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„Gotham“, S04E02

Kriminalität ist nach wie vor legal und Penguin, the King of Gotham, regiert. Bruce entwickelt sich immer mehr zu Batman und wir sehen den ersten Funken der Gotham City Sirens.

Nicht nur der Wechsel des Sendetages, sondern auch inhaltlich weist die zweite Folge bereits ein paar Schwächen, aber auch Stärken auf. Offenbar ist das Gift, dass Scarecrow seinen Opfern ins Gesicht bläst mit Wasser, oder wenn man Jim Gordon ist, mit purer Geistesstärke bewältigbar – denn auch diesen trifft es. Der Penguin hat es offenbar überwunden, niemand weiß wie – und der Vorfall diente wohl nur dazu, sich auf des Penguins Kosten lustig zu machen.

Bruce, der in der letzten Folge durch das Fenster stürzte und von der GCPD gefunden wird, befindet sich hinter Gittern. Als Ausrede darf die junge Liebe herhalten: Er suchte auf dem Dach nach Selina. Lucius Fox ist und bleibt skeptisch: Warum sei er so seltsam gekleidet? Klettern. Ahja. Gegen Ende der Episode taucht Lucius mit einem Koffer auf. Wayne Enterprises habe an unterschiedlichen militärischen Gadgets gearbeitet – wie ein, hervorragend zum Klettern geeigneter Anzug, der natürlich fast nichts wiegt, Kugelsicher sei (für den Sturz aus Höhen) und Funk dabei habe, möchte man sich, beim klettern, unterhalten. Somit wird also auch Lucius Fox seiner Rolle endlich gerecht. Alfred, der seiner väterlichen Bestimmung nahe kommt, lässt Bruce gehen, er möchte nicht zusehen, wie er durch eine Kugel getötet wird, denn Bruce fühlt sich, so sagt er, lebendiger als bisher. Natürlich ist es Alfred, der ihn wieder retten muss.

Der Penguin besucht die GCPD und ringt Jim einen Deal ab: entweder er finde Scarecrow in 24 Stunden oder er gesteht ein, dass die GCPD ein Fail sei. Immerhin sei er nicht hier, um der GCPD zu schaden, sondern um ihr zu helfen, und was habe sich geändert? Die Polizisten verlieren ihr Leben nicht mehr auf der Straße. Jim willigt zwar nicht in den Deal ein, bemüht sich aber dennoch Scarecrow zu finden.

Dieser verschanzt sich derweil in Arkham Asylum, lässt den Wärter Clowns sehen und regt all jene dazu an, „fear“ zu spüren, die seinen Vater auf dem Gewissen haben. Und dazu zählt auch Jim Gordon. Jim, der einst den jungen Jonathan aus den grausamen Machenschaften seines Vaters retten wollte. Aber dieser Meinung ist Scarecrow nicht. Er war schwach und sein Vater machte ihn (durch das Gift, dass er an ihm testete) stärker. Um seine Schwächen zu überwinden, muss man selbst zu ihnen werden! Jim findet sich alsbald ohne Hilfe von Harvey ein – der es vorzieht in der GCPD zu bleiben, bevor Penguin jemanden seiner Leute einsetzt. Am Ende entwischt Scarecrow.

Gotham City Sirens

Babs is back in Town und möchte via Waffenhandel, den Penguins Kriminelle zu Schätzen wissen werden, neu Fuß fassen. Sie lädt Tabs und Cat ein, aber Tabitha ist davon wenig begeistert, immerhin hat Babs ihren Geliebten Butch auf dem Gewissen. Barbara ist ruhig und die Stimme sanft. Dies sei kein Club, lässt sie wissen, sondern ein Geschäft. Bald darauf taucht der Penguin auf und späht mit einem Auge hinter die Fassade: Wer hat dafür bezahlt? Wer ist Barbara Keens mysteriöser Gönner?

Cat versucht Tabitha zu überreden, Barbara eine Chance zu geben. Sie ist es leid, nie ernst genommen zu werden, so auch Ivy, die dabei sein möchte aber von Tabitha weggeschickt wird – immerhin arbeitete sie für den Penguin, der die Sache erst eingefädelt hatte (Der Penguin hatte Butch für den Mord an Isabella, die ihm, dem Penguin, Ed ausgespannt hatte, angeschwärzt und Ed auf die Fährte gesetzt, der Tabs dann die Hand abgeschlagen hatte). Tabitha und Cat willigen ein. Ivy hingegen, möchte sich selbstständig machen und „stärker“ werden.

