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Woche #0811

Mauz meinte um 3:20(!) Hunger bekommen zu müssen und hat seit dem im Halb-Stundentakt geweckt.

Dann musste er aufs Klo (was er gerne draussen erledigt). Er ging dann nach zwecklosem Miauen und anstupfen aufs (saubere) Kistchen. Er scharrt dann immer eine Weile, weil er irgendwie (noch) nicht so richtig verstanden hat, wie man richtig scharrt und vergräbt. Oder er stellt sich (bemerkenswert hartnäckig) absichtlich so dumm an, sodass man endlich Erbarmen finden und ihn raus lassen möge. Ich traus ihm eh zu: „Schau, ich kann das nicht, lass mich raus!“

Um 5:50 bekam er dann sein Essen. Dann war Frieden.

Bis 6:20. Dann wollte er dringend raus. Weil, immerhin gibt es ein Revier zu verteidigen und wer weiß, wer davor schon alles überall gewesen sein kann. Ich mein, das ist kein Kinderspiel, das ist hartes Leben und harte Arbeit.

Wir lieben sie einfach. Unsere Bebis.

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Ich kann nach wie vor keine russischen Buchstaben lesen oder gar schreiben oder gar aussprechen. Warum?

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Winter ist da, und da auf 1000m gelebt wird, oder gefroren, gab es auch bereits Schnee. Ich hasse es. Schal vor Mund und Nase weil kalt und dank Asthma bekommt man schlecht Luft. Und, die erste Erkältung, und/oder irgendwas mit den Mandeln folgte als gleich, sodass mittlerweile Nachts ein Befeuchter laufen darf. Nützt eh nix. Aber, pures und erhitztes Zitrone-Ingwer-Wasser welches ab der zweiten Tasse wie Medizin schmeckt, zeigt bereits Wirkung, denn der Zustand hat sich durchaus verbessert.

„Ja aber des nützt eh nix bei dir, weil du ständig draußen bist und was tun musst und nie Frieden gibst!“ – Ja, aber, die Tiere! Ja, aber! Aber!

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Und! Ich bekam ein Huion-Tablet geschenkt. Einfach so! Jetzt steht meiner Designer-Kariere nun wirklich nichts mehr im Weg. Ob ich mich nicht freue, wurde gefragt und ich meinte: „Naja.. jetzt muss ich mir Tutorials anschauen, wie man mit Krita anständig malt und das ist Arbeit!“ Und Tutorials können auch unfassbar überfordernd sein mit Layer und Farbabgleich und Kugeln und Zeugs. Aber natürlich freue ich mich, immerhin kann ich jetzt versuchen einen Gobbolino-Comic zu malen (ich könnte sogar einen ganzen Zeichentrickfilm malen, oh mein Gott, ich könnte sogar einen Classic-Tier-Disney Film malen) und meine Kinderbücher illustrieren wenn die Hyper-Fixation (oder wie ich es nenne, der Flow) wieder mal zuschlägt.

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Oh, und meine Let’s Plays (Elder Scrolls Online) sind nun mit einer sagenhaften Qualität von 360p inklusive Webcam Bild verfügbar. Wen es interessiert. Und ja, natürlich trage ich Lippenstift und ja natürlich sitze ich gekrümmert und leiste Vorarbeit, sodass die Katze, die ich als Greisin besitzen werde, auch ordentlich und bequem Platz auf meinem Buckel findet.

Wer sich bessere Qualität wünscht, dem steht es frei mir einen neuen Gaming-PC zu kaufen. Aber dann bitte mit tollen Lichtern und durchsichtig, sodass er richtig episch ausschaut!

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Den alten Herren geht es übrigens gut und den alten Damen ebenfalls. Gemeint sind die beiden Warmblüter und die beiden Ponys.

