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Dinosaurier Kekse!

Aktuell am Strand in Korsika (bis zum 21.), wurde ich vor wenigen Tagen fündig: Neben Schnorchel Ausrüstung, Strohhut und Eulen Shirt, nun auch Dinosaurier Kekse! Wer mag, darf mir gerne auf Instagram folgen und dem täglichen Strandleben beiwohnen. Auch toll: Täglicher Sonnenaufgang und Nachts die Milchstraße beobachten. Schaut raus, Mars ist zu sehen und wird am 27. zur Mondfinsternis der Erde ganz nah sein. Lästig: Mücken.. Das Schreiben beschränkt sich daher auf die frühen Morgenstunden bis ich eine Lösung gefunden habe. Das bloggen muss warten. Gelesen wird endlich „Calibans Krieg“ und ich mag Buch-Holden weniger als Film-Holden, aber Buch-Amos lieber als Film-Amos, oder wait.. Schwierig. Trotzdem, #TeamBobbie.

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Woche #2406

Eben wollte ich einen Beitrag erstellen und darüber berichten (jammern), wie traurig mich die Tatsache jedes Jahr stimmt, dass mit Sommerbeginn (21. Juni) die Nächte wieder länger werden und musste kurz darauf feststellen, dass bereits drei Tage seit des traurigen Datums vergangen und die Nächte bereits wieder länger sind als zuvor, aber immer noch kürzer als die Tage. It’s something!

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Die Hälfte des Jahres ist um – höchste Zeit, um sich Gedanken zu machen, was dieses Jahr unbedingt noch erreicht werden muss, weil es bald zu spät ist und wir alle tot. Anyway, tatsächlich habe ich weniger geschrieben als die Jahre zuvor, bin aber durch die tägliche Reiterei mittlerweile so fit, dass 1000 Höhenmeter auf normalen Wanderwegen kaum mehr ein Problem darstellen. Sicherlich, meine Asthmatiker-Lunge beschwert sich nach wie vor, aber die Beine tragen mich recht gut ans Ziel. Again, it’s something!

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In New York (bei Coney Island) fand am 16. Juni die Mermaid-Parade statt. Interessant, denn erst vor kurzem kaufte ich mir „Mermaid Nailpolish“ im Bipa, nachdem ich die Werbung dazu gehört hatte, die großspurig meinte, dass Einhörner Out (What?!) und stattdessen Meerjungfrauen- und Männer In seien. Was ist so besonders an diesem Nagellack? Er schimmert Permutfarben – wie manch anderer von anderen Firmen. Allerdings ist er durchsichtiger und lässt sich daher gut als zweiten Aufstrich verwenden, möchte man einen schimmernden Effekt haben. Ja. In diesem Falle bin ich ein Werbeopfer. Marketing done right.

Allerdings verfärben sich helle Farben im Kontakt mit Sonnencreme gelblich (nicht nur beim Meerjungenfrauen-Lack sondern generell), insofern…

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Ebenfalls interessant: Ich beginne eine neue Serie (Timeless) und siehe da, es wird keine dritte Season geben. 16 Folgen für die erste Season und 10 für die zweite (Timeless wurde ja schon mal gecancelt, aber von Fans wiederbelebt), ein geplanter Film soll die losen Enden dann noch miteinander verknüpfen. Irgendwie wird jeder Blödsinn verlängert (wie The Magicans, ich quälte mich durch 7 Folgen und kam aus dem WTF nicht mehr heraus) und gute Serien (wie The Expanse – mittlerweile gerettet) abgesetzt. Warum?

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Ich nahm übrigens an, dass ich eine der wenigen (quasi) Erwachsenen bin, die Dinosaurier mögen. Bin ich nicht – denn als ich vor kurzem ein paar Paläontologie- und Dinosaurier-Gruppen auf Social Media beitrat, durfte ich zu meinem erfreulichen Erstaunen feststellen, dass nicht nur ich unter dem Genozid und Tierquälerischer Handhabung der Dinosaurier in Jurassic World: Fallen Kingdom litt, sondern auch andere. Und, dass es noch ganz viele, viele Menschen gibt, die an den großen Echsen interessiert sind.

Madame (8) meinte: „Glaubst du, es gäbe die Filme, wenn du die einzige wärst die Saurier möge?“ Offenbar nicht, allerdings handelt es sich ja auch um Hybrid-Dinosaurier (seit dem ersten Film übrigens), die im dritten (!) Teil nicht mehr der Fall sein sollen, wobei hier Kreaturen wie Indoraptor und Indominus Rex gemeint sind, die erfolgreich von der Rexdame und Blue getötet wurden. Fraglich, wie die Geschichte weiter gesponnen werden soll, nachdem die gemeine und schießwütige Bewölkerung vermutlich alle freilebenden Dinosaurier binnen kürzester Zeit abgeschlachtet haben wird.

Vielleicht geht es auch so weiter:

Ich habe meine Blue in Ark Survival übrigens auf Nahkampf gelevelt, während Raptora, der Rennraptor, mittlerweile tatsächlich eine gute Geschwindigkeit hinlegt – was praktisch ist, will man schnell von einem Taming-Pit zum anderen und wieder zurück, weil man Mutton-Meat (bestes Zähmungsfleisch) vergessen hat und noch einen Sattel herstellen muss. Man möchte das neue Tier schließlich sogleich reiten, selbst wenn es nur wegen seiner Fähigkeit Eier zu legen, aus der freien (gefährlichen!) Natur gestohlen (gerettet!) wurde. Und wir wissen, aus Eiern lässt sich Kibble herstellen, die die kleinen Neugeborenen (gezüchteten) Dinos manchmal bevorzugen, bestenfalls Kibble aus Eiern von Dinosauriern, die noch nie nie nie gesichtet wurden..

*

Und trotz Sommeranfang, ist das Wetter kalt. Als ich gestern Abend noch am See lag, fröstelte es mich. Und ich glaube, mich sogar etwas erkältet zu haben. Aber ich erinnere mich an die Festspiele vor X Jahren, bei welchen ich einst für ein paar Produktionen als Statist mitwirkte, dass es immer drei Wochen während den Aufführungen gab, die eisig kalt waren. In dieser Zeit bettelten wir um zusätzliche Kleidung „Das sieht man doch unter dem Kostüm nicht!“ und tranken Glühwein Tee.

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„Jurassic World: Fallen Kingdom“

„Fallen Kingdom.“ Zurecht. Fazit: Grausam.

Achtung, Spoiler.

