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„Star Trek Beyond“

Bewaffnet mit einem überteuerten „Limited Edition“ Getränk inklusive der U.S.S Franklin oben drauf, ausgestattet mit einem unauffälligen und für den Kinogang adäquaten blauen Kleid sowie einem Star Trek Science-Pin, fieberte ich dem Einlass entgegen.

Geeknation fasste die Atmosphäre des Filmes perfekt zusammen:

„Star Trek Beyond is not the best Star Trek movie in the franchise, and it’s certainly not the most intellectual or politically-relevant by any means either. But what Beyond manages to do that Into Darkness and its morbidly boring title didn’t, is capture the same sense of wonder and heart that made the Original Series such a milestone when it first arrived. Yes, there are explosions aplenty and yes, it all does come down to a final battle with some very muddled motivations like in both of the previous two films, but at least this time, when Captain Kirk throws a punch, we know why he’s doing it and we feel the emotion behind it.“

Und natürlich schmerzte es mich in den ersten Minuten mit ansehen, wie die Enterprise (wieder einmal) zerstört wurde, in diesem Falle war es jedoch zielführend, um dem Zuschauer zu verdeutlichen: Es geht auch anders. Die Crew muss ohne Enterprise auf einem fremden Planeten zurecht kommen. Die Abfolge der Geschichte – der Alltag im All, der Hilferuf und dann natürlich der Kampf auf einem fremden Planeten, sowie die Inszenierung – bei der zwischen Ereignis A und B nicht eine Szene eingesetzt wurde, um die Geschichte zu zeigen, sondern einfach Ereignis A auf B folgen zu lassen, ohne großartig Zeit zu verschwenden – verlief im Stil der alten Serie. Sogar die Kostüme glichen TOS mehr als wie in den ersten beiden Filmen, die sich offensichtlich erst mit und durch moderne Umsetzung beweisen mussten. Auch das Gedenken an Leonard Nimoy wurde gebührend eingebracht, denn so wie im realen Leben, verstarb auch Ambassador Spock. Jaylah aka „Lassie“, eine der 50 neuen Lebensformen, zeigt Präsenz und darf gerne im vierten und bereits bestätigten Teil erweitert werden.

Die homosexuelle Auslegung von Sulu erfuhr jedoch von George Takei Kritik.

Simon Pegg antwortete im The Guardian darauf:

„He’s right, it is unfortunate, it’s unfortunate that the screen version of the most inclusive, tolerant universe in science fiction hasn’t featured an LGBT character until now. We could have introduced a new gay character, but he or she would have been primarily defined by their sexuality, seen as the ‘gay character’, rather than simply for who they are, and isn’t that tokenism?“

George Takei publizierte wenig später einen offenen Brief auf Facebook, in dem er klarstellte, dass bereits der Kuss zwischen Kirk und Uhura heftige Reaktionen ausgelöst hatte. Er und Gene Roddenberry hatten damals über einen homosexuellen Sulu gesprochen, aber man kam zum Entschluss, es bei einer Andeutung zu belassen:

„Gene made a conscious decision to make the main characters heterosexual, and worked within those parameters to tell incredible stories that still challenged many cultural values of the time. So the lack of gay characters was not some oversight by him; it was a conscious decision with which he grappled. I loved Gene as a friend, and I respected his decision and the context under which he created these stories.“

Fazit: Sehenswert. Beyond ist durch und durch eine gelungene Hommage im Stil von TOS zum 50. Jubiläum von Star Trek.

 

Interessante Links:

Bezüglich der Diskussion zwischen Reboot und der Vision von Roddenberry, empfehle ich folgende drei Artikel. Es ist immer wieder interessant zu sehen, worauf man nicht achtete: Die Science Fiction und Philosophie hinter Star Trek. Star Trek ist eben deswegen Science Fiction, nicht nur um der Wissenschaft Willen und der Technik die vorherrscht – die schlussendlich und gemeinsam das Gute zum Vorschein bringt – sondern eben auch wegen den komplexen Fragestellungen im ehrlichsten Sinne einer klassischen SF.

R.I.P Leonard Nimoy und Anton Yelchin.

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Ein Kommentar

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ARK: Survival Evolved #2

Nach 15 Stunden ist Larry nun auch reit-fähig. Der Sattel war teuer und kostete 80 Hyde. Eigentlich war er noch teurer, da ich aus Versehen einen Sattel für Sally machte, wir aber bereits zwei hatten. Shit happens. Nachdem ich heraus gefunden habe, dass man im Tribe Manager all seine Tode und Opfer verfolgen kann, musste ich zu meinem großen Bedauern fest stellen, dass Sally, kurz bevor ich Larry zähmte, im Kampf getötet wurde. RIP.

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Nun gut. So nahm ich mir Bobby vor, einen Dilophosaurus, der jedoch sofort einen anderen großen Dinosaurier angriff (das tun sie nun mal) und inklusive mir zertrampelt wurde. Doch auf Bobby, folgte die weibliche Bobbie, die freundlich gurrt und rohes Fleisch mag. Ihre Follow-Distanz ist auf lowest gestellt und der Angriff-Modus auf passiv. Aufgrund ihres geringen Levels wird sie wohl eher meiner Freude dienen, und ab und an eine Runde ums Haus gehen dürfen anstatt sich aktiv an der Jagd zu beteiligen. Oder so.

Nach 19 Stunden (gesamt) ging es hinaus in die Wildnis, vielleicht finden sich dort interessante Dinge. Es war kalt und Piranhas haben es auf Menschenfleisch abgesehen, garstige Viecher. Schlussendlich aber landet man wieder dort, wo man anfing: Holz sammeln, Haus erweitern, Kästen bauen, weiter sammeln. Sterben. Erneut sammeln und sich ausrüsten. Getoppt wird dieses Vorhaben, entschließt man sich ein Dinosaurier Gehege anzulegen. Immerhin sollen die Viecher vor Rex, Raptor und Co. sicher sein. Ethik und Reflexion lassen nicht lange auf sich warten: Wären sie in der freien Wildbahn nicht sicherer und auch glücklicher? Glückliche Pixel in glücklicher Pixelfreiheit? Man könnte ein Buch darüber schreiben: Das geheime Leben der Pixel. Jedenfalls, same old same: Der Mensch und seine Habgier.

