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2016: Pastell-ish. Ein Selbstversuch

Nachdem ich mir überlege, die Spitzen tatsächlich violett zu färben, ein Rückblick auf einen Beitrag, den ich damals nicht veröffentlicht habe – keine Ahnung warum eigentlich… Und nein, die Länge ändert sich wohl nicht mehr ;)

Nach Einstieg in den Hypetrain Richtung Pokéville, warum gleich ein weiteres Experiment starten: „Pastellcity“

Natürlich ist klar, dass es keine klassische „Pastellfarbe“ im Hinblick auf den aktuellen Trend werden wird, da ich von einer Blondierung absehe.

Ausgangshaarfarbe sowie Work in Progress

Vorgang: Ich wusch meine Haare wie gewöhnlich, verzichtete aber auf Spülung oder anderweitige Pflegeprodukte. Danach mischte ich die Farbe mit Balsam: Violett (Schwarzkopf LIVE Purple Punk 94) mit etwas Blau (Schwarzkopf LIVE Turquoise Temptation 96). Die Haare waren nass, und auf die Spitzen trug ich die Farbe teilweise ohne Balsam auf. Die Einwirkzeit war bei ca. einer bis 1,5 Stunden.

Das Resultat

Haare...

Die Zwischenräume sind heller und nahmen (vermutlich wegen dem Balsam) weniger Farbe an als die Spitzen, die direkt mit Farbe in Kontakt kamen und daher intensiver sind. Wenn man ganz genau hinsieht, erkennt man sogar, wo sich das Violett mit Blau mischte. Je nach dem wie stark das Produkt die Haare beansprucht, folgt der nächste Versuch mit etwas mehr blau. Die Spitzen sind, soweit ich sehe, noch in Ordnung.

Interessant: Kamera und Lichtverhältnisse
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Ich bin immer wieder selbst erstaunt, wie unterschiedlich die Ergebnisse sind. Selbst bei der Collage oben mit der Naturhaarfarbe sieht es in jedem Licht anders aus. Kamera, Kameraposition, Licht und Wetterverhältnisse tragen allesamt dazu bei, verschiedene Eindrücke zu erzeugen. Man muss sich dessen einfach immer bewusst sein, und sicherlich, wir wissen es, aber wem sind die Dinge ständig präsent und wem entflieht nicht kurz ein andächtiges: „Ohhh“ und erst dann realisiert man: „Ah.. okay..“

Wenige Tage später…

Das Resultat nach der 1. Haarwäsche

Die Inhalte des Internets sind oftmals einfach eine große, große Lüge.Wenn ich auf die Bilder blicke denke ich mir: „Wow.. tolle Haare“ – Sieht das jeden Tag so aus? Nein. Nachtrag: Mittlerweile gibt es auch die Volumen-Spülung nicht mehr..

Und so verkommt das tolle „Rainbow-She stole a Unicorns hair!-Haar“ nach drei mal waschen, mit ungünstigem Licht, weniger Filter und kaum Styling zu „Oh it’s a dead Unicorn..“ Dennoch wird es in den schönsten Farben und kreativsten Mustern präsentiert, sodass dem einfach Gesinnten nichts anderes übrig bleibt als dem nachzueifern.

Oder die wirklich tollen Pastell-Haare, die wie schmackhafte Bonbons aussehen, der feuchte Traum eines jeden Karies; die Samtigkeit versprechen und zur Kopie aufrufen, nur um danach drauf zu kommen: F*ck, die Blondierung kostete mich 2 Jahre Länge (deswegen blondiere ich nicht) und wenn nicht ständig nachgefärbt wird, erinnert es an Schimmel. Bilde ich die Ausnahme? Nein. Niemand tut das. Bilder sind immer eine subjektive Auswahl. Aber auch selbst wenn ich wollte, könnte ich kein adäquates Ergebnis liefern. Deswegen kann ich die Mittel nur reduzieren: Einfaches Tageslicht, im Idealfall künstliches Licht und keine Filter (ich tippte eben ‚Folter’…).

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Hier also das Ergebnis: Die Wellen entstanden dadurch, dass ich sie Nachts irgendwie zusammenband. Diese Methode um Wellen zu bekommen funktioniert … selten. Vor allem dann nicht, wenn man es mit Absicht versucht. Ich wusch die Haare wie gewohnt, jedoch nur den Schopf (was auch ausreichend ist) und behandelte den Rest wie gewohnt mit Balsam und Feuchtigkeits-Haarmilch (beides von Balea).

Für die erste Wäsche bin ich zufrieden, war aber vorsichtig. Der Vorgang ist also nicht zu 100% authentisch, da ich mit Achtsamkeit vorging um das Ergebnis länger zu behalten. So werde ich es künftig für den Rest der Aufzeichnung ebenfalls machen.

Die Spitzen sind leicht heller und weniger kräftig, der Rest scheint noch in Ordnung zu sein.

Das Resultat nach der 2. Haarwäsche

Wie man sieht hat sich nicht so viel verändert, außer dass sich dezent die Farbe auswäscht. Der große Schock bleibt also aus, und das rötlich-violette – ich glaube man nennt es Koralle? – wird zunehmend Pastell’ischer. Soweit so gut.