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Hab ich erwähnt, dass ich mir Stirnfransen geschnitten und diese verschnitten hab und nun mit Glätteisen versuche, diese in Form zu bringen und immer wieder aufs Neue daran scheitere aber ich immer und immer wieder die gleichen Fehler mache? Nein? Okay. Ich hab mir Stirnfransen geschnitten und diese verschnitten und versuche nun mit Glätteisen, diese in Form zu bringen, scheitere aber immer wieder aufs Neue daran und ich werds einfach nicht mehr lernen und den gleichen Fehler immer wieder machen.

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Irgendwas wollte ich noch berichten. Ahja! „Choctaw County Affair“ von Carrie Underwood funktioniert tatsächlich beim Karaoke. Etwas Text-Intensiv, aber es funktioniert.

Country, bestes Genre einfach.

Wie meinte Miss V zu Madame (8): „Jetzt lebst du richtig in deiner Stimme!“

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Woche #1102

„Du bloggst gar nicht mehr (sadness)..“

„Schreib Blog!“

Ja, ja!

Obwohl die österreichische Politik und Corona mir soviel Anlass zu polemischen, zynischen Äußerungen gäben, nutze ich nichts davon. Vermutlich, weil die Realität bereits so drunter und drüber ist, dass mir von vornherein jeglicher Wind aus den Segeln genommen wird. Vielleicht aber auch, überfordert der Content. Vielleicht aber auch, ist das Blogschreiben endgültig gestorben und wird wirklich nur mehr für ein paar Verbliebene gemacht. Na gut, seis drum. Immerhin etwas.

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Gobbolino geht es gut. Er hat einen neuen Baum zum klettern gefunden.

Und! Es gibt tatsächlich etwas:

Vor einigen Tagen kam er nicht heim. Aß kein Frühstück. Kam nicht wenn man ihn rief. Er kommt meistens. Irgendwann kommt er. Es wurde Mittag. Er kam nicht. Es wurde Nachmittag. Man machte sich auf die Suche. Nichts. Rief ihn. Nichts. Es wurde Abends. Nichts. Nachts. Nichts. Ja, ihr könnt euch meine Angst vorstellen. Irgendwann legte man sich zu Bett. Und ich träumte, dass er in meine Arme kroch. Da-dumm. Gobbolino! Er sprang vom Kasten herunter. Er ist da! Hat er Verletzungen?! Nein. Glück gehabt. Aber dreckig ist er. Und jedes Zimmer, dass er betrat stank nach Kuhscheisse. Zwei Packungen hat er gefressen, nicht gegessen, hinunter geschlungen. Und so dreckig war er. Und so gestunken hat er! Ein wenig hab ich ihn geputzt, die weißen Füßlein, an denen Kuhscheiße klebte, abgewischt. Nach einigen Tagen gings..

und seitdem kommt er wieder regelmäßig nach hause, bleibt beim Spaziergang in der Nähe… Man vermutet, er wurde wohl im Kuhstall eingesperrt..

Schaut, wie hübsch Gobbolino ist! (Ich musste die Filter anwenden, da er noch immer braun und dreckig war); zu TikTok werde ich noch eigens bloggen.

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Neben dem alten Warmblut-Herren (der über die Wiese fetzen liebt! und es auch tut, sich kürzlich in eine Hafidame verliebt hat und die beiden, ganz gleich was der Reiter sagt, sich ein Rennen lieferte – was dahin führte, dass die Besitzerin vom Nachbarstall zu hören bekam (und vielleicht a bissl stolz war, dass man sowas mit ihren Pferden machen kann): „Wer ist denn die Wahnsinnige, die da ohne Sattel und ohne Helm übers Feld fetzt!“) kümmere ich mich aktuell auch um zwei alte Pony-Damen, die zunächst sehr biestig waren, aber wie ich bemerken musste, sehr sensibel auf leichte Fragen reagieren. Die Grundkenntnisse von Natural Horsemanship sind beiden bekannt, oder sie sind unfassbar lernfähig und ich bin wirklich dankbar, bereits soviel gelernt zu haben und es auch anwenden zu können. Es erleichtert den alltäglichen Umgang mit allerhand Tieren wirklich.