Einige Stunden später zähmte ich auf friedliche Art und Weise die Lystrosaurus Dame Sissie, die, wenn man sie streichelt, Kunststücke macht. Sie ist mein neues Lieblingshaustier. Spike Jones, ein starker Triceratops wurde nur wenige Zeit davor Mitglied der Familie, muss derzeit jedoch als Transportgehilfe herhalten. Reitbar ist dieser erst ab Lvl 20.

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Es tauchen natürlich Fragen auf, die das Internet nur durch lästige Suche beantworten mag, aber zum Glück gibt es Menschen, die mir ihre Erfahrungen mitteilen. Danke an der dieser Stelle.

Interessante Tipps:

  • Lässt man die Dinosaurier stehen, verzehren sie kaum Fleisch oder Beeren.
  • Es verdirbt immer nur eine Beere, dann zählt es erneut runter. Es verderben also nicht alle auf einmal.
  • Wandern dient nur der Paarung. Möchte man Eier haben, so lässt man sie wandern, befüllt sie aber mit so vielen Steinen, dass sie nicht wandern können. Wtf?
  • Schwache Dinosaurier sollten immer auf passiv und Starke auf neutral eingestellt sein – die neutralen greifen an dann, sobald man selbst, oder ein anderes Familienmitglied, angegriffen wird.
  • Im Zweifelsfalle also passiv.
  • Bobbys (Dilophosaurus) sind schwach und sollten nicht ins freie Land.
  • Vorsicht vor Blutegeln und Sumpffieber. Nachdem man durch Sumpf ging, sollte man darauf achten, ob die Option „Sumpfegel entfernen“ angezeigt wird.

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„Game of Thrones“, S06E10

Season Finale! Spoiler. Und da die Gier größer als die Bequemlichkeit war, quälte ich mich bereits früh morgens aus dem Bett, und Stunden später bin ich immer noch angetan. Lag es an den frühen Morgenstunden? Der intensiven und epischen Musik? Der sanften, ruhigen Inszenierung? Dass man der Stimmung ausreichend Zeit zu atmen ließ, ohne jedoch zu ermüden? Ein jede Sekunde war perfekt auf die andere abgestimmt. Well done.

Queen Cersei against the World! Die Endszene gebührte Daenerys und ihrer Flotte mit schwarz-roter Wappenflagge, zig Schiffen, Theon und Yara, inklusive der Unterstützung der Tyrells und den Sandschlangen aus Dorne, die sich gemeinsam gegen die Lannisters verbündeten und etwas Hilfe benötigen könnten: „Fire and Blood“ – Danke Varys. Und doch fürchte ich um Daenerys Wohlergehen. Wie Tyrion richtig bemerkte, spielt sie nun unter den Großen.

Als die Schiffe bereit sind, weist Daenerys Daario an, in Meeren zu bleiben, denn sie braucht Allianzen. Aber er liebt sie. Weder Ruhm noch Reichtum noch der Thron seien wichtig, sie sei es. Sie aber schließt andere Allianzen nicht aus. Durch Heirat? Möglich, aber nicht zwangsläufig. Daario soll in der „Bay of Dragons“ Ordnung halten. Sicherlich, Tyrion hatte ihr dazu geraten, aber Daenerys würde nichts tun, was ihr nicht selbst richtig vorkäme. Es beängstigt sie jedoch, dass sie bei Daarios Abschied nichts empfunden hatte – und auch wenn er mir gegen Ende dann doch Leid tat, versuchte man zu verzweifelt ihn männlicher als männlich wirken zu lassen, und schlussendlich war er immer nur ihr Schoßhündchen. Schade eigentlich. Tyrion erzählt Daenerys, er habe noch nie an etwas geglaubt, aber an sie glaube er. Er wird zur „Hand of the Queen“ und kniet nieder. Armer Daario, dann heißt es wohl ab nach Kanada (danke Nerdist.com, ich hätte es schon fast wieder vergessen).

Die Folge beginnt mit dem Trial. Sir Loras gesteht und ergibt sich den sieben Göttern. Cersei und Tommen bleiben dem Prozess fern. Margaery wittert bereits Cerseis Hinterhalt und ehe man es sich versieht, und ein halbes dutzend Kinder auf die Sektenführer einstechen, entflammt das Gebäude in grünen Flammen und reißt einige mächtige Namen mit sich in den Tod. Sir Loras darf dafür im Marvel-Universum sein Unwesen treiben. Immerhin etwas.

Cersei trinkt und singt ihre Arie über Genugtuung, „Shame“ und welche verwerfliche Dinge sie tat, einfach deswegen, weil sie sich gut anfühlten. Die Nonne auf dem Tisch gebunden, mit Wein ge-waterboarded, ist bereit für die Götter. Heute? Nein, heute wird sie nicht sterben, sagte Cersei beinahe belustigt. Der Mountain betritt den Raum. In einem anderen Zimmer, fern von Keller und Rache, legt Tommen die Krone nieder und springt aus dem Fenster. Wtf? Lol. Ok.

„Confess. Confess. Confess. Confess: It felt good, beating me. Starving me. Frightening me. Humiliating me. You didn’t do it because you cared about my atonement. You did it because it felt good. I understand. I do things because they feel good. I drink because it feels good. I killed my husband because it felt good to be rid of him. I f–k my brother because it feels good to feel him inside me. I lie about f–king my brother because it feels good to keep our son safe from hateful hypocrites. I killed your High Sparrow and all his little sparrows, all his septons, all his septas. All his filthy soldiers. Because it felt good to watch them burn. It felt good to imagine their shock and their pain. No thought has ever given me greater joy. Even confessing feels good, under the right circumstances.“

Jaime und Lord Frey politisieren, feiern ihren Sieg und ehe man es sich versieht, lässt Cersei sich krönen. Samwell betritt eine große Bibliothek, der Frauen den Zutritt verwehrt. Und während Lord Frey, der Kellnerin auf den Hintern klopft und richtig erkennt, dass sie keine von „seinen“ ist, und sich nach seinen Söhnen erkundigt, entpuppt sich diese als Arya Stark, die ihm auch sogleich, nachdem sie ihm seine Kinder zum Mahl vorgesetzt hat, die Kehle durchschneidet. Team Arya! Assassin Stark! Nett :)

„Winter is here“

Es schneit in Winterfell. Sir Davos zwingt die Hexe ihre Taten zu gestehen. „I was wrong“ sagt sie, aber Jon Snow sei hier und jetzt, weil der Lord of Light es wollte. Doch dieser schickt sie gen Süden und droht mit Exekution, kehre sie zurück. Sansa entschuldigt bei Jon, sie hätte es ihm mitteilen sollen. Ob sie Littlefinger traut? Natürlich nicht. Aber dieser sieht sich selbst mit ihr an seiner Seite auf dem Thron. Es bleibt spannend.

