Schlagwort-Archive: naja

„Gotham“, S02E21 und S02E22

Season Finale!

Dadurch, dass die vorletzte Folge wirklich großartig war, empfand ich die letzten beiden als eher mäßig.

Was geschah? Die Katze schmeichelte sich bei ihrer alten Freundin Firefly ein, denn die von Hugo Strange ernannte „Göttin“ brauche einen Untertanen. Jim, Lucius Fox und Klein-Batman verfolgen einen Plan. Bruce soll Strange ablenken, während Lucius nach der Geheimtür sucht, diese markiert und Jim sich einschleicht. Strange jedoch, immer einen Schritt voraus, fängt sie und sperrt alle ein. Der Riddler stellt Strange seine Hilfe zur Verfügung.

Im Grunde genommen werden die Geschichten im Seasonfinale gebündelt und aufgelöst. Ein jeder hat eine Szene. Die Szenen wechseln sich schnell ab. Es gibt reichlich Action und ein wenig Spannung.

Fish, die offenbar manipulierende Kräfte via Hautkontakt entwickelte, macht sich Miss Peabody gefällig und der Gordon-Klon, dessen Gesicht aus einer modellierbaren Masse besteht, kehrt zur Station zurück. Alles sei in bester Ordnung. Zwinker.

Nein, ich bin nicht wirklich zufrieden. Versuchte man ein grandioses Ende einzuleiten oder gezwungener Maßen alle Fäden der Geschichte miteinander zu verknüpfen oder aufzulösen? Es funktionierte jedenfalls nur bedingt. Es wird notwendigerweise gemacht, was gemacht werden muss.

Klein-Batman und Lucius bekommen vom Riddler Fragen gestellt und erliegen später einem Betäubungsgas während Strange Jim ein Wahrheitsserum spritzt und seinen Wissensstand abfrägt. Strange steht unter Stress. Laut Maskengesicht Madame, darf keines der Monster die er geschaffen habe, jemals wieder das Tageslicht erblicken. Mit einer Bombe inklusive radioaktiven Material, soll er Beweise vernichten und die Monster woanders hinbringen. Jim fühlt sich schuldig und Strange mit Götterkomplex spricht ihn davon frei. Ok.

Währenddessen beobachten Butch und Barbara wie der Penguin den Kopf der ermordeten Stiefmutter als Trophäe auf einem Tisch platziert. Ein Stückchen weiter nach links, sie solle ja nicht den gesamten Raum einnehmen, wirft Barbara ein. Der Penguin mag sie.

Bruce also Klein-Batman, Lucius und Jim wachen im gleichen Raum auf. Die Katze erzählt bei einem Besuch von der Bombe. Nachdem Fish folgend Peabody unter Kontrolle gebracht hatte, flüchtet Strange, drückt den roten Knopf (no na nit), während Harvey und der Butler skeptisch werden. Fake-Gordon ist seltsam und schließlich ist es Barbara die ihn entlarvt, indem er abfällig über das Reh spricht und sich ihr anbietet. Aha. Barbara macht sich gut.

Wer auch immer diese Folge geschrieben hat, tat es unter Eile. Die Szenen, die Handlungen, alles geschieht unter Zeitdruck. Schnell, zu Ende. Wir haben nur begrenzte Zeit. Und gut muss es sein! Seasonfinale, dann Feierabend!

Mr. Freeze und Firefly treten gegeneinander an, als Strange die Katze aus dem Weg räumen will. Firefly beschützt sie, sie sei ihre Freundin. Wtf? In der letzten Folge wusste sie nicht mal was das Wort bedeutet. Aus Versehen gerät Strange dazwischen. Ge“fried-freezed“ oder Ge-„freeze-fried“ also. Aber er überlebt und flüchtet erneut. Jim und Lucius versuchen die Bombe zu entschärfen. Achja, der Riddler wird kurz eingespannt. Aber nur kurz.

