Schlagwort-Archive: drachen

„Game of Thrones“, S06E10

Season Finale! Spoiler. Und da die Gier größer als die Bequemlichkeit war, quälte ich mich bereits früh morgens aus dem Bett, und Stunden später bin ich immer noch angetan. Lag es an den frühen Morgenstunden? Der intensiven und epischen Musik? Der sanften, ruhigen Inszenierung? Dass man der Stimmung ausreichend Zeit zu atmen ließ, ohne jedoch zu ermüden? Ein jede Sekunde war perfekt auf die andere abgestimmt. Well done.

Queen Cersei against the World! Die Endszene gebührte Daenerys und ihrer Flotte mit schwarz-roter Wappenflagge, zig Schiffen, Theon und Yara, inklusive der Unterstützung der Tyrells und den Sandschlangen aus Dorne, die sich gemeinsam gegen die Lannisters verbündeten und etwas Hilfe benötigen könnten: „Fire and Blood“ – Danke Varys. Und doch fürchte ich um Daenerys Wohlergehen. Wie Tyrion richtig bemerkte, spielt sie nun unter den Großen.

Als die Schiffe bereit sind, weist Daenerys Daario an, in Meeren zu bleiben, denn sie braucht Allianzen. Aber er liebt sie. Weder Ruhm noch Reichtum noch der Thron seien wichtig, sie sei es. Sie aber schließt andere Allianzen nicht aus. Durch Heirat? Möglich, aber nicht zwangsläufig. Daario soll in der „Bay of Dragons“ Ordnung halten. Sicherlich, Tyrion hatte ihr dazu geraten, aber Daenerys würde nichts tun, was ihr nicht selbst richtig vorkäme. Es beängstigt sie jedoch, dass sie bei Daarios Abschied nichts empfunden hatte – und auch wenn er mir gegen Ende dann doch Leid tat, versuchte man zu verzweifelt ihn männlicher als männlich wirken zu lassen, und schlussendlich war er immer nur ihr Schoßhündchen. Schade eigentlich. Tyrion erzählt Daenerys, er habe noch nie an etwas geglaubt, aber an sie glaube er. Er wird zur „Hand of the Queen“ und kniet nieder. Armer Daario, dann heißt es wohl ab nach Kanada (danke Nerdist.com, ich hätte es schon fast wieder vergessen).

Die Folge beginnt mit dem Trial. Sir Loras gesteht und ergibt sich den sieben Göttern. Cersei und Tommen bleiben dem Prozess fern. Margaery wittert bereits Cerseis Hinterhalt und ehe man es sich versieht, und ein halbes dutzend Kinder auf die Sektenführer einstechen, entflammt das Gebäude in grünen Flammen und reißt einige mächtige Namen mit sich in den Tod. Sir Loras darf dafür im Marvel-Universum sein Unwesen treiben. Immerhin etwas.

Cersei trinkt und singt ihre Arie über Genugtuung, „Shame“ und welche verwerfliche Dinge sie tat, einfach deswegen, weil sie sich gut anfühlten. Die Nonne auf dem Tisch gebunden, mit Wein ge-waterboarded, ist bereit für die Götter. Heute? Nein, heute wird sie nicht sterben, sagte Cersei beinahe belustigt. Der Mountain betritt den Raum. In einem anderen Zimmer, fern von Keller und Rache, legt Tommen die Krone nieder und springt aus dem Fenster. Wtf? Lol. Ok.

„Confess. Confess. Confess. Confess: It felt good, beating me. Starving me. Frightening me. Humiliating me. You didn’t do it because you cared about my atonement. You did it because it felt good. I understand. I do things because they feel good. I drink because it feels good. I killed my husband because it felt good to be rid of him. I f–k my brother because it feels good to feel him inside me. I lie about f–king my brother because it feels good to keep our son safe from hateful hypocrites. I killed your High Sparrow and all his little sparrows, all his septons, all his septas. All his filthy soldiers. Because it felt good to watch them burn. It felt good to imagine their shock and their pain. No thought has ever given me greater joy. Even confessing feels good, under the right circumstances.“

Jaime und Lord Frey politisieren, feiern ihren Sieg und ehe man es sich versieht, lässt Cersei sich krönen. Samwell betritt eine große Bibliothek, der Frauen den Zutritt verwehrt. Und während Lord Frey, der Kellnerin auf den Hintern klopft und richtig erkennt, dass sie keine von „seinen“ ist, und sich nach seinen Söhnen erkundigt, entpuppt sich diese als Arya Stark, die ihm auch sogleich, nachdem sie ihm seine Kinder zum Mahl vorgesetzt hat, die Kehle durchschneidet. Team Arya! Assassin Stark! Nett :)

„Winter is here“

Es schneit in Winterfell. Sir Davos zwingt die Hexe ihre Taten zu gestehen. „I was wrong“ sagt sie, aber Jon Snow sei hier und jetzt, weil der Lord of Light es wollte. Doch dieser schickt sie gen Süden und droht mit Exekution, kehre sie zurück. Sansa entschuldigt bei Jon, sie hätte es ihm mitteilen sollen. Ob sie Littlefinger traut? Natürlich nicht. Aber dieser sieht sich selbst mit ihr an seiner Seite auf dem Thron. Es bleibt spannend.

