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Woche #0802

Neues aus der Rubrik: Erlebt, gesehen, gelesen und gehört. Unser Thema heute: Dinge, die mich während des scrollens ankotzen. Getippt am 8.2.2018. Veröffentlicht ein paar Tage später.

Ganz gleich ob Vergewaltigung, Beschneidung oder Stealthing, behandelt ein Artikel das Leid ausschließlich eines Geschlechts (überwiegend Frauen), meldet sich aus dem Nichts heraus ein Mimimi-Mann und weiß alles besser. Als ob es diesen Mimimi-Mann tatsächlich interessierte, wie es männlichen Opfern ginge. Don’t read the comments. Don’t read the comments. Stop it! Aber es nützt nichts, ich scrolle weiter.

Ich weiß nicht, ob die aktuelle politische Lage in Österreich Satire ist oder real. Seit einiger Zeit bin ich mir dessen nicht mehr ganz so sicher. Erkenntnis: Twitter ist dabei nicht hilfreich. Ein Blogger stellte sich die Frage, warum denn erst jetzt protestiert werde, und nicht schon bei schwarz-rot. Vermutlich weil nationalsozialistisches Gedankengut und die Häufung diverser „Einzelfälle“ selbst für konservative Politiker zu viel ist? Who knows? Andererseits wird seit Jahrzehnten gewitzelt („Keller?“ – „Na, des andere“), wenn es Österreich wieder mal in die internationalen Medien schafft, also ja – warum erst jetzt?

Dann sah ich einen Post von einer Dame, die ausschließlich Bio-Lebensmittel kauft und davon die Schnauze voll hat: Warum könne man nicht auf mit Pestiziden verseuchte Äpfel genau das drauf schreiben, anstatt auf heimisch gezüchtete (trotzdem neben der Straße und ebenfalls behandelt aber halt „bio“) Bio drauf klatschen. Und nicht, dass ich viel mehr über Bio wüsste als der Normalverbraucher, so verstehe ich trotzdem nicht, wie sich etwas Bio nennen kann, aber nicht nachhaltig (Stichwort Palmöl) produziert wird. Warum kann Bio nicht „rundrum natürlich und nachhaltig“ bedeuten? So richtig. Nicht nur als Marketing und Werbestrategie. Sondern wirklich. Aber vermutlich spielen EU-Normen und Co eine große Rolle und so. Dinge und Regeln und Erlässe und weiß die Hölle was, die niemand wirklich zu durchschauen vermag.

Etwas später stolperte ich in einer Feminismusgruppe über ein Video von jungen Mädels, die mit einem Song gegen Heidi Klums Horrorshow protestieren. Ein Kommentar darunter: „Warum kann es nicht mehr divers sein?“ oder „Warum sind die alle hübsch und schlank?“ Seriously? Dürfen nur dicke, dunkle, entstellte – kurz gesagt nicht „Normschöne“ (offenbar die Bezeichnung für weiße und schlanke) Menschen diesem Wahnsinn widersprechen? So wirkt es nämlich, wenn ständig rumkritisiert wird.

 

Das gleiche passiert wenn man dünn ist: Wird jemand, der in den Augen anderer zu dünn ist, kritisiert, ist es nur „lieb gemeint“, eine dicke Person auf ihr Dicksein anzusprechen ist hingegen pure Häme. Schäm dich! Body-Positive wirbt ebenfalls überwiegend mit Übergewichtigen und nicht Untergewichtigen. Sicherlich, Untergewichtige laufen am Laufsteg und junge Mädchen eifern dem nach. Trotzdem, schon mal daran gedacht, dass es auch „natürlich“ dünne Menschen gibt, die sich vielleicht ausgeschlossen fühlen wenn „Dick-sein“ als Ideal (wie bei Body-Positive) zelebriert wird? Keine Sorge, ich stehe mittlerweile darüber (hat aber gedauert), trotzdem. Warum kann „Body-Positive“ nicht „Alle Körper“ bedeuten? Oder besser: Kümmert euch um was anderes, als über das Aussehen von Frauen zu diskutieren.