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Nach der 3. Haarwäsche

Die rötlichen Strähnen oben haben sich also ausgewaschen. Generell ist die Farbe heller und weniger intensiv, auch die Spitzen bleichen aus, die Detailaufnahme zeigt eher ein erdiges Fuchsrot.

Nach der 4. Haarwäsche

Gestern dachte ich mir noch: Langsam wirds mühsam. Aber so im Nachhinein gesehen, bin ich froh, dass ich mir kurz die Zeit genommen habe, Ergebnis und Verfall zu dokumentieren. Dieses mal mit etwas Sonne.

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Nach der 5. Haarwäsche

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Erneut: Je nach Licht, Winkel und wie man es gerade möchte.. erscheint die Farbe kräftiger oder auch nicht, inklusive Shirtwechsel.

Nach der 6. Haarwäsche

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Bei Abendlicht dürfte man den Zustand fast schon „Pastell-ish“ schimpfen. Die Farbe ist noch vorhanden, aber sehr ausgebleicht. Nur noch ein, zwei Strähnen, die ich länger mit der Farbe bearbeitete, sind noch etwas kräftiger: Daher, wenn man eine kräftige Farbe möchte, dann kräftig einmassieren, bearbeiten und nochmal massieren.

Nach der 7. und 8 Haarwäsche

Wir haben zweimal den Zustand nach der 6. Haarwäsche und es muss wohl am Volumen Shampoo liegen, dass sie so unglaubig fluffig und flauschig wirken. It’s so fluffy! Beim Resultat nach der 7. Haarwäsche (ganz rechts) tut sich mittlerweile auch beim Waschgang selbst kaum mehr was, einmal Indoor und einmal draußen, sowie einmal mit Sonne.

Nach der 9. und 10, der 11. und 12. Haarwäsche

Schuld und Sühne über mich des Lichtes wegen nach der 9. und 10. Haarwäsche (ganz links), man wird etwas nachlässig mit der Dokumentation. Nun, wie wir sehen hält lediglich nur noch ein kleines rotes Überbleibsel unten die Stellung, der Rest ist teilweise wieder blond-braun, braun-blond. Das Bild in der Mitte zeigt den Zustand nach der 11. und Bild rechts zeigt das Resultat nach der 12. Haarwäsche.

Nach der 13. Haarwäsche

Haare14Bald ist nichts mehr übrig, die Spitzen sind schon wieder ausgebleicht. Vermutlich hält der minimale Rest noch bis zur 25. Haarwäsche durch. Man muss offensichtlich wirklich die Farbe kräftig einmassieren und nicht nur auftragen, sodass es sich ganz in die Haarstruktur frisst. Nichts desto trotz wäscht es doch relativ schnell wieder aus.

Nach der 14. und 15. Haarwäsche

Letzter Eintrag: Nach der 16. Haarwäsche

Back to blond-ish, brown-ish. Man könnte es fast sogar Ombre nennen: Oben dunkel, unten hell. Manche geben dafür ein Vermögen aus, Sonne und wachsen lassen hilft auch.

Das, was man noch auf den Bildern sehen mag, ist auch noch nach der 17. Haarwäsche da. Ein Hauch einer Farbe die sich irgendwo unten im Haar noch verfangen hat. Ich verzichte auf weitere Beobachtung, es war müßig ein jeden zweiten bis dritten Tag zu fotografieren ;)

Fazit: Der ganze Zirkus dauerte etwas mehr als einen Monat, ca. 34-36 Tage und 17 Haarwäschen. Die Spitzen wurden durch die Prozedur natürlich etwas mitgenommen, was jedoch auch an Sommer, Sonne und etwas vernachlässigter Pflege liegt.

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Der Sadismus der Strumpfhose

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Ein jeder kennt es: Es zwickt, es beißt, es kratzt, zwängt an den Schenkeln und schnürt den Bauch ein. Zu guter Letzt rutscht die Naht immer unter die Zehen und verursacht ein ständig piesackendes Gefühl. Trotzdem ist sie eine Notwendigkeit: Die Strumpfhose.

Es herrscht Herbst, bald Winter, und wenn man sich nicht acht Stunden mit enger Jeans Krampfadern züchten möchte, so bleibt nur mehr Rock oder Kleid mit passender Strumpfhose übrig, vielleicht mit Kniestrümpfen darüber. Zuerst noch dünner, später dicker. Letztere sind, meiner Meinung nach, sogar wärmer als eine Jeans.

Im Moment steckt das Ende meines Kleides aufgeknäult im Bund der Strumpfhose um den Druck zu lindern, die schwarze Strickjacke wohl bedeckend darüber gelegt. Man hadert fast jeden Tag damit und verflucht die Kälte, die es notwendig macht sich wie eine Raupe einhüllen zu müssen. Immer wieder beginnt die Strumpfhose zu jucken oder zu kratzen, und dass obwohl man sie nur einmal anzieht und anständig wäscht.

Zumindest bleibt mir das Reiben unter den Zehen diesmal erspart. Ich muss zu einer anderen Marke gegriffen haben, denn die Nähte sind oben, anstatt am Zehenrand und somit können sie sich nicht unter meine Zehen fressen und mich voller Häme quälen.