Einige Szenen später: Sämtliche Häuser haben sich versammelt um die White Walker-Situation zu diskutieren. Die Boltons sind besiegt, es besteht kein Grund mehr hier zu bleiben, am besten man hält die Stellung in den eigenen vier Wänden. Doch die putzige Lady Mormont meldet sich zu Wort <3:

„Your son was butchered at the Red Wedding, Lord Manderly. But you refuse the call. You swore allegiance to House Stark, Lord Glover. But in their hour of greatest need, you refuse the call. And you, Lord Kerwin, your father was skinned alive by Ramsay Bolton, still, you refuse the call. But House Mormont remembers. The North remembers. We know no king but the King in the North whose name is Stark. I don’t care if he’s a bastard. Ned Stark’s blood runs through his veins. He’s my king, from this day until his last day!“

The White Wolf! King of the North! King of the North! King of the North! Und nach dem seine Herkunft endlich verifiziert ist und er offensichtlich das Resultat von Ice und Fire ist – frägt man sich, wie die Geschichte von Daenerys und Jon noch gesponnen wird. Dass der Norden sich mit Daenerys verbündet scheint offensichtlich und gegen Ende der siebten Season heißt es vermutlich für wahr: Cersei against the World.

Interessante Links, kein Clickbait!

Und:

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Summer Picnic Sale!

Shut up an take my money!

Nachdem also die äußerst schwierige Wahl des Prozessors gefallen ist – ich werde noch berichten – sowie auch die vielen Wahlen und Abstimmungen das Land und die Union bereichern oder auch nicht, teilen und zerteilen und zurück in alte Zustände führen – ich wäre dann übrigens gerne Diktatorin/Kaiserin von Österreich – fiel meine erste Wahl beim diesjährigen Steam Summer Sale auf folgende Spiele:

  • The Witcher III
  • Fallout 4
  • ARK: Survival
  • Goat Simulator 4x
  • Child of Light
  • The Beginner’s Guide
  • Life is Strange 1-5

Und auch wenn es noch einige Spiele zu beenden gibt, Dinge getan werden müssen, oder auch nicht und das Wetter endlich mein Flehen erhört hat und mir warmes Wetter schenkt, wird dennoch eines davon angespielt werden.. vielleicht mit dem Kürzesten beginnen und dann zum Längsten oder umgekehrt? Oder..

Anmerkung: lol.. „Diktatorin“ wird als Fehlerhaft gemeldet.. Aloha Gender-Wahn.

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„Game of Thrones“ S06E06

Soviele Theorien und so spät. Mein Eindruck:

Ich wage erneut zu behaupten, dass GoT die interessanteren Frauen- als Männercharaktere besitzt. Arya und Yara, selbstbewusst und schlagfertig – wie einst Ygritte, die Emanzipation von Gilly, die Präsenz von Daenerys und Cersei sowie die listige Margaery und die auf Rache besinnte Sansa. Ein liebeskranker Jorah, ein kluger Tyrion, ein hübscher Snow, ein bestialischer Ramsay und ein leidenschaftlicher Jaime, sie alle mögen wohl dazu beitragen, dass die Geschichte über ein vorne und hinten verfügt – aber die Hauptakteure, die die Geschichte tragen und Wirkung erzielen, sind eindeutig die Frauenrollen. Vielleicht liegt es auch nur am Cast..

„Show them what Lannisters are“ – Es flammt die Leidenschaft. So wenig Screentime und doch so eine große Wirkung. Cersei ist keine Kriegerin, sie hat nicht einmal den Thron inne und keine nennenswerte Machtposition und dennoch vertritt sie ihre zwei-drei Sätze mit soviel Gewicht und Nachklang – des Charakters Handlungen können einem missfallen, aber die Präsenz, Disziplin und der Wille sind beachtlich. Es bleibt die Frage offen: spielte Margaery lediglich? Kein Walk of Shame aber es folgte Vereinigung zwischen Krone und Kirche. Elendiger Lumpengreis. He is? Yes, He is! Die Hufe des Pferdes werden zwecks dramatischem Einschreiten den Stiegen geopfert.

Bedeutet der Tod des bösen Görs nun eigentlich ein Bruch mit dem Faceless Man oder wird es ihre letzte Prüfung sein? Schriebe man Arya jetzt aus der Geschichte, wären ihre Szenen der letzten Seasons eine Farce gewesen und GoT würde wie bereits TWD für die ewig bescheuerten Cliffhanger an Sympathie verlieren. Es macht einen Unterschied ob das Erlebnis eine Folgewirkung nach sich zieht, oder nicht. Im Falle von Aryas Tod wäre nichts erreicht worden. Dass es bei Daenerys mittlerweile lediglich einen Drachen und eine Ansprache benötigt um Gänsehaut zu erzeugen, ist wohl auch den epischen Schlussszenen und ihres immerwährenden Siegeszuges zu verdanken. Mir soll es recht sein.

Auch der Handlungsstrang um Bran nimmt mehr und mehr Gestalt an und ich hatte wirklich keine Ahnung mehr, wer Onkel Benjen war. Kurz: Season01E03, er verschwand im Wald und sein Pferd kam alleine wieder. Er wurde getötet, wieder belebt, auf die selbe Weise wie der erste White Walker erschaffen wurde. Informationen: Check. Bran ist nun also die dreiäugige Krähe, die Benjen zu sich gerufen hat. Interessant.

Noch ein Wort zu Gilly. Gilly entpuppt sich wahrlich wie die Raupe zum Schmetterling als starke Frauenrolle. Sie trug noch nie ein schönes Kleid, kann darin nicht gehen und hat keine Ahnung wie man Messer und Gabel benützt. Jagen kann sie und reden! Alsbald sie in Sams trautem Heim angekommen waren, wurden sie von der Mutter freundlich, vom Vater später skeptisch empfangen. Und obwohl Sam ihr ausdrücklich sagte, sie solle ihre Herkunft verschweigen, steht Gilly dazu. Sam habe einen White Walker getötet und sei der bessere Held als alle hier im Raum es jemals sein werden. Yes! Der Vater, der Sam beschimpft, mit einer Wildlingshure einen Bastard gezeugt zu haben, enterbt ihn. Eine Quelle, die mir entfiel, verwies gelangweilt darauf, dass erneut eine typische GoT Familie präsentiert wurde.

