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„Game of Thrones“, S07E01

Never mess with Arya Stark.

The North remebers!

Achtung, Spoiler.

Episode 1 beginnt mit Arya Stark, wie sie die Sippe der Freys ermordet und sich anschließend auf den Weg nach Kings Landing macht, um Queen Cersei zu töten – was von einem Trupp Soldaten (u.a. mit Schmuse-Singer-Songwriter und BFF von Taylor Swift Ed Sheeran (der auch zu Beginn singt)) mit Gelächter aufgenommen wird. Wie auch sonst, es sind die Soldaten der Lannisters, die in den Norden geschickt wurden und sich auf dem Heimweg befinden. Sie erzählen rührende Geschichten und auch wenn Arya sie eigentlich töten sollte, werden sie wohl am Leben gelassen, immerhin teilen sie einen erlegten Hasen mit ihr. Sei zu einem Fremden nett, dann ist ers auch zu dir.

Und sie endet mit Daenerys Targaryn, die zum ersten Mal seit langer Zeit ihre Heimat Dragonstone betritt und sich sogleich in den verlassenen Hallen ans Werk macht. Die Drachen sind derweil gewachsen – und unter der Festung, soviel findet Sam heraus, gibt es jede Menge Dragonglas. Nachdem Jon also die Nachricht von Sam erhält, wird er sich umgehend auf den Weg dorthin machen und Daenerys bitten, ihm beiseite zu stehen.

Am anderen Ende, beziehungsweise in der Mitte befindet sich Mad Queen Cersei, die damit konfrontiert wird, dass sie von Feinden umzingelt ist. Somit hatte sie nach Euron Greyjoy geschickt, der ihr eine Flotte im Gegenzug für ihre Hand bietet – denn seit er ein kleiner Junge war, wollte er nur eines: die schönste Frau heiraten. Aber Cersei lehnt ab. Jaime atmet auf. Und Aeron kommt wieder, wenn er ein passendes Geschenk für sie hat. Alles in allem liegt es eigentlich in Jaimes Hand seine Schwester zu töten – denn sie sind die letzten verbliebenen Lannisters und nachdem Cersei drauf und dran ist, auch noch den letzten Rest des alten Reiches in den Abgrund zu treiben..

Anders bei den Starks. Bran kehrte eben hinter die Mauern zurück, und wird sich vermutlich auf den Weg nach Winterfell machen. In Winterfell rät Sansa Jon sich nicht so dumm wie sein Bruder und ihr Vater zu verhalten, denn beiden hatte es den Kopf gekostet. Lord Baelish wittert seine Chance aber Sansa durchschaut ihn, sie hat doch einige Dinge von Cersei gelernt – und im Dialog mit Jon, warnt sie ihn, Cersei sei zu allem fähig (nachdem diese möchte, dass Jon sie als Queen akzeptiert). Der geschwisterliche Zank wird alsbald beiseite geschoben, Jon hat nichts für Spielereien übrig, denn: Winter has come.

Und auch die Eis Zombies bekommen einen kurzen Auftritt mit all den Gefallenen, die nun im Heer der Toten kämpfen. Wun Wun! Wir ahnen schlimmes – wenn Riesen wieder auferweckt werden können, dann auch sicherlich.. Drachen? In ebenso garstig winterlicher Stimmung kehrt The Hound zurück und reitet mit den Lord of Light-Anhängern und Wiederauferstanden an einer Hütte vorbei. Die Pferde sind erschöpft, die Männer müde, aber The Hound möchte dort eigentlich nicht Halt machen. Sei nett zu Fremden, dann sind sie auch nett zu dir. Welch Ironie. Er erinnert sich an den Mann und dessen Tochter, die einst in der Hütte gelebt und nun als Skelette auf dem Bett liegen. Die einst ihn und Arya aufgenommen und er sie danach ausgeraubt hatte. Und sie waren beinahe am Hungertod gestorben. Beinahe, denn der Vater hatte die Tochter ermordet und sich folgend darauf das Leben genommen. Right in the feels.

