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„The Secret Life of Pets“

Ich erinnere mich als wäre es gestern gewesen: Herbst 2015 – der erste Trailer von Pets und der erste Eindruck war: „Den muss ich gehen!“ Und während das Jahr vorbei zog, der Tag des Filmes näher rückte und man den Trailer auch schon in seiner längeren Fassung x-mal gesehen hatte, schlich sich Resignation ein: Man akzeptierte fast unweigerlich, dass die witzigen Momente im Zusammenhang weit weniger amüsant sein dürften und die besten Szenen bereits im Trailer verschossen wurden. Wie immer. Lasst mich dazu nur eines sagen: Dem ist nicht so! Wer nichts lesen möchte über Wirkung und Eindruck, der stoppe hier.

Der Trailer verrät einige amüsante Details, die aber eben im Zusammenhang mit all den anderen in einem fließenden Lachen mitgenommen, ja beinahe mitgerissen werden. Ein seltener Fall von: Der Film übertrifft den Trailer. Der 3D Kameraflug über New York hatte, wenn man sich in den mittleren, eher vorderen Reihen befand, dezent die Wirkung einer Achterbahnfahrt; die Farben waren bunt und die Stimmen schrill. Ich fand es fast ein wenig schade, als die Geschichte dann wirklich anfing, so auch in eine vorhersehbare Richtung plätscherte und eine Szene die Nächste in Sachen Hektik und Lautstärke zu übertreffen versuchte. Irgendwann musste ich mir Tempo-Stückchen in die Ohren stopfen. Aber das war okay, die Ausreißer nach oben, die stimmigen Karikaturen und liebevolle Parodien auf gewisse Tierarten entschädigten vollkommen dafür. 3D war adäquat eingesetzt mit Viechern, die aus der Leinwand in den Saal krochen – es empfiehlt sich wohl in den mittleren Reihen Platz zu nehmen.

Fazit: Wenn man Animationsfilme aus dem Hause Minions mag, dann wird man auch mit diesem Film eine besondere Freude haben. Wenn man Tiere mag, wird man mit diesem Film eine große besondere Freude haben.

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Die wichtigen Fragen im Leben #145-6

1456 zog der Halleysche Komet seine Runde und Nikolaus von Kues verfasste die Denkschrift über die Rechtsgeschichte von Buchenstein. Der Wiener Astronom Georg von Peuerbach entdeckte gemeinsam mit Regiomontanus Unterschiede zwischen Mondfinsternissen und dem Erscheinen von Kometen. Danke Wikipedia.

„Warum verwendest du keine Bilder in deinem Blog?“ fragte mich erst kürzlich eine bekannte Person.

Ich könnte klug und philosophisch argumentieren, dass der Bildausschnitt immer nur ein Teil des Eigentlichen ist, und es keinen adäquaten Zuschnitt gibt, der den Inhalt gerecht widerspiegelt, sodass ich ihn mit meinem Gefühl für Authentizität vereinbaren könnte. Und so ziehe ich es vor, Worte sprechen zu lassen. Auch bestehen Medien wie Blogs, Online-Zeitschriften und dergleichen zunehmend aus Bildmaterial. Auch in den Print-Medien ist dieser Trend zu beobachten. Also wozu sollte ich diesem Trend folgen? Und die Person möchte sagen: „Damit es interessanter wird! Anschaulicher!“ Mhm. Wäre eine Idee. Aber nein. Die ehrliche Antwort ist: Ich bin zu faul ständig und für jeden Beitrag ein geeignetes Bild finden zu müssen, Worte müssen ausreichen.

Aber hier, unzufriedener Leser, nimm eine Katze die ich vor x-Jahren in einem Photoshop Kurs machte:

katze drei augen

Cease to resist, giving my goodbye. Drive my car into the ocean. You’ll think I’m dead, but I sail away…

Übrigens: „(…) ist dieser Trend zu beobachten“ und „Werbung soll Aufmerksamkeit erregen“ sind wohl die häufigst verwendeten Sätze in Medien-Lehrveranstaltungen. Es ähnelt in dieser Hinsicht einer Art Gehirnwäsche. Werbung. Aufmerksamkeit. Trend. Werbung. Aufmerksamkeit. Werbung. Trend. Werbung. Vermutlich wird sich eines Tages eine Armee von Medienwissenschaftlern erheben, durchdrehen und irgendwas im Kollektiv in Brand stecken. Brrr.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die nächste Stufe des Journalismus: Drohnen via Kamera ausgestattet und per VR-Brille steuerbar. Man fliege also in Kriegsgebiete und berichte direkt vor Ort, während Einheimische mit Steinen danach werfen oder eine feindliche Drohne diese abschießt. Die Zukunft kriecht in Richtung Drohne vs. Roboter vs. Hacker. Wozu also noch herkömmlichen Militärdienst? Eventuell sollte man anfangen, gleichzeitig spezielle IT-Kurse ins Pflichtprogramm des Wehrdienstes mit aufzunehmen. Hmm..