Nachdem mich der Trailer bereits davor gewarnt hatte, dass viele der Dinosaurier wohl sterben werden, erkundigte ich mich, ob zumindest Blue (die Raptordame) und die Rexdame aus dem Original-Film überleben werden. Ja, tun sie. Sie können gerettet werden. Zumindest glaubte ich das, weil ich den zugehörigen Beitrag, bei welchem ich in den Kommentaren die Frage stellte, wegen Spoiler-Gefahr nicht gelesen hatte. Dieser beschäftigte sich mit dem ersten Film und nicht mit dem zweiten, wie ich fälschlicherweise angenommen hatte. Erneut, Gomen Nasai fürs unabsichtliche Spoilern.

Zum Film. Die Dinosaurier werden gerettet. Ist diese Rettung aber am Ende tatsächlich eine Rettung? Sicherlich, sie leben – aber unter welchen Umständen?

Als zu Beginn der Plan vorgestellt wurde, sie vor dem ausbrechenden Vulkan zu retten, dachte ich mir: Oh, das ist sogar durchdacht – das könnte sogar klappen! Eine nette Insel inklusive Lagune, auch wenn sie mir in der Miniatur-Ansicht etwas klein erschien. Ein Dutzend kann gerettet werden, vielleicht sogar mehr! Und wie ich mich irrte, denn die Logik die der Plan aufwies, hätte mich bereits warnen sollen: In einem von Haus aus unlogischen Film mit sinnlosem Plot kann das einzige Stückchen Logik innerhalb eines Planes nur dessen Untergang prophezeien.

Ja, die Dinosaurier werden gerettet – müssen aber neben den Menschen koexistieren. Und was passiert, wenn exotische Tiere neben dem Menschen leben? Richtig, sie werden gejagt und gequält und schlussendlich getötet – und beziehungsweise oder für niedere Zwecke verwendet. Wie zum Beispiel als Kriegs-Saurier. Warum mit Drohnen in den Kampf ziehen, die sich von jedem beliebigen Orten aus steuern lassen, wenn man wieder Face to Face via Dinosaurier Power in den Krieg reiten kann? Logic, Bitch! Im Zuge einer Versteigerung sehen wir einen Ankylosaurus sowie ein jugendlichen Allosaurus, die sogleich irgendwo hin verschifft werden und niemals mehr gerettet werden können. Auch wenn ich bis zum Ende glaubte und der Hoffnung war, dass man sich sicherlich noch was einfallen lässt, denn Jurassic World: Fallen Kingdom ist doch ein Kinderfreundlicher-Film, nicht? Oh, sweet summer child..

Bis kurz vor Ende dachte ich mir: Jetzt werden sie doch bald die Szene schneiden und alle Saurier friedlich auf der Insel lebend zeigen. Der Hacker wird wohl heraus gefunden haben, wohin und an wen die anderen Saurier versteigert wurden und können diese mit Hilfe des Gesetzes und guten Menschenwillen wieder zurück holen. Nada. Niente. Nichts. Der letzte Glaube an die Menschheit wird mit einem Vorschlaghammer zerstört und Jeff Goldblum, der zu Beginn noch dafür ist, sie sterben zu lassen (denn es war ein Fehler sie überhaupt erst zu erschaffen) warnt vor einem genetischen Zeitalter. Welcome to Gattaca-World. Und was die Dinosaurier betrifft, sie werden wohl den Rest ihres Lebens in kleinen Zellen verbringen, wie Kühe, Schweine und Legehennen es seit langer Zeit bereits tun. Es wird vermutlich an ihnen herum experimentiert, wie Hasen, Ratten und Mäuse es seit langem ertragen müssen. Verdammte Doppelmoral. Der Triceratops wird seiner Hörner wegen gejagt und ausgerottet werden, wie das Nashorn. Auch das kleine Baby-Triceratops, welches sich in der Zelle noch herzzerreißend an seine Mutter gekuschelt hatte, wird vermutlich bald seine Mutter verlieren. Wie Littlefoot.

Apropos Littlefoot. Eine der wohl grausamsten Szenen war die Pier-Szene. Ein Brontosaurier steht am Pier, während hinter ihm der Wald der Lava zum Opfer fällt. In einer unnötig lang gezogenen und mit hoch emotionaler Musik unterlegten Szene schaut er dem Boot nach, wir sehen die Protagonisten und ihre wässrigen Augen. Schnitt zu Littlefoot, der nach seinen Freunden ruft, die irgendwo hingebracht werden und ihn alleine lassen. Rauch vernebelt ihn, er ruft noch ein letztes Mal und wir sehen nur mehr wie seine Silloute zu Boden kracht. W.T.F.

Die Marke „Jurassic Park/World“ soll Freude bereiten und nicht traumatisieren. Wäre ich ein 12-jähriges Mädchen (dass ich, wenn es um Dinosaurier geht, immer noch bin), wäre ich wohl zutiefst traumatisiert und erschüttert und hätte den wohl letzten Rest Glauben in die Menschheit verloren. Was ist eine Handvoll guter Menschen (die dann nicht den roten Knopf drücken, um die sterbenden Tiere in die Freiheit zu entlassen – das Mädchen tat es), gegen zig Tausend Schlechte? Andererseits, wäre der Erstickungstod nicht doch humaner gewesen als eine bedrohte Koexistenz neben Menschen?

Die Rexdam zog sich sobald in den Wald zurück. Und was wurde aus Blue? Blue befindet sich in der Wüste, frei und ungezwungen, die einzige und letzte ihrer Art und wird wohl alsbald von Menschen gejagt werden. Sie ist zwar klug, aber nicht unverwundbar. Außerdem musste sie erneut Menschen vor einem Special-Dino retten. Die Themen wiederholen sich, wie so oft bei Fortsetzungen.

Ark Survival & JW Alive

Fun Fact: Ich kannte alle(!) Dinosaurier, die im Film gezeigt wurden beim Namen – Ark: Survival Evolved sei Dank – ein PC-Spiel, bei welchem sich Dinosaurier zähmen/reiten lassen. Allerdings sind Raptoren in Ark bei weitem nicht so mächtig, als ihre pixligen Freunde im Film. Immerhin, so zeigen uns Ark und Filme wie Jurassic Park oder auch Jurassic World, dass offenbar etwas Recherche betrieben wurde, wenn zumindest markante Erkennungsmerkmale gesetzt werden, anhand welcher auch der Laie sie unterscheiden und benennen kann. Auch wenn man bewusst auf die Federn verzichtete. Zwei Gemeinsamkeiten gibt es jedoch: Rexe sind mächtig und Compys lästige kleine Gesellen, die alleine harmlos, aber im Pack unfassbar nervig sind – auch wenn sie sich auf der Schulter spazieren tragen lassen und binnen weniger Minuten gezähmt sind.