So, wieder nur ein Bruchteil dessen, von dem was eigentlich wichtig war. Brans Visionen, der Mad King und Wilding-Hefner. Sovieles passierte. Sovieles bleibt ungenannt. Soviele Reviews. Soviele Meinungen.

Was passiert jetzt eigentlich mit Dorne? Spielen die Amazonen noch eine Rolle?

Ein gut zusammengefasstes Review gibt es auf Telegraph.co.uk sowie auf Nerdist. Interessant, wenn auch etwas respektlos formuliert, was Rollingstone.de schreibt, denn die scheinen von der Sache nicht mehr überzeugt zu sein. Daenerys‘ Feuergang war nur ein einmaliges Ereignis? Fragen über Fragen auch an der Homebase, bitte Kommentare beachten.

Und die Fans trollen:

Hodor

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„Gotham“, S02E20

Eine Zusammenfassung, ein Review, eine Liebeserklärung.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Material Gotham in zwei Seson bereits untergebracht hat. Es ist wohl dem glücklichen Umstand zu verdanken, dass die Serie aus 22 Folgen besteht, anstatt die mittlerweile üblich geizigen 10 oder 16. Ebenso fiel mir auf, dass mir Social Media relativ wenig über Gotham spoilert, was mich zur Konklusio nötigt, dass die Serie absolut unterrepräsentiert ist. Ich „like“ beinahe jeden Beitrag der offiziellen Gotham-Like-Page, so dürfte der Algorithmus kaum dafür verantwortlich gemacht werden. Er findet einfach nichts. Ein jeder schreibt über The Walking Dead oder Game of Thrones, aber Gotham entzückte offensichtlich noch nicht die wählerischen Gemüter. Warum nur?

Wie dem auch sei. Eine epische Folge. Spoiler ahead.

„Jim, a little tipp for next time: Always bring the right tools“

Yeah Baby! :D My precious Oswald Cobblepot aka The Penguin is back! Welcome home!

Aber von vorne:

Der Riddler stellte Jim Gordon eine Falle: der zornige Jim, der von Gotham gebrochene Jim, der nur mehr mit verbissener Stimme spricht, als wolle er während den Buchstaben die Knochen seiner Widersacher zermalmen. Er wird inhaftiert. Well played, Riddler, well played. Interessierte sich Jim zu sehr für Ms. Kringle? Dem kann geholfen werden und Dexter lässt grüßen. Irgendwie musste die Story ja voran getrieben werden.

Gordon wurde inhaftiert und via Geschick und Mut wieder befreit. Er könnte fliehen, er könnte Gotham hinter sich lassen, aber er entscheidet sich dafür, seinen Namen wieder rein zu waschen. Das Rehlein verlor ihr gemeinsames Kind. Sie bleibt abstinent. Und so kommt es, dass der Riddler nach Arkam Asylum gebracht wird und dort durch seinen Charme die Insassen bezaubert. Seine Neugier und Klugheit treibt ihn in die dunklen Kammern des Dr. Hugo Strange.. er flüchtet durch den Schacht und trifft Selina, die ihre Freundin Bridget retten will. Wir erinnern uns, das Mädchen, dass ihre Brüder in Flammen setzte.

Armer Penguin – er wurde gequält und gefoltert, nachdem er in Arkam eingewiesen wurde. Therapie sagten sie, habe er sich doch schon so gut angestellt, nur noch ein paar Therapien, nicht wahr Oswald? Du möchtest doch wieder gesund werden? Ja, das möchte er. Gewalt liegt ihm nun fern. Er erhält eine Urkunde, die bezeugt, dass er wieder „sane“ ist und darf zurück in die Freiheit.

So im Rückblick gesehen, führte die Familienzusammenkunft nur dahin, dass Cobblepot eine Unterkunft bekommt und seine Diabolik wieder zurück gewinnt. Den Vater traf er am Grab der toten Mutter, die Schwiegermutter schikanierte ihn, der Vater wollte ihm das Erbe überschreiben, die Schwiegermutter vergiftete aus Versehen den Vater. Ein Blitzen! Ein Aufbegehren. Und siehe da. Der Penguin verfüttert der Schwiegermutter Kinder an dieselbe. Danach haust er im Chaos. Die Leiche rottet vor sich hin.

Es folgte auch Mr. Freeze, seine Geschichte war schnell erzählt. Tat er doch alles nur aus Liebe um seine Frau zu retten, die er fälschlicherweise ermordet, nachdem sie seinen Versuch sie zu retten als Möglichkeit zum Suizid ergreift.

Und siehe da.. Galavan schlummert in einem Tank vor sich hin. Sowie auch Fish und viele andere. Wir erinnern uns auch hier: Der Penguin tötete Galavan mit einem Schirm, während Gordon zusah. Yes!

Zwischenzeitlich kümmerte sich die Katze um die Fledermaus. Bruce will auf der Straße leben. Er muss, er hat keine andere Wahl. Wie die Kreaturen Gothams, die nicht in den Genuss seines privilegierten Status‘ kamen. Nachdem er den Mörder seiner Eltern zur Rede stellte, welcher sich dann mit seiner Pistole in den Kopf schoss, kehrt er jedoch wieder Nachhause zurück. Der Bub spielt gut, immer wieder lässt er (oder das Drehbuch) kleine Funken von Batman auf seinem Gesicht tanzen. Zu Schade nur, dass Batman in Gotham nicht thematisiert werden soll. Die Information übrigens bekam er in einem Club.

Tank-Girl als neuer Joker in diesem seltsamen Club? Ein kurzer aber interessanter Auftritt. Barbara Keen ist zurück, aus ihrem Koma erwacht und offensichtlich geheilt. Sie wird sofort entlassen. In der Zwischenzeit erweckte Dr. Strange Galavan wieder zum Leben inklusive der Gehirnwäsche, er sei der Krieger Azrael. Er tötet den Direktor, er tötet seine eigene Schwester, die immer wieder an Martha Jones (Doctor Who) erinnerte.

Und wir sind bei E20. Wäre der Herr Butler nur 20 Jahre jünger, mein durchtriebenes Herz würde dem britischen Charme erlegen sein. Galavans nächstes Ziel ist Bruce, dem er im Haus auflauert. Gut gekennzeichnet durch das weit offen stehende Fenster und den wehenden Vorhängen. Showdown: Jim Gordon als Retter der Stunde, verschießt sein gesamtes Magazin in den Körper von Galavan der nieder bricht. Und wieder aufsteht..