Das beste an der Folge: Neben Aryas Rache Feldzug – Lyanna Mormont! Spin-off! Spin-off!

Jon hatte angeordnet, dass auch Frauen kämpfen sollen, warum sollte er auf die Hälfte Population verzichten. Und Lord Glover frägt, ob er tatsächlich vorschlägt, einen Speer in die Hand seiner Enkelin zu geben. Und Lyanna: „I don’t plan on knitting by the fire while men fight for me,“ und weiter: „I might be small, Lord Glover, and I might be a girl, but I am every bit as much a Northerner as you.” Außerdem, niemand hat ihr zu sagen was sie zu tun habe, auch Lord Glover nicht. So sieht eine Kriegerin aus!

Next! Und es sind nur 7(!) Folgen.

Voraussagen

Ich sage voraus, dass sich Jon und Daenerys bald treffen und er sie um Hilfe bitten wird. Jaime wird Cersei gegen Ende der Season töten, nachdem die Flotte der Greyjoys an die drei Drachen verfüttert wurde (Man frägt sich, wie viel die Viecher eigentlich fressen..). In Season 8 wird man hoffentlich endgültig auf die White Walkers treffen, und Jon und Daenerys heiraten (weil – „A Song of Ice and Fire“ – oder es ging immer nur um Jon und er ist der Sohn von Eis und Feuer..). Arya kehrt nach Winterfell zurück und Lyanna und sie werden beste Freundinnen. Und gegen Ende wird niemand auf dem eisernen Thron sitzen, da all seine Einzelteile für den großen Zombiekampf am Ende der 8. Season gebraucht werden. It is what it is.

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Well, well, well

Die Bundespräsidentenwahl, No. 2, in Österreich steht bereits in den Startlöchern, die Gesichter grinsen von den Plakaten und eigentlich mag man nicht. Man mag nicht erneut wählen gehen, man wählte bereits und eine Neuauszählung der betroffenen Bezirke wäre ausreichend gewesen.

Zur Erinnerung: Die Verliererpartei (FPÖ) forderte eine Wahlwiederholung, da unter den gegebenen (und wie seit jeher bekannten österreichischen schlampigen) Umständen, die Möglichkeit eines Betruges gegeben war. Man konnte zwar keinen Betrug feststellen, aber der Klage wurde stattgegeben, die Wahl wird wiederholt. Und kurz darauf ein Sprecher, sinngemäß: Wir wiederholen so lange, bis das Ergebnis passt.

Man mag sich an den Kopf gegriffen haben, als man erfuhr, dass der Brexit das Resultat eines schief gelaufenen internen Machtspieles gewesen war. Und man mag nur den Kopf schütteln, wenn man sich den amerikanischen Kandidaten Trump ansieht und hoffen, dass er irgendwann die Bühne betritt und sagt: „Ihr Idioten, ihr wählt jemanden wie mich? Wie bescheuert seid ihr eigentlich?“ Wunschdenken. Jedenfalls finde ich immer noch die Idee unterhaltsam, dass Trump die Mauer zu Mexiko baut, mit Nordkorea einen Atomkrieg startet, der Norden Amerikas dem nuklearen Winter heimfällt, die Einwohner zu Zombies verkommen und Südamerika zu Westeros und Europa zu Essos wird, während Vögel zu Drachen mutieren. Aber das ist eine andere Geschichte und mag ein andermal erzählt werden.

Und dann blickt man verwirrt nach Österreich und frägt sich, warum die Schlachtlämmer die Metzger wählen, solange diese „Ausländer raus!“ schreien, warum Rassismus über Feminismus triumphiert und die Beschneidung eigener Privilegien zwecks Nationalismus in Kauf genommen wird. Wtf? Warum wiegt der gekränkte Stolz der Verlierer-Partei mehr als wie gültige Wahlen und Demokratie?

