiße ist. Bloggt, schreibt eine Kurzgeschichte und das wichtigste: Ignoriert alle Tipps die das Internet ausspuckt. Sie sind Wegweiser, aber kein Garant, dass es für den Einzelnen funktioniert.

Wenn es also ums schreiben geht, und soweit ich dazu in der Lage bin Empfehlungen zu vergeben, empfehle ich Frau Schreibseele und diese Vorlesung:

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Woche #0612

Falls sich einer meiner treuen Leser wundert, warum aktuell 8 oder mehr Beiträge pro Woche eintrudeln: Keine Sorge, das ist kein Dauerzustand. Das Erwirtschaften des täglich Brots lässt es zu, dass ich mich anderweitig beschäftige – und viele der Beiträge existieren seit Monaten. Wurden fertig geschrieben, drüber gelesen, für noch nicht Veröffentlichungswert/reif befunden und gerieten somit wieder in der Versenkung. 62 Entwürfe! Filme und Serien, anderweitiges Zeug und teilweise sogar interessante Recherchen oder Vorträge. Alles liegt rum und wartet auf eine neutrale Sicht, die x-te Korrektur oder eben das „Schluss jetzt, ab damit“.

Des weiteren ist es kalt. Sehr kalt. Und neblig, was für das Bergdorf selten ist. Ich mag Nebel, hasse aber Kälte.

Auch ein Grund zum Feiern gibt es: Ich beendete letzten Sonntag meinen wohl ersten „Roman“ – mit ca. 42 000 Worten und 250 000 Zeichen darf man zwar nicht wirklich von einem Roman sprechen, aber mit einer Formatierung eines gewöhnlichen Taschenbuches ist man auf 200 Seiten. It’s something! Kurz danach entdeckte ich, dass die Fertigstellung von drei (!) weiteren nicht mehr soviel abverlangt wie zunächst gedacht. Kurzgeschichten ftw! Aktuell befinde ich mich in der lästigen Phase des Überarbeitens. In die Flow-Fassung wird Struktur gebracht, korrigiert, erweitert oder gekürzt und vereinheitlicht. Ob die Geschichte dann in die weite Welt entlassen wird, wird sich im letzten Lvl des „allgegenwärtigen Selbstzweifels“ beim Bossfight „Das ist Scheiße!“ und „Niemand wird das je lesen!“ und „Hahaha, ernsthaft? Vergiss es!“ zeigen. Und ob ich einen neuen Blog für meine Werke anlege und diesen mit den gängigen Social-Media Portalen verknüpfe und quasi ein Lichtlein auf den wohligen Schatten des Pseudonyms, der Sicherheit des Unbekannten, werfen mag.. Fragen über Fragen. Kennt jemand die Antworten? Ich wäre sehr dankbar dafür.

Auch interessant und eine neue Herausforderung: Es könnte sein, dass ich Freitags zum ersten Mal einer Reitbeteiligung nachgehe. Annonce gesehen und mir gedacht: Warum nicht? Es wäre in der Nähe. Als kleines Mädchen lernte ich voltigieren, bekam Reitstunden mit 10 und ritt ein paar Jahre später mit einer Schulfreundin wie kleine Mädchen eben ritten: Ohne Sattel und Helm (und niemand kümmerte es), den ganzen Tag und bis spät in die Nacht auf 20jährigen Kutschenpferden. Die Reitbeteiligung kostet 90€/Monat für „so oft wie du willst“ auf vier Haflingerstuten (Haflinger…). Aber davor gibt es zu klären: Wie sind sie geritten? Englisch? Western? Ist Liberty-Work überhaupt erwünscht? Und was, wenn man sich emotional zu sehr auf das Tier einlässt (ich denke immer noch abundzu an die kleinen Babykatzen in Kreta) und dann wieder gehen muss? Been there, done that. Es brach mir mein kleines Herz als Rocky, ein dreijähriger Oldenburger-Friesenmischling, vom Besitzer verkauft wurde, da er zum wiederholten Male in der Box randaliert hatte. Es war eine der besten Freundschaften die ich je hatte, trotz anfänglicher Schwierigkeiten.

So oder so: Ich sehe mir die Sache an und überlege dann. So oder so, erneut drückte ich mich vor der Arbeit. Und so oder so, wollte ich Madame (8) heute die dezent korrigierte Flow-Fassung zukommen lassen..

Procrastination, running circles in my head
While you sit there contemplating,
You wound up left for dead (left for dead)
Life is what happens while you’re busy making your excuses
Another day, another casualty
And that won’t happen to me..
(Simple Plan – When I’m gone)

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Was tun, wenn man zu viel tun möchte?

Sich zu entscheiden, womit man sich gerade beschäftigen möchte ist schwierig. Vor allem wenn es so viele Dinge sind, die man tun möchte. So fing ich vor einigen Tagen mit „No Man’s Sky“ an, weiß aber, dass wenn ich zu viel Zeit ins spielen investiere, ich nicht zum Schreiben komme – was ich seit geraumer Zeit mit viel Investition und Fleiß verfolge. Von anderen Dingen wie Taylor Swift Songs auf der Gitarre lernen oder Karikaturen für mein Kinderbuch zu malen (denn freundliche Bilder funktionieren bei diesen Geschichten nicht) ganz abgesehen..

