Schlagwort-Archive: Cookies

„Knowing“

Erinnert ihr euch? Nicolas Cage? Als der Name noch Qualität versprach und gutes Schauspiel? Erinnert ihr euch? Was ist passiert, dass der Name nun Trash und ein „Naaaja, wenns sein muss“ hervorruft? Ich weiß es nicht. War es der Superman-Film der nie gedreht wurde, und hätte dieser ihm den endgültigen Kultstatus verliehen? Und war es das Fernbleiben dieses Meisterwerks, was ihn in den schauspielerischen Ruin trieb? Was war es? Hat er sich verschuldet? Musste er alles annehmen? Wir werden es nie erfahren. Das bedeutet, man könnte es in Erfahrung bringen, aber so wichtig ist es dann wohl doch nicht.

Anyway.

Knowing, aktuell auf Netflix, ist ein Science-Fiction/Fantasy-Film aus dem Jahre 2009 mit einer IMBD Wertung von 6,2. Manche mögen auch schreiben, es sei ein Endzeit-Mystery-Thriller und durchaus, das Ende der Welt steht nahe.

Worum gehts?

1959 sollen Kinder für eine Zeitkapsel Bilder malen, wie sie sich die Welt in 50 Jahren vorstellen. Die Idee ist großartig, ich weiß, wir alle sollten eine Zeitkapsel wo vergraben. Die creepy Lucinda allerdings malt statt einem Bild eine Zahlen abfolge, die für alle anderen, ausser für Nicolas Cage (dessen Sohn 2009 natürlich deren Umschlag ausgehändigt bekommt), keinen Sinn ergeben. Und auch das sollten wir tun, wenn wir eine Zeitkapsel machen: Willkürliche Daten aufschreiben, bestenfalls mit einem 8Bit-Code oder so. Oh, das ist großartig! Wer macht mit?

Aber Nic sieht es, Nic weiß es: Es sind Daten. Inklusive Todeszahl der Opfer jener Katastrophen auf welche die Daten hinweisen. Und nicht nur das! Lucinda wusste auch die GPS-Koordinaten! Ich gehe davon aus, dass 2009 GPS-Systeme gerade groß im kommen waren?

Unter vielen, ganz ganz vielen vergangenen Daten, so auch 9.11., finden sich drei Unbekannte. Ich dachte mir zuerst: Warum nur drei? Wie langweilig. Aber sie hatte ja nicht Zeit alle Buchstaben zu schreiben und kratzte diese Daten dann noch in eine Holztüre.

Jedenfalls sind es zwei; zwei um die Aussenwelt davon zu überzeugen, dass crazy Nic recht hat (aber natürlich glaubt ihm niemand, wie auch, würdet ihr? Natürlich nicht!) und am Ende ein Spiegelverkehrtes EE.

Ich gehe davon aus, ihr wollt auch das Ende dieses brillanten Filmes wissen? Wenn nicht, dann hört jetzt auf zu lesen. Ich meine es ernst. Jetzt. Hört auf.

Spoiler.

Mit EE meinte Lucinda Everyone else.

Jap. Exakt. Und da Nic Cage Astrophysiker ist und zu Beginn des Filmes in einer lustigen LV, in der er den Studenten die Sonne zu wirft und sie Fragen beantworten lässt – weiß er natürlich, worauf sich das letzte bezieht und konsultiert seine Forschungen: Und siehe da, eine gewaltige Sonneneruption wird dafür verantwortlich sein, dass alles Leben auf der Erde verbrennen wird. ALLES! Wirklich alles. Und ja, wir sehen dieses Spektakel auch noch. Schon alleine deswegen lohnt sich der Film.

Und wenn ihr den Film nicht sehen wollt, habe ich mir extra die unvorstellbare Mühe gemacht und dieses tolle Video gesucht:

Und es gibt Aliens – die Kinder mitnehmen (den Sohn von Nic und die Enkelin von Lucinda und ein paar andere Fratzen) um ihnen ein neues Leben zu ermöglichen; hauptsächlich aber davor unfassbar creepy sind und sie aus dem Dunkeln heraus stalken und jedem Angst und Schrecken einjagen, anstatt dass sie gesagt hätten: „Hey… also, Humans, die Welt geht unter. Bald. Wir wollen euch retten?!“ Ich meine, wer Licht aus seinem Mund schießen kann, der besitzt ja nun wirklich die Fähigkeit Worte zu formen, nicht? Nicht?