„Water“ ruft Miss Peabody als der Ticker auf 00:15 steht. Jim gießt Wasser in das System und das System bleibt bei 00:01 stehen. Seriously? Nein, ihr hätte man was Wasser bringen sollen. Wtf? Nein. Nein. Nein, so leid es mir tut. Wer hat sich das bitte ausgedacht? Im Schreiberraum: „Und dann! Entschärfen wir eine Atombombe mit Wasser! Ohja, aber eigentlich ist das Wasser für Peabody gedacht!“ und der Chef schaut grimmig: „Fein…“

Ich mag die Klischeehaften Inszenierungen sofern sie stimmig sind. Fish’s Finger, wie sie versucht Peabody zu krallen, das herunter gekommene Haus in dem der Penguin haust. Aber das? Das ist nicht mal eine anständige Hommage an MacGyver, sondern.. Verzweiflung.

Aber mit einem hatte Strange Jim vielleicht einen Gefallen getan: in dem er von der Liebe sprach. Gordon hätte nicht nach Gotham zurück kommen sollen (no na nit). Er verlässt Harvey, den neuen Chief, und macht sich auf die Suche nach dem Rehlein. Schokolade! ruft die Katze. Frauen mögen Schokolade.

So. Fish floh also mit all den Monstern im Gepäck. Und auch wenn der Truck im Weg stehende Autos überrollt, denkt man sich: Hmm.. Ok. Die Mannschaft vom Penguin sucht das Weite. Fish macht sich bemerkbar und der Penguin, fassungslos, fällt in Ohnmacht. Eine alte Frau, die das kratzen und stöhnen aus dem Wagen hört, öffnet die Tür. Heraus kriechen die Mutanten und Monster.. sowie auch.. Bruce. Oh, nett. Sie trauen dem Jungen also einen Doppelrolle zu? Bei Jim funktionierte es … fast. Was eine Tatiana Maslany kann, kann nicht zwangsläufig jeder.

Und während der Butler resigniert und Klein-Batman zur Seite stehen wird, so wie vermutlich auch die Katze, um die Geheimnisse des „Secret Council“ zu lüften, frage ich mich.. Wo sind Mr. Freeze und Firefly geblieben?

War die erste Season auf normale Feinde und Menschen reduziert, gab es in der zweiten Season „enhancte“, also verbesserte Menschen. Season drei ist bereits bestätigt und bestellt. Wir sind gespannt.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Gotham, Kritik und Rezension, TV-Shows!

„The last man on Earth“, S01E03 und S01E04

Ayayay.

Episode 3 beginnt mit einem Albtraum. Es gibt noch Menschen. Und sie alle kamen zur Hochzeit. Oh nein! Phil schreckt aus dem Schlaf hoch, eilt ans Fenster und starrt entsetzt in die Dunkelheit. Sichtlich erleichtert, keine Menschen zu sehen.

Carol nötigt ihn zur Hochzeit. Sie gibt Phil eine Aufgabe: Die Ringe. Er solle die Ringe besorgen. Natürlich kommt Phil dieser Aufgabe nicht nach und zieht es vor, Klopapier zu verbrennen. Carol organisiert währenddessen Ansprache, Kleid, Kirche, Kuchen aus seltsamen Zeug und alles drum herum.

Carol ist enttäuscht, da Phil gleichgültig ohne Ringe aufkreuzte, ungewaschen und ohne Anzug. Es gibt ein Hin und Her und schlussendlich kommt es doch zur Vermählung, nachdem er ihr einen Hammer schenkte. Oh! So ein toller Hammer. Das ist wirklich ein nettes Geschenk! Nein, das ist nicht das Geschenk. Sie darf sich ihre Ringe selbst aussuchen. Folgend nimmt sie sich fast alle mit und trägt sie stolz.

Die Hochzeitsnacht folgt: Der Sex ist interessant. Und gegen Ende bemerkt Phil: So schlimm ist verheiratet sein gar nicht. Sie gehen äußerst kreativen Tätigkeiten nach, unterhalten sich und das Leben scheint okay zu sein. Plötzlich rammen sie ein anderes Auto.

Wtf?