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Zweimal war ich bereits wandern. Und es ist besser, bei eisiger Kälte und Sonnenschein zu gehen, als bei etwas feuchterem Wetter. 1,5 Stunden schafften wir die 2-Stunden Strecke trotz vereistem Weg. Oben angekommen gab es zwar Essen to go, wir aber, wie immer, hatten kein Geld dabei. Und durften uns auch nicht auf den Tisch setzen, der sei nur für Gäste. Welche Gäste? Die drei Gestalten die bereits beim Eingang aßen? Manchmal übertreibt man.

Eine Woche später gingen wir wieder auf weg; 2 Stunden erneut in 1,5 Stunden geschafft, diesmal ohne Eis. Aber feuchtem Wetter. Und ich spüre die Kälte noch immer in den alten Knochen. Tja.

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Was gibt es noch spannendes zu berichten..

Ahja! Zwei Dinge.

Erstens, die Software Notion ist das, was ihr noch nicht wusstet, dass ihr es brauchtet. Sprich, eine Verwaltungssoftware, beliebigfach einsetzbar und nützlich! Ich nutze sie und habe fast schon mein gesamtes Leben dokumentiert. Und meine Uni-Lvs nachgetragen (sowas hätte ich mir wirklich gewünscht zu Uni-Zeiten).

Das beste zum Schluss:

Ich habe mit Madame (8) ausgehandelt, sie steuert quasi die Hälfte zur Autorensoftware Papyrus Author bei, wenn ich gewisse Bedingungen erfülle (ihre Bedingungen). Die Software ist mächtig und jeden Cent der 200€ Wert.

Nun, Leute, es gilt einen Roman mit mind. 250 Seiten zu schreiben, und zwar so, dass dieser auch ohne, dass beteiligte Parteien sich blamieren müssen, zu Verlagen geschickt werden kann. Ja, I know, wie lange rede ich schon davon, und sehe ich mir all das an, was ich bereits geschrieben habe, habe ich das Ziel fast erreicht. Das Problem ist nur: All diese Geschichten sind unfertig und auf das fünffache geplant. Tja.

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Winter is coming!

Es wird kalt. Nächste Woche gibt es Schnee. The End.

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Woche #2110, oh wait.. #2810

Es ist Oktober. Es ist Herbst. Es windet. Stark sogar. Blätter verwelken. Hochlandrinder grasen friedlich. Gobbolino fängt Mäuse und verspeist sie von Kopf bis Schwanz. Den Salat (das Grasbüschel, welches er bei der Jagd mit ausgerissen hatte), hat er allerdings nicht angerührt. Habe ich diese Geschichte nicht schon mal erzählt? Mir dünkt, ich hätte sie bereits erzählt. Nun denn, Gobbolino der herbstliche Jäger. Ich habe das Geräusch noch deutlich in Erinnerung, wie das kleine Köpflein der Maus zwischen seinen Zähnen zermalmte.

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Der 24jährige Herr übrigens, liebt das Springen. Und wenn ich ihm den Sattel auflege, schaut er zu mir, als ob er mich fragen wolle, nein, warum denn? Ja, weil wir das ab und an müssen. Zumindest eine gewisse Zeit. Danach kommt er runter, und wir springen viel besser! Ja, nach wie vor reite ich ohne Sattel sicherer als mit: auch über ein 55cm Hindernis (das ist hoch für mich! Und ich klebe am Rücken wie ein Zeck!) und der Herr? Der tut nichts anderes, als nochmal 30cm drauf zu legen und einen Galoppsprung auszulassen (da hats mich in den Sattel zurück geschlagen, dass ich jetzt, Tags darauf, wirklich alles spüre, meine Hüfte!). Und wenns schief liegt, sucht er sich die höchste Stelle aus! Ja, es gefällt ihm sehr.

Als wir dann endlich den Sattel weg legen konnten, fragte eine andere Reiterin, ob ich denn Lebensmüde sei! Nein, warum? Mit Sattel reiten ist doch viel gefährlicher! Ist es tatsächlich. Falle ich ohne Sattel, rutsche ich meist schon runter und lande auf den Füßen, bevors gefährlich wird, mit Sattel allerdings, versucht man sich bis zum bitteren Ende fest zu halten, und landet dann oft sehr unglücklich. #TeamBareback.