Übrigens hasse ich Kälte. Ich sitze mit etlichen Kleidungsschichten in der Wohnung. Es gibt lediglich 3 Monate warm in diesem verdammten Land und 9(!) Monate kalt. Juni und August, während sich Mai und September den dritten Monat teilen. Der Juli wird aufgrund alljährlichem Wettertief ausgeschlossen. Armer Juli :(

„So definiere doch mal warm?“ mag der gewitzte Mensch hämisch grinsend fragen und ich antworte: „Wenn ich Rock, Kleid oder Hot Pants ohne Strumpfhose anziehen kann.“ Also ab 20+. Jetzt mag mir der eine andere oder andere mit Statistiken kommen, dass es vielleicht doch sogar 4 Monate über 20 Grad hätte, wenn nicht 5! Argh! Nein. 3 Monate. Drei. Tres. Ein Trio aus fröhlichem Sonnenschein, unbändiger Hitze und glücklichem Sommerregen! Außerdem mag der Basilikum, der mittlerweile seit über(!) einem Jahr lebt, Kälte nicht. Ja, er lebt noch. Er ist noch grün. Man kann ihm ab und an ein bis zwei Blätter abzupfen..

Und warum beruhen so viele Dinge auf ungeraden Zahlen? Clickbait Artikel locken mit „13 Gründe, warum..“ oder „7 Dinge die Sie noch nicht..“ oder „23 Geheimnisse, um..“. Offensichtlich interessieren 12 Gründe oder 8 Dinge oder 22 Geheimnisse nicht ausreichend.. Es muss wohl noch eines weniger oder eines mehr sein, damit die Neugier erweckt wird. Liegt es daran, dass man auch in der Kunst dazu rät, sich an ungerade Zahlen zu halten, da sie interessantere Ergebnisse bescheren? Blumensträuße sollen bei der Beerdigung ungerade sein? Danke Internet: Präzise Beträge wie 23 oder 13 suggerieren offensichtlich, dass man sich etwas überlegt haben muss, wobei 20 oder 70 eher willkürlich wirkte. Same same bei Gehaltsfragen oder Verkaufsangelegenheiten. Und nochmal ein Link diesbezüglich.

Es ist 19:25, Zeit für das Abendprogramm: Es gilt ein Referat über die Risiken von Castingshows zu recherchieren und 7 Fragen zur Wissenschaftsethik auszuarbeiten. Es endet nie. Nie. Nie. Nie.

Hier nochmal eine Katze, diesmal dreist aus dem Internet gestohlen:

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Revenge of the 5th!

Credits: Katie Cook

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May the 4th be with you!

Credits: Griz and Norm Lemay

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Diese Woche und so..

Was so alles geschah..

Ich werde nie bei der hiesigen Lokal-Zeitschrift einen Job bekommen, da ich die Chef-Redakteurin in einer LV zu Beginn des Semesters als „Ignorant“ bezeichnete, als sie nach „Brandschutzbestimmungen“ und „LV-Vorgaben“ endlich zugab, dass sie nicht nochmal eine Studentin aufnehmen „wolle“. Hätte sich nicht eine andere Studentin aufgeopfert, hätte das arme Mädel wohl ihr Studium nicht beenden können. Aber die Idee Journalistin zu sein hat sowieso einen fahlen Beigeschmack (Dieser Satz wird mich noch Jobs kosten): Wie wir heute lernten, diene der Journalist nur als Übermittler des Wissens, er selbst darf nichts wissen. Er solle hinaus in die Welt, mit Menschen sprechen und berichten. Da bleibe ich lieber bei gefährlichem Halbwissen mit akademischen Hintergrund und klugscheisse wo ich es mir einbilde. Zumindest hier. Privat. Auf meinem Blog.

Heute in der Pause kommunizierte ich verbal mit einem fremden Hund, der es lediglich auf mein Essen abgesehen hatte. Ich kraulte ihn und sagte ständig: „Neeeeiiin. Das ist mein Essen.“ Die Besitzerin beachtete ich kaum. Sie mich aber auch nicht.

Davor führte ich einen imaginären Dialog mit obiger LV-Leiterin. Sie: „Wollen Sie bei der BILD arbeiten? Denn so schreiben Sie nämlich!“ Und ich: „Ich dachte mir schon, dass es toll sein muss Headliners wie „Brutaler Rachemord in Österreich verübt!“ zu verfassen, aber dazu ist dann wohl doch meine Misanthropie zu wenig ausgeprägt.“ Es handelte sich um eine Art Bericht und meine Darstellung war wohl etwas.. „einfach“ im Vergleich zu den Fakten-Orientierten der anderen. Ich fuhr auf der „Interessant gestalten“-Schiene.

