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Woche #1802

Es wird warm! Die Frühlingsonne! Die Bienen! Das Eis schmilzt und überhaupt, es wird wieder wärmer! Die löchrigen Jeans und Turnschuhe sind bereits ausgepackt. Die Winterjacke wird wohl bald wieder im Kasten verstaut werden, so auch die fetten Pullover und Strumpfhosen. Allerdings solls erst am 20. März Nachts über 0 Grad haben. Einen ganzen Monat gilt es noch, die eisige Kälte in der Nacht zu ertragen. Wenn ich bedenke, dass ich letztes Jahr Ende April bereits schwimmen war. Oh sweet summer, where r u?

Dieser Winter war die Pest. Zuviel Schnee und Eis. Kein vernünftiges Ausreiten, weil frostig und grauslig; kein vernünftiges Ausreiten weil gefroren und eisig und überhaupt. Ich hasse den Winter so unfassbar. So richtig. Wirklich, abartig und abgrundtief.

Führerqual, Folge 80trillionendröflzigtausend

Bei der praktischen Führerschein-Prüfung gibt es nach wie vor „Probleme“:

.. ich schalte angeblich wie ein Formel-1 Fahrer (und täte dabei dem Auto weh… armes Auto),

.. fahre viel zu schnell (wer bitte denkt sich auch 30km/h-Zonen aus…),

.. achte nicht auf die Spur (wenn die so unübersichtlich gestrichelt am Boden eingezeichnet ist!)

.. und der 3-S-Blick bringt nur dann was, dass, wenn man nach rechts fährt, auch nach rechts schaut, und nicht nach links.

.. auch soll man sich beim einparken Zeit lassen. Ain’t nobody got time for that! Ich fahre eben sicherer, wenn ich schneller fahre. Ich behaupte, dass wenn ich zügig einparke, ich mich geschickter anstelle, als wenn ich langsam daher krieche. Die Fehlerquote ist sicherlich höher, weil mehr Zeit! Ich finde das klingt plausibel. Je mehr Zeit, desto mehr Fehler. Je weniger Zeit, desto weniger Fehler. Logik, 1, setzen.

Bisher musste ich den Termin zweimal verschieben und soll nochmal sechs Stunden, ziemlich hintereinander, nehmen. Money, where r u? Was bitte kann ich dafür, dass das Fahrschul-Auto komplett anders ist, als jenes, mit dem ich ständig fahre. Ich dachte bisher, bis auf meine generelle Verwirrtheit, ich könne sehr gut fahren. Offenbar doch nicht. Offenbar bin ich doch keine souveräne Autofahrerin.

Ob ich den Führerschein je beenden werde?

Minecraftiges

In Kürze wird es Let’s Plays zu Minecraft geben!

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Woche #2103

Frühlingsbeginn, und es schneit. Warum auch nicht? Dafür wird es wieder mal Zeit für einen Wochen-Beitrag, der in unregelmäßigen Abständen mit unterschiedlichen Themen erscheint. Eigentlich habe ich zwischenzeitlich wieder 2-3 weitere geschrieben, mich aber dann gegen die Veröffentlichung entschieden, weil.. Warum eigentlich? Anyway, alles wiederholt sich und die Themen gehen ja nicht verloren. Ob ich sie dann unter 3457 Entwürfen wieder finde, ist allerdings fraglich.

„Geld macht sehr wohl glücklich […]. Es trägt zu dem Glücksgefühl bei, dass ich handeln und autonom leben kann.“ Es sei wichtig, aber nicht alles, so der Wissenschafter. (derstandard.at)

Meine erste Reaktion: No na nit? Natürlich sind wir mit Geld glücklicher. Wer nicht am Rande der Armut lebt und sich gelegentlich Urlaub leisten und einem Hobby nachgehen (denn Hobbies sind teuer) kann, ist definitiv glücklicher. Ob man nun drei Yachten (eine fürs Mittelmeer, eine am Atlantik, und eine in Australien) braucht ist natürlich die andere Frage – aber.. ja, Geld macht glücklich. Vermutlich sträubt sich die Obrigkeit deswegen gegen das BGE (Bedingungslose Grundeinkommen), da selbst bestimmte Menschen eine Gefahr für deren Hirnamputierte Regierungsweise darstellen und Leute, die um ihre Existenzen fürchten müssen, lassen sich viel besser flexibler als Arbeitskraft verwerten einsetzen. 12 Stunden Arbeitstag? Fress ma! Einsparungen? Fress ma.

Auf Social Media meinte dann jemand: Aber dann könne man doch nicht mehr die „kleinen“ Dinge genießen! Was mir ehrlich gesagt komplett wurscht wär, solange meine Existenz gesichert ist. Auch wenn ich ausreichend finanzielle Mittel für Wohnung, angenehmes Leben und vielleicht drei Pferde mit eigenem Stall hätte – könnte ich trotzdem die „einfachen“ Dinge genießen. Und ich behaupte sogar noch mehr, da alltägliche und existentielle Fragen und Sorgen einfach weg fallen. Das Geräusch von Regen und die Stimmung, die er erzeugt, lässt sich halt eher unter einem Dach im Warmen eher genießen, als einer Brücke, wo es einem vielleicht auch noch ständig auf den Kopf tröpfelt. Und ja, genau das meinen Leute, die von den „kleinen“ Dingen sprechen.