Ich sprach davon, dass Raptoren bei Ark nicht ganz so mächtig sind – dafür aber in „JW World“, einem Augmented Reality-Spiel, dessen Spielprinzip „Pokémon Go“ ähnelt. Anstatt jedoch die Dinosaurier mit Bällen zu fangen, schwebt man via Drohne über ihnen und sammelt deren DNA. Damit lassen sich diese kreieren und folgend auch leveln. Der Vorteil: Es finden sich deutlich mehr Dinosaurier als Pokémon und somit lässt sich das Spiel auch in Gegenden spielen, die weniger besiedelt sind (wie auf der Autobahn), außerdem bekommt man alle 5 Stunden einen „Brutkasten“ mit 20 Darts, Lvl-Gold und Geld für irgendwelche Events geschenkt; es gibt Supply Drops die Münzen und Darts spenden. Auch kämpfen lässt sich. Man besitzt ein Team aus 8 Dinosaurier und der Zufall wählt 4 aus, folgend wird man mit einem Opponenten von irgendwo her verbunden. Ist die Geschwindigkeit des eigenen Dinosauriers mit welchem man startet schneller als die des Gegenübers, darf man starten.

Und warum Dinosaurier nur für Kinder interessant sein sollen, verstehe ich bis heute nicht..

Fazit: Erneut, ein grausamer Film. Doch es gibt etwas gutes: Menschen, auch die Bösen, werden von Dinosauriern gefressen. Memo an Mich: Wenn mir mein Gefühl sagt, dass ich mir einen Film nicht anschauen soll, dann sollte ich darauf hören. Madame (8) meinte: „Du hättest doch wissen sollen, dass Dinosaurier gequält werden!“ Und als ich ihr von Littlefoot berichtete, wollte sie gar nicht mehr zuhören. Zu schmerzhaft ist die Erinnerung an Littlefoot.

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ARK: Survival Evolved | Aberration #1

Der erste Versuch die Dachsjungen (Shelter) sicher durch alle 5 Lvl zu geleiten, stellte sich als Totalkatastrophe dar. Ich werde es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal versuchen. An dessen Stelle drängelte sich, neben der täglichen Reiterei, ARK wieder in den Vordergrund meines Lebens. Und ja, das Schreiben leidet bereits jetzt darunter.

Die DLC Aberration war ebenso im Steamsale vergünstigt wie vieles andere. Es gibt putzige Tierchen und neue Gebiete, die doch einiges an Know-How erfordern. Zu meinem Glück ist ARK Co-op und mit Tribemate #72 wird die Urwelt im Handumdrehen ins High-Tech Zeitalter katapultiert.

Ein Glühwürmchen. Leider nicht zähmbar.

Aber von Anfang an:

Die gute Nachricht: man kann seinen alten Character importieren und behält alle Erfahrungspunkte – die nur neu verteilt werden müssen. Die schlechte Nachricht: Was die Karte als „easiest“ spawning point ausgab, bereitete Tribemate #72 und mich auf das harte Leben vor. Aus „Der Server ist offen, kannst schon mal reingehen“ wurde „Ähm.. da sind.. F*ck!“ You have died. Verdammte Raptoren.

Fertile-Zone, Level 1. Schwierigkeitsgrad: Easy.

Wir befinden uns in der Fertile-Zone. Das bedeutet es gibt Vegetation, Nahrung und Sonnenlicht, dass spärlich durch das Geäst schimmert. Nachts kann man sogar ein paar Sterne und einen weiteren Planeten/Mond sehen, der ganz in der Nähe ist. Pilzbäume wie Pilze sprießen aus dem fruchtbaren Boden und ehe man es sich versieht, beginnt man zu Halluzinieren. Was lustig aussieht, kann und endet oft tödlich. Warum ich Ark dieses mal auf Deutsch habe, liegt daran, dass Steam aktuell auf Deutsch eingestellt ist. Warum das der Fall ist, weiß ich allerdings selbst nicht.

Anyway.

Die ersten Tiere sind schnell gezähmt, ein großes Reh namens Bambi und sowie ein Scorpion mit Namen Tornado of Change. Eine Ravager-Dame (Fledermaus-artige Reithunde) Namens Bella wurde alsbald Mitglied unseres Stammes und es folgten viele, viele weitere. Sie heißen unter anderem Blucula (Das Kind von Dracula und Blue)), Belle, Starlight, Grey, BellCly (Das Kind von Clyde und Belle – welches immer irrtümlich „Bellcity“ gelesen wird und ich mich dann frage, who the f* ist Bellcity?) Und ja, es gibt auch eine Bonnie, sie wurde gemeinsam mit Clyde gefangen.

Und nein, wir ich haben nichts aus dem letzten Mal gelernt und wenn es nach Tribemate #72 ginge, würde alles „Lala“ und „Soso“ heißen – was vielleicht sinnvoller wäre, denn „Lala #23 ist gestorben“ ist durchaus angenehmer als wie „Blucula ist gestorben!“ Aber nein, die Personifizierung und Verniedlichung bestialischer Kreaturen fand schlussendlich mit dem Spinosaurus Sparkle seinen vermeintlichen Höhepunkt. Aber er glitzert auch wirklich schön.

Und da das ganze ein Spiel ist, in dem Dinosaurier (und Fabelwesen) gezähmt werden können, werden auch Pferde gefangen.

Kontrollierte Geburtenplanung

Alsbald wurde gezüchtet und ich muss erneut feststellen: Das Muttersein liegt mir nicht. Einst ging mir ein Dodo-Baby ein, weil ich nicht wusste, was zu tun war, geriet in Panik und kreischte und da war es bereits tot.

Hier sehen wir die Entwicklung von BellCly. Unser erstes Kind:

Aus „Heranwachsend“ wird „Jugendlich“, folgend auch „Erwachsen“. Danach ist es wichtig, zu imprägnieren, was bedeutet, dass der, der das Kind als erstes „claimed“ auch einen Bonus erhält, wenn er das Tier später reitet oder mit ihm arbeitet. Imprägnieren bedeutet, dass das Tier „Zuneigung“ haben will: Das kann Kibble sein (Trockenfutter aus speziellen Dino-Eiern und anderem Gezeug), oder Kuscheln oder spazieren gehen. Ich hatte bisher zweimal das Pech, dass mein Baby (Ja.. die Tiere wurden schon ein paar mal gepaart) immer Kibble haben wollte. Kibble von Dinosauriern, die wir bisher noch nicht einmal erspäht haben. Sinnlos also.

Mein aktuelles Reittier, nach Belle (Lvl 208), ist Dracula mit stolzen 252 Lvl.

Gewaltfreies wie gewaltvolles Zähmen

Während ich Bulbdogs, Pferde und anderes Getier gewaltlos zähme, macht sich Tribemate #72 auf die Suche nach, sagen wir, „schwierigeren“ Tieren.