Ich glaube Strumpfhosen haben (auch) einen bestimmten Hang zum Suizid. Wenn sie nicht gerade hauchdünn sind, ist die Neigung zum Selbstmord eher geringer. Nur hin und wieder findet sich ein Loch und oftmals erst dann, wenn man sie öfters getragen hat. Eine normale Abnutzungserscheinung also. Manche wurden zu guten Freunden und blieben einem auch länger erhalten und man trennt sich nur ungern, wenn sich dann doch ein Loch am Zehen eingeschlichen hat. Leidend macht man die Zehennägel dafür verantwortlich und schneidet sie sofort so kurz, dass sie später im Schuhwerk schmerzen. Man schweift ab und erinnert sich an all die Abenteuer die man zusammen erlebte: Die gefährliche Stadt, die aufregende Busfahrten, das trockene Büro, das wohlige Zuhause, die unbändige Natur! Gerade, dass der letzte Strauch über den man hüpfte, sie nicht zerkratzte.

Bei dünnen Seidenstrumpfhosen jedoch scheint es, als wollen sie sich noch vor dem ersten Gebrauch in die Tiefen des Mülleimers stürzen und jungfräulich mit Laufmaschen und Löchern sterben. Warum frage ich mich. Was macht deren Leben so schrecklich? Sind es die dicken Beine? Die schlanken Beine? Die haarigen Beine? Die stoppeligen Beine? Die von der Creme noch klebrigen Beine? Hegen sie einfach eine gewisse Aggression gegen Haut? Gibt es einen Gott, dem sie sich opfern möchten? Schämen sie sich vielleicht, weil sie glauben ihrer ursprünglichen Aufgabe als warmer Strumpfhose nicht gerecht zu werden? Sind sie doch die Hübschesten und doch so fragil.

Ich komme fast zur Annahme: Sie hassen uns Menschen. Sie hassen es gedehnt und gezerrt zu werden und rächen sich mit schnüren, zwicken und beißen. Vielleicht mögen sie den Geruch von Käse nicht und Schweißfüße allgemein sind ihnen zuwider, und wer kann es ihnen verübeln? Die dicken Bäuche, die schlank gemacht werden wollen, der Hintern, der gestrafft werden soll.

Oder aber sie sind von Haus aus sadistisch und haben Freude daran, Unbehagen zu verursachen. Vielleicht sind sie sogar etwas neidisch? Während das Kleid sich galant und bequem an den Körper schmiegt und sagen will: Behalte mich für immer! Sitzt die Strumpfhose daneben und schneidet ohne Reue ins Bauchfett. Sie lacht dabei. Man zerrt am Bund und hofft auf Lockerung, aber sie schneidet nur noch tiefer ein. Man stülpt sie um und leidet erneut. Sie beißt den Schenkel oder lässt sich erst gar nicht anziehen und sträubt sich in allen erdenklichen Formen.

Vielleicht aber sind sie nur eitel geworden, weil der Mensch sie einst aus Eleganz trug und trägt, die schönen Engen, die selbst dem klumpigsten Pferdefuß ein wohl geformtes Bein verleihen. Sie sprechen sich Recht zu, unangenehm und zwickig sein zu dürfen, immerhin tragen sie die Belastung des ständigen Reizes wie der Bewegung, und müssen dennoch galant und edel aussehen. Muss das Material leiden, so auch dessen Träger.

Vielleicht ist es aber auch nur ihre Aufgabe uns Menschen daran zu erinnern, dass das Leben nicht angenehm ist und sein soll und der tägliche Gang bereits ein Mühsal seiner selbst ist. Vielleicht mache ich mir aber auch nur zuviele Gedanken und habe einfach die falsche Sorte erwischt. Wer weiß das schon.

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ARK: Survival Evolved #2

Nach 15 Stunden ist Larry nun auch reit-fähig. Der Sattel war teuer und kostete 80 Hyde. Eigentlich war er noch teurer, da ich aus Versehen einen Sattel für Sally machte, wir aber bereits zwei hatten. Shit happens. Nachdem ich heraus gefunden habe, dass man im Tribe Manager all seine Tode und Opfer verfolgen kann, musste ich zu meinem großen Bedauern fest stellen, dass Sally, kurz bevor ich Larry zähmte, im Kampf getötet wurde. RIP.

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Nun gut. So nahm ich mir Bobby vor, einen Dilophosaurus, der jedoch sofort einen anderen großen Dinosaurier angriff (das tun sie nun mal) und inklusive mir zertrampelt wurde. Doch auf Bobby, folgte die weibliche Bobbie, die freundlich gurrt und rohes Fleisch mag. Ihre Follow-Distanz ist auf lowest gestellt und der Angriff-Modus auf passiv. Aufgrund ihres geringen Levels wird sie wohl eher meiner Freude dienen, und ab und an eine Runde ums Haus gehen dürfen anstatt sich aktiv an der Jagd zu beteiligen. Oder so.