Interessant: Der Kandidat der Verliererpartei rief folgend auf, die Briefwahl aufzuheben. Just in diesem Moment tauchten zahlreiche Meldungen von Defekten Wahlkarten auf. Kann das Zufall sein? Kann es?

Empfehlung: Öffnet euch eine richtig schlechte Flasche Wein, folgt den verlinkten Artikel und kotzt. Kotzt soviel ihr könnt und dann erfreut euch über den glücklichen Umstand, dass wir zumindest wählen dürfen. /Ironie off

Eventuell Interessant:

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„Me before you“

Daenerys Stormborn of the House Targaryen, the Unburnt, the First of Her Name, Queen of Meereen, Queen of the Andals, the Rhoynar and the First Men, Lady Regnant of the Seven Kingdoms, Protector of the Realm, Khaleesi of the Great Grass Sea, Breaker of Chains and Mother of Dragons trifft schlussendlich doch noch Tywin Lannister und kümmert sich um dessen, nach einem Unfall gelähmten Sohn Finnick Odair (Hunger Games went wrong?), während ihre Beziehung zu Neville Longbottom deutlich darunter leidet, aber Clara Oswald, ihre Schwester, ist damit einverstanden. Denn! Und nun der Twist, der vermutlich die erste Flut an Tränen im Saal lostrat: Finnick möchte so nicht mehr leben. Einst war er vital und voller Abenteuerlust. Nun ist er gelähmt, kann gerade noch den Finger bewegen und Sarkasmus ist sein bester Freund. Khaleesi, die hübsche aber einfache Kellnerin, von der reichen Mutter auserwählt (und bezahlt), soll ihm den Lebenswillen zurück bringen. Doch der Brief aus der Schweiz liegt schon da.

So. Jetzt aber ordentlich.

Der Film erzählt eine Liebesgeschichte und behandelt dabei das Thema Sterbehilfe. Man erinnere sich an Ramon Sampedro, einem spanischen Autor, sowie die Verfilmung Mar Atrendo mit Javier Bardiem, die seinerzeit heftige Diskussionen in Spanien um die Sterbehilfe ausgelöst hatte. Darf man den Medien Glauben schenken, so zog auch die Buchvorlage Diskussionen nach sich.

Die Sterbehilfe ist stark umstritten. Man unterscheidet zwischen aktiver und passiver Sterbehilfe. Die aktive Sterbehilfe erfüllt den Wunsch des Patienten sein Leben zu beenden – diese ist in Österreich, der Schweiz und Deutschland verboten. In Belgien, Niederlande, Luxemburg und im US-Staat Oregon aber erlaubt. Die passive Sterbehilfe bedeutet, dass auf alle Handlungen verzichtet werden, die das Leben weiter verlängern könnten. Folgend gibt es noch die indirekte aktive Sterbehilfe, die zwar keine Lebensverlängernden oder verkürzenden Maßnahmen vornimmt, aber ausreichend Schmerzmittel verabreicht.

Die Kontroverse wird im Film nur am Rande angesprochen, der Vater gewährt dem Sohn den Wunsch, die Mütter – des Sohnes und die der Kellnerin, sind anderer Meinung. Auch sie selbst ist hin und her gerissen, hatte sie sich doch nach und nach in ihn verliebt; und nicht zuletzt zweifelt sie, da die Mutter sie hoch bezahlt und ihre Familie das Geld braucht. Schlussendlich gibt ihr die Schwester den Anstoß das beste aus den verbleibenden Monaten zu machen, mit manchmal mehr und manchmal weniger Erfolg. Er entschließt sich aber gegen Ende immer noch für den Tod und finanziert ihr einen Neustart.