Zuvor war mir auch ein Artikel über Adipositas ins Auge gesprungen, laut welchem Fettleibigkeit nicht selbstverschuldet ist. Da ich weder Kenntnisse noch Erfahrungen dazu besitze, enthalte ich mich einer Meinung. Oft aber wird die Sucht nach Essen mit der Sucht nach Tabak und Alkohol gleichgesetzt. Warum nie mit Nasivin (Beitrag folgt)? Das Zeug ist genau so teuflisch und verlockend. Ich bin übrigens wieder clean.

Anyway, ein Kommentar darunter sagte: Anstatt gesundes Essen mit hohen Steuern zu belegen, genannte Bio-Produkte sind meist doppelt so teuer, könnte man diese einfach günstiger machen und die ärmere Bevölkerungsschicht, die vermehrt unter Adipositas leidet, könnte sich anständiges Essen leisten anstatt Fast Food zu kaufen. Erneut, alles eine Strategie, die wir genormt geschulte Menschen nie in der Lage sein werden, zu überblicken oder gar zu begreifen. Moment.. könnte das meine Verschwörungstheorie sein?

Soviel dazu.

Ich habe übrigens aus Lust und Laune 20€ in die Bitcoin-Bubble investiert. Der Kurs ist gefallen und ich habe 6 Cent seitdem verloren. Damn. Eben nochmal geschaut: 50 Cent dazu bekommen.

Aber hey, immerhin geht in Richtung Space etwas weiter. Congratulations Space X!

 

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Jammern auf höchstem Niveau: Diablo III

Es gäbe Prüfungen zu bestehen und einige (Blog)Beiträge stehen noch offen, was könnte ich tun? Schauen wir doch mal, was sich in Diablo III getan hat.

Trotz diversen Änderungen im Set – nicht, dass ein komplettes gehabt hätte, spielte sich Rotkäppchen (Mein DemonHunter mit roter Kappe) wie eh und je. Do you want more! Heute startete ich, etwas verspätet, mit einem Seasonal Character, und zwar mit WitchyWitch, dem weiblichen WitchDoctor, von dem ich zwar nicht überzeugt bin, aber keine favorisierten Skills (Fähigkeiten) habe – was mich offener sein lässt und vielleicht sogar empfänglich, so zumindest meine Annahme, für den einen oder anderen Build. Was ist ein Build? Ein Build ist ein Gräuel, welches einem nahelegt, was zu tragen und wie zu spielen ist, wenn man effizient sein möchte. Oftmals gibt es davon nur ganz wenige, deren Skillvorschläge, gefühlt, absolut nicht zusammen passen und die Spiellaune verdirbt, da man sicherlich 500 Stunden Spielzeit damit verbringt, die passenden Items zu suchen.

Anders als beim Magier, der zugegeben ziemlich cool ist, wie er mit schwarzen Löchern und so hantiert, mir aber etwas zu „fancy“ wirkt und dem DemonHunter – bei denen ich meine Skills und mich daran gewöhnt habe, und von allem anderen nichts wissen will, weil dieser oder jene Skill, meiner Meinung nach, nicht spielbar ist. Finge ich also einen weiteren Magier oder anderen DemonHunter an, würde ich diese vermutlich ähnlich spielen. Der Mönch langweilte mich damals etwas – nicht zuletzt wegen des Hypes, und auch Tanks wie der wüste Barbar oder der Kreuzritter sahen mich nicht so an. Außerdem sei der WitchDoctor aufgewertet worden, sagt zumindest das Internet.

Kurz darauf ließ ich mich gemeinsam mit meinem Spielpartner hochlevlen und war nach kurzer Zeit wieder frustriert, weswegen ich immer frustriert bin bei Diablo III, denn man ahnt es schon: „Du brauchst genau das Set und diese Skills! Es mag vielleicht weniger Damage am Papier machen, aber im gesamten machst du mehr!“ How about… no? Ich weiß. Diablo III spielt man nicht individuell. Diablo III spielt man vorgegeben, nach Builds, und zwar genau so und nicht anders, weil nur dann.. Und ja, viele dieser Spiele, spielt man nicht individuell. Und dann? Dann wirds langweilig.