Es sind hauptsächlich Kurzgeschichten und zwei Romane. Es stellt sich dann natürlich auch die Frage: Wie damit weiter verfahren? Interessiert sich jemand für Fortsetzungsgeschichten auf einem Blog? Oder Kurzgeschichten generell? Und wie veröffentlicht man Kurzgeschichten? Als Sammlung? Liest das wer? Kann man sich via Patreon finanzieren lassen? Und wenn ja, wie? Einen Verlag zu finden, daran mag ich aktuell noch gar nicht denken. Und es scheint mir, dass viele Autoren davon absehen, ihre Kurzgeschichten auf einem Blog zu verwerten, während viele auch der Meinung sind, dass Kurzgeschichten sowieso Schwachsinn sind und Potential verschleudere. Manche andere allerdings schaffen auch so den Sprung, was aber Werbung und Geschick erfordert und vor allem Glück. Wie also vorgehen? Selfpublishing ist zwar eine interessante Idee, benötigt aber für Lektor, Korrektorat, Cover und Umsetzung mindestens 3000€ wenn nicht mehr. Und woher nehmen, wenn nicht stehlen? Und wo gute Lektoren finden? Fragen über Fragen.

Wie dem auch sei, die Frage, um die es eigentlich geht, ist:

Spielen oder schreiben? Es wäre nicht so, dass ich an Schreibblockaden leiden würde und mich deswegen anderweitig beschäftigen sollte/wollte – vor allem da ich der Meinung bin, dass es keine Schreibblockaden gibt und der zugehörige Beitrag ist quasi schon geschrieben – aber es ist die Zeit, die nur begrenzt verfügbar ist. Die Qual der Wahl und zwar wirklich.

Die Idee „Zwei Stunden schreiben und zwei Stunden spielen“ ist lächerlich. Als Discovery-Schreiberling (wir planen nicht und unsere Geschichten entstehen im „Flow“ und nicht einmal wir wissen, wie sie enden) setzt man sich nicht einfach zwei Stunden davor. Oft sitzt man drei, vier, sechs oder acht Stunden und tippt sich die Finger wund. Und man setzt sich nicht einfach zwei Stunden vor ein Spiel wie „No Man’s Sky“ und loggt sich zwei Stunden danach wieder aus. Sowas passiert nicht. Nicht in der Realität. Das Problem ist ein reales!

Was also tun? Immerhin lässt mir die Arbeit aktuell etwas Zeit, mich um meinen Blog zu kümmern und längst vergessene Beiträge raus schmeißen, deren Relevanz schon lange kaum mehr gegeben ist. Was aber tun? Mag ich spielen? Ja! Mag ich schreiben? Ja! Was mag ich lieber? Ich weiß es nicht.

„Kümmere dich weniger um deinen Blog und schreib!“ wäre eine Idee, aber ausgeschlossen. Auch die neugierige Katze und ihre Leser verdienen Aufmerksamkeit. Außerdem sitze ich in einem öffentlichen Raum. Hinter mir könnten Menschen stehen. Und beobachten was ich schreibe. Nicht jetzt, aber sonst. Oder gelegentlich. Außerdem fehlt die Ruhe.

Ich verbleibe unschlüssig.

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Die 5 BESTEN am DONNERSTAG #60

Die 5 Filme, auf die ich mich im Herbst am meisten freue

Ich war mir gar nicht sicher, was alles im Herbst/Winter noch anlaufen wird, außer Star Wars im Dezember und Thor: Ragnarok im November. Gorana nannte Es und Blade Runner 2049, auf die ich ebenfalls sehr gespannt bin. Nun gut. Vier haben wir damit schon, die Liste ist vorhersehbar.

1. Thor: Ragnarok – One word: Loki.

4. Blade Runner 2049 – Ob der Film es schafft die Stimmung von damals einzufangen und sie adäquat an die heutige Zeit anzupassen? Wir werden sehen.

5. Star Wars – The Last Jedi  und Justice League – An Star Wars bin ich interessiert und er steht auf meiner Liste und ich werde vermutlich Geld dafür ausgeben, Justice League wird lediglich wegen Diana Prince besucht.

3. Professor Marston & The Wonder Women – Eine Erzählung über das Zustande kommen von Wonder Woman in den 1940ern.

2. EsES von 1990 war einer der ersten Horrorfilme, die ich mir alleine, nachts, bei Licht und ganz leisem Ton, angeschaut habe. Ich hatte danach zwar keine Angst auf die Toilette zu gehen, aber das eine oder andere Abfluss Gitter war mir dann doch suspekt. Ein paar Jahre später folgte das Buch. Auch dieses mal wird auf eine spezielle Szene verzichtet.

Beim recherchieren fand ich eine Perle sondergleichen:

Geostorm: „Nachdem eine noch nie dagewesene Reihe von Naturkatastrophen den Planeten bedroht hatte, kamen die Anführer der Welt zusammen, um ein kompliziertes Satellitennetzwerk einzurichten, mit dessen Hilfe man das globale Klima kontrollieren und allen Sicherheit garantieren wollte. Doch etwas ist schiefgelaufen – das System, das die Erde beschützen sollte, greift sie nun an! Im Wettrennen gegen die Zeit muss die wahre Bedrohung aufgedeckt werden, bevor ein weltweiter Geosturm alles und jeden auslöscht.“ (Quelle des Textes: Moviejones)

Klingt nicht unbedingt nach einem Film für den man Geld ausgeben muss, ich mir aber sicherlich anschauen werde (ob Kino oder gestreamt). Ich liebe dumme, die Logik und Physik ignorierende Katastrophenfilme, die reich an Zerstörungsszenarien irgendwelcher Großstädte sind. Solange keine Tiere dabei sterben.

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