Nach 19 Stunden (gesamt) ging es hinaus in die Wildnis, vielleicht finden sich dort interessante Dinge. Es war kalt und Piranhas haben es auf Menschenfleisch abgesehen, garstige Viecher. Schlussendlich aber landet man wieder dort, wo man anfing: Holz sammeln, Haus erweitern, Kästen bauen, weiter sammeln. Sterben. Erneut sammeln und sich ausrüsten. Getoppt wird dieses Vorhaben, entschließt man sich ein Dinosaurier Gehege anzulegen. Immerhin sollen die Viecher vor Rex, Raptor und Co. sicher sein. Ethik und Reflexion lassen nicht lange auf sich warten: Wären sie in der freien Wildbahn nicht sicherer und auch glücklicher? Glückliche Pixel in glücklicher Pixelfreiheit? Man könnte ein Buch darüber schreiben: Das geheime Leben der Pixel. Jedenfalls, same old same: Der Mensch und seine Habgier.

Einige Stunden später zähmte ich auf friedliche Art und Weise die Lystrosaurus Dame Sissie, die, wenn man sie streichelt, Kunststücke macht. Sie ist mein neues Lieblingshaustier. Spike Jones, ein starker Triceratops wurde nur wenige Zeit davor Mitglied der Familie, muss derzeit jedoch als Transportgehilfe herhalten. Reitbar ist dieser erst ab Lvl 20.

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Es tauchen natürlich Fragen auf, die das Internet nur durch lästige Suche beantworten mag, aber zum Glück gibt es Menschen, die mir ihre Erfahrungen mitteilen. Danke an der dieser Stelle.

Interessante Tipps:

  • Lässt man die Dinosaurier stehen, verzehren sie kaum Fleisch oder Beeren.
  • Es verdirbt immer nur eine Beere, dann zählt es erneut runter. Es verderben also nicht alle auf einmal.
  • Wandern dient nur der Paarung. Möchte man Eier haben, so lässt man sie wandern, befüllt sie aber mit so vielen Steinen, dass sie nicht wandern können. Wtf?
  • Schwache Dinosaurier sollten immer auf passiv und Starke auf neutral eingestellt sein – die neutralen greifen an dann, sobald man selbst, oder ein anderes Familienmitglied, angegriffen wird.
  • Im Zweifelsfalle also passiv.
  • Bobbys (Dilophosaurus) sind schwach und sollten nicht ins freie Land.
  • Vorsicht vor Blutegeln und Sumpffieber. Nachdem man durch Sumpf ging, sollte man darauf achten, ob die Option „Sumpfegel entfernen“ angezeigt wird.

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ARK: Survival Evolved #1

Ich entschied mich also für ARK.

I remember doing the Timesink. Let’s do the Timesink again! Let’s do the Timesink again!

Wie Zisteau schon bemerkte, hat ARK eine gewisse Ähnlichkeit zu Minecraft, aber auch zu Skyrim. Und wenn man das Prinzip von Minecraft verstanden hat, so sind es bei ARK nur mehr „Kleinigkeiten“ die es zu lernen gibt. Lernen im Sinne von: Ich level und darf Dinge erlernen wie Rüstung, häusliche Gegenstände, verschiedene Sättel und dergleichen. Ähnlich verhält es sich auch bei Minecraft, nur dass ich dort eben „analog“ lernen muss, und das gelernte eben behalte, während ich bei ARK mit jedem neuen Survivor neu „lernen“ muss. Same same, but different!

Die ersten paar Stunden bestanden aus Serverkomplikationen zwecks Ko-op und wenigen Schritten im Singleplayer, beides mal privat. Vielleicht bin ich mittlerweile zu alt für Massive Multiplayer, denn es genügt mir, wenn meine eigene Unfähigkeit und Risikolust zum häufigen Tod und somit zum Verlust von Dingen führen. Ich verzichte also gerne auf prä-pubertierende Stubenhocker, die mich dahin gehend unterstützen.

Ein Leben zwischen verhungern und gefressen werden..

Ein Leben zwischen verhungern und gefressen werden..

Die ersten vier Stunden vergingen ziemlich schnell. Eben war es noch 6, dann plötzlich 10? Der Timesink-Faktor ist dem von Skyrim angemessen vergleichbar. Am folgenden Tag war das Wetter gnädig und düster, und so fühle ich keine Schuld den Tag im Haus zu verbringen und Realitätsflucht zu betreiben. Und hätte mich Freitag Nacht nicht ständig ein Raptor getötet, wäre ich vermutlich noch länger gesessen. Diese verdammten Raptoren. Denn hätte es der Raptor nicht auf Sally, meine (erste!) gezähmte Phiomia Dame abgesehen, wäre ich noch lebendig und hätte noch länger gespielt. Dammit Blue!

Auf dem Plan steht nun das Zähmen eines Triceratops zwecks Angriff und Nahrungsbeschaffung, da ich selbst keine wehrlosen Dodos töten mag. Des weiteren solle man Hüte, Notizen und Narcotics machen, um schnell zu leveln.

Nach 10 Stunden hatten wir noch immer keinen Dinosaurier gezähmt, wobei einen, doch der starb. Woher sollte man auch wissen, dass man die Narcoberries „Force Feeden“ und mit „Remote Use“ geben muss. Aber dafür setzt langsam die Routine in Sachen: Sterben, Bäume schlagen, Steine klauben, Beeren sammeln, Axt machen, Camp finden und dergleichen ein. Ja, wir hatten ein Bett. Es wurde zerstört. Ja, wir hatten Hyde (also Leder). Wir starben. Irgendwo. Derzeit also: Kein Bett, kein ordentlicher Spawn, und viel zu wenig Ressourcen. Aber das macht nichts, denn wie eine Internetquelle meinte: Schaut euch die Insel an. Sterbt. Schaut weiter und sterbt erneut, denn ihr werdet eine laaaange Zeit auf dieser Insel verbringen.