Wie Karkinos, eine Art Krabbe, mit der es sich weit hüpfen lässt und die auch unterschiedliche Tiere in ihre Klauen nehmen und zu einem Taming-Pit tragen kann, sollte die Gegend zu gefährlich sein. Was früher also mit Vögeln gemacht wurde, könnte hier mit einer Krabbe gemacht werden. Sie nimmt auch, im Gegensatz zu unseren Fledermaus-Hunden, in der Radiation Zone (sehr gefährlich) keinen Schaden. Ebenfalls immun sind Spinos, auch wenn sie furchtbar langsam sind. Oder Megalosauren, die jedoch erst in der Blue-Zone auftauchen, wo es etwas gefährlicher ist.

Hier sehen wir zwei Krabben in einem Floß, dass zum Taming-Pit umfunktioniert  wurde. Interessanterweise „glitchen“ die Viecher irgendwann rein und kommen nicht mehr hinaus.

Eine davon Lvl5, die andere Lvl 100.

Lvl 5 wurde erfolgreich getötet und Lvl 100 mit einem Katapult bewusstlos geschlagen. Chili Dip hat sich mittlerweile bestens bei uns eingelebt. Sie steht neben Bambi, Sparkle und Misses S, einer Stegosaurus Dame.

Die wohl nettesten Tiere im gesamten Spiel sind und bleiben aber die Bulbdogs. Sie sind nicht nur süß, sondern auch nützlich und spenden Licht. Überlebensnotwendig sind sie vor allem in der Blue-Zone.

Oder doch die Shinehorns? Diese sind nur in der Blue-Zone zu finden.

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„Transformers 5: The Last Knight“

Nach Guy Ritchie zeigt uns der nächste seine Idee der Arthus Saga, und in der Interpretation von Michael Bay gibt es sogar dreiköpfige Drachen und Dinosaurier! WHERE ARE MY DRAGONS! Dragon?

Es folgt ein Review mit Spoilern.

Den ersten Teil hatte ich gesehen und gemocht, den zweiten und dritten Teil zwar gesehen, aber weitgehend ignoriert, Teil vier nicht gesehen und ignoriert und die Sicht von Teil fünf war dem Tod meines Telefons (RIP) geschuldet. Und da lediglich drei Leute (inklusive mir) reserviert hatten, war der Quasi-Memorial Service mit hübschem Kleidchen, netten Sandalen mit Absätzen und rotem Lippenstift perfekt um mein (totes) Telefon ein letztes Mal auszuführen.

Und wenn die Stimmung bereits in die Tiefen des „F*ck it“ eingetaucht ist und man weiß, was man zu erwarten hat, nämlich einen dummen und hirnrissigen Actionknaller, dessen „Story“ nur dazu dient noch mehr Action-Szenen irgendwie aneinander reihen zu können, dann kann der Film tatsächlich unterhaltsam sein. Zugegeben, vermenschlichte Roboter und Hunde imitierende Dinosaurier(!)-Autobots haben ihre ganz eigene Wirkung. Und wenn gegen Ende die Erde fast zerstört wird, hat man mich soweit, dass ich handzahm aus dem Napf fresse und die Sinn- und  Zusammenhangslosen Storyelemente, die zahlreichen Regiefehler und das seltsame Bild bereitwillig akzeptiere. Lag es am Kino oder am Saal oder warum war der Film nicht 16:9? Und warum änderte das Bild immer wieder seine Größe?

Zur Story (?)

Optimus Prime und die Autobots verweilen schon seit geraumer Zeit auf der Erde – als des Menschen Freund und Helfer, was den Succubus in der Heimat ganz und gar nicht freut.

Magie gibt es wirklich! Und zwar an Bord eines Alienschiffes! Und auf der Erde in Form von Merlins Stab! Stanley Tucci (was auch immer ihn dazu bewogen hat, da mit zu machen. Nach kurzem Überfliegen einiger Kritiken las ich, dass er bereits in Teil vier dabei war, aber mit einer anderen Rolle. Wtf?) miemt zu Beginn den Zauberer. König Arthur und die Ritter der Tafelrunde bezwingen mit einem Dreiköpfigen Drachen-Autobot die Feinde!

Ganz zu Beginn wird das Mädel Izabella (mit z) dem vom Leben geschlagenen Marky Mark gegenüber gestellt (und ich mag dieses kleine Mädel) und alsbald ihr Autobotiger Beschützer von den bösen Menschen – die, die Erde von den Autobots, die täglich vom Himmel fallen, befreien wollen, töten – gibt es ganz große Gefühle! Aber Izabella ist ein starkes Mädchen.

Die Story rast voran – wir lernen Vivian kennen, Professorin für Geschichte und Love Interest für Marky Mark. Und wir sehen immer wieder Rückblenden zu Zeiten König Arthus, dessen Tafelrunde von zwölf Autobot-Rittern bewacht wurde.

Und ja, natürlich ist Vivian nur dazu da, um hübsch zu sein, auch wenn sie gegen Ende eine doch nicht so unwichtige Rolle einnimmt. Und ja, natürlich müsste ich als Feministin Filme wie diesen meiden, und natürlich wird die USA wieder zum Retter aller stilisiert, das wissen wir, wenn wir Michael Bay lesen. Und warum gab ich Geld ich diesen bescheuerten Film aus? Weil das Erwachsenen-Dasein manchmal keinen Spaß macht, mein Telefon gestorben ist und ich Lust auf einen No-Brainer hatte.

Aber Warum?

Und immer wieder taucht die Frage auf: Warum passiert sowas? Warum wird sowas produziert?? Es muss tatsächlich Menschen gegeben haben, die das Script lasen und sich dachten: „Yeah, geil Alter!“ Aber vermutlich lief es wirklich so ab:

„Irgendeiner in der Runde der Autoren hat den ersten Satz geschrieben, diesen abgedeckt, und der nächste hat den zweiten Satz geschrieben und immer so weiter. Und am Ende dieses Prozesses stand „Transformers: The Last Knight“.“ (welt.de) Derjenige, der den Film sehen und das Review schreiben musste, hat wohl sehr gelitten. Vermutlich hatte er eine Wette verloren oder so.

Folgend hier eine treffende Zusammenfassung von zwei aufeinander folgenden Szenen (musikexpress.de) und: „Man kann diesen Film als Kunstfilm verklären, so wie es mit der „Fast & Furious“-Reihe mittlerweile geschieht. Sollte man aber nicht, weil in diesen verfilmte Wirren nicht eine einzige Szene von gewisser Qualität steckt.“ Ich dachte tatsächlich auch schon an eine Art Kunstfilm, vielleicht eine Art versteckte Zeitkritik, in der niemand mehr dank der Ambivalenz zwischen Vernetzung und Durchsichtigkeit Orientierung findet, und sich deswegen an die einfachen Dinge hält, wie Merlins Stab? Oder so? Und welche Geheimnisse hat es mit der Uhr auf sich? Vielleicht wurde das Script auch nur von einer AI verfasst und die (gewollt) schlechten Kritiken sollen zeigen, dass es immer noch Menschen braucht? Oder so?