„Jim, a little tipp for next time: Always bring the right tools“ sagte der Penguin und Butch erledigt ihn mit einem Raketenwerfer. Galavans Körper zerfetzt es in alle Himmelsrichtungen. Yeah! Vielleicht hat er bei Orphan Black mehr Glück..

Was für eine geniale Episode! Und ich dachte es wäre das Seasonfinale, falsch gedacht. Selina wurde von ihrer Flammen werfenden Freundin erwischt, die ebenfalls einer Gehirnwäsche unterzogen wurde. Nicht mehr Bridget, sondern Firefly! Dr. Strange und die skeptische Peabody beobachten sie aus einem anderen Raum. Lauf Katze!

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„Game of Thrones“, S06E04

Spoiler. Spoiler. Spoiler. Spoiler. Geschrieben gegen 11 AM am Montag, jedoch wegen universitärer Pflichten erst viel, viel später vervollständigt. Da hätte man die Chance gehabt, einer der ersten zu sein, und dann?

„You’re not going to serve me. You’re going to die.“

Team Daenerys FTW!

Letzte Szene: Die Khals beraten darüber was mit Daenerys passieren solle. Tausende Pferde haben die Wise Masters ihnen geboten. Daenerys hält ihre Ansprache. Khal Drogo hätte sie mit hölzernen Pferden übers Wasser gebracht um den Westen zu erobern. Gänsehaut! Aber Nein, die Khals hier, die kleinen Raubzügen hinter her hetzen und sich um triebhafte Belanglosigkeiten kümmern, wären niemals in der Lage dazu. Aber sie kann. Die Khals lachen erneut. Zögerlich. Sie greift ans heiße Eisen. Der Kahl droht ihr mit schrecklichen Sexualverbrechen. Aber Daenerys lacht nur. Sie kippt den Feuertrog um und brennt die Khals lebendig nieder. Alle. Yes Baby!

Sie tritt aus dem brennenden Haus, nackt, die Menge kniet nieder. Gänsehaut!

Aber von Anfang: Sansa, Brienne und der Knappe reiten in Castle Rock ein. Jon ist ungläubig. Sansa ist ungläubig. Es dauert einen Moment, dann fallen sie sich in die Arme. Gänsehaut! Sie war damals böse, er solle ihr verzeihen. Man erinnere sich, sie hatte ihren Vater auf dem Gewissen. Jeoffrey, die Krätze! Eigentlich wollte Jon, mit anderer Frisur, die Night’s Watch verlassen, er kämpfte für sie und wurde von ihr ermordet. Sansa frägt ihn, wohin er gehen möchte? „Were will we go“ antwortet er. Winterfell! Sansa ist entschlossen und verlangt um seine Hilfe. Sie bittet nicht. Sie ist entschlossen. Sie will Winterfell zurück erobern. Es ist ihr Zuhause. Und just beim Abendessen trifft ein Brief von Lord Bolton, Lord of Winterfell and Warden of the North, ein: Er will Sansa zurück, Rickon verrottet im Dungeon. Er nennt Jon einen Bastard. Nun ist auch Jon entschlossen. Aber eigentlich möchte er nicht. 2000 Wildlings gegen eine Armee von 5000 Boltons. Die Dezimierung des Casts steht bevor.

Das waren wohl die interessantesten Parts. Brienne tötete offensichtlich Stannis, wenn man sich erinnere; denn es war nie ganz klar, was mit ihm passierte und sie kennt die Taten der roten Hexe, für die Jon der eigentliche Prinz ist. Es könnte aber auch Daenerys sein. Brienne mag die rote Hexe nicht.

Lord Baelish ist wieder mit im Spiel und ein Kind, an das ich mich nicht mehr erinnere, ein Cousin Sansas offensichtlich? Und wohin Baelish möchte weiß wohl nur er.

Tyrion hingegen versucht in Meereen Sklavenhalter und Volk zu für sich einzunehmen. Er gibt den Sklavenhaltern 7 Jahre um die Sklaverei abzuschaffen. Schließlich wuchs er ohne Sklaven reicher auf, als die meisten anderen. Es sei also möglich. Er verlangt einzig allein, dass sie die Unterstützung der Sekten-Menschen (Sons of the Harpy) einstellen. Die Sklavenhalter unterstützen diese aber nicht, sagen sie. Tyrion versucht sein Bestes: „Give freedom a choice“. Das Liebespaar ist skeptisch. Erst befreit Daenerys die Menschen von Sklaverei und nun solle das noch 7 Jahre so weitergehen? Wie lange war er denn in Sklaverei? Lange genug um zu wissen.. Missandei widerspricht ihm. Er erklärt, dass es einzig allein um die Eigeninteressen gehe und wenn die Sklavenhalter diese gefestigt sähen.. Die Storyline macht (noch) keinen Sinn. Spielt Mereen noch eine Rolle? Wo sind die Drachen? Where are my Dragons!

Die liebeskranken Follower haben inzwischen die steinige Wüste erreicht, der eine selbst nahe dem Steinsein, haben sie nicht besseres zu tun, als sich gegenseitig zu piesacken. Offensichtlich, dass der betitelte alte Mann vom jungen gerettet wird. Armer Jorah. Sie gaben sich als Händler aus. Natürlich wurden sie entdeckt, fanden aber wonach sie suchten. Zur Hilfe kamen sie! Zur Rettung! Wtf? Daenerys hat eigene Pläne hat. Gänsehaut!

Zurück in Kings Landing, erzählt der Lumpenmann Margaery von Sünde und lässt sie dann ihren Bruder sehen, dessen Lebensgeister wohl gänzlich dem Kerker zum Opfer gefallen sind. Und welche Rolle wird Margaery noch spielen?

Cersei, die mittlerweile an Einfluss zu gewinnen scheint, erfährt von Sohnemann Tommen ein „Geheimnis“: Margaery solle den Walk of Shame wagen. So hatte es ihm der Lumpenmann erzählt. Die Lannisters treffen sich mit der alten Frau. Die nächste Verschwörung wird in Gang geleitet, denn niemand möchte diese Wahnsinnigen mehr bei sich haben. Es kommt also zu einem Ende. Einem bereits geplanten Ende? Wer spielt nun wen aus?