Eine MA-LV wurde gestern nur von zwei Menschen besucht und zuerst nur von mir. Der Unterschied zwischen einem Studium, für das sich 40 Leute auf 30 Plätze anmelden („Lol. 40? In meinem Studium gibt es 100 Leute auf 30 Plätze“) oder man hofft, dass mindestens 4 offiziell teilnehmen, sodass der Kurs zumindest stattfinden kann. Arme LV-Leiterin, ich finde sie so sympathisch..

Und warum eigentlich „Flücht-linge“ und nicht „Flüchtende“? Oftmals, wenn ich „Flüchtlinge“ höre/lese denke ich bei „Linge“ an ein kleines Volk aus einem magischen Dorf, dass von einer Kreatur wie Gargamel heimgesucht wird. Ja, auch Azrael braucht was zu fressen. Die Kräuterlinge! Ich fände „Flüchtende“ daher adäquater und neutraler. „Die Flüchtlinge aus Syrien“ oder „Die Flüchtenden aus Syrien“. Das Wort „Flücht-linge“ degradiert meiner Meinung nach durch das „verniedlichende“ „linge“ am Satzende. Der Standard berichtete bereits darüber.

Und sicherlich gäbe es wichtigere Dinge als wie sich über Nomenklatur zu mokieren, aber Worte schaffen Bewusstsein. Und Sprache ist Macht. Die Feder ist mächtiger als das Schwert. Es ist daher wichtig für gewisse Begriffe zu sensibilisieren.

Und dann beschwert sich die Welt über die arme Mariah Carey. Meine Güte. Lasst die arme Frau doch in Frieden. Aber zugegeben, der Verriss war gut. Dennoch war sie bis 1995 eine der besten Sängerinnen, stimmlich sowie technisch, und zwar weil sie es konnte, nicht aus künstlerischer Ambition, aber weil sie eben dazu fähig war. Und was ist falsch daran? Es folgte die Scheidung, der Zwang der „Jugend“ und Bergab ging es. Schade..

Zu guter Letzt präsentiere ich mein Gejaule und die Nachbarskatze. Immerhin saß ich auf ihrem Stuhl.

 

Ich glaube das war alles für heute.. Allons-y!

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work’ish ’n cat’ish things..

Es gibt Tage, da kriecht die Müdigkeit nach dem Mittagessen übers gesamte Gemüt und schläfert so langsam aber sicher ein. War das Mittagessen schuld? Die örtliche Küche würzte diesmal außerordentlich gut. Die Frühjahresmüdigkeit? Wäre ich ein Tierchen, würde ich wohl aus meinem Winterschlaf-Bau kriechen. Der Wetterumschwung? Ich hasse Kälte.. Aber wer weiß das schon, was schlussendlich wirklich dafür verantwortlich ist.. Alles, oder auch nichts. Ein wenig und doch zuviel?

Und die Arbeit mag nicht ruhen – schließlich ist man ein artig integriertes Mitglied der Gesellschaft, und schon dürstet das Verlangen nach Schokolade und dem grausigen Zuckergetränk, Cola. Seht, was als nächstes passierte:

Paint Lvl OVER(!) 9000

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Die Unikatze!

Kurz darauf besuchte mich die Unikatze und der Hunger, das Leid und die Müdigkeit waren vergessen

Die Unikatze ist eine Katze, die laut Gerücht obdachlos auf dem Areal der technischen Universität Innsbruck wohnt. Man geht jedoch aufgrund ihrer wohlgenährten Figur davon aus, dass sie gut versorgt ist. Ab und an kommt sie mich (und andere) besuchen.

Heute sah ich sie durchs Fenster und rief erfreut: „Unikatze!“ Und sofort kam sie angelaufen. Ich öffnete das Fenster und die Katze verschaffte sich Zutritt. Zuerst saß sie auf meinem Tisch, folgend auf mir bis sie sich in einer Kiste niederließ. Ich spielte etwas mit ihr und gab ihr Wasser.

Schlussendlich stattete sie den anderen Räumlichkeiten noch einen Besuch ab, bis Madame zurück in die Freiheit wollte. Natürlich musste ich mich von ihr verabschieden, vergaß dabei meinen Schlüssel und stieg wie die Unikatze oder ein gemeiner Dieb durchs Fenster wieder ins Büro ein.

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WeltKatzenTag!

Der 8. August ist WeltKatzenTag! Auch Caturday genannt. Ein Hoch auf die vierbeinigen Flauschtiere!

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