Einige Szenen später: Sämtliche Häuser haben sich versammelt um die White Walker-Situation zu diskutieren. Die Boltons sind besiegt, es besteht kein Grund mehr hier zu bleiben, am besten man hält die Stellung in den eigenen vier Wänden. Doch die putzige Lady Mormont meldet sich zu Wort <3:

„Your son was butchered at the Red Wedding, Lord Manderly. But you refuse the call. You swore allegiance to House Stark, Lord Glover. But in their hour of greatest need, you refuse the call. And you, Lord Kerwin, your father was skinned alive by Ramsay Bolton, still, you refuse the call. But House Mormont remembers. The North remembers. We know no king but the King in the North whose name is Stark. I don’t care if he’s a bastard. Ned Stark’s blood runs through his veins. He’s my king, from this day until his last day!“

The White Wolf! King of the North! King of the North! King of the North! Und nach dem seine Herkunft endlich verifiziert ist und er offensichtlich das Resultat von Ice und Fire ist – frägt man sich, wie die Geschichte von Daenerys und Jon noch gesponnen wird. Dass der Norden sich mit Daenerys verbündet scheint offensichtlich und gegen Ende der siebten Season heißt es vermutlich für wahr: Cersei against the World.

Interessante Links, kein Clickbait!

Und:

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Game of Thrones, Kritik und Rezension, TV-Shows!

„Game of Thrones“, S06E09 Twitter-Gif Edition

Spoilers, folgend ein paar Tweets, die ich recht amüsant und nett fand :) Liste erweitert sich sicherlich noch..

 

 

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Game of Thrones, Kritik und Rezension, TV-Shows!

„Game of Thrones“, S06E02

Mit extremer Verspätung und eigentlich komplett sinnlos, aber hier mein Eindruck:

Die Drachen leben! Die Drachen leben! Die beiden Drachenkinder leben! Und Tyrion hat sie befreit! „Don’t eat the help“. Es wurde auch langsam Zeit; die armen Tierchen haben, seit die Mutter sie verlassen hat, nichts mehr gefressen. Tyrion, der trinkt und alles weiß, versteht auch etwas von Drachen. Intelligent seien sie. Er wollte schon immer einen Drachen haben. Er sei ein Freund ihrer Mutter. Sie wissen, er tue ihnen nichts. Sie wissen, er lässt sie frei. Nachdem ganz Meereen in der Hand dieser seltsamen Sekte ist, wird es Zeit, dass die Drachen gute Nahrung bekommen. Ich hoffe es passiert ihnen nichts. Und wie ich es mir dachte, könnte sich diese Theorie bewahrheiten.

Und auch die Anschein erweckende Analogie zum Katholizismus macht aus Cersei und Jaime zwei richtig sympathische und eigentlich auch romantische Figuren.

Und da haben wir ihn, den TWD-Faktor: Totgeglaubte leben (wieder). In diesem Fall wars offensichtlich. Theorien wankten und zankten sich, die rote (wieder junge) Hexe belebte den toten Jon Snow. Aber auch nur deswegen, weil die Wildings zur rechten Zeit eintrafen, kurz bevor sich die wenigen loyalen Männer von der Night’s Watch in den Tod geleiten lassen hätten.

Aber die Episode startete ja ganz anders. Bran hatte eine Vision aus der  Vergangenheit, Hodor konnte sprechen und vielleicht wird nun endlich R+L=J aufgedeckt. Das Internet rumort und glaubt es zu wissen. Und Aryas Training geht offensichtlich in die nächste Phase. Ich spoilerte mal, sie bekommt ihre Sehkraft wieder. Sansa geht es auch gut und Theon verlässt sie. Er will heim. Und bei den Greyjoys ereignet sich ein Mord. Brücken bauen mag gelernt sein.

Das ist das Problem, wenn man ein Jahr und jedes mal eine Woche warten muss. Wer hat denn Zeit sich alles nochmal immer davor anzusehen, und wer soll sich das alles merken? Kurz gegoogelt, die Schwester heißt Yara/Asha (im Buch) und will nun auf den Thron. Ein Mensch polemisiert, dass sie wohl die erste Frau am Thron werden könnte, oder auch nicht. Das liege aber nicht in ihrer Macht. Theon kehrt also heim. Weiß er jetzt wieder, dass er Theon ist und nicht Reek? Wusste er es schon immer? War alles nur ein Spiel?

Der Todeszähler steht in dieser Folge auf 7. Drei davon gehen auf Ramsays diabolisches, verzeih Lord Boltons, perfides Spiel. Ich kann ihm Beipflichten, ein Einzelkind zu sein hat entscheidende Vorteile. Zuerst der Vater, dann dessen Frau und deren Kind. Erster stirbt durch die Hand des Bastards, an den anderen dürfen sich die Hunde nähren. Großartig. Auch wenn er ein sadistischer Psychopath ist, einen Shitstorm alá Geoffry bringt er nie zusammen. Ob sein sympathisches Aussehen damit zu tun hat? Wer weiß.. Ach Gottchen.. diese Memes..

Dann waren da noch welche der Night’s Watch, einer wurde von einem Riesen gegen die Mauer geschmissen; und der Schädel eines seltsamen Typens, der Cersei einst sein Geschlechtsteil zeigte, wird vom Zombie Mountain zertrümmert. Und Theons Vater, der letzte der fünf Könige aus dem großen Krieg, stirbt durch die Hand einer Person, die sich „the drowning god“ nennt. So so.

Auch nett ist diese Art der Berichterstattung. Sowas werde ich mir wohl für die nächste Folge überlegen.. es wäre um Welten einfacher. Summer is coming!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Game of Thrones, Kritik und Rezension, TV-Shows!