Auch mag eine knappe Szene Theon gewidmet sein. Und Yara/Asha, die ihm verbietet zu weinen, tritt als starke Frau auf. Etwas verbittert, aber ebenso entschlossen. Gute Männer seien gestorben und er hätte ihnen den Rücken zugekehrt. Glaube er wirklich, die Männer würden ihn als König akzeptieren? Er entschuldigt sich. Er will ja gar nicht König sein. Sie soll regieren, mit seiner Hilfe. Kam seine Loyalität mit einem finsteren Preis?

Und natürlich, Lord Bolton, der nun auch Tonks auf dem Gewissen hat. Sie war wohl etwas zu voreilig mit ihrem geplanten Mord und nachdem er ihr das Messer in den Hals stach, schält er den Apfel weiter und verspeist ihn. Tonks! Er hat Tonks getötet und dennoch verzückt dieses vom Wahnsinn belebte Grinsen. Filme wie Despicable Me sowie die Verniedlichung der bösen Untertanen in Form von putzigen Minions sind mit Darth Vaders Coolness dafür verantwortlich, dass das Böse durchaus sympathisch sein kann, darf und soll.

Die guten Menschen von Nerdist: Game of Thrones aka Beyonces neues Album? Warum nicht..

Ein Kommentar

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„A bigger Splash“, Sneak Preview

Die erste Regel des Sneak Preview: Niemand verlässt den Raum, egal wie schlecht der Film ist.
Die zweite Regel des Sneak Preview: Niemand verlässt den Raum, egal wie schlecht der Film ist.

Lasst mich eine Geschichte erzählen… Spoiler folgen einer Inhaltsangabe die fünf Tage ruhen durfte.

The one who must not be named liebte einst Tilda Swinton – Schon alleine daraus ließe sich eine Geschichte machen, immerhin war Tilda einst ein Vampir, oder ist sie es tatsächlich? Es wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Manche meinen, sie esse kleine Kinder um ihre Jugend zu bewahren und manch anderer glaubt an ihre Unsterblichkeit, an ein Göttergleiches Wesen. Gene? Ernährung? Unkonventionelles Leben? Ausserirdische Herkunft? Man wird es nie erfahren.

Voldemort liebte sie über sechs Jahre, bis er sie an einen feschen Belgier (Beinahe Love-Intererst des Androiden in The Danish Girl UND Love-Interest der Beinlosen Marion Cotillard in Rust and Bone) weiter gab. Mit dem ist sie glücklich liiert und urlaubt auf einer italienischer Insel. Tilda war einst Rockstar, bis sie ihre Stimme verlor. Jetzt erholt sie sich zurück gezogen in der Idylle und sonnt nackt. Die Haut etwas gealtert, aber kaum tiefe Falten, einen fast makellosen Körper und eine Präsenz.. Tilda Swinton eben. 56!

Plötzlich taucht der kahlköpfige Gegenspieler von Harry Potter in Begleitung der 50 Shades of Grey Tochter auf; die zwar dezent 10 Jahre zu alt für eine 17jährige Lolita ist, aber was solls. Sie allerdings hält sich für 22, und das trägt sie keck nach außen. BHs sind sowieso überbewertet. Und Voldemort kann tanzen!

Und natürlich liebt der Real-Life Ex von River Song Tilda noch immer, sie aber ihn nicht mehr. Aber geflirtet wird. Eine Anziehung besteht nach wie vor. Aber sie ist glücklich mit dem feschen Belgier, den Lolita als „unvergessliches Summer-Adventure“ will und dann auch bekommt. Er will eigentlich nicht, aber gibt sich für die Geschichte her. Er will wirklich nicht. Dennoch überredet das Gör ihn, sie doch zu seinem Vorschlag, sie könne doch zu einer Bucht wandern, zu begleiten. Und anstatt sich nach dem anstrengenden Spaziergang im Nass abzukühlen, zieht sie es vor, sich auszuziehen und sich ihm in der Sonne liegend anzubieten. Dem Akt wurde keine Szene gewidmet. Nur sie, nackt, wie sie ihn mit den Fingern herbei tippelt.

Voldemort, wie eh und je, nimmt sich was er will, aber erneut: Tilda liebt ihn nicht mehr. Wobei man sicherlich bemerkt, dass noch was vorhanden sein muss, denn sie flirtet. Oder ist es nur mehr tiefe Freundschaft? Damn you! Aber nein. Sie will wirklich nicht, aber es ist bereits zu spät und er steht mit herunter gelassenen Hosen da. Sie ist verzweifelt. Er will, nein, er muss gehen, gleich morgen früh.

Ein Vakuum an sich zerfleischenden Emotionen und unausgesprochenen Wünschen entsteht. The Dark Lord nimmt ein Bad draußen im Pool, bis der Belgier auftaucht. Er ohrfeigt diesen, immerhin hat er Töchterchen flach gelegt auf die Voldemort selbst heiß ist. Man erinnere sich an die laszive Karaoke-Szene. Und immerhin hat er erst vor einem Jahr erfahren, dass sie seine Tochter ist. Also who cares? Es ist ja nicht so, dass er sich fortpflanzen will. The Lannisters approve!

Der fesche Belgier stößt Voldemort aka M. in den Pool, dieser zieht ihn nach. Ein Gemenge folgt. Kurz davor hatten er und Tilda noch gescherzt, dass wohl nur noch er im Kreise der Flachgelegten fehle.

Oder so… Es gab Leute, die wieder einmal glaubten, sich dreist in Zimmerlautstärke unterhalten zu müssen und weder böse Blicke, noch Tritte gegen den Sessel ließen sie verstummen. Wie sehr ich so was verabscheue. Gibt es denn keinen Respekt mehr vor der Leinwand? Nichtmal mehr bei OV-Vorstellungen?

Sicherlich hatte der eine oder andere schon an gewisse Gay-Porn Phantasien, es wäre wohl das perfekte und ironische Ende gewesen. Aber Nein. Und wofür Harry 7 Bücher und 8 Filme brauchte, schaffte der Belgier binnen weniger Minuten: Er ertränkt Voldemort, wohlgemerkt aber unabsichtlich und versucht ihn innig via Mund zu Mundbeatmung wieder zum Leben zu erwecken. Nope. Er versucht es wieder, bis er aufgibt und der Kopf sinkt nach unten. Gay-Porn? Fast.. aber Nein.

Und man denke sich hier ende der Film. Aber es folgt der Epilog, denn die Tochter war erst 17 und kann nur mit der Erlaubnis der Mutter ausreisen (oder so) und der Polizeibeamte äußert sich als Fan. Es bleibt eine Kerbe bei allen Beteiligten. Die Flüchtenden wurden mit ins Spiel gebracht, die in Lampedusa an Land gingen. Und die sollen für den Mord verantwortlich gemacht werden, zumindest könne man die Anlage unbemerkt zum Pool betreten, so Tilda. Aha? Der Film endet mit dem Entschwinden der Beiden..