Das leveln selbst war dafür wieder recht unterhaltsam: Man läuft zuerst bei Torment VI und wenig später bei Torment XIII mit und farmt XP, Gold, Legendaries und Set Items. Im Sekundentakt steigen die Levels, dann die Paragons, sodass der Zähler Schwierigkeiten hat zu folgen.

Konklusio: Ich werde mich also wieder einmal damit abfinden müssen, dass weder mein WitchDoctor, noch mein fancy pancy Magier, noch mein Stöckelschuh-tragendes Rotkäppchen je stark genug sein werden… Außerdem wäre es dringend an der Zeit, neue Klassen einzubringen. Ich schlüge etwas Katzenartiges vor! Laut Hören-Sagen-über-10-Ecken soll mit dem nächsten Update eine weitere Klasse dazu kommen.

Zu guter Letzt entschuldige ich mich noch für das Ausbleiben von (diversen) Beiträgen. Ich blicke zu dir, Madame (8) und beuge Schuldbewusst mein Haupt. Bitte keine Regenwolken (rain) oder Traurigkeit (sadness) mehr, es stimmt mich sonst viel zu traurig um zu schreiben; willst du das? Willst du das wirklich? Vermutlich willst du das. Dass ich mit Tränen dasitze und den Beitrag zu La La Land tippe – aber du hast ja recht.

Ich schiebe die Angelegenheit auf universitäre und schreib-technische Pflichten, schiebe es auf.. ja, auf was denn? Den fehlenden Stress? Je weniger Serien, desto weniger pünktlich die Reviews? Ich gelobe Besserung.

PS: Es gibt neue Pokémons! Fun Fact: Ich hatte einst ein Oddish mit der Zahl 666, dass ich Seed of Evil nannte und Arenen trollte. Jetzt hat es 670 oder so.

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Der Sadismus der Strumpfhose

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Ein jeder kennt es: Es zwickt, es beißt, es kratzt, zwängt an den Schenkeln und schnürt den Bauch ein. Zu guter Letzt rutscht die Naht immer unter die Zehen und verursacht ein ständig piesackendes Gefühl. Trotzdem ist sie eine Notwendigkeit: Die Strumpfhose.

Es herrscht Herbst, bald Winter, und wenn man sich nicht acht Stunden mit enger Jeans Krampfadern züchten möchte, so bleibt nur mehr Rock oder Kleid mit passender Strumpfhose übrig, vielleicht mit Kniestrümpfen darüber. Zuerst noch dünner, später dicker. Letztere sind, meiner Meinung nach, sogar wärmer als eine Jeans.

Im Moment steckt das Ende meines Kleides aufgeknäult im Bund der Strumpfhose um den Druck zu lindern, die schwarze Strickjacke wohl bedeckend darüber gelegt. Man hadert fast jeden Tag damit und verflucht die Kälte, die es notwendig macht sich wie eine Raupe einhüllen zu müssen. Immer wieder beginnt die Strumpfhose zu jucken oder zu kratzen, und dass obwohl man sie nur einmal anzieht und anständig wäscht.

Zumindest bleibt mir das Reiben unter den Zehen diesmal erspart. Ich muss zu einer anderen Marke gegriffen haben, denn die Nähte sind oben, anstatt am Zehenrand und somit können sie sich nicht unter meine Zehen fressen und mich voller Häme quälen.

Ich glaube Strumpfhosen haben (auch) einen bestimmten Hang zum Suizid. Wenn sie nicht gerade hauchdünn sind, ist die Neigung zum Selbstmord eher geringer. Nur hin und wieder findet sich ein Loch und oftmals erst dann, wenn man sie öfters getragen hat. Eine normale Abnutzungserscheinung also. Manche wurden zu guten Freunden und blieben einem auch länger erhalten und man trennt sich nur ungern, wenn sich dann doch ein Loch am Zehen eingeschlichen hat. Leidend macht man die Zehennägel dafür verantwortlich und schneidet sie sofort so kurz, dass sie später im Schuhwerk schmerzen. Man schweift ab und erinnert sich an all die Abenteuer die man zusammen erlebte: Die gefährliche Stadt, die aufregende Busfahrten, das trockene Büro, das wohlige Zuhause, die unbändige Natur! Gerade, dass der letzte Strauch über den man hüpfte, sie nicht zerkratzte.