War der Film gut? Zig Taschentücher und viel mehr Tränen und Nasen, die geschnäuzt haben, würden sagen Ja. In großer überwiegender Zahl waren es Frauen, die den Film besuchten und Männer, die (vermutlich) von ihren Freundinnen überredet wurden. War der Film gut? Emilia Clarkes extrovertiertes Augenbrauenspiel tanzt noch vor meinem inneren Auge. Etwas weniger wäre dann vielleicht mehr? Sie gefällt mir als Daenerys wirklich sehr gut, und bis zum Ende dachte ich mir: Jenna Coleman (die Schwester, Clara aus Doctor Who) wäre soviel besser in der Rolle gewesen. Gegen Ende war ich jedoch mit der Wahl einigermaßen zufrieden. Es war ok.

War der Film gut? Hat er mich berührt? Berührt, teilweise. Belustigt, auf jeden Fall. Wäre eine Katze oder ein Hund der Hauptakteur gewesen und gegen Ende gestorben, ich hätte gejault wie ein geprügelter Schlosshund und wäre meinen Mitmenschen noch Tage danach damit in den Ohren gelegen. Ein tragisches Schicksal, die ewige Liebe, Selbstfindung – eigentlich alles interessante Themen, aber.. Ms. (8) fasste den Film nach Sicht des Trailers folgendermaßen treffend zusammen: Sie fängt an ihr Leben zu genießen und Dinge zu tun, die sie nie getan hätte, aber nicht, weil sie das will, sondern weil sie glaubt, er würde diese Dinge wollen und es für ihn eine Art Ersatzbefriedigung sein kann, ihr dabei zuzusehen?

Aber eines wurde ganz deutlich: Ich vermisse Clara Oswald.

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„Game of Thrones“, S06E09

Spoiler. Wirklich.

OMFG! Team DaenerYara! Team Sansa obviously! Lady Mormont! Drachen! Und! Und!

Zwei Fronten teilten sich 60 Minuten, 40 zu 60. 30 zu 70. Dammit! Daenerys hat ihre Drachen unter Kontrolle und Sansa verfütterte Ramsay an seine eigenen Hunde! Hell yeah! 25 Tage, 70 Pferde und Zig Hundert Leute extra..

„My rein has just begun.“

Drachen! Verdammt nochmal, Drachen! Daenerys befiehlt Drogon Feuer zu spucken, brennt gemeinsam mit seinen Drachengeschwistern ein Schiff nieder und die Überfahrt nach Westeros ist gesichert. Hochgradig episch! Zu guter letzt reiten Dothrakis in die Stadt und Daario schlägt dem Sektenmenschen den Kopf ab. Und während in Meereen die Menge tobt und die Kunde über Daenerys Sieg verbreitet wird, bereitet sich die andere Seite auf den Kampf der Bastarde vor.

„You’re going to die tomorrow, Lord Bolton. Sleep well.“

Noch am frühen Morgen entdeckt Sir Davos den Scheiterhaufen und Hirschfigur von Shireen. Die rote Hexe wird bezahlen müssen. The Lord of Light spricht zu ihr. Wie? Sie interpretiert seine Zeichen.. so gut sie kann. Sansa mahnt Jon zu warten, sie seien zu wenig, und wenn Ramsay sie in seine Finger bekäme, dann nicht lebendig. Die Schlacht, episch und mühselig und im letzten Augenblick, als sich der Norden in Unterzahl und am Ende befindet, ‚rettet‘ Lord Baelish mit einer Armee von Schwalben die Krieger von Winterfell, kurz bevor diese unter Leichenberge begraben werden. Die Gore Fraktion konnte sich wieder mal durchsetzen und der Sieg wird teuer erkauft sein.

„All memory of you will disappear.“

Die Konversation zwischen Daenerys und Yara war großartig. „The two were basically making eyes at one another the whole time they were on screen together, impressed by each other’s badassery and take-no-bullshit-from-the-man business“ (Nerdbastards.com). Ich hatte es mir fast noch etwas leidenschaftlicher und romantischer vorgestellt, aber immerhin ging es um harte Politik. Und der Flirt war im Endeffekt ebenso nett inszeniert als wie man es mit geschickter Dramaturgie hätte leidenschaftlicher machen können. 100 Schiffe? Euron Greyjoy kommt mit 1000. Dann sollte sie besser auf ihn warten? Mit ihm kommt aber auch die Heirat. Und was ist ihre Bedingung?