Ich meine ja, Blockbuster sind dazu da, dass sie das Kino-Publikum möglichst auf einfache Art und Weise unterhalten wird; und dann muss es Leute geben, ein Testpublikum oder so, deren Insassen entweder bezahlt wurden und/oder taub und blind waren, die diesen Film durchgewunken haben. Aber vermutlich hatten auch deren technische Geräte den Geist aufgegeben und somit träumten sie sich in eine Illusion hinein, in der das geliebte Gerät noch unter den Lebenden verweilt und sogar sprechen und sich verwandeln kann und gegen Ende die Welt rettet! Oder so.

Jedenfalls..Wtf?

Fragen und Gedanken, die hängen geblieben sind:

  • Wird es der kleine blaue Wall-E -Verschnitt schaffen?
  • Waren es damals (im Mittelalter) auch schon „Autobots“? Also „Auto“ bezogen auf Automobil oder Automatik? Automatik ergäbe Sinn, wenn sie sich automatisch/selbstständig in Dinge verwandeln können, aber da sie eine Spielzeug Reihe sind, die sich in Autos verwandeln können (was auch im Film – wenn auch nur ganz ganz am Rande – vorkommt), fragte ich mich irgendwann, ob die Autobots dann für die Erfindung vom Automobil maßgeblich beteiligt waren, oder ob sie diese sogar in irgendeiner Weise beeinflusst haben? Ich meine.. das muss doch irgendwo in der Geschichte durchgesickert sein. Wie war das mit Verschwörungstheorien?
  • Ich bekam nie Transformers als Kind, sondern Dinosaurier. Was auch okay war. Ich mag Dinosaurier und hey! Die Autobot-Dinosaurier! Warum gibt es keinen Film über Autobot-Dinosaurier?
  • Wie viel hat man Anthony Hopkins gezahlt, damit er da mitspielt?
  • Warum spielen alle so dermaßen schlecht?
  • Wann hatte Vivian bitte Zeit sich ständig umzuziehen? Und wozu?
  • Die Uhr die Hitler tötete. Wtf? Aber wie? Es war eine Uhr? Aha? Ich sags ja: Unsere Geräte leben! Mein armes Telefon allerdings nicht mehr..
  • Bumblebee zeigt ganz neue Seiten..
  • Immerhin gab es ganz viel Diversität: Bei den Kids.
  • Der Staff! Die Erde! OMG! Die Rettung! Die Rettung durch eine Frau! Immerhin etwas..
  • Optimus Prime mit einer Screentime von gefühlten 5 Minuten aber den epischsten Szenen und Momenten weil Optimus Prime.
  • Der Moment, als während einer der letzten Fights, das Arthus-Talisman-Ding an Marky Marks Arm runter kroch und man hofft, fleht, gerade zu betet: Bitte nicht. Und dann passiert es doch..
  • Stonehenge wtf?

Für meine Leserschaft recherchiert

  • Bumblebee erhält seinen eigenen Film (filmstarts.de), der dem aktuellen Trend folgend in den 1980ern spielen soll. Darf man, durch all die filmischen Geschichten der letzten Zeit, die in den 1980er angesiedelt sind, daraus schließen, dass man sich sowas wie eine De-Vernetzung wünscht? Back to the roots?

Fazit: Science-Fiction Mittelalter Trash der Trash sein will? Nicht sein will? Ein Film, der nie produziert hätte werden dürfen, aber so im Rückblick gesehen gibt es: 12 von 12 putzigen, süßen Haustier-Dinosaurier-Autobots, und das Mädel. Das Mädel war cool.

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ARK: Survival Evolved #7

„Warte, ich geh nur noch schnell den gelben Beacon holen!“ sagte Tribemate #72, schwang sich auf seinen Pteranodon Butterfly und ward nicht mehr gesehen.

„Tribemate #72 was killed“

Yay.. und dabei waren wir eben dabei, das Gehege für die Saurier zu vergrößern, da in absehbarer Zeit die ersten Terror Birds eintreffen sollten. Als wir nach einer hoch levligen Katze suchten, wurden in der Nähe der nördlichen Base einige dieser Biester gesichtet. Zu zweit zwangen sie einen Rex in die Knie.

Kurz darauf schnappte er sich The Dark Knight, meinen(!) Vogel, um seinen Vogel zu retten, und vielleicht noch den Beacon zu looten.

„Tribemate #72 was killed“

Wtf? Erneut? Und mein Vogel ist noch dort? Ich war böse. Ich war sehr böse. Wenn The Dark Night stirbt..

Respawn. „Wir nehmen Wind of Change mit“ sagte er und bestieg den Lvl 169 Scorpion. Ängstlich wie ich bin, fürchtete ich um ihr Wohlergehen, musste mir aber im Laufe des Geschehens weniger Sorgen um sie, sondern eher um ihn und mich machen, denn Wind of Change ist eine ausgesprochen gute Kämpferin die es, ohne sich ernsthaft anzustrengen mit Carnos, mehreren Mücken, Krokodilen und Schlangen aufnehmen kann! Das kommt davon, wenn man die Tiere zuerst auf Health levelt und dann erst auf Melee Damage. Zwei Sümpfe weiter stellte sich heraus, dass Wind of Change auch eine ausgezeichnete Schwimmerin ist. Bald erreichten wir den Wald der roten Bäume.

Ein Carno stürmte aus dem Dickicht hervor.

„Tribemate #72 was killed“

Ich suchte das weite. Ich wollte nicht sterben und Wind of Change, so sagte ich mir, wollte das auch nicht. Und während dieser häufig Sterbende Zuhause einen Vogel zähmte, versteckte ich mich und verdurstete fast. Ich wartete also und wartete, verhielt mich ruhig und wagte es nur selten ein kurzes Feuer zu machen.

Es dauerte bis zum Morgengrauen und zum Leid der Geschichte, verlief die Heimkehr ohne weitere Zwischenfälle. Tribemate #72 suchte nach den Vögeln, während ich ausharrte. Carnos, Terror Birds und anderweitiges gieriges Ungeziefer wartete nur auf guten Menschenschmaus. Die beiden Flugsaurier hatten sich im ständigen Kampf gefunden und die Health war sehr tief. Armer Dark Night! Er wäre fast gestorben! Aber zum Glück kehrten wir wohl Nachhause zurück. Moth ist nun gezähmt! Moth wird als Lasttier Einsatz finden.

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Aber was lernten wir daraus? Wenn man einen hochlevligen Skorpion bei sich hat, so kann einem fast nichts passieren. Wind of Change eignet sich hervorragend bei Sumpf, Wasser und im Kampf. Einzig allein gegen Mücken tut sie sich etwas schwer.