Fazit

Tjo.

Btw. Wenn man so will, dann sagte der Film tatsächlich in einer gewissen Form die Zukunft voraus: Aktuell brennen Zentralafrika, Südamerika und Australien. Mind Blowing! I know.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Filme!, Kritik und Rezension

Empirisches Experiment: Weihnachtskekse

Ich hatte vor einer Woche beim Aufräumen Keksdosen gefunden. In diesen befanden Zimtbatzen und Rumkugeln und Kokosbusserln von vor zwei Jahren. Und ich fragte mich, ob man diese noch essen kann? Sie schauen gut aus, sind nicht verschimmelt, waren luftdicht abgepackt und bestehen zu 98% aus Zucker.

Natürlich habe ich sie probiert.

Die Rumkugel schmeckte etwas trocken. Der Zimtbatze (keine Sterne, Batzen) war knusprig und der Kokosbusserl sehr trocken. Aber sie schmeckten noch so, wie vor zwei Jahren. Der Zucker wird sie sicher konserviert haben, denke ich, oder? Vielleicht sterbe ich auch demnächst, weil sich mittlerweile Alienwürmer darinnen eingenistet und nur darauf gewartet haben, die Weltherrschaft zu übernehmen. Oder so.

Aber sollte ich sterben, ist wohl der Zuckerschock wahrscheinlicher, als machtgeile Alienwürmer.

Tags darauf hatte übrigens ich keine Nebenwirkungen von den wenigen Keksen, die ich probiert hatte; auch die Verdauung war in Ordnung, so auch mein Wohlbefinden. Ich würde aber, glaube ich, trotzdem nicht die gesamte Dose auf einmal verzehren. Auch eine Woche danach bemerkte i9ch noch immer nichts. Jemand meinte, man bemerke Wurmbefall erst nach 3 Wochen. Mittlerweile gibt es jedoch frische Kekse. Das Internet sagt, dass Rumkugeln bereits nach 3 Tagen deutlich an Geschmack verlieren und nach 2 Wochen kaputt seien. Nunja…

Aber wir wissen jetzt:

Weihnachtskekse, die in einer luftdichten Metalldose aufbewahrt wurden, sind nach 2 Jahren noch verzehrbar. Ich übernehme keine Verantwortung für etwaige Todesfälle durch den Verzehr von abgelaufenen Weihnachtskeksen.

Sollte demnächst ein atomarer Krieg ausbrechen und gewisse Lebensmittel für Kekse fehlen, hätte man, bewahrt man die übrig gebliebenen auf, die nächsten Weihnachten immer noch Kekse. Allerdings sollten die Kekse, laut Tradition und Überlieferung, bis spätestens 7. Jänner aufgegessen sein, sonst folgt Unglück. Es steh außer Frage, welches Unglück schwerer wiegt: Der atomare Krieg und die etwaige Lebensmittelvergiftung durch abgelaufene Kekse oder jenes Unglück, welches Geister und Dämonen, Kobolde und Elfen über den Haussegen verhängen könnten. Und wer sagt, dass das eine das andere nicht bedingt? Weil 100 Menschen ihre Weihnachtskekse nicht aufgegessen haben, gibt es einen nuklearen Winter. Vielleicht ist es ja auch eine Verschwörung der Leute, die die Sommer zu warm finden, und sie denken sich, ein nuklearer Winter bringe die erwünschte Kälte. Who knows..

Fazit:

Ich rate also allen, im Falle eines Krieges, Kekse aufzubewahren, sodass die nächsten Weihnachten im Bunker auch tolle Weihnachten werden! Mit Keksen und so! Wenn man schon keine Geschenke bekommt (außer das Geschenk, noch am Leben zu sein und hoffentlich nicht verstrahlt), dann zumindest Kekse. Und eine eventuelle Lebensmittelvergiftung, aber immerhin: Kekse!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Just about Life