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„Gotham“, S04E07

Es bleibt neblig – auch im Bergdorf wird es wieder regnerisch und kühl. Die Rückblende erinnert uns daran, dass Bruce einst einen Buben verprügelte und das verzogene Kind spielt, dass seine Schulgefühle mit Alkohol und Party betäubt, hatte er doch Ra’s, entgegen seinem Schwur niemals zu töten, ins Jenseits geschickt. Harvey, so wissen wir mittlerweile, nahm Geld von Penguin und Tabitha ist der Meinung, dass die Stadt ihr und Cat gehören könnte – momentan leben sie in einer Bruchbude und ernähren sich von klein kriminellen Aktivitäten. Und Professor Pyg, der Schweinekopf-Mörder treibt weiterhin sein Unwesen – aber woher kam dieser überhaupt?

Intro

Gleich zu Beginn werden Geschenke in die GCPD geliefert, blutige Geschenke. Die Schweine! Die armen Schweine aus der letzten Folge! Jeder bekommt einen Kopf, außer Jim. Währenddessen muss sich Bruce beim jährlichen Fundraising blicken lassen – und er hat so gar keine Lust dazu, ist angepisst und geht. Alfred folgt ihm und hält eine väterliche Rede: Seit er Ra’s getötet hatte, ist Bruce wütend und er könne ja nicht aufhören daran zu denken. Er habe eine Grenze überschritten und er sollte sich schlecht fühlen und schuldig, aber er ist nur wütend. Und die Wut wird solange bleiben, bis er ihr nicht gegenüber tritt! Bruce ist sichtlich genervt.

Penguin betritt die GCPD und bietet seine Hilfe an, inklusive neuem Security Consultant, einem Kopfgeldjäger, empfohlen von Zsasz. Indem Professor Pyg die Polizisten tötet, tötet er auch die Angestellten des Penguins, und das kann er natürlich nicht auf sich sitzen lassen, denn immerhin möchte er die Stadt in seinem Sinne „sicherer“ machen. Harvey stimmt zu, Jim ist weniger begeistert und just in diesem Moment werden drei Cops vermisst.

Sofia Falcone

Wir sehen Penguin mit Sofia und den Waisenkindern im Hintergrund. Eine große, nette Familie. Sofia ist in Gedanken versunken und Penguin frägt sie, was sie sich denkt. „You don’t wanna know what I think“ sagt sie gelangweilt aber auch genervt. Ihr Vater wäre nie in der Öffentlichkeit mit der GCPD aufgetreten, weil es Verlierer sind und somit wird auch der Penguin zum Verlierer. Oswald gefällt die Antwort nicht. „Don’t ask me for my opinion, if you don’t wanna hear it“ sagt sie.

Gotham City Sirens

Die Gotham City Sirens könnten theoretisch haben was sie wollten. Sie sind mächtig und klug. Wollen sie Partner sein? Zwischen Tabitha und Barb gibt es immer noch Spannungen, klar, Barb wurde von Tabs bis zum Tode elektrisiert. Cat wird von Barb angehalten Waffen der Motorcycle Gang zu stehlen und diese macht sich auf den Weg, denn sie möchte mehr als nur mit Tabs in einer schäbigen, alten Wohnung hausen.

Währenddessen raubt Cat auf eigene Faust die Sons of Gotham aus, inklusive Maske, Peitsche und Lackoutfit. Welcome Catwoman!

Babs zählt Geld und Tabs schaut zu. Cat ruft an, ihre Mission ging daneben und Babs und Tabs müssen sie aus der Patsche holen. Tabitha verteidigt Cat, die den Auftrag nur deswegen annahm um zu zeigen, dass die Zusammenarbeit funktioniert. Alles was sie will ist ein Zuhause.

Tabitha eilt Catwoman zur Hilfe, aber das Backup der Sons of Gotham, aka Demons ist da. Tabitha beweist schwesterliche Liebe: Was auch immer sie tun, sie machen es gemeinsam. Babs tritt zur endgültigen Rettung auf und schießt die Sons auf Gotham nieder. Sie nimmt sich was ihr gehört und will eine Umarmung, denn sie hat eben 5 Typen getötet. Zeit wirds, die Geschäfte warten.