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ARK: Survival Evolved #6

Nach 60 Stunden Spielzeit ist zumindest das Ufer an dem gelebt und ausgerüstet wird sicher. Der Spinosaurier, der seit geraumer Zeit das Fürchten lehrt, war plötzlich verschwunden. Es ist eine Wasserkreatur, grässlich und groß, die schneller schwimmt und klettert als einem lieb ist und seine Opfer grausam zerfetzt und verschlingt! Der Versuch ihn zu zähmen endete mit dem Tod.

Ich ließ mir jedoch folgende Dinge sagen:

  • Das Level sagt nicht soviel aus. Ein Lvl 5 Rex tötet einen X High Lvl Raptor ohne Probleme. Selbst mit einer Armee an Raptoren wäre man den größeren Viechern unterlegen.
  • Die Empfehlung war, mit Tricertops oder Carno, bestenfalls im Kollektiv auf Erkundungstour gehen. Vorsicht jedoch vor Leech!
  • Carnos, so meine erfahrene Quelle, seien leicht zu fangen und gute Begleiter. Ich erinnere mich an eine der ersten Nächte als ein Carno unser Haus zerstörte, der Schrecken nistete noch Tagelang in meinen Gliedern. Die Ruine steht noch..

Doch nun, der Alltag:

Tribemate #72 und ich bekamen Nachwuchs! Gleich zweimal! Und sogleich starben sie. Warum? War es zu kalt? Zu warm? Es kam alles so … unerwartet. Ich hatte keine Chance ihnen Beeren ins Inventar zu legen. Es waren die ersten! Die kleinen Dodo Babys… So kurz nur auf der Welt, die armen Kleinen.. Sogleich sie das Licht der Welt erblickten, sogleich starben sie. Sie hätten Hilfe gebraucht und ich war ahnungslos. Trotz zwei ein halb Seasons Call the Midwife (Die „Wenn ich krank bin“-Serie) war ich eine schlechte Hebamme..

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Wie konnte das passieren?

Ich fand befruchtete Dodo Eier und dachte nicht daran das Telefon zur Recherche heran zu ziehen, sondern brütete sie sofort aus. Zu kalt? Ein Standing Torch wird helfen. Und siehe da! Eines erwachte zum Leben! Die Schale brach und ein kleines Dodo-Kind stand vor mir. Das stolze Elternpaar war in diesem falle Dodo und Lala oder Lili und Lalo? Selbst wenn das Spiel einem sagt, wer die Eltern sind, bin ich von Promiskuität im Stall überzeugt. Freie Liebe und so. Weniger Emotions-behaftete Namen? Check.

Ark wird mich noch in den emotionalen Burnout treiben. Das töten von Kühen in Minecraft, die Versklavung der Villager in einem dunklen Keller, wo sie gezwungen werden Karotten einzupflanzen und sie zu ernten, grenzwertig. Aber Dinosaurier? Um Gottes Willen! Es sind verdammt nochmal Dinosaurier! Kindheitserinnerungen, die abgeschlachtet, gehäutet und gezähmt und geritten werden. Oh, ich mochte die Stegosaurier, sie waren meine Lieblingssaurier! Was, du hast einen getötet? Wie konntest du nur!?

Folgend, die recherchierten idealen Umstände zwecks Ausbrüten:

  • Der Brutraum braucht eine perfekte Temperatur zwischen Wärme und Klimaanlage, die es ab Lvl 55 gibt.
  • Und Beeren. Man muss sie füttern. Via Hand, sonst fallen sie sofort tot um. Anfangs sogar alle paar Sekunden, da nur Platz für 2-3 Beeren ist. Dieser Vorgang kann Stunden dauern, bis die Viecher Jugendlich sind und alleine aus dem Trog fressen. Und dieser sollte immer voll gefüllt sein.
  • Den Namen solle man zuerst vergessen. Das vergeudet nur Zeit.
  • Vor dem Schlüpfen kann man die Eier auch in einen Kühlschrank packen, und dann den Rest ausbrüten wenn Zeit und Muse gegeben ist.

„Ja man sollte die Geburt gut planen“ schreibt einer aus dem Arkforum.de, bei dem ich mich einst versuchte anzumelden, es aber zwecks fehlender Kreativität hinsichtlich des Pseudonyms nie dazu kam. Ein anderer schreibt: „Wir haben um ca. 23:00 angefangen mit dem Brüten – um Mitternacht war das Baby da….“ – Und meine Quelle erzählte: „Meine Spino Zwillinge haben in den ersten realen 24h bestimmt 6 randvolle Tröge verputzt. Plus das was ich den paar Stunden lang ins Inventar alles gestopft habe bis sie an die Tröge gehen.“

Und nochmal: Man merkt bei Ark, viel intensiver als wie bei Minecraft, dass ein gewisses Ziel benötigt wird und kurzfristig erreichbare Ziele. Die Endgegner irgendwann zu besiegen: Ja. Aber was tut man in der Zwischenzeit um zu Leveln und sich auszurüsten?

Farmen! Und Wind of Change zähmen, eine hochlevlige Scorpion-Dame. Es benötigt eine gewisse Struktur,  ein Gemüsebeet ist ein guter Anfang.

Eines Abends flog ich durch die Nachbarschaft und wurde Zeuge einer interessanten Szene.

Ein Brontosaurier wurde von einem Raptor angegriffen. Der Raptor unterlag. Drei oder vier Bobbys (Dilophosaurier) griffen an, die der Bronto jedoch immer wieder wegschubste. Er selbst wurde bis zur Klippe gedrängt, fiel hinunter und es sah so aus, als hätte er die größenwahnsinnigen Quälgeister besiegt. Plötzlich aber verfing er sich zwischen zwei Palmen – was öfters passiert. Ich dachte mir: Soll ich ihm helfen? Üblicherweise befreie ich in Not geratene Pflanzenfresser, auch wenn, vor allem bei Triceratopse, die Gefahr besteht, dass sie zum Dank angreifen. Aber es ist die Natur (und verdammte 0’en und 1’en) und man soll sich nicht einmischen. Und als ich mich endgültig entschlossen hatte einzugreifen, trotz des bebenden Bodens und der Tatsache, dass ich mich selbst sowie The Dark Knight in Gefahr zu bringen würde, erlag der Brontosaurier auch schon seinen Verletzungen. Ethisches Dilemma 2.0.