Gegen Ende sehen wir Klein-Batman mit Bat-Suit, inklusive Maske und Mütze. Natürlich weit weg von Batman, wie wir ihn kennen, aber ein Stück näher dran – und alle mal authentischer als Batfleck.

Fazit: Nicht so gut wie Folge eins, aber immer noch gut.

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„Gotham“, S04E01

Drei Monate später.

Die Kriminalitätsrate in Gotham sank um 75% und ein jeder, der kriminelle Handlungen verüben möchte, hauptsächlich Raub, benötigt dazu eine Lizenz. Penguin approved. Die GCPD, das Gericht und auch der neue Bürgermeister, alle spielen mit und die Stadt ist so sicher wie nie zuvor. Victor Zsasz, attraktiv und sympathisch wie eh und je, außerordentlich charmant und mit adäquater Screentime bedacht, wacht im Dienst des Penguins (mit neuer Frisur) darüber, dass die professionalisierte Kriminalität auch Ordnungsgemäß gehandhabt und ein gewisser Profit daraus gezogen werden kann.

Bei der Pressestunde, kurz bevor „The Iceberg Lounge“ ihr Debüt feiert, philosophiert Oswald Cobblepot über den Pax Penguina, angelehnt an den Pax Romana, der für viele Jahre Frieden sorgte.

Bis jetzt. Eine Bande Outlaws schert sich einen Dreck darum, überfällt eine Hochzeitsgesellschaft, die wenig später aber selbst von Lizenz-Inhabern ausgeraubt wird. Verbrechen bleibt wohl doch Verbrechen, mit Lizenz oder ohne.

Jim Gordon ist weniger von der Lizenz beeindruckt und möchte dem ein Ende schaffen. Immerhin gibt Harvey ihm die Erlaubnis, dass er die Outlaws zur Strecke bringen darf, wenn nicht schon jene mit Lizenz. Chief Harvey hält sich nämlich genau so daran.

Nachts über den Dächern von Gotham wacht „The Mask“. Ein mittlerweile hochgewachsener Bruce Wayne, Schützer der Armen und Wehrlosen während die junge Catwoman von Tabitha Galavan trainiert wird. Eine Jugendbande, die fast aus einem 80er Jahre US-amerikanischen Kung-Fu Film stammen hätte können, blockiert der Katze den Weg. Aussichtslos.

Der Penguin eröffnet derweil die neue Iceberg Lounge mit einem gefrorenen Ed Nygma als Hauptattraktion. Alle finden sich ein. Und auch Tabitha und Catwoman bekommen eine Einladung, die, nachdem Oswald ihren Wohnort gekapert hatte, in einer Bruchbude hausen. Ivy wird ignoriert. Bruce, der sich ebenfalls auf der Party befindet, folgt Selina aufs Dach. Er entschuldigt sich, was er im Krankenhaus (wir erinnern uns, er hatte Alfred ein Schwert durch die Brust gerammt) gesagt hatte und zu Selinas Überraschung ist er auf dem Geländer sicher, auf dem sie mit Absätzen balanciert. Alfred stört das junge Glück und Bruce muss zurück. Warum können sie nicht ins Kino gehen?

In dieser Episode lernen wir auch Jonathan Crane kennen, der Sohn desjenigen, der ein Gas entwickelte um diejenigen, die damit in Berührung kommen, ihren schlimmsten Albtraum sehen und erleben zu lassen. Und bei Jonathan sind es Vogelscheuchen. Welcome Scarecrow! Einst hervorragend von Cillian Murphy in The Dark Night gespielt.

Bevor sich die Outlaws dem Penguin entgegen stellen, hatten sie den Jungen aus Arkham Asylum geholt und ihn gezwungen, das gleiche Serum herzustellen, wie es sein Vater tat.

Bruce will eingreifen als Oswald die vier, die gegen sein Lizenzsystem verstoßen hatten, erledigen möchte. Alfred warnt ihn, dass es immer eine gewisse Zeit für „The Mask“ gäbe (dessen Mission nicht der Penguin ist, sondern die Vorbereitung auf den Kampf gegen Ra’s al Ghul) und eine für Bruce Wayne. Nachdem er sich bereits kurz mit dem Penguin unterhalten hatte (Wäre Verbrechen damals bereits nur mit Lizenz möglich gewesen, wären seine Eltern vermutlich noch am Leben) und nach einer gewissen Liste sucht, auf der alle verbrecherischen Aktivitäten vermerkt sind, tritt Jim auf und bittet ihn, die Verbrecher der GCPD zu überlassen. Der Penguin antwortet mit einem einfachen Nein. Und warum? Weil er die dreckige Arbeit macht. Nur wegen ihm ist Gotham sicher!