Zwei Stunden später wurde Larry Teil unserer Familie, ein Parasaurus. Mein Mitspieler (Tribemate #72) weigert sich im Moment noch in den mit Ameisen und Skorpionen und Raptoren verseuchten Dschungel zu gehen um Sally zu retten und vermutlich sollte ich sie ihrem Schicksal überlassen, aber.. Sally! Vermutlich ist sie bereits verhungert, da die Beeren immer gefüttert werden müssen. Arme Sally.

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„Game of Thrones“, S06E10

Season Finale! Spoiler. Und da die Gier größer als die Bequemlichkeit war, quälte ich mich bereits früh morgens aus dem Bett, und Stunden später bin ich immer noch angetan. Lag es an den frühen Morgenstunden? Der intensiven und epischen Musik? Der sanften, ruhigen Inszenierung? Dass man der Stimmung ausreichend Zeit zu atmen ließ, ohne jedoch zu ermüden? Ein jede Sekunde war perfekt auf die andere abgestimmt. Well done.

Queen Cersei against the World! Die Endszene gebührte Daenerys und ihrer Flotte mit schwarz-roter Wappenflagge, zig Schiffen, Theon und Yara, inklusive der Unterstützung der Tyrells und den Sandschlangen aus Dorne, die sich gemeinsam gegen die Lannisters verbündeten und etwas Hilfe benötigen könnten: „Fire and Blood“ – Danke Varys. Und doch fürchte ich um Daenerys Wohlergehen. Wie Tyrion richtig bemerkte, spielt sie nun unter den Großen.

Als die Schiffe bereit sind, weist Daenerys Daario an, in Meeren zu bleiben, denn sie braucht Allianzen. Aber er liebt sie. Weder Ruhm noch Reichtum noch der Thron seien wichtig, sie sei es. Sie aber schließt andere Allianzen nicht aus. Durch Heirat? Möglich, aber nicht zwangsläufig. Daario soll in der „Bay of Dragons“ Ordnung halten. Sicherlich, Tyrion hatte ihr dazu geraten, aber Daenerys würde nichts tun, was ihr nicht selbst richtig vorkäme. Es beängstigt sie jedoch, dass sie bei Daarios Abschied nichts empfunden hatte – und auch wenn er mir gegen Ende dann doch Leid tat, versuchte man zu verzweifelt ihn männlicher als männlich wirken zu lassen, und schlussendlich war er immer nur ihr Schoßhündchen. Schade eigentlich. Tyrion erzählt Daenerys, er habe noch nie an etwas geglaubt, aber an sie glaube er. Er wird zur „Hand of the Queen“ und kniet nieder. Armer Daario, dann heißt es wohl ab nach Kanada (danke Nerdist.com, ich hätte es schon fast wieder vergessen).

Die Folge beginnt mit dem Trial. Sir Loras gesteht und ergibt sich den sieben Göttern. Cersei und Tommen bleiben dem Prozess fern. Margaery wittert bereits Cerseis Hinterhalt und ehe man es sich versieht, und ein halbes dutzend Kinder auf die Sektenführer einstechen, entflammt das Gebäude in grünen Flammen und reißt einige mächtige Namen mit sich in den Tod. Sir Loras darf dafür im Marvel-Universum sein Unwesen treiben. Immerhin etwas.

Cersei trinkt und singt ihre Arie über Genugtuung, „Shame“ und welche verwerfliche Dinge sie tat, einfach deswegen, weil sie sich gut anfühlten. Die Nonne auf dem Tisch gebunden, mit Wein ge-waterboarded, ist bereit für die Götter. Heute? Nein, heute wird sie nicht sterben, sagte Cersei beinahe belustigt. Der Mountain betritt den Raum. In einem anderen Zimmer, fern von Keller und Rache, legt Tommen die Krone nieder und springt aus dem Fenster. Wtf? Lol. Ok.

„Confess. Confess. Confess. Confess: It felt good, beating me. Starving me. Frightening me. Humiliating me. You didn’t do it because you cared about my atonement. You did it because it felt good. I understand. I do things because they feel good. I drink because it feels good. I killed my husband because it felt good to be rid of him. I f–k my brother because it feels good to feel him inside me. I lie about f–king my brother because it feels good to keep our son safe from hateful hypocrites. I killed your High Sparrow and all his little sparrows, all his septons, all his septas. All his filthy soldiers. Because it felt good to watch them burn. It felt good to imagine their shock and their pain. No thought has ever given me greater joy. Even confessing feels good, under the right circumstances.“

Jaime und Lord Frey politisieren, feiern ihren Sieg und ehe man es sich versieht, lässt Cersei sich krönen. Samwell betritt eine große Bibliothek, der Frauen den Zutritt verwehrt. Und während Lord Frey, der Kellnerin auf den Hintern klopft und richtig erkennt, dass sie keine von „seinen“ ist, und sich nach seinen Söhnen erkundigt, entpuppt sich diese als Arya Stark, die ihm auch sogleich, nachdem sie ihm seine Kinder zum Mahl vorgesetzt hat, die Kehle durchschneidet. Team Arya! Assassin Stark! Nett :)

„Winter is here“

Es schneit in Winterfell. Sir Davos zwingt die Hexe ihre Taten zu gestehen. „I was wrong“ sagt sie, aber Jon Snow sei hier und jetzt, weil der Lord of Light es wollte. Doch dieser schickt sie gen Süden und droht mit Exekution, kehre sie zurück. Sansa entschuldigt bei Jon, sie hätte es ihm mitteilen sollen. Ob sie Littlefinger traut? Natürlich nicht. Aber dieser sieht sich selbst mit ihr an seiner Seite auf dem Thron. Es bleibt spannend.