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Wann immer ich in diesen Snowboarder- und Skateshop „Moreboards“ gehe, komme ich mit einem Paar pinken Schuhen heraus. Ja, das Skateboard fahren, man muss es tatsächlich sagen, ich habe Talent dafür. Nein, wirklich. In diesem, meinem fortgeschrittenen Alter, in welchem man sowas nun wirklich nicht mehr anfangen sollte (vor allem schon der Verletztungsgefahr wegen), fahre ich unfassbar gut. Ja, das darf man so sagen. Allerdings muss man auch sagen, dass ich meine Hüfte allmählich spüre. Ja, ich habe Schmerzen.

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Gestern früh schneite es und der Schnee liegt noch. Ich verspürte eine dezente Weihnachtsstimmung nach „am Fenster sitzen und Schnee beobachten“, „Tee trinken“, „Keksteig essen“ und „Geschenke!!!!“

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Woche #0209

Man beschwerte sich, dass ich nicht mehr blogge, also hier ihr lästigen Menschen, nehmt das (übrigens drei unangenehme Beiträge sind in quasi Vorbereitung (bedeutet, geschrieben aber noch nicht beendet mit Korrektur und so: zwei politische und einen feministischen Beitrag).

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Als ich jung war, wäre ich auch gerne Skateboard gefahren, aber ich entschied mich für die Rollerblades. Warum? Einerseits wars einfacher, vermutlich, andererseits fuhren damals (wir wollen keinen genauen Zeitrahmen nennen) nur die coolen Kids mit Skateboards und somit starb die Idee schnell. Ich war einfach zu uncool dafür. Hätte mich lächerlich gemacht. Und was hätte ich denn damit wollen? Ahahahaha! Und da ich bereits ein von Mobbing gebranntes Kind war, erachtete ich es nicht als notwendig an, den Peinigern noch einen Grund zur Belustigung zu geben.

Bis zum heutigen Tage: Es wurde schon bei Einzug überlegt, sich nicht vielleicht ein Longboard zu kaufen, damit man den mühseligen Weg schneller beschreiten und Zeit sparen kann. Aber, nur fahren ist doch langweilig. Weil man möchte ja auch Tricks machen und springen und so. Sich die Knochen auf die alten Tage brechen, die noch nie gebrochen waren und solche Dinge. Und somit wurde aus der Idee Longboard ein Skateboard!


Welches es wohl geworden ist?

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Der Mauz hat Hausarrest. Ein (man vermutet) Marder hatte ihm erst kürzlich in den Hintern gebissen (die Löcher sind gut erkennbar), und zunächst ahnte man nichts, nichts war sichtbar, er jaulte etwas wenn man ihn aufhob, aber es hätte auch ein Bienenstich sein können, da die Schwellung nach ein paar Tagen wieder zurück ging. Tja.

Bis sie wieder kam, die Schwellung.

Der Tierarzt entfernte unter fauchen, jaulen, kratzen und beißen den Eiter, säuberte die Wunde und wie immer, bei der Antibiotika-Spritze „hängt es ihm komplett aus“; Gobbolino wird zur tollwütigen Wildkatze, die sich immer wieder aufs Neue befreien kann, selbst wenn zwei Leute ihn fest halten. Ja, er hasst Spritzen. Er hasst sie wirklich.

Tagsüber war er mühsam, beleidigt, „zwider“, müde und absolut fertig mit der Welt. Nein, er durfte heute nicht hinaus. Nein, einen Tag nach dem Antibiotikum bleibt er zuhause. Aber morgen darf er. Wenns sein muss.

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Zufrieden?

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Mauz! Waldkatze!

Nun sind es zwei Wochen und Gobbolino, so glaube ich, erfreut sich bester Gesundheit und Wohlbefinden. Es wurde bereits Bekanntschaft mit Diego, dem roten, dicken Kater gemacht und Jamie, dem scheuen, kleinen getigerten Kater – und wir waren bereits im Wald spazieren. Wie ich heute feststellen musste (anhand der Blaubeer-Flecken auf seinem weißen Fell), streunt er dort auch schon allein herum.