#RichKidsOfGotham

Bruce lernt ein Mädel kennen und diese ist genau so gelangweilt von der Veranstaltung wie er selbst. Selina hatte sich ebenfalls eingefunden, und als Bruce geht, tut sie, als interessiere es sie nicht weiter.

Die Rich Kids of Gotham nehmen Bruce zu einer Party mit, wo er auf den Buben trifft, den er einst geschlagen hatte und dieser erkundigt sich, was das reiche Kind wohl so mache: „I used to walk on rooftops and fight crime.“ Aber jetzt? Nein, nicht mehr. Und was ist mit dem „creepy old guy“, lebt der noch bei ihm? Bruce wird wütend und würde ihn gerne schlagen.

Als die Arrogant Kids of Gotham versuchen sich in einen Club zu schwindeln und nicht rein gelassen werden, kauft Bruce den Club und betritt die adoleszente Welt von Gotham.

Professor Pyg und die 3 kleinen Schweinchen

Pyg ruf Jim an und spricht erneut von einem besseren Gotham, einem besseren Jim Gordon, „a new you!“ Alle wollen Jim verändern. „I can’t recreate you, when you are dead which you will be, when you go in there“ sagt er, und er soll die Cops Räuber und Gendarm spielen lassen, aber nicht er. Jim, der Gute, solle sich heraus halten.

Harvey, Jim und die Kopfgeldjäger Penguins sind derweil auf der Suche nach Pyg und folgen einer Spur. Harvey hält kurz daraufhin eine Ansprache und das Gebäude wird gestürmt. Jim ist, wieder einmal, nicht begeistert. Aber sie finden zwei von drei Cops. Keine Spur vom Dritten und Professor Pyg ist bereits weg. Nur ein Verletzter bleibt zurück, er wird ins Krankenhaus gebracht, liefert aber wenig Aufschluss.

Gordon bekommt einen Anruf. Pyg fühlt sich, als ginge er an der Stadt zugrunde. Zuerst waren es nur die kleinen Dinge, aber dann schlitterte alles ins Chaos. Aber sie, er und Jim, könnten es besser machen! Zuerst den Pax Penguina und dann die dreckigen Cops, „Help me!“ haucht er, „I bring justice where there is justice no more!“

Derweil weist eine Blutspur den Weg und alle sind da: „Thanks Jim for leading this way, we’re taking it from here“ freut sich der Penguin und gibt ein Interview.

Das Ende ist nahe und die Auflösung ebenso: Der Mensch im Krankenhaus war der Schweinekopf-Mörder. Es war eine Falle. Aber warum? „Because I’m against dirty cops.“ Harvey und Penguin geben das Signal zur Hausräumung, aber die Männer des Penguins wollen sich nicht dem Kampf stellen. Jim geht an deren Stelle, kurz darauf Flammen brechen aus. Jim und Penguin retten sich gegenseitig. Sie sind wirklich nett zusammen.

Und als gleich interessiert sich die Presse nur mehr für Jim Gordon – Penguins Blick! Schafft es Jim doch noch ganz Gotham zum Guten zu führen? Pyg ruft an – „Amazing!“ Wir sehen sein Gesicht. Es sind die gleichen Dinge, die sie wollen, aber Jim wird ihn finden und er wird ins Gefängnis gehen und. Dann zieht sich Pyg das Gesicht herunter und sieht ganz anders aus.

Penguin kehrt enttäuscht heim und ersticht den untreuen Headhunter mit zwei Stichen. Bruce vertreibt sich derweil die Zeit in seinem Club ab und trinkt ein Glas auf Ex. #RichKidsOfGotham party hard. Und die GCPD wird keine Lizenzen mehr des Pax Penguina akzeptieren.

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„Gotham“, S04E02

Kriminalität ist nach wie vor legal und Penguin, the King of Gotham, regiert. Bruce entwickelt sich immer mehr zu Batman und wir sehen den ersten Funken der Gotham City Sirens.

Nicht nur der Wechsel des Sendetages, sondern auch inhaltlich weist die zweite Folge bereits ein paar Schwächen, aber auch Stärken auf. Offenbar ist das Gift, dass Scarecrow seinen Opfern ins Gesicht bläst mit Wasser, oder wenn man Jim Gordon ist, mit purer Geistesstärke bewältigbar – denn auch diesen trifft es. Der Penguin hat es offenbar überwunden, niemand weiß wie – und der Vorfall diente wohl nur dazu, sich auf des Penguins Kosten lustig zu machen.