Einige Szenen später: Sämtliche Häuser haben sich versammelt um die White Walker-Situation zu diskutieren. Die Boltons sind besiegt, es besteht kein Grund mehr hier zu bleiben, am besten man hält die Stellung in den eigenen vier Wänden. Doch die putzige Lady Mormont meldet sich zu Wort <3:

„Your son was butchered at the Red Wedding, Lord Manderly. But you refuse the call. You swore allegiance to House Stark, Lord Glover. But in their hour of greatest need, you refuse the call. And you, Lord Kerwin, your father was skinned alive by Ramsay Bolton, still, you refuse the call. But House Mormont remembers. The North remembers. We know no king but the King in the North whose name is Stark. I don’t care if he’s a bastard. Ned Stark’s blood runs through his veins. He’s my king, from this day until his last day!“

The White Wolf! King of the North! King of the North! King of the North! Und nach dem seine Herkunft endlich verifiziert ist und er offensichtlich das Resultat von Ice und Fire ist – frägt man sich, wie die Geschichte von Daenerys und Jon noch gesponnen wird. Dass der Norden sich mit Daenerys verbündet scheint offensichtlich und gegen Ende der siebten Season heißt es vermutlich für wahr: Cersei against the World.

Interessante Links, kein Clickbait!

Und:

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„Jessica Jones“, Season 1

Verspätet. Spoiler. Buffy?

„Buffy? Is that you?“ war mein unmittelbarer Eindruck nach der ersten Folge. Nach der letzten Folge war ich mir sicher: Buffy, nun dunkelhaarig, arbeitet Undercover als P.I. Es folgt ein Review mit Spoiler. Nein, ich habe die Comics nicht gelesen.

Inhaltliches

Jessica Jones, die „Bitch“ aus Appartment 23, ist düster. Die Serie, sowie die Protagonistin. Sie ist Alkoholikerin. Ihre Erscheinung ist dunkel. Ihr Verhalten ist a-sozial und herablassend, bis auf den Menschen, den sie liebt. Krysten Ritter ist die perfekte Besetzung. Kroch in Breaking Bad und Don’t trust the Bitch.. aufgrund ihres Schneewittchen-Looks etwas Neid aus der Höhle der Eitelkeit, darf sie sich hier natürlicher und vom Lebensstil gezeichneter geben.

Ihr Gegenspieler: Der Doctor. Nein, Kilgrave. Nein, der Doctor. Dammit! Kilgrave, der durch das Experiment seiner Eltern dazu befähigt wurde, die Handlungen anderer Menschen zu kontrollieren und folglich allerhand grausame Dinge anstellt. Wie.. Menschen von Häusern springen, sich selbst erstechen und sie sich gegenseitig töten zu lassen und so weiter..

Aber der Doctor! Er kann doch gar nicht böse sein, ist er doch so charmant! So romantisch! Ihr altes Kinderhaus kauft er ihr und richtet es nach damaliger Garnitur ein! Nein, so romantisch ist er. Tut er es doch nur aus Liebe und Faszination, und wie sie ihm widerstanden hatte! Will er doch nur bei ihr sein. Verurteilen? Niemals! Der Doctor ist nicht böse.

Zugegeben. Ich sympathisiere viel zu sehr mit dem 10. Doctor als dass ich ihm den sadistischen Psychopathen übel nehme.

Dann gibt es den „unverwundbaren schwarzen Mann“-Luke Cage aka Semi-Love-Interest von Jessica, der hier und da mal auftaucht, dank seiner Kräfte auch als Semi-End-Boss fungiert und mittlerweile seine eigene Serie erhalten hat. Zwei Sidekicks, die beide einst unter dem Einfluss des Gegenspielers standen. Und eine kaum gealterte Trinity natürlich, die „legal option“. Eine perfekte Quintessenz.

Zur Serie selbst

Was mir auffiel und sogleich als sympathisch empfand: Apple-Produkte fehlen gänzlich – was zwar in Nordamerika unrealistisch wäre, aber immerhin. Gibt es eine Koalition zwischen Netflix und LG, Samsung und Acer? Natürlich gibt es etwas „GayPorn“ wie für Netflix üblich und! Alle Hauptdarsteller sind über 30. Weil immer wieder zur Diskussion steht, Frauen über 30 seien in Hollywood fast chancenlos was ein gutes Rollenangebot betrifft. Mag sicherlich sein, dass für Blockbuster das 23jährige Mädel als Mutter heran gezogen wird, was aber offensichtlich bei Serien oftmals nicht der Fall zu sein scheint.