Bei dünnen Seidenstrumpfhosen jedoch scheint es, als wollen sie sich noch vor dem ersten Gebrauch in die Tiefen des Mülleimers stürzen und jungfräulich mit Laufmaschen und Löchern sterben. Warum frage ich mich. Was macht deren Leben so schrecklich? Sind es die dicken Beine? Die schlanken Beine? Die haarigen Beine? Die stoppeligen Beine? Die von der Creme noch klebrigen Beine? Hegen sie einfach eine gewisse Aggression gegen Haut? Gibt es einen Gott, dem sie sich opfern möchten? Schämen sie sich vielleicht, weil sie glauben ihrer ursprünglichen Aufgabe als warmer Strumpfhose nicht gerecht zu werden? Sind sie doch die Hübschesten und doch so fragil.

Ich komme fast zur Annahme: Sie hassen uns Menschen. Sie hassen es gedehnt und gezerrt zu werden und rächen sich mit schnüren, zwicken und beißen. Vielleicht mögen sie den Geruch von Käse nicht und Schweißfüße allgemein sind ihnen zuwider, und wer kann es ihnen verübeln? Die dicken Bäuche, die schlank gemacht werden wollen, der Hintern, der gestrafft werden soll.

Oder aber sie sind von Haus aus sadistisch und haben Freude daran, Unbehagen zu verursachen. Vielleicht sind sie sogar etwas neidisch? Während das Kleid sich galant und bequem an den Körper schmiegt und sagen will: Behalte mich für immer! Sitzt die Strumpfhose daneben und schneidet ohne Reue ins Bauchfett. Sie lacht dabei. Man zerrt am Bund und hofft auf Lockerung, aber sie schneidet nur noch tiefer ein. Man stülpt sie um und leidet erneut. Sie beißt den Schenkel oder lässt sich erst gar nicht anziehen und sträubt sich in allen erdenklichen Formen.

Vielleicht aber sind sie nur eitel geworden, weil der Mensch sie einst aus Eleganz trug und trägt, die schönen Engen, die selbst dem klumpigsten Pferdefuß ein wohl geformtes Bein verleihen. Sie sprechen sich Recht zu, unangenehm und zwickig sein zu dürfen, immerhin tragen sie die Belastung des ständigen Reizes wie der Bewegung, und müssen dennoch galant und edel aussehen. Muss das Material leiden, so auch dessen Träger.

Vielleicht ist es aber auch nur ihre Aufgabe uns Menschen daran zu erinnern, dass das Leben nicht angenehm ist und sein soll und der tägliche Gang bereits ein Mühsal seiner selbst ist. Vielleicht mache ich mir aber auch nur zuviele Gedanken und habe einfach die falsche Sorte erwischt. Wer weiß das schon.

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Media Wednesday! MW #607

Montag gilt den Meerjungenfrauen, niemand braucht Media Monday. Media Wednesday! MW! Gleichzusetzen mit Medien-Wahnsinn! Medien Mittwoch? MM? Medien-Meh? Anyway.

Das nette zuerst: Ich fahre gen Süden! Ans Meer! Aber nur sieben Tage. Mein Herz begehrt nach mehr, und doch bekommt es so wenig. Etwas Sand, etwas Strand, etwas Wasser und Meer. Mehr! Nein. Dafür aber viel Sonne! Mag Sol mir gnädig sein.

Und das hier. Es ist wirklich großartig. Danke Social Media.

 

Jetzt das Traurige:

Stichwahl: 2. Oktober. Braune Freiheitliche sind bereit, wieder anzufechten, sofern erneut Manipulations-Möglichkeiten auftreten. Ernsthaft? Lol..

I don't want to live

Was ist denn nur los? Wird so lange angefochten, bis das Ergebnis passt? Es ist so unglaublich lächerlich. Was ist es als nächstes? Das Wetter? Für Oktober zu kalt oder zu warm? Der grüne Teppich im Turnsaal? Die Turnbeutel der Kinder aus [beliebigen Grund einsetzen]? Warum nicht mit Stolz die Niederlage ertragen? Aber so funktioniert Populismus. Österreich und Großbritannien liefern sich weiterhin ein Kopf an Kopf rennen um den derzeit heiß begehrten Titel „Das peinlichste Land der Welt“ – Halleluja!