*

Wenn wer kurz Zeit hat, der lese diesen Artikel: „Die Scham sitzt Frauen in den Knochen„, ein Interview mit Sandra Konrad, welche die aktuelle Lage bezüglich Frauen, Emanzipation und Feminismus adäquat auf den Punkt bringt. Sie schreibt zu Beginn, dass mit der Anforderung „sexuell aktiv sein zu müssen“ wieder gewisse Normen gesetzt werden, die es zu erfüllen gilt. Man könnte noch viel mehr darüber schreiben, aber lest euch das Interview selbst durch. Es ist gut.

*

Heute stolperte ich diesen bissigen aber die Situation treffenden Artikel: „Unpünktlichkeit: Meine Zeit gehört dir nicht!“ Und wäre dieser Beitrag nicht in dieser Form geschrieben worden, hätte ich ihn so geschrieben. Vielleicht nicht ganz so drastisch, aber ähnlich:

„Diese zehn, fünfzehn Minuten sind nicht dein Eigentum, aber du nimmst sie dir einfach. Denn deine Unpünktlichkeit ist ein Machtbeweis: Du zeigst mir, wie frei du bist, dass du bestimmst, wann es losgeht.“ (dieZeit.de)

Obwohl ich weder in Deutschland geboren bin, noch mit der dortigen Kultur in enger Verbindung stehe oder stand, bin ich pünktlich. Zugegeben, oft 5 Minuten zu früh da – was aber meine Entscheidung ist. Ich hasse es, wenn andere bereits warten und alle Augen zu einem her schielen, als wäre man ein tapsiges Alien, dass dann tatsächlich noch stolpert oder sich derart unnatürlich die Jacke auszieht und sich hinsetzt, als täte man dies zum ersten Mal im Leben. Nein, ich bin gerne diejenige, die andere beobachtet. Interessanterweise bin ich auch pünktlich, wenn ich glaube, dass ich zu spät bin.

Auf Social Media meinte wer, er verschenke doch Zeit und Entspannung, die man sonst nicht hätte. Nein, er drängt sie mir auf und vermittelt dadurch: Ich sage, wann du dich entspannen sollst. Sicherlich, ich bin gewappnet, nehme ein Buch mit, like Beiträge auf WordPress, fotografiere für Instagram, trotzdem. Ich hasse es, wenn ich warten muss. Einst musste ich eine halbe Stunde auf Madame (8) warten, weil sie ihren Schlüssel nicht finden konnte – es war Mittag und wir waren zum Essen in der Mensa verabredet. Ich war, zurecht, sehr sauer.

Achtung, Pferde-Content

Tja, der Frühling will nicht kommen – aber ich habe mich nun doch entschlossen in ein Brockamp Reitpad Spezial zu investieren. Ohne Sattel über die Wiesen fetzen ist großartig, dass das Tier mir allerdings am Heimweg im Wald einmal eine Strecke einfach los gerannt ist – war weniger toll. Ich hatte sie bald wieder im Griff, und war danach sauer – trotzdem bietet ein Reitpad doch etwas mehr Halt – was wiederum Sinn macht, um das Tier besser im Griff zu haben. Ich saß den wilden Gallop zwar gut aus, aber um Paraden zu geben und ihr anständig zu vermitteln „Hey, bleib stehen!“, war ich dann doch mehr mit Festhalten und aufpassen beschäftigt.

Und ja, wir sind seitdem die Strecke zweimal zu Fuß (einmal allein, einmal mit Begleitung) gegangen und einmal mit Begleitung geritten. Demnächst werde ich die Strecke alleine, aber inklusive Sattel im Schritt reiten, folgend gezielt traben und galoppieren versuchen – und wenn das Tier verstanden hat, dass dies keine neue Galoppstrecke ist, die man unbedingt entlang fetzen muss, kann ich ihr den lästigen Sattel vielleicht wieder ersparen. Sie hasst ihn. Sie hasst ihn wirklich (Ja, der Tierarzt gab sein Einverständnis, das Tier kann bedenkenlos, auch häufiger, ohne Sattel geritten werden). Wenn sie erneut glaubt, sie müsse schneller werden, werden wir den Weg erneut gehen. Warum sie los gerannt ist.. darüber kann gerätselt werden. Vielleicht war ich selbst angespannt, vielleicht hatte sie vor etwas Angst (allerdings lässt sie sich dann leicht zurück nehmen), aber auch wenn sie sich arg erschrickt, hüpft sie maximal 3 Hirschsprünge nach vorne. Vielleicht dachte sie sich auch: „Yay, Heim gehts!“ Who knows?

Jene Galoppstrecke am Feld konnte ich ihr erfolgreich abgewöhnen, auch da war sie unkontrolliertes Losrennen gewöhnt. Mittlerweile kann die gesamte Strecke (hin und retour) quasi normal, ohne nervöse Anwandlungen von „Ich muss jetzt los rennen, weil ich es gewohnt bin“ geritten werden.

Zurück zum Reitpad, die Frage die mich beschäftigt ist.. Welche Farbe für einen Haflinger? Ich tendiere zu Türkis, Jeansblau, Marineblau oder Bourdoux (dunkles rot).

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