Die Serie selbst besteht aus zusammenhängenden Folgen; es wird also eine kontinuierliche Geschichte erzählt, was zu 4 von 5 funktioniert. 7 von 10. Die anfänglichen Nebeninvestigationen und Seiten-Geschichten lenken etwas davon ab. Und sicherlich fügen sich all die Details gegen Ende in ein stimmiges Ganzes zusammen, aber ich hatte während manchen Folgen das Gefühl, dass der Bogen der Seitengeschichten etwas überspannt wird. Trinitys Scheidung und Midlife-Romanze mit der Sekretärin, die Drogen-Geschichten des zweiten Sidekicks, die Geschichte von Trish Walker. Klar, die Ex von Trinity wurde für den Showdown benötigt, der Junkie stand unter Kilgraves Einfluss und die Mutter-Tochter-Beziehung wirft ebenfalls ein Licht auf Jessicas Vergangenheit. Ich spreche den Geschichten den Sinn nicht ab, sie waren nur etwas.. unstimmig inszeniert?

Mit der Erwähnung der „IGH“ wurde auch schon der Stein für die zweite Season gelegt.

Fazit: Buffy, zeitgenössisch für Erwachsene adaptiert.

Wissenswerte Informationen, dank meines informierenden Informanten:

Jessica Jones orientiert sich zeitlich nach Daredevil und post Avengers, vermutlich auch nach Age of Ultron. IGH ist ein Mysterium, welches in der kommenden Season vermutlich behandelt wird. Zwar gibt es viele Firmen und Versuchsprogramme in den Comics, IGH ist jedoch keine davon. In den Comics war Simpson ein Experiment des Weapon Plus Projects, was hier aber nicht verwendet werden kann, da dies aus den X-Men Comics stammt. Wir erinnern uns: Rechte und so. Vorgänger des Weapen X Projects war beispielsweise jenes, dass Logan/James Howlett zu Wolverine machte. „Schuld“ an Jessicas Kräften war in den Comics eine Substanz, die vom Militär transportiert wurde. Man schätzt, dass die IGH letztlich auch hinter den Kräften von Daredevil und Luge Cage steckt.

Ein Kommentar

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Once in a lifetime :D

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Die Reparatur wird teuer…

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Tetris!

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Ohne Worte.

 

Update: Und! The Volcano. I did it! :D

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„Gotham“, S02E11 und S02E12

Lasst uns über Gotham reden. Eine solide Adaption eines ausgeschlachteten Mythos, dessen filmisches Hoch-Niveau nie wieder erreicht werden kann. Bittersüßen Dank an Nolan.

Gotham beschäftigt sich aus der Sicht von Detective James Gordon und einer düsteren gleichnamigen Stadt. Und auf ihr Element reduziert, handelt es sich um eine bodenständige Polizei-Serie in welcher die Menschen keine Superkräfte besitzen. Es gibt keine richtigen Science-Fiction Technologien und die Handlungen der Protagonisten sind nachvollziehbar, beinahe klassisch. Gut gegen Böse. Durchtrieben und Käuflich. Sie alle gehen miteinander Hand in Hand durch verruchte Gassen. Die einzige Ablenkung besteht darin, dass man die Figuren bereits kennt und sie mit Interpretationen aus anderen Filmen vergleicht. Thanks Nolan, you bastard.. Gotham erzählt das Warum und Wie es überhaupt erst dazu kam.

Der Detective, ein mutiger und ehrlicher Mann. Ein ordentlicher Polizist und dem Gesetz treu unterstellt. Getrieben von Ehre und Gerechtigkeit. Und genau letztere fordert das Dunkle, dass in allen Kreaturen Gothams inne wohnt, immer wieder aufs Neue heraus. Nehmen wir die Situation aus „Worse than a crime“ (S02E11). Gordon weiß, dass Galavan abgrundtief böse ist; er weiß, dass einzig allein der Rachemord gerecht wäre. Und Gordon weiß, dass Galavan, selbst wenn er mit sämtlichen Beweisen in der Hand gefunden würde, er frei käme. Er weiß es und wusste es. Er hatte es schon immer gewusst. Gordon kennt Gotham. Gordon ist Gotham.

Nein, das Gesetz wird verhandeln. Und der kluge Penguin wirft Gordon pathetische Worte an den Kopf. Natürlich wird sich das Gesetz um ihn kümmern, er, der die finanziellen Möglichkeiten und das Gericht besitzt. Natürlich soll er eine anständige Verhandlung haben, der Mann, der fast das Leben des Rehs (Deadpools Big Love/Sgd. Brodys Frau) auf dem Gewissen hatte. Nein Gordon, überlege es dir gut, Gordon. Überlass dem Gesetz die Arbeit, Gordon. Schnitt. Es folgt der Rachemord. Yes Baby, do it. Und damit trat auch Gordon endgültig unter die dunklen Gestalten Gothams.