Nun gut. Die Neuzugänge sind: ein Krokodil mit gefährlichem Namen Sarcopath sowie weitere Bobbys, diesmal mit Namen Lulu, danke Tribemate #72, sowie ein Carno namens Der Lakai und zwei Raptoren, sowie zwei Lystosaurier (Franz und Francis) und ein Dodoweibchen. Warum der plötzliche Domestizierungszwang? Aus Eiern gibt es Kibble und Kibble braucht man für spezielle Früchte zwecks schnellere und effizienterer Zähmung zwecks besseren Viechern. Unglücklicherweise sind die Lystosaurier, sowie das Krokodil, sowie die Raptoren und auch der Carno männlich.

Und dann gab es noch eine Flugsaurierdame, ein besonders hübsches Exemplar. Butterfly und The Dark Knight hätten sich vermutlich im Kampf um die Gunst der Dame gegenseitig in den Tod gebissen. Ich wollte das erbeutete Prime Meat noch sinnvoll zum Einsatz bringen und eine Compy Dame zähmen (die mir allerdings alle verstarben), und siehe da, kaum ist man weg greifen andere Viecher das wehrlose Tier an und tot war sie. Merke: Bleib beim Zähmen dabei. Geh nicht weg. Und wenn, dann nicht weit.

Übrigens, machte ich das erste Mal Bekanntschaft mit einem Leech, ein Blutegel, der aus meiner Brust schaute. Seltsames Gefühl..

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Gezähmt wurde und wird hauptsächlich von Tribemate #72. Bei mir sterben die Viecher, ich habe offensichtlich keine Hand dafür. Erneut fuhren wir mit dem Floß Richtung gefährlicher Norden und besorgten uns zwei Katzen. Sootica und Kitty! Erinnert sich jemand an Gobbolino, der Hexenkater?

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ARK: Survival Evolved #5

Nach 57 Stunden sind nun auch zwei Flugsaurier gezähmt, The Dark Knight und Butterfly. Mittlerweile trägt die Frau der Eisenzeit auch Citin-Armor. Man darf es mit der Zeitordnung nicht ganz so genau nehmen. Die Eisenzeit, jene als man begann Eisen für Werkzeuge und Waffen zu verwenden, fand ca. 700 vChr. statt, und wenn man davon ausgeht, dass ca. ab Lvl 40 auch Schusswaffen zu bekommen sind, man sich also ganz schnell im 20. Jahrhundert befindet, und das Zeitalter der Dinosaurier zwischen 235 Millionen Jahren bis zur Kreide-Tertiär-Grenze vor etwa 65 Millionen Jahren lag, dann..

Wie dem auch sei.

Mit diesen wagte man sich sogleich ins Innere des Landes und wurde Zeuge von unsagbarem Grauen! Terror Birds, die alles zerfleischen was ihnen in die Quere kommt. Gladiatorenkämpfe der Urzeit! Groß gegen Klein gegen Klein gegen Groß. Ein blutiges Massaker, eine gefährliche Welt, bei den Sümpfen tief im Lande. Und wenn man jetzt zufällig auf „E“ drückt.. hat man verloren. Und wenn jetzt zufällig die Stamina (Ausdauer) ausgeht.. hat man verloren. Nein, ich werde dort nicht landen. Ängstlich wird der nächste Felsen gesucht, die Gegend durchleuchtet, Herr Röntgen wäre vor Neid erblasst. Gefährlich ist es, im Sumpf.

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„Fliegen wir auf den hohen Berg!“ sagte ich, die Stamina schon sehr angeschlagen. Am Hang weidet ein Alpha-Rex. Am Berg selbst gab es Obsidian, Crystals und viel Metall. Und sogleich ist man heillos überladen. Das Fernglas auf 8, bloß nicht versehentlich auf „E“ kommen, hüte dich vor der Taste neben W. All die Mühen wären umsonst. Aber sie liegen so nahe beieinander. Ich blicke zweimal, dreimal auf die Tastatur. Der Vogel hängt in der Luft. Langsam fliegen, Stamina sparen. Es ist gefährlich im Landesinneren.

Doch – wir schafften es heil Nachhause zurück, aber der Schrecken saß noch tief. Gute Nacht, du friedliche Welt..

Ja, ich mache gerne Screenshots. Nein, es ist nicht (immer) gefährlich. Ja, es sind zu viele Bilder. Nein, ich werde sie nicht aussortieren. Ja, ich finde sie ästhetisch. Nein, der Leser hat kein Mitspracherecht. Mein Blog, meine Regeln. Schaut, der Berg und der Fluss! Die Landschaft! Jetzt sag einer, dass das nicht toll ist!

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ARK: Survival Evolved #4

Alsbald wir den Sumpf verlassen hatten, versuchten wir einen Weg zurück zu finden. Das Gehölz war dicht, der Wald dunkel und kurz darauf näherten sich Unglück verheißende Schritte. Und siehe da, drei Raptoren zogen gekräftigt und gestärkt ihre Todesspur hinfort.

Nun gut. Aus dieser Lehre haben wir gelernt und sind via Floß Richtung Norden gefahren, zum Eisberg. An der Küste jedoch labten sich Rex und Krokodil an einem Parasaurus. Aus einer weiteren Base im Norden wurde dann nichts. Bis auf ein Bett steht dort nichts. Zu gefährlich war es und vor allem zu kalt.

Nach 40 Stunden waren weitere Dinosaurier gezähmt: Zwei Stegosaurier, die wirklich, wirklich lange benötigten – und ich wollte sie haben, da ich diese als Kind so gern mochte; einen Raptor und einen Tricertops gleichzeitig, sowie einen Brontosaurier. Wobei der Brontosaurier, der auch zum Holz farmen gut geeignet sei, erst ab Lvl 50 reit tauglich gemacht werden kann. Ich dachte mir jedenfalls, man könnte ja alles in der Gegend zähmen und frei rumlaufen lassen, es wäre so nett gewesen. Hallo, Betty Jones! Tritzo! Wie geht es euch? Allerdings sterben sie dann, da sie wenn einmal gezähmt, nicht mehr von alleine fressen. Die AI ist nicht ganz so intelligent, wie sie sein könnte. Ein Carno verfängt sich immer wieder hinter dem gleichen Felsen, anstatt dass er außen herum gehen könnte.

Aber damit wären wir bei den moralischen Dilemmas angelangt, die Ark so toll machen. Da stehen gesattelte und nützliche Tiere im Stall, gesichert vor dem Feind und andere, die fröhlich in der Gegend wandern dürfen, aber auch Gefahr laufen, getötet zu werden. Was ist nun „besser“? Oder der Art gerechter? Dem Spielziel dienlicher? Ich dachte mir, dass ich das Gehege vielleicht vergrößere..