Penguin: „For the past three months, I have given this city a tranquility it has never known. Now I would like to ensure that peace for the future. In the weeks to come, you will hear whispers about what’s happening in the streets of Gotham. All you need to know is without me this is what you get. Men who want to bring fear back to our city, who promise a return to the old days. So tell your families, tell your friends, it is Oswald Cobblepot who keeps them safe, not the GCPD.“ [Source]

Aber zu spät, Ivy zieht den Stromhebel, sie fühlt sich benachteiligt und Penguin wird mit dem Gas besprüht, der als gleich von einer Nygma-Monster-Version heimgesucht wird und weinend in Jims Arme flüchtet. Armer Penguin, er liebt den Riddler noch immer. Armer Penguin, er wird zum Gespött aller.

Immerhin bekam Bruce Wayne seine Antwort und sucht den Listeninhaber auf, entwendet sie ihm und folgt dem nächsten, koordinierten Überfall. Dummerweise zerspringt das Glas des Dachfensters, von dem aus er den Überfall beobachten (oder auch eingreifen) hatte wollen, bricht ein und wird von der GCPD überrascht.

Fazit: Ein guter Einstieg in die neue Season.

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Mission accomplished, Achievement unlocked

Dieses Foto stand tatsächlich auf meiner New York To-Do Liste:

[x] Mit Nygmobblepot-Fans am Gotham-Set auf die Schauspieler warten und wenn möglich ein Foto erhaschen.

Wie kam es dazu?

Zwei Anläufe waren notwendig. Der erste fand am Montag statt, einem Nachtdreh mit Sean Pertwee (Alfred) bei eisiger Kälte. Die Crew war weniger von meinem Dasein begeistert, auch wenn ich mich ruhig verhalten und genau so gut ein Baum hätte sein können. Nach 4 Stunden und ausreichend Film- und Fotomaterial dachte ich mir: Immerhin sah ich das Set und filmte eine Szene. Dazu aber mehr, sobald die Folge tatsächlich läuft.

Der zweite Anlauf war deutlich einfacher. Wir waren zu dritt und suchten erneut in der Kälte das Set (folgten den Hinweisen, die sagten „SET“ oder den Zetteln, in denen die Anrainer darüber in Kenntnis gesetzt werden, dass am jeweiligen Datum die Straße zu räumen ist). Wir warteten vielleicht 2-3 Stunden, die Crew war freundlich – und alsbald die Schauspieler das Set verließen, mussten wir die Gelegenheit ergreifen und nach einem Foto fragen. Zum Glück rechtzeitig, bevor ich auf meinen Flug Richtung Europa musste, der um 22 Uhr startete – und ich dort mein Telefon (und 5000 Fotos) liegen ließ (aber das ist eine andere Geschichte, und wird ein ander mal erzählt).

Erwähnenswert:

  • Ich war froh meine beiden Komplizinnen (Alex und Amy) dabei zu haben. Zu dritt kommt man sich wirklich weniger dämlich vor und traut sich eher etwas zu sagen, als wie wenn man alleine ist.
  • Catwoman (Camren Bicondova) hatte sich Zeit genommen und war sehr freundlich. Sie wirkte weder gestresst noch in Eile und unterhielt sich kurz mit uns.
  • Lucius Fox (Chris Chalk), der von Alex gerufen wurde, kam nochmal zurück. Ich hatte nur Jim Gordon gesehen und war ihn quasi angesprungen, ohne den Rest zu sehen. Und wir wissen jetzt: Jim Gordon, Lucius Fox, Catwoman und Poison Ivy, die wir nicht mehr gesehen haben, sind offenbar gemeinsam in einer Szene. Spoiler!
  • Die Bodybuards der Schauspieler kannten meine beiden Begleiterinnen bereits.
  • Und sogar an mich erinnerte sich ein Crew-Mitglied, ob ich nicht schon letzte Woche beim anderen Set gewesen wäre.
  • Last but not least: Jim Gordon (Ben McKenzie) antwortete auf „I’m a huge fan!“ mit einem grinsenden „I know“.

Fazit: Eine sehr nette Begegnung. Ich muss wieder nach New York und werde auch beim nächsten Besuch wieder einen oder zwei Tage investieren. Und man weiß ja in etwa, wann gedreht wird: Gegen 1 bis 4, von 4 bis 7 und von 8 bis 11 Uhr Abends. Warum auch nicht? Manch einer wartet ewig beim Empire State Building und ich am Set. Wer wissen möchte, welche Serie wo (in den Staaten) gedreht wird, der besuche die Seite: On Location Vacations.

Ein Kommentar

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