Mr. Freeze! Mr. Freeze, der aus Liebe und einzig aus Liebe um seine Frau zu retten (versehentlich) Menschen tötet. Er meint es nicht böse, will er doch nur seine Frau vor dem Tod bewahren. Aber extreme Maßnahmen, das versteht sich von selbst, müssen auch an adäquaten Objekten getestet werden – auch wenn diese dann zu brauner Grütze zerfließen. Vielleicht etwas egoistisch. Wenn Gotham mal keine romantische Serie ist. Und Edward Nygma, der Riddler! Welch Romantiker. Er machte der biederen Miss Kringle Komplimente und hatte nur Augen für sie. Alles hätte er für einen Spaziergang mit ihr im Mondlicht gegeben. Und da sag noch einmal wer, Disney projiziere unrealistische Vorstellungen von Romantik in die Köpfe wehrloser Konsumenten. Und der Mord war lediglich ein Versehen. Naja, in gewisser Weise. Also ja, weil, er war ja nicht sich selbst. Also eigentlich.. Egal. Die Brille steht ihm hervorragend und klug ist er, ein intelligenter Mann. Und wenn wir schon dabei sind: Der Penguin, Oswald Cobblepot, der sympathische Soziopath. Vielleicht etwas zu sehr dem Narzissmus erlegen. Und wenn nicht diese enge Bindung zur Mutter gewesen wäre.. Dennoch ist er ein pragmatischer Mann. Er gibt und nimmt, und nimmt und gibt. Wer dem Penguin sein Vertrauen schenkt, der bekommt seines  retour. Ein anständiger Geschäftsmann, dieser Oswald Cobblepot. Und dieser Wahnsinn. Dieser fein geschliffene Wahnsinn in seinem Gesicht. Es ist mir immer wieder aufs neue eine Freude gewissen Episoden zu folgen. Besonders das Team-up des Penguins und Riddlers war eine Köstlichkeit sondergleichen. Zwei so wahnsinnige und sympathische Charaktere, beide für sich einnehmend. Spin-Off! Und nun sitzt der hübsche Penguin in Arkham Asylum. Ich fürchte um sein Wohlergehen. Armer Oswald Cobblepot. Er ist nicht kriminell, er ist nur wahnsinnig. Man darf ihm das nicht übel nehmen. Und Nygma? Nygma tut sich immer schwerer den Schein aufrecht zu erhalten, arbeitet er ja als Forensiker im ansässigen Police Departments.

Ja, ich mag Gotham. Es ist eine gute und nüchterne und bodenständige Serie. Das düstere Wetter in diesem Fall – dass der Stimmung jegliche Hoffnung raubt und klein Bruce Wayne, weit weg von Batman, aber auf gutem Weg dorthin. Selina Kyle, ein intelligentes Mädel, trotzig und eigenwillig. Talentiert und geschickt. Die Katze, die die Fledermaus beschützt. Und dann ist da noch das Reh und Barbara Kean – die einst als Harley Quinn gehandelt wurde im Team-up mit Jerome, dem inszeniertem Joker, der aber nur eine Version davon war? Wohl zu versucht? Trampelte er zu sehr in Heath Ledgers Fußstapfen? Vom Hype gefressen? Es endet mit seinem Tod und der Joker verstreut sich über ganz Gotham. JEDER könnte der Joker sein und Barbara starb ebenfalls. Ich hätte, als sie aus der Stadt fuhr, nicht damit gerechnet, dass dieser Charakter in besonders dieser Weise noch einmal zurück kommen wird. Erfrischend!

Nun befinden wir uns erst Mitte der zweiten Season und soviel schon ist passiert. Man muss jedoch auch bedenken, dass Gotham nur mehr einige der wenigen Serien ist, die gute 22 Folgen für eine Season produzieren, anstatt wie es derzeit gängig ist, lediglich 12 bis 13 Folgen.

Wir werden sehen was folgt..

3 Kommentare

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MC-89924

Nachdem The Talos Principle gespielt wurde – bis auf das letzte Stück; Zombies zwischendurch geschlachtet, fast vollständig, und Sniper Elite V2 – bis auf ein-zwei Missionen, gespielt wurde; rückt Minecraft in der Beta-Version wieder näher. Talos übrigens ist sehr zu empfehlen.

Zurück zu Minecraft: Ein neues Haus wurde gebaut, Gärten angelegt, Tiere gefangen, gezüchtet, getötet, gegessen. Die Nether besitzt bereits mehrere Tore UND! Pferde wurden gefunden. Bug Report MC-89924 vereitelte jedoch meine künftigen Abendbeschäftigungen: Pferde zähmen und die Welt erkunden! Naja, nicht nur, aber auch.

Nachdem also Sonntag Nachmittag damit verbracht wurde, Pferde zu suchen – Wölfe blickten freundlich, aber die Knochen waren nicht ausreichend – und sie schlussendlich gefunden wurden, galt es Zeit zu vergeuden um sie zu zähmen. Normalerweise setzt man sich drauf und nach wenigen Sekunden ist das Vieh eingeritten. Nicht in diesem Falle. YouTube gibt Rat, ein Kind sagt: Füttern solle man sie! Ein Feld wurde gebaut, jätetet, geerntet, gefüttert. Nichts. Schlussendlich folgte die Idee: Lese doch den Bug-Report! There it is. Angemeldet und gevoted und siehe da, fast 80 Personen halten es für wichtig, dass das Reiten von Pferden wieder ermöglicht wird. Nun heißt es: Geduldig sein und abwarten..

Ich könnte derweil Katzen suchen..

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