Derzeit sind gezähmt:
– 4 Triceratopse*: Spike Jones, Betty Jones, Bee Jones und Tritzo Jones (letztere beiden dienen zur Arbeit)
– 3 Raptoren: Rapsie, Buffy und Rapsie Bee (Rapsie Bee ist ebenfalls ein Arbeitsraptor. Seltsamerweise wird nur mit Rapsie und Buffy ausgeritten. Moment.. eine Armee aus Raptoren! Und Compys.. und Bobbys..)
– 2 Parasaurier: Lady und Larry (die ersten!)
– 2 Stegosaurier: Leia und Lucky (zwei Damen, vermutlich Mutter und Tochter)
– 2 Phiomias: Sally und Harry (die Rennschweine!)
– 2 Lystrosaurier: Franzl und Sissie #3 (Sissie #2 verstarb auf dem Weg zum Gehege durch einen Piranha).
– einen männlichen Dilophosaurus: Bobby
– einen männlichen Compy: Spock
– und einen weiblichen Brontosaurier: Littlefoot! („Oh mein Gott. Sie hat nicht..“ – „Doch hat sie..“ – „Wie kann sie nur?“ – „Diese Bestie…“).
– eine Unmenge an Dodos zwecks Eier zwecks Kibble, zwecks Taming, via Bodenhaltung inklusive Balkon. Trotz Balkon ist es keine Freilandhaltung. Absolut moralisch bedenklich.

* Und ja, „Triceratopse“ ist eine akzeptierte Pluralform!

Während des Zähmvorganges ritt ich mit Buffy, dem schnellen LV101 Raptor, immer wieder heim und lud Sachen wie Holz und Thatch und Fiber ab, dass ich neben dem zähmen farmte und hatte dabei noch Zeit für Screenshots. Ich hätte auch einen großen Tricertops mitnehmen können, oder ein Phiomia, aber wo bliebe das Abenteuer? Moralisches Dilemma: Besteht der Wert eines Sauriers in seiner Schnelligkeit, seiner Effizienz im Kampf und Ästhetik und zugegeben, seit Jurassic World in seiner Popularität? Nein. Doch. Vielleicht. Ja auch. Aber Buffy eignet sich für mein Vorhaben, im Moment, einfach.. besser.

Ich werde jedoch das Gefühl nicht los, dass mich Buffy irgendwann auffressen wird. Sie hat diesen Wahnsinn in ihren Augen. Dieses lüsterne Grinsen. Diese gierigen Glupscher. Und irgendwann wird sie mir den Rücken fallen und mir das Fleisch vom Körper reißen und sich an mir verköstigen. Irgendwann.. aber bis dahin ist sie ein treues Reittier.

Es gilt nun die nächste Stufe des Transports zu bewältigen: Der Pteranodon Butterfly wurde gezähmt und besitzt nun stolze 140 Lvl. Der Sattel, nicht all zu günstig, verschlingt ca. 230 Hide.

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Das war diese Session: Die Brücke übers Wasser wurde gebaut, eine Menge Holz gehackt, versehentlich einen Raptor während des zähmens getötet und mehrere Viecher dem Menschen gefügig gemacht, eine erfolgreiche Urbanisierung und Domestizierung des Urwalds.

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ARK: Survival Evolved #3

Eine traurige Nachricht muss verkündet werden, und es schmerzt mich diese nieder zu schreiben. Meine Dilophosaurus Dame Bobbie, sowie auch die kleine, die kleine süße Sissie starben im Kampf. Und warum? Weil ich sie aus Versehen auf neutral setzte und sie das nächst gelegene Tier angriffen. Es war nicht einmal die Spiel-Engine, sondern mein eigenes Versagen, dass die Tiere in den Tod trieb. Und so trauerte ich den Pixelsauriern noch einige Zeit nach, und auch wenn mittlerweile Franzl da ist, der männliche Part, erinnert mich sein Anblick doch immer wieder an Sissie. Sissie, die ich mühsam und ohne Gewalt anzuwenden, nur mit eisernem Willen und Durchhaltevermögen gezähmt habe. Sie beherrschte vier Kunststücke! Franzl derzeit nur drei. Aber er bemüht sich. Bobby, männlich, ist ebenfalls ein neuer Teil der Familie, aber auch er erinnert mich an Bobbie. Die Bezeichnung #2 ist jedoch (noch) fehlerhaft. Vielleicht sollte ich den Tieren weniger emotionale Namen geben, eher sowas wie: Dino #1, Dino #2, Dino #3, Dino #4, Trike #1, Trike #2, Dilo #1…

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Auch Betty Jones, eine Dame für Spike Jones wurde gefangen und eine neue Sally, die sich als ausgesprochen schnelles Reittier entpuppt.

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Geplant ist nun das Gehege zu vervollständigen und die Räumlichkeiten zwecks Aufbewahrungskästen zu erweitern. Zuerst Holz, dann Steinmauern. Also heißt es erneut, bauen und sammeln und bauen und sammeln. Auch das Umrunden der Insel, sowie alles in der Gegend zu zähmen – und es frei wildern zu lassen, steht mit auf der Liste.

Das erfreuliche: Das Parasaurus-Paar Larry und Lady darf Nachwuchs bekommen! Dazu stellt man den wandering Mode ein, lässt sie wandern und wartet. Aber: Sobald sie sich wieder entfernen, funktioniert die Paarung nicht und so bekam ich den Tipp: Fülle das Inventar mit Steinen, sodass sie nicht gehen können und lass sie sich dann paaren.

Und was wäre eine Session Ark ohne neue Dinosaurier? Harry, ebenfalls ein Phiomia wurde gefangen und man entschloss sich kurz darauf zu einem Ausritt auf die große Wiese. Doch die Unachtsamkeit lauert überall: Sally wäre beinahe getötet worden! Kein Ausritt mehr in gefährliche Gegenden..

Bald darauf fing ich Spock. Ein Compy! Doch dieser frisst nur Prime-Meat und das ist schwer zu bekommen. Ich hadere damit große Dinosaurier zwecks Prime-Meat zu töten, dass nur eine sehr geringe Zeitspanne hält und Spock braucht nicht 4 oder 5 Stück, eines genüge und er beginnt bereits zu verhungern. Ein Zwiespalt sondergleichen. Was bitte fressen die Viecher in freier Wildbahn?

Und dann gibt es zwei Raptoren! Rapsie und Buffy! Nach 34 Stunden gesamt ist es nun möglich Waffen aus Metall her zu stellen. Das Internet sagt, man solle um zu leveln soviele Dinosaurier wie möglich töten. Man kann auch Dinge herstellen, immer und immer wieder die gleichen Dinge. So sei es.

Am Ende des Tages, nach zwei Betten in einer gänzlich fremden und gefährlichen Gegend begegneten wir einem toten Rex. Es ist der erste den wir bisher gesehen haben. Und die Frage lautete zugleich: Wer tat das? Was tat das? Auf der anderen Seite des Flusses stritten sich Carnos und Bobbys (Dilophosaurus) um Beute. Eine gefährliche Gegend..

Willkommen im südlichen Sumpf:

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