Fazit: Eine interessante Geschichte über Liebe und Vergangenheit, getragen von der Femme Fatale und The one who must not be named, der recht häufig nackt unterwegs ist. Jop. So richtig nackt. Aber in Europa sind Geschlechtsteile normal und ein jeder hat sie. Im Gegensatz zu Nordamerika, wo es wohl seltsam geformte und offensichtlich vom Teufel geküsste Fleischgebilde sind, die zu Unzucht und Raserei anregen. Omfg! Natürlich muss man sie zur Gänze bedecken.. man möchte die Leute ja nicht zu unkeuschen Phantasien anregen. Und Liebesszenen nur in Pastell. Lolita und der Belgier im Nebenpart, von letzterem möchte ich definitiv mehr sehen („Sei nicht so..“ – „Was? Er ist ein guter Schauspieler mit einem interessanten Blick.. God Dammit!“). Nebenbei gibt es eine interessante musikalische Untermalung über die sich ein paar italienische Anekdoten streuen.

Fazit II: Interessant. Sehenswert. Doch, ja.

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„The Huntsman – Winter’s War“

Real Life Frozen! Beinahe, fast – aber nicht ganz. Es folgt ein subjektives Review. Inkl. Spoiler.

Die Schlange mit den Blümchen und die Schildkröte mit den Blümchen und die winzigen, offensichtlich geschlechtslosen Feen (?). Ach du meine Güte, war der Film putzig. Die Kostüme waren ansehnlich und auch die Regie ordentlich. Die Schneeflocken! Es fehlte zwar noch das gewisse Etwas, aber ich mochte den Film. Ja, ich mochte ihn wirklich. Lästig waren lediglich die Besucher, die sich zwei Sitze weiter, permanent in Zimmerlautstärke unterhielten und mit ihren Handys spielten. Ich würde solchen Leuten sofort Hausverbot erteilen. Und ich mag definitiv kein Parade-Beispiel für Anstand sein, aber sowas? Ernsthaft? Diese Dreistigkeit. Sie konnten sich glücklich schätzen, dass ich nichts zu werfen hatte. Und Angst, aus dem Kino geschmissen zu werden, da es das einzige in näherer Umgebung ist, dass nicht nur Independent OV-Filme zeigt.

Anyway.

Die Musik war ab und an, im Vergleich zur Szene etwas schwach, die Story gewöhnlich und da es ein Märchen war, natürlich auch vorhersehbar. Kann es sein, dass eine Szene aus dem Trailer fehlte? Ein Prequel und Sequel zur gleichen Zeit. Aber alles in allem sehenswert, vorausgesetzt man mag Fantasy. In diesem Falle wurde sogar der 3D Effekt adäquat verwendet. Wenn er bspw. bei Batfleck V Superman absolut katastrophal war, gab es hier nichts zu bemängeln. Keine doppelten Ränder, keine ungewollte Unschärfe. Es schwebten sogar kleine Schnee-Partikel im Raum herum. Generell aber möchte ich an dieser Stelle festhalten, dass man auf 3D verzichten kann und sollte. Bei Animations-Filmen lass ich es mir noch einreden. Gut, in diesem Falle… Man versteht meine Aussage.

Als ehemalige (Mittelalterliche) Schwertkämpferin empfand ich die Choreographien als äußert gelungen. Die der Kinder, sowie die Gruppen-Fights. Etwas Schmerz und Wehmut krochen aus meinem Herzen, da ich keine Möglichkeit mehr habe, diese selbst nachzustellen und damit aufzutreten.

Aber man erkläre mir bitte eines: Warum zum Teufel ließ man einen Australier schottisch sprechen? Warum zum Hades so künstliche Akzente? Gab es einen speziellen Grund dafür? Es wirkte seltsam und unfreiwillig komisch. Übrigens, Lense Flairs – besser, weil weniger, aber dafür wenn, dann sehr deutlich.

Die Zwerge waren großartig. Und auch wenn sie sich nur derben britischen Pub-Slang um die Ohren schmissen, wirkte es sympathisch und amüsant. Und dass die derbe Zwergin dann gegen Ende doch nachgibt, darf dem Grundton der Geschichte nicht übel genommen werden. Es ist eben ein Gut gegen Böse Märchen.

Charlize Theron, Aoen Flux und Furiosa als böse Königin war erneut sehr gelungen, auch wenn man ihr zu wenig Spielraum gegeben hatte. Sie ist großartig. Dieser bitterböse Blick. Der verzweifelte Blick. Der laszive Blick. Und. Und. Und. Sie kann es einfach.

Thor war ausnahmsweise nicht oben ohne („Sei nicht so sexistisch!“), aber dafür trug er die selbigen zwei Gesichtsausdrücke und grinste wie eh und je. Emily Blunt aka Elsa aka The Ice Queen war gut besetzt, wird sie ja als neue „Action-Heldin“ gefeiert (Edge of Tomorrow, Sicario). Ich kann mir allerdings nicht helfen, dass ich bei Jessica Chastain, nachdem ich den nun .. sicher vierten Film mit ihr sah, immer noch überlegen musste: Kennt man die? Ich weiß nicht woran es liegt, aber sie bleibt mir einfach nicht im Gedächtnis. Dabei gibt es an ihr nichts auszusetzen.

Notiz am Rande im Bezug auf „junges Hollywood“. Alle Darsteller waren über 30. Nein, ich störe den Lesefluss nicht via „gendern“, das geschieht schon durch meine unglücklichen und der späten Stunde zu verdankenden Satzkonstruktionen; und ja, damit meine ich auch die Frauen. Emily Blunt, die noch jüngste mit 33, Chastain mit 39(!) und Theron mit 40 Jahren. Lediglich eine der Zwerginnen war 28. Und was die Kleinwüchsigkeit betrifft, führt Chastain mit nur 1,63.

Fazit: 7,5 von 10 Let it goooo’s.. 9 von 10 Do you wanna build a Snow-owl? für die Eis-Eule. Und 7 von 10 Its the first time in forever für die Liebesgeschichte sowie 8 von 10 Lifes too short, für eine Mutter deren Kind ermordet wurde, und deren verstoßenes, zerbrochenes Herz schlussendlich doch noch die Liebe akzeptierte.