Sicherlich, eine lausige Präsidentschaftswahl im frivolen Keller-Staat No. 1 ist kein Grund, um dem blauen Planeten den Rücken zu kehren. „Blauer Planet“ – Welch schlechter Wortwitz und wie sinngemäß viel Wahres dahinter steckt. Es gäbe ausreichend tiefer greifende Gründe, zählte ich hier jedoch alle auf, würde ich mich vermutlich vom nächsten Hochhaus stürzen müssen. Meine Güte..

Wie dem auch sei: Meer!

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Rundschaufolge #107

Die Satirezeitschrift Der Postillon hat es richtig erkannt: Österreicher sind zu dämlich zum wählen. Vielleicht sollte die Bundespräsidentschaftswahl mit Elfmeterschießen entschieden werden? Auch gut, die Tagespresse. Achtung Satire, Gott verdammt nochmal. Es ist Satire und sie ist so wahr. Würde man Bildung fördern, verstünde das Volk auch Satire. Grundgütiger! Marty! Wir müssen zurück!

Verdammter Medienzirkus. Es wurde also keine Manipulation nachgewiesen und Hofer sollte soviel Anstand haben und auf eine Neuwahl verzichten. Zu frühes Auszählen rechtfertigt keine Neuwahl. Das Kreuz bleibt gleich. Und nur, weil ein jeder sofort das Ergebnis wissen wollte und nicht abwarten konnte. Die Server der Liveticker und Streams brachen zusammen. Mr. Robot? Anywhere?

Schnell! Hast! Eile! Der Österreicher nimmt sich bei jeder kleinen Schei*erei so unglaublich wichtig. Wenn es ums eigene Ego geht, kann es dem Österreicher nicht schnell genug gehen, aber wenn es um wirklich wichtige Dinge wie Bildung und Feminismus oder auch Nichtraucher-Schutz geht, da is ma gmiatlich, weil wos immer funktioniert hot, des bleibt a so. Geh, du Luder, bring ma no a Bier.

Ich hoffe der Optimismus der meisten bewahrheitet sich: VdB macht das Rennen, erneut. Jetzt noch viel mehr und im worst-case wird Hofer Bundespräsident, setzt Neuwahlen an, Strache wird Kanzler und es kommt zum #outstria, sodass man nicht mal mehr in andere EU-Länder flüchten könnte. Folgend wird der Wert der Bildung noch mehr Einbußen verzeichnen und Frauen an (generellen) Möglichkeiten beschnitten. Das Rauchverbot aufgehoben und das Recht auf Abtreibung verboten. Pressefreiheit? Nope. Werde ich dann ausgewiesen? Oh ja bitte! Reicht es, wenn ich die „braune FPÖ“ schreibe?

Gut, zumindest war das Mittagessen ganz in Ordnung. Es gab Apfelschmarren mit Nüssen und Ahornsirup und eigentlich bin ich kein Freund von Ahornsirup, daher kann ich die Faszination der Nordamerikaner nicht ganz nachvollziehen. Aber ich kann so vieles nicht nachvollziehen. Aber: Meine Abschlussarbeit einer LV wurde genehmigt: Feminismus und Popkultur. Yay. Kurzinterview, Kommentar und Reportage. Whoho Baby, bring it on.

God Dammit.. ich freute mich auf das Sommerloch, jetzt tobt der populistische Medienwahnsinn. Vielleicht täte man gut, auf soziale Medien einstweilen zu verzichten. Nur bis es vorüber ist.

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R.I.P Bud Spencer

*1929-2016

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Ich erinnere mich – ich muss so im Kindergarten-Alter gewesen sein, als ich draußen beim Spielen zwei Buben die Köpfe zusammen gedonnert hatte und mich dann wunderte, warum sie heulend davon liefen und einige Zeit nicht mehr mit mir redeten. Ich sah nichts verwerfliches darin, Bud Spencer machte das auch immer..

Gute Reise, Held meiner Kindheit :(

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