„I’d never demand but I’m up for anything, really.“

Hatten die Iron Islands denn je eine Königin? Genau so wenig wie Westeros. Die Kinder haben einiges gemeinsam, grausame Väter die eine noch kaputtere Welt zurück gelassen haben. Sie wollen es besser machen. „No more reaving, roving, raiding and raping“ – Aber so war es immer! Nicht mehr. Yara geht den Deal ein. Aber was, wenn jetzt jeder seine Unabhängigkeit fordert? Sie fordert nicht, sie frägt, korrigiert Daenerys Tyrion. Tyrion erinnerte sich an Theon, Season 1.

Und auch wenn die Männer die Schlacht austrugen, so waren es Daenerys und Yara, die sich gegenseitig als Herrscherinnen anerkannten und einen Pakt schlossen und Sansa, die einerseits Ramsay seinen Hunden verfütterte und mit Baelish Politik betrieb um Winterfell zu schützen. Zwar hätte sie es Jon mitteilen können und man hätte sich einige Männer gespart.. Nun ja. Hier ein lesenswertes Essay über die Frauen von Westeros: Friday essay: from Daenerys to Yara – the top ten women of Game of Thrones (theconversation.com)

Wie die Schlacht produziert wurde und um all jenen naiven Menschen, die ebenso um die Pferde fürchteten, eine ruhige Nacht zu bescheren, der siehe hier:

Und ein kleines Geschenk, danke Social Media:

ramsay

PS: Ich vermute das hier ist der Grund, warum GoT binnen 13 Folgen in den kommenden zwei Jahren sein Ende finden wird. Und vielleicht, weil die Geschichte zu Ende erzählt ist.. und weil irgendwer was von einem Jon Snow Spin-off verbrochen hat.. Ich bin immer noch für „The West of Westeros“ Starring: Arya Stark and Lady Mormont.

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„Game of Thrones“, S06E09 Twitter-Gif Edition

Spoilers, folgend ein paar Tweets, die ich recht amüsant und nett fand :) Liste erweitert sich sicherlich noch..

 

 

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„Game of Thrones“, S06E08

Spoiler! Folge gesehen? Inhaltsangabe nicht chronologisch und willkürliche Meinungsäußerungen folgen.

„A girl is Arya Stark of Winterfell and I’m going home.“

Arya suchte verwundet Schutz bei der Schauspielerin, diese pflegte sie gesund und just in dem Augenblick, als Arya mehr oder weniger genesen ist und die Schauspielerin die Rolle ihres Lebens als leidende aber rachsüchtige Cersei auf der Bühne dargeboten hatte, stirbt sie den Serientod. Ein paar Szenen später hängt auch das Gesicht des bösen Görs an der Wand und Arya ist „free to go“ – Ich ließ mir sagen, dass Arya nicht sterben wird, da des Schöpfers Frau sie abgöttisch liebt. Plante Arya die Verfolgungsjagd nachdem sie zu Needle führte?

Kam es nur mir so vor, oder war die Kamera-Führung in dieser Folge sehr.. Oldschool? Zoom auf Jaime als er Brienne nach schaut, wie sie den Fluß entlang fährt. Einst Verbündete, jetzt Feinde. Das nächste mal werden sie sich mit dem Schwert gegenüber stehen. Sein Schwert ist ihr Schwert! Typische Close-ups von Füßen die am Boden landen, und Mauern, die mit Blut(Orange) beschmiert werden – als möchte die Kamera sagen: Ich gebe dir vor, wohin zu schauen hast, ich zeige dir wohin dein Fokus gelenkt wird, schau auf die „blutende Orange“, blick auf die Mauer! Genau dahin, und zwar genau auf diesen Punkt! Mir kam es auch vor, als versuchte man, auch durch die längeren Sequenzen, die eigentlich nichts zur Geschichte beitrugen – wie Tyrions Witze und der hartnäckige Versuch das Paar dem Wein gefügig zu machen, sowie die lange Verfolgungsjagd – Spannung aus der Geschichte zu nehmen, um vielleicht das Seasonfinale besser aussehen zu lassen oder die Geschichte soweit auszudehnen, dass noch mehr Spannung erzeugt wird, aber man sich das beste eben aufsparen und bis dahin irgendwie Zeit füllen muss. Und kann es sein, dass die Inszenierung gewisser Szenen – wie Daenerys wütender Eintritt („Da bin ich zwei Tage nicht da und ihr zerstört alles!“) oder Jaimes Blick nach Brienne („Auf bald.. im Krieg“) – etwas an eine Seifenoper erinnerte?

Und wenn ich im letzten Beitrag noch von schwachen Männern sprach, kam der Hound gelegen, der hier und da ein paar Leute abschlachtet, deren Witz mehr schlecht als recht inszeniert war und man ihnen schon deswegen die Erlösung gönnte. Schlussendlich trifft er auf die Lord of Light-Männer und ganz düster erinnere ich mich an deren frühere Zusammenkunft. Denen, die ebenfalls gegen die White Walker ins Land ziehen möchten, soll sich der Hound anschließen. Er ist ein Krieger. Nette Bemerkung übrigens auf Brienne und Arya: „Tougher girls than you have tried to kill me.“ Die früheren Bekannten des Hounds wollen die Brandstifter hängen. Er will sie abschlachten. Warum? Er habe geholfen das Dorf zu bauen. Einer bekommt er. Zwei. Zwei von Dreien sei fair. Er schwingt die Axt. Nein, sie werden ordentlich gehängt. Wtf?

Daenerys darf in exakt zwei Sekunden ihre Rückkehr verdeutlichen, während Drogon im Hintergrund kreist und Meereen von zig Schiffen der „Masters of the Free Cities“ angegriffen wird. Tyrion gesteht seinen Fehler. Ich vermute Yara wird in diesen Kampf mit einsteigen und sie gemeinsam mit den Daenerys vernichten, folgend Daenerys nach Westeros geleiten.

Wer braucht übrigens ein Spin-Off zu Jon Snow wenn er stattdessen Arya und Lady Mormont auf der Suche nach „The West of Westeros“ haben könnte? Verbreitet die Kunde!

Cersei hat den Mountain auf ihrer Seite. Cersei wird aber genau so auf die Galerie verwiesen, um dort die Ankündigungen des Sohnemanns andächtig zu lauschen. Es werde kein „Trial by Combat“ mehr geben, denn es sei barbarisch. Vor ein Gericht sollen sie und Sir Loras gestellt werden. Der Sohnemann im Bann der religiösen Fanatiker. Cersei’s Blut kocht.

Brienne, gute Brienne und Jaime. Werden sie wohl noch zueinander finden und wird Tormunds Herz gebrochen werden? Ein wenig Kaminfeuer fehlte noch bei der Unterredung; das Schwert sei ihres, und kurz darauf folgt dessen Ansprache, er liebe Cersei „no matter what“ und wenn Riverrun eingenommen werden soll, sodass er zurück zu ihr kann, dann soll es so sein. Fast in einem Atemzug vergleicht er Cersei mit Catlyn Stark, deren Bruder, Edmure Tully, rechtmäßiger Lord of Riverrun, als Gefangener herhalten muss(te) und schlussendlich die Tore für die Lannisters freigibt. Soviel zur Politik.

Blackfish währenddessen verweigerte die Hilfe an Familie Stark und stirbt ungesehen im Kampf gegen die Lannisters. Zuvor hatte Brienne mit Jaime ausgehandelt, dass wenn sie Blackfish zur Aufgabe bringen könnte, sie freie Bahn hätte.

Spekulation und Wunschdenken für die Zukunft: Daenerys wird in Kings Landing einfallen, die Armee der Lannisters dient den Drachen als Hauptgang. Cersei wird dabei von Arya aus Rache getötet. Daenerys ist von Arya beeindruckt. Jaime wird vom eifersüchtigen Tormund getötet. Vermutlich werden Yara und Theon im Kampf fallen, denn nachdem sie Daenerys nach Westeros brachten, haben sie keine Daseinsberechtigung mehr. Nachdem Daenerys die Iron Islands vom „Drowning God“ gesäubert hat, sowie Drogon zu Mittag Ramsay verspeiste, trifft der Hound wieder auf Arya und verliebt sich in Brienne. Daenerys trifft auf Jon. Es entflammt das Feuer der Leidenschaft. A Song of Ice and Fire. Nach dem Sieg über Kings Lading folgt eine Familienzusammenkunft der Starks. Vermutlich mit Mutter Stark als Lady Stoneheart. Bran ist mittlerweile auch eingetroffen. Taylor Swift lag falsch, als sie sang: „They are never ever ever ever getting back together“ – Und alle freuen sich. Sansa regiert in Winterfell. Jon warnt vor den White Walkers und zieht gemeinsam mit Arya und den starken Männern, sowie Daenerys und ihrer Armee in den Kampf der noch 13 Folgen andauernd wird. Tyrion wird Weinbauer nahe bei Kings Landing. Varys leistet ihm Gesellschaft. Vielleicht überlebt Yara ja doch und besucht gelegentlich Tyrions „Brothel“, dass er nebenher laufen lässt. Ich frage mich, was die Geschichte von Jon’s Spin-Off sein soll..

Erinnert sich noch jemand daran?

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„Game of Thrones“, S06E07

Spoiler.

Oha? Offenbar lebt der Hound noch. Und offensichtlich wurde er von einem Kommunen-Hippie gerettet. „What kept you alive?“ frägt er ihn. „Hate“ sagt er. Wer hat ihn getötet? Eine Frau. Wohl eher ein Kind. Der Hippie stellte die Götter in Frage, wer kenne denn schon die Namen und wieviele es sein mögen oder ob einer alleine, irgendwas gäbe es. Und ehe man es sich versieht, baumelt der Hippie am Strang, die Kommune von Gottesfürchtigen ermordet, alles im Hinblick darauf, die Rache und Mordlust des Hounds wieder zu erwecken.

Margaery übt sich in religiösen Schriften, der Lumpengreis ist erfreut, doch solle ihre Pflicht als Ehefrau, nämlich dem König einen Sohn zu schenken, nicht zu kurz kommen – Lust habe da mit nichts zu tun, aber die ist ihr offenbar vergangen. Cersei ist einsichtig. Die Großmutter jedoch sei in Gefahr, Körper wie Seele, so der Lumpengreis. Margaery, immer im Blickfeld der Nonne, rät der alten Dame zur Heimkehr und drückt ihr noch ein Zettelchen mit einer gemalten Rose in die Hand. I knew it!

Diplomatie im Hause Stark: Um die Wildlings zu überzeugen hat Jon das „Totschlag“-Argument (schrecklich schlechter Wortwitz) parat: „He died for us“ – Aber auch der Riese stimmt für ihn. Sie reiten weiter zu Bear Island und Lady Mormont, deren Onkel mit Jon kämpfte. Aber das Kind ist clever. Jon ist ein Snow, Sansa eine Bolton – aber die tat was getan werden musste um zu überleben. Aber das Kind weiß, Jon braucht ihre Armee. 62 ganze Männer kann sie entbehren. Stolze Männer. Aber warum sollte sie diese für einen Krieg opfern, der nicht ihrer ist? Sir Davos ist geschickt: es geht um den Kampf zwischen Leben und Tod – durch die Boltons wird der Norden gespalten und man brauche Einheit und die White Walker seien am Weg. Das Mädchen sagt, nachdem sie 1000 Jahre zu den Starks hielten, soll dieser Glaube heute nicht gebrochen werden. Doch beim nächsten Haus haben sie weniger Glück. Es regiert noch der Gedanke an Robb und wie viele für ihn gestorben sind: Haus Glover versagt die Hilfe, selbst auf Sansas Verweis hin antwortet er: „House Stark is dead“. Sansa schreibt Baelish..

Cersei, wird von der Großmutter zurecht gewiesen, denn ihr sei die Misere zu verdanken. Ihr sei es zu verdanken, dass Loras im Kerker haust und dass die Situation so sei wie sie nun ist. Derweil reiten Jaime und die Armee Richtung Nebelschloss. Hey, Bronn! Lange nicht gesehen! Im Auftrag von Haus Frey soll Blackfish in die Knie gezwungen werden – dieser jedoch gibt das Haus nicht auf, in dem er geboren wurde.

Ich erinnere erneut an meinen Eindruck: Oftmals fehlt es den Männercharakteren, sagen wir, das gewisse Etwas. Der Hound überzeugte etwas. Er hat ein starkes Motiv: Rache. Sicherlich, Jon hat ein Motiv: Die Rettung (fast) aller Beteiligten. Jaime führt Befehle aus und Ramsay ist einfach nur wahnsinnig, Tyrion ein gefinkelter Trinker – aber mir scheint, als binde man die Männer „gerade so“ mit ein. Liegt es tatsächlich am Motiv, oder lässt man ihnen einfach nicht die Möglichkeit, gewisse Emotionen zu wecken oder liegt es an der jeweiligen Season? Kaum ein feuriger Wille, bei dem man sich dächte: Omg! Und da nützen auch schwarze Locken nichts. Um Robb tat es mir Leid – was aber sicherlich auch am Gesamtevent lag und Joffrey hasste man – aber zumindest entwickelte man ein Gefühl dazu. Khal Drogo war zwar eindimensional, aber imposant. Jaime grenzte in den ersten Seasons an eine gewisse Ambivalenz und erneut: ein bösartiger Joffrey, dessen Charakter man den grausamst vorstellbaren Tod wünschte. Ramsay kommt dem vielleicht am nächsten: man ist gespannt welche Perversitäten ihm als nächtes einfallen. Aber der Rest ist.. nicht weiter bemerkenswert. Man weinte oder freute sich nicht um deren Verlust, man dächte sich wohl: Okay.. Ist halt so.

Hingegen bei den Frauen, täte es mir bei vielen Leid, wenn sie nicht mehr wären. Sehe ich das falsch? Und wenn ja, warum?

Yara/Asha FTW! :D Der „lesbische Macho“, wie genial! Auch wenn manch einer das schrecklich finden mag, dass man der Kriegerin Yara einen homoerotischen Touch verleiht – ich finde es toll :D Theon ringt. Wenn er weiterhin so sei, täte er wohl gut daran, sein Leben zu beenden. Sie zwingt ihn zu trinken. Ist er Theon Greyjoy? Denn sie braucht Theon. Armer Tropf, alle befehlen ihm was. Yara will nach Meereen und Daenerys einen Pakt vorschlagen um die Inseln zurück zu erobern. Yara will nicht auf den Thron, Yara hat Schiffe – Daenerys wird sie mögen.

Arya! Sie bezahlt Männer eines Schiffes doch dann tritt eine alte Frau auf, sticht ihr in den Bauch und das böse Gör grinst. Arya stürzt sich in den Fluss und läuft benommen mit Stichen im Bauch durch die Straßen. Die Homebase vermutet, es war der Faceless Man?

Eine höhnende Person meinte: Wenn es lediglich das Ziel der Serie GoT ist, alle Starks auszulöschen, dann ergäbe ihr Tod jetzt doch Sinn.. Zuerst wird heran geführt, um dann einer nach dem anderen sterben zu lassen. Wäre das ein „bittersüßes“ Ende? In 2 Jahren wissen wir mehr..

Keine Daenerys heute :(

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