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„Gotham“, S02E11 und S02E12

Lasst uns über Gotham reden. Eine solide Adaption eines ausgeschlachteten Mythos, dessen filmisches Hoch-Niveau nie wieder erreicht werden kann. Bittersüßen Dank an Nolan.

Gotham beschäftigt sich aus der Sicht von Detective James Gordon und einer düsteren gleichnamigen Stadt. Und auf ihr Element reduziert, handelt es sich um eine bodenständige Polizei-Serie in welcher die Menschen keine Superkräfte besitzen. Es gibt keine richtigen Science-Fiction Technologien und die Handlungen der Protagonisten sind nachvollziehbar, beinahe klassisch. Gut gegen Böse. Durchtrieben und Käuflich. Sie alle gehen miteinander Hand in Hand durch verruchte Gassen. Die einzige Ablenkung besteht darin, dass man die Figuren bereits kennt und sie mit Interpretationen aus anderen Filmen vergleicht. Thanks Nolan, you bastard.. Gotham erzählt das Warum und Wie es überhaupt erst dazu kam.

Der Detective, ein mutiger und ehrlicher Mann. Ein ordentlicher Polizist und dem Gesetz treu unterstellt. Getrieben von Ehre und Gerechtigkeit. Und genau letztere fordert das Dunkle, dass in allen Kreaturen Gothams inne wohnt, immer wieder aufs Neue heraus. Nehmen wir die Situation aus „Worse than a crime“ (S02E11). Gordon weiß, dass Galavan abgrundtief böse ist; er weiß, dass einzig allein der Rachemord gerecht wäre. Und Gordon weiß, dass Galavan, selbst wenn er mit sämtlichen Beweisen in der Hand gefunden würde, er frei käme. Er weiß es und wusste es. Er hatte es schon immer gewusst. Gordon kennt Gotham. Gordon ist Gotham.

Nein, das Gesetz wird verhandeln. Und der kluge Penguin wirft Gordon pathetische Worte an den Kopf. Natürlich wird sich das Gesetz um ihn kümmern, er, der die finanziellen Möglichkeiten und das Gericht besitzt. Natürlich soll er eine anständige Verhandlung haben, der Mann, der fast das Leben des Rehs (Deadpools Big Love/Sgd. Brodys Frau) auf dem Gewissen hatte. Nein Gordon, überlege es dir gut, Gordon. Überlass dem Gesetz die Arbeit, Gordon. Schnitt. Es folgt der Rachemord. Yes Baby, do it. Und damit trat auch Gordon endgültig unter die dunklen Gestalten Gothams.

Mr. Freeze! Mr. Freeze, der aus Liebe und einzig aus Liebe um seine Frau zu retten (versehentlich) Menschen tötet. Er meint es nicht böse, will er doch nur seine Frau vor dem Tod bewahren. Aber extreme Maßnahmen, das versteht sich von selbst, müssen auch an adäquaten Objekten getestet werden – auch wenn diese dann zu brauner Grütze zerfließen. Vielleicht etwas egoistisch. Wenn Gotham mal keine romantische Serie ist. Und Edward Nygma, der Riddler! Welch Romantiker. Er machte der biederen Miss Kringle Komplimente und hatte nur Augen für sie. Alles hätte er für einen Spaziergang mit ihr im Mondlicht gegeben. Und da sag noch einmal wer, Disney projiziere unrealistische Vorstellungen von Romantik in die Köpfe wehrloser Konsumenten. Und der Mord war lediglich ein Versehen. Naja, in gewisser Weise. Also ja, weil, er war ja nicht sich selbst. Also eigentlich.. Egal. Die Brille steht ihm hervorragend und klug ist er, ein intelligenter Mann. Und wenn wir schon dabei sind: Der Penguin, Oswald Cobblepot, der sympathische Soziopath. Vielleicht etwas zu sehr dem Narzissmus erlegen. Und wenn nicht diese enge Bindung zur Mutter gewesen wäre.. Dennoch ist er ein pragmatischer Mann. Er gibt und nimmt, und nimmt und gibt. Wer dem Penguin sein Vertrauen schenkt, der bekommt seines  retour. Ein anständiger Geschäftsmann, dieser Oswald Cobblepot. Und dieser Wahnsinn. Dieser fein geschliffene Wahnsinn in seinem Gesicht. Es ist mir immer wieder aufs neue eine Freude gewissen Episoden zu folgen. Besonders das Team-up des Penguins und Riddlers war eine Köstlichkeit sondergleichen. Zwei so wahnsinnige und sympathische Charaktere, beide für sich einnehmend. Spin-Off! Und nun sitzt der hübsche Penguin in Arkham Asylum. Ich fürchte um sein Wohlergehen. Armer Oswald Cobblepot. Er ist nicht kriminell, er ist nur wahnsinnig. Man darf ihm das nicht übel nehmen. Und Nygma? Nygma tut sich immer schwerer den Schein aufrecht zu erhalten, arbeitet er ja als Forensiker im ansässigen Police Departments.

Ja, ich mag Gotham. Es ist eine gute und nüchterne und bodenständige Serie. Das düstere Wetter in diesem Fall – dass der Stimmung jegliche Hoffnung raubt und klein Bruce Wayne, weit weg von Batman, aber auf gutem Weg dorthin. Selina Kyle, ein intelligentes Mädel, trotzig und eigenwillig. Talentiert und geschickt. Die Katze, die die Fledermaus beschützt. Und dann ist da noch das Reh und Barbara Kean – die einst als Harley Quinn gehandelt wurde im Team-up mit Jerome, dem inszeniertem Joker, der aber nur eine Version davon war? Wohl zu versucht? Trampelte er zu sehr in Heath Ledgers Fußstapfen? Vom Hype gefressen? Es endet mit seinem Tod und der Joker verstreut sich über ganz Gotham. JEDER könnte der Joker sein und Barbara starb ebenfalls. Ich hätte, als sie aus der Stadt fuhr, nicht damit gerechnet, dass dieser Charakter in besonders dieser Weise noch einmal zurück kommen wird. Erfrischend!

Nun befinden wir uns erst Mitte der zweiten Season und soviel schon ist passiert. Man muss jedoch auch bedenken, dass Gotham nur mehr einige der wenigen Serien ist, die gute 22 Folgen für eine Season produzieren, anstatt wie es derzeit gängig ist, lediglich 12 bis 13 Folgen.

Wir werden sehen was folgt..

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