Bruce, der in der letzten Folge durch das Fenster stürzte und von der GCPD gefunden wird, befindet sich hinter Gittern. Als Ausrede darf die junge Liebe herhalten: Er suchte auf dem Dach nach Selina. Lucius Fox ist und bleibt skeptisch: Warum sei er so seltsam gekleidet? Klettern. Ahja. Gegen Ende der Episode taucht Lucius mit einem Koffer auf. Wayne Enterprises habe an unterschiedlichen militärischen Gadgets gearbeitet – wie ein, hervorragend zum Klettern geeigneter Anzug, der natürlich fast nichts wiegt, Kugelsicher sei (für den Sturz aus Höhen) und Funk dabei habe, möchte man sich, beim klettern, unterhalten. Somit wird also auch Lucius Fox seiner Rolle endlich gerecht. Alfred, der seiner väterlichen Bestimmung nahe kommt, lässt Bruce gehen, er möchte nicht zusehen, wie er durch eine Kugel getötet wird, denn Bruce fühlt sich, so sagt er, lebendiger als bisher. Natürlich ist es Alfred, der ihn wieder retten muss.

Der Penguin besucht die GCPD und ringt Jim einen Deal ab: entweder er finde Scarecrow in 24 Stunden oder er gesteht ein, dass die GCPD ein Fail sei. Immerhin sei er nicht hier, um der GCPD zu schaden, sondern um ihr zu helfen, und was habe sich geändert? Die Polizisten verlieren ihr Leben nicht mehr auf der Straße. Jim willigt zwar nicht in den Deal ein, bemüht sich aber dennoch Scarecrow zu finden.

Dieser verschanzt sich derweil in Arkham Asylum, lässt den Wärter Clowns sehen und regt all jene dazu an, „fear“ zu spüren, die seinen Vater auf dem Gewissen haben. Und dazu zählt auch Jim Gordon. Jim, der einst den jungen Jonathan aus den grausamen Machenschaften seines Vaters retten wollte. Aber dieser Meinung ist Scarecrow nicht. Er war schwach und sein Vater machte ihn (durch das Gift, dass er an ihm testete) stärker. Um seine Schwächen zu überwinden, muss man selbst zu ihnen werden! Jim findet sich alsbald ohne Hilfe von Harvey ein – der es vorzieht in der GCPD zu bleiben, bevor Penguin jemanden seiner Leute einsetzt. Am Ende entwischt Scarecrow.

Gotham City Sirens

Babs is back in Town und möchte via Waffenhandel, den Penguins Kriminelle zu Schätzen wissen werden, neu Fuß fassen. Sie lädt Tabs und Cat ein, aber Tabitha ist davon wenig begeistert, immerhin hat Babs ihren Geliebten Butch auf dem Gewissen. Barbara ist ruhig und die Stimme sanft. Dies sei kein Club, lässt sie wissen, sondern ein Geschäft. Bald darauf taucht der Penguin auf und späht mit einem Auge hinter die Fassade: Wer hat dafür bezahlt? Wer ist Barbara Keens mysteriöser Gönner?

Cat versucht Tabitha zu überreden, Barbara eine Chance zu geben. Sie ist es leid, nie ernst genommen zu werden, so auch Ivy, die dabei sein möchte aber von Tabitha weggeschickt wird – immerhin arbeitete sie für den Penguin, der die Sache erst eingefädelt hatte (Der Penguin hatte Butch für den Mord an Isabella, die ihm, dem Penguin, Ed ausgespannt hatte, angeschwärzt und Ed auf die Fährte gesetzt, der Tabs dann die Hand abgeschlagen hatte). Tabitha und Cat willigen ein. Ivy hingegen, möchte sich selbstständig machen und „stärker“ werden.

Gegen Ende sehen wir Klein-Batman mit Bat-Suit, inklusive Maske und Mütze. Natürlich weit weg von Batman, wie wir ihn kennen, aber ein Stück näher dran – und alle mal authentischer als Batfleck.

Fazit: Nicht so gut wie Folge eins, aber immer noch gut.

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