Episode 4: January Jones steigt aus. Die hübsche Blonde aus MadMan. Sie war bereits zwei Wochen in der Gegend, nachdem sie Phil’s Nachrichten auf Häusern gesehen hatte, die er zu Beginn der ersten Folge in ganz Amerika verstreut hatte. Moment. Zwei Wochen? Eine Woche länger als Carol? Phil hätte wohl die Adresse angeben sollen.

Melissa wird von Phil bezirzt und zum Essen eingeladen. Carol mag sie, denn sie sollen BFFs werden. Phil erscheint rasiert und in langen Hosen. Der 1,5 Jahre Bart ist weg. Schade, Melissa mochte ihn. So auch Carol. Jetzt sieht er aus wie eine Country-Sängerin. Es beschleicht das Gefühl, dass aus dem Trottel nun ein peinlicher Trottel wird.

Es kommt also wie es kommen muss. Phil flirtet mit der hübschen Melissa, kauft ihr einen Käfer, nachdem sie ihre Vorliebe für diese erwähnte. Und wenn man die beiden so sieht, so hat man den Eindruck, sie passte besser zu ihm. Auch sie findet es nicht schlimm, Gemälde aus einem Museum zu stehlen, wenn die Welt untergegangen ist. Bei einem gemeinsamen Bier, das Carol nicht teilen kann, weil sie laut Phil Durchfall hat, sagt sie ihm, dass sie so „horny“ ist, und wenn es doch nur einen Weg gäbe. Phil kennt einen Weg.

Phil sieht sich gezwungen, sich von Carol zu trennen. Er eilt zu ihr. Erblickt sie am Tisch, wie sie ein Herz bastelt. Sie hält ihm einen Monolog von der Tür, die zerbrochene Tür, die er reparieren solle, die er ja eingetreten habe. Und dass es Zeit brauche und so weiter. Nein, er kann sich nicht trennen.

Ayayay..

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Kritik und Rezension, TV-Shows!

„The Boss“, Sneak Preview

Die erste Regel des Sneak Preview: Niemand verlässt den Raum, egal wie schlecht der Film ist.
Die zweite Regel des Sneak Preview: Niemand verlässt den Raum, egal wie schlecht der Film ist.

Spoilers, Sweet… nope, not really, forget it and continue..

Man könnte dieses höchst subjektive Review so anfangen: some kind of sassy, Bitches! oder aber: Typischer Hollywoodklamauk, der mit Will Ferrell’s Unterstützung, aus dem Hirn der ungeliebten Melissa McCarthy selbst entflohen ist; folgend ebenjene als Ober-Bitch, die als ungeliebte Waise es schaffte Millionen zu erwirtschaften, vom monogamen ungeliebten Tyrion hintergangen wurde, um dann mit Keksen wieder erfolgreich zu werden, auf Kosten von Ana-Sprecherin und Sloth-Liebhaberin Kristen Bell. Oder so.

Man fahre fort, dass manche der Witze zwar geschmacklos sind, aber – wie ich immer sage, wenn man sich darauf einlässt – einem doch einen kurzen Lacher abringen, um dann jedoch einen Tick, manchmal auch zwei oder drei Ticks zu lange ausgelotet werden, bis vom Witz selbst nichts mehr übrig ist und man sich denkt: Okay.. Jop. Ist gut. Und manche waren wirklich originell, wie die Zähne am Anfang, oder die Brüste, aber.. eben.. ein Tick zu viel. Und sei der Witz zu geschmacklos oder zielt er lediglich auf die affektive Reaktion ab, dass ist in diesem Falle egal: Das Ziel, der Lacher, die Mundpropaganda, Reviews und dergleichen folgten und Tada! Entschlüsselt ist die Werbestrategie. Same old same. Ich schreibe eben an einer Arbeit über schwarzen Humor in der Werbung. Man solle ja erlerntes, sofern möglich, immer gleich anwenden.

Es folgen brachiale School-Scouts Schlägereien und es gibt Katanas! Und gegen Ende, natürlich, wird alles gut. Yay.

Fazit: Wenn man sich darauf einlässt, dann…

Gute Nacht.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Filme!, Kritik und Rezension, Sneak Preview