Es heißt ja, man solle Katzen mindestens 2 Wochen drinnen lassen. Eine Woche, wurde beschlossen, ist genug. Die ersten Tage traute er sich ohnehin kaum weiter als ins Stiegenhaus – wurde dann jedoch immer mutiger.

Nach und nach wurden die Spaziergänge weiter ausgedehnt. Danach ging es zum nahe gelegenen Feld. Besonders gern schleicht er zwischen Mais hindurch. Ab und an verirrt er sich noch ins falsche Haus, bemerkt dann aber, dass der Kratzbaum fehlt und kehrt zurück ins richtige. Ich denke Tagsüber schläft er in fremden Gärten, in welche er auch ohne zu zögern, hinein scheißt, ganz gleich ob wer zuschaut oder nicht.

Und schlussendlich wars nach einer weiteren Woche soweit, und wir gingen in den Wald. Ein Nadelwald (er kennt bisher nur Laubwälder mit schiefen Bäumen) und er sieht sich mit einer neuen, moosigen Situation konfrontiert und steilen, hohen Bäumen, auf die man nicht klettern kann (vielleicht kann ich ihm ja eine Art Kletterpark bauen). Beim gehen hebt er also eine Pfötchen noch sehr seltsam und weiß oft nicht, kann er da drauf treten? Da ist alles so anders! Es gibt sogar einen Mini-Teich.

Allerdings und das ist sehr begrüßenswert, gibt es hier viel, viel weniger Zecken. Und bisher erkundschafteten wir auch nur ein kleines Gebiet, wobei ich glaube, dass er bereits weiter gegangen ist als von mir erlaubt. Denn hoch erhobenen Schwanzes führte er mich auch schon abseits des Bekannten auf kleine, verworrene Pfade.

Nein Gobbolino, noch nicht! Dieses Gebiet reicht vorerst.
Ich will aber! Warum nicht? Ich will aber!
Nein!
Gut, dann mach ichs eben alleine..

Kinder..

Ja, ich glaube er hat sich gut eingelebt. Unregelmäßige aber künftig eventuell mehr regelmäßige Livestreams von unseren Spaziergängen gegen Abend (zw. 1730 und 1900) gibt es übrigens auf seinem Instagram-Account, den ich versuche wieder etwas aktueller zu halten. Es fehlen noch Fotos vom Juni und Juli.

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Gobbolino ist da! #1

Gestern um 18:00 Uhr wurden die letzten Habseligkeiten, die Gobbolino besitzt, verstaut und inklusive ihm und ins neue Zuhause gebracht. Er war sichtlich verwirrt warum denn jetzt all seine Sachen weg sind. Er muss allerdings bemerkt haben, dass der Weg ein anderer (und nicht zum Tierarzt) ist, denn das Jaulen war weniger als sonst.

Ab jetzt, in unterschiedlichen Zeiten, ihr Deutschlehrer und Grammar-Nazis, seht es mir nach:

Es ist 19:13

Gobbolino frisst! Das Klo wurde abgetastet, aber noch nicht benutzt. Sein Zelt hatte er begutachtet. Ich habe das Gefühl, dass es ihn viel weniger kümmert als mich. Zuerst verkroch er sich noch unter bzw. hinter der Couch, tastete sich dann aber langsam vor. Vielleicht lag es auch etwas daran, dass ich die gesamte Wohnung mit getragenem Gewand von mir quasi ausgelegt habe und er sich weniger fremd fühlt und überall bekanntes roch?

Es ist 19:27

Er kam auf die Wohnzimmer Couch! Wir kuschelten kurz. Dann hüpfte er wieder weg. Eine Stunde später fast, geht er selbstsicher durch sein neues Revier.

Es ist 19:40

Er liegt unterm Bett und peitscht mit dem Schwanz.

Es ist 19:42

Jetzt wirkt er entspannter. Aber noch nicht zufrieden. Er möchte wohl Ruhe.

Es ist 20:07

Er rastet unterm Bett.

Es ist 20:12

Wir liegen/lagen auf dem Bett und kuschelten. Er schnurrte. Rückblickend betrachtet, tat er das wohl eher, um mich zu beruhigen, und nicht umgekehrt. Mittlerweile wurde auch das Klo benutzt.

Es ist 20:31

Jetzt liegt er auf seinem Thron im Wohnzimmer und beobachtet durch große Fenster was sich draußen tut. Regen. Autos. Menschen. Er wohnt jetzt im ersten/zweiten Stock und muss übers Stiegenhaus ins Freie. Aber das Freie ist bald da. Und so viele Häuser gibt es da nicht. Dafür aber einen Bauern mit Kühen und Hunden, die bellen.

Ab 21:00

lag er auf seinem Thron und döste vor sich hin, bis die Menschen sich um 22:30 schlafen legten.

Nachts

Nachts war Gobbolino etwas unruhig. Einmal kam er von selbst und lag auf meinen Füßen. Einmal jaulte er von draußen (er kannte sich wohl nicht aus) und kam dann schnurrend in meine Arme gekrochen. Ein anderes Mal holte ich ihn, und irgendwann ist er wohl draußen am Thron eingeschlafen. Früh morgens fand er sich hinter der Couch wieder (die oben und auf der Seite mit einer Decke abgedeckt ist, sowie der Boden, damit er einen wirklich geschlossenen Rückzugsort hat – neben den zig Katzenhöhlen in diversen Kästen).

Es ist 7:20 am nächsten Tag

Vorhin spielten wir ein wenig. Bisher macht er noch keine Anstalten, raus zu wollen. Ein wenig Sorge habe ich, dass er sich im Stiegenhaus fürchtet, da sich noch 5 weitere Parteien im Haus befinden. Aber daran wird er sich vermutlich gewöhnen. Hoffe ich.

Es ist 9:21

Er liegt hinter der Couch und schläft. Manchmal streckt er sich, dann rollt er sich wieder ein.

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Schneekatze!

Gobbolino gibt es auch auf Instagram! Zwar mag er es gar nicht, wenn ich ihn fotografiere und ihm dieses Ding sinnlos ins Gesicht strecke, aber er freut sich sicherlich über ein paar Follower mehr!

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Woche #3012

Auf Wunsch einer gewissen Person wird also dieser Eintrag angelegt.

Was ist passiert? In den letzten Wochen, den letzten Tagen und letzten Stunden vor dem Jahreszahlen-Wechsel. Denn eigentlich und seien wir uns ganz ehrlich, ist Silvester lediglich eine Kalenderangelegenheit. Das Jahr springt um eine Zahl nach vorne, TIER 20. Wir verlassen das gewohnte, bereits durchgespielte 2019 (mit dem einen oder anderen offenen Quest), und werden die ersten Wochen immer noch 2019 schreiben, und uns denken: Oh, 2019! So jung war ich damals noch und so alt bin ich heute! Und trotzdem schwingt eine gewisse Symbolik mit: Man will Silvester mit dem/der/den Liebsten verbringen, bestenfalls in Ruhe und Frieden, ohne Knallzeugs, welches Tiere verschreckt und so manchem kleinem Kind bei der Herstellung die Hände zerfetzt hatte. Aber, not such a fun fact at all, so meinte die Bekannte meiner Mutter: Ziehen die Kinder und Jugendlichen es vor, schlecht bezahlt in Kleider-Fabriken und eben Knallkörper-Fabriken und dergleichen zu schuften, anstatt auf dem Kinderstrich. Boykott ist also auch keine Lösung. Tjo. Dumm gelaufen.

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Aber was ist jetzt eigentlich passiert?

Der rotbraune Herr, denn ich aktuell 2-3x die Woche reite, traut sich mittlerweile ordentlich Gas zu geben, wenn wir draußen galoppieren. Bei ihm übrigens gänzlich ohne Festhalten. Wenns bei den Haflingern manchmal einen Griff in die Mähne gebraucht hat, bringt mich jegliches festhalten mit den Beinen oder an der Mähne (und sei es nur, dass die Zügel aufgenommen sind) aus dem Gleichgewicht. Ich weiß nicht, für wen das was aussagt.

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Habt ihr gewusst, dass man verschneite, matschige und eisige Almen auch ohne wintertaugliche Ausrüstung besteigen kann? Durch den Wald und so? Wo es keinen Weg gibt. Mit Sneakers und Herbststiefel und Jeans? Ja, kann man. Man gefährdet zwar sich, das eigene Leben und andere dadurch (in dem man in den Vordermann rutscht, beide in den Abgrund stürzen, gemeinsam sterben und von Füchsen aufgefressen werden. Fuchs Bebis!! Bebi Fuchsis!), aber es funktioniert. Und wenn man Menschen mit zwei Gehstöcken im Wald belächelt, muss man dennoch anerkennen, dass sie so manches Mal durchaus notwendig und von Nutzen sein könn(t)en. Im Sommer dann nochmal. Dann barfüßig.

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Übrigens könnte ich ohne Verluste auf Fleisch verzichten. Dieses Fleischimitat, welches sich in veganen Dönern befindet, könnte man, wäre man unwissend, nicht von Tierischem unterscheiden. Wozu man immer noch auf richtiges Fleisch bestehen muss und nicht einfach den Anbau von… was auch immer das war .. fördert, bleibt mir etwas schleierhaft. Oder zumindest Fleisch aus der Petrischale. Es ist nun wirklich nicht mehr notwendig Tiere dafür zu töten. Andererseits ist es notwendig auf Menstruationsartikel (und mir scheiß egal ob es Alternativen gibt) nach wie vor eine Luxussteuer zu setzen und Brüste zu sexualisieren.. also, ja, nein. Wird sich auch in den nächsten zehn Jahren vermutlich, wahrscheinlich und mit ziemlicher Sicherheit nicht ändern.

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Oh! Gutes Stichwort. 10 Jahres Challenge!

Auf der einen Seite sehen wir 2009. Auf der anderen 2019 (oder 18, same same). Und ja, es stört mich massiv, dass die eine Collage nicht auch schwarze Umrandungen besitzt, aber ich bin jetzt wirklich zu faul, alles neu zu machen.

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Dem Mauz scheinen die Knaller nichts auszumachen. Er liegt friedlich im Bettchen und schläft. Er hatte übrigens wieder Verletzungen… ich werde wohl bald ausreichend Fotos für eine „Warrior Wall“ haben, die seine Verwandlung vom hübschen fotogenen Mauz in eine Kampfkatze veranschaulichen wird: Inklusive Verletzung (einst blutete er wie Maria aus den Augen), Genesung und Narbe.

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Btw: Wenn jemand zu euch sagt: „Leck mich am Arsch!“ sagt darauf: „Mit oder ohne analer Penetration?“

I know. Is kindisch. Aber genau so kindisch ist es, andere mit Kraftausdrücken zu beleidigen. Aber wisst ihr, wie es der anderen Person aushängen könnte, wenn ihr sie in ihrer Rage so gar nicht ernst nehmt und damit kontert? Ja, ich habe mir das heute erst kürzlich ausgedacht! Ist das nicht toll? Ist es nicht? Ist es?

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Last but not Least:

Was schätzen wir, in welchem Zeitraum wird Türkis-Grün gesprengt? 50 Tagen? 100? Und was wird der Auslöser sein?

Ich finde ja, dass alle Teilnehmer einer Wahl (hier: Strache, Hofer, Kurz, Kogler, Rendi-Wagner usw.), sollte das Ergebnis nicht wie vorgesehen (in Österreich 5 Jahre) halten, für die nächste Runde (aka Neuwahlen) disqualifiziert werden. Ich fände das nur fair. Und sinnvoll.

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Song des Tages:

 

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Woche #2606

Hitze! I welcome you! Heute soll der heißeste Tag des Jahres bisher sein: 38 Grad! Und trotzdem werde ich die angenehm warmen Stunden am See unterm Schirm verbringen, ich bin definitiv nicht scharf drauf mir einen Hautkrebs zu züchten, mir eine vorzeitige Hautalterung einzufangen oder radiation damage zu bekommen.

Vor ein paar Tagen bin ich auf eine Biene getreten, die zweite in meinem Leben. Natürlich trauerte ich sofort um das arme, getötete Tier, und nehme meine Schmerzen und den angeschwollenen Zehen für meine Unachtsamkeit in Kauf. Ein paar Wochen zuvor hatte mich eine Wespe/Hornisse/sonst was gestochen, die sich in meine Hosen verirrt und am Oberschenkel einen sehr, sehr schmerzenden Stich hinterlassen hatte. Da kein Stachel zu sehen war, gehe ich davon aus, das Tier hat überlebt. Am gleichen Abend war ich mit einer Freundin im Kino, und zum Glück waren wir die einzigen (Jap, die einzigen im ganzen Saal), denn die gelegentlichen Schmerzensschreie, wenn der Schmerz wieder richtig einkickte, waren notwendig.

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Der Kater mag die Hitze nicht und hechelt. Aber er geht gerne spazieren; abends, habe ich mich erst grad nieder gesetzt um meine kostbare Zeit auf Social Media zu vergeuden, mauzt er und ist lästig, bis ich eine Runde mit ihm gehe. Wenns ihm zu langweilig wird, streunt er alleine weiter. Aber er möchte durchaus Zeit mit mir verbringen. Vermutlich fühlt er sich sicherer. Letzthin waren wir im Zeckenwald. Trotz Schuhe hatte ich nach 10 Minuten 7 Zecken am Bein. Er wollte gestern wieder dorthin. Ohne mich.

Seine Wunde ist übrigens auch gut verheilt: Vor einiger Zeit drückte ich auf sein Köpfchen und plötzlich trat Eiter aus. Schnell eilten wir am nächsten Tag zum Tierarzt. Er bekam Antibiotika, die Wunde wurde gereinigt und sie verheilt gut. Vermutlich wars die Nachbarskatze, die Jägerin, die die Gang hier kontrolliert und durch die Gegend scheucht, die ihm ihren Zahn beim Kämpfen in den Kopf gerammt hatte. Mit dem alten Kater Bruno versteht er sich, da faucht er nur.

Auch wurde sein Köpfchen geschoren und ich hatte Anfangs wirklich Probleme, ihn in einer guten Position zu fotografieren.

Und tja, was soll ich sagen: Er ist ein Fotomodell wie aus dem Buche! Ich habe mir ja wirklich überlegt, ihm einen eigenen Insta-Account zu machen, mit # und einem Foto pro Tag, einem richtig guten Foto pro Tag für Fame und Fortune und so. Aber ich fürchte, es wäre mir einfach zu mühsam. Ich bin einfach nicht konsequent genug dafür. Aber vielleicht bekommt er ja doch eines Tages einen..

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Die Tierchen sind mittlerweile wieder auf der Alm, und ich war sie bereits wieder besuchen. Die letzten Tage waren herrlich entspannend. Da Madame immer wieder angefangen hatte zu grasen (und das über Wochen hinweg), dachte ich mir, ja gut, anstatt uns beide den letzten Nerv zu rauben, soll sie zumindest weiter gehen und siehe da, sie graste zwar, aber mit einem „weiter!“ und Lob danach, funktionierte es dann sehr gut. Ich verbrachte die Tage an ihre Beine gelehnt im Schatten zur Mittagsstunde und es genügte, Teil der Herde zu sein. Bis die „Bebyschnauzer“, meine Bezeichnung für die heurigen Fohlen, kamen und lästig waren.

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Und dann ist da noch eine Sache:

Ich hatte diese Woche meine erste Mammographie. Ja, es ist so unangenehm wie alle behaupten und nein, der Knoten in meiner Brust ist weder ein Knoten noch eine Zyste. Es ist eine